Hallo lieber Progeniker/Progenikerin

bitte lies folgenden Thread: https://www.progenica.de/forum/topic/18138-das-ende-von-progenica/

 

Danke

Marco

Nici.

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  1. Vielen Dank schonmal für eure Antworten! Genau Susi, mein Distraktor ist sowohl dental- als auch knochengetragen. Mein Thread-Titel war etwas missverständlich formuliert, ich habe ihn geändert. Schmerzen habe ich außer einem leichten Spannungsgefühl nicht, Schmerzmittel muss ich auch nicht mehr nehmen. Gestern Abend (morgens hatte die KFO wieder 4 mal gedreht) hatte ich allerdings das erste mal Druckschmerzen im rechten Gaumenbereich - genau dort, wo der Schenkel der Hybridhyrax immer mehr im Fleisch versinkt. Heute habe ich keine Schmerzen mehr, aber beim Putzen des Gaumens mit einer weichen Zahnbürste tut es dort auch weh. Und ich habe das Gefühl, dass mein Oberkiefer auch etwas nach rechts gezogen wird. Was mich auch wundert ist, dass die KFO zu Anfang meinte, dass bei mir eine Lücke von 3-4 mm zwischen den Schneidezähnen reicht (das wären ja dann so maximal 20 Drehungen), wir aber insgesamt 40 mal (10 Dreh-Termine à 4 Drehungen) drehen wollen. Meine GNE-OP wurde von einem KFC durchgeführt, der diese normal ambulant in seiner Praxis macht. Da ich aber keine Begleitung für nach der OP hatte und der KFC Belegbetten in der HNO im Klinikum Dessau, wurde ich stationär aufgenommen. Bei mir wurde jeweils seitlich ein 1 cm langer Schnitt gemacht und einer zwischen den Schneidezähnen (wurde mir zumindest so von KFC und KFO gesagt). Das ist glaube ich die Methode die du meinst, Flo. Das Ganze hat laut KFC wohl nur 10 Minuten gedauert. Er hat den Distraktor danach "schon etwas auf Spannung gebracht", also bin ich schon mit ein paar Umdrehungen aufgewacht, allerdings ohne Lücke. Ich könnte also höchstens versuchen, den OP-Bericht und die postoperativen Röntgenbilder anzufordern, aber ob das was bringt? Abgesehen von diesem Eingriff hat alles andere meine KFO gemacht. Deshalb denke ich, dass sie schon mein Anprechpartner ist. Sie ist auch Oralchirugin und hat mir in der ersten kleinen OP die Schrauben für die Hybridhyrax gesetzt und neun Tage später den Distraktor eingesetzt, den sie an meinen Abdruck angepasst hatte. Sie sagte, die Lage des Distraktors hängt von der Position der Schrauben ab (ist ja auch logisch, anscheinend waren die wohl nicht ganz optimal positioniert) und sie behält das im Auge. Ich frage mich nur, was passiert, wenn der rechte Hyraxarm wirklich ins Zahnfleisch wächst und dort Entzündungen verursacht, ob man den Distraktor dann überhaupt so kurz nach der OP schon wieder rausnehmen darf. Die Fäden der GNE-OP waren bereits eine Woche nach der OP ins Zahnfleisch eingewachsen. Die KFO hat sie mir am Dienstag gezogen, was aufgrund der Verwachsung sehr schmerzhaft war. Auch hat sich links am Zahnfleisch so ein ekliger Zipfel gebildet, der sich aber wohl meistens nach einiger Zeit wieder zurückbildet, ansonsten könnte man ihn wegschneiden oder -lasern. An sich fühle ich mich bei meiner KFO sehr gut aufgehoben, sie nimmt sich sehr viel Zeit, dreht mir selbst die Schraube, macht sogar Samstagstermine...ich versuche ihre Beruhigungsversuche anzunehmen (zumindest bis zum nächsten Dreh-Termin am Dienstag), aber irgendwie kreisen meine Gedanken den ganzen Tag um diesen Behandlungsverlauf, und die Angst, dass ich Druckschmerzen im Gaumen kriege, die OP umsonst gemacht habe oder mein Gesicht komisch aussieht. Am Montag ist mein erster Arbeitstag nach der OP und ich habe jetzt schon keine Lust, weil ich denke, dass meine Kollegen mich auf mein unvorteilhaft verändertes Gesichtsprofil ansprechen. Hier gibt es ja ein Bilderforum, wo man sich Vorher-Nachher-Fotos anderer Mitglieder anschauen kann... wie komme ich denn an das Zugangspasswort? Ich würde dann auch mal Bilder von mir einstellen, damit ihr seht, was ich meine.
  2. Hallo, nachdem ich hier schon einiges Hilfreiche gelesen habe, schreibe ich nun auch einen Beitrag. Der Grund dafür ist leider meine große Verunsicherung bezüglich des bisherigen Behandlungserfolgs. Ich bin 30 Jahre alt und weiblich. Ich trage eine kombiniert zahn- und knochengetragene Apparatur, und zwar eine Hybrid-Hyrax, die in etwa so aussieht und normalerweise wohl hauptsächlich bei Kindern zum Einsatz kommt. Am 16.03. wurden mir dafür in einer ambulanten OP die beiden Schrauben in den Gaumen gebohrt. Am 27.03. wurde mir die Hybrid-Hyrax eingesetzt und am 31.03. erfolgte die GNE-OP im Klinikum Dessau. Ich bin bis zum 02.04. stationär geblieben, am Entlassungstag bin ich nachmittags zu KFO gefahren und wir haben das erste Mal gedreht (3x). Meine KFO kümmert sich sehr gut und hat gesagt, dass sie das Drehen übernehmen kann, worüber ich sehr froh bin. Über Ostern haben wir nur am Samstag, 04.04. gedreht (4x), dann ab Dienstag 07.04. täglich 4x, am Donnerstag sogar 5x. Mein nächster Termin ist am Dienstag. Wir haben bisher also 28 mal gedreht - aber von einer Lücke zwischen den Schneidezähnen ist keine Spur zu sehen. Ich habe meiner KFO natürlich gesagt, dass mich das beunruhigt. Sie meinte, dass sie schon sieht, dass der Kiefer etwas breiter wird, und dass das auch von hinten nach vorne geschehen kann und dass sich nicht zwangsläufig eine Lücke bilden muss. Bisher habe ich aber von niemandem hier gelesen, dass sich nach einer GNE-OP keine Lücke gebildet hat. Außerdem war mein Kiefer ja eher spitz zulaufend und ich wollte, dass sich die Front verbreitert, und nicht die Basis. Hinzukommt, dass ich dass die rechte Schraube samt Hyrax-Arm mit zunehmender Dehnung immer mehr im Gaumenfleisch versinkt und ich Angst habe, dass sie einwächst. Des Weiteren habe ich festgestellt, dass sich mein Gesichtsprofil seit der GNE-OP zum Negativen entwickelt hat. Vielleicht ist es 11 Tage post-OP noch zu früh für eine Bewertung, aber ich habe vor der OP Profilfotos gemacht und da war die untere Gesichtsregion sehr harmonisch und jetzt wirkt mein Kinn irgendwie wie zurückgesetzt gegenüber des Oberlippenbereichs. Ich bin mittlerweile ziemlich verzweifelt. Ich hatte keine gravierenden Fehlstellungen und da meine Kiefer seitlich optimal aufeinander passten, war auch keine operative Kieferverlagerung geplant. Vielleicht könnt ihr mir mit der Beantwortung einiger Fragen helfen: 1. Hat sich bei euch nach einer operativen GNE keine Lücke zwischen den Schneidezähnen gebildet oder habt ihr davon gehört, dass es so sein kann? 2. Hat sich euer Gesichtsprofil nach der GNE-OP insofern verändert, dass der Bereich zwischen Nase und Oberlippe länger und nach vorne versetzt erscheint bzw. euer Kinn nach hinten zu fliehen scheint? Oder normalisiert sich das mit Abnahme der Schwellungen wieder? 3. Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr wieder Gefühl in den Schneidezähnen hattet? Meine fühlen sich seit der OP eklig taub an. 4. Noch eine Frage zur Bezahlung: Meine KFO-Behandlung muss ich aufgrund meines Alters selber zahlen, die GNE-OP übernimmt aber die KV (Barmer). Müssten die KV dann nicht auch die KFO-Behandlung übernehmen? Weil so können die Zähne ja nicht bleiben, da mein Oberkiefer nach der Dehnung ja breiter ist (bzw. sein soll) als der Unterkiefer. Ich hoffe einfach so sehr, dass meine Behandlung einen erfolgreichen Verlauf nimmt, wenn ich mir vorstelle, dass OP etc. umsonst gewesen sein könnten oder ich nachher komisch aussehe... nochmal würde ich sowas nicht auf mich nehmen. Vielen Dank fürs Lesen und eure Hilfe!