Schneebär

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Über Schneebär

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  • OP-Termin
    14.09.2012
  • Klinik
    Uniklinik Köln

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  1. Nach 3 Wochen noch angeschwollen zu sein ist völlig normal!! Nach der Bimax hat es bei mir fast ein halbes Jahr gedauert, bis man mir die Op nicht mehr angesehen hat und auch jetzt (5 Monate nach ME und Genioplastik) bin ich immer noch so geschwollen dass ich schon das 5. Rezept Lymphdrainage habe. Also mach dir mal keine Sorgen, das mit der Schwellung dauert einfach sehr lange. Aber die Lymphdrainage hilft echt, vielleicht kannst du ja noch mal danach fragen. Ich durfte allerdings auch erst 1,5 Monate nach der Op damit anfangen, da es sonst wegen den Nähten und wegen Entzündung zu gefährlich gewesen wäre.
  2. Nein, leider sind die Ops an Unikliniken nicht generell kostenlos. Ich habe meine Genioplastik mit der ME machen lassen und die Zusatzkosten für die Genioplastik muss ich selbst zahlen. Es kommt halt darauf an, ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt oder nicht, das hat nichts mit der Klinik zu tun. Ich habe noch keine Rechnung bekommen, aber der Kostenvoranschlag war über ca 700 Euro. Die Genioplastik hat der gleiche Chirurg gemacht, der auch vorher die Bimax gemacht hat, er ist Assistenzarzt.
  3. Seid ihr alle noch vor euren Kiefer-Ops? Ich habe die Bimax hinter mir und entsprechend jetzt einen "perfekten" Biss wie mein Chirurg sagte. Bei mir steht der Kiefer auch in Ruheposition nicht offen, sofern ich deine Beschreibung richtig verstanden habe. Meinst du, dass die Zähne sich nicht berühren? Die falsche Zungenposition hatte ich auch, die Zunge ist dadurch beim Schlucken jedes mal gegen die OK-Zähne geraten und hat dadurch den Schiefstand meiner Zähne noch verschlimmert. Durch eine lange und mühsame Zeit bei der Logopädie ist das jetzt aber vollständig behoben.
  4. Die Kosten für die Genioplastik müssen in aller Regel selbst getragen werden, weil es wirklich eine Schönheitsop ist. Bei mir wurde auch die gesamte orthopädische Behandlung sowie Bimax und ME gezahlt, für die Genioplastik musste ich selbst aufkommen. In ganz seltenen Fällen kann der Chirurg wohl argumentieren, dass die Kinnverlagerung medizinisch notwendig ist, aber das ist wenig erfolgsversprechend. Bei mir haben sie es auch zweimal versucht aber die Krankenkasse ist da streng.
  5. Soo, jetzt ist die Op auch schon wieder 3 Wochen her. Was ist inzwischen passiert? Nach 3 Tagen post-Op durfte ich das Krankenhaus verlassen und endlich nach Hause. Konnte es auch schon gar nicht mehr dort aushalten, weil ich mich eigentlich recht fit gefühlt habe. Die Nachblutungen haben am zweiten Tag aufgehört, so dass ich wirklich nicht wusste, wofür ich noch dableiben sollte. Musste dann am Dienstag zwar direkt wieder zur Nachkontrolle kommen, aber das war ok. Der Verband am Kinn sollte eigentlich nur bis zu diesem Kontrolltermin dran bleiben. Da die Wunden aber noch nicht ausreichend geschlossen waren, musste ich ihn noch weiter bis Freitag drauf lassen. Der Verband war relativ lästig, weil er gejuckt hat und er nicht nass werden durfte. Duschen war damit also ziemlich umständig, mit ein bisschen Übung hat aber auch das funktioniert. Als ich ihn dann endlich entfernen durfte hing der ganze Kleber noch im Gesicht und wollte sich nicht so recht entfernen lassen. Ich habe mir dann letztendlich mit Waschbenzin das Gesicht gewaschen.... Auch essen durfte ich bis eine Woche nach der Op wieder nur flüssig und breiig. Danach sollte ich langsam anfangen wieder normal zu essen, inzwischen geht wieder alles. Also viel schneller als nach der Bimax! Auch die Mündöffnung ist schon wieder richtig gut. Nur der Lippenschluss funktioniert noch nicht automatisch, aber das war nach der Bimax bei mir genauso und ich denke das dauert einfach nur wieder ein paar Wochen. Ist auch schon besser als am Anfang. Die Schwellung war bei mir stärker als bei der Bimax, weil ich keine Drainagen hatte. Am dritten Tag war es am schlimmsten, da hingen die Wangen richtig über den Verband drüber. Mein Arzt hat gesagt, dass ich möglichst viel rumlaufen soll, damit das Gesicht schneller abschwillt. Ich war dann jeden Tag ca. 1,5 Stunden spazieren. Es war am Anfang unglaublich anstrengend aber hat auch gut geholfen. Nach 2 Wochen war die gröbste Schwellung weg. Inzwischen habe ich immer noch etwas dicke Bäckchen und habe deshalb nochmal Lymphdrainage verschrieben bekommen, mit der ich morgen anfange. Dann hat sich das hoffentlich auch bald erledigt. Aber wenn man nicht weiß, dass ich operiert wurde, dann sieht man es mir auch nicht mehr an. Zum Ergebnis: Erstmal das Positive: Mein Kinn ist deutlich größer geworden (es wurde 11 mm nach vorne verlagert) und das sieht man natürlich schon. Da ich wirklich ein sehr sehr fliehendes Kinn hatte, könnte es durchaus noch weiter nach vorne verlagert werden, aber 11 mm ist wohl die Obergrenze. Alles weitere müsste ich jetzt doch über ein Implantat machen lassen. Allerdings ist mein Kinn schief! Es geht links weiter runter als rechts. Das finde ich ganz furchtbar. Ich selbst sehe es wahrscheinlich noch schlimmer als es eigentlich ist, aber auch anderen fällt das auf. Ich kann mir nicht erklären wie das passieren konnte. Mein KFC meinte, dass ich abwarten soll bis es ganz abgeschwollen ist. Allerdings fühlt es sich knöchern an und deshalb wird es wahrscheinlich nicht verschwinden. Um es dann zu beheben, müsste ich wieder unters Messer. Da habe ich ja wirklich gar keine Lust zu, ich hatte so gehofft, dass ich fertig bin! Aber aktuell stört es mich wirklich sehr. Ich muss mir jetzt überlegen, ob mir das eine weitere Op wert ist. Hatte das Problem vielleicht sonst noch jemand?
  6. Hey Bina, meine ME und Genioplastik sind jetzt drei Wochen her und mittlerweile geht es mir wieder ganz gut. Wie will dein KFC die Kinnplastik denn machen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit einem künstlichen Implantat, mit Implantieren von eigenem Knochen oder nur durch Verschiebung der Kinnspitze und ohne Implantat. Bei mir wurde die letztere Methode angewandt, da sie wohl am wenigsten aufwendig ist, am schnellsten heilt und auch die wenigsten Probleme verursacht. Die Op hat bei mir ca 2 Stunden gedauert, also viel kürzer als die Bimax. Danach war ich natürlich erstmal ziemlich fertig und hab den ganzen Tag geschlafen, abends konnte ich aber schon wieder etwas rumlaufen. Schmerzen hatte ich wie bei der Bimax nur wenig, das schlimmsten waren die Lippen, die waren einfach wieder so kaputt. Insgesamt war es auch nach der Op kein Vergleich zur Bimax, man erholt sich viel schneller. Nur essen geht erstmal genauso schlecht, weil man die Nähte nicht zu sehr strapazieren darf. Ich habe ca. 2 Wochen nur flüssig und breiig gegessen. Danach ging es aber ziemlich schnell Bergauf und jetzt esse ich schon wieder alles genau wie vorher. Ich war 4 Tage im Krankenhaus (3 nach der Op) und durfte dann schon wieder nach Hause. Danach die zwei Wochen noch jeweils einmal zur Kontrolle und das wars dann schon. Nach der Op hatte ich einen Pflaster-Verband am Kinn, der 10 Tage drauf bleiben musste, damit man den Kiefer und die Unterlippe nicht zu viel bewegt. Der Verband war relativ lästig, weil er ständig juckte und er auch nicht nass werden darf. Duschen war also mehr als umständlich! Als ich ihn dann endlich entfernen durfte hing der ganze Kleber noch im Gesicht und wollte sich nicht so recht entfernen lassen. Ich habe mir dann letztendlich mit Waschbenzin das Gesicht gewaschen.... Die Schwellung war bei mir stärker als bei der Bimax, weil ich keine Drainagen hatte. Am dritten Tag war es am schlimmsten, da hingen die Wangen richtig über den Verband drüber. Mein Arzt hat gesagt, dass ich möglichst viel rumlaufen soll, damit das Gesicht schneller abschwillt. Ich war dann jeden Tag ca. 1,5 Stunden spazieren. Es war am Anfang unglaublich anstrengend aber hat auch gut geholfen. Nach 2 Wochen war die gröbste Schwellung weg. Inzwischen habe ich immer noch etwas dicke Bäckchen und habe deshalb nochmal Lymphdrainage verschrieben bekommen, mit der ich nächste Woche anfange. Dann hat sich das hoffentlich auch bald erledigt. Aber wenn man nicht weiß, dass ich operiert wurde, dann sieht man es mir auch nicht mehr an. Soweit also zum Prozedere. Mit dem Ergebnis bin ich leider nicht so zufrieden... Erstmal das Positive: Mein Kinn ist deutlich größer geworden (es wurde 11 mm nach vorne verlagert) und das sieht man natürlich schon. Da ich wirklich ein sehr sehr fliehendes Kinn hatte, könnte es durchaus noch weiter nach vorne verlagert werden, aber 11 mm ist wohl die Obergrenze. Alles weitere müsste ich jetzt doch über ein Implantat machen lassen. Eine weitere Op würde ich aber gerne vermeiden! Allerdings ist mein Kinn schief! Es geht links weiter runter als rechts. Das finde ich ganz furchtbar. Ich selbst sehe es wahrscheinlich noch schlimmer als es eigentlich ist, aber auch anderen fällt das auf. Ich kann mir nicht erklären wie das passieren konnte. Mein KFC meinte, dass ich abwarten soll bis es ganz abgeschwollen ist. Allerdings fühlt es sich knöchern an und deshalb wird es wahrscheinlich nicht verschwinden. Um es dann zu beheben, müsste ich wieder unters Messer. Wie schon gesagt, habe ich da keine große Lust zu! Ich muss mir dann überlegen, wie schlimm ich es finde und danach entscheiden. Ich hoffe ich konnte dir helfen. Wenn du noch Fragen hast, melde dich gerne! LG, Schneebär
  7. Metallentnahme und Genoplastik So, ich habe es geschafft!! Gestern habe ich die hoffentlich letzte Op in dieser Kiefergeschichte hinter mich gebracht! Am Donnerag wurde ich bereits eingeliefert und habe die ganzen Gespräche hinter mich gebracht. Total aufgeregt habe ich die Nacht kaum geschlafen, trotz Schlaftablette. Zu allem Überlfuss sollte ich dann am Freitag auch erst um 12 Uhr dran sein - jede Menge Zeit mir Panik zu machen. Das hab ich dann auch mehr oder weniger getan und wurde dann aber schon um 10 Uhr abgeholt und es ging los. Ich war voll am weinen vor Aufregung, total peinlich. Aber die Schwestern waren sehr nett und haben versucht mich zu beruhigen. Anders als bei der Bimax kann ich mich hier an alles erinnern. Es ging mit dem Bett runter in den Aufwachraum und dort musste ich bestimmt nochmal ne halbe Stunde warten. Dann kam endlich der Anästhesist, legte den Zugang, fragte noch, wovon ich denn träumen möchte und dann war ich auch schon weg. Wach wurde ich das erste mal gegen 2 Uhr im Aufwachraum. Habe noch mitbekommen, wie der Chirurg mir sagte, dass alles gut gelaufen ist, aber dann war ich auch schon wieder am schlafen. Um 4 war ich dann wieder auf meinem Zimmer, wo ich den ganzen Tag verschlafen habe. Heute geht es mir schon wieder recht gut. Habe etwas Kopfschmerzen und ein Drücken im Kiefer, aber das ist ja normal. Das einzigst wirklich störende sind die ständigen Nachblutungen im Mund. Diesmal habe ich nicht wie bei der Bimax Drainagen bekommen, deshalb läuft das Blut natürlich einfach über den Mund ab. Immer wenn ich länger gelegen habe und dann wieder aufstehe, schießt das Blut raus. Dauert dann auch immer ne ganze Weile, bis es wieder aufhört. Das wär vor allem diese Nacht lästig, mal eben kurz auf Klo gehen ist nicht, wenn man dann erstmal 20 Minuten Mund spülen muss, bis es aufhört zu Bluten. Auch meine Lippen sind wieder relativ kaputt und ich kann die Lippen nicht gut bewegen oder schließen. Aber naja, insgesamt ist es schon viel weniger schlimm als die Bimax. Kein Katheter, keine Drainagen, keine Magensonde, keine Intensivstation. Und auch das Essen (natürlich nur Flüssig) klappt relativ gut. Ich hoffe, dass ich morgen nach Hause gehen kann. Von dem Ergebnis der Genioplastik kann ich leider noch nichts sehen, da mein Kinn getaped ist. Ein großes, sehr strammes Pflaster, das wohl die Haut an den Knochen drücken soll, damit alles wieder gut zusammen wächst. Das soll auch mindestens noch 3 Tage drauf bleiben. Ist nicht schlimm, juckt nur etwas. Aber ich bin ja schon froh, dass ich das Jucken spüre Auch wenn es mir schon wieder relativ gut geht bin ich einfach nur froh, dass ich das jetzt hinter mir habe und bin mir auch ziemlich sicher, dass es nicht noch eine reine "Schönheitsop" geben wird. Meine Nase stört mich ja eigentlich auch noch. Aber die Strapazen vor- und nach der Op sind es mir dann doch nicht wert.
  8. Soooo, heute melde ich mich nach 5,5 Monaten mal wieder aus dem Krankenhaus, morgen steht die nächste OP an: Metallentfernung und Genioplastik. Eigentlich sollte ja noch eine Fettabsaugung an den Wangen gemacht werden, aber das ist heute leider gecancelt worden Hab mich schon so drauf gefreut meine dicken Wangen los zu werden. Aber der Professor hat wohl nicht zugestimmt, weil das ein gewagter Eingriff ist. Man kann die Fettmenge wohl nur schwer dosieren und deshalb besteht die große Gefahr, dass dann nicht auf beiden Seiten gleich viel abgesaugt werden kann und außerdem Dellen im Gesicht entstehen. Sehr sehr schade, aber bin ja auch froh wenn ich sehe, dass sie hier auf Nummer sicher gehen und nicht einfach jeden Eingriff durchführen, egal wie gefährlich. Jetzt bleibt es also bei der ME und der Genioplastik, bei der mein Kinn 11 mm nach vorne geholt werden soll. 11 mm sind wohl die absolute Obergrenze, ich hoffe das reicht bei mir. Tja, OP-Klamotten und Tablette liegen schon hier und ich werde langsam sehr nervös. Ich hoffe, dass alles gut geht und dass vor allem das Ergebnis so aussieht, wie ich mir das wünsche. Drückt mir die Daumen & hoffentlich bis morgen!
  9. Ich bin mir nicht sicher, ob ich genau verstehe was du machen möchtest, aber ich versuche es mal: Ja, es ist möglich die Zähne mit der Zahnspange ein wenig in den Kiefer zu drücken. Das wurde bei mir mit den Schneidezähnen im Unterkiefer gemacht. Dafür wird einfach ein zweiter Bogen an der Zahnspange angebracht, der etwas gebogen wird und dadurch Duck nach unten bzw bei dir dann nach oben aufbaut. Frag deinen Kieferorthopäden dazu doch einfach mal. Aber das ändert ja nichts an deinem Problem, dass man zu viel Zahnfleisch sieht....das bleibt durch das Reindrücken der Zähne ja unverändert. Es ist richtig, dass man das mit einer Bimax (bzw wenn das das einzige Problem ist auch mit einer Oberkieferverlagerung) ändern kann. Aber das ist eine ziemlich große Operation und du solltest dir gut überlegen, ob es dir das wert ist! Ich hatte sie selbst vor einem halben Jahr und das war kein Spaß. Du kannst dir ja mal meinen Erfahrungsbericht durchlesen. Bei einer Bimax werden Ober- und Unterkiefer gebrochen (abgesägt) und in einer neuen Position mit Metallplatten und Schrauben wieder befestigt, so dass er neu zusammen wächst. Dabei würde man den Oberkiefer bei dir wahrscheinlich etwas nach oben schwenken, damit weniger Zahnfleisch sichtbar wird. Aber für genaueres musst du natürlich einen Kieferchirurgen fragen! Das ganze ist wie gesagt kein kleiner Eingriff, die Op hat fast 5 Stunden gedauert, danach zwei Tage Intensivstation und insgesamt 9 Tage Krankenhaus. Das soll dir keine Angst machen, sondern nur zeigen, dass man sich das gut überlegen sollte! Aber wenn du auch schreibst, dass dein Unterkiefer zu schmal ist, dann scheinst du ja generell eine Kieferfehlstellung zu haben und solltest mal einen KFC um Rat fragen.
  10. Nein, ich bin in der Uniklinik Köln. Aber die Chirurgen, die die Bimax machen, sind ja nicht nur Kieferchirurgen, sondern MKG, also Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen. Die können also durchaus auch diese Schönheitseingriffe durchführen.
  11. Ja, der MKG-Chirurg kann auch die Fettabsaugung an den Wangen machen. Ich lasse es in zwei Wochen mit der ME machen. Ich hoffe es sieht dann so aus, wie ich es mir vorstelle!
  12. Wie ist es gelaufen? Geht's dir gut? Jetzt hast du es hinter dir!!!
  13. Ich habe meine übrigen Flaschen Fresubin im Altenheim abgegeben, die haben sich gefreut. Brauchen sie wohl häufig wenn Leute selbst nicht mehr genug essen können.
  14. Ich hätte auch einen Headgear tragen müssen, das gleiche konnte aber auch über das Einsetzen von 2 Miniimplantaten (ganz kleine Schrauben) in den Unterkiefer erreicht werden. Das Einsetzen läuft unter lokaler Betäubung, die Spritzen sind natürlich was unangenehm aber sonst war das nicht so wild. Hab es mir schlimmer vorgestellt. Wenn die Schrauben einmal drin sind stören sie auch nicht weiter. Die Implantate werden nicht von der Krankenkasse gezahlt, dafür muss man dann selbst zuzahlen, wenn man keinen Headgear haben will. Aber das war es definitiv wert! Mit so einem Ding hätte mich auch keiner vor die Türe bekommen. Die Gefahr bei den Miniimplantaten ist, dass sie rausfallen. Das passiert wohl relativ häufig. Das tut nicht weh aber ist halt lästig, weil man dann 3 Monate warten muss um ein neues Implantat einsetzen zu können, da der Knochen an der Stelle erst wieder nachwachsen muss. Die Behandlung geht an der Stelle dann einfach nicht weiter und es kommt zu Verzögerungen. Ich hatte allerdings Glück und hab keine Schraube verloren. Gegen Ende saß eine etwas locker aber es hat gereicht!
  15. Hallo zusammen, hier mal wieder ein kleines Update: Heute hatte ich meinen Vorbesprechungstermin in der Chirurgie für die ME und die Genioplastik. Die Op sollte eigentlich am 1.3. sein, muss jetzt aber etwas nach hinten verschoben werden, weil mein Chirurg zu der Zeit nicht in der Klinik ist (Warum auch immer sie mir den Termin dann überhaupt gegeben haben....). Aber es soll wohl noch im März stattfinden, also nicht mehr ganz so weit hin. Heute wurden auch schon die nötigen Röntgenaufnahmen gemacht, damit sie die Kinnverlagerung planen können. Der Chirurg meinte, dass das alles nicht so wild wird und wenn ich die Narkose gut vertrage, darf ich wohl auch schon nach 1 oder 2 Tagen wieder raus aus dem Krankenhaus. Das ist mir natürlich sehr recht Ich hab mir dann heute mal erklären lassen, was bei einer Genioplastik überhaupt genau gemacht wird und bin noch einige Fragen losgeworden. Der KFC will mir auch eine 3D-Simulation des Op-Ergebnisses zuschicken, dann kann ich schon mal sehen, wie in etwa das Kinn nach der Op aussehen wird. Da bin ich sehr gespannt! Ich kann mir nämlich irgendwie nicht vorstellen, dass man mein kleines Kinn durch reine Verschiebung auf normale Größe bekommen kann. Hoffentlich ist das Ergebnis nicht so enttäuschend wie nach der Bimax! Dafür gabs aber auch eine gute Nachricht: Das Metall von der Genioplastik kann wahrscheinlich ein Leben lang drin bleiben, sofern ich keine konkreten Probleme damit habe. Und da ich mit dem Metall von der Bimax keine Probleme habe, ist das eigentlich fast auszuschließen. Das heißt, nach der nächsten Op ist wirklich das Schlimmste überstanden! Ach ja, zu den Kosten: Die Krankenkasse zahlt die Genioplastik leider nicht. Da ich aber sowieso in Narkose liege wegen der ME muss ich die Narkose sowie einige andere kleinere Posten nicht mehr zahlen. Ich soll so mit ca. 600 Euro Eigenanteil rechnen, bekomme aber in den nächsten Tagen auch noch einen Kostenvoranschlag. Ansonsten ist nach wie vor alles gut, die Bimax ist schon fast in Vergessenheit geraten und mein KFO erfreut sich jedes Mal an meinem tollen Biss