tomtom

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Über tomtom

  • Rang
    Möchtegern-Kieferchirurg
  • Geburtstag 16.04.1965

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    don_tomaso_65

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  • Wohnort
    München
  • Interessen
    Musik, Fotografie, Filmen, Reisen, Computer
  • Beruf
    Projektkoordination
  • OP-Termin
    19.11.2008
  • Klinik
    Zentralklinikum Augsburg
  1. 19.10.2010 Wie heißt das in dem Lied von den „Fantastischen Vier?“ Sie ist weg – WEG – und ich bin wieder allein – ALLEIN! Nein, nicht die Freundin ist weg, sondern die feste Zahnspange!!!!! Wie ist es denn jetzt dazu gekommen, dass das auf einmal so schnell ging? Begonnen hat es mit meinem Besuch bei meiner KFO am 20.09.2010. 20.09.2010 Gleich einer der ersten Kommentare war „jetzt wird es echt Zeit, dass wir sie fertig machen“. Naja, fertig machen? Das kann man schon etwas zweideutig auslegen. Aber das war wohl die Retourkutsche auf meine Bemerkung, dass es mir nicht so gut geht, denn sie will mich verlassen – eben nicht die Freundin sondern die Zahnspange, denn ein Band hat sich bereits gelockert. Genug geblödelt, jetzt folgen Taten. Das lose Band wieder zu befestigen lohnt sich nicht mehr. Die Lücke zwischen dem 2-1er und dem 2-2er hat sich schon etwas geschlossen. Da wurde noch einmal die Ligatur nachgespannt (wodurch sich die Lücke in den nächsten Stunden komplett geschlossen hat). Die Lücke zwischen 1-5er und 1-6er soll mit dem Positioner geschlossen werden. Aber hier war sich meine KFO noch nicht ganz schlüssig, wie jetzt weiter vorgegangen werden soll. Das müsse sie noch mit dem Zahntechniker abklären: Variante 1: Beim nächsten Termin kommt die feste Spange raus, es werden Abdrücke für den Positioner gemacht, es kommen die Kleberetainer hinter die Frontzähne rein und das Ganze wird bis zur Fertigstellung des Postioners mit Tiefziehschienen gesichert. Die Variante würde mir sehr zusagen, da dann die Spange schneller rauskommt. Außerdem können dann auch vernünftige Abdrücke für den Positioner gemacht werden. Variante 2: Beim nächsten Mal kommen die Bögen raus und es werden die Abdrücke für den Positioner gemacht. Wenn dann der Positioner fertig gestellt ist, kommt die feste Spange raus, die Kleberetainer kommen rein und dann geht’s gleich mit der Positioner-Behandlung weiter. Jedenfalls will sie das abklären und ich soll mich die nächsten Tage melden, damit wir die entsprechenden Termine vereinbaren können. 22.09.2010 So, jetzt steht’s fest. Es kommt die Variante 1 zum Zug. Und damit steht auch der Ausbautermin fest: der 13.10.2010. Noch 21 Tage! Das Ende ist in Sicht! Vielleicht sollte ich mir einen Adventskalender besorgen und jeden Tag ein Türchen aufmachen. Welchen Sinn macht es sonst, dass schon Mitte September Adventskalender verkauft werden? Für sadistische Mütter, die in den nächsten Monaten ihren Kindern jeden Tag sagen können „Nein, Du darfst noch kein Türchen aufmachen!“? 05.10.2010 Was ist Sadismus? Man steht in der Früh auf, denkt sich „Noch 8 Tage“ und am Abend ist die Spangenzeit um eine Woche verlängert worden. Wie das geht? Ganz einfach. Am Mittag habe ich einen Anruf von Praxis von meiner KFO bekommen. Sie hat noch einmal mit dem Zahntechniker wegen des Positioners gesprochen und dieser benötigt 2 Wochen zur Herstellung des Teils. Daher wollte sie mich fragen, ob ich nicht eher vorbeikommen könnte um die Gipsabdrücke zu nehmen. Kein Problem, 4 Stunden später war ich bei ihr in der Praxis. Das erste was ich erfahren habe war, dass diese 2 Wochen für die Herstellung des Positioners zu lange sind um die Zähne mit Tiefziehschienen zu stabilisieren, denn die Zähne würden sich in dieser Zeit schon zu sehr im Zahnfleisch festigen und damit könnte der Positioner diese nicht mehr vernünftig bewegen. Also müssen wir heute die Abdrücke machen und den Termin zum Ausbau der Spange dann um eine Woche verschieben. So ein Mist. Noch eine Woche mehr! Aber dann kommen an diesem Tag gleich die Spange raus und der Positioner rein. Jetzt ist also Diestag, der 19.10. der nächste Termin. Nach dieser neuen Offenbarung wurden dann von einer neuen KFO-Gehilfin, die leider nicht so gefühlvoll mit den Zangen umgeht wie die anderen Mitarbeiter in der Praxis die Bögen im Ober- und Unterkiefer ausgebaut und die Gipsabdrücke genommen. Vorher wurde auch noch das bereits lose Band des 3-6ers wieder reingeklebt. Stunden später schmeckte immer noch alles nach Alkohol. Und das alles noch wegen 2 Wochen. Anschließend kamen die Bögen wieder rein und ich soll auch weiterhin die Gummis einhängen, damit die Zähne sich auch ja nicht zu sehr festigen. Und in 2 Wochen sehen wir uns wieder. 19.10.2010 Der große Tag ist da! Heute um 09:15 war es so weit: die feste Spange kommt raus! Endlich! 2 Stunden hat es gedauert, es wurden die Brackets abgezwickt, die Bänder runtergezogen, es wurde gefräst, gesägt geschliffen und poliert und dann war sie weg. Und das Gefühl? Grandios. Passend dazu auch noch strahlender Sonnenschein. Herz was willst Du mehr. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass viel zu viel Platz im Mund ist. Und das Aussehen? Ich hatte erst einmal das Gefühl, die Zähne wären viel zu groß. Aber es sieht alles sehr gut aus. Meine KFO wollte sich auch immer wieder mal den Biss und die Zahnstellung ansehen und war mit dem bisherigen Ergebnis sehr zufrieden – genau wie ich. Und dann kam der Positioner das erste Mal in den Mund rein und das war’s dann wieder mit dem Platz im Mund. Mein erster Eindruck von dem angeblich „unangenehmsten Teil der Kieferorthopädie“ war, dass es eigentlich gar nicht so schlimm mit dem Positioner ist. Naja, dieser Eindruck sollte sich schon noch ändern. Es folgten noch ein paar Anweisungen, wie ich mit dem Teil zu arbeiten habe („immer wieder feste reinbeißen“, „die nächsten Tage sind die wichtigsten in der Positioner-Behandlung“, „ein Muskel***** in der Kaumuskulatur ist normal, dann arbeiten Sie richtig“) und ich war entlassen. Tja, was ist eigentlich dieser Positioner? Eine Schiene aus weichem Kunststoff, welche die Zähne in beiden Kiefer umschließt. Er sieht aus wie ein Zahnschutz von einem Boxer. Nur wurde dieser nicht nach der aktuellen Position der Zähne gefertigt, sondern es wurde ein Gipsabdruck gemacht, in dem dann die Zähne so platziert wurden wie sie am optimalsten stehen. Nach diesem Modell wird dann die Kunststoffschiene gefertigt. Das ist dann ähnlich wie bei Invisalign eine Matrix, in die sich die Zähne nur durch den Kaudruck zu ihrer endgültigen Position hinbewegen sollen. Das geht aber nur nach dem Abschluss einer Multiband-Behandlung, so lange die Zähne noch nicht fest im Kiefer verankert sind. Mit dem Posi sollen nun also die letzten Feineinstellungen gemacht werden und die Kieferstellung zueinander optimal trainiert werden. Außerdem hält er die Zunge und die Lippen davon ab, die Zähne wieder zu verschieben, solange die noch nicht wieder fest im Kiefer verankert sind. Und wie trägt sich so ein Teil? Jetzt nach den ersten 4 Stunden kann ich sagen: äußerst gewöhnungsbedürftig. Man kann damit nicht Essen oder Trinken, Reden ist äußerst undeutlich (wie hat die die Assistentin meiner KFO gemeint, als ich bei ihr einen neuen Termin vereinbart habe: „Das hört sich an wie mit einem Schnuller“ – sehr witzig). Man muss immer wieder mal fest zubeißen, so dass das mit dem Muskel***** in der Kaumuskulatur gar nicht so unwahrscheinlich ist. Jedenfalls merke ich die Muskeln jetzt schon. Und man produziert jede Menge Spucke, was sich aber in ein paar Tagen wieder geben soll. Die nächsten Tage soll ich den Positioner den ganzen Tag tragen, danach nur noch nachts und am Abend (so 14-16 Stunden am Tag). Insgesamt wird mich der Posi die nächsten 3-6 Monate begleiten. Zum Glück konnte ich mir die nächsten Tage freinehmen, denn ohne Rden geht in meinem aktuelen Projekt nichts. Aber er wirkt. Bereits nach 3 Stunden habe ich beim Mittagessen gemerkt, dass meine Zähne schon anders stehen. Das Kauschema war etwas ungewohnt und auch meine kleine Restlücke zwischen den Backenzähnen im Oberkiefer war schon fast weg. Unglaublich. Nur leider hält die neue Position noch nicht an, sondern nach ein paar Minuten wandern die Zähne wieder zurück. Das muss sich alles erst wieder festigen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Nachdem ein weiterer Meilenstein erreicht ist denke ich mir, es ist an der Zeit mal die Vergangenheit zu reflektieren. Wie meinte schon Helmut Markwort, der Chefredakteur vom „Focus“? „Fakten! Fakten! Fakten!“ Hier also erst einmal das nackte Zahlenmaterial: Tragedauer der festen Zahnspange: 2 Jahre, 10 Monate und 29 Tage, oder einfach 1064 Tage Anzahl Arzttermine: Zahnarzt: 13 Kieferorthopädin: 57 Kieferchirurg: 26 Logopädin: 6 Krankenhaus: 5 Macht zusammen: 107 Arzttermine, also im Schnitt alle 10 Tage ein Arzttermin Für diese Arztbesuche sind angefallen: 11486 Kilometer Bisher aufgelaufene Behandlungskosten: Zahnarzt: 1000 € Kieferorthopädin: 2100 € Kieferchirurg: 2735 € (inkl. 2 Implantatanker) Krankenhaus: 865 € Eigenanteil der Krankenkassenleistungen (wird wieder erstattet): 580 € Macht zusammen: 7280 € Hinzu kommen noch in absehbarer Zeit die Kosten für 2 Implantatkronen und 2 Zahnkronen. Und dann war da auch noch das zum Teil medizinisch notwendige Halslifting für 3000 €. Was ist jetzt alles gemacht worden? - Vergrößerung der beiden Lücken für die unteren 4er und Versorgung mit Implantaten - Extraktion des 1-7ers (war schon morsch) und Lückenschluss, indem der 1-8er auf die Stelle des 1-7ers gezogen wurde - Vorverlagerung des Oberkiefers um 15 mm, des Unterkiefers um 5 mm, damit verbunden die Neueinstellung des Bisses auf die neue Kieferstellung - Halslifting um die Schlafapnoe noch weiter zu lindern An kieferorthopädischen „Spielsachen“ kamen zum Einsatz: - 2 x Tomas-Pin (oder auch Miniimplantat) - 2x TPA (oder auch Gaumenbügel) - Viele Gummis, Gummiketten und Bögen - Titangeflecht zur Stabilisierung des OP-Ergebnisses - Positioner Und warum das alles? Grund 1: Beseitigung der Kieferfehlstellung und Schaffung von genug Platz für die Zunge, damit diese nicht wieder die Zähne verschiebt Grund 2: Linderung der Schlafapnoe, welche bei mir sehr schwer ausgeprägt war. Grund 3: Präventiv wurden die Eingriffe gemacht, damit es nicht durch Fehl- und Überbelastungen zu Kieferproblemen und vorzeitigen Zahnverlusten kommt. Und bin ich mit dem Ergebnis zufrieden? Eindeutig Ja! Sowohl funktionell also auch optisch ist das Ergebnis eindeutig gelungen. Auch wenn ich heute ein komplett anderes Gesicht habe. Hat es sich also gelohnt und würde ich es wieder machen? Das kann ich mit einem eindeutigen „Jein“ beantworten. Ja, die Kiefer-OPs und auch die Zeit mit der Zahnspange haben sich gelohnt und würde ich immer wieder machen. Aber mit „Nein“ muss ich das Halslifting abtun. Optisch ist das Ergebnis sehr gut gelungen und es war ja auch zum Teil medizinisch ratsam gewesen um die Schlafapnoe noch weiter zu lindern. Aber zum Teil war es auch Eitelkeit gewesen, die mich zu diesem Schritt bewogen hat. Nachdem ich in der Zeit massiv abgenommen hatte war die Haut am Kinn recht lappig geworden und das hat mich an meinem neuen Aussehen schon gestört. Aber im Nachhinein würde ich es nur aus optischen Gründen (Stichwort „Schönheits-OP“) nicht noch einmal machen lassen. Warum? Bei der OP habe ganz schön geblutet und fast einen Liter Blut verloren. In der Nacht nach der OP war ich kurz davor, dass meine Luftröhre zuschwillt. Selbst heute nach 18 Monaten habe ich noch immer Gefühlsstörungen an einem Ohr. Bei der OP wurden auch 2 Muskel im Kinn verlagert. Wenn ich heute etwas schwereres in die Höhe hebe bekomme ich sehr schnell einem Krampf in einem der beiden Muskel. Das war vor der OP nicht der Fall. Dass ich seit der OP *****aare hinter den Ohren habe ist dabei eher einer der witzigeren Nebenaspekte. Wenn ich mir also diese ganzen Nebenwirkungen anschaue war es das nicht wert. Also nur wegen der Schönheit würde ich mich nicht mehr unter das Messer legen. Hat die Zahnspange bzw. das Ergebnis mein Leben verändert? Ja, wenn auch mehr indirekt. Es nicht so, dass mit einem veränderten und meiner Meinung nach besseren Aussehen einem auf einmal alle Türen offen stehen. Da braucht es schon noch mehr dazu. Aber mit meinem Entschluss, diese Behandlung durchzuziehen habe ich auch die Kraft gefunden, weitere Veränderungen in meinem Leben zu bewerkstelligen. Und in den letzten 3 Jahren habe ich mein Leben ordentlich umgekrempelt: - In meinem Job lasse ich mir auch nicht mehr alles gefallen und setze mich eher durch - In der Zeit habe ich es geschafft, bis zu 40 Kilo abzunehmen. Leider sind wieder einige Kilos raufgegangen, aber 30 Kilo weniger konnte ich bis jetzt halten. - Ich habe auch die Kraft gefunden mich von meiner Frau nach jahrelangem Kampf zu trennen und auch hier ein neues Leben zu beginnen. Damit einher ging auch noch eine Trennung von meinen alten Lebensräumen und ein Neubeginn in einer neuen Wohnung und in einer neuen Gemeinde. Aber einen Erfolg habe ich der Zahnspange direkt zu verdanken: Durch die Zahnspange habe ich meine neue Lebensgefährtin kennen und lieben gelernt. Sie hat mir später mal erzählt, dass bei unserer ersten Begegnung der erste Gedanke war „Wie alt ist er? 43 Jahre? Und da läuft er mit einer Zahnspange rum? Was ist dass denn für ein eitler Kerl? Mmmmmh, wie küsst man den damit?“ Irgendwie hat sie sich durch meine Zahnspange in mich verliebt. So gesehen hat die Zahnspange mein Leben sehr verändert. Wie hat das Umfeld sonst auf die Zahnspange reagiert? Es war nicht so, dass ich mich mit der Zahnspange nicht mehr Lachen getraut habe. Mir war es eigentlich immer egal ob jemand die Zahnspange sieht und was er sich dabei denkt. Klar, mit 45 Jahren und Zahnspange ist man schon ein Exot. Aber ich bin in dieser Zeit nicht einmal darauf angesprochen worden. Und wenn ich das Thema selber zur Sprache gebracht habe waren die Reaktionen immer durchweg neutral oder positiv. So, und jetzt muss ich nur noch den Rest der Behandlung hinter mich bringen...
  2. Hi Duke, ich hab bei mir zwar nicht die Wangenknochen umbauen lassen, dafpr hab ich bei der ME mir am Hals eine Gewebestraffung machen lassen (auch Halslifting genannt). Ob ich es heute noch einmal machen lassen würde, da bin ich inzwischen ziemlich skeptisch. Klar das optische Ergebnis kann sich sehen lassen, vor allen Dingen da ich in den letzten Jahren ca 30 Kilo abgenommen habe und deshalb die Haut am Kinn etwas lappig war. Auch meiner Chirurg gilt als Profi und ich hab auch heute noch viel Vertrauen in ihn und sein Handwerk. Aber im Nachhinein waren die Risiken und Begleiterscheinungen schon recht heftig. Das hat schon mit der OP begonnen, da ich unerwarteterweise fast einen Liter Blut verloren habe. Nach der OP im Aufwachraum ist dann meine Luftröhre zugeschwollen, weshalb ich dann die ganze Nacht dort unter ärztlicher Betreuung verbracht habe. Dass ich Schwellungen und Blutergüsse haben werde war mir bekannt, genauso wie dass ich einen Kompressionsverband für 3 Wochen tragen musste. Aber auch heute habe ich immer noch einige Probleme. So wurden bei der OP 2 Muskel im Kinn verlagert, damit das Ergebnis harmonischer aussieht. Leider bekomme ich heute regelmäßig wenn ich etwas Schwereres hebe oder etwas z.B. vom Schrank runterheben einen Krampf in einem der beiden Muskel. Am rechte Ohr habe ich immer noch Gefühlsstörungen und nach der Gewebestraffung habe ich jetzt *****aare hinter den Ohren. Was ich damit sagen will: Überlege es Dir genau, denn wie Du schon schreibst wurdest Du schon auf die Risiken hingewiesen. Ich habe dies auch als Nebensächlichkeit abgetan, da meine Bimax problemlos (beim gleichen Chirurgen) verlaufen ist. Jetzt nach 1 1/2 Jahren wird mir immer wieder bewusst, wie groß dennoch die Risiken eines solchen Eingriffs sind. Und das "nur" wegen der Ästhetik? Heute habe ich bei einem solchen Eingriff ziemliche Zweifel ob es sich lohnt. Vor allen Dingen, da auch unerwartete Nebenwirkungen wie die Muskelkrämpfe aufgetreten sind. Aber das muss jeder für sich entscheiden.
  3. Sowohl bei meiner Bimax als auch bei der (nicht gerade weniger aufwändigen )ME konnte ich die Schmerzmittel nach 2 Tagen absetzen. Aber durch die langen Vollnarkosen (einmal 5 Stunden, einmal knapp 7 Stunden) war ich auch in den ersten drei Wochen einfach nicht in der Lage, mich länger als ein paar Minuten auf etwas zu konzentrieren. Das ist zwar im Lauf der Tage besser geworden, aber die 4-5 Wochen der Krankschreibung hab ich schon benötigt.
  4. Bei mir sind in den letzten 3 Jahren bei der festen Zahnspange noch nie Brackets abgegangen, und dass obwohl bei meinen OPs die kleinen Dinger ordentlich beansprucht worden sind. Eher sind bei mir die Keramikbrackets zerbrochen. Nur 2x hat sich bei mir ein Band gelockert. Für mich hört sich das schon nach einer nicht ganz ordentlichen Arbeit an. Jedenfalls war es bei mir nie ein Problem den Austausch eines zerbrochenen Brackets oder die erneute Anbringung eines Bandes über die Kasse abzurechnen. Wenn Du aber auf Nummer sicher gehen willst frag doch mal bei Deiner Kasse nach.
  5. Ich hatte eigentlich auch keine Probleme, bis sich beim mir die Zähne durch die Kieferfehlstellung, falsche Zungenhaltung und zu wenig Platz für die Zunge im Mund so stark verschoben haben, dass ich nicht mehr richtig abbeißen konnte. Sonst hatte ich bis dahin keine weiteren Probleme. Mehrere Ärzte haben dann gemeint, dass ohne eine OP man zwar die Zahnstellung wieder korrigieren kann, aber dass dies nur eine kurzfristige und temporäre Lösung wäre. Denn es wird nur das Symptom und nicht die Ursache beseitigt. Als weitere Komplikationen wurden mir dann in Aussicht gestellt: - Höherer Verschleiß an den Kiefergelenken (war schon auf dem Röntgenbild zu sehen) - höherer Zahnverlust, da durch die bereits entstandenen Lücken der Seitenhalt der Zähne fehlt - Sprache wird weiter undeutlicher (das hatte ich auch schon - vor allen Dingen morgens - festgestellt) Dazu kamen noch meine Atemaussetzer in der Nacht, da durch den zu geringen Platz für die Zunge das Gewebe im Rachen zu wenig gestrafft wird und deshalb in der Nacht zusammensackt und die Atemwege verschließt. Über den zetilichen Ablauf kann ich nur sagen, dass die Probleme mit den Atemaussetzern in der Nacht bei mir mit ca 35 Jahren angefangen haben. So mit 39 Jahren sind mir die verschobenen Zähne richtig aufgefallen und die Sprachprobleme kamen dan mit ca 41 Jahren. Mit 42 Jahren hab ich dann die Behandlung begonnen und hatte meine OP mit 43. Wenn Du Dich also jetzt mit Deiner aktuellen Situation (gesundheitlich und optisch) wohl fühlst solltest Du Dir das mit der OP wirklich überlegen. Aber Du musst auch damit rechnen, dass Du später mit den einen oder anderen gesundheitlichen Problemen konfrontiert werden könntest. Ach ja, noch was. Was Kiefergelenksprobleme ausmachen kann sehe ich jetzt bei meiner Lebensgefährtin. Durch übermäßigen Verschleis hupft ihr immer wieder mal das Kiefergelenk raus. Und das Einrenken hört und sieht sich immer ziemlich grausam an. Bin ich froh, dass ich diese Probleme nicht habe....
  6. @Tantefrieda: Das stimmt. Ich hoffe auch, dass ich das 1111-tägige Jubiläum ncht mehr mitmachen muss. Das wäre dann am 5.12.10 und bis dahin ist eigentlich gar nicht so viel Zeit mehr hin. Aber vielleicht hab ich da ja noch Glück. Es ist aber mal wieder Zeit für einen neuen Zwischenstand: 07.09.2010 Die letzten Wochen waren echt nervig. Der TPA steht inzwischen so weit in die Mundhöhle rein, dass die Zunge permanent daran stößt und schon immer wieder entsprechend gereizt und empfindlich ist. Selbst das Schlucken ist immer wieder schmerzhaft gewesen. Inzwischen hat sich der Bogen auch schon richtig in der Zunge verewigt und einen ordentlichen Abdruck hinterlassen. Nachdem Wachs an dieser Stelle nicht gut hält und ich keine Lust hatte, dieses kiloweise zu verspeisen habe ich in meiner Not auf ein ganz und gar verbotenes Hilfsmittel zurückgegriffen: Kaugummi! Nach leichtem Vorkauen konnte ich den um den TPA wickeln und so die Belastung für die Zunge etwas lindern. Und dann waren da noch die beiden Gummis an den Backenzähnen! Die waren so stark, dass ich den Mund nur 2 Finger breit aufbekommen habe. Und was die für einen Sinn haben sollen außer mir Zahnschmerzen zu bereiten ist mir schleierhaft. Naja, jedenfalls wurden die Zeiten, in denen ich vergessen habe diese einzuhängen immer länger . Aber letzte Woche hatte ich dann einen netten Mailverkehr mit mit meiner KFO, die sich zu der Zeit im Urlaub in Italien befunden hat. So wie es aussieht werden wir die weitere Behandlung mit dem Positioner durchziehen. Der Aufpreis von 475 € ist akzeptabel und mir ist es das wert. Denn dass das mit den Gummis nicht immer so funktioniert wie gewünscht haben wir ja inzwischen (und auch wieder in den letzten Wochen) oft genug gesehen. Nach diesen letzten Wochen stand dann auch heute Abend endlich mein nächster Termin bei meiner KFO an. Leider hat sich neben der Lücke zwischen dem 2-1er und dem 2-2er noch eine weitere Lücke zwischen dem 1-5er und dem 1-6er gebildet. Aber der 1-6er steht jetzt richtig gut, nur hat er durch die Verschiebeaktion eine leichte Seitenlage eingenommen. Es ist echt nervig, in eine Richtung wird geschoben und gezogen und woanders gehen Lücken auf oder neigen sich sie Zähne. Aber ich bin vorerst mal den TPA losgeworden und auch die Gummis an den Seiten wurden durch schwächere Gummis ausgetauscht, welche den 1-6er etwas aufrichten sollen. Damit geht das alles schon wieder etwas besser. Aber Gipsabdrücke für den Positioner konnten mit diesen Lücken noch nicht genommen werden. Apropos Positioner: meine KFO hat wieder angefangen, von ihren „Finalisierungsgummis“ anstatt einer weiteren Positionerbehandlung zu reden. Nur wenn sie meint, ich kann ihr nicht mit offenem Mund antworten dann hat sie sich getäuscht. Meine Antwort war zwar undeutlich, aber immer noch verständlich genug, dass ich davon nichts halte. Mit diesem hin- und hergeschiebe der Zähne und den damit oft verbundenen ungewünschten Nebenreaktionen werde ich ja nie mit der Behandlung fertig und die feste Zahnspange los. Jetzt hat sie die oberen Vorderzähne mit einer Ligatur miteinander verbunden, welche die Lücke zwischen dem 2-2er und 2-1er schließen soll. Die andere Lücke wollen wir dann das nächste Mal angehen. 14.09.2010 Die Lücke zwischen dem 2-1er und 2-2er ist immer noch da. Gut, vielleicht ist sie etwas kleiner geworden, aber sie ist immer noch nicht geschlossen. Dabei sollte sich diese innerhalb von 3 Tagen geschlossen haben. Da ist anscheinend der Bogen doch zu stark und hat einen zu hohen Reibungswert, wodurch das Bracket nicht am Bogen entlang gleiten kann, sondern wird von ihm gebremst. Ich denke mal, bei meinem nächsten Termin werden wir wohl noch einmal einen Bogenwechsel machen müssen...
  7. Ist bei mir auch fast immer so, dass ich trotz mehrfacher Prüfung der Drahtenden meist 1-2 Tage nach meinen Termin noch einmal bei meiner KFO vorbeischauen muss. Aber das ist so wie Chris schreibt. Durch die Zahnbewegungen schaut halt das Bogenende einfach nach shon recht kurzer Zeit beim letzten Band raus und dann hilft nur noch der Gang zur KFO. Das ist besonders gut wenn man sich auf einer Reise befindet. Einmal bin ich deswegen schon auf einer Geschäftsreise zu einem anderen KFO gegangen da das Bogenende so gestochen hat. War aber kein Problem den Bogen umgebogen zu bekommen.
  8. Wenn ich eine normale ME gehabt hätte, wäre ich auch nach einer Woche wieder fit gewesen. Bei einem Bekannten von mir, der vom gleichen KC operiert wurde war das der Fall. Die Schwellungen sind zwar ähnlich stark, gehen aber schneller als bei der Bimax zurück. Auch dauert die Narkose im Rgelfall nicht so lange wie bei einer Bimax. Bei mir wurden nur auch gleich zwei Titananker für Implantate eingesetzt und ein Halsliftging gemacht. Deshalb war ich dann für 3 Wochen außer Gefecht gesetzt. Bei meiner ME wurden nur die Metalle im Unterkiefer entfernt, die im Oberkiefer sollten wegen der komplexen Struktur drin bleiben. Leider ist dann eine der Schrauben etwas durch das Zahnfleisch gekommen, weshalb vor einigen Wochen ein Teil der Metalle im Oberkiefer entfernt wurden. Das wurde nur mit einer örtlichen Betäubung gemacht und da war ich nach dem OP-Tag noch für 2 weitere Tage krank geschrieben. So gesehen sollte es für Dich theoretisch schon möglich sein nach einer Woche wieder in die Arbeit zu gehen. Aber das wirst Du dann sehen, wie fit Du bist und ob Du Dich dann auch wieder in der Lage siehst um zu arbeiten.
  9. Ich hatte Drainageschläuche bei der Bimax, bei der ME wurde dann darauf verzichtet.
  10. Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Der Splint ist zwar lästig, aber man kann sich damit schon einigermaßen - wenn auch undeutllich - verständlich machen. Dennoch solltest Du Dich auf eine längere Krankschreibung gefasst machen (bei mir waren es einmal 5 Wochen, bei der ersten ME 3 Wochen), denn Du hast normalerweise bei der OP eine mehstündige Vollnarkose. Und der Körper benötigt einige Wochen, bis er diese Narkosemittel wieder abgebaut hat. Daher hat man im Regelfall in den ersten Wochen nach der OP einige Schwierigkeiten sich auf ein Thema zu konzentrieren. Bei mir war es so, dass ich in den ersten beiden Wochen Probleme hatte mich länger als 20 Minuten auf ein Thema zu konzentrieren. Diese Zeitintervalle wurden dann zwar von Tag zu Tag wieder länger, aber ich war über diese "Auszeit" echt froh. Und da Du auch einen anspruchsvolleren Job zu haben scheinst solltest Du auch erst dann wieder in die Arbeit gehen, wenn Du wirklich geistig und körperlich vollkommen fit bist. Denn im Regelfall wird von einem gleich wieder 100% Einsatz erwartet.
  11. 16.08.2010 Heute ist ein Jubiläum der besonderen Art, das ich eigentlich nicht mehr erreichen wollte: #### 1000 Tage Zahnspange ##### Congratulation, ihr Schneeketten.
  12. Ich hatte meinen Notebook samt Surfstick auch immer mit dabei. War kein Problem. Aber das mit den Filmen stimmt. Ich hab mir ein paar Tage nach der Bimax den Film "Sterben für Anfänger" angesehen und das war keine gute Idee. Man glaubt gar nicht wie schmerzhaft lachen nach einer solchen OP sein kann.
  13. Hallo Janine, danke für Deine Glückwünsche. Das Ende zeichnet sich schon schön langsam ab. Aber die Zeit bis dahin...... Hier erst einmal die letzte Fortsetzung: 28.07.2010 Nächster Termin bei meiner KFO. Da sich das Ende der Zahnspangentragezeit abzeichnet haben wir heute über die weitere Vorgehensweise gesprochen. Sie hat gemeint, beim nächsten Termin könnten wir mit den Gummis beginnen, welche die Zähne besser ineinander verzahnen sollen. Ich meinte, dass ich eigentlich nichts von den Gummis halte, da sie meiner Meinung nach immer etwas anderes machen als sie sollen. Beispiele dafür gibt es ja inzwischen schon genug. - Immer diese besserwisserischen Patienten!!! Die Kollegin meiner KFO hat mich dann auch schon gefragt, wann ich denn als KFO-Techniker anfangen will. Ich hab dann auch gefragt, was sie von einem Positioner zu Finalisierung hält. Sie meinte, wenn dieser konsequent getragen wird sind die Ergebnisse recht gut. Aber mit den Gummis will sie das genau so gut hinbekommen. Ich glaub’s nicht so recht. Jedenfalls will sie sich mal erkundigen, was ein Positioner kosten würde und dann entscheiden wir, was wir machen wollen. Ich denke halt, dass der Posi hier einfach bessere Ergebnisse bringt, - da die Zähne genau auf die Position bewegt wird, wo sie hin sollen - auch die Stellung der Kiefer zueinander optimal eingestellt wird. Damit sollte sich das morgendliche Problem auch bessern. - Die Zunge wird davon abgehalten, die Zähne wieder zu verschieben. Und wenn der Preis sich in vernünftigen Regionen bewegt werde ich das machen lassen, auch wenn der Tragekomfort recht bescheiden ist. Meine KFO setzt den Positioner nur deshalb nicht ein, da sie meist Jugendliche behandelt und da ist die Akzeptanz zum Tragen recht gering. Und dafür ist der Aufpreis zu hoch als dass dann das Teil nach einer Woche in der Schublade verstaubt. Danach wurde der TPA noch ein letztes Mal nachjustiert. Um den morgendlichen Kopfbiss zu lindern hat sie in den Bogen im Oberkiefer einen Torque eingebogen. Damit sollen die Zähne etwas flacher gestellt werden (hoffentlich öffnen sich da nicht wieder Lücken!) indem die Zahnwurzeln etwas nach innen bewegt werden. Das ist zwar ein etwas länger dauernder Prozess, bringt aber die besseren Ergebnisse. Danach wurden wieder Gummis eingehängt: links und rechts jeweils einen Gummi von den oberen 6er und 7er zu den unteren 6er und 7er – also wie ein Viereck. Oh Mann, wenn die Gummis drin sind bekomme ich en Mund nur noch 2 Finger breit auf. Nächster Termin ist dann in 6 Wochen, da werden wir dann entscheiden ob wir mit den Gummis weiter machen oder ob da dann Abdrücke für die Fertigung des Positioners gemacht werden. In der Zwischenzeit will Sie mir das Angebot für den Posi zukommen lassen. 01.08.2010 Ich hab's befürchtet: Jetzt hat sich doch wieder eine kleine Lücke zwischen dem 2-1er und dem 2-2er geöffnet. Ich hoffe, die schließt sich auch wieder genau so schnell. Grmpf:mad:. Noch ein Grund, der für den Positioner spricht.
  14. Naja, bei mir waren das ca 3 Monate bis ich das Gefühl hatte "jetzt kann ich wieder alles beißen". Bis dahin hatte ich immer noch das Gefühl, die Kiefer sind noch nicht belastbar genug. Aber bei mir war auch nach 6 Wochen immer noch das härteste was ich Essen konnte: Toastbrot (war ein nettes Silvester mit Toastbrot und Käsefondue...) Also Kopf hoch, das wird schon. Es dauert nur ewig, aber das Ergebnis lohnt die Mühen.
  15. 09.07.2010 Die letzten beiden Tage sind zum Glück nahezu schmerzfrei verlaufen. Es ist mir zum Glück sehr gut gelungen mit entsprechenden Medikamenten die Schmerzen erst gar nicht aufkommen zu lassen. Dadurch war auch die Menge der benötigten Schmerzmittel recht gering, denn wenn erst keine Schmerzen aufkommen muss ich auch keine bekämpfen. Auch die Schwellungen hielten sich einigermaßen in Grenzen, nur in die Sonne konnte ich nicht gehen, das war einfach zu unangenehm. War halt nichts mit Cabrio fahren. Und das bei diesem wunderbaren sonnigen Wetter. Aber was soll’s, die Gesundheit geht vor. 13.07.2010 Mein KC hat beim letzten Termin gemeint, dass ich zum Fäden ziehen nicht extra zu ihm kommen muss. Das kann auch mein Zahnarzt oder meine KFO machen. Denn nach meinem Umzug wäre ich für die 5 Minuten Behandlungsdauer über 3 Stunden unterwegs. Da hat es sich geradezu angeboten, dass ich heute meinen nächsten Termin bei meiner KFO hatte. Also bin ich heute mit einem entsprechenden Schreiben von meienm KC in der Hand bei ihr aufgelaufen. Sie meinte zwar erst, dass sie das schon machen kann, aber kurz darauf kamen ihr dann doch ein paar Zweifel. Nicht, dass sie das nicht machen könnte, sie meinte, sie hat hierfür nicht das richtige Werkzeug. Außerdem ist ihr normales Werkzeug für eine solche Sache nicht steril genug. Ist ja klar, sie arbeitet ja mehr mit Drähten und Gummis und dafür braucht sie eher Zangen und Seitenschneider und keine sehr dünnen und scharfen Scheren. Mir ist es auch lieber, sie sagt mir klar dass sie das nicht machen kann anstatt herumzuexperimentieren. Meine KFO hatte auch gleich eine Lösung parat: Sie wird bei einem Kieferchirurgen ein paar Straßen weiter anrufen und nachfragen, ob er nicht die Fäden ziehen kann. Danach wurde der TPA noch einmal etwas nachgebogen (der 1-6er hat sich schon schön in die richtige Position bewegt) und ich soll zusätzlich zum bestehenden Gummi an der rechten Seite noch einen weiteren Gummi vom 2-7er zum 3-7er einhängen. Kurze Zeit später habe ich dann einen Anruf aus der Praxis bekommen, dass das mit den anderen Kieferchirurgen klar geht. Nach einem Anruf bei ihm hatte ich dann auch schon einen Termin 2 Tage später. 15.07.2010 Heute hab ich den Termin bei dem anderen KC zum Fäden ziehen. Zu Beginn haben wir uns kurz unterhalten und ich hab ihm erzählt, was bei mir gemacht wurde und weshalb ich da bin. Er meinte „Sie sind normalerweise bei Dr. xxx. Sind sie da von ihm selber operiert worden?“. Ich meinte „ja, kennen Sie ihn?“ „Nein, ich kenne ihn nur von einigen Vorträgen.“ Aha, mein Kieferchirurg ist also bekannt. „Und das waren 15mm, die der Oberkiefer vorverlagert wurde. M-Hm“. Dann begann er die Fäden zu suchen. „Sind denn nur an der rechten Seite Fäden?“ „Ja, es waren nur ein Teil der Metalle, die entfernt worden sind.“ „A-ha“. Dann begann er sehr vorsichtig und nahezu schmerzfrei die Fäden zu ziehen. Da könnte mein KC noch was von ihm lernen. Danach beim Rausgehen meinte er wieder: „Und es waren 15mm. Das ist sehr gut geworden. Aber sie waren ja bei den absoluten Profis für solche Fälle.“ Da ist mir wieder mal klar geworden, was für ein Glück ich hatte, dass - ich an diese Praxis geraten bin - da in der Praxis 4 Chirurgen arbeiten, dass ich an den richtigen Chirurgen gekommen bin - ich denke mal, dass vor einigen Jahren eine solche Operation noch gar nicht möglich gewesen wäre. 22.07.2010 Meine Gummis nerven mich! Bei der kleinsten Berührung springt der linke Gummi immer wieder von den Häckchen, die Zähne schmerzen immer wieder und Essen ist mit den Gummis auch nicht möglich. Wie viele Kalorien hat eigentlich ein solcher Gummi? Ich glaube, inzwischen hab ich schon etliche davon verschluckt. Und einige Gummis sind mir runtergefallen oder weggesprungen und waren nicht wieder gesehen. Ich bin ja neugierig, wann diese wieder bei dem einen oder anderen Wohnungsputz zum Vorschein kommen. Heute ist mir beim Autofahren der eine Gummi innerhalb einiger Minuten mehrmals runtergesprungen. Nach dem vierten Mal hat er mich dann derartig genervt, dass er im hohen Bogen in den Aschenbecher geflogen ist. 25.07.2010 Ab heute lass ich die Gummis raus. Warum? Ich hab festgestellt, dass sich der 3-7er aus dem Kiefer ein Stück herausbewegt hat. Deshalb traue ich den Gummis nicht, die machen immer etwas, was sie eigentlich nicht sollen. Und da will dann meine KC mit Gummis zum Schluss den Biss endgültig einstellen? Ob das gut geht? Ich glaube nicht. Außerdem nervt mich zur Zeit die Zahnspange gewaltig. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht die Zunge oder die Lippen an einem Häkchen aufscheuere. Das Wachs ist zur Zeit mein bester Freund. Schön langsam reicht’s mir mit den Schneeketten im Mund. Und dann hab ich seit einiger Zeit wieder das Problem, dass sich in der Nacht mein Unterkiefer nach vorne schiebt und damit meine Vorderzähne fast im Kopfbiss sind. Das gibt sich zwar nach ein paar Stunden wieder, aber auch das ist noch nicht befriedigend.