Julia

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Über Julia

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    Bracketselbstkleber-Wannabe
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    Spätsommer 2008
  1. Ich hatte meine Verfärbungen vor allem aus der Zeit nach der OP- eine Woche lang kein Zähneputzen (wegen Verdrahtung)- trotzdem viel Pfefferminztee getrunken. Danach war das Zähneputzen auch sehr schwierig, weil die Mundöffnung in den nächsten Tagen auch noch zu wünschen übrig ließ. Klar hinterlassen auch die Brackets gewisse Spuren, aber ich glaube, sie wären bei Weitem nicht so schlimm gewesen. Das Meiste wird aber bei der PZR direkt nach dem Entfernen der Zahnspange entfernt. Das Bleaching ist dann das Zusätzliche, womit man wirklich ein strahlend weißes Lächeln bekommt. Das Ergebnis ist natürlich nicht bleibend, aber es hält relativ lange. Wenn man wirklich immer diese extrem weiße Farbe haben möchte, müßte man die Zähne 1mal pro Jahr bleachen. Das Risiko wäre mir dann aber zu hoch. Ich fand es zwar nach der OP und Entbänderung sehr wichtig, weil man dann ein perfektes Lächeln sehen möchte, danach hat man wieder ein relativ "normales" Verhältnis zu seinen Zähnen. Was das Ganze gekostet hat, weiß ich leider überhaupt nicht- die Rechnung finde ich im Moment nicht. Aber mir war es jeden Cent wert. LG
  2. @"Sobald ich den Vergleich ziehe, dass ein ausgerenkter Kiefer in etwa so angenehm ist wie ein ausgerenkter Ellbogen, ist dann immer erstmal alles ganz still. Das kann man sich nämlich vorstellen.":D Einen ähnlichen Vergleich habe ich auch immer gezogen: ausgerenkte Schulter oder allgemein "schief" stehende Knochen/Gelenke- das wirkt! Ich fand bestimmte Kommentare besonders überflüssig: "da sieht man doch nichts"; Oder meine Mutter: "So schlimm sieht das doch gar nicht aus!" Alle medizinischen Erklärungen wurden zwar wahrgenommen, aber die meisten Leute denken an die kosmetische Komponente. Meine Mutter hat das zwar irgendwann gecheckt, aber meine Geduld wurde arg strapaziert. Bei allen anderen Leuten: einfach nur das Thema wechseln! Das ist das Einzige, was funktioniert!
  3. Hi, meine Erfahrungen decken sich mit denen von Reki. Eine Woche Krankenhaus, danach ein Termin zum Fädenziehen und dann erst wieder in 6 Wochen (wenn alles in Ordnung ist). KO erst nach 4-6Wochen. Und herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Wahlheimat- Köln ist großartig! Viel Glück für die OP!
  4. Genau das Gleiche habe ich mir gerade auch gedacht. Meine Zähne hatten von allein diese Kompensationsarbeit geleistet und standen auch ganz gut/der Biß paßte. Ich kann mir nur vorstellen, daß du die KO-Behandlung selbst bezahlen mußt, da du bereits über die Krankenkasse eine KO-Behandlung in Anspruch genommen hast und wohl das angestrebte Ziel (deiner KO) erreicht hast. Zumindest wenn keine medizinische Notwendigkeit für die Korrektur gegeben ist, was scheinbar die aufgesuchten KO/KC bescheinigen, muß man wohl die Kosten selbst tragen. Ich würde diese Frage direkt an die KC richten, wenn du wirklich eine OK-Korrektur haben möchtest. LG
  5. Der Assistenzarzt darf aber niemals selbst als Hauptoperateur eingesetzt werden- er assistiert eben. Im Normalfall sind 1 Hauptoperateur und 2 weitere KC bei der OP im Einsatz. An der Uniklinik, an der ich operiert wurde, ist es die Regel, daß eine Bimax beispielsweise ausschließlich von Oberärzten gemacht wird. Ich hatte vielleicht nur Glück, aber bei mir hat der leitende Oberarzt operiert und zwei weitere Oberärzte haben "assistiert". Also sollte man im Zweifelsfall selbst erst einmal nachfragen, wie es genau an der Uniklinik ist, wo man operiert wird, bevor man pauschal solche Aussagen über Unikliniken trifft und damit womöglich den Leuten Angst macht, die dort noch operiert werden. Eine Uniklinik ist im Unterschied zu den (meisten) anderen Kliniken eine Forschungsanstalt- auch in allen anderen Kliniken wird ausgebildet, oder was glaubst du, woher die Assistenzärzte in diesen Kliniken kommen? Viele Grüße
  6. Hallo Tanja, auch wenn ich weiß, daß ich in dieser Hinsicht nicht repräsentativ bin, möchte ich dir trotzdem schreiben, daß es bei mir viel schneller ging: ich war nach 10 Tagen absolut fit und bin genau 2 Wochen nach der OP (5stündige Bimax) ganz normal arbeiten gegangen. Mit Essen u.ä. "Problemen" arrangiert man sich schnell- ich habe natürlich nicht in der Öffentlichkeit gegessen (hatte 6 Wochen lang einen Splint), konnte natürlich nur Joghurt u.ä. (hauptsächlich Püriertes) essen, aber mir hat es überhaupt nichts ausgemacht. Ich habe mich gerade selbst gefragt, wie es war, weil ich es inzwischen komplett vergessen habe, daß es überhaupt irgendetwas Problematisches gab. Ich hätte 6 Wochen krank geschrieben werden können, habe es aber selbst abgelehnt. Ich mag meine Arbeit sehr gern und hatte meine neue Arbeitsstelle ca. 8 Monate vor der OP bekommen, weswegen die Motivation für mich größer war, nicht so lang ausfallen zu wollen. Aber ich hätte keine Sekunde gezögert, mich länger krank schreiben zu lassen, wenn es mir nicht gut gegangen wäre. Viel Glück für die OP! LG
  7. Hallo, ja, ich habe es auch gespürt. Bei mir wurde vor Kurzem dann der Knochen "geglättet". Die KC meinten, daß es in dem meisten Fällen nicht nötig ist, weil sich das im Laufe der Zeit angleicht. Für Aussenstehende war das nicht sichtbar, es sei denn, ich habe sie extrem darauf aufmerksam gemacht. Ich habe es aber gespürt und mich hat es gestört, also wurde es gemacht. Aber- wie gesagt- in den allermeisten Fällen passiert es von allein. Ich habe bis jetzt von keinem mehr im Forum gelesen, daß es gemacht wurde- also mach dir keine Gedanken! LG
  8. Hallo, ich habe sie fast ein Jahr nach der OP verschrieben bekommen, weil ich gemerkt habe, daß ich die ganze Zeit mit der Zunge gegen die Zähne drücke, daß ich beim Lachen ganz oft die Zunge zwischen den Zähnen hatte und mir klar war, daß das für die Zahnstellung nicht gut sein kann. Die Logopädie verschreibt normalerweise wohl der KC (bei mir haben sich meine operierenden KC geweigert, weil sie "nichts davon hielten"- also bin ich zu einem niedergelassenen KC gegangen, der sofort gesagt hat, daß da tatsächlich dringend etwas geschehen muß). Ich hatte insgesamt 16 Sitzungen und die Zunge bleibt jetzt immer in der optimalen Position- man muß aber wirklich fleißig üben, damit das schnell funktioniert. Seitdem schlucke ich viel besser, die Nasenatmung funktioniert im Schlaf viel besser und es ist insgesamt viel angenehmer, wenn die Zunge richtig positioniert ist. Ich kann es nur empfehlen! LG
  9. Hi, ich habe das gemacht und war sehr glücklich mit dem Ergebnis! Meine Zähne waren allerdings nicht empfindlich nach dem Entfernen der Zahnspange, die KO hat aber gesagt, daß wir trotzdem erst 4 Wochen später beginnen sollten. Man merkt auch recht schnell die Wirkung, so daß man sich wirklich jeden Tag freut. Ich bin in der Zeit ständig auf meine tollen Zähne angesprochen worden:-P Mag sein, daß es auch daran lag, daß ich (unbewußt) die ganze Zeit nur gestrahlt habe! LG
  10. Hi Chris, ich kann dir nur die zweite Frage beantworten- die OP wird direkt ganz bezahlt. Die 20%-Eigenanteil bei KO sollen als Motivation dienen, damit man die Behandlung wirklich abschließt und auch ncoh nach der OP die Feineinstellungen mitmacht, die sich bekanntlich sehr in die Länge ziehen können. Man hat zwischendurch schon den Gedanken "sieht doch alles super aus, die OP ist schon gemacht, die Zahnspange soll jetzt raus" und dann sagt der KO "So, in 4-5 Monaten sind wir wahrscheinlich so weit:shock:" Damit man trotzdem "mit Freude" dabei bleibt, gibt es die Regelung mit den 20%. Bei der OP entfällt das Ganze, da alles Chirurgische abgeschlossen ist. LG
  11. Hi Zoey, ich kann mich sehr gut an meinen ersten Zahnspangentag erinnern! Ich hätte den ganzen Tag nur heulen können. Abgesehen davon, daß ich die Zahnspange keineswegs attraktiv fand und kaum ein vernünftiges Wort damit sagen konnte, hatte ich auch schreckliche Schmerzen. Das erste Mal Zähneputzen verwandelte sich in eine unfreiwillige "Heulorgie", weil ich vor Schmerzen gestorben bin. Ich habe mit tausend Leute telefoniert, die alle vorher gesagt haben, daß eine Zahnklammer gar nicht so schlimm ist und wollte sie erst mal alle "anschreien". Ich war mir sicher, daß ich das keine Woche durchhalten werde und stand auch schon nach 3 Tagen bei der KO auf der Matte, weil ich mir nicht vorstellen konnte, daß diese Schmerzen normal sind. Sie hat mir dann erzählt, daß sie mit ihrer Zahnklammer eine Woche lang beim Zähneputzen geheult hat und dass es bald weggeht. Klar ist es auch so, aber am Anfang findet man das alles sehr dramatisch. Ich glaube, ich war in den nächsten zwei Jahren ihr häufigster Gast- "mich piekst da was", "wann ist es mit der OP so weit?", "könnten wir die Feineinstellungen nach der OP machen?", "wann kommt die Zahnspange ab?"- alles Fragen, die die KO besonders gern hören. Zwischendurch hatte ich immer wieder Tiefphasen, wo ich mich gefragt habe, warum ich mir das alles antue. Aber wenn ich heute auf meine Zähnchen schaue, weiß ich, daß sich alles gelohnt hat. Das Einzige, was hilft, ist, sich ständig das eigentliche Ziel vor Augen zu halten. Es hat mir auch immer wieder geholfen, im Forum nach vergleichbaren Fällen zu schauen, deren Ergebnisse zu sehen und mich so zu motivieren. Hier findet man auch immer die entsprechenden Leidensgenossen, die zur gleichen Zeit das Gleiche erleben, so daß man sich austauschen kann. Und bei mir gibt es immer noch die klischeehafte Gute-Laune-Garantie beim Shoppen;-) Es ist gut, daß du es jetzt angepackt hast! Halte durch- das wird schon alles! Viele Grüße Julia
  12. Ich fand die Entfernung der Keramikbrackets völlig unproblematisch. Es hört sich nicht immer schön an und dauert länger als bei den Metallbrackets (ich hatte hinten welche), aber bei mir ist nichts abgebrochen. Aber auf das Risiko, das du hier zitierst, wurde ich von meiner KO hingewiesen und zwar als aktuelles, und nicht veraltetes, Risiko! Es ist zwar unwahrscheinlich, kann aber immer noch passieren. Es liegt einfach am Material.
  13. Ich glaube, du hast das mißverstanden. Chris meint doch, daß kein Chirurg ohne eine Modell-OP operiert- also ist es kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Es geht um ein optimales Ergebnis, das nur so auch zu erreichen ist. Sonst "lohnt" sich doch die ganze Geschichte auch für die KK nicht, wenn man rein theoretisch ohne Modell-OP ein suboptimales Ergebnis erzielt und anschließend möglicherweise eine noch teuerere Behandlung notwendig ist. Hier ist es keine Frage, ob man eine billigere, aber trotzdem akzeptable Lösung (dein Bsp. mit Amalgam) oder eine schöne und gute Lösung (Kunststoffüllungen) findet, sondern um die Frage: OP ohne Modell-OP oder mit Modell-OP. Angesichts der Tatsache, daß kein KC ohne eine Modell-OP operiert, wäre es eigentlich eine Entscheidung gegen die gesamte OP. Also ist Chris Vorschlag mit einer Bitte an die KK um ihre Stellungnahme doch ganz vernünftig.
  14. Ich denke, daß sich bei den 20% tatsächlich um diejenigen handelt, die irgendeine (auch noch so leichte) Gefühlsstörung empfinden. Daß ein Nerv irreparabel beschädigt wird, kommt selten vor. Aber daß alles 100%ig genauso ist wie vor der OP wohl auch. Bei mir ist es so, daß ich kein Gefühl in den Zähnen habe und eine kleine Stelle am Kinn habe, wo ich zwar spitze Gegenstände spüre, aber keine leichten Berührungen. Ich kann damit gut leben, auch wenn man natürlich hofft, daß das Gefühl irgendwann doch noch zurückkommt. Die KC meinten, daß es bis zu 3 Jahre nach der OP noch realistisch ist- danach eher nicht. Auf die Gefahr der Blutungen im OK wurde ich auch aufmerksam gemacht, genau mit dem gleichen Hinweis: es kommt sehr, sehr selten vor. Aber genauso wie man bei jeder Medikamentenbeilage alle Risiken aufzählen muß (auch diejenigen, die 1: 10 000 liegen), muß der KC dich auch über alle möglichen Risiken aufklären. Die OP ist sicher nicht einfach und es gibt einige Risiken und es hilft einem später nichts, wenn man genau der 1: 1000- Fall ist. Deswegen muß man sich das schon sehr genau überlegen. Ich habe es nicht bereut und kann mit diesen kleinen Gefühlsstörungen gut leben. Aber ich würde dennoch jedem raten, sich genau zu informieren, die Vorteile, aber auch die Risiken genau abzuwägen und sich einen guten Chirurgen zu suchen. Viele Grüße Julia
  15. Und ratet mal, was ich als Erstes nach der Bimax gemacht habe- mir einen Bob schneiden lassen- alle waren begeistert!!! Die Erfahrung mit den Rollkragenpullis kann ich nicht teilen- ich habe sie immer gern getragen und tue es jetzt auch. Ich finde nicht, daß sie das Gesicht verlängern. Ich finde, daß am meisten die Frisur und das Makeup die Kieferfehlstellung betonen/kaschieren. Alles, was im Gesicht schön ist, sollte man natürlich besonders betonen. Und wenn man die entsprechenden 90-60-90-Maße hat, vielleicht das auch;-) Was ich eher gemieden habe, ist jegliche Art von Kopfbedeckung- Baseballkäppi, Skimützen u.ä. waren immer Horror für mich. LG Julia