Hallo lieber Progeniker/Progenikerin

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Marco

Glitzi

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  1. Hallo Skarlett, also, wenn bei mir angezogen wird oder der Draht erneuert, dann hab ich meist am Tag selbst keine Schmerzen, aber die nächsten 3-4 Tage tut dann das Kauen wieder weh und ich halte mich lieber wieder an Eintopf/Suppe/Kartoffelpü/Flüssignahrung. Das ist aber nicht so schlimm, weil man ja weiß, daß es nach ein paar Tagen wieder besser wird. Die Probleme mit dem Abbeißen kenne ich auch, hab mir einfach angewöhnt alles mit Messer und Gabel zu essen und mir das vorher in entsprechend kleine Stücke zu schneiden. Irgendwann geht auch sogar wieder Apfel essen (bloß nicht abbeißen, sondern klein schneiden). LG Glitzi.
  2. Hallo! (...besser spät als nie) Bei mir zahlt die Kasse ca. 2/3 der Zahnspange, ich muss aber dazu sagen, dass ich privat versichert bin und meine Kasse von daher sicherlich mehr zahlt, als die gesetzlichen das machen würden. Laut Kostenvoranschlag sollen es insgesamt ca. 8000 Euro werden. Die Behandlung soll ca. 2 Jahre dauern (etwas über die Hälfte hab ich jetzt rum), momentan bekomme ich jedes Quartal eine Rechnung, die meistens zwischen 600 und 1000 Euro liegt. Welche Sorte Brackets ich habe weiß ich garnicht so genau, danach hab ich nie gefragt. Zum sprechen: es hat schon eine Weile gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte, mit der lingualen Spange zu sprechen. Am besten, man übt viel zu Hause, indem man sich laut vorliest. Selbst dann dauert es noch ein bisschen (bei mir ein paar Wochen), denn es ist einfach anstrengender mit der Spange zu sprechen und man muss es erst trainieren und es macht einen nach einer Weile auch müde. Es ist ähnlich wie beim Sport: man muss erstmal die Technik üben und dann die Ausdauer trainieren. Allerdings ist es mir selbst viel mehr aufgefallen, als den Menschen um mich herum. Da ich beruflich viel Englisch sprechen muss, war das für mich noch mal eine extra Herausforderung. Aber auch das hat nach einer Weile ganz gut funktioniert. Inzwischen hört niemand mehr was und wenn ich neue Leute kennen lerne, dann merken die überhaupt nichts von der Zahnspange (die meisten wissen es auch garnicht). Manchmal fragen mich Kollegen denen ich davon erzählt hatte, ob ich die Spange überhaupt noch habe. Wenn ich einen langen Tag hinter mir habe, bei dem ich viel sprechen musste (besonders wenn ich auch noch Vorträge halten musste und wo ich mir Mühe gebe laut und deutlich zu sprechen), dann merke ich schon, dass ich irgendwann anfange zu lispeln und Abends mag ich dann am liebsten überhaupt nicht mehr reden. Ansonsten: meistens denke ich überhaupt nicht an die Zahnspange, so sehr habe ich mich daran gewöhnt. Was mir aber sehr wohl schon auffällt sind die Veränderungen an meinen Zähnen: sie sind schon viel gerader geworden (und das ist meinen Freunden auch schon aufgefallen!). Vor allen Dingen mag ich jetzt gerne wieder breit grinsen oder lachen - auch auf Fotos - ohne dabei ständig darüber nachzudenken, wie fürchterlich meine Zähne dabei aussehen. Es wird noch fast ein Jahr dauern, bis die Behandlung fertig ist, aber ich bereue die Entscheidung überhaupt nicht und freue mich einfach auf das Endergebnis! Viele Grüße!
  3. Ich fürchte, man kann sowieso nicht vorhersagen, was mal aus den eigenen Kindern wird. Man kann sie nur in die Welt setzen und dann so gut begleiten, wie es eben geht. Mit oder ohne Progenie - oder jegliche andere Krankheiten oder Unannehmlichkeiten, die sie heimsuchen könnten... Ich hab auch schon so einigen gesundheitlichen Mist hinter mir, aber ich fände es fürchterlich, wenn meine Eltern damals gesagt hätten: nee, also wenn unser Kind dann später da mal durch muss, dann kriegen wir es lieber nicht... LG Glitzi (das alles gesagt: selbst kinderlos...)
  4. Hallo Ihr Lieben, da mir die Geschichten, die ich hier von Spangenträgern gelesen habe so geholfen haben, dachte ich mir, ich berichte auch mal von meinen Erfahrungen. So ca. im März 2005 bin ich zum ersten mal zum KFO gegangen, da ich schon seit langer Zeit mit meinen Zähnen total unzufrieden bin. Als Kind hatte ich mal eine lose Zahnspange (inzwischen bin ich 33). Die Zähne im UK waren aber nie richtig gerade und die im UK haben sich dann im Lauf der Zeit wieder verschoben. Außerdem habe ich vorne oben eine Krone, die auch anfing sich unschön zu verschieben und auf Fotos mochte ich schon lang nicht mehr lächeln. Der KFO damals meinte erstmal, ich hätte einen Fehlbiss, der u.a. auch für Migräne und Rückenschmerzen verantwortlich wäre und verabreichte mir erstmal eine Beiß-Schiene. Das änderte leider nichts an der Zahnfehlstellung und ich hatte das Gefühl, dass er eigentlich auf diesem Wege erstmal ordentlich Geld verdienen wollte -jede Position auf seiner Rechnung hatte Faktor 3.5 und er hat auch Sachen in Rechnung gestellt, die er garnicht gemacht hatte. Aus diesem Grund habe ich dann auch die Behandlung bei ihm abgebrochen. Im November 2006 bin ich dann zu einem anderen KFO gegangen, der sich mein Gebiss angeschaut hat und mich über die Möglichkeiten aufgeklärt hat. Ich hab zwar grad nicht die ganzen Fachbegriffe parat, aber letztendlich sind meine Zähne schon recht unterschiedlich abgerieben, weil sie einfach nicht richtig übereinander stehen, außerdem hab ich einen Engstand im UK und die Schneidezähne im OK fingen schon an, sich zur Seite zu neigen. Ich habe mich dann nach der Beratung für eine Lingualspange entschieden. Der KFO hat mir dann einen Kostenvoranschlag zugeschickt und es dauerte ziemlich lange, bis ich eine Zusage von meiner KK hatte - sie übernehmen gottseidank einen großen Teil der Behandlung, die vorraussichtlich 2 Jahre dauern soll. Letztendlich habe ich jetzt am 14. September 2007 die Zahnspange bekommen. Das Einsetzen ging tatsächlich ziemlich schnell. Gesamtdauer des Termins waren ziemlich genau 2 Std. für UK und OK. Die Zähne wurden poliert, der Klebstoff an die Zähne gemacht und die Brackets waren auf so einer Schiene angebracht, die mir dann in den Mund gesetzt wurde. Dann wurde das ganze noch gehärtet und zum Schluß der Bogen eingefädelt. Direkt danach ging es mir ganz gut - ich muss sagen, ich hatte mir das ganze schlimmer vorgestellt. Leider war der 14. September auch mein letzter Tag in meinem alten Job und es kamen so viele Leute in meinem Büro vorbei um sich zu verabschieden und zum Ende des Tages tat mir so die Zunge weh vom Sprechen... und da konnte man dann auch wirklich hören, dass da eine Zahnspange im Mund war. In den Tagen darauf fiel mir natürlich auch das Essen sehr schwer, da alle Zähne unter Spannung standen, das hat sich aber schnell gegeben und war auch einigermaßen erträglich. Am 17. dann mußte ich noch zum Zahnarzt, um mir einen Zahn im UK ziehen zu lassen (gleich vorne einen der Schneidezähne). Ich war total entsetzt über die riesige Lücke (siehe hier: http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=2749). Inzwischen ist die Lücke schon so ca. 1 mm schmaler geworden und ich versuche nicht mehr so viel darauf zu achten. Meine Freunde meinten, man könnte es zwar schon sehen, aber dass es ihnen nicht so wahnsinnig auffallen würde wenn ich normal spreche. Leider beeinträchtigt diese Lücke meine Aussprache auch schon etwas - besonders bei den S-Lauten. Ich über schon immer fleißig und lese mir laut vor. Wenn ich leise spreche und meine Zunge entspannt ist, dann kann ich schon ziemlich gut sprechen. Aber wenn ich angespannt bin oder versuche laut zu sprechen, dann zischt es bei jedem S, Z und SCH... Am 1. Oktober fange ich meinen neuen Job an, und ich hoffe bis dahin hat sich das noch weiter verbessert. Zu allem Übel arbeite ich in einer internationalen Branche und muss viel Englisch sprechen. Das ist echt nochmal verschärft, da es in der Englischen Sprache ja schon nochmal ein paar andere Laut-Abfolgen gibt. Besonders mit dem "th" - suuuper. Außerdem rede ich normalerweise sehr schnell und muss mich richtig zusammenreißen, um langsam und deutlich zu sprechen - momentan frustriert es mich schon manchmal. Ich würde manchmal gern einmal für eine halbe Stunde die Spange beim Telefonieren oder so rausnehmen. Essen klappt inzwischen recht gut und ich habe gottseidank auch nicht das Gefühl, dass mir ständig etwas zwischen den Zähnen hängen bleibt (und wenn, dann ist das ja auf der Innenseite der Zähne). Ich putze mir schon öfter (und läger!) als früher die Zähne und zum Teil fühlt sich mein Zahnfleisch davon auch ziemlich wund an. Heute hab ich auch schon wieder eine ziemlich wunde Zunge - ich hab zwar noch Wachs da, aber immer wenn ich etwas esse, dann geht das Wachs ab und ich esse es gleich mit... Deshalb benutze ich es eigentlich nur noch Nachts. Soweit also meine Erfahrungen - ich hoffe es hilft anderen hier auch weiter, so wie mir auch die anderen Geschichten geholfen haben... Viele liebe Grüße, Glitzi
  5. Hallo, ich hatte Euch ja ein Update versprochen. Also: nach einer Woche ist die Lücke so ca. 1mm enger geworden. Jetzt hab ich leider das Gefühl, dass sich so in den letzten Tagen nichts mehr getan hat, aber da die Zähne oben dichter stehen als unten an der Wurzel (die sind ja immernoch schief...) wirkt die Lücke beim sprechen nicht mehr ganz so riesig. Ich hoffe es geht jetzt in einem ähnlichen Tempo weiter, dann ist die Lücke in ein paar Wochen vielleicht schon fast zu... LG Glitzi
  6. Hm, also ich find's ehrlich gesagt nicht so mega auffällig. Vor allen Dingen ist es so immer noch besser als wie es vorher war. Da standen (stehen) die Zähne wie Kraut und Rüben schief und quer. Und wenn man an der Seite nur einen Zahn rausnimmt, dann müsste das dann doch sonst auch asymetrisch wirken...?
  7. Vielen Dank erstmal für die vielen Antworten. Also, wie gesagt, ich habe eine Kollegin bei der ebenfalls ein Schneidezahn im UK gezogen wurde um Platz zu schaffen und das fällt überhaupt nicht auf. Bei ihr wurde das damals auch mit Gummis zusammengezogen und ging sehr schnell (sie meinte auch es waren nur 2 Wochen). Mein Zahnarzt, der den Zahn gezogen hat, meinte auch zu mir, dass sich so eine Lücke gerade im vorderen Bereich sehr schnell schließen kann (er sagte, ca. 2-3 Wochen sogar, falls die Spange entsprechend eingestellt ist). Ich hab da ja auch einen gravierenden Engstand... Er meinte, es gibt dort gravierende Unterschiede zu den Backenzähnen, da sich der Knochen im vorderen Bereich anders verhält. War heute nochmal beim KFO, aber der ist die nächsten 2 Wochen im Urlaub. Die Assistentin hat mir das aber alles nochmal erklärt (heute netter als gestern am Telefon). Die Zähne sollen dort jetzt mit dem Bogen zusammengezogen werden und eine Verblendung würde das evtl. behindern. Sie meinte aber man könnte schlecht vorhersagen, wie lange das dauert. Aber die Lücke soll sich jetzt anfangen sich zu schließen, damit auch an den Eckzähnen dann Platz ist, damit dort ebenfalls Brackets angebracht werden können. Von Haken und Gummis war irgendwie nicht die Rede. Morgen hab ich nochmal einen Termin beim Zahnarzt um die Wunde zu überprüfen. Da werd ich den nochmal fragen, was er so für Erfahrungen damit hat. Sag Euch Bescheid was sich tut... LG Glitzi
  8. Oh Gott! Noch ein Grund mehr da noch diese Woche hinzufahren. Wenn das so lange dauert, dann sollen die mir da so lange irgendwas reinmachen, damit das nicht so offensichtlich ist... ...ich fange doch in 2 Wochen einen neuen Job an, da kann ich die Leute doch nicht durch diese Zahnlücke anzischen...
  9. Danke! Das werd ich einfach machen. Bez. Schneidezahn im Unterkeifer scheint das nicht so unüblich zu sein, ich habe 2 Kolleginnen bei denen das auch gemacht wurde (die auch bestätigt haben, dass es recht schnell wieder zuwächst - sofern die Spange auch so eingestellt ist...)
  10. Hallo feigling, Danke für die Antwort. Da sollte Platz gemacht werden für die anderen Zähne. Meine Eckzähne stehen ziemlich weit vor und konnten auch noch garnicht mit Brackets versehen werden. Nun dachte ich, es macht Sinn, dass die anderen Zähne so schnell wie möglich in die Lücke wandern um Platz zu machen für die Eckzähne. Aber anscheinend soll man weniger denken und lieber vorher fragen... Ich überlege, ob ich morgen einfach hinfahre und darum bitte, dass sich der KFO das nochmal anschaut. Allerdings meinte die Tante am Telefon er wäre jetzt bis Oktober nicht da - aber da gibt es noch eine andere Ärtzin... Ich weiß nicht, ob ich vielleicht überreagiere, aber mir ist das schon so oft passiert, dass es im Nachhinein hieß: "wieso sind sie dann nicht eher gekommen?"... Aaarrrghhhh. Glitzi.
  11. Hallo, Ich habe seit Freitag eine Lingualspange. Heute wurde mir nun im UK ein Schneidezahn gezogen. Mein Zahnarzt meinte, dass die Lücke je nach Einstellung der Spange sehr schnell geschlossen werden könnte (2-3 Wochen). Daraufhin rief ich beim KFO an, um nachzufragen, ob da nun noch etwas weiter eingestellt werden muss, damit diese Lücke so schnell wie möglich geschlossen wird. Habe mit 2 seiner Arzthelferinnen gesprochen, aber keine konnte oder wollte so richtig Auskunft geben. Sie meinten, dass ich das ja bei meinem nächsten Termin (in 7 Wochen!) mit dem KFO besprechen könnte, dass sich da ja noch viel verschieben muss und dass das wohl auch noch eine Weile dauern würde. Ich war ziemlich unglücklich und habe auch das Gefühl, dass die von meinen Fragen total genervt waren... Ich bin jetzt total verunsichert, denn ich finde die Lücke sehr auffällig und eigentlich hatte ich ja die Lingualspange genau deswegen gewählt, weil man sie nicht sieht. Hat hier sonst noch jemand Erfahrungen damit gemacht? Vielen Dank im voraus! Glitzi