cinnamal

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Über cinnamal

  • Rang
    Separiergummiträger
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Profile Information

  • Gender

Converted

  • OP-Termin
    18.02.2016
  • Klinik
    Klinikum Bremen Mitte
  • Kieferorthopäde
    Dr. Schlemme

Letzte Besucher des Profils

280 Profilaufrufe
  1. Oh, wurde unser allseitz belibter Jakorb94 etwa wieder freigeschaltet? Dann können wir uns ja auf die üblichen Beleidigungen und Trollerei einstellen
  2. Das könnte hinkommen Anscheinend hast du nix für zuhause bekommen was für innere Ruhe und Schlaf sorgt? Alles Gute für die OP!
  3. Ich habe nun zwei Metallentnahmen ambulant nur mit lokaler Betäubung absolviert und grabe mal diesen alten Thread aus um mitzuteilen dass das wirklich kein großer Spaß ist, dennoch ist es machbar bzw zu überleben . Häufig wird der Eingriff mit einer Weisheitszahn-OP verglichen. Das mag auf die nachfolgende Schwellung zutreffen, die OP selbst ist um Längen heftiger. Das Osteosynthese-Material sitzt viel tiefer, konsequenterweise muss tief geschnitten und das ggf schon verwachsene Material mit solidem Werkzeug hervorgeholt werden. Dieses Werkzeug wird mit ordentlich Kraftaufwand eingesetzt - Drücken - Ziehen und natürlich Schraubbewegungen. Der Reihe nach. Aufgrund von Komplikationen musste die erste Platte (hatte "nur " eine UKRV, keine Bimax) nach fünf Monaten sehr zügig entfernt werden. Ob Vollnarkose oder Lokalanästhesie war nie ein Diskussionsspunkt, von vornherein war klar dass es letzteres sein würde. Was für mich erst mal auch ok war da ich Vollnarkosen als recht belastend für Körper & Psyche einschätze und erlebt habe. Vor der eigentlichen Betäubung wurde der zu operierende Bereich mit einer Flüssigkeit eingepinselt die die notwendigen Injektionen angenehmer gestalten sollten. Brachte nur nicht allzu viel, eine Spritze wurde mir gefühlt tief in den Rachen - anscheinend direkt in einen Nerv gerammt. Ich gab Laute von mir die ich so von mir noch nicht kannte. Und es baute sich eine ziemlich große Angst vor dem auf was wohl noch folgen würde. Nun, immerhin war ich jetzt ziemlich gut und gründlich betäubt. Um nicht vom grellen OP-Licht geblendet zu werden und das blutige Geschehen mitansehen zu müssen ließ ich mir ein Stück Gauze auf die Augen legen, die ich während der Zeit des Eingriffs größtenteils geschlossen hielt. Nun ging es los, ich spürte wie der Schnitt gesetzt wurde, allerdings keinen Schmerz. Dann, gefühlt extrem tief hinten in meinem Mund begann der Chirurg an der Platte zu arbeiten und die Schrauben im Kieferknochen mit großem Kraftaufwand zu lösen. Dieses Gefühl - wie Schrauben im Kiefer gelöst werden - ist einfach absolut widerlich. An der Platte und/oder den Schrauben wird gezogen, gerissen, gebogen. Schließlich war alles raus. Nähen ging fix und war die reine Entspannung dagegen. Das Ganze hat etwa 10 Minuten gedauert und in dieser kurzen Zeit hatte ich meine gesamte Kleidung durchgeschwitzt sowie die Papierauflage auf dem OP-Stuhl. Dies war der mit Abstand heftigste Eingriff den ich je erlebt hatte und an den Standards habe ich eigentlich alles durch (Zähne ziehen, Zahnextraktion beim KFC, Wurzelbehandlung, Weisheitszähne etc). Nichtsdestotrotz entschied ich mich auch die 2. ME unter lokaler Betäubung machen zu lassen. Allerdings wollte ich so einen Horror nicht noch ein mal erleben also lag es nah für etwas Benommenheit vor dem Eingriff zu sorgen und so ließ ich mir ein Benzodiazepin (konkret Dormicum) geben. Bevor es losging war ich auch ordentlich zugedröhnt und blickte der kommenden ME gut gelaunt und sehr entspannt entgegen. War mir ziemlich egal. Leider war die Dosis etwas sparsam angesetzt und so war ich ab dem Setzen der Betäubung wieder voll da. Im Prinzip war es dadurch genauso beschissen wie bei der ersten ME, nur war die KFC etwas rücksichtsvoller und eleganter mit der Spritze als ihr Kollege von der ersten ME. Zusammenfassend gesagt, es war sehr sehr unangenehm, zwar zeitlich überschaubar aber mittendrin kommt es einem dann doch lange vor ;). Für den Oberkiefer kann ich mir das mit Lokalanästhesie allerdings gar nicht vorstellen.
  4. Wenn die Platte gebogen aussieht scheint ja Druck / Bewegung vorhanden zu sein. Abzuklären wäre warum das der Fall ist. War auf den Röntgen-Aufnahmen klar zu sehen dass alle Schrauben fest im Kiefer fixiert sind? Sollte eine locker sein könnte das der Grund für Schmerzen und Beschwerden sein sowie Ausgangspunkt für eventuelle Entzündungen. Daher würde ich, wenn die Beschwerden anhalten nicht bis zum 31.10 warten, das erscheint mir sehr lange.
  5. Hallo Margret, worauf basiert denn deine Hoffnung dass nach einer zweiten Bimax nicht das gleiche passieren würde? Ich wäre mit einer zweiten OP sehr zurückhaltend auch wenn die aktuelle Situation nicht befriedigend ist.
  6. ok, so tief war ich in dem thema dann doch nicht drin. ist denn deine mimik davon auch beeinflusst, also einseitig verzerrt? das scheint ja eine der hauptauswirkungen zu sein wenn dieser nerv in seiner funktion beschädigt ist oder ganz ausfällt? http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S010400141300105X http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3757812/ (scheint in beiden fällen auf komplikationen mit der narkose zurückzuführen sein)
  7. unter dem link wird in dem forum aber schon auch auf andere leute hingewiesen die mit einer tauben / gelähmten zunge zu kämpfen haben. wohl eher durch weisheitszahnextraktionen, aber durch welche art OP eine solche schädigung verursacht wird ist mE relativ irrelevant.
  8. Umso mehr wissen wir deine bereichernden Beiträge zu schätzen. Stets sachlich und pointiert, konsequent aufs Thema fokussiert.
  9. Hallo zusammen, ich bin 32, m und hatte im Februar 2016 eine UKRV im KH Bremen Mitte (KBM). Die OP an sich verlief gut, nachfolgend kam es jedoch zu mehreren Komplikationen so dass ich noch desöfteren ins KBM musste; u.a. waren zwei ambulante Eingriffe notwendig. All dies und den Gesamtverlauf der kieferorthopädischen und -chirurgischen Behandlung werde ich in einem Erfahrungsbericht noch mal zusammenfassend schildern. Bisher fehlten mir dafür Zeit und/oder Energie. Grüße aus Bremen
  10. Das hört sich sehr sehr unangenehm an. Ich kann da auch nicht viel zu beisteuern außer den Tipp Google auf Englisch zu befragen (z.B.: Tongue numbness jaw surgery). Dann finden sich schon einige Berichte von Leuten mit der gleichen/ähnlichen Symptomatik, u.a. hier: http://www.sciential.net/dcforum/DCForumID4/580.html Vielleicht kannst du damit ja was anfangen!
  11. Es wurde glaube ich schon mal angeregt und in der Sache würde dir das auch nicht viel bringen aber ich würde das Ganze mal bzgl möglichem Behandlungsfehler / Fahrlässigkeit durchleuchten lassen und darauf aufbauend überlegen ob es Sinn machen könnte rechtlich gegen die behandelnden Ärzte vorzugehen. In jedem Fall solltest du dafür sorgen dass du eine Dokumentation aller Behandlungsschritte bei dir hast. Wenn der Einsatz des Distraktors wiederholt Misserfolge produziert kann das bedeuten dass das falsche Mittel gewählt wurde oder dass dein Körper (Kiefer) in der jetzigen Gesamtkonstellation bleiben will und wird.
  12. Dann liegt dein KFC schlicht falsch. Siehe hier: und auch bzgl CMD ist die Suche & Google dein Freund
  13. Hallo, Physio kann von KFC, KFO und auch vom Zahnarzt verordnet werden. Zumindest bei beiden letzteren belastet das nicht deren Budget, also am besten gleich 10x aufschreiben lassen CMD + manuelle Therapie sollte draufstehen.
  14. -

    Präsentierst du dein low life eigentlich exklusiv nur hier oder machst du das auch in anderen Foren?
  15. -

    was für ein armer Typ. Nervt mich auch mit seinen Nachrichten, einfach löschen und ignorieren.