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Jamie

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Über Jamie

  • Rang
    KFO-Süchtling
  • Geburtstag 15.10.1990

Contact Methods

  • Website URL
    http://theruntojamie.wordpress.com/
  • Skype
    jamie_lpde

Profile Information

  • Gender
    Female

Converted

  • Wohnort
    Oberursel
  • Beruf
    Projektleitung und Konzeption (e-learning)
  • OP-Termin
    20.08.2010
  • Klinik
    Taunus Klinik Bad Homburg
  • Chirurg
    Dr. Dr. K
  • Kieferorthopäde
    Dr. Werner

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  1. Ist mir eben auch aufgefallen Ich fand das immer so schön, wenn man nochmal die Möglichkeit hat die Zeit von Bimax und Co für sich in Bildern und Berichten zu resümieren. Manchmal mache ich, einfach um mir wieder klar zu werden. Kann man das noch fixen?
  2. ...viele, aber höchstwahrscheinlich nicht alle. Fakt ist, man sollte niemals einen Eingriff an sich vornehmen lassen, hinter dem man nicht hundertprozentig steht - dazu ist die Sache an sich einfach zu heftig. Niemand ist perfekt, und bei jedem äußern sich Dysharmonien des Kiefers eben anders. Manche merken bis ins hohe Alter nichts, andere leiden unter Kopfschmerzen, andere knirschen mit den Zähnen und wieder andere sind derart eingeschränkt, dass sie Athrose, Schmerzen etc. haben und on top nicht mit ihrem Äußeren zufrieden sind. Ich war jetzt auch kein Extremfall, aber alles in mir schrie: mach es und es war die absolut richtige Entscheidung. Obgleich es bei mir nicht extrem war, litt ich unter starken Schmerzen und auch unter meinem Äußeren wegen der Fehlstellung und mich dann selbst mit der Thematik OP beschäftigt. Davon beim KFO einfach überrumpelt zu werden, halte ich für wenig sinnvoll. Ich habe vor Jahren einmal miterlebt wie mein ehemaliger KFO ganz trocken zu einem jungen Mädchen sagte, da helfe nur noch eine OP - Ende und aus. Damals fühlte es sich für mich so an, als hätte er das Todesurteil ausgesprochen. Sprich: wenn man selbst den Nutzen nicht erkennt und auf sein Bauchgefühl hört, welches möglicherweise sagt, ich kann mit der Fehlstellung leben, dann sollte man so eine OP lassen. Am Ende muss man für sich selbst entscheiden und dann erübrigt sich die Diskussion darüber ob es sinnvoll wäre nahezu die komplette Weltbevölkerung unter das Messer zu bringen, weil möglicherweise der Großteil davon irgendwann einmal funktionelle Probleme bekommen könnte. Zumal es immer mehr Personen gibt, die sich auch noch mit 40+ operieren lassen..
  3. Hey, also ich habe nach der ganzen Behandlung auch ein Bleaching machen lassen, allerdings ein professionelles beim Zahnarzt. Hat mich 300 Euro gekostet und er hat mir sogar kostenlos Schienen angefertigt, damit ich nachbleichen kann falls es wieder dunkler wird. War echt total nett. Man hat schon gemerkt dass der Zahn angegriffen wird, aber ich habe es nicht abgebrochen. Das Zahnfleisch wurde geschützt mit einem Gel, aber man hat es sehr an den Zahnnerven gespürt. 24 Stunden war das noch sehr extrem. Die Zähne waren insgesamt über Wochen/Monate schon etwas empfindlicher, habe eine spezielle Mundspülung gekauft und eine Zahncreme für sensible Zähne und damit ging es dann gut. Das Ganze ist jetzt bestimmt schon 2 Jahre her und ich habe immer noch etwas vom tollen Ergebnis Da die Zähne sich zuvor durch Zahnspange und Co. teilweise echt extrem verfärbt hatten, das kann ja so in der Form nicht mehr zurückkommen und ist es auch nicht. Trotz häufigem Teetrinken, habe ich nach wie vor helle Zähne. Stripes und Co. sollen so gut wie gar keinen Effekt haben, wenn es um solche Verfärbungen geht die wir nach so einer langen Behandlung davon getragen haben. Ich hatte es zuvor auch mit aufhellenden Zahncremes probiert, die haben aber meine Zähne noch mehr empfindlich gemacht und gar nichts gebracht, ich hatte sogar das Gefühl es noch schlimmer zu machen - man verzichtet ja nicht bis zum Tubenende auf färbende Lebensmittel. Durch diese aufhellende Wirkung wird der Zahn ja leicht angegriffen und nimmt dann Verfärbungen noch besser an. Beim professionellen Bleaching habe ich bloß ca. 2 Wochen auf färbende Getränke und Lebensmittel verzichtet. Ich kann das schon empfehlen, man hat wirklich etwas davon. Mein Zahnarzt hat aber allerdings auch kein Hehl daraus gemacht, dass das bei jedem Mensch verschieden ist, inwieweit die Aufhellung anschlägt. Gibt auch Personen bei denen das einfach gar nicht geht. Warum das so ist, weiß man leider nicht - kommt aber anscheinend nicht so oft vor.
  4. An den ersten Blick auf das Kameradisplay und in den Spiegel erinnere ich mich auch noch mehr als gut Auf der Kamera habe ich es direkt noch auf der Intensivstation gesehen, ich wollte unbedingt dass meine Mutter von meinem Profil ein Bild macht und nochmal nah vom Kinn. Da war ich noch nicht so stark geschwollen und man konnte gut sehen, dass ich ENDLICH ein Kinn hatte. Ich habe mich so gefreut, ich war im siebten Himmel. Mir kamen immer wieder die Tränen, wenn ich nur daran gedacht habe, wie alles werden wird, wenn ich abgeschwollen wäre. Zwei Tage später war ich dann das erste Mal im Bad, alleine, machte das Licht an und sah einen riesen Kürbis auf meinem Hals sitzen, meine Augen waren zu Schlitzen zugeschwollen, alles fühlte sich taub, dumpf und mindestens 10 Kilo schwerer im Gesicht an und das Spiegelbild deckte dieses Gefühl. Es war etwas komplett anderes als sich nur auf dem Display der Kamera zu sehen. Ich wusste zwar, dass ich das war, aber es war so irrreal, dass ich es einfach nur registrierte, mir sogar ein Gesicht von einer anderen Person dazu einfiel und ich das Licht einfach wieder ausmachte. So vom Gefühl her wollte ich mich am liebsten erst wieder genau betrachten, wenn die Schwellung viel besser war, aber das war leider lange nicht der Fall Ich habe ja auch den ersten Monat nahezu jeden Tag bildlich dokumentiert, aber von den 1-2 schlimmsten Tagen habe ich kein Bild, weil ich in keinen Spiegel schauen oder mich sonstwie mit der Situation beschäftigen wollte. Zudem ist es ein bedeutender Unterschied, wenn man voll und ganz hinter dieser OP steht und Vertrauen in die Ärzte und die anstehende Veränderung hat. Dann ist es um ein Vielfaches leichter, solche misslichen Lagen einfach hinzunehmen, ohne sich damit so sehr fertig zu machen, dass man total die Krise bekommt. Klar hatte ich bei unterschiedlichen Stadien der Schwellung auch immer wieder Angst-Zweifel, dass gewisse Dinge/Züge so blieben oder irgendetwas komisch oder schief war, das ist aber der gesunde Menschenverstand und somit normal
  5. hey, bei mir war es genau so, ich hatte auch als kind eine vollnarkose wegen einer polypenentfernung bekommen müssen und konnte mit seitdem nicht mehr vorstellen, so etwas noch einmal mitmachen zu müssen. mir ging es einfach um den kontrollverlust und diese angst hat sich über die jahre vor der bimax immer mehr gesteigert, bis ich zum schluss glaubte ich würde bspw. bei einer blindarmentzündung lieber sterben, anstatt mich einer narkose auszusetzen. als ich dann aber mit meinem gesicht und den schmerzen nicht mehr leben konnte und wollte, habe ich mich ernsthaft mit dieser panik auseinander gesetzt und mich immer wieder gedanklich an diesen punkt gebracht, sodass ich 2 jahre vorher, obwohl noch gar nichts richtig beschlossen war, schon in tränen ausgebrochen bin und mich mehr als nur die panik gepackt hatte. ich kann mich noch sehr genau an die erfahrung als kind erinnern: ich war 4 jahre alt und die ärzte ihrer routine völlig erlegen. ich weinte, man erklärte mir nichts, ich wusste nur dass man etwas mit mir vorhatte, dessen kontrolle ich nicht mehr mächtig sein würde. als ich dann die kanüle gesehen habe und sie meinen arm festhielten, begann ich zu schreien und mich ernsthaft zu wehren. sie haben mich dann zu zweit oder zu dritt festgehalten und mir die nadel in die hand gerammt, ich kann mich an diesen schmerz noch immer deutlich erinnern. 3 sekunden später war dann das licht einfach aus und als ich wieder zu mir kam, dauerte es stunden bis ich die augen längere zeit offen halten konnte. zum glück war die narkose erfahrung bei meiner bimax anders, jedoch hat die tablette davor gar nicht gewirkt und die panik die ich 2 jahre vorher hatte, war zum glück zu diesem zeitpunkt im vergleich eher abgeschwächt, angst war dennoch da. ich habe mich vorher gut mit der anästhesie unterhalten und mich zum glück soweit es ging, aufgehoben gefühlt. ich habe auch gesagt, dass mein vater mal ein solches erlebnis hatte wie es hier beschrieben wurde: während der op wachwerden, aber sich nicht artikulieren können. das wurde ernst genommen und ich musste so etwas zum glück nicht erleben. meine zweite größte angst ist das sich-übergeben, vor allem nach einer op am kiefer. auch das wurde ernst genommen, sodass ich davor tabletten dagegen bekam und sofort danach per infusion vomex. zur op-einleitung selbst: ich war voll da und wusste dass ich es wollte und dass mir nur noch dieser letzte schritt zu mehr lebensqualität fehlt. es war auch eine gewisse resignation. ich habe still vor mich hingeweint und wollte jeden schritt ganz genau wissen. ich habe auch das narkosemittel durch meine venen laufen gespürt, es war ganz kalt und ich konnte es bis zur schulter spüren und war auch dann noch nicht weg, das hat ca. eine minute gedauert bis es geklappt hatte, ich habe dann auch irgendwann die augen einfach zugemacht und mir gewünscht endlich weg zu sein, weil diese angst vor diesem jetzt-kommts-gleich, einfach so riesig war. alles in allem kann ich aber alle beruhigen, es ist weniger schlimm als man diesen kontrollverlust für sich selbst fassen kann.
  6. achso auch aus nrw - ich bin ja auch dahin gezogen, direkt nach der bimax. bin nur hier, wenn ich frei oder semesterferien habe und in dieser zeit bin ich dann auch zum bleaching gegangen. habe es über google gefunden und wirklich glück gehabt. vllt einfach auf das eigene bauchgefühl hören, auch wenn man die wahl nur über das internet hat
  7. ich habe ja auch mal ein bleaching gemacht, bei einem zahnarzt der sich unter anderem darauf spezialisiert hat. ich habe 250 euro gezahlt, davon waren die 50 euro für die zahnreinigung die eigentlich unbedingt sein muss, da sonst die aufhellung nicht wirklich stattfinden kann, da die zähne dann nicht komplett das bleachinggel annehmen. pro zahn wurde gar nicht gerechnet, das war der komplettpreis und war auch identisch mit dem home bleaching preis. es war zwar etwas schmerzhaft, aber nach 2-3 tagen ging es schon wieder, ich habe eine spezielle mundspülung holen müssen, sodass sich die mineralien etc wieder aufgebaut hatten und die zähne sich schneller wieder erholten. der zahnarzt hat da nichts beschönigt und war komplett ehrlich was die aufklärung über das bleaching anging. denn es kann auch passieren, dass die zähne die aufhellung einfach nicht annehmen. woran das liegt kann man nicht sagen, es kommt aber wohl nicht so oft vor. das muss man dann vorher unterschreiben. mir hat es auf jeden fall viel gebracht, da durch die zahnspange starke verfärbungen vorhanden waren. bis heute habe ich wieder schöne helle zähne, ohne dass es künstlich wirkt. darüber hinaus hat mir der zahnarzt kostenlos schienen für das homebleaching angefertigt, sodass ich nur das gel selbst zahlen musste (16 euro). das war total nett. habe es bis jetzt noch nicht ausprobiert, da es jetzt noch nicht soweit ist, dass ich wieder aufhellen muss und auch, weil man während der bleaching zeit extrem auf färbende lebensmittel aufpassen bzw diese meiden muss und das nervt irgendwie schon. du kommst doch auch aus dem hessichen raum oder? hier ist die adresse von dem zahnarzt wo ich war: http://www.zahnaufhellung-kelkheim.de/ vllt hilft dir das weiter
  8. ich glaube wir hatten hier irgendwo schon mal so ein ähnliches thema, aber du hast recht was das format von rtl angeht. ich finde generell gibt es immer weniger was man sich noch anschauen kann ohne der volksverdummung zum opfer zu fallen. kaum ein sender lässt noch objektivität zu, alles wird so geschnitten, kommentiert und dargestellt, dass es gar keinen raum mehr für eine eigene meinung lässt, da diese vorgegeben wird. bei extrem schön wird extrem viel bearbeitet, damit der unterschied zu vorher enorm groß ist. klar sehen die meisten nachher besser aus als vorher, aber ob das schön ist und ob diese so sich auch im alltag zeigen wollen, ist die andere frage. make up lässt sich glücklicherweise abwaschen, haare wachsen nach. eine hoffentlich geglückte op währt dann auch hoffentlich für die ewigkeit. ich denke schon, dass dr. kater gute arbeit geleistet hat, so wie bei seinen anderen patienten auch. wäre ja eine schande so öffentlich und dann pfuschen - das wäre nicht gerade klug.
  9. hey, ich habe meine auch entfernen lassen. bei mir lag es auf jeden fall daran, dass ich erstens einfach keine fremdkörper im gesicht haben wollte, zweitens bei einem unfall durch die platten sollbruchstellen entstehen können und drittens hatte ich eine mega schlechte haut, wie sandpapier und mit tausend kleinen pickelchen im ganzen gesicht, bis über den hals, unterm kinn und am ein stück hinter dem haaransatz vorne. und ich habe meine platten im bereich der nase gespürt, sie haben vibriert oder gezogen wenn ich mir die nase putzte. nach der entfernung der platten, wurde meine haut wieder besser, ich fühlte mich irgendwie freier und mein gesicht ist nun etwas mehr konturenreicher und es haben sich auch noch feinheiten zum positiven entwickelt. also ich bin froh dass sie raus sind und würde auch jedem dazu raten. geschwollen ist man dann auch nicht länger als 2-3 wochen, gegen eine bimax geradezu ein witz
  10. der thread ist zwar schon ein paar monate alt und der ersteller hat sich leider auch nicht mehr zu wort gemeldet(?) ich möchte aber dennoch auch meine meinung dazu geben. hässlich ist etwas anderes. meine meinung ist, dass du attraktiv bist. die schiefe ist jedoch nicht wegzuleugnen. das mag anderen nicht auffallen oder nicht schlimm finden, aber wenn es DICH stört, dann ist das eine belastung für dich persönlich. es gilt wirklich herauszufinden, was alles dich genau an deinem gesicht stört und wie du gerne nach einer OP aussehen würdest, was soll verändert werden, wie weit würde es sich überhaupt verändern lassen? oft liegen auch psychische probleme dahinter. bei mir war es bspw. eine sache die mir wegen der optik auf die psyche drückte, aber auch, weil ich mental sehr vorbelastet war. es ist sehr schwer so etwas auseinander zu halten und zu ergründen, woran es liegt, dass man sein spiegelbild nicht mehr ertragen kann. hat man sich an sich selbst satt gesehen? hat man einen hass gegen sich selbst gerichtet? kann man nicht akzeptieren wie man ist und was man ist? behindert einen die eigene optik im alltag (zb. weil man sich einfach schämt)? wie sind die reaktionen des umfelds, wie die reaktionen der frauen? ich würde dir raten dich intensiv mit der kompletten thematik auseinanderzusetzen - mit der op und deren möglichkeiten an sich, aber auch vor allem mit dir selbst. nichts ist schlimmer als nur eine veränderung zu wollen, um nicht mehr der zu sein der man gewesen ist, sowas geht nach hinten los. mir war bspw. bewusst, dass sich meine unterkieferrücklage negativ auf mein selbstbewusstsein, sowie auf meine ausstrahlung ausgewirkt hat und dass diese dinge durch eine op wirklich verbessert werden können. meine ständige selbstkritik und der hang zur selbstzerstörung hat es jedoch nicht wieder wett gemacht, weil das eben dinge sind die nicht auf äußerlichkeiten basieren. ich war vorher auch nicht hässlich, niemand hätte mir deshalb zu einer op raten wollen. ich wusste aber ganz genau, dass ich so nicht weiterleben wollte und es mir die risiken wert waren, selbst, wenn das den tod bedeutet hätte. letzten endes muss es jeder für sich selbst wissen, aber man sollte wie gesagt genau ergründen warum man so denkt und fühlt. ich für meinen teil würde mich freuen, wenn du hier mal wieder antwortest - ich denke nicht, dass dich hier die allgemeinheit totdiskutieren möchte
  11. bei mir ist es jetzt glaube ich 2 jahre her und ich fühle zwar wieder alles, aber vor allem viele stellen am zahnfleisch fühlen sich anders an als vorher, diese stellen betragen aber nur wenige mm und sind eigentlich gar nicht recht zu lokalisieren. am gesicht selbst habe ich eine leichte gefühlsstörung unterhalb der lippe, links, da ist die stelle sehr empfindlich beim berühren. schmerzen o.ä. habe ich jedoch gar keine nach so einer kurzen zeit ist das wie schon gesagt wurde völlig normal und bei dir scheinen es ja wirklich nicht viele bereiche zu sein die betroffen sind. geduld haben ist angesagt =P
  12. Bei mir war es gerade andersherum, vor der OP wusste es nur der engste Kreis und danach irgendwie plötzlich alle, da konnte man es ja auch kaum mehr verheimlichen, hatte ich auch gar nicht vor, den als ich die Sache hinter mir hatte hatte ich plötzlich enormen Redebedarf, weil ich es in meinen Kopf nicht reinbekommen habe dass sich etwas verändert hatte und dass ich diesen Schritt überhaupt gegangen bin. Es war alles so unwirklich und gleichzeitig war ich aber stolz darauf es durchgezogen zu haben. Dann bin ich von Frankfurt nach Köln umgezogen, dort kannte mich ja keiner. Direkt 4 Wochen nach der OP. Ich hatte nicht erwartet zu dieser Zeit noch so geschwollen zu sein und musste aber wohl oder übel in das 1. Semester starten. Ich glaube viele Leute haben gedacht, ich würde vielleicht einfach so aussehen. Ich wollte sie aber nicht in diesem Glauben lassen und habe mich darüber hinaus sowieso sehr aufgequollen, undefiniert und breit im Gesicht gefühlt. So habe ich bei vielen mit denen ich zu tun hatte das Thema darauf gelenkt, was einfach war, weil ja auch aufgefallen sein musste dass ich immer nur Dinge trinken, aber nicht essen konnte. Ich habe auch in einem Netzwerk ein Vorher und Nachherbild, sowie ein Bild direkt aus dem KH gepostet, welches aber nur meine gelisteten Freunde sehen konnten und die vor allem aus meiner alten Heimat interessierten wie die Sache gelaufen war. Das da mittlerweile auch schon viele aus der Uni dabei waren, hatte ich nicht bedacht. Jetzt fast 2 Jahre später bekomme ich von jemandem aus meinem Kurs zu hören, dass damals so viel darüber getratscht wurde, so nach dem Motto wie konnte ich nur etwas so unmögliches tun wie diese OP und dann auch noch die Bilder. So wie sich das anhörte war das Entsetzen groß, nicht wegen der Sache an sich, sondern einfach, weil es in ihren Kopf nicht rein ging und da etwas von Neid und Unglauben mitschwang. Ich kann es nicht genau definieren, bekomme es aber immer wieder zu spüren. Überhaupt sind sich in unserem Kurs von nur 11 Leuten irgendwo alle Feind, selbst die die sich mittlerweile gruppiert haben. Keiner gönnt einem was und jeder lästert im Grunde über jeden. Vertrauen ist da fehl am Platz und ich war mal wieder zu gutgläubig. Über mich wird seitdem gesagt ich könne darüber hinaus nichts und man mochte mich von dato an auch nicht, 3 Personen wohl besonders nicht. Naja, ich muss sie ja nicht heiraten, dennoch gibt es einem kein gutes Gefühl und ich muss auch sagen, dass ich dadurch wieder unsicherer in meiner eigenen Kompetenz geworden bin und wieder stark an mir zweifle, sowohl innerlich als auch äußerlich. In diesem Fall gibt es mir oft das Gefühl ich sei immer noch irgendwie hässlich, vor allem, weil der Großteil hübsche Personen sind. Diese Welt ist sowieso sehr oberflächlich und da mit gesundem Sinn zu bestehen ist mehr als eine Kunst. Meine engsten Verwandten und Freunde sind mir glücklicherweise nie in den Rücken gefallen, außer mein Vater vor der OP, das war aber eine ganz andere Baustelle.
  13. 19 Jahre war ich da, aber ich hätte es auch schon gerne mit 16 machen lassen, jedoch war zu der Zeit mein Vater sehr dagegen..
  14. kein problem
  15. hey, ich weiß dass es auch chirugen gibt, die schon früher operieren, natürlich mit speziellen techniken, damit es eben nicht zu einer zweiten OP kommt. ich würde einfach mal danach recherchieren und mich auch anderen ärzten vorstellen, vor allem wenn dein leidensdruck sehr hoch ist. mir ist auch bekannt dass bspw. dr. k. aus bad homburg kinder und jugendliche operiert - auch gut zu sehen an vielen patientenbeispielen