Kössy1991

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  1. Danke für deine Infos Kampen99. Mitlwerweile bin ich mehr als 3 Monate post Op und hab quasi das schlimmste hinter mir. Mein Arbeitgeber hat mich wohlwollen übernommen und ich fehlte genau 3,5 Wochen im Dienst. Jetzt kommt "bald" die Metallentnahme. Darauf bin ich gespannt. am 18. Oktober bin ich dann nach 3 langen Jahren auch die Zahnspange los. Ich freu mich tierisch!!! Ganz lieben Gruß, Kössy!
  2. Hey hier sind die Fotos ) -->
  3. Danke danke Ich hoffe bald kann ich wieder ganz normal Kauen und hab nicht mehr so dicke Backen
  4. Hallo zusammen , Ich hatte am 22.04.2013 meine Unterkiefer-Vorverlagerung im St. Josefhospital in Krefeld Uerdingen. Am 21.04.2013 wurde ich morgens aufgenommen. Es wurde noch ein Röntgenbild von hinten erstellt, eine Blutabnahme gemacht, über die Operation aufgeklärt und es fand noch ein Anästhesiegespräch statt. Außerdem wurde auch ein Splint hergestellt und angepasst, welcher jedoch am Tag der OP morgens nochmal erneuert wurde, weil der Chirurg noch nicht 100%ig zufrieden war. (Was irgendwie das Gefühl von Sicherheit gab, da nicht einfach drauf los operiert wurde. Am nächsten Tag sollte ich die erste sein die operiert wird, jedoch kam noch ein Notfall dazwischen und auch die neue Anpassung des Splintes brauchte seine Zeit. Um ca. 12 Uhr wurde ich dann in den OP geschoben, nachdem ich den Morgen, dank der "Leck-mich-am-Arsch"-Tablette, die meiste Zeit geschlafen habe. Die OP dauerte laut der Aussage des Assistenzarztes 3h 15min. Aufgrund meines sehr starken und kräftigen Unterkieferknochens hatten die Ärzte wohl eine menge Arbeit diesen Z-förmig, an beiden Seiten, zu durchtrennen. Die geplante OP-Dauer lag nämlich bei ca. 2h. Wenn ich mich recht entsinne wurde ich gegen 16Uhr im Aufwachraum wach wo mir die Sonde gezogen wurde, welche wohl dazu diente das Blut aus meinem Magen zu holen falls sich dort welches gesammelt hätte. Hat sich aber nicht, deswegen wurde sie direkt gezogen. (Keine schöne Prozedur aber eine Sache von 5 mal schlucken und raus ist das Ding.) Um 16:40 lag ich wieder auf meinem Zimmer, wo ich ein Shirt angezogen bekommen habe und mit der Schwester auf Toilette konnte. Ich habe wohl "gequatscht" wie ein Wasserfall und man konnte mich recht gut verstehen. (Besser als am 1. und 2. Tag-post-op). Jedoch kann ich mich selbst nicht mehr so genau an alles Gesagte erinnern. Ich bin dann auch früh eingeschlafen bis zum nächsten Tag. Ohne Schmerzen!! Dazu muss man sagen: Ich habe nach der OP kein Schmerzmittel genommen. Lediglich das Antibiotika welches jedoch kein Schmerzmittel in dem Sinne ist. Die ersten Tage nach der OP sind natürlich kein Erholungsurlaub jedoch ist es definitiv auszuhalten. Direkt nach der OP bekam ich eine Kühlmaske welche angenehm kühlt und ein ständiges und nerviges Kühlakkuwechseln erspart. 1. Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung nimmt zu - Unterlippenschwellung geht zurück - durch eine Schnabeltasse Wasser trinken geht - Kakao durch Strohhalm trinken geht, jedoch habe ich keinen "Hunger" darauf. Die erste Nacht habe ich durchgeschlafen. Ich denke die Narkose hat dort stark zu beigetragen. Das Kopfteil war erhöht und ich soll auf dem Rücken schlafen. Die Kühlmaske ist zwar recht laut, jedoch ist es sehr angenehm nicht selbst Kühlakkus anzuhalten. Ich creme mir mehrmals am Tag die Lippe mit Wundsalbe ein, da diese durch die Op ein paar kleine Risse bekommen hat, wie bei trockenen Lippen. Der Besuch hat sich die Schwellung stärker vorgestellt ( am 3.Tag post-op haben sie eingesehen das es noch schlimm geworden ist von der Schwellung her ). Ich bin minimal blau an den Wangen und kann schon Toilettengänge und das Waschen ganz alleine übernehmen. Jeden Tag war Chefarztvisite und man musste zur Wundversorgung bei der man immer ein nettes Feedback des aktuellen Standes bekam. Der Splint wird durch Gummis fixiert so das ich die Zähne nicht auseinander bekomme. 2.Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung nimmt zu - Unterlippe sieht abgesehen von ein paar kleinen Rissen wieder human aus - trinken durch Schnabeltasse funktioniert - es gibt täglich Suppe und flüssigen Joghurt doch der Appetit hält sich in Grenzen - Gefühl in Kinn, Lippe, Wange vorhanden jedoch alles noch recht taub und es kribbelt ein wenig. Die zweite Nacht war etwas durchwachsener da ich öfter wach war, weil ich nicht so gut auf dem Rücken schlafen kann. Die Schwellung wird dicker und gelber und zieht bis kurz hinters Ohr. Ich werde schon mobiler zu Fuß und kann mit dem Besuch auch eine kleine Runde bis zu einem kleinen innenliegenden Teich im Eingangsbereich machen. Ich fühle mich "gut", jedoch noch sehr schlapp und schlafe viel. Da ich keine Schmerzen habe lässt sich alles gut aushalten. Der Splint wird immer noch durch Gummis fixiert sodass ich die Zähne nicht auseinander bekomme. 3. Tag post-op Immer noch keine Schmerzen! - Schwellung hat den Höhepunkt erreicht - Unterlippe wieder ganz normal - Trinken ist immer noch durch Schnabeltasse und Strohalm möglich - Suppe, Suppe, Suppe, die alle wieder ungetrunken zurückgegeben werden da einfach kein Appetit aufgrund der Anstrengung diese durch den Strohalm zu schlürfen. Ich durfte endlich vorsichtig duschen!! Mir wurden in der Op zwei Drainagen in die Wunden eingebracht welche überschüssiges Blut aufnehmen. Diese wurden an diesem Tag gezogen - tat nicht weh, war etwas unangenehm aber keinesfalls schmerzhaft. Ohne diese zwei Blutgefässe war alles auch direkt viel angenehmer. (Kein lästiges mitschleppen ins Bad oder zur Wundversorgung etc.) Es wurden Röntgenbilder erstellt, von hinten, von der Seite und einmal so ein "Panorama" von dem Kiefer. 4. Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung stagniert - Trinken möglich aus dem Glas auch wenn es nicht immer so gut geht und mal was daneben läuft - Ich ernähre mich von Kakao. Mir geht es körperlich ganz gut. Die Nächte sind mühsam da ich stündlich wach werde da das Bett von Tag zu Tag unbequemer wird und ich lieber auf der Seite als auf dem Rücken schlafen würde. Der Splint wird etwas gelockert (nicht so viele und nicht so stramme Gummis). Jedoch stellt sich am nächsten Tag raus, dass mein Weichgewebe (Muskeln) zu sehr gegen den neuen Biss arbeiten und es keinen Sinn hat den Biss zu lockern und den Splint drin zu lassen da dieser immer verrutscht. 5.Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung geht langsam zurück jedoch ist sie ganz warm und der Verdacht auf einen Infekt ist nicht auszuschließen -Trinken klappt immer besser Der Splint wird entnommen und es wird versucht meinen Biss mit Gummis zu fixieren. Jedoch ist dies eine schwierige Sache da ich so einen starken Muskel habe der sehr dagegen arbeitet. Es wird fast stündlich danach geschaut und neu fixiert. Die kommende Nacht habe ich deswegen Schmerzen, weil die Schneidezähne so stark aufeinander gepresst werden und ich lasse mir vom Stationsarzt, der extra den Oberarzt mit einbezogen hat, die Gummis etwas lockern was zur direkten Schmerzlinderung führt und ich kann enspannter einschlafen. 6.Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung geht zurück und wird gelb Der Oberarzt entscheidet meinen Kiefer mit weniger Gummis zu fixierenm da die Schwellung verhindert dass sich die Muskeln und das Weichgewebe an den neuen Biss gewöhnen. Ich bekomme immer noch zweimal täglich Antibiotika. Eigentlich hieß es, dass ich am 5. bzw 6. Tag post-op bereits nach Hause gekonnt hätte, aber die Schwellung, die Wärme in der Schwellung und die Problematik mit der Fixierung haben mich noch bis zum 8. Tag post-op im Krankenhaus gehalten. 7. und 8. Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung geht nur langsam zurück. Ich liege die Zeit im Krankenhaus ab und bekomme zum Glück viel Besuch. Ich kühle weiterhin mit der Kühlmaske und zusätzlichen Kühlpads. Ich soll nicht allzu viel reden, da dies nicht förderlich für das abklingen der Schwellung ist. Jetzt wird jeden Tag entschieden anhand der gegebenen Schwellung und Wärme und des Bisses, wann ich nach Hause darf. Am 8. Tag post-op durfte ich dann endlich nach Hause. Heute, zwei Wochen nach der OP, habe ich angefangen weiche Kost etwas zu kauen mit den Eckzähnen. Vorher war nur Kartoffelpürree, Suppe, Joghurt und Eis möglich. Da macht etwas festeres richtig Freude! Ich habe leider einen Ausschlag bekommen nachdem das Antibiotika abgesetzt wurde, wogegen ich Cortison bekomme. Ich hoffe es wird schnell besser. Einen Tag nach der Entlassung hatte ich einen Termin bei meinem KFO, der sich einen Überblick der Lage gemacht hat. 3 Tage nach der Op hatte ich einen Kontrolltermin in der Ambulanz des St. Josefkrankenhauses, wo schon ein paar Fäden gezogen wurden (Die Schwellung ließ noch nicht zu dass alle gezogen wurden.) Heute hatte ich einen erneuerten Termin beim KFO der sagte das sich der Biss recht gut stabilisiert. Jedoch ist angedacht Physiotherapie anzugehen, damit meine Muskeln sich entspannen und den Biss besser annehmen. In einer Woche werden dann die restlichen Fäden in der Klinik gezogen,bei dem dann nochmal geschaut wird ob alles gut verheilt. Alles in Allem läuft es also ganz gut und ich würde es noch Mal genau so machen, auch wenn die Schwellung nicht wirklich besser wird momentan. Aber das Ergebnis ist jetzt schon zu erkennen und Freunde bzw Bekannte finden es ganz gut. Aber das ganze Ergebnis sieht man ja erst in ein paar Wochen/Monaten. Ich bin also jetzt in der 3. Woche nach der OP und diese Woche noch krank geschrieben bzw. habe ich noch eine AU. Mir geht es aber schon recht gut und freue mich ab Montag wieder mit der leichten Arbeit beginnen zu können. Bis dahin noch etwas kühlen und den Kopf nicht der Sonne aussetzten, keinen Sport treiben und vorsichtig ans Essen rantasten. Falls ihr noch Fragen habt - nur zu! Der Bericht ist recht lang geworden aber hoffentlich auch für viele interessant. Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten. Eure Kössy
  5. Hey Mir wurde auch während der op (UKVV) eine Sonde gelegt.Diese diente nurdafür nach der op blut abzusaugen falls sich viel in meinem magen sammelt. Schon im Auffwachraum war klar das diese gezoge werden kann weil kein blut im maen ist.Ist nichts schlimmes, tut auch nicht weh beim ziehen.
  6. Ich denke die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen, da vermutlich nur ganz wenige bzw. keiner Erfahrungen in beiden Kliniken gesammelt hat. Ich werde in 10 Tagen meine OP in Krefeld haben. Behandelnder arzt ist auch Herr Dr. Dr. med. Norman Koebe - bis jetzt bin ich sehr zufrieden was Beratung, Klinik und mein Gefühl angeht.
  7. Danke für eine Erfahrungen. Ich hoffe bei mir geht's auch so schnell.
  8. Hallo Mir besteht eine OP am Kiefer (UK-VV) vor und möchte gerne Motorrad fahren danach. Meine Frage, ab wann kann ich mich solchen Erschütterungen wieder aussetzen (z.B. auch Rad fahren)? (Mal abgesehen davon das erstmal die Schwellung wieder nachlassen muss ) Lieben Gruß Kössy
  9. Hey Schokolädchen, vielen Dank für deine positiven Worte meiner Bedenken gegenüber. Wenn sie sich daran aufhängen... Dann muss ich wohl damit leben und mir einen besser bezahlten Arbeitsplatz suchen *griiins*. Time is running - keine zwei Wochen mehr und ich weiß und sehe mehr von dem Ergebnis der OP.
  10. Danke Schokolädchen! Ich werde bald die Modelle zu meinem KFC bringen und dann bekomme ich auch die genaue Info ob es bei einer UKVV bleibt oder ob mehr nötig ist. Sie sind der Meinung eigentlich müsse dies reichen, wollen aber auch nicht das nach der OP noch so viel mit der Zahnspange gemacht werden muss weil meine Zähne schon recht nah am Knochenende verschoben sind und sie keine Probleme deswegen bekommen wollen. (diese Info gab mir auch ein Beratungsgespräch bei einem anderem Zahnarzt kombiniert mit Kieferothopädenteam) Dennoch ist deine Antwort eine gute Richtlinie - merci Ich befinde mich momentan genau in der Phase wo geklärt wird ob ich übernommen werde nach einem Jahresvertrage... Ungünstiger Moment für viele Fehltage deswegen bin ich dahin gehend einfach ein wenig angespannt.
  11. Dann hoffe ich das deine zweite Behandlung in Krefeld ebenfalls reibungslos und gut ablaufen wird und du mit dem Ergebnis zufrieden bist LG aus Goch (jaja, fast Holland...)
  12. Watt muss - datt muss. Das ist natürlich nichts angenehmes, aber wie du ja jetzt weiß müssen sie raus und schaden tut es im nachhinein ja auch nicht. Du brauchst sie ja nicht und man sieht nicht das sie dir fehlen wenn du lachst Lieben Gruß Krissy
  13. Danke Findus Ich bin dem ganzen eigentlich recht positiv gestimmt und bin froh wenn ich endlich alles hinter mir habe und es hoffentlich schön aussieht Danke für deine Erfahrungen. Ich will meinen Arbeitgeber nicht mit so viel Fehltagen/Krankheitstagen belasten und hoffe einfach das ich circa 4-5Tage stationär sein werde, nochmal zwei Wochen AU und gut ist. Hoffe das klappt so
  14. Danke Keule Woher kommst du denn genau? Warum ich frage, wie bist du auf diese Klinik aufmerksam geworden? Ich werde auch nicht von dem Prof. Dr. Dr. Schön behandelt sondern von Dr. Dr. Koebe glaub ich. Warum wird es bei dir erst im Laufe des nächsten Jahres gemacht? LG
  15. Hallo zusammen Ich werde in ca. 3 Wochen in der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie in Krefeld-Uerdingen operiert. Wahrscheinlich soll es eine UK VV werden, sie wollen aber während der OP schauen ob es auch noch nötig ist, den OK mit zu verlegen. Sobald ich das alles hinter mir habe, werde ich einen Erfahrungsbericht einstellen, da aus der Uerdinger Klinik hier ja wenig zu lesen ist und wenn wohl ist dies schon etwas veraltet. (Ist ja auch ein neuer leitender Chefarzt dort soweit ich richtig informiert bin. Bis jetzt? Ziemlich zufrieden! Sehr höfliches, auf dem Boden gebliebenes, wenn auch gestresstes, Personal, die Ärzte die mich bis jetzt informiert haben beim ersten Vorstellungsgespräch (2010) und beim jetzigen Vorbereitungstermin (Ende März 2013) sind alle soweit ich es bis jetzt erfahren habe, kompetent und gehen auf mich, die Patientin, ein. Ich wurde von den Ärzten im Krankenhaus zum Gerinnungszentrum geschickt damit mein Blut untersucht wird, was notwendig ist für die OP. Ich muss 10 Tage vor der OP nochmal mit aktuellen Modellen (die werden heute gemacht) in der Klinik vorbeischauen. Mein Aufnahmetermin ist ein Tag vor der OP an dem angeblich noch einige Tests gemacht werden. Soweit zu meiner Schilderung, nun zu euren Erfahrungen: Wie lange seid ihr nach so einer OP stationär im Krankenhaus behalten worden? Wie lange ging bei euch so eine OP? Seit ihr noch lange krank geschrieben worden? Schon Mal DANKE im voraus.