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Shaun68

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  1. Was für eine Unterkieferdistraktion ist denn bei Dir genau geplant? Wo wird geschnitten und wo wird distrahiert? Ist halt ein "Augen zu und durch"-Thema: nicht angenehm, aber in einem Jahr wirst Du damit sehr wahrscheinlich sehr zufrieden sein.
  2. Das ist machbar, aber nur mit einer Operation. Sonst werden nur die Zähne nach außen gebogen, aus dem Alveolarkamm raus...
  3. Danke für die Studie. Also im Klartext: das Herbstscharnier wirkte in diesem Fall wie eine klassische Camouflage-Behandlung: Knochen bleiben praktisch wo sie sind und der dento-alveoläre Frontzahnereich wird nach innen (OK) oder außen (UK) gebogen. Damit tauscht man das Problem "Overjet" gegen das Problem "retrudierte Front" (Frontzähne im OK zu steil zur Bißebene) und "protrudierte Front" (Frontzähne im UK zu sehr nach vorne geneigt zur Bißebene) ein. Das kann man m.W. nach auch mit einer klassischen Spange erreichen. Wobei: diese Camouflage-Behandlung ist durchaus eine Alternative für Leute, die die Risiken einer OP scheuen und einfach nur den Overjet loswerden wollen. Eine Alternative zu einer großen UKKV oder Bimax wäre vielleicht eine Frontblock-Distraktion im UK und/oder OK zumsammen mit einer Genioplastik?
  4. Es gibt m.W. keinen Wirkungsnachweis des Herbstscharniers bei Erwachsenen und auch nicht bei Kindern und Jugendlichen. Der KFO, der das einsetzen will, sollte da eigentlich Studien zu bringen können. Oder setzt er etwa ein medizinisches Verfahren ein, an das er nur "glaubt"? Dann vielleicht gleich mit Globuli probieren oder in die Kirche gehen und beten?
  5. Recherchiere mal zum Thema Chin Wing oder Genioplastik (bedingt), das könnte die Lösung Deiner Probleme sein!
  6. Deinen späteren Kindern und Kindern im Bekanntenkreis mit ähnlicher Knochensituation kannst Du diesen Weg ersparen. In Deinem Fall hätte m.E. nach der erste Kieferorthopädie Dich gleich in Richtung einer OP routen sollen - mit Zahnspangen kommt da nur eine "protrudierte kinnlose Front" raus. Also mit dem Nachwuchs gleich zu einem guten Chirurgen, der die Planung macht und den KFO anleiten kann. Dann zahlt die Kasse auch alles.
  7. Hi, eventuell hast Du hier zwei Probleme? 1. Funktion lösen 2. Danach Optik optimieren (die natürlich teilweise verbunden sind). Wenn Du mit 23 Jahren schon so abgeriebene Zähne hast ist das sicher was Ernstes. Zur Meinung des Kieferorthopäden: als naiver Laie behaupte ich einfach mal, daß nach einem Kronenaufbau die Kronen wieder abgeschliffen werden weil die Knochen so stehen wie sie stehen... Schau am besten bei den mehreren Chirurgen vorbei und sammle Meinungen. Gibt es in Deiner Region Experten mit hohen Fallzahlen? Die Optik dürfte da das geringere Problem sein. Kiefer hinten verbreitern ist bei schwachem Unterkiefer oft gar nicht nötig - würde aber statt einer Genioplastik eine Chin Wing machen. Durch die Chin Wing wirkt der Unterkiefer schnell deutlich mächtiger. Und Chin Wing kannst Du mehrfach hintereinander machen lassen bis zum "Jay Leno" ;-).
  8. Hallo Garnz, es gibt da m.W. nach Lösungen. Problem: das ist wahrscheinlich teuer, so mit EUR 20.000,00 (wahrscheinlich mehr) kannst Du mal rechnen, und die Kasse wird das nicht zahlen. Falls Dich das Thema trotzdem interessiert: Wie alt bist Du? Männlich oder weiblich? Ist dein Biß OK, kannst Du gut kauen? Hast Du Probleme mit den Kiefergelenken? Wie ist der Zustand Deiner Zähne und Deines Zahnfleisches?
  9. Hallo xamib, wie kann man denn Lippen in der Situation ohne Rückgängigmachung der 4er-Extraktion voller bekommen? Aufspritzen?
  10. Hi Kittycat, wahrscheinlich hast Du wie von Hayley2 angesprochen ein Kieferproblem (kann Lage und Größe betreffen). Die Zahnspangen Deiner Jugend haben die Zähne den Kiefern angepaßt. Deine Kieferfehlstellung wurde also nicht gelöst sondern vertuscht. Daher stehen die Zähne jetzt unphysiologisch und müssen mit Retainer in Position gehalten werden. Also Kiefer schief und Zähne schief (auch wenn die Zähne gerade zueinander stehen). Dein Philtrum scheint beim Mundschluß konvex zu sein, ein leicht konkaves Philtrum wirkt auf die meisten Menschen wesentlich attraktiver. Lippenform und Form des Philtrums sind das Ergebnis Deiner Kiefer- und Zahnstellung, überlagert durch die Tarnbehandlung des KFO. Optisch sieht das ganze einfach anders aus als bei Personen, bei denen Kiefer und Zähne korrekt stehen. Das ist das, was Du als "verkehrt" empfindest. Eventuell wäre es besser gewesen, erst die Kieferfehlstellung zu behandeln und danach die Zähne via KFO zu richten. Hattest Du Extraktionen? Hast Du Probleme mit dem Mundschluß? Problem 1: wenn Deine Zähne jetzt zueinander passen wird keine Krankenkasse mehr eine Behandlung bezahlen. Auch werden die meisten Ärzte da nicht mehr ranwollen - weil eben nach Lehrbuch die Zähne passen. Problem 2: Dein KFO wird alles abstreiten und erklären, daß er alles richtig gemacht hat, weil er eben nach deutscher funktionaler Kieferorthopädie ausgebildet wurde und in gutem Glauben handelt.
  11. Hi Iris, werde mal weiter nach einem Wirkungsnachweis für herausnehmbare Spangen auf das Kieferwachstum suchen. Ansonsten gehe ich erstmal davon aus, daß herausnehmbare Spangen wirkungslos sind. Für Herbst-Scharnier und Elastics habe ich auch keinen Nachweis einer Förderung des Kieferwachstums oder einer veränderten Positionierung des Unterkiefers finden können. Werde mit meinem Nachwuchs dann Richtung OP kombiniert mit KFO für die Feineinstellung (Multiband) gehen anstatt da jahrelang umsonst zum KFO zu rennen. LG, Shaun
  12. Hallo Iris, nach meinem Kenntnisstand sind herausnehmbare Zahnspangen praktisch wirkungslos auf das Kieferwachstum, geben den Eltern aber das Gefühl, etwas zu tun ("pressure to act"). Hast Du hier Belege oder Studien, ob diese Geräte wirklich den Aufwand wert sind? Denn nur um die Zähne gerade zu stellen kann man m.W. nach auch einfach später bei Teenagern dann eine feste Spange setzen. Eine Frage in dem Zusammenhang: aus Deiner Signatur sehe ich, daß Du ja drei Behandlungen hattest. Meinst Du, es hätte bei Dir gereicht, einfach die dritte und letzte Behandlung als erste durchzuführen und damit die anderen beiden Behandlungen einzusparen?
  13. Bin gerade auf der Suche nach einer geeigneten Behandlungsmethode für meinen eigenen Nachwuchs (Überbiß / Overjet). Alle genannten kieferorthopädischen Geräte scheinen nur die Zähne zu verbiegen, aber keinen nachweisbaren Einfluß auf die Kiefergröße / Lage zu haben. Zumindest habe ich hier keinen Wirkungsnachweis gefunden. Kennt jemand Studien über kieferorthopädische Geräte, die auch auf die Kiefer wirken und nicht nur auf die Zähne?
  14. Ein weiterer Aspekt an der Sache: wenn man Kiefer zurücksetzt kann das m.E. nach später zu einem vorzeitigen Altern führen. Prognathe Kiefer "spannen" halt eher die Haut straff. Sieht man oft bei Asiatinnen mit prognathem OK: die sind teilweise Ü40 müssen aber beim Alkoholkauf ihren Ausweis zeigen.
  15. @JakobSvoboda: hat Dein ehemaliger KFO schlau gemacht: alles verjährt, alle Beweise schon weg. M.E. sollte es schon hilfreich sein, wie Deine Zähne mal ursprünglich standen und wie sie dann bewegt wurden (Anamnese). Hätte nicht Dein erster KFO das Thema Deine anatomische Asymetrie erkennen sollen? Zum Thema DVT: viele KFOs analysieren ja nur die Zahnstellung (Gipsmodell, Panorama-Röntgen) und bewegen dann nur die Frontzähne und schaffen Platz. Im Vorher-Nachher-Vergleich sieht das im Gipsmodell oder im Panorama-Bild oft gut aus. Wenn man aber ein Cephalogramm nimmt sieht man, daß eben nur die Zähne bewegt wurden und nicht die Kiefer. Und im DVT werden Dinge wie Asymetrien nochmal deutlicher. Darum sind m.E. nach viele auch vom Bauchgefühl nach einigen Jahren unzufrieden mit ihrer KFO-Behandlung und starten eine zweite oder dritte Behandlung (mit natürlich unbefriedigendem Ergebnis solange die Kiefer bleiben wo sie sind).