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    Hallo allerseits, ich bin nun seit vielen Monaten Mitglied in diesem wunderbaren Forum und weiß, wie sehr mir die Berichte der Anderen geholfen haben. Da ich nun am 18. Juli 2011 selber von meinem sogenannten "longface-syndrom" befreit wurde, darf ich auch endlich in diesem Bereich hier meinen Senf zu den Erlebnissen abgeben. Operiert wurde ich in Bad Homburg v.d.H. von Dr. Dr. Kater. Ich bin privatversichert, falls das jemanden beim Lesen des Berichtes interessiert. Heute, 6 Tage nach meiner OP, werde ich Euch genau diese Tage seit dem großen Eingriff versuchen so genau wie möglich zu beschreiben. Wenn Ihr Fragen haben solltet, dann dürft Ihr mir natürlich gerne schreiben, denn ich mach das hier alles aus dem Kopf heraus und mir fällt vielleicht nicht immer auf, wenn ich etwas weglasse. Ruhig fragen! Die Vorher-Bilder von mir findet Ihr im Anhang zu diesem Beitrag (Nummern 1-. Aufgrund meines Longface-Syndroms wurde bei mir der Oberkiefer vorverlagert, hochverlagert (wegen Gummy smile) und gekippt (wegen offenen Biss). Außerdem wurde mein Unterkiefer vorverlagert und das Kinn gekürzt sowie ebenfalls vorverlagert. Die OP dauerte insgesamt 4 Stunden inklusive Anästhesie. Aber jetzt genug vorgeplänkel ... LOS GEHTS: Sonntag, der 17. Juli 2011 - Anreise Um 14 Uhr sollte ich mich an diesem Tag auf der Station A2 melden und mein Zimmer beziehen. Ich war pünktlich auf der Station und bekam direkt und ohne Wartezeit mein Zimmer zugeteilt. Nach kurzer Zeit, die ich gerade noch zum Auspacken nutzen konnte kam auch schon ein Arzt aus der Praxis von Dr. Dr. Kater vorbei und begrüßte mich, fragte wie es mir geht und teilte mir mit, dass zur Bestimmung meiner Blutgruppe für eventelle Konserven kurz noch Blut entnommen werden musste. Also schnell rüber in einen kleinen Behandlungsraum im Stationszimmer der Schwestern. Da ich das Blutbild und die restlichen Unterlagen bereits am Tage der Modell-OP bekam und bereits ausgefüllt mitbrachte, war sonst nichts mehr zu tun. Mir wurde mitgeteilt, dass ich als Zweiter um ca. 10 Uhr operiert werden würde. Vor dem Abendessen um ca. 17:00 Uhr (2 Scheiben Brot + Wurst + Käse + 1 Joghurt) kam eine Schwester vorbei und kontrollierte Blutdruck, Puls und Temperatur. Ich hatte mit 37,7 etwas erhöhte Temperatur und hatte schon panische Angst, dass ich nicht operiert werden würde. Die Schwester sagte Sie käme später nochmal um das zu kontrollieren. Der Anfang war also schonmal aufgregend^^ Um ca. 21 Uhr kam dann die Nachtschwester (übrigens alle super lieb), stellte sich vor und kontrollierte erneut die Temperatur. Ich kann Euch nur beschreiben wie sehr ich versucht habe in Gedanken meine Temperatur zu senken als Sie mir das Ding ins Ohr steckte... UND ... 36,8 ... Alles klar! Nach dem Finalspiel der Frauen-Fußball-WM bin ich relativ schnell eingeschlafen, ich hatte ja fast ein Jahr Zeit mich damit abzufinden, ich fand es Quatsch mich noch verrückt zu machen. Schuld an der Gelassenheit ist mit Sicherheit auch dieses Forum hier! Montag, der 18. Juli 2011 - OP Tag Nach dem Wecken durch die Schwester um ca. 7:00 Uhr durfte ich mich natürlich auch nochmal duschen und mich dann in das OP-Hemd schwingen (hinten offen --> sexy ). Kompressionsstrümpfe waren aus, also brauchte ich auch keine. Um 8:00 Uhr brachte mir eine Schwester 2 Tabletten. Eine in der Größe eines M&M´s mit Erdnuss für die Schmerzen und eine von der größe eines Tic Tac´s was einen durmelig macht. Und das stimmte auch! Hab zwar in dem Moment nicht unbedingt sooooo viel davon gemerkt, aber am nächsten Tag hatte an die Zeit auf dem Zimmer bis zum Abholen und an die Fahrt in den OP keine Erinnerungen mehr. Erst beim Umsteigen auf den OP-Tisch war ich wieder frisch und hab Erinnerungen. In den darauffolgenden Tagen habe ich immer mal welche in den OP fahren sehen, die haben teilweise gegrinst, also das sind schon dolle Tabletten^^ Weiter im Text: Um ca. 10:30 Uhr bin ich über einen relativ großen höhenverstellbaren Tisch, der fast aussah wie eine Waage von meinem Krankenbett auf den OP-Tisch geklettert. Der war a***kalt. Dort wurde ich mit 4 Bändern quer über den gesamten Körper festgeschnallt. Die Beine wurden auf gekühlten wabbeligen Polstern abgelegt. Dann bekam ich die Haare mit insgesamt 3 Hauben abgedeckt und im Anschluss noch mit Klebeband an die Stirn und um die Ohren abgeklebt. Ein weiteres Mal wurde Temperatur genommen und dann lag ich im OP-Vorraum, alleine... Allerdings nur 1-2 Minuten, dann kam eine Frau und meinte: "Na, haben die Sie alleine gelassen?" und lachte ein wenig. Man fühlte sich irgendwie wohl, weil man merkte, dass die Leute gut drauf sind. Meine Kollegen kommen gleich hörte ich und dann kamen Sie auch schon. Ich wurde in ein Gespräch über meinen Beruf verwickelt währendessen Sie mir die Kanüle setzten und bereits mit dem geben der ersten Mittelchen anfingen. Ich merkte, dass ich im erzählen irgendwie wackelig wurde und meinte noch so: "Oh, es geht los!" Ich hörte noch: "Sie halten aber überdurchschnittlich lange durch!" lol ... naja auf alle Fälle war das Nächste was ich weiß, dass ich im Aufwachraum zu mir kam und mich richtig wohl fühlte. Die Atmung war super! Auf der Uhr an der Wand war es 16:30 Uhr... Um 17:30 Uhr war ich bereits wieder auf dem Zimmer in der Station. Die Nacht auf der Intensivstation ist wohl nicht mehr üblich, früher war das auch nie so, sagte mir eine Schwester die Tage darauf irgendwann mal. Abends kam nochmal Dr. Dr. Kater und war begeistert über meinen Zustand und über den Verlauf der ganzen OP und dass ich sehr zufreiden sein werde mit dem Ergebnis, denn bis dahin hatte nur er mich komplett abgeschwollen und ohne Pflaster, Drainagen und Kühlmaske gesehen. Ich schlief relativ oft bis zum nächsten Morgen durch. Zwischendurch kam immer mal die Schwester, hängte eine neue von insgesamt 5 Infusionen an und überprüfte wie es mir geht bzw. nahm Temperatur und messte Blutdruck. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich zusätzlich Sauerstoff durch die Nase zugeführt, da die Sättigung meines Hirns wohl etwas Unterstützung brauchte, weil ich niedrigen Blutdruck habe durch die Größe (1,97 m). Dienstag, der 19. Juli 2011 - 1. Tag POST OP Nach regelmäßigen Kontrollbesuchen durch die Nacht- und dann auch durch die Tagesschwester mit Blutdruck und Temperaturkontrollen bekam ich um ca. 8 Uhr eine Antibiotika-Infusion angehängt. Bis dahin hatte ich mindestens schon 2 Liter Kamillentee getrunken über die tolle Spritze, die man auch zum Essen nachher bekommt. Auf den Bildern 9 und 10 im Anhang könnt Ihr Euch das erste "Essen" ansehen, dass es gab. Dieses wurde über eine Spritze mit verlängertem Schlauch in den Mund "gespritzt". Das muss man alles wirklich erstmal lernen, denn zumindest jede 3. Spritzenladung schießt man sich erstmal in den Rachen, weil der letzte cm der Spritze etwas schneller geht als der Rest des Spritzenkörpers... lol also das ist auch eines der schlimmsten Dinge der ersten Zeit, die ich ingesamt auf folgende Punkte erweitere: Die Kühlmaske drückt aufgrund des Gewichtes auf den ledierten Kiefer und verursacht Schmerzen, wenn man sich nichts geben lässt. Die Drainagen, die einen ständigen Unterdruck im Unterkiefer erzeugen um die Wundflüssigkeit abzusaugen baumeln einem 3 Tage lang am OP-Hemnd befestigt am Bauch herum und ziehen den Kopf im stehen nach unten (man muss also die Schläuche etwas halten). Und für meine Begriffe neben den Drainagen das Schlimmste an allem sind die Schmerzen im Hals durch den Beatmungsschlauch während der OP. Diese Halsschmerzen erweitern die Schmerzen im Ruhezustand auf die Dauer des Schluckens und Atmens... Glücklicherweise kann ich Euch berichten, dass sie bei mir mit jedem Tag natürlich spürbar besser wurden. Auf Bild 12 seht Ihr das Mittagessen, was in den Tagen darauf kaum variierte. Es gab sehr viele Trinkmilch-rationen, die bei mir allerdings starkes Sodbrennen auslösten, weil man aufgrund der Appetitlosigkeit nicht viel im Magen hat und Milch die Säureproduktion im Magen unheimlich steigert... ALso gabs Abend simmer ein Schnäpschen von meiner Lieblingsschwester und dann war alles gut Schlafen war in dieser Nacht absolut ausgeschlossen... Die Drainagen, und die im 20 Minutentakt brodelnde und brummende Kühlmaske reißt einen dann spätestens aus dem Schlaf wenn man doch mal zur Ruhe gekommen sein sollte. Außerdem liegt man den ganzen Tag und duselt vor sich hin, da ist man auch nichtmehr soooo müde. Mittwoch, der 20. Juli 2011 - 2. Tag POST OP Dieser Tag gleicht dem Dienstag also somit dem 1. Tag POST OP sehr, da sich nicht viel tut. Die Drainagen bleiben noch bis zum nächsten Tag drin und die Kühlmaske darf man auch noch nciht absetzen. Die Schmerzen waren bei mir an diesem Tag am größten, da die Anästhesie von der OP bis dahin ganz und gar aus dem Körper ist. An diesem Tag habe ich mir das erste mal ein Zäpfchen geben lassen, was ich Euch wirklich empfehle. Voltaren-Zäpfchen! Ist ein Geheimtipp, weil jeder Infusionen will. Das Zäpfchen dauert zwar etwas bis es wirkt, deswegen sollte man sich gleich ein zweites geben lassen, wenn das erste nachlässt, dann wirkt es schneller. Aber diese Zäpfchen wirklen um ein vielfaches länger als eine Infusion und wirken gleichzeitig noch abschwellend!!! Meine Schwellung war lächerlich muss ich allerdings dazusagen. Ich trank sehr viel Kamilletee und bin grundsätzlich auch nicht für riiiiesenschwellungen ausgelegt. An diesem Tag hatte ich meinen Schwellungshöchtpunkt allerdings noch nicht erreicht. Abends gab es eine Thrombosespritze in den Oberschenkel. Die Nacht war der blanke Horror und ich bekam nur zu hören: Bald haben Sie es geschafft, wenn die Draniagen raus sind gehts um einiges besser... Das half mir in diesem Moment leider auch nicht viel. Also ich will hier keinem was vormachen: Insgesamt ist das alles auszuhalten und es ist wirklich noch schlimmer in der Vorstellung als letztlich vor Ort, aber es ist KEIN Spaziergang! Schlafen war in dieser Nacht nämlich erneut undenkbar und wenn man nicht viel schläft bekommt man nicht die nötige Ruhe, die jeder Körper irgendwann braucht, so dass ich einmal ganz kurz vorm verzwifeln war, weil ich mir zu fein fürs Zäpfchen war (ich wollte meinen Körper nichtmehr so zudröhnen), dazu hatte ich Sodbrennen, die brummende drückende Kühlmaske auf dem Gesicht, Rückenschmerzen vom ständigen liegen, die Drainagenschmerz und die Nase ging aufgrund der Schwellung zu!!! Aus der Traum vom Atmen durch die Nase ... Obwohl es für mich in diesem Moment die schlimmste Nacht meines bisherigen Lebens war, muss ich ehrlicherweise sagen, dass es NOCH SCHLIMMER hätte sein können, als es letztlich war, vorallem rückblickend. Es geht alles rum! Donnerstag, der 21. Juli 2011 - 3. Tag POST OP YEAAAAAAAAH! Es wurde draußen hell und die Nacht war vorbei. Dies bedeutete dass dies der Beginn des Tage ist an dem ich die Kühlmaske nicht mehr durchgehend tragen musste und vorallem es der Tag ist an dem die DRAINAGEN rauskommen! Bis zu diesem Tag habe ich auch die Antiobiose immer über die Vene bekommen, da ich den Mund aber schon gut bewegen und öffnen konnte, wurde mir an dem Tag auch die Kanüle gezogen und ich durfte die Antibiotika schlucken. An jedem Tag seit der OP kam um 8 Uhr die Visite und auch an diesem Tag war es nicht Dr. Dr. Kater. Ihn habe ich bis zur Entlassung nur am Abend des OP-Tages gesehen. Aber die Ärzte sind alle supernett und echt vom Typ her welche, mit denen ich mir vorstellen könnte Abends einen trinken zu gehen. Die ganze Atmosphäre des Bad Homburger Krankenhauses, die schon seeehr veraltet und eher renovierungsbedürftig erscheint ist zweitrangig, wenn man so tolles Personal beschäftigt und mit so tollen Ärzten zutun hat! Nachdem der Arzt mir Dienstag die Gummis aufgeschnitten hat, die nach der OP in Bad Homburg regelmäßig den Splint ersetzen, bekam ich heute vom selben Arzt die Drainagen gezogen. Und dazu kann ich wirklich absulut nichts Negatives sagen. Das sich zwar irgendwie "komisch" angefühlt, aber auf keinen Fall hat es wehgetan... auf garkeinen Fall!!! Ich bekam an diesem Tage, nachdem ich geduscht hatte meine erste Lymphdrainage. Und auch wenn in diesem Wort das Wort Drainage steckt, hat es dait absolut nichts gemeinsam, außer dass beides die Schwellung reduzieren soll. Eine Lymphdrainage ist eine Massage der Schwellung, die sich sehr gut anfühlt. Das Bild 14 im Anhang zeigt mich an diesem Tag An diesem Tag, wie von den Schwestern versprochen fühlte ich mich wie neu geboren im Vergleich zu den Tagen davor... Vollkommene Bewegungsfreiheit, da Weg von der Kühlmaske, der Kanüle, den Drainagen... Zur Feier des Tages bin ich mindestens 10 Mal im Krankenhausgang auf und ab gelaufen. Toll....!!! Nach der Lymphdrainage wurden aktuelle Röntgenbilder gemacht (siehe Bild 11 im Anhang). Das war unangenehm, weil man auf ein Plastikstück beißen musste und der A*** das Ding so hoch gefahren hat, dass mein Nacken schmerzte und mein Kinn unten auflag. Nach Rücksprache mit einer guten Freundin, die vor mir operiert wurde und die ich dort kennengelernt habe, war es bei Ihr nicht anders... entweder ist der also unfähig oder es ist eine Sch*** Röntgenmaschine! Im Anschluss gings in die Praxis von Dr. Dr. Kater, wo mir 2 Schrauben von der OP mit einem Schraubenzieher gezogen wurden, was wiederum absolut überhaupt nicht wehgetan hat und auch ganz gut ging. Es wurde nochmal ein seitliches Röntgenbild gemacht und mir wurde erklärt wie ich die Gummis einzuhängen habe, die anstatt des Splintes nun getragen werden sollen. In der Nacht ging das Schlafen ca. immer im 3 Stunden Takt, da die eingesetzten Gummis die Kiefergelenke auch wieder ganzschön gereizt haben und es sich anfühlte wie der erste Tag nach dem weiterstellen der Zahnspange beim KFO... aber damit ist man dann schon zufrieden! Die Kühlmaske würde helfen, aber mit ihr war ich auf Kriegsfuß! Freitag, der 22. Juli 2011 - Entlassungstag Aufgrund unserer echt guten Verfassung und der geringen Schwellung durften wir (die Operierten vom Montag) an diesem Tag bereits nach Hause. Mein Abschlussessen, was sich mittlerweile "streng passionierte Kost" nannte seht Ihr auf Bild Nummer 13 im Anhang. Nach einer Abschlussbesprechung in der Praxis bekam ich meine Krankmeldung, die Ersatzgummis mit dem Haken zum einhängen und einen Termin zur Nachsorge. An diesem Tag nahm ich auch morgens meine letzte Antibiotika-Ration ein. Die Fäden, die ich bis dahin noch nicht einmal gemerkt habe fallen wohl von alleine aus. Die Taubheit zieht sich an diesem Tage über die linke Gesichtshälfte. Unterhalb der Augen beginnend über die Nase bis herunter zum Kinn. Allerdings wirklich nur einseitig, das stört aber nicht... Die Oberlippe hat Gefühl und wenn man sich konzentriert kann man alles bei sich behalten man muss eben alles bewusst machen! Nach einer weiteren Lymphdrainage durften mich meine Eltern um 14 Uhr aus dem Krankehaus abholen. Die Bilder 15 und 16 zeigen mich kurz vorm Verlassen des Krankenhauses. Samstag, der 23. Juli 2011 - 1. kompletter Tag Zuhause Es stimmt tatsächlich, daheim wird man noch besser gesund als im Krankenhaus. Die abgesetzte Antibiotika lässt mich seither ungeahnte Kräfte aufbringen und ich fühl mich richtig wohl. Das einzige was ich mir noch wünschen würde, wäre, dass meine Nasenatmung wieder so ist, wie in den ersten Tagen nach der OP, aber das kommt sicher bald. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich mich so fühle 6 Tage nach der OP, hätte ich genickt und gegrinst, aber mir was anderes gedacht ... Ich bin echt super froh das gemacht zu haben und kann nur jedem sagen, dass die Reaktionen des Umfeldes und das eigene Körperempfinden nach dem Eingriff für sämtliche Qualen um ein Vielfaches entschädigt. Ich habe heute sogar schon ein Stückchen Karotte gekaut looooooool ... Um Euch alles zu sagen: Es war stark gekocht und es ist meiner Mum beim pürieren durch die Lappen gegangen, aber ich bin super happy über meinen Gemütszustand und über meine Fitness. Ich war sogar schon mit Einkaufen und bin schon selbst Auto gefahren! Abschließend möchte ich Allen, die den Eingriff noch vor sich haben, Mut aussprechen, weil ich weiß wie man sich fühlt, wenn man noch davor ist und so einen Bericht liest. Aber letztlich kocht jeder Mensch nur mit Wasser. Auch wenn ich anscheinend mit bestimmten Dingen Glück hatte bzw. ich vielleicht einfach nicht ganz so schmerzempfindlich bin, vergisst der Körper Schmerzen grundsätzlich sehr schnell. Das heißt auch wenn es mal ausweglos oder gaaanz schlimm erscheint, dann (um Gottes Willen beißt nicht die Zähne zusammen ) Kopf hoch und bleibt geduldig, denn schon der nächste Tag kann Euch für alle Qualen entschädigen! Ich wünsche Allen noch zu operierenden alles erdenklich Gute und den bereits Operierten noch gute Besserung und Genesung und freue mich über Eure Kommentare und ggf. Fragen, die ich hier natürlich sobald wie mmöglich beantworten werde! Liebe Grüße, Marco