LadyKate

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LadyKate hat zuletzt am 18. August 2015 gewonnen

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  1. Hallo Benee! Mir gings zeitweise gleich (bin jetzt fast 4 Monate post-op) und ich denke das ist normal, hat auch mein KFO und die Physio bestätigt! Physio hat mir sehr geholfen, die machen mit dir Übungen speziell für die Mundöffnung! Mein KFO hat mir beim letzten Termin gesagt ich solle keine Angst davor haben den Mund so weit es geht aufzumachen und das auch zu üben, denn immer wenn man die Gelenke bewegt werden die quasi "geschmiert" und auch das Kieferknacken (was auch normal ist nach so einer OP) bessert sich. Also fleißig üben und nicht verzagen! Glg
  2. Hallo Lidapar! Ich muss den Antworten der anderen Forenmitglieder recht geben... Es ist tatsächlich nicht so positiv wenn man zuviel abnimmt und es raubt einem vor allem viel Kraft! Hab mich vor der OP auf 53-54 kg raufgefuttert (168 cm groß) und das war auch gut so, denn an meinem "Tiefpunkt" nach der OP wog ich kurz unter 48 kg. Die Folgen waren extreme Schwäche, Lustlosigkeit, keinen Antrieb zu essen usw... Also iss bitte soviel du kannst, abnehmen wirst du so oder so ein wenig und wenn du wieder ganz fit bist kannst du ja mit Sport und gesunder Ernährung weitermachen! Aber dein Körper braucht eine ausgewogene Ernährung, sonst packt er die ganze Heilung nicht. Mir gings so schlecht, dass ich dann von einer guten Freundin (Krankenschwester) aufgepäppelt wurde, die gab mir mindestens alle 3 Stunden was gesundes und kräftiges zu essen (püriert) nach 4 Tagen gings mir sooo viel besser und alles ist schnell verheilt! Jetzt (fast 4 Monate später) esse ich wieder wirklich alles und wiege 50kg (wird aber auch noch was raufgehen denke ich..) Soviel zum Thema abnehmen! Gute Genesung wünsch ich dir! Glg, LadyKate
  3. Ja das kann gut möglich sein! Mich stört auch nur der Geruch so! Bin mir ziemlich sicher, dass es kein Eiter ist aber es riecht unangenehm.. Hab versucht die Stellen vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste zu reinigen aber der Geruch bleibt.. die weißen Belege lassen sich auch nicht entfernen. Auch die Naht hinter dem rechten letzten Zahn (Backenzahn) tut ein bisschen weh, ich hoffe so dass sich dass alles nach dem Fädenziehen gibt! Gibt es noch jmd der ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Glg
  4. Hallo Oleander! Ich muss am Dienstag sowieso zum Kfo, da werd ich das mal in Erfahrung bringen! Ich denke die Fäden müssen jetzt wirklich raus, hatte echt gehofft sie würden sich alle auflösen, aber nix da.. Naja.. Danke für deine Antwort!
  5. Hallo ihr Lieben! Ich habe eine Frage: Seit ein paar Tagen befindet sich auf 2-3 meiner Nahtstellen ein weißlich-gelber Belag der sich schwer lösen lässt. Er riecht zwar unangenehm aber nicht faulig, soweit ich das beurteilen kann. Die Fäden sind an diesen Stellen (rechts a.d. Mundschleimhaut und hinter dem letzten Zahn) noch drin, sollten aber eigentlich selbstauflösend sein. BIMAX ist über 4 Wochen her und gut verlaufen, Wundheilung war bis jetzt auch total okay, keine Schmerzen, viele Nähte sind schon draußen. Nur rechts halten sich die Fäden hartnäckig und hinterm Backenzahn fühlen sie sich auch schon unangenehm an (z.B. beim Essen stören die Fäden). Nun hab ich diesen weißen Belag entdeckt und sofort vermutet, dass die Stellen eitern. War total fertig, weil mein Chirurg gerade auf Urlaub ist und ich erst kommenden Freitag einen Termin bei ihm habe. Aber die Stellen schmerzen kaum, die eine schmerzt gar nicht, die Belege lassen sich auch nicht lösen wenn ich vorsichtig mit einem Wattestäbchen drangehe und soweit ich das sehen kann ist auch nichts entzunden? Kann es sich also hier um Fibrin handeln? Das soll ja wie ein Schorf im Mund sein, da es aber im Mund immer feucht ist, hat er eine weißliche Farbe.. Aber Fibrin ist doch eigentlich geruchlos oder? Die Stellen riechen aber schon unangenehm... Wer hat Erfahrung damit, wem geht/ging es gleich? Bitte um Hilfe!! Glg, Kathy
  6. Ich kann den Bericht ja ohne Bilder nochmal reinstellen, des wäre kein Problem! Ja bin total zufrieden, musste nichtmal die Fäden ziehen weil die selbstauflösend sind, sooo die Erleichterung! Bin aber immer noch recht hamsterbäckig und was mich ebenfalls irritiert: Wenn ich weiches Essen am Gaumen zerdrücke, höre ich immer ein Knacksen eines oberen Backenzahns und manchmal fühlt es sich an, als ob sich irgendetwas leicht verschöbe.. kennt ihr das? So seltsame Geräusche.. Hab das meinem KC gesagt und er hat alle Zähne überprüft, sind alle fest und er ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Trotzdem hab ich irgendwie immer Angst es könnte sich noch was verschieben, kann das sein, dass sich ober dem Gaumen was verschiebt? Fühlt sich manchmal echt strange an! Aber sonst ist alles tiptop!
  7. Weil ich eine Menge Fotos drin hatte und erst danach gecheckt hab, dass die Fotos nur im Bilderforum geschützt sind! Und des kann ich echt nicht brauchen, dass jeder X-Beliebige die Fotos ansehen kann!
  8. Alles Gute für deine bevorstehende OP Kiefersieg!
  9. Danke, bin echt happy dass die OP geschafft ist! Also die Millimeter weiß ich nicht, das erfahr ich dann wohl alles am Montag. Ich hatte eine sehr ausgeprägte Asymmetrie, da bei mir auf einer Seite das Kiefer sozusagen "verkümmert", also einfach nicht mehr weitergewachsen ist. Es wurden Ober-und Unterkiefer gedreht und nach vorne geholt, zusätzlich eben auch noch eine Kinnplastik um ein harmonisches Profil zu erreichen. Genauere Infos folgen am Montag!
  10. Hej! Naja, war grad bei der Physiotherapeutin und die meinte dafür, dass die OP schon 10 Tage her ist, ist die Schwellung noch ziemlich heftig! Ich spürs auch, dass alles spannt und drückt! Lymphdrainage ist da echt suuuper!
  11. Hej!! Okay ja das klingt einleuchtend... Leider hat mir der Chirurg diesbezüglich nicht mehr viel gesagt, ich werde ihn am Montag mal ausfragen! Hab gelesen dass viele von euch 6 Wochen nicht kauen durften, mir wurde schon 3 Tage post-op. zerkleinertes Hühnchen gegeben dass ich kauen musste. War zwar ned einfach aber hatte jetzt auch nicht direkt Beschwerden. Dann wirds wohl ok sein oder? Ja bin total froh dass ich so beschwerdefrei bin und die Schwellung auch gut abklingt! Mein Problem ist, dass ich mir trotzdem immer viel zu große Sorgen mache wegen einfach allem, muss das lassen! Wow du bist wirklich sehr farbenfroh gewesen.. ich bin momentan bloß ein bisschen gelb, sieht man aber fast nicht... Werde heute mal meine Physiotherapeutin ausfragen was sie meint! Danke für eure Unterstützung!
  12. Danke, ihr ermutigt mich sehr! Okay, ich dachte es wäre gut den Mund zu lockern und zu bewegen, dann lass ich das mal lieber sein! Hab jetzt meinen Erfahrungsbericht fertig, wenn ihr ihn lesen wollt! Glg, Kathy
  13. Ich stell den Bericht jetzt neu herein, zum Schutz meiner Privatsphäre ohne Bilder! Hallo liebe Leidensgenossen! Heute, 10 Tage post-op. werde ich euch meine Erfahrungen bezüglich BIMAX + Kinnplastik mitteilen. Ich teile es nach Kapiteln ein, damit ihr das, was euch vielleicht nicht so interessiert überspringen könnt! Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Meine Vorgeschichte Kapitel 2: Der Beginn meiner Behandlung Kapitel 3: Der Tag vor der OP Kapitel 4: Der Tag der OP Kapitel 5: 1. Tag post-op. Kapitel 6: 2. Tag post-op. Kapitel 7: 3. Tag post-op. Kapitel 8: 4. Tag post-op. Kapitel 9: 5. - 10. Tag post-op. Kapitel 1 Meine Vorgeschichte Im Alter von ca. 9 Jahren habe ich meine erste Zahnspange bekommen. Mein Biss war zu dieser Zeit einfach schrecklich und der KFO hatte viel zu bemängeln. Er sprach damals schon von einer eventuell notwendigen OP. Ich trug also um die 4 Jahre eine feste Zahnspange, teilweise auch eine lockere für die Nacht und in der schlimmsten Zeit diese auch tagsüber. Es war nicht immer einfach und oft mit Schmerzen verbunden aber anscheinend hatte sich die Behandlung gelohnt und ich wurde die Spange mit 13 Jahren los. Die nächsten 2 Jahre hatte ich immer öfter mit starken Kopfschmerzen zu kämpfen. Wir suchten einen Arzt nach dem anderen auf doch keiner konnte die Ursache finden, ich war am Verzweifeln und fehlte oft in der Schule. In dieser Zeit fiel mir auch auf, dass meine Mundpartie auf Fotos sehr asymmetrisch wirkte und das belastete mich. Bei den halbjährlichen Kontrollen des KFO vermittelte der mir, dass ich selbst schuld sei wenn sich meine Zähne verschöben, da ich meine Zunge gegen die Vorderzähne drückte. Ich suchte also eine Logopädin auf und die erkannte als Erste den möglichen Zusammenhang zwischen den Kopfschmerzen und meiner Asymmetrie. Also stapfte ich wieder zum KFO und meine Mutter forderte ihn auf, dass er sich meine Zähne mal genauer ansehen sollte. Er kontrollierte mit einem Stäbchen meinen Biss und war schockiert als er sehen musste, WIE schief dieser geworden war. Diagnose: So einen Fall habe er in ganz Europa noch nicht erlebt, er wisse nicht einmal wie man das noch operieren solle. Er schickte mich ins Röntgen und später dann zu einem Kollegen der wirklich ein Spezialist auf seinem Gebiet ist! Kapitel 2 Der Beginn meiner Behandlung Mittlerweile war ich 17 Jahre alt geworden und mit der Überweisung zu meinem neuen KFO begann eine bessere Zeit. Dort fühlte ich mich von Anfang an gut aufgehoben und er machte mir Mut und vermittelte mir, dass wir das schon irgendwie hinkriegen würden. Ich musste erneut 1-3 jahre eine Zahnspange tragen, je nachdem wie schnell das gewünschte Ergebnis erreicht oder eine OP nötig wäre. Es vergingen 3 Jahre in denen mein Biss wirklich perfekt wurde, die Asymmetrie blieb aber bestehen. Mit 20 Jahren wurde ich nach einem Treffen mit 2 sehr professionellen KFC in Salzburg und meinem KFO vor die Wahl gestellt: OP, ja oder nein? Ohne OP würde ich das Risiko eingehen, dass mein Biss sich im Laufe der Jahre wieder verschlechtern würde und die Zähne sich zurückbilden könnten. Außerdem müsste ich mit den Kopf- und Kieferschmerzen leben, auch diese könnten sich im Alter deutlich vermehren. Die KFC erklärten mir eine OP wäre möglich und würde auf alle Fälle von der Krankenkasse bezahlt, da sie auch medizinisch notwendig sei. Es wäre also nicht nur ein ästhetischer Eingriff (Ich hatte zusätzlich zu der Asymmetrie auch ein fliehendes Kinn). Nach mehreren Wochen Überlegung und Gesprächen mit meiner Familie, meinem Freund und meinen Freunden entschloss ich mich für die OP. Sie unterstützten mich sehr in meiner Entscheidung und vermittelten mir, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Ich war nicht unzufrieden mit meinem Aussehen, aber mit meinem schiefen Mund und meinem Kinn schon. Ich sehnte mich danach, einmal ein Foto von mir anzusehen auf dem ich nicht zwanghaft meine Mundpartie analysieren musste. Ich habe jetzt auch echt lange suchen müssen um ein Foto von mir zu finden, wo man mein Profil sieht, weil ich nie jemanden erlaubt habe mich im Profil zu fotografieren. Ich fands einfach schrecklich, mein fliehendes Kinn! lange Rede, kurzer Sinn: OP-Termin war der 16.06.2015 Kapitel 3 Der Tag vor der OP Am 15.06.2015 bin ich gemeinsam mit meiner Mutter per Zug nach Salzburg ins Landeskrankenhaus gefahren. Um 11 Uhr sollte ich dort stationär aufgenommen werden. Während der Zugfahrt war ich so dumm und hab mir noch einige Berichte über Kiefer OPs durchgelesen (schlechte, gaaanz schlechte Idee!). Folglich war ich noch nervöser als zuvor. Nach einer halben Stunde Wartezeit kam ich dann zu einer Schwester, die irgendwie total seltsam war. Sie fragte immer wieder ob alles ok wäre (dabei war ich mittlerweile wieder ganz ruhig?) und meinte auch so in einem Monat würde dann die Metallplatte entfernt werden (hä, das war mir ganz neu?) und das sie mir alles Gute wünschen würde (sie machte mir echt Angst). Dann führte mich eine andere Schwester durch die Station und erklärte mir alles. Wo die Eisbeutel zu holen seien, wo man Kaffee und Tee bekommt, usw... Mein Zimmer war ganz am Ende der Station (Nr. 13) und ich war allein in einem Doppelzimmer (juhuuuu!). Dann verabschiedete sich meine Mam von mir und ich verbrachte den restlichen Tag mit fernsehen (der Fernseher war echt klasse, hing direkt über mir im Bett). Später kam dann noch der Anästhesist vorbei und wir gingen seine berühmte Abhakliste durch, soweit war alles ok. Dann besuchte mich mein Chirurg, er war echt superlieb und nahm mir meine Nervosität fast ganz weg! (Das mit den Metallplatten nach einem Monat entfernen war ein Blödsinn, den die Schwester keine Ahnung woher hatte!) Die Schwestern auf der Station sind aber sonst ebenfalls alle sooooooooo nett, hilfsbereit und lieb gewesen, das war echt toll! Da ich vor Nervosität nichts mehr runtergebracht habe zu Mittag, haben sie mir zusätzlich zum Abendessen noch einen Pudding und ein Joghurt vorbeigebracht. Man darf sich auf der Station auch wann immer man will aus dem Kühlschrank Pudding und Joghurt holen, das ist echt klasse! Ja dann hab ich noch bis ca 23 Uhr ferngesehen und dann schlafen versucht. (Ging sogar einigermaßen gut!). Kapitel 4 Der Tag der OP Ich wurde um 6 Uhr morgens von der Schwester geweckt, war aber schon seit 5:45 Uhr auf und hab meinen Liebsten noch auf Wiedersehen geschrieben. Schicke Thrombosestrümpfe und OP-Hemd angezogen, LMAA Tablette geschluckt und nach ein bisschen dahindämmern wurde ich auch schon abgeholt. Alle waren wieder superlieb und nett, haben mir die Hand geschüttelt, sich vorgestellt und mit mir geredet. Zu diesem Zeitpunkt muss wohl die Tablette schon gewirkt haben, denn ich war ganz ruhig. Dann wurde ich von meinem Bett auf die OP-Liege umtransportiert und dort wurde alles vorbereitet. Es wurde nach meinem Namen und Geburtsdatum gefragt und dann wurde ich in den OP geschoben. Hier erwartete mich schon der Anästhesist der mir immer genau erklärte was als nächstes kommen würde. Er legte einen Zugang in eine meiner Venen der linken Hand und als das vorbei war sagte irgendjemand: So, jetzt haben Sie das Schlimmste schon überstanden! Dann wurde mir diese Maske aufgesetzt und ich sollte tief ein- und ausatmen. Hab ich auch gemacht und schön langsam haben sich meine einzelnen Körperteile von mir verabschiedet und ich war weg. 7 Stunden später bin ich im Aufwachraum langsam wach geworden. Meine Eltern, links und rechts von mir haben meine Hand gehalten, Papa hatte ein Foto von mir mit der Kühlmaske gemacht und sagte: Du siehst aus wie Darth Vader! Da musste ich lachen (so guts ging). Hab dann auch schon mit ihnen geplaudert, bin aber immer wieder weggedämmert (muss auch sehr undeutlich gesprochen haben, wie sie mir dann im Nachhinein erzählt haben). Mir war zu keinem Zeitpunkt übel oder unwohl, nur der Harnkatheter ging mir auf die Nerven. Dann wurde ich in mein Zimmer manövriert wo mich meine neue Zimmernachbarin mit ihren Freunden erwartete. Die waren leider so gar nicht mitfühlend und einer von denen fing an mich auszufragen. Ich war dumm genug ihm zu antworten, das war sehr anstrengend und die waren sehr laut. Also hab ich meinem Verlobten geschrieben, ob er mich doch noch heute besuchen kann, weil neben mir jetzt so nervige Menschen liegen.. :/ Der ist dann nach der Arbeit extra den weiten Weg noch gefahren und hat mich sehr getröstet. Da ich unbedingt den Harnkatheter loswerden wollte, versuchte ich gleich nach meiner Ankunft im Zimmer gemeinsam mit der Schwester aufzustehen. Folge: Kreislaufzusammenbruch! Später, mit meinem Verlobten gings dann und sie haben mir das nervige Ding gezogen. Danny hat mir dann geholfen eins seiner Riesenshirts anzuziehen und er war einfach nur superlieb. Die neben mir waren dann auch schön leise und ich konnte mich etwas entspannen. Ich hab an diesem Tag viel Wasser getrunken, hat gut getan, konnte schon recht gut sprechen und musste dann später auch meine Zähne putzen und mit Chlorhexamed spülen. Dabei bekam ich Nasenbluten und Danny war wieder für mich da und beruhigte mich. Er sagte mir immer wieder wie schön ich bin und dass alles gut gelaufen ist, dass hat mir sehr geholfen! Ach ja, mein Chirurg kam natürlich auch vorbei, fragte wies mir geht und sagte, dass alles gut gegangen ist, es jedoch sehr kompliziert gewesen wäre. Später kam dann ein zweiter Arzt der meine Nervenfunktion testete und der war auch zufrieden. Ich hatte gar keine Schmerzen, nur die zwei Drainagen an denen das Wundsekret abfließen konnte gingen mir auf die Nerven, ich musste sie immer dabeihaben. Man bekommt auch jeden Tag eine Thrombosepritze von der Schwester, die brennt zwar, ist aber aushaltbar! Es wird auch Blutdruck und Temperatur gemessen, das war auch beides ok. Nachts musste ich dann mit Ohrstöpseln schlafen weil meine Zimmerkollegin geschnarcht hat, bin zwar oft aufgewacht aber sonst war es eine recht angenehme Nacht! ich bekam auch eine Infusion mit Antibiotika, war aber nicht weiter dramatisch. Kapitel 5 1. Tag post-op. Bin früh wach gewesen, alles ist natürlich ungewohnt und neu aber trotzdem aushaltbar. Meine Zimmerkollegin wurde an den Weißheitszähnen operiert und war danach ständig am Blut spucken und rumjammern. Sobald ihre Freunde da waren war aber wieder HalliGalli und natürlich rauchen gehen, gaaaanz gesund! Ich war noch ziemlich geschafft, hab viel ferngesehen, hin und wieder Gang zur Toilette, noch etwas unsicher, Zähneputzen und Spülen im Sitzen, viel Kühlen und ruhen. Dann Besuch meiner Eltern, später Besuch meines Verlobten + Familie, alles in allem noch ziemlich anstrengend und mein Gesicht war jetzt auch mehr geschwollen. Ansonsten alles wie gehabt, Spritze, Drainagen mit rumschleppen (aussehen wie ein Zombie mit dem Blut in den 2 Behältern), versuchen Proteindrinks runterzukriegen, viel Wasser trinken! Kapitel 6 2. Tag post-op. Nachts hatte ich Schmerzen, ein unangenehmes Ziehen, ging aber nach einer Infusion mit Schmerzmittel ganz gut weg und konnte einigermaßen schlafen. Morgens nochmals ne Infusion verlangt und so wars gut aushaltbar! Habe insgesamt während meines gesamten Krankenhausaufenthaltes nur 2 mal eine Infusion mit Schmerzmitteln gebraucht, ansonsten haben eine Schmerztablette morgens und eine abends vollkommen gereicht! Antibiotika Infusionen habe ich glaub ich 3 Tage lang gekriegt, dank Magenschutztablette hab ich das aber auch gut überstanden! Meine Zimmerkollegin wurde entlassen (Erleichterung). Dieser Tag war der Schlimmste von allen. Habe auch die Drainagen gezogen bekommen, was ziemlich unangenehm war aber interessanterweise gar nicht so weh getan hat! War das erste Mal duschen und Haare waschen, war echt spannend und sehr anstrengend! Dann wieder viel ruhen und entspannen, Besuch von meiner besten Freundin bekommen, aber die ganze Zeit geschlafen, später wieder Besuch meines Verlobten der mich aufgebaut hat. An dem Tag hab ich echt daran gezweifelt ob es richtig war mich operieren zu lassen! Kapitel 7 3. Tag post-op. Nacht war wieder etwas hart weil ich wenig Luft durch die Nase bekommen hab, wegen der ganzen Verkrustungen durch die nasale Intubation. War aber trotzdem in Ordnung! Zum Ersten mal hab ich es geschafft morgens auf Anhieb ein ganzes Joghurt zu essen, war seeehr stolz! Mein Chirurg war übrigens jeden Tag bei der Visite und manchmal auch außerhalb da und hat alle meine Fragen beantwortet, er ist echt super! An diesem Tag wurde mir mitgeteilt dass ich entweder am Sonntag oder Montag heimdurfte (es war Freitag). Konnte sogar schon zerkleinertes Hühnchen essen und auch sonst schien alles bergauf zu gehen! Bekam Besuch von 2 Freundinnen und bin ein bisschen Spazieren gegangen, generell war ich sehr schnell wieder auf den Beinen und habe mir auch immer meine Eisbeutel zum Kühlen selbst geholt. Die Kühlmaske hat mir auch sehr gut getan (zumindest ab da wo ich herausgefunden habe wie ich sie am besten befestige), verstehe nicht dass viele sie hier im Forum als nervig empfinden? Bekam eine neue Bettnachbarin. Eine alte Frau mit Speichelstein! Leider roch sie sehr unangenehm und war auch sonst nicht wirklich appetitlich.. Später schnarchte sie so extrem laut, dass ich nicht mal ungestört mit Kopfhörer fernsehen konnte, das Schnarchen war unglaublich nervtötend! Auch als ich dann schlafen gehen wollte haben mir meine Wachsohrstöpsel rein gar nichts genutzt. Ich musste um 23 Uhr um ein Schlafmittel fragen weil ich es nicht mehr aushielt. Das Schlafmittel wirkte zwar, aber die Frau rief so oft nach der Schwester, drehte das Licht auf oder schlurfte zum Klo, dass ich trotzdem immer wieder wach wurde. Dann gab auch das Schlafmittel den Geist auf und ich lag die meiste Zeit wach da und lauschte dem Geschnarche der Dame. Kapitel 8 4. Tag post-op. Nach der durchwachten Nacht riet mir die Schwester der Visite mitzuteilen, dass ich nicht schlafen könnte und das tat ich dann auch. Nach einer Kontrolle des Chirurgen sagte mir dieser, ich könne heute schon nach Hause, ich war sooooo glücklich! Mittags stand dann mein Verlobter vor mir und ich verabschiedete mich vom Krankenhaus! Die Heimfahrt (ca eineinhalb Stunden) war sehr anstrengend für mich, ich war noch total fertig von der Nacht und hatte nichts zum Kühlen dabei. Zu Hause wurde ich megalieb empfangen und da ging es mir dann auch sofort besser! Aber ich hab den Fehler gemacht und so viel geredet und erzählt, dass ich dann ein bisschen Fieber bekommen habe und mich hinlegen musste (war so dumm mich flach ins Bett zu legen, trug nicht gerade zur Besserung bei). Ich denke, deshalb war dann auch die Schwellung so extem. Kapitel 9 5. - 10. Tag post-op. Zu Hause ist alles viel einfacher, besser und schöner! Ich habe das Glück, dass meine Mam mir alles was ich essen kann kocht, deshalb komme ich auch schnell wieder zu Kräften! Vor der OP wog ich 53 Kilo, momentan wiege ich 49, aber es geht schon wieder aufwärts! Ich liege so wenig wie möglich, sitze viel und gehe viel, war bisher 3 Mal spazieren. Es war anstrengend aber toll! Insgesamt muss ich sagen, dass ich viele Höhen und Tiefen durchlebe. Ich mache mir oft Sorgen, dass etwas nicht so heilen könnte wie es soll, oder dass mein Kinn wieder zurückwandert! Es belastet mich auch, nicht normal lächeln und lachen zu können, weil ich das normal sehr oft und gern tue! Ich habe fast überall schon wieder Gefühl, außer rechts im Kinn, da kribbelt es dafür ganz gewaltig. Am Montag habe ich wieder einen Termin im LKH, ich vermute zum Fäden ziehen, davor habe ich Angst.. Die Metallplättchen und Schrauben sollen bei mir drinbleiben, stört mich aber bisher auch nicht! Bin eher froh, dass ich mir ein weitere OP erspare... Ich bin jetzt noch etwa 3 Wochen krank geschrieben, heute Abend habe ich den ersten Termin bei meiner Physiotherapeutin die auf Kiefer spezialisiert ist. Bei all den Erfahrungsberichten, die ich gelesen habe, habe ich das Gefühl es sehr gut getroffen zu haben. Ich hatte nicht oft Schmerzen, mir war nie übel, ich war bald wieder auf den Beinen und kann mittlerweile schon weiches recht gut essen! Am Mittwoch war ich beim KFO, der konnte aber nicht viel machen außer ganz leichte Gummis einzusetzen, da ich noch recht geschwollen bin und den Mund nicht weit aufkriege. Während der OP wurden 5 Brakkets locker, die er natürlich auch erst wieder fest machen kann wenn ich halbwegs abgeschwollen bin! Er meinte aber ich müsse mir keine Sorgen machen, dass sich da was verschiebt! Der Biss passt schon recht gut, perfekt ist er natürlich noch nicht aber das richtet dann der KFO in 3 Wochen! Ob ich es nochmal machen würde, ich weiß es nicht.. Ich bin froh dass ich all die Erfahrungsberichte hier im Forum erst im Nachhinein gelesen habe, sonst hätte ich mir die OP niemals zugetraut! Ich wusste nicht wieviel schiefgehen kann, und dass es einige gibt die mit dem Ergebnis unzufrieden sind. Mein echtes Ergebnis ist ja erst in einigen Wochen erkennbar, aber ich bin soweit ganz zufrieden! Nun hoffe ich, dass alles planmäßig verheilt, das Fädenziehen aushaltbar ist und ich bald wieder auf dem Damm bin! Ich weiß, das ist ein seeeeeeeehr langer Erfahrungsbericht geworden, aber wenn ich etwas schreibe dann ordentlich, und ihr könnt ja das, was euch nicht interessiert überspringen! Die Röntgenbilder stelle ich später rein, momentan hat die alle der KFO! Ohne meinen Verlobten, meine Familie und meine Freunde, hätte ich das alles nicht so gut geschafft und es ist echt gut wenn man jemanden hat, der für einen da ist! Vor allem wenn man in einem Tief steckt und an allem zweifelt.. Ich hoffe ich konnte denen, die die OP noch vor sich haben Mut machen! Freue mich über euer Feedback! Liebe Grüße, Kathy PS: Dr. Gaggl arbeitet jetzt im Landeskrankenhaus Salzburg, dort wurde ich auch operiert, nicht in Klagenfurt wie es in der Überschrift noch steht! PPS: Das ist jetzt der überarbeitete Bericht, hatte den Kontrolltermin am Montag und musste NICHT Fäden ziehen, weil die selbstauflösend sind und alles ist ganz nach Plan verlaufen, der KC ist immer noch sehr zufrieden und obwohl ich noch Hamsterbäckchen habe erkennt er jetzt schon an den Knochen dass alles schön symmetrisch geworden ist!
  14. Hallo da draußen! Heute ist der 10. Tag post-op. und ich mache mir ein bisschen Sorgen, weil im Bereich des Mundes noch alles sehr geschwollen ist. Das bedeutet, ich kann nicht mal ansatzweise breit lächeln oder natürlich lachen, das fühlt sich einfach nur schrecklich an! Meine OP war anscheinend recht kompliziert, eine bestehende Asymmetrie musste korrigiert werden, also OK + UK geschwenkt und beide nach vorne versetzt. Zusätzlich wurde das Kinn etwas nach vorne gesetzt, so dass ich jetzt ein harmonisches Profil habe. Insgesamt war ich ca. 7 Stunden in Narkose, operiert haben sie aber anscheinend nur 4 Stunden. Trotzdem ging es mir die Tage danach echt gut und ich bin auch nicht so sehr angeschwollen wie befürchtet. Jetzt ist natürlich noch immer eine Schwellung erkennbar und ich spüre rechts im Kinn nur ein Kribbeln, sonst ist es taub. Wie war das bei euch? Wann konntet ihr endlich wieder normal und locker lächeln/lachen? Am Montag hab ich dann den Termin zum Fäden ziehen und ANGST! :/ Glg, Kathy
  15. Hallo da draußen! Ich nütze die Gelegenheit und stelle mich hier mal kurz vor. Mein Name ist Kathy, ich bin 20 jahre alt und wurde am 16.06.2015 am Kiefer operiert. Das ist erst ein paar Tage her und deshalb folgt mein Erfahrungsbericht etwas später. Ich musste schon von klein auf eine feste Zahnspange tragen, nachts mitunter auch eine herausnehmbare und in den schlimmsten Zeiten beide auch tagsüber. Nach 5jähriger kieferorthopädischer Behandlung dachte ich eigentlich dass alles gut ist. Die Spange kam raus, ich war glücklich. Doch mit der Zeit hatte ich immer häufiger Kopfschmerzen (das begann im Alter von ca 13 Jahren) und fehlte oft in der Schule. Wir grasten sämtliche Ärzte ab, keiner fand die Ursache dafür heraus. Ich ging natürlich immer wieder zu meinem KFO zur Kontrolle, der schickte mich dann zu einer Logopädin und beschimpfte mich, weil ich angeblich das Ergebnis seiner Behandlung nach und nach zerstörte indem ich meine Zunge an meine Vorderzähne drückte. Mir fiel dann immer mehr auf, dass mein Lächeln auf Fotos sehr asymmetrisch wirkte, was mich zunächst sehr verwunderte. Die Logopädin brachte uns dann darauf, dass diese Asymmetrie ein Grund für die Kopfschmerzen sein könnte und wir suchten sofort wieder den KFO auf. Nachdem dieser sich meine Zähne endlich genauer ansah entdeckte auch er die starke Asymmetrie (die schon länger vorhanden war) und war schockiert. Seine Aussage: "So einen Fall gibts europaweit nicht, das kann man nicht mal mehr operieren!" Ich war natürlich am Boden zerstört. Besagter KFO verwies mich auf einen Kollegen, der ein echter Experte auf seinem Gebiet ist, und dieser ermutigte mich vom ersten Tag an. So begann eine Behandlung in der KFO und KFC wunderbar zusammenarbeiteten. Nach 3 Jahren Zahnspange waren meine Zähne zwar wieder wundebrar gerade und der Biss perfekt, die Asymmetrie und die Kopfschmerzen waren aber noch vorhanden. Anfang des Jahres 2015 trafen sich dann mein KFO und zwei KFC mit mir und meinen Eltern im Landeskrankenhaus und wir besprachen die Möglichkeiten. Die Chirurgen vermittelten mir, dass eine OP sowohl möglich als auch sinnvoll wäre, und nach einigen Wochen Überlegung entschloss ich mich auch dazu. Nun sitz ich zu Hause, mit dicken Hamsterbäckchen und geschwollenem Kinn und bin froh, das Schlimmste überstanden zu haben. Ober- und Unterkiefer wurden nach vorne verlagert und auch das Kinn wurde zur optischen Verbesserung etwas nach vorne geholt. Zusätzlich wurden die Kiefer so gedreht, dass sie nun symmetrisch zueinander sind. Noch weiß ich nicht so ganz was ich von all dem halten soll, wirklich glücklich bin ich erst wenn ich das Ergebnis wirklich sehen kann und sich alles halbwegs eingependelt hat. Tja jetzt ist die Vorstellung doch etwas länger geworden... Es freut mich jedenfalls, hier von so vielen Menschen zu lesen, die ähnliche Leidensgeschichten haben wie ich! Glg, Kathy