tdlach

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  1. @Potilla Bei welcher Krankenkasse bist du? Wie hast du das mit dem Kostenerstattungsverfahren in die Wege geleitet? LG tdlach
  2. Diese Auswirkung geht in beide Richtungen. Das will heißen, dass der Kiefer eine Auswirkung auf die Wirbelsäule hat und die Wirbelsäule auf den Kiefer. Wegen der Skoliose könntest du dich nach Skoliosetherapie nach Schroth umsehen. Ich habe damit sehr gute Erfahrunge gemacht, was die Schmerzen in der LWS angeht. Und wegen dem Kiefer: Auf jeden Fall selbständig über CMD informieren, damit du selber einschätzen kannst, ob ein Kieferorthopäde davon Ahnung hat, oder eben nicht. Ein Kieferorthopäde, der zu Prämolarenextraktion rät, hat meiner Meinung nach per Definition keine Ahnung von CMD. Das entspräche etwa einem Lungenarzt, der dir Marlboro verschreibt. LG tdlach
  3. Ich kann @glyzinie hier nur zustimmen. CMD heißt übrigens Craniomandibuläre Dysfunktion. Es handelt sich also dem Wortsinne nach um eine eine Fehlfunktion zwischen Schädel und Unterkiefer. Mögliche Symptome sind: Zähneknirschen, Zähnepressen, Kiefergelenksschmerzen, Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen, Verspannungen (vor allem im Nacken und Gesicht), Probleme bein Kauen und Schlucken, Sehstörungen, Hörsturz, Tinnitus, Schwindel, Gleichgewichtsprobleme, Skoliose und andere Wirbelsäulenprobleme etc.
  4. Hallo Schmunzel80, von Option 2 rate ich dir dringend ab. Dass Prämolarenextraktion CMD auslöst, sollte eigentlich mittlerweile bekannt sein. Leider gibt es immer noch Kieferorthopäden, die diesen Wissen (noch) nicht haben oder (noch) nicht anwenden. Durch die Extraktion der 5er (oder häufiger: 4er) entstehen ja zunächst Lücken. Diese werden geschlossen, indem die verbleibenden Zähne in diese Lücken hineingezogen werden. Dabei wandern also auch die vorderen Zähne nach hinten. Dann ist dein Überbiss zwar weg, allerdings können skelletale Fehlstellungen auf diese Weise nicht behandelt werden und - was noch viel schlimmer ist - diese Methode bringt häufig eine CMD mit sich. Dadurch dass deine vorderen Zähne nach hinten (also nach distal) verschoben werden, verringert sich dein Zungenfunktionsraum bei gleichbleibendem Volumen der Zunge. Eine Zungenfehlfunktion kann die Folge sein. Außerdem wird in der Regel die Zunge zu weit in den Rachen gezwungen. Dies kann Atemprobleme und Verspannungen mit sich bringen. Außerdem leiden viele Patienten, denen zwei oder vier Prämolaren extrahiert wurden, anschließend an einer Kompression der Kiefergelenke. Vereinfacht gesagt, werden die Kiefergelenke zu weit nach hinten gepresst. Dies kann wiederum Ohrprobleme (Tinnitus, Hötsturz, Schwindel) zur Folge haben, die die Blutzufuhr zum Ohr eingeschränkt wird. Grüße tdlach
  5. Da muss ich @DagmarW recht geben. Ein Palatinalbogen liegt im Oberkiefer (palate = Gaumen).
  6. Ich kann @Hans21 nur zustimmen. Ich gehe davon aus, dass die Ärzte bei dir die Prämolaren ziehen wollen. Das macht deine Probleme mit Nackenschmerzen etc. eher schlimmer als besser. Prämolarenextraktion verursacht häufig CMD. Das ist der Grund, warum einige Leute nach so einer Behandlung diese wegen den Schmerzen wieder rückgängig machen wollen. Ein ganz aktuelles Beispiel dafür siehst du hier: In den USA werden Prämolaren in manchen Praxen schon seit Ende der 80er wieder implantiert. Auf YouTube findest du Erfahrungsberichte davon: Diese Frau hat auch ihren Weg protokolliert, wie sie im Erwachsenenalter die Prämolaren wieder implantieren lassen hat. Wenn du über CMD hast, darfst du mir gerne schreiben. Ich bin zwar keine Ärztin aber seit Jahren CMDlerin aufgrund einer kieferorthopädischen Fehlbehandlung. LG tdlach
  7. Claimingpower kenn ich natürlich. Die 50mm stammen aus dem Video, falls du das angesehen hast, und beziehen sich auf unsere Vorfahren.
  8. Ich werde ja mit der DNA Appliance behandelt und sehe es als Laie auch einfach als aktive Platte mit Einzelzahnfedern. Wenn ich in Baden-Württemberg einen Behandler gefunden hätte, der sich mit CMD auskennt und mich mit einer anderen aktiven Platte hätte behandeln wollen, hätte ich das sicher auch in Betracht gezogen. Zu 2. (bezogen auf Mushs vorletzten Beitrag) würde ich gerne noch anmerken, dass ich seit einigen Jahren ausgewachsen bin, und mein Oberkiefer aktuell transversal (in die Breite) und sagittal (nach vorne) nachentwickelt wird, und mein Unterkiefer ebenfalls transversal nachentwickelt wird. Mittlerweile bin ich transversal bei +2mm @MushSobald meine Behandlung beendet ist, bist du herzlich eingeladen, dir die Vorher-/Nachher-Modelle anzusehen. Grüße tdlach
  9. Wie oben beschrieben, hat meine Behandlung mit einer losen Spange begonnen. Das war also der 1.Schritt. Ergo war ich zuvor nicht in Behandlung und hatte demzufolge auch keine Brackets. Meine lose Spange ist daher auch ein aktives Behandlungsgerät und eben kein Retainer. Und auf diese lose Spange, mit der die Behandlung begonnen hat, und die ein aktives Behandlungsgerät ist, habe ich 5 Wochen gewartet. Ich hoffe, das war jetzt verständlich.
  10. Hast du zufällig ein Schaubild, wie du die Gaumenweite genau gemessen hast? Ich habe dazu irgendwie unterschiedliche "Methoden" gefunden. In diesem Video von Orthotropics wird direkt am Anfang genannt, dass in industrialisierten Ländern diese Weite wohl 29-44mm sei, die natürliche Weite aber etwa bei 50mm läge:
  11. Hat dich auch irgendjemand zu den Risiken von Prämolarenextraktion aufgeklärt? Das wurde nicht umsonst in einigen Praxen abgeschafft. Es gibt Leute, die genau wegen so einer Überbisskorrektur mit Extraktion der oberen 4er, in eine sehr heftige CMD gerutscht sind. Das kann bis zur Berufsunfähigkeit führen. Bei Bedarf schicke ich gerne Links Grüße tdlach
  12. Also ich werde aktuell mit einer DNA Appliance behandelt, das ist in Deutschland tatsächlich aktuell noch sehr selten. Soweit ich weiß, gibt es für Biobloc noch keinen Behandler in Deutschland. Korrigiert mich bitte, falls ihr doch einen kennt. Meinem Verständnis nach gehören beide Produkte zu den aktiven Platten. Grüße tdlach
  13. @Bulli Ich bin auch schon Erwachsen und mein Kiefer wird ohne OP geweitet. Die Gaumennaht verknöchert nicht. Bei Erwachsenen geht es zwar evtl. langsamer als beim Kind, aber es geht. Von meinem aktuellen Behandler habe ich auch mitbekommen, dass er im OK auch Prämolaren wieder einsetzen würde. Ich weiß allerdings nicht, wie oft er das schon gemacht hat. Ich habe ja das Glück, dass meine Behandlung in der Kindheit abgebrochen wurde, bevor bleibende Zähne gezogen wurden. Grüße tdlach
  14. Bei mir hat die Behandlung mit einer losen Spangen begonnen. Von Scans bis zum Einsetzen vergingen etwa 5 Wochen, da das Labor wohl sehr stark ausgelastet ist. Ich gehe aber davon aus, dass es im Regelfall für Retentionsplatten eher schneller gehen wird. Grüße tdlach
  15. Dehnung des Unterkiefers im Erwachsenenalter ist leider nicht ganz so ohne. Dass das einfach mit dem Lingualbogen geht, bezweifle ich. Mir wurde damals als Kind gesagt, der würde noch gar nichts machen und sei nur dazu da den Status quo, zu erhalten, bis im Unterkiefer die Brackets kämen. In der ersten Zeit hat mir der Lingualbogen aber mehr Schmerzen zugefügt, als das Pendulum. Was genau durch den Lingualbogen bewegt wurde, kann ich heute leider nicht mehr nachvollziehen. Mein Unterkiefer muss jetzt im jungen Erwachsenenalter in jedenfalls trotzdem etwas geweitet werden Dass dir eine Änderung des Behandlungsplans nicht durch den Arzt persönlich mitgeteilt wird, finde ich sehr merkwürdig. Ich persönlich würde das nicht mit mir machen lassen, sondern zuerst das Gespräch mit dem Arzt suchen. Ich weiß nicht so recht, ob die bite turbos ein Grund zur Freude sind, schließlich hast du dann ja noch weniger Zahnkontakte und das verschlimmert für gewöhnlich die CMD. Ich wünsche dir trotzdem mal das beste für die anstehende Behandlung und hoffe, du hälst und auf dem Laufenden. LG tdlach