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Kostenerstattung der Behandlung???


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8 Antworten in diesem Thema

#1 Andelein

Andelein

    Kieferknacker

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  • 60 Beiträge

Geschrieben 06 June 2007 - 13:47

Hallo,
ich hatte gestern mein erstes Beratungsgespräch beim KFO. Ich bin 24.Ich soll für 1 Jahr Brackets bekommen und dann soll durch eine OP mein UK vorverlagert werden.Danach folgt noch eine Feineinstellung.Der Arzt sagte, das den größten Teil der Kosten die Krankenkasse trägt.Aber was ist mit dem anderen Teil.Ist es möglich den Eigenanteil nach erfolgreicher Behandlung zurück erstattet zu kriegen, oder ist das nur bis zum 18.Lebensjahr so.Denn mein Eigenanteil soll ca.2000 Euro betragen. Wäre gut zu wissen was man für Möglichkeiten hat. Kann mir da einer was zu sagen???

Schon mal Dankeschön:-D

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#2 mmtarget

mmtarget

    OP-Selbstdurchführer

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Geschrieben 06 June 2007 - 14:14

Hallo,
ich hatte gestern mein erstes Beratungsgespräch beim KFO. Ich bin 24.Ich soll für 1 Jahr Brackets bekommen und dann soll durch eine OP mein UK vorverlagert werden.Danach folgt noch eine Feineinstellung.Der Arzt sagte, das den größten Teil der Kosten die Krankenkasse trägt.Aber was ist mit dem anderen Teil.Ist es möglich den Eigenanteil nach erfolgreicher Behandlung zurück erstattet zu kriegen, oder ist das nur bis zum 18.Lebensjahr so.Denn mein Eigenanteil soll ca.2000 Euro betragen. Wäre gut zu wissen was man für Möglichkeiten hat. Kann mir da einer was zu sagen???

Schon mal Dankeschön:-D



Hallo Andelein

Gehe ich recht in der Annahme, daß Dein Kostenplan noch nicht von der KK genehmigt wurde?
Da Dein KFO eine OP im Anschluß an die Multibandbehandlung erwähnt, stehen die Chance gut daß die KK die Kosten übernimmt.

Bei meiner KK ( Betriebskrankenkasse ) wurden die Kosten komplett übernommen. Wobei ein Eigenanteil von 20% beinhaltet ist. Diesen Eigenanteil bekomme ich nach Abschluß der Behandlung erstattet.

Das alles hat nichts mit dem Alter zu tun.

Wenn eine Zahnregulierung ohne OP stattfindet, so wird diese nur bis zum 18. Lebensjahr von der KK getragen.

>> the life is a journey, enjoy the ride <<

Gruss

Manfred




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#3 Andelein

Andelein

    Kieferknacker

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Geschrieben 06 June 2007 - 14:30

Danke für die schnelle Antwort.

Ne, habe noch nichts bei der Krankenkasse eingereicht. Mein Arzt sagte,das die Krankenkasse den größten Teil übernehmen wird wegen dieser kombinierten Kieferorthopädischen und chirurgischen Behandlung. Wollte nur wissen ob man diese 20 % am Ende zurück erstattet bekommt?

Gruß Andrea:grin:

#4 teika

teika

    Kieferknacker

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  • 50 Beiträge

Geschrieben 06 June 2007 - 14:51

Hallo!

Bei mir wars so, dass der KFO einen Behandlungsplan erstellt hat, den ich bei der Krankenkasse eingereicht habe und der genehmigt wurde. Die Kasse übernimmt während der Behandlungsdauer 80 % der Kosten - ich bekomm quartalsmäßig 20 % der Kosten der KFO-Behandlung in Rechnung gestellt. Die OP-Kosten wurden gleich ganz von der Kasse getragen. Am Ende der Behandlung bekommt man seine jeweils bezahlten 20 % Eigenanteil zurück, deshalb Belege aufheben, weil man die dann bei der Kasse zur Erstattung einreichen muss.

Was ich jedoch ganz selbst bezahlen mußte, waren meine Speedbrackets. Die wurden nicht von der Kasse übernommen, da es eine Wahlleistung von mir war. Diese Kosten kann man aber bei seiner Steuererklärung angeben......

LG
Teika

#5 Tanja

Tanja

    Plattenselbstausbauer

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  • 1389 Beiträge

Geschrieben 07 June 2007 - 12:03

Hallo ,

Kostenerstattung ist nicht mit dem Eigenanteil ( 20% )zu verwechseln!!!
Genehmigt die Krankenkasse die Behandlung mußt du eigentlich privat keine Leistungen mehr erbringen!
Möchtest du aber gerne spezielle Bräckets , festen Retainer usw. so sind das keine Kassenleistungen , du mußt sie selber bezahlen.
Manche KFO`s setzen gerne Verträge auf , in denen die Rede von Kostenerstattung ist.Ich wurde seitens meiner KK gewarnt solche Verträge zu unterschreiben , da ich sonst für den Rest des Jahres als Privatpatient abgerechnet würde , d.h. sämtliche ambulante Arztkosten würden zu meinen Lasten gehen und nicht mehr rückerstattet.
Private Leitungen können aber schon sehr sinnvoll sein , z.B. halte ich einen festen Ritainer für ein Muß.
Viele KFO`s rechnen einem die ungefähren Kosten der Privatleistungen die im Laufe der Behandlung entstehen aus , rechnen sie auf die Behandlungszeit und vereinbaren eine monatliche Rate mit ihren Patienten. Hier unterschreibst man zwar einen Vertrag über private Leistungen was aber nicht mit Kostenerstattung zu verwechseln ist.
Um es zu verdeutlichen: Es bleibt jedem Patienten überlassen was und wieviel er an Privatleistung erhalten möchte , wichtig ist nur sich die Verträge genauestens durchzulesen und bei Unsicherheiten immer seine KK zu kontaktieren . Hilfreich wäre die Verträge die du vom KFO bekommst bei der KK vorzuzeigen und um Rat zu fragen.

lieben Gruß
Tanja

#6 matteo

matteo

    Plattenselbstausbauer

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Geschrieben 07 June 2007 - 15:56

Hallo Andrea,
die Sache ist recht einfach und nicht kompliziert, wie beschrieben. Manchmal hab ich den Eindruck, dass man von London erzählt, selbst aber Mexiko mit einbezieht, dann ist die Verwirrung perfekt.


Du zahlst natürlich das, was deine KK nicht im Behandlungsplan genehmigt.
Stand der Dinge ist Bracketbehandlung aus den 80er Jahren, also einfach alles aus Metall. Hast du Sonderwünsche, kostet dich das zusätzlich.

Genehmigt die KK den Behandlungsplan, sollst du 20 % bezahlen, quartalsmäßig, soviel ich weiß. Manche KK`s zahlen diese 20 % auch etwas zeitversetzt zurück. Also nicht bis ende der Behandlung warten, bis du deine 20% wiederbekommst.

2000 Euro sollen die 20 % sein, dann kostet die Behandlung 10000 Euro. Diesen 20% - Betrag zahlst du ja nicht sofort, sondern immer in kleinen Happen. Daraus erfolgt eine akzeptable Bezahlbarkeit.

Die Frage wäre auch bei dir, wie lange deine Behandlung gehen soll? Dann kannst du dir ausrechnen wieviele Quartale es sind und somit du regelmäßig einen Teilbetrag zahlen sollst. Frag deinen KFO doch, wie er sich das finanziell gedacht hat, weil das dein Hauptproblem ist?

Ich hoffe, es hilft dir etwas die Bürokratie aufzubröseln. Gruß matteo:mrgreen:

#7 kira

kira

    Separiergummiträger

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Geschrieben 08 June 2007 - 11:19

Noch ein Tip von mir. Wenn ihr auch nur die leiseste Vermutung habt, daß ihr eine Nickelallergie haben könntet, dann geht VOR der Behanlung zum Hautarzt und lasst einen Allergietest machen. Wird die Nickelallergie bestätigt, dann übernimmt die Krankenkasse auch die Kosten für zahnfarbene Brackets und weiße Bögen.

Viele Grüße

Kirsten

#8 Andelein

Andelein

    Kieferknacker

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Geschrieben 14 June 2007 - 08:32

Hallöle,

also ich habe mal bei meiner KK gefragt, kenne die Kollegin dort ganz gut. Wichtig ist, den Vertrag mit dem KFO bei der KK vorzulegen, weil KFO gerne mal Sachen im Vertrag nicht aufführen oder so. Kommt wohl gerne mal vor. Also bloß nicht einfach unterschreiben. Lieber immer nachfragen, die KK hilft da gerne (bei mir aufjedenfall). Fragen kostet ja nix und schütz vielleicht vor anderen Kosten.
Wenn die KK dann dem Behandlungsplan zustimmt übernimmt sie die 80 % der Kosten. Man selber trägt die 20 %, die man nach erfolgreicher Behandlung zurück erstattet bekommt. Die KK lässt in manchen Fällen auch ein Gutachten erstellen der Notwendigkeit der Behandlung bzw. die OP bestätigen muss.

Macht vielleicht jede KK auch anders...

#9 Sibylle

Sibylle

    Kieferknacker

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Geschrieben 22 August 2010 - 19:17

Hallo!
Am Montag hatte ich (27) das beste Beratungsgespräch beim KFO, war bislang bei 3 zur Beratung.. Als Teenie hatte ich schon zweimal eine feste Zahnspange, jedoch haben sich die Zähne wieder sehr verschoben. Mein KFO wo ich nun Mittwoch zum röntgen usw. hingehe hat mir empfohlen bei der KK die Kostenerstattung im Bereich für Zahnarzt und KFO zu wählen, er meinte in meinem Fall (mit OP) wäre es sinnvolller die Kostenerstattung zu nehmen anstatt über Chipkarte abzurechnen. Hat jemand von euch diese Abrechnung gewählt? Hat eventuell jemand Erahrung damit? Wäre sehr dankbar über Antworten!
Liebe Grüße
Sibylle

Bearbeitet von Sibylle, 24 August 2010 - 16:30.





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