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Beliebteste Inhalte seit dem 19.08.2017 in allen Bereichen

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    Nein, ich stehe in keinerlei Wirtschaftlichem verhältnis zum betreiber dieses forums. Dass du ein schlechtes gefühl hast glaube ich dir sofort. Aber wenn du meinst ich hätte dir das gegeben, dann bist du schief gewickelt. Lies nochmal deine eigenen beiträge durch. Vielleicht fällt dir dann auf, dass die von der ersten zeile an von Negativen gefühlen nur so strotzen. Du lässt wirklich kaum eine Gelegenheit aus jemandem auf die fresse zu geben oder darüber zu berichten wie du jemandem auf die fresse gegeben hast. Ich halte dir nur den spiegel vor. Das, was sich zwischen dir und mir gerade abspielt, hat sich so ähnlich wohl auch schon zwischen dir und einigen ärzten zugetragen, nur vielleicht mit "gespielter freundlichkeit" von deren seite. Überleg doch mal, wie du so auf deine mitmenschen zugehst, und ob du daran nicht noch was verbessern kannst. Dann findest du bestimmt auch bald einen arzt, der dich behandelt.
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    Immer gerne. Nicht jeder muß bei Parship angemeldet sein. Beleidigt sind Leute oft, wenn man einen wunden Punkt trifft. Das offen auszusprechen macht mir keine Probleme. Hier Pseudowahrheiten zu veröffentlichen die man sich durch Google und Wikipediaartikel erdichtet hat und damit andere Mitglieder zu verunsichern und Beratungen durchzuführen ist durchaus problematisch. Sollte dadurch jemand angeleitet werden eine notwendige Behandlung nicht durchzuführen sind wir gleich im Strafrecht.
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    Hallo Davegrowl, hatte Dein Posting vor ein paar Stunden schon einmal gelesen und gedacht: puh, das ist aber schwierig, was soll man da antworten? Es wird nicht viele Forumsmitglieder geben, die sich tatsächlich zweimal einer Bimax unterzogen haben, so dass nur wenige Dir wirklich aus eigener Erfahrung etwas raten können, wenn überhaupt. Auch ich kann Dir letztendlich nichts raten. Dafür ist Dein (relatives langes) Posting zu kurz, die Vorgeschichte und der Grund für Deine vorhergehende Bimax und KFO-Behandlung zu wenig bekannt, ebenso wie Deine jetzige zahnmedizinische und ganz persönliche Situation. Ich meine einfach: nichts überstürzen. Vielleicht hilft es, wenn Du die Dinge mal auf einem Blatt Papier schriftlich sortierst und bewertest - möglichst sachlich und wenig aus dem Bauch heraus - und dann an der Einschätzung eines Menschen Deines Vertrauens spiegelst und relativierst. Wichtige Punkte könnten dabei sein: - Habe ich im jetzigen Zustand ein zahnmedizinisches Problem? Tut's irgendwo weh? - Gibt es noch andere Dinge in meinem Leben, mit denen ich unzufrieden bin? - Fokussiere ich mich vielleicht zu sehr auf diese Kiefer- und Zahngeschichte? - Wie oft haben andere, mir freundlich gesonnene Menschen zu mir gesagt, sie fänden mein jetziges Aussehen merkwürdig oder gar hässlich? - Wofür schätzen mich andere Menschen? Warum sind sie gerne mit mir zusammen? Welche Rolle spielen meine Kiefer und Zähne in diesen Beziehungen? - Ist es wirklich so schlimm, wenn manche Menschen mich nicht sofort wiedererkennen? Könnte ich nicht einfach sagen: "Ja, ich bin Davegrowl, wir kennen uns" - und alles wäre gut? - Stehen die Risiken, Kosten und der ganzen Aufwand einer weiteren OP im vernünftigen Verhältnis zu den Ergebnissen einer weiteren OP? - Will ich das Risiko eingehen, dass eine weitere OP vielleicht nur teilweise oder gar nicht zu den erhofften Veränderungen führt? - Welche anderen Themen und Projekte gibt es in meinem Leben, die mich zufriedener und glücklicher machen würden? Alles Gute!
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    Progenica ist ein Forum für Menschen die eine Kieferfehlstellung haben und eine Behandlung anstreben oder gerade durchführen. So wie ich das sehe gehörst du zu keiner der beiden Gruppen. Welche Erfahrungen teilst du denn ? Deine Meinung dass Pendulumapparaturen ein Werk des Teufels sind haben wir alle verstanden. Aber dann sind wir auch schon durch. Ich sehe auch das prophylaktische Ziehen der 8er höchst kritisch, da ich davon auch schwer Geschädigte kenne. Das zum Beispiel ist keine Erfahrung sondern eine Beratung sich nie Weisheitszähne ziehen zu lassen. Und das pauschal. Und sowas geht gar nicht. Jeder Mediziner kommt über eine Anamnese und Befund zu einer Diagnose. Nicht durch Geplapper in Internetforen.
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    Ich kann nur jedem raten, sich von den ganzen tollen Bewertungen von Jameda in Acht zu nehmen. Es ist so was von einfach als Arzt eine negative Bewertung entfernen zu lassen. Meine erste Behandlung war pure Katastrophe(war ca 16 Jahre alt und bin immer alleine zum KFO): Keine Aufklärung, es wurde nur in meinem Mund geschaut, Gummis getauscht, Brackets verschoben und dann gesagt "kommen sie wieder in 8 Wochen". Während der Behandlung hat der KFO kein einziges Wort mit mir geredet. Ich habe ne lockere Spange bekommen damit mein UK nach vorne "rutschen" kann(das die Spange meinen UK nach vorne rutschen lassen soll, weiß ich erst seit 2 Jahren da mein UK satte 7mm zu weit hinten liegt ^^). Nach der Spange hatte ich überall Klebreste(mein erster Zahnarzt besuch nach ca 4 Jahren hat das entdeckt, ich habs dann auch gesehen). Ich habe das entsprechend Bewertet. Der KFO schrieb Jameda an und meint allen Ernstes, er muss Jugendliche nicht aufklären sondern die Eltern(was ein Witz). Er schrieb auch, dass es unmöglich sei das Klebreste vorhanden sein etc.. Naja, lange rede kurzer Sinn-> Meine kritische Bewertung wurde entfernt. Die ganzen Profile, die von dem entsprechenden Arzt "geschmückt" wurden, agieren eher wie Marketingmaschinen. Die ganzen Ärzte, die Bewertet wurden ohne ein Profil(also Vorstellung) hinterlegt zu haben, traue ich eher. Ich habe ganz Hessen fast durchkauen müssen wegen so einem Dreck. Als nächstes: Mama hatte einen Chirurgen gesucht, der bei ihr eine Fettabsaugung macht. Ausser Jameda habe ich halt keine einzige Quelle(auf den ganzen Foren sind auch fast nur Fake-Bewertungen unterwegs). Der Chirurg hat einen perfekten Lebenslauf(studiert in Harvard, Jahrelange Erfahrung bla bla). Die ersten Termine war er sehr nett, Beratung war auch sehr gut. Nach der OP, als das Geld dann weg war, habe ich ihn eine Frage gestellt, die ich wohl schon mal gestellt hatte und er antwortet mir"das habe ich doch schon mal gesagt". Gab uns bzw mir 2 Thrombosespritzen mit und hat mir nicht mal genau erklärt wie ich das ganze jetzt rein stechen soll. Naja, Aufklärung war danach Prinzip 0. Hat zwar nicht direkt damit was zu tun, aber auch bei Amazon läuft das ganze so ab: Noch vor diesem Jahr konnte man sehen, ob ein Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt wurde anhand des Kommentars(man musste es angeben seitens Amazon). Seit Februar/März wurde das ganze verboten. Jetzt läuft das so ab: Man wird kontaktiert per e-Mail, mit der Frage ob man denn nicht Interesse hätte eine Bewertung bzw. ein Produkt zu testen bla bla. Man bekommt das ganze Geld per Paypal(manchmal auch mit Provision) und bestellt es dann, damit es als "verifizierter Kauf" gekennzeichnet wird.
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    @schlanke langsam nervts! Sorry, aber du jammerst hier echt auf hohem Niveau! Du hast von so vielen hier schon gesagt bekommen das dein Ergebnis toll geworden ist - du tust echt so als wärst du total verunstaltet worden! Arbeite mal an deiner Einstellung zu dir selbst evtl regelt sich der Rest dann von ganz allein!
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    "Als ich merkte, dass an meinem Retainer etwas anders war als sonst, befand ich mich gerade an einem Ort, den zu verraten mir strengstens verboten ist. Mein Auftrag bestand darin, eine Gruppe zu observieren, die mutmaßlich die Beschaffung waffenfähigen spaltbaren Materials anstrebte. Im Zuge der Observation stellte ich fest, dass das Material bereits beschafft worden und der Bau eines theromonuklearen Sprengsatzes im Gange war. Ohne meine Deckung zu gefährden, konnte ich keine Verstärkung anfordern und musste deshalb selbstständig auf eine Auflösung der Situation hinwirken. Es gelang mir, einen Teil des Zünders zu entwenden und eine konventionelle Sprengladung im Umfeld des Ziels zur Detonation zu bringen. Ein unmittelbarer Rückzug war nicht möglich, sodass ich mehrere Tage unter der Ladefläche eines Lastwagens ausharren musste, wo ich mich von Tau und Gras ernährte, bis ich schließlich die Gelegenheit nutzen konnte, mich durch einen Sprung von einem Wasserfall in Sicherheit zu bringen. Deshalb konnte ich nicht früher kommen. Das fehlende Drahtstück hatte ich zwischenzeitlich mit meinem Kampfmesser kürzen müssen." ...oder Du sagst ihm einfach die Wahrheit.
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    Mag sein, aber dass die Front verschachtelt steht, heißt nicht zwingend, dass ein Kiefer zu schmal ist. Es kann auch sein, dass die Länge des Kiefers für die gegebenen Zahngrößen nicht ausreicht. Ebenfalls möglich ist, dass eine Aufwanderung der Seitenzähne nach mesial (vorne) stattgefunden hat, beispielsweise in Folge eines vorzeitigen Milchzahnverlustes. Ein Thema für sich. Da gibt es die Möglichkeit, der proximalen Segmentfixierung, bei der versucht wird, die präoperative Gelenkposition während der Kieferverlagerung möglichst exakt beizubehalten. Die Chirurgen, mit denen ich die meiste Zeit verbracht habe, verwenden dagegen eine semirigide Fixation, d. h. die Metallplatten sind in einer Ebene so weich, dass es nach der OP zu Anpassungen, wenn man so will zu "Entspannungsvorgängen" kommen kann. Zwei Argumente dafür sind, dass die proximale Segmentfixation nicht unbedingt so ganz genau klappen muss und dass niemand garantiert, dass die Kondylenposition vor der OP wirklich ideal ist.
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    Ich glaube nicht, dass Dich das ärgern sollte. Einen Oberkiefer zu verbreitern, ist gerade bei Jugendlichen, eine gut zu bewältigende Aufgabe. Bei denen geht das in aller Regel sehr gut ohne irgendeine OP. Wenn der Oberkiefer jedoch überhaupt nicht zu schmal ist, müsste man den Unterkiefer ebenfalls verbreitern, damit alles passt, und da sind wir auch bei Jugendlichen schon bei einer OP, denn die beiden Unterkieferhälften wachsen schon im Babyalter fest zusammen. Die OP, die manchmal durchgeführt wird um einen Unterkiefer zu verbreitern, ist die Symphysendistraktion. Dabei wird im Vorfeld der OP eine verstellbare Apparatur am Unterkiefer befestigt, die den Gaumennahterweiterungsapparaturen für den Oberkiefer nicht ganz unähnlich ist. Im Zuge des Eingriffs wird dann der Unterkieferknochen in der Mitte geteilt. In den Tagen bzw. Wochen nach der OP wird die Apparatur verstellt bis der Unterkiefer breit genug ist. Das klingt jetzt bestimmt total harmlos und viel schonender als das Ziehen kleiner Backenzähne, aber objektiv betrachtet ist der Eingriff doch um einiges größer. Wichtiger ist allerdings: Wer sagt, dass es nach einer Symphysendistraktion keine Probleme gegeben hätte? Immerhin muss dabei prinzipbedingt die Position der Gelenkköpfchen in den Gelenkpfannen verändert werden (außer man macht den ganzen Schädel auch gleich breiter). Die Symphysendistraktion hat zweifellos ihre Anwendungsgebiete, aber als bessere oder schonendere Alternative zur Prämolarenextraktion taugt sie eher nicht.
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    Hallo Ähnliche Stellungnahmen wie die einer Zahnärztin habe ich bei so gut wie jedem meiner Beratungsgespräche gehört. "Prämolarenextraktion kommt einer Amputation gleich" war ein besonders prägnanter Satz, eines KFO, von dem ich in Sachen CMD sehr viel halte. Die Sprechstundenhilfe meines aktuellen KFO hat mich mit fassungslosem Blick angestarrt, wie wenn ich mit einer mittelalterlichen Mönchskutte gekommen wäre, als ich ihr berichtet hatte, dass Prämolarenextraktion mir als Kind angeraten wurde. Man muss aber dazu sagen, dass beide der oben genannten KFO, ihre Patienten aus einem recht weiten Einzugsgebiet haben, und auch noch eher jünger sind. Bei uns in der Region gibt es aber noch vereinzelt Praxen, in denen die 4er gezogen werden, und ich kenne da sogar Leute die bereits als Minderjährige deswegen mit Kiefergelenksproblemen zu kämpfen haben. Im Forum gibt es eher selten Fälle, denen im Zuge der aktuellen Behandlung die 4er gezogen wurde. So spontan fällt mir da @frautessi ein, wobei sie davor keine Engstände hatte Auch hier im Forum wirst du einige Leute finden, die diesen Schritt damals bereuen. Darunter @TMJ, @K.S., @Cavallina. Mit der Suchfunktion findest du sicher noch mehr In den USA gehen viele sogar so weit, sich die Lücken wieder aufdehnen zu lassen, und sich die 4er als Implantate setzen zu lassen. Mush hat schon recht, dass auch unbehandelte Leute auch Kiefergelenksbeschwerden bekommen können. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass 20% der CMDler nicht aufgrund einer KFO-/ZA-Behandlung in die CMD gerutscht sind. Ich kenne auch Leute, die trotz Prämolarenextraktion keine Kiefergelenksprobleme haben, aber es scheint so, dass diese Leute eben ein stark erhöhtes Risiko haben. Auch ist das Risiko eines Rezidivs erhöht, weil der Zungenfunktionsraum eingeschränkt ist. Wenn ich Links zu entsprechenden Berichten oder Aussagen posten soll, gerne Eine große Studien fehlt aber noch. Die sind in der gesamten KFO ja eher Mangelware. Wenn jemand trotzdem was findet, wäre ich für Links dankbar LG tdlach
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    Hallo zusammen, ich heiße Carina, bin 30 und komme aus der Nähe von München. Ich bin gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte und seit 4 Jahren in der MKG-Chirurgie tätig. Allerdings machen wir nur "Hausfrauenchirurgie" also, kleinere Dinge, wie Zahnextraktionen, Implantate, kleinere Knochenaufbauten... Ich bin Single, keine Kinder. Aber ..höhö... Wie es sich für eine 30Jährige Singlefrau gehört.. habe ich 2 Kater (man kann gar nicht früh genug anfangen zu sammeln, wenn man vor hat eine verrückte alte Katzenlady zu werden) Ich mache gerne Ausdauersport (hauptsächlich Laufen, InlineSkaten), lese viel und gerne, geh gern ins Kino und auch mal Wandern. Sommer verbringe ich meist am See. Den Winter eher auf der Couch. Bin an sich ein Mensch der eher positiv auf Dinge zugeht. Gelingt mal mehr, mal weniger gut. Der Mann meiner Chefin ist MKG-Chirurg und Prof. für KFO. Da ich schon lange unter meiner Kieferfehlstellung leide, bin ich letztes Jahr bei ihm vorstellig geworden. Ich habe einen einseitigen Kreuzbiss, mein OK ist zu schmal, gekippt und zu weit hinten, mein UK zu groß und zu weit vorne. Vor ca 2 Monaten bekam ich eine Hyraxapparatur eingesetzt (ohne OP). Musste knapp 3 Wochen drehen (39x, beim 22. Dreh ging meine Gaumennaht auf). Ursprünglich war geplant die Apparatur nach 3 Monaten zu entfernen und OK das Multiband einzusetzen. Jedoch kam meine Apparatur 3 Wochen nach der Deaktivierung linksseitig runter. Die Gaumenplatten gingen um ca 8 Drehungen zurück. Innerhalb von 24 Stunden alles wieder aufgedreht. Und nun, zur Sicherheit, bleibt mir das schicke Teil für 5 Monate und wir hoffen, dass es nun hält und ich es nicht wieder runterknirsche. Trage nun Nachts im UK zusätzlich noch eine 0,9mm dicke Kunststoffschiene. Im Anschluss Multiband OK, dann Multiband UK, dann ganz am Ende.... Dysgnathie-OP OK/UK. Durchgeführt von meinem KFO und einem Prof. für MKG-Chirurgie. Einerseits freue ich mich riesig! Habe durch meine Zahn- und Kieferfehlstellung richtige Minderwertigkeitskomplexe. Andererseits habe ich natürlich einen heiden Respekt vor dem Eingriff. Befasse mich zwar damit, aber schieb es noch ins Unterbewusstsein ab....dauert ja noch bis zur OP. Mein größtes Problem momentan ist mein Gewichtsverlust durch die GNE. Ich bin eh leicht untergewichtig und habe seit einsetzen der Apparatur 2,5kg verloren. Bemühe mich jetzt mehr und wieder öfter zu essen...aber so ganz gelingt mir das noch nicht. Muss aber, sonst bin ich in 5 Monaten nur noch n Gerippe. Aber das wird schon irgendwie. Habe hier schon sehr viel gelesen und mir auch schon öfter Tipps geholt, wenn ich mit der GNE unsicher war und finde dieses Forum und seine Bewohner einfach nur großartig. So, dass ich beschlossen habe auch ein Teil davon zu werden. Liebe Grüße Carina
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    Du sagst es ja schon selbst: Viele in deiner Familie haben das Symptom, aber niemand kann 100%ig festmachen, wo die eigentliche tiefere Ursache ist. Theoretisch wäre es möglich, dass diese Fehlstellung bei allen unter Beteiligung ähnlicher Probleme entstand, nämlich durch eine Fehlkoordination während des Wachstums. "Genetisch bedingt" widerspricht der Theorie also eigentlich nicht direkt. Wenn du von Kindesalter an eine muskuläre Fehlkoordination hättest, die vielleicht genetisch vorprogrammiert ist, dann könnte die Fehlfunktion vielleicht dazu führen, dass der wachsende Knochen, den bestehenden Kräften entsprechend, verändert wächst. Das Genetische Potential könnte dann nicht ausgeschöpft werden, ähnlich wie es beim Wachstumsstopp ist, wenn man Kindern Steroide spritzt oder sie hart arbeiten lässt. Eure Meinung widerspricht sich daher vielleicht nicht unbedingt komplett. Es ist ja auch leider kaum möglich herauszubekommen, ob sich diese familiär auftretenden Deformationen vor oder nach solchen Fehlfunktionen entwickeln, dazu müsste man ja mehrere Generationen vom Säugling bis zum Wachstumsende nacheinander untersuchen und beobachten. Ich vermute, dass dies nie getan werden konnte. Eigentlich kann man stattdessen meist nur noch sagen: Ja, die Fehlstellung kommt in der Familie vor. Das kann man auch gar nicht bestreiten. Wie sie ursächlich entstanden ist, kann man doch trotzdem nur mutmaßen. Ich denke, dass niemand hier oder sonst wo behaupten kann, die einzig richtige Antwort gefunden zu haben. Wie sollte man das tun? Dass man durch Kräfte Wachstum steuern kann, zeigt die klassische Kieferorthopädie ja auch. Dass es Grenzen gibt, sieht man genauso. Ein ganz tolles Beispiel dafür, wie beeindruckend variabel ist der Organismus in seiner Entwicklung ist , ist die Krankheit Situs inversus. Hier kommt es (genetisch bedingt) durch eine falsch Schlagrichtung von Cilien in der Embryonalentwicklung zu einer falschen Verteilung von entsprechenden Wachstumsfaktoren. Man würde jetzt schnell vermuten, dass sowas letal wäre, aber erstaunlicherweise bildet sich eine entgegengesetzte Ausrichtung der Organe (Herz auf falscher Seite etc.). In der DNA ist also nicht ein starrer Bauplan verankert, der allein sagt wo etwas hin muss, sondern es ist indirekter, mehr wie ein Kochrezept. Eine Anleitung was in welcher Folge, wann passiert. Alles sauber koordiniert und getimed, doch der Plan dafür ist eine ziemliche Flickschuhsterei geworden im Laufer der Evolution. Und durch die Ausführung dieser Dinge, die sequentielle Expression und Repression von bestimmten Genen usw., entsteht am Ende das große Ganze. Es ist für mich daher nicht 100% auszuschließen, dass es auch für die korrekte Steuerung von Skelettwachstum u.a. notwendig ist, dass eine andere Struktur (Muskel) zuvor regelgerecht ausgebildet worden ist und funktioniert. Könnte ja durchaus ein Faktor von vielen sein. Das ganze ist irgendwie das klassiche Henne-Ei-Problem: Ist der UK zu klein und die Zunge weicht aus oder liegt sie falsch und der UK wächst weniger, weil er es nicht nötig hat? Ich finde das Thema richtig schwierig, auch weil immer gleich so radikalisiert wird. Sicher ist, dass vieles genetisch veranlagt ist, aber ich bin noch nicht überzeugt, was da eigentlich genetisch festgelegt ist. Am Ende ist die Entwicklung von Fehlstellungen sicher ein Prozess, in dem vermutlich (wie so oft) viele Mitspieler beteiligt sind. Allerdings halte ich es persönlich einfach für Unsinn, sich beim Erwachsenen solch riesige Veränderungen zu versprechen, die der Dr. Mew es da anklingen lässt (ohne einen Beweis liefern zu können, wohlgemerkt). Es werden adult kaum Wachstumshormone ausgeschüttet, Wachstumsfugen sind geschlossen, der Körper kann meiner Meinung nach hauptsächlich noch Reparatur nach Brüchen und leichte Anpassungen durch extreme Kräfte hinkriegen denn dafür wurde er evolviert. Beinstreckungen funktionieren auch nur mit Bruch. Ich fürchte ohne jegliches Wachstum passiert auch nichts. Da braucht es dann aller Erfahrung nach rohe Gewalt mit Hammer und Meißel. Schaden wird es bestimmt nicht, wenn man falsche Angewohnheiten und muskuläre Dysharmonien zusätzlich behandelt.. Freuen würde ich mich natürlich, wenn dieser Dr. Mew Recht hat, man soll auch niemals nie sagen, aber ich fürchte der lehnt sich etwas weit aus dem Fenster, zumal er sagt: Beweise in Form von Röntgenbildern.. habe ich nicht. Fände es super, wenn diese Ja/Nein Radikalität aus der Diskussion bleiben würde. Es gibt immer Argumente für und wider und immer Dinge, die man nicht prüfen kann, anders interpretieren kann usw.
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    Hallo ihr Lieben Die letzten Tage waren für mich sehr eigenartig. Genau heute, am 10.01.12, ist es 1 Jahr her, dass ich im Augsburger ZK eine Bimax-OP durchführen ließ. Es erscheint mir mittlerweile alles so irreal und doch sehe ich manches immer noch so klar, als wäre es gestern gewesen. Zuerst möchte ich sagen, dass es sich um meine subjektiven Erfahrungen handelt. Ich würde mir wünschen, dass diesen Bericht nur Leute lesen, die die OP schon hinter sich haben. Ob das funltioniert? Hm Ich möchte einfach niemandem Angst machen, gerade weil ich zu der Zeit als das alles stattgefunden hat, psychisch nicht so wahnsinnig stabil war. Das hat wohl stark mit in meine Warnehmung des Ganzen eingespielt. Ich bin generell ein Mensch, der sich viel in Dinge reinsteigert und gerne alles grau sieht.. Vllt ein Tip: Es ist eine Einstellungssache, wie man den Heilungsverlauf direkt nach der OP und v.a. die Zeit im Krankenhaus verarbeitet. Positiv denken. Und das ist kein Küblböck-Spruch, sondern 100% ernst gemeint. 09.01.2011 Den Tag vor der OP war ich ein letztes Mal richtig gut essen, beim Griechen. Sollte ja für 3 Monate erstmal nicht mehr möglich sein. Auch, als ich an diesem Sonntagabend mit meiner Mutter ins KH fuhr um dort aufgenommen zu werden, und die anschließenden Gedanken, die Empfindungen, ein genaues Bild vom Zimmer, dem Licht dort, der Aussicht, den Schwestern. Alles scheint fast schon fotographisch abgespeichert. Ich habe mich an diesem Abend, als ich vergeblich versuchte einzuschlafen, fast verflucht. 'Warum bloß lasse ich das machen? Bin ich egtl noch bei Trost?' Dazu muss man wissen, dass mein Fall nie wirklich schlimm gewesen ist. Mein UK lag nicht großartig zurück, den meisten Leuten fiel das überhaupt nicht auf. Am OK stimmte die Mittellinie um ein paar Milimeter nicht. Die OP und die komplette Behandlung wurde auch nur durch einen Fehler der Arzthelferin genehmigt, die versehentlich falsche Zahlen an den Gutachter der Kasse geschickt haben muss. Naja, was solls: Damals, als die OP noch in weiter ferne lag, freute ich mich darüber. Was das alles genau bedeutete, wusste ich damals noch nicht. Oder ich hab mich einfach nicht wirklich damit auseinandergesetzt. Mit damals 17 nimmt man sowas eh noch auf eine leichtere Schulter. Da lag ich nun im KH und zählte die Stunden, bis die Schwester die Tür öffnete um mich zu wecken und die übliche OP-Vorbereitung einzuleiten. 10.01.2011 Als ich am morgen nach unten zum Anästhesisten gefahren wurde, ging dann alles ganz schnell. Ich weiß auch nur noch bis dorthin, was vor sich ging. Als ich wieder zu mir kam, fand ich mich im Aufwachraum wieder. Meine Augen waren verklebt, ich habe sie nicht aufbekommen. Auch ein wenig Blut habe ich spucken müssen, die Schwestern liefen sofort auf mich zu und dann war ich schon wieder eingeschlafen. Das nächste und letzte "Ereignis" des Tages, an das ich mich erinnere, ist das Gesicht meiner Mutter, die im Stationszimmer auf mich wartete. 11. - 14.01.2011 Die folgenden Tage im Krankenhaus waren der absolute Horror für mich. Ich bekam absolut keine Luft und sollte bis zur Entlassung den Splint behalten, die Zähne sollten auch verdrahtet bleiben. Somit war der Mund ebenfalls zu. Ich habe ein Gerät zum Absaugen des Nasensekrets bekommen, da man ja nicht schnäuzen darf. Die ganzen Schläuche haben meine Nase wohl noch mehr gereizt und ich bekam noch weniger Luft. Nachts läutete ich wahnsinnig oft der Schwester, die ein O2-Sättigungsgerät brachte. Sie versuchte, mich damit zu beruhigen. Die Sättigung war auch im grünen Bereich. Mein Körper bekam genug Luft, der Kopf wollte es nur nicht wahrhaben. Man verbraucht bei normaler Atmung ja eh nur einen Bruchteil des eingeatmeten Sauerstoffs. Ich begann in einer Nacht deswegen zu weinen, was denkbar kontraproduktiv war. Ich konnte einfach nicht mehr. Man liegt da, fühlt sich hilflos und gibt sich für die ganze Misere auch noch selbst die Schuld. Wie im Delirium. Ich hab nicht mehr klar denken können, das war nichts, was ich bewusst gesteuert hab. Es kam mir nicht so vor. Letztlich bekam ich ein stärkeres Beruhigungsmittel, was wohl das Beste war.. Dieser "Anfall" kam nur einmal. Mir ging es nachts eh immer am schlechtesten. Meine Mutter war nicht mehr da, ansonsten hatte ich keinen Besuch. Niemanden, der mir gut zuredete oder einfach nur da war. Und wenn man keinen Schlaf findet.. Hm. Am 13.01. besuchten mich mein KFC und der Assistenzarzt. Sie schnitten meine Drähte auf, damit ich durch den Mund Luft bekam. Ein Geschenk - wenn auch nur für einige Stunnden. Der Draht musste wieder ran, schließlich war ich frisch operiert und alles instabil. Gegessen habe ich auch nichts. Vom Fresubin wurde mir Speiübel und die Suppen dort bekam ich nicht runter. Entweder lag es am Geschmack oder es war alles zu dickflüssig. Achtung, jetzt wirds etwas unangenehm Die Schwestern fragten mich nahezu täglich, wann und wie oft ich auf Toilette war. Stuhlgang hatte ich logischerweise keinen, da ich auch nichts festes zu mir nahm. Als eine Schwester dann meinte "Das ist egal, da muss trotzdem was kommen. Ich geb Ihnen eine Tablette." und sie mir irgendwie glaubhaft machen konnte, dass sie recht hatte, hab ich besagtes Medikament geschluckt und mich in der kommenden Nacht mich vor Schmerzen krümmend auf der Toilette wiedergefunden. Ich hab mich selbst dermaßen geschimpft, wie man nur so blöd sein kann, und dieses offensichtliche ABFÜHRmittel schlucken, wenn man garnichts abzuführen hat! Auch wenn die Wahrscheinlichkeit gen 0 geht, dass das ein normal-denkender Mensch tut: Ich warne euch, macht es nicht. Mit genügen Abstand betrachtet find ichs selbst lustig. Damals wars ein erneuter Anlass, in Tränen auszubrechen. Ich erspare mir und euch weitere Ausführungen. Am Entlassungstag stellte ich dann mit Schrecken fest, dass trotz Splint ein Frontzahn im OK um 2-3mm nach unten gerutscht war. Ich habe versucht, ja - man kanns halt nich lassen, an sich selbst etwas rumzudoktern - den Zahn nach oben zu schieben, um zu sehen ob er locker ist. Bingo. Der Assistenzarzt konnte sich das alles nicht erklären und füllte das "Zahnloch" im Splint mit Gips auf, damit der Zahn von ihm wieder nach oben gedrückt wird, zumindest nicht noch weiter abrutscht und sich evtl. verabschiedet. Trotz allem war ich abends nur noch glücklich, endlich nach Hause zu kommen. Es folgte der freudigste Supermarktbesuch meines Lebens. Ich kam mir vor wie ein kleines Mädchen in der Süßwarenabteilung. Ich habe alles gekauft, was ich mir halbwegs schmackhaft mit viel Wasser verdünnt und püriert vorstellen konnte. Da wars mir dann auch egal, wie mich alle Leute dort angegafft haben. (Schwellung) Zuhause Daheim ging es mir rasch besser. Diese Erfahrungen werden alle anderen von euch wohl auch gemacht haben. Jedoch habe ich für mich einen "Fehler" gemacht: ich habe jedes Mal, wenn es mir schlecht ging (OP-bedingt), das Forum hier aufgerufen und gelesen. Natürlich auch von negativen Erfahrungen. Obwohl mir jeder davon abgeraten hat. Man liest von monatelanger Restschwellung, genauso schlimmer ME, jahrelanger oder gar für immer währender Taubheit, Motorik-Störungen, etc.pp. Ich nehme an, ihr wisst wovon ich rede. Natürlich sind das alles Ausnahmen. Aber wie gesagt, ich lasse mir sowas immer extrem rein (versteht ihr was ich meine oder sagt man das nur bei uns in Bayern so? Ich lass mich halt davon runterziehen ). Die Monate bis zur ME und einem vergleichbaren "Gefühl-wie-vorher" schienen endlos und unerreichbar... Zumal noch so Mätzchen passierten, wie der Vitalitätsverlust im besagten Frontzahn oder das Aufzwingen eines nachträglichen Headgears durch meinen KFO, da seiner Meinung nach die OP fehlschlug und mein UK wieder nach hinten gerutscht sei. Mein KFC (und ich übrigens auch) sind anderer Meinung. Ich sollte mich sogar erneut einer BIMAX unterziehen, so der KFO. Achja? Ohne mich. Ich habe sowohl OP als auch Headgear abgelehnt (ich hatte zu große Scham, mit 19 so rauszugehen). Die Erfahrungen im ZK und die Geschichten danach haben mir gereicht. Ein ewiges Hin und Her zwischen KFO, KFC und Zahnarzt, wer oder was nun an dem toten Zahn und der (nicht) fehlgeschlagenen OP Schuld sei, und ob dies überhaupt alles der Fall war/ist oder nicht... Blablabla.. Ich war müde.. Ich bin noch ziemlich jung, und die OP war das Schlimmste, was ich bisher in meinem Leben erfahren habe. Sowohl körperlich, als auch psychisch. Denn gerade seelisch hab ich das ganze lange nicht verarbeitet. Warum genau weiß ich nicht. Schließlich gibt es Menschen, die so einen Eingriff fast schon locker wegstecken. Aber so ist eben jeder anders.. Und so geht eben jeder anders mir solchen Erlebnissen um.. Allerdings bin ich wahnsinnig dankbar, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Nicht, da ich jetzt schöne Zähne, ein harmonischeres Gesicht und einen guten Biss habe, sondern weil ich mir selbst und meiner Familie näher gekommen bin. Meine Mutter war ständig bei mir. Jeden Tag, wann immer ich sie gebraucht habe. Mein Vater (der emotional sonst sehr reserviert und kühl ist), hat sich sichtlich sorgen gemacht und sich gekümmert. Es wurde mir einfach klar, wie dankbar man sein kann, wenn man Leute um sich hat, die für einen da sind.. voll und ganz. Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr auch so jemanden habt. Wirklich. Ich habe 3 Fotos hier, und das Päckchen mit Schrauben, die in meinem Kiefer gesessen haben sollen. Hab ich das also wirklich gemacht? Ich weiß es nicht. 1 Jahr danach. Als wäre nichts gewesen...
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    Danke für den Bericht, der mir insofern weiterhilft, da ich bald die UKVV habe und bei 3 Ärzten war (Müller, Landes und Groismann). Die beiden ersten (insbesondere Müller) haben mir recht ausführlich alles erklärt. Groismann hat 5 Sek einen Blick auf mich geworfen und ist dann rausmarschiert. Ich sollte anschließend mit der Helferin die Termine für OP, Abformung usw. ausmachen. Diese wären aber erst nach den OP-Terminen bei den anderen gewesen. Ich wollte diese Termine nicht absagen bzw. weit nach hinten schieben, nur um dann mal eine ausführlichere Meinung von ihm zu bekommen.Deswegen hab ichs dann gelassen. Als ich von meinem KFO-Praxisteam die Röntgenbilder anforderte, um noch zu Groismann zu gehen, meinte die Arzthelferin auch "ich sage ihnen das jetzt im Vertrauen: passen sie bei ihm bitte wegen den Kosten auf". Ich habe aber von einigen hier auch gelesen, die sehr zufrieden waren
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    Hi! Ich drücke dir die Daumen! Zum Glück habe ich das alles schon hinter mir, kann aber nur sagen das das die beste Entscheidung war! Lass es dir gut gehen und Berichte mal. LG
  16. 1 like
    Hier melde mich schon wieder zurück (man bin ich momentan fleißig in diesem Forum unterwegs!^^) Heute soll es um die verschiedenen Methoden einer Kinnkorrektur gehen. Ich habe jetzt die letzten paar Stunden so intensiv dieses Forum durchforstet, dass ich total nicht mehr weiß, welche Methode was beinhaltet. Von Ramus über Seeberger bis hin zu Chin Wing. Ich wäre euch also extreeeem verbunden, wenn man mir einmal kurz die verschiedenen Methoden aufzählen und kurz zusammenfassen könnte, was da immer jeweils gemacht wird, damit ich mal die Unterschiede herauskristalisieren kann. Sollte es bereits schon einen Thread dazu geben, dann bitte unbedingt einen Verweis darauf. Und nur mal so nebenbei: was hat es mit dieser Unterlippenveränderung nach einer Kinn OP auf sich? Ich kann mir darunter einfach nichts vorstellen, von wegen die Unterlippe müsse wegen Vermeidung einer Kinnfalte höher am Zahnfleisch angenäht werden. Bilder wären echt mega hilfreich, dass ich mir das mal irgendwie visualisieren kann. Wenn ich mir nämlich folgende Simulation einer Kinnplastik anschaue, sieht das für mich nach total dem gegenteiligen Effekt aus, nämlich dass die Unterlippe mehr heraustritt und voller wirkt: Noch einen schönen Samstag! LG
  17. 1 like
    Vielen Dank für deinen Beitrag, mir hilft es sehr bei meiner Entscheidungsfindung ME vs keine ME (mein Chirurg lässt die Platten nämlich normalerweise drin und ich versuche ihn gerade zu "überreden ", sie mir doch rauszunehmen). Ich drücke dir fest die Daumen dass alles bald verheilt und es dir schnell besser geht! Es klingt wirklich schlimm, was du durchgemacht hast! Es ist allgemein sehr interessant deine Perspektive als Langzeit-Erfahrene/r zu lesen, oft sind hier im Forum natürlich nur ganz aktuelle Erfahrungen zu lesen. Also Danke nochmal für den Bericht!
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    @Piowa Also ich bin jetzt 8 Wochen post OP. Meine Wundheilungsstörung (Nahtdehiszenz) ist inzwischen gut verheilt. Es war ja wie gesagt eine Naht geplatzt und die näht man dann nicht einfach wieder zu. Am Anfang wurde dort immer ein antiseptischer Stoff eingelegt und später durfte ich selbst nach jedem Essen spülen. Ab da ist die Stelle eigentlich recht schnell zugewachsen. Sprechen kann ich jetzt auch schon wieder viel besser, wenn auch noch nicht ganz perfekt. Seit 2 Wochen gehe ich zur Logopädie und habe dort wertvolle Tipps erhalten. Vor allem muss sich mein Gehirn erst einmal an die neue Position der Kiefer und Lage der Zunge gewöhnen. Am Anfang habe ich total genuschelt, jetzt klingen noch mein S, SCH und Z etwas komisch. Und das auch nur, wenn ich schnell spreche. Im Moment bin ich dabei, das Kauen wieder neu zu lernen. Und ich muss unbedingt meine Mundöffnung trainieren, die momentan bei etwas über 2 cm liegt. Eindeutig zu wenig. Aber das wird schon mit konsequentem Üben. Bezüglich Deiner anderen OP würde ich schon 3 Monate dazwischen lassen, damit der Körper einfach Zeit zum Ausheilen hat. Wie Irene schon sagte, zehrt so eine Kiefer-OP ziemlich an den Kräften und mitunter auch den Nerven. Zu allgemeinen Nebenwirkungen und möglichen Komplikationen einer solchen OP kommt auch noch die eingeschränkte Nahrungsaufnahme. Das darf man alles nicht unterschätzen. Rein knochentechnisch sollten 8 Wochen Abstand mit Erlaubnis des KFC sicher auch möglich sein, wenn es gar nicht anders geht. Jedoch würde ich mir da lieber nicht zu viel auf einmal zumuten. LG Angel
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    Hallo Piowa, ich würde auf alle Fälle Deinen Kieferchirurgen kontaktieren, versuche es doch mal per Telefon oder E-Mail. Meine nicht-ärztliche Meinung ist, dass es eigentlich stabil genug für einen Intubation sein müßte, aber da würde ich mir sowohl die Meinung vom KC als von den Anästhesisten von der zweiten OP einholen und beide informieren. Und muß es bei der zweiten OP eine Vollnarkose sein, ginge eventuell auch eine lokale Anästhesie, Spinalanästhesie, ... und eventuell noch einen Analgosedierung? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass damit schon ziemlich viel möglich ist, manchmal ist die Vollnarkose auch nur einfach die einfachste Lösung. Was aber auch noch zu bedenken ist: Jede OP schlaucht und gefühlt eine Kiefern-OP ganz besonders. Mir hat die Bimax damals auch einen Eisenmangel eingebracht, der leider auch erst spät aufgefallen ist, weil der Hämoglobin-Wert gerade noch im Normalbereich war, was aber nicht mein Normalbereich ist. Du hast jetzt nicht geschrieben, was die zweite OP ist, aber ich würde nach Deiner OP dann auch auf solche Punkte achten. Liebe Grüße! Irene
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    9 Wochen nach der OP war ich auf jeden Fall wieder Fit, da bin ich sogar wieder trainieren gegangen. Die ersten 2-3 Wochen wirst du dir aber höchstwahrscheinlich nicht vorstellen können, dass es überhaupt möglich sein wird Alter: 24
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    Hallo ihr lieben. Ich melde mich nun ausgeruht und zufrieden nach meiner UKVV wieder. Ich erzähle kurz: Montag 04.09.: Der mit Abstand schlimmste Tag für mich diese Woche war der besagte Montag. Ich musste um halb 10 in der Paracelsus Klinik in Osnabrück sein. Der Tag verlief erst ganz ruhig mit Patientenaufnahme, Narkosegespräch etc. Ab 18.00 Uhr fing dann der eigentliche Horror an. Jeder hat mir geschrieben oder mich angerufen um mir alles gute zu wünschen. Bei jeder Nachricht stieg die Angst in mir. Ich war bis spät in den Abend durchgehend am weinen und wollte den scheiß am liebsten absagen. Gegen 20.30 kam mein Chirurg rein um noch einmal nach mir zu sehen und mir zu sagen das die Op dann morgen wie geplant stattfindet und ich direkt um 8.00 Uhr dran bin. So schön so gut. Zum einschlafen gab es ne kleine Pille und so legte ich mich schlafen. Dienstag 05.09.: Um 6:00 Uhr bin ich aufgestanden um noch schnell zu duschen. Gegen 7.00 kam mein Freund und die Schwester rein um mir zu sagen das ich in die op Klamotten steigen darf ,anschließend die Tablette nehmen sollte und mich ins Bett legen muss. Gesagt getan. Um viertel vor 8 ging es Richtung op. Die Tablette wirkte super :-). Im Grunde war mir alles egal. Und ruck zuck hatte ich ne Maske im Gesicht das Narkosemittel brannte kurz in der Hand und ich war im Land der Träume. Meine Umgebung bewusst wahrgenommen hab ich gegen 11.00 Uhr. Ich lag den restlichen Tag und die erste Nacht auf der Intensivstation. Hört sich schlimm an ist es aber nicht. Schmerzen hatte ich keine. Nervig waren nur die beiden drainageschläuche die aus meinem Mund hingen. Naja sprechen war auch nicht der Knaller aber Stift und Block waren hilfreich. Gegen Abend kam mein Chirurg vorbei ( Dr.dr. Ackermann ein wahrer Gott in dem was er macht) um mir zu sagen das alles gut verlaufen ist. Der Nerv ist erhalten geblieben ( hatte von Anfang an keinerlei taubheitsgefühle außer ein wenig in der Zunge aber die wird ja auch ordentlich stranguliert während der op). Mittwoch 06.09.: es ging wieder auf normal Station. Beim umziehen machte mein Kreislauf kurz schlapp aber das ist normal man hat ja auch ne große op hinter sich. Den Rest des Tages schlief ich so vor mir hin. Donnerstag 07.09.: die Nacht verlief ruhig . Schmerzen hatte ich immer noch keine gehabt. Gegen 8.00 kam mein Arzt rein um die Schläuche zu ziehen. Ohne Witz davor braucht man echt keine Angst haben. Habe es mir schlimmer vorgestellt. Keinerlei schmerzen. Das Essen ging mir allerdings schon auf den Senkel. Im Fernsehen sah man mc Donalds Werbung und für mich gab es nur Buttermilch und Suppe. Naja den Rest des Tages döste ich so vor mir her, ging ab und zu über den Flur spazieren naja und sonst passierte nicht allzu viel :-). Freitag 08.09.: Gegen 8.00 Uhr kam mein Arzt wieder rein um die Verdrahtung zu lösen und Gummibänder einzuhängen. Ziemlich komisches Gefühl da der Biss ja logischerweise jetzt komplett anders ist. Aber er meint man gewöhnt sich da recht schnell dran. Kaum war der Doktor weg hab ich meine Tasche gepackt und nach der letzten Infusion die noch durchlaufen musste ging es für mich ab nach Hause. Fazit jetzt 09.09.: Ich hatte so panische Angst vor dieser op die für mich jetzt im Nachhinein total überflüssig waren. Bis jetzt habe ich immer noch keinerlei schmerzen, kann schon auf der Seite schlafen und bin wieder kreislauftechnisch gut zufrieden. Montag geht es für mich zu KFO um neue Gummibänder einzuhängen. Für jeden der die op noch vor sich hat Kopf hoch das ist alles halb so wild
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    Hallo Blair, Chlorhexamed ist die Firmenbezeichnung, Chlorhexidin (Kurz CHX) der Wirkstoff. Es gibt auch günstigere Anbieter, die, wie ich finde auch ein wenig besser schmecken, da nicht ganz so scharf, aber bei gleicher Konzentration. LG und gute Nacht Kiezematze
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    Hallo Blair, ein Splint ist ein Plastikschiene, die vor allem dafür Sorgen soll, dass nach der OP OK und UK richtig zusammenbeissen. Irgendwo in meinem Bilderfaden ist auch ein Bild meines Splints, wobei es dabei auch unterschiedliche Varianten gibt und der Metallbügel bei mir eine Besonderheit war. Hast Du eine Ahnung, was mit Mundsperre gemeint ist, ich glaube nicht, dass ich es im Zusammenhang mit Dr. Kater schon gelesen habe? Viele OP-Patienten haben aber nach der OP auch relativ viele Gummis im Mund, so dass es mit der Mundöffnung auch nicht viel besser ist, als wenn man verdrahtet ist. Aber selbst wenn gefühlt alles zu ist, irgendwie kommt Flüssigkeit doch vorbei. Und Patienten von Dr. Kater verbinde ich mit einer Spritze, in die man sich das Essen aufzieht und dann versucht, irgendein Loch zu finden. Aber glaube mir, man wird relativ erfinderisch, es ist glaube ich noch keiner hier verhungert und meistens findet man schon eine Möglichkeit. Viele Grüße! Irene
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    Mmh ich würde keinesfalls meine gesunden Zähne bearbeiten lassen nur weil dich seit ein paar Wochen die Optik etwas stört und das 26 Jahre nicht der Fall war. Du kannst das dann nicht wieder rückgängig machen! Deine Zähne sehen gepflegt und in meinen Augen trotzdem super aus, auch wenn sie vielleicht nicht perfekt sind. Ich will dich nicht belabern, aber überleg dir das bitte ausgiebig und überstürze das nicht, man steigert sich gerne auch mal in unnötige Dinge rein. LG
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    Den Kopfbiss habe ich auf den letzten Fotos auch sofort gesehen. Aber ob das jetzt die Position ist, in die Deine Kiefer hinein operiert werden sollen, wage ich zu bezweifeln. Auf dem Röntgenbild sieht man deutlich, dass Dein rechter Kieferast länger ist als der linke. Theoretisch müsste man den also kürzen, wenn so etwas überhaupt möglich ist. Bei einer BIMAX verläuft nämlich die Schnittfuhrung im UK ganz woanders. Ich würde wirklich noch einmal den Chirurgen fragen, wie genau er diese Asymmetrie beheben will. Sinnvoll wäre dazu sicher auch ain 3D-Röntgen, wo man die jetzigen Zusammenhänge räumlich viel besser erkennen kann. Liebe Grüße Angel
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    Hallo Hope, lass Dich erstmal ganz lieb drücken (ganz vorsichtig natürlich). Ich hatte "nur" eine UK-Verlagerung und -Schwenkung, und bei mir waren es auch nur wenige Millimeter, viel weniger als bei Dir. Dennoch hatte ich ziemliche Schmerzen nach der OP, und zwar zweierlei: 1. haben die Muskeln die Umstellung ziemlich übel genommen und richtig wehgetan 2. Hatte ich, vor allem links, manchmal auch rechts, einen Schmerz im Kiefergelenk und im Ohr - als würde mir jemand ein Messer ins Ohr rammen. Ist es das bei Dir? Bei mir hat's zwar nicht so lang gedauert wie bei Dir, aber spezielle diesen KG- und Ohren-Schmerz hatte ich eine ganze Weile. Irgendwann hat's einfach aufgehört. Ich nehme an, dass bei der doch recht deutlichen Vorverlagerung des UK bei Dir die Muskulatur im Gesicht auch nicht gerade erfreut ist. Und die Kiefergelenke müssen sich ja auch erstmal an die neue Situation gewöhnen. Dass Du beim Arzt einfach weggeschickt wirst, find ich krass. Hast Du denn mal mit Deinen KFC gesprochen? Der müsste damit nämlich durchaus Erfahrung haben und Dir was dazu sagen können. Ich kann Dir leider gar nicht mehr sagen. Bei mir ist es nach und nach besser geworden. Ich war allerdings auch bei der Physio, machst Du das auch? Wenn nicht, könnte es Dir vielleicht was bringen, einen Versuch wär's wert. Mein KG links tut bei bestimmten Kieferbewegungen auch noch weh, aber zum Glück nicht mehr bei jeder Mini-Bewegung. Wenn das Kauen Dir noch solche Probleme macht, lass es doch einfach noch eine Weile. Ich weiß, man freut sich drauf wie sonstwas, aber wenn's dann nur wehtut, bleib doch noch in der Suppen-und-Pudding-Fraktion. Und mein persönlicher Tipp: EIS! Also zum Essen. Guter Seelentröster! Ach ja, apropos Kälte bzw. Wärme: ich durfte nach einiger Zeit nach der OP von Kühlen auf Wärmen umsteigen. Das Kühlen gegen die Schwellung bringt irgendwann nix mehr, dafür kann man die rumzickenden Muskeln mit Wärme ein bisschen entspannen. Hat bei mir gut funktioniert (war nur nervig, dass ich das in der Nacht auch immer machen musste, weil ich von den Schmerzen aufgewacht bin - aber es war irgendwann vorbei.). Wie schaut's mit Schmerzmitteln aus, nimmst Du da noch was? In Sachen Muskulatur wäre eventuell sogar ein Muskelrelaxans eine Idee. Sprich doch mal mit Deinem KFC drüber. Soweit von mir. Vielleicht hat ja jemand anderes hier auch noch den ein oder anderen Rat. Gute Besserung und Kopf hoch! Widderle
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    Ich bin mir nicht sicher, ob es vielleicht das ist, was der plastische Chirurg meint, aber Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen führen eine OP durch, die sich Genioplastik nennt. Vielleicht hilft Dir das.
  28. 1 like
    Hallo Katharina, schau mal hier https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/ambulante_leistungen/haushaltshilfe/haushaltshilfe.jsp das sollte als erster Anhaltspunkt erst einmal helfen. Liebe Grüße! Irene
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    @Piowa Ja, so sind die Krankenkassen. Von sich aus hätten sie Dir den Tipp niemals gegeben. Aber das klingt doch schon vielversprechend. Nun muss nur noch der Ex mitspielen. Ich drücke die Daumen! Ich bin jetzt 5 Wochen post Op und immer noch krank geschrieben. Zum einen habe ich eine Wundheilungsstörung (eine Naht war geplatzt) und immer noch ziemliche Probleme mit dem Sprechen. Es wird stetig besser aber braucht halt seine Zeit Mit sowas sollte man immer rechnen und entsprechend vorsorgen. Von wegen nach 2-3 Wochen wieder arbeiten ... Unvorstellbar! Liebe Grüße Angel
  30. 1 like
    Hallo Angsthase, ging wohl irgendwie unter. Das Thema kommt immer wieder auf, ich glaube, der Rekordhalter waren 17 Jahre nach OP in irgendeinem der Fäden zu dem Thema (ca. 2 - 3 Jahre her, falls Dir das beim Suchen hilft). So wie ich das verstanden habe, wenn die Schrauben und Platten rausmüssen, bekommt man sie schon irgendwie raus. Es bedeutet höchstwahrscheinlich mehr Arbeit, da eventuell Knochen auch über Platten/Schrauben gewachsen ist. Somit dauert es länger, ... . Ich nehme an, dass er das mit ähnlich wie bei der Bimax auch deshalb gesagt hat, weil eben sowohl Schnitte im OK als auch im UK nötig sind. Da der OK aber nicht bewegt wird, sollte die Nase maximal dann (eventuell) Probleme machen, wenn durch die Nase intubiert wird. Und manchmal habe ich den Eindruck, dass der KH-Aufenthalt auch nur bedingt mit dem Schweregrade korreliert. Meine GNE hätte damals auch ambulant gemacht werden können. Ich sagte aber, ich habe aber niemanden, der mich daheim betreuen kann und deshalb sollte es stationär gemacht werden und plötzlich waren es mehrere Tage KH (ähnlich auch bei einer ME am Sprunggelenk). Ohne jetzt ein Arzt zu sein, würde ich mal vermuten, dass es wahrscheinlich mehr als eine normale ME sein wird, aber nicht ganz so schlimm wie eine Bimax, aber wo Du Dich zwischen diesen beiden Punkten bewegst, wird jetzt schwierig zu sagen sein, aber wahrscheinlich etwas näher an der Bimax dran. Respekt solltest Du auf alle Fälle haben, Panik nicht unbedingt. Du bist ja auch inzwischen 12 Jahre älter und gereifter und kannst manche Sachen etwas besser einordnen. Viele Grüße! Irene
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    Vielleicht hilft dir der Thread hier weiter: Mehr kann ich dazu leider nicht sagen aber ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass alles gut wird
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    Also ganz wichtig: Erst einmal den Zahn in Ruhe lassen, nicht ständig prüfen, ob er noch locker ist. Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich wahrscheinlich zum zahnärztlichen Notdienst fahren, damit er sich das anschauen kann und die lose Zahnspange mitnehmen, vielleicht kann man diese auch als eine Art "Schiene" benutzen. Und am Montag beim Zahnarzt oder KFO vorbeischauen, damit sie es sich nochmals in Ruhe anschauen können. Und an der Wutkontrolle arbeiten, könnte vielleicht auch helfen .
  33. 1 like
    Genau deswegen hatte ich das geschrieben. Leute, die schreiben, dass Prämolarenextraktionen später Beschwerden verursachen, sind nicht bösartig oder dumm. Sie haben einen sehr guten Grund, zu dieser Annahme zu gelangen: Man hat ihnen Prämolaren gezogen, und es kam später zu Beschwerden. Es ist beinahe logisch, da einen Zusammenhang zu sehen, aber eben nur beinahe, denn wenn es darum geht, den genauen Mechanismus zu schildern, der von der Extraktion zu den Beschwerden führt, wird es holprig. Noch einmal die Studienlage: Manche Menschen haben nach einer Prämolarenextraktion Beschwerden. Die meisten Menschen haben nach einer Prämolarenextraktion keine Beschwerden. <--- Du befindest Dich hier. Manche Menschen haben ohne Prämolarenextraktion Beschwerden. Die meisten Menschen haben ohne Prämolarenextraktion keine Beschwerden. Die erste Gruppe hat eine gewisse Motivation, sich in einem Forum anzumelden und darüber zu schreiben, bei den anderen wäre das etwas seltsam: "Hallo! Ich bin Klaus-Rüdiger und habe mich in diesem Forum angemeldet um Euch allen zu sagen, dass es bei mir nichts besonderes gibt. Es geht mir sehr gut: Ich habe volles Haar und regelmäßigen Stuhlgang." Wenn Du im Internet etwas dazu liest, dann nur von Gruppe 1. Etwas provokativ gefragt: was denn? Grundsätzlich stehen bei ausgeprägtem Platzmangel leider die gleichen Optionen zur Verfügung, wie vor 30 Jahren: Extraktionen Distalisieren (Nach-Hinten-Schieben der Seitenzähne) transversale Erweiterung (Zahnbögen breiter machen) approximale Schmelzreduktion (Zähne schmaler polieren) Was sich durchaus geändert hat, sind die Mittel: Wer früher distalisieren wollte, musste seine Patienten einen Headgear (formschöne Außenzahnspange, Anlass für angeregte Unterhaltungen auf dem Schulhof) tragen lassen. Heute geht so etwas mit Miniimplantaten sehr elegant. Das bezieht sich allerdings auf den Oberkiefer. Im Unterkiefer ist es schwieriger. Auch das ist mit Miniimplantaten möglich, aber aufwendiger. In jedem Fall steht man aber heute wie damals vor der Entscheidung, welchen grundsätzlichen Weg man seinem Patienten guten Gewissens empfehlen kann. Mir persönlich macht Distalisierung am meisten Spaß, aber sie ist nicht immer und in jedem Fall das Richtige.
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    Das Problem mit Berichten und Aussagen ist, dass man sich nur schwer darauf verlassen kann. Du wirst ohne Probleme Berichte und Aussagen von Menschen finden, die schwören können, dass ganz viele Kinder durch Impfungen krank werden, oder dass Bleichmittel gegen Krebs hilft. Wenn Du eine klinische Studie findest, die so etwas bestätigt, wird es interessant. Wenn Du mehrere findest, die qualitativ was hergeben (keine Mini-Probandengruppe, nachvollziehbare Methodik, gerne prospektiv), dann ist wahrscheinlich etwas dran... ...allerdings findest Du genau das nicht. Ich weiß es, denn ich habe es gesucht. Ich wäre froh gewesen, etwas in der Richtung zu finden, aber: Pustekuchen. Wenn ein Patient vor einem sitzt, weiß man nicht, ob er zu den X Prozent gehört, die in jedem Fall Kiefergelenksbeschwerden bekommen oder zu den hypothetischen Y Prozent, die nur dann Beschwerden kriegen, wenn Zähne gezogen werden. Man weiß auch nicht, ob er vielleicht zu den Z % gehört, die ossäre Dehiszenzen (Zahn aus dem Knochen raus) entwickeln, wenn man sie ohne Extraktionen behandelt. Was man dem Patienten schuldet, ist ihn so durch die Behandlung zu manövrieren, dass es ihm mit der allergrößten Wahrscheinlichkeit gut geht. Meiner Meinung nach heißt das: Zur Not auch die eigenen Vorlieben über Bord werfen anstatt die eigene Lieblingsmethode wider besseres Wissen (oder auch mangels besseren Wissens) als objektiv beste Lösung zu verkaufen. Einen Review (Zusammenfassung verfügbarer Studienergebnisse) zu dem Thema gibt es beispielsweise hier: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7639431
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    Hallo Tommy, wäre eine neutrale Zweitmeinung bei einem kfo vll eine Möglichkeit für dich? Nur damit du sicher gehen kannst ob es wirklich an der unterschiedlichen Zahnform liegt oder ob es da nicht doch noch eine andere Möglichkeit gibt. Das kenne ich nur zu gut. Ich habe den selben Satz gehört, allerdings nicht wegen der Mittelline, und meinem Arzt vertraut und die Brackets entfernen lassen. Im Nachhinein zweifle ich auch daran, ob es wirklich die richtige Entscheidung war... LG
  36. 1 like
    Also Du bist ja nicht nur sein Patient, sondern auch ein Kunde Deines KFO. Ihr seid Vertragspartner auf Augenhöhe! Und wenn Du mit der Mittellinie und Lücke nicht zufrieden bist, dann sollte er alles mögliche versuchen, um das zu verbessern. Klar muss der KFO auch kalkulieren und vermutlich lohnt sich aufgrund der Pauschale die Weiterbehandlung für ihn nun nicht mehr wirklich. Aber das ist nicht Dein Problem. Zumal ja die Korrektur der Mittellinie von Anfang an Dein Ziel der Behandlung war. Bleibe höflich aber hartnäckig. Frage ihn konkret, welche Möglichkeiten es bezüglich Mittellinie gibt, und notfalls (wenn er sich ganz und gar quer stellt) biete ggf. eine Anpassung der Pauschale an. Aber damit wäre ich vorsichtig, denn eigentlich war die Mittellinie und Optimierung der Zahnstellung ja Teil der geplanten Behandlung. So richtig erschließt sich mir auch nicht, warum denn wegen der abgebrochenen Spitzen die Mittellinie nicht eingestellt werden kann. Egal wie, am Ende sollte das Ergebnis bestmöglich sein, auch wenn es nun länger dauert. Die Zähne bewegen sich nun einmal oft nicht so schnell, wie wir oder der KFO es gerne hätten.
  37. 1 like
    @Miranda mir geht es nicht um das Bezahlen. Ich hatte aus Neugierde gefragt ob ich es selber bezahlen muss oder ob die Krankenkasse es übernimmt. Ich habe ja gehofft, dass mein Kinn sich nach der Bimax verändern wird, da ich damit unzufrieden bin, habe ich hier noch Eure Meinung gefragt, da es ja schon einige hier gibt die Ahnung davon haben.
  38. 1 like
    Ich verstehe es auch nicht wieso dieses während der Bimax nicht gemacht wurde -.- Zudem haben sie Wochen vorher eine Modell Op gemacht da hätte man die Sache mit den Kinn ja sehen können -.- Noch ist die Krankenkasse sehr kulant darum hoffe ich einfach mal, dass die die Kinn Op nicht zahlen muss
  39. 1 like
    Hallo frautessi, der Vorschlag von deinem KFC ist doch gut, wenn er sich das nochmal anschauen möchte. Wenn dein Kinn ohnehin zu weit zurück liegt kann da eine Bimax oft nicht das gewünschte Endergebnis erzielen. Ich würde mir da erst mal keinen Kopf machen. Bis zur ME ist es ja noch eine Weile und da kannst du vorher noch in Ruhe mit deinem Doc darüber sprechen. So wie es aber auf den Bildern aussieht, wäre es auch aus meiner Sicht tatsächlich sinnvoll das Kinn gleich mit machen zu lassen. Wenn du das selbst bezahlen musst, ist es normalerweise immer noch günstiger wenn das mit der ME gemacht wird, wie wenn es eine extra OP wäre. Ich denke nicht, dass es soo teuer sein wird. LG
  40. 1 like
    Jetzt zum Feedback vom Chirurgen. Er hat mich ausfühlich beraten und mir den Status auch verständlich erklärt anhand der Röntgenbilder vor und direkt nach der OP. Er sagt er habe die Mittellinie um 2mm verschoben, wenn der Kiefer schwenkt dann hat das auf den Kieferwinkel einen grösseren Effekt als 2mm. Ausserdem ist auf der einen Seite die Metallplatten etwas weiter oben verschraubt. Das zusammen verursacht die Asymmetrie. Ich war ja ganz extrem unterschiedlich geschwollen und habe muskulär auf der linken Seite (die die auch mehr geschwollen war) Probleme. Rechts ist alles tiptop. Mein Chirurg hat alles genau abgetastet und gesagt direkt auf/über dem Kieferknochen wäre links der Muskel noch extrem angespannt während er rechts direkt auf den Knochen fassen kann. Seine Einschätzung ist das ca 75% der Asymmetrie muskulär und weichteilebedingt ist und sich das noch harmonisiert während der nächsten Monate. Vor der ME möchte er ein 3D-Röntgen machen, die Gesichthälften spiegeln und genau analysieren wo es im Kieferknochen Unterschiede hat. Diese gleicht er dann bei der ME an. Auf keinen Fall muss er die UKVV wiederholen oder den Kiefer nochmals durchtrennen. Er sagt man bekommt das durch Abschleifen behoben, es gibt viele Möglichkeiten und ich solle mir keine Sorgen machen. Meine Zahnstellung ist absolut einwandfrei, die Beratung habe ich als sehr gut empfunden und ich hatte nie einen Grund ihm nicht zu vertrauen. Daher habe ich jetzt wieder Hoffnung nicht für immer ein schiefes Gesicht haben zu müssen.
  41. 1 like
    Hallo Leute, folgendes Problem, das mich seit längerem plagt: im Kindesalter habe ich über Jahre hinweg eine feste Zahnspange tragen müssen. Derweil kamen auch Instrumente wie das Herbstschanier u.Ä zum Einsatz. Während der Behandlung wurde Platz im Kiefer geschaffen, außerdem wurden die Frontzähne im UK Bereich aufgerichtet und gerade gestellt. Dass ich meine KFO-Behandlung trotz Überbisses (ca. 4-5mm) "erfolgreich" abgeschlossen habe, habe ich damals nicht hintergefragt, da ich die Spange über einen sehr langen Zeitraum getragen habe und sehr froh darüber war, als diese endlich rauskam. Über Jahre hinweg war ich zufrieden mit den Äußerlichkeiten, aber seit einiger Zeit stört mich mein zurückliegendes Kinn. Ausgenommen, dass das fliehende Profil überhaupt nicht ästhetisch aussieht, kommt noch hinzu dass ich aufgrund dessen nachts mit offenem Mund schlafe sodass das Schnarchen auch für meine Freundin nicht zu ertragen ist. Morgens wach ich dann häufig mit Halsschmerzen auf und fühle mich tagsüber permanent kaputt. So habe ich anfangs des Jahres beschlossen etwas dagegen zu unternehmen: Derweil bin ich mittlerweile bei 4 verschiedenen KFO gewesen, die mir hauptsächlich davon abgeraten haben mein Überbiss korrigieren zu lassen, da "die Zähne ja größtenteils gerade stehen und eine erneute Behandlung tief in den Geldbeutel gehen würde". Zudem müssten ggf. gesunde Zähne gezogen werden damit, die Frontzähne des OK nach hinten wandern können. Letztendlich stört mich der Überbiss nicht so sehr, wie mein zurückliegendes Kinn, das v.A im Profil überhaupt nicht schön aussieht. Daher bin ich auch bereits bei einigen bekannten und renommierten KFC gewesen, um mich bezgl. einer Kinnplastik/Chin Wing zu informieren. Momentan spiele ich mit den Gedanken eine CW OP zu machen - für eine UKVV inkl. CW müsste vermutlich eine Zahnspange nochmal getragen werden, was ich persönlich vermeiden möchte.. Was meint ihr? Liegt eine UKV Rücklage vor? Es hieß bisher nur dass die Verzahnung soweit i.O sei - Rücklage des UK ist nur minimal , und daher wäre eine UKV nicht absolut notwenig. Werde ich mit einer CW erfolg haben? Übrigens trat ich auch schon bereits in Kontakt mit dem Arzt der die CW hier in DE ausübt. Er ist überaus kompetent und ich würde mich auch gerne von ihm operieren lassen, nur je näher eine OP in Aussicht ist, desto mehr Zweifel habe ich, dass ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein werden, weil evtl der UK bspw. noch zu weit hinten liegt. Im folgenden häng ich euch einige Bilder an. Ich würde mich über Rückmeldung sehr freuen .http://imgur.com/a/ViokR
  42. 1 like
    Definitiv.und man sieht eine Kompression desselbigen.
  43. 1 like
    Das mit der Mundöffnung kenn ich auch, das ärgert einen schon, wenn man deswegen nicht weitermachen kann ... Ich selbst sollte zuhause immer folgende Übungen machen : mit den Zeigefingern von der Mitte der Ohren zwischen den Kiefern entlang bis zu den Mundwinkeln fest ausstreichen. Den Unterkiefer vorsichtig vorschieben sowie nach links und rechts. Die Ohren fassen im Bereich der Ohrläppchen und vorsichtig leicht kreisend nach vorn ziehen. Mit den Daumen von unten mit leichtem Druck in den Mund- bzw. Zungengrund drücken von hinten nach vorn zur Mitte. Von der Spatel-Übung hält meine Physiotherapeutin nicht so viel, sie ist aber auch Osteopathin. Die Übungen sind alle zum lockern der Muskulatur. Aber wir alle müssen mehr oder weniger Geduld aufbringen während dieser Behandlung. Bei mir hat sich alles in allem ca. 1 Jahr verzögert durch immer wieder auftretende Unvorhersehbarkeiten.,
  44. 1 like
    Tut mir leid Norbert, aber dass Dysgnathien wesentlich durch fehlenden Wachstumsreiz der Zunge und einer erhöhten Spannung der Gesichtsmuskulatur ausgelöst werden, ist einfach Schwachsinn. Dysgnathien sind größtenteils genetisch bedingt, das sehe ich ja an mir und meiner eigenen Familie. Mein Vater hat ein gehemmtes Oberkieferwachstum, weiterhin ein Cousin von ihm sowie der Sohn eines anderen Cousins.... Ein falsches Schluckmuster ist halt oftmals Folge einer Dysgnathie und kann dann zur Verstärkung der Ausprägung beitragen. Ist der Oberkiefer zu schmal und wächst nicht genügend nach vorne, dann hat die Zunge einfach keinen Platz, um am Gaumen anzuliegen. Die Folge ist, dass sich die Zunge zwischen die Zahnreihen legt und unter Umständen einen offenen Biss herbeiführt. Auch bei einem offenen Biss ist zu unterscheiden, ob dieser wirklich von einem falschen Schluckmuster kommt oder, ob der Oberkiefer im Molarenbereich zu weit nach "unten" gewachsen ist und einfach im falschen Winkel zur Schädelbasis liegt. Meine Meinung ist daher, dass ein Kieferorthopäde bei einer Behandlung im Kindesalter zunächst die genetische Prädisposition eines Patienten hinsichtlich einer Dysgnathie nachfragen muss. Liegt diese nicht vor, dann kann man mit Logopädie und myofunktioneller Therapie bestimmt vieles erreichen und gewisse Habits des Patienten abstellen. Ansonsten sollte man auf eine Dysgnathieop vorbereitend behandeln...
  45. 1 like
    500 sf, na bumm, das beginnt schon mal gut Ich kann dich verstehen, es ist wahrlich keine leichte Entscheidung. Erfahrung hat natürlich ihren Preis. Viele gute OP-Ergebnisse sprechen für sich. Anderseits gibt es ja keine Garantie dafür, dass egal welcher Chirurg dich letztlich operiert, dieser auch in deinem Fall dann dein Wunschergebnis so zustande bringt, wie du es dir erhofft hast. Hast du denn schon eine fixe Vorstellung wie es aussehen soll oder überlässt du diese Entscheidung vertrauensvoll ganz den Chirurgen? War immer klar, dass bei dir nur eine Chin Wing in Frage kommt? Waren die Veränderungen auf den Vorher/Nachher-Fotos bei Triaca besser als bei Dr.Zarrinbal oder gleich gut?
  46. 1 like
    Guten Morgen und danke für die liebe Antwort, fish! Die Nachher-Bilder sind von mir selbst, also durch das Vorschieben des Unterkiefers gestern entstanden. Ist mir auch von der KFC gesagt worden, dass das Ergebnis dadurch ganz gut zu simulieren geht. Beim Kinn verunsichert mich eben die Tatsache, dass ich schon ein paar Berichte von Leuten gelesen habe, bei denen die Taubheit danach nicht mehr wegging. Auch meine KFC meinte, es würde hier auf alle Fälle anfangs zu Gefühlsstörungen kommen, vor allem weil anscheinend durchs Kinn auch ganz viele kleine Nerven verlaufen und diese bei der OP verletzt werden würden. Für mich jetzt noch eine etwas unheimliche Vorstellung Liebe Grüße, Lidrael Ps (an gnarz): Was genau sollte mir denn hier zu denken geben? Im schlimmsten Fall hättest du auch ganz einfach nur auf mein Profil klicken müssen, ohne sonderlich viel zu lesen. Wär auch sicherlich schneller gegangen, als einen extra Beitrag zu verfassen.
  47. 1 like
    hey ela. danke für deine antwort. also ich denke, ich werde mein komplettes sparschwein erschlagen müssen! ich werde es nicht probieren, da der arzt meinte, die kk würde es nicht übernehmen. ein anderer arzt meinte allerdings ja, dieser hat mich auch erst darauf gebracht. allerdings wollte ich mich von ihm nicht operieren lassen, weil er mir implantate etc. vorgeschlagen hat. zu deiner letzten aussage, sehr interessant, darüber habe ich auch schon viel nachgedacht: das problem ist, dass beide kiefer wohl richtig aufeinanderstehen und der biss funktioniert, aber zu weit hinten eben. in der kfo behandlung ist da wohl was schief gegangen. ich dachte mir auch, wenn dann richtig: das würde eine rotation beider kiefer bedeuten + zähne ziehen lassen und nochmal zahnspangenbehandlung. 3 mkgs haben mir davon abgeraten, da -zu kleine kiefergelenke -gefahr des rezidiven, v.a. weil sehr viel muskelmasse vorhanden -zeit-kosten (kfo-behandlung) deshalb jetzt nur die "kosmetische" geschichte, die eventuell auch ne funktionelle verbesserung bringen könnte, da der uk unterhalb des zahntragenden levels abgesägt wird. dadurch eventuell mehr luftraum, kein abnutzen der gelenke mehr durch ständiges vorschieben des uk... klar am liebsten würde ich es richtig machen, aber so dumm es klingt: zeit-kosten-nutzen-abwägung! ich denke auch, dass der rotations-eingriff auf jeden fall gefährlicher ist, und selbst dann würde man noch ne kinnplastik machen (müssen)!! ich finde, AM ENDE WEISS MAN WOHL ALLES UND NICHTS!!! paradoxe scheiße. gruß gab
  48. 1 like
    Krankenkassen übernehmen durchaus Operationen auf Grund von psychischen Problemen, zum Beispiel an der Brust. Dazu muss man aber wirklich massive Probleme haben. Selbst wenn ein Psychologe eine Störung findet, ist das in erster Linie erst einmal ein Grund für die KK, eine Therapie zu bezahlen, aber keine OP. Mit dem Grund eine OP durchzukriegen ist also nicht grundsätzlich ausgeschlossen, aber seehr, seehr schwer. Wenn deine Kiefer falsch stehen, wäre es Angst hin oder her, sowieso mehr als unklug, etwas kosmetisches statt etwas wichtigem Operieren zu lassen. Wer weiß, was damit noch für Probleme auf dich zukommen könnten.
  49. 1 like
    Auch wenn Dir ein Psychologe bescheinigt, dass Du deswegen psychische Probleme hast, darf die Kasse keine ästhetischen Operationen bezahlen. Möglichst ist, dass ein MKG eine medizinische Indikation bei Dir findet, auch wenn deine Motivation eine andere ist. Dafür gibt es im Forum einige Beispiele - allerdings immer mit Kiefer, nie Kinn alleine. Ich kenne auch keine Indikation zur Kinnoperation. Genehmigungen zur OP durch einen Psychologen, welcher Art auch immer, sind mir auch nicht bekannt. Bevor Du versuchst eine Genehmigung der Kasse zu bekommen: Hast Du mit Dr. W. darüber gesprochen, ob er Dich auf Kasse operieren würde? In seiner alten Klinik haben die gesetzlich Versicherten andere Ärzte übernommen. Hinzu kommt, dass die OP, die er Dir angeboten hat, sehr neu ist und normalerweise keinen medizinischen Nutzen hat. Es ist gut möglich, dass diese OP noch nie über die Krankenkasse abgerechnet wurde.
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    Servus Leute, les schon seit Wochen hier und da mal rum im Forum. Also ich hab folgendes Problem: Hatte als Kind wie die meisten hier ne Zahnspangenbehandlung mit Kopf-Kinn-Kappe und allen anderen möglichen Mist. Nun ist der Biss okay, aber das Aussehen total pfutsch, mein Unterkiefer ist total weit nach hinten "gedrückt" worden, sodass sich ne ziemlich runde Gesichtsform ergeben hat durch das fliehende Kinn und breiteren Jochbeinen. Hatte auch ne Veranlagung zu nem eher kleinen Untergesicht, das war der KFO damals wurscht, wie den meisten irgendwie. Die Verunstaltung is echt übel, wenn man sich "Vorher-Nachher-Bilder" ansieht. So jetzt Angebot vom KFC: 1.ROTATION beider Kiefer in die ursprüngliche Form: somit würde das Gesciht wieder harmonisch aussehen und das Untergesicht wieder vorkommen --> wäre ästhetisch die "richtige" Geschichte, Lachen wäre "richtig" Probleme wie Schlucken, Tinnitus bla bla wären weg. -->PROBLEM: Ich habe wohl ne Kiefergelenksarthrose, KIEFERWINKEL wie ein Baby. Laut KFC wäre das nicht günstig für die Gelenke, so wie ich das kapiert habe, weil dadurch ZUG ensteht oder so. Außerdem Problem des "rezidiven". 2.CHIN WING: aus der Hüfte wird Knochen entnommen und das fliehende Kinn und der Kieferwinkel? aufgebaut, um so das Untergesicht "wiederherzustellen". MEINE FRAGEN WÄREN JETZT AN EUCH: Hat jemand bereits diesen Chin Wing gemacht? Wenn ja wo? Zufrieden damit? Sind Probleme gesundheitlicher Natur enstanden? Wie kann ich mit dem KFC das Untergesicht "mitegstalten" Hab das Gefühl der KFC will nen Freestyle mit mir veranstalten.. Hat jemand ne Rotation bei diesem Prof. in Zürich gemacht? Hat da irgendeine Kasse irgenwas bezahlt....War bei dieser Dame in Zürich bei nem unverbindlcihen Beratungssgespräch, sie meinte es würde sich um ne 5-stellige Summe handeln...natürlcih hab ich das nicht....hallo ich bin Unterschicht und Student!! Mein Grundproblem ist auch: Ich muss alles selbst bezahlen, da man sagt, Biss O.K., also is das ne reine Ästhetik-Sache. Jetzt bin ich gerade dabei mich neu zu versichern, da ich aus der Familienkasse rausgehe mit 25 Jahren. Wäre es sinnvoll mich privat zu versichern, also würde die dann bei solchen Fällen was beisteuern? Okay so viel erstaml. Ich wäre euch echt dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen könntet. Wohne im Raum Stuttgart, deshlab wäre es auch cool, wenn ihr mir die richtigen Adressen geben könntet. rgendwie hab ich gerade n Infochaos.... LG Gab