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Marco

Mar30

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  1. @ Elke: Das mit dem Ananassaft klingt überhaupt nicht doof, denn da ist das Bromelain drin, das man auch so als Enzymextrakt kaufen kann, um Schwellungen zu lindern. Nur ist die Menge dieses Enzyms in einer Ananas recht niedrig, zusätzlich wird es durch die Magensäure zerstört, weswegen man es in Kapselforn einnehmen sollte. Die Wirkung ist anscheinend nicht wirklich erwiesen, aber manche Leute sind davon überzeugt...
  2. Danke an die KFO`s für die ausführliche Antwort... Meine Physiotherapeutin hat diesbezüglich gemeint, dass das Gelenk "gut aussieht", aber die Muskulatur den Kiefer noch nicht richtig führen kann. Dadurch wird er eben in eine "falsche " Stellung gebracht, was das Knacken verursacht. Ich muss jetzt also die Muskeln mit der Zeit an die neue Lage gewöhnen, dadurch würde dann wohl auch das Knacken weggehen... Klingt also ganz gut
  3. @ Annemarie, du konntest es wohl von (den meisten) Leuten hier lesen, dass es halb so schlimm war. Bei mir war es so, dass ich eigentlich die OP hätte schon sehr viel früher (ca. 10 Jahre früher !) machen lassen können, doch damals war das für mich der Horror, als man mir sagte, man müsse mir unter Vollnarkose den UK durchschneiden und dann würde es so ca. ein halbes Jahr dauern, bis ich wieder normal essen kann! Nicht zu vergessen, dass ich natürlich noch für einige Jahre eine feste Spange bekommen würde. Nachdem, wie schon gesagt, eine Freundin eine ähnliche positive Erfahrung mit ihrer OP gemacht hat und ich auch von anderen Seiten ermutigt wurde, es zu tun, habe ich mich dafür entschieden... Wird noch einige Monate dauern, bis ich ein Schluß-Resumee ziehen kann, doch bis jetzt habe ich es nicht bereut! Gruß Mar30
  4. Hi Nicole, Arnika-Globuli sind homöopathische Mittel, die die Schwellung mindern und den Heilungsverlauf nach medizinischen Eingriffen verbessern sollen, siehe link: http://www.naturheilkunde-preetz.de/homoeopathie-operation.html Die einen glauben dran, die anderen nicht. Ich habe damals, als man mir die Weisheitszähne rausgenommen hat auch Arnika-Globuli genommen und meine Schwellung war sehr gering. Habe mich auch schnell wieder erholt. Ob das an den Globuli lag, oder nicht, kann ich nicht sagen, aber mir hat das mein damaliger Kieferchirurg empfohlen.
  5. @ Jassi`70 Danke, hätte auch nicht gedacht, dass ich das überleben werde ! @ odje Bin erst knapp über 4 Wochen post-OP, das wirkliche Endergebnis wird noch einige Monate auf sich warten lassen. Aber was meinen jetzigen Biss angeht, bin ich schon sehr zufrieden. Ich hoffe nur, dass sich das Kiefergelenk mit der Zeit auch an die neue Stellung gewöhnt...
  6. Eine blöde Frage, aber was haben denn eigentlich die Brackets mit dem Kiefergelenk zu tun? Auch Jenny hat der Arzt gesagt, dass es anscheinend danach besser werden soll. Ich mache demnächst auch mit meiner Physiotherapie weiter, vielleicht wird die Geschichte mit dem Gelenk dadurch ja besser... Gute Besserung von meinere Seite auch an euch! Lg Mar30
  7. @Andy Eine Freundin hat sich dort damals auch operieren lassen. Ich bin beim gleichen KFO und dieser arbeitet schon seit vielen Jahren mit dem KH-Stuttgart zusammen. Sie ist mit ihrer Behandlung sehr zufrieden. Der Arzt, der mich operiert hat war Dr. Daake! Gruß
  8. Hi beccy82, danke für die Wünsche. Soweit ich es hier lesen konnte, kommt dein Termin noch, oder? Auch alles Gute! Gruß
  9. Hallo liebe Progenicagemeinde! Meine OP war am 22.3.06, also fast genau 4 Wochen her. Ich habe die Behandlung im Katharienhospital Stuttgart machen lassen: Um 8.00 habe ich "eingecheckt", direkt auf der Station. Dann bekam ich mein "Kleidchen" und die LMAA-Tablette und dann hieß es warten.... Ich war überhaupt nicht nervös die Tage vor der OP, habe auch gut schlafen können am Tag davor, doch jetzt, so kurz vor der OP wurde es mir doch langsam etwas mulmig... Die Tablette hat mich mittlerweile etwas müde und benommen gemacht. Dann war es soweit, ich wurde abgeholt, es ging in den Vorbereitungsraum, wo man mich dann verkabelt hat. Da musste ich noch ca. 10 Min liegen. Neben mir das Gerät, das bei jedem Herzschlag ein "Piep" von sich gab und mir in regelmäßigen Abständen meinen Oberarm zuschnürte, um meinen Puls zu messen. Ich habe dann aus Spass noch gefragt, ob ich es mir noch anders überlegen könnte... Anschließend bekam ich "Dormikum" gespritzt, das sich langsam mit einem kalten Gefühl vom Unterarm nach oben ausbreitete, dann hieß es - Gute Nacht! Die OP dauerte anscheinend 1 1/2 Stunden, ich wachte so ca. 3 Stunden später im Aufwachraum auf und irgendein Arzt versuchte mir zu erklären, dass die OP erfolgreich war und dass ich jetzt wieder in mein Zimmer gebracht werde. Besuch kam auch schon am ersten Abend, doch da habe ich fast nur zugehört und wenig gesprochen. Der erste Morgen danach war eigentlich gar nicht so schlimm, wohl deswegen, weil die Medikamente noch gewirkt haben. Ich hatte eigentlich keine Schmerzen. Dafür hatte ich einen Schlauch in der Nase, weil ich die nächsten Tage über eine Magensonde ernährt wurde. Es gab 3x täglich Flüssignahrung. Ansonsten Tee und Wasser mit dem Röhrchen. Die Schwellung hielt sich auch noch in Grenzen, habe ständig mit Eispacks gekühlt. Abend musste ich dann Schmerztabletten nehmen. Ich wurde täglich von einem Arzt angeschaut und bekam nach dem ersten tag Gummis - natürlich für die Zähne . Witzig war nur, dass ich trotzdem die "Drahtschere" immer mitführen musste. Die eine Hälfte war bei mir nach der OP im Bereich vom Kinn und der Lippe taub, die andere Seite habe ich gleich wieder gespürt. Teilweise hatte ich ein bisschen Probleme mit dem Atmen, weil ein Nasenloch durch die Nasensonde schon zu war und das andere ab und zu trotz Nasentropfen auch noch etwas zuschwoll. Es war jetzt aber nicht wirklich schlimm... Besuch kam auch schon am ersten abend, doch da habe ich eigentlich nur zugehört. Das mit dem Sprechen klappte soweit ganz gut. Die Schwellung wurde stärker und auch der Schlauch der Magensonde machte sich langsam unangenehm bemerkbar... Nach ca. 3 Tagen fing dann der Schlauch im Hals an, mir bei jedem Schlucken sehr unangenehm weh zu tun. Das war wirklich stressig, weil ich deswegen auch nicht mehr richtig schlafen konnte! Ich habe dann einen Arzt gebeten, ihn mir frühzeitig zu entfernen, was dann auch geschah. Oh man, war das eine Erleichterung ! Danach ging es mir wieder besser. Es hatte aber auch einen Nachteil: Ich musste jetzt täglich diese Suppen essen! Das war auch hart! Es ist irgendwie witzig, aber langsam fängt man an, über eine ganz bestimmte Sache nachzudenken, eine Sache, die eigentlich ganz normal ist... Essen!!!! Man denkt über seine Lieblingsgerichte nach, man fängt an bei gewissen Werbespots zu sabbern - man will endlich wieder andere Nahrung zu sich nehmen!!! Wie selten esse ich eigentlich Fastfood, doch wie gerne hätte ich da herzhaft in einen Burger reingebissen... Die Fähigkeit zu essen wird plötzlich zum Luxus. Insgesamt waren 6Tage in der Klinik geplant. Die letzten Tage haben sich dann irgendwie gezogen, ich hatte zwar oft Besuch, doch nachts konnte ich nicht wirklich gut schlafen, weil ich recht aufrecht lag und das auf die Dauer unequem wurde. Die Suppen konnte ich irgendwann auch nicht mehr sehen... Dann war es soweit, ich durfte wieder heim! Die Ärtze waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden, mein Biss hat schon gut gepasst. Natürlich noch nicht perfekt, aber das macht mein Kieferorthopäde hoffenlich in den nächsten Monaten. Ich musste auch anschließend keinen Splint tragen. Jetzt, 4 Wochen danach, kann ich schon recht gut essen. Die Schwellung sieht man nur noch minimal auf der einen Seite. Die Lippe und das Kinn sind zwar einseitig noch taub, aber das kann wohl noch etwas dauern. Was ich jetzt nach der OP merke, ist, dass mein Kiefergelenk auf der einen Seite beim Schließen knackt! Hoffentlich geht das auch noch weg. Dann wäre ich wirklich fast wunschlos glücklich. Ich hatte letzte Woche einen Termin bei meinem Kieferorthopäden - der hat sich erst etwas gewundert, weil man von der Behandlung nicht mehr viel gesehen hat und ich den Mund auch schon recht weit öffnen konnte. Er hat mir auf einer Seite schon wieder Gummis reingemacht, doch leider bekam ich dadurch starke Schmerzen im Kiefergelenk und dadurch auch Schmerzen im Ohr. War wohl noch etwas zu früh. Also insgesamt kann ich sagen, dass es nicht wirklich schlimm war. In einer Woche ist man wieder daheim und dann geht es recht schnell wieder aufwärts. Schlimm ist nur die Tatsache, das man in der Zeit nicht richtig essen kann und die Tage mit der Magensonde - jedenfalls bei mir. Ich habe wegen der Schwellung Arnika-Globuli genommen. Vielleicht lag das nicht nur daran, dass ich so wenig geschwollen war, aber anscheinend soll es helfen. So, ich hoffe Euch etwas geholfen zu haben. Wünsche denen, die es noch vor sich haben und denen die es schon hinter sich haben alles Gute! Gruß Mar30
  10. Habe noch einen interessanten Link gefunden: http://www.medizentrum.de/deutsch/bisslage.html
  11. Ok, es ist bei mir noch nicht lange her, aber ich habe genau aus dem Grund die OP gemacht, damit ich später eben keine Kiefergelenksprobleme bekomme! Vor der OP wir doch eigentlich sehr genau geplant (Ausmessungen, OP-Simulation....), ich frage mich, in wie weit die Gelenke bei der Planung berücksichtigt werden, denn die müssen ja die neue Position letztendlich dauerhaft "aushalten"... Dann können wir ja nur für uns hoffen, dass es besser wird...
  12. Ich bin jetzt ca. 4 Wochen post-OP und kann einigermaßen essen/kauen. Das Problem ist, dass gerade dabei ein Kiefergelenk knackt, wenn ich den Mund schließe... Dieses Problem hatte ich vor der OP nicht. Hat jemand eine ähnliche Erfahrung gemacht? Danke
  13. So, habe es endlich auch hinter mich gebracht.... letzte Woche wurde ich aus dem Krankenhaus nach meiner UK-Vorverlagerung entlassen... jetzt heißt es nur noch... essen, essen, essen (natürlich immer noch schön weich, zwischendurch auch schon Fisch, und alles, was sich pürieren lässt:-P ...) - kein Vergleich zu den Suppen im Krankenhaus! Jetzt aber zu der Umfrage wegen der Magensonde: In den ersten 2 Tagen hatte ich absolut kein Problem mit der Nasen/Magensonde, bis auf die Tatsache, dass ich etwas weniger Luft bekam, weil die Nase noch zugeschwollen war (trotz Nasentropfen) und meine Kiefer mit Gummis zusammengehalten wurden,aber dann ging es los... Schmerzen im Hals beim Schlucken und Trinken ... das wurde mir dann irgendwann zu heftig und ich lies die Sonde einen Tag vor der eigentlichen Entnhame entfernen! Oh man, war das eine Erleichterung...
  14. Hallo, habe auch bald (ca. 1-2 Monate) meine UK-Vorverlagerungs-OP. Mein Kieferorthopäde + Chirurg haben mir empfohlen, mich vorher schon physiotherapeutisch auf die Behandlung vorzubereiten, also mit bestimmten Übungen die Muskeln und was dazugehört zu dehnen und zu strecken, damit es nach der OP nicht durch die verkürzte Muskulatur evtl. zu Problemen kommt... Habt ihr auch vor der OP schon irgendwelche Übungen gemacht, bzw. hat man euch das auch empfohlen ? Gruß Martin