tbytau

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Über tbytau

  • Rang
    Profil-Neurotiker
  • Geburtstag 06.07.1976

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    334890909

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  • Wohnort
    Kiel
  • OP-Termin
    10. 05. 2007
  • Klinik
    Hochtaunus-Klinik, Bad Homburg
  • Chirurg
    Dr. *****
  1. Hallo zusammen, Ich würde sagen, daß es bei mir schon ein paar Tage gedauert hat, bis es nicht mehr gestört hat. Das hat schon erstmal zu einer wunden Zungenspitze geführt; das passiert aber auch heute gelegentlich noch, da ich dazu neige, mit der Zungenspitze die Dinger abzutasten (aber da bin ich ja wohl nicht der einzige, wie ich hier so lese). Und speziell im unteren Retainer habe ich leider spürbare Zahnsteinbildung. Mein unterer Retainer ist schonmal kaputtgegangen (eine Klebestelle ist gebrochen). Ursache war möglicherweise ein Roggenbrötchen mit harter Kruste. Beim Reparaturversuch ist er dann verspannt wieder eingebaut worden, was erstmal eine Lückenbildung zur Folge hatte - hat sich nach Entfernung des (verspannten) Retainers glücklicherweise wieder gegeben. Ich habe dann nochmal einen neuen lassen, der bis jetzt noch hält. Beim ersten Mal ca. € 180 pro Stück; der Ersatzretainer war dann etwas billiger. Beide. Viele Grüße Kristian
  2. Hallo, Also diese Darstellung in Unicode funktioniert offensichtlich nicht - das Sonderzeichen ist nicht sichtbar. Aber egal - klappt ja auch so. "Vor allem" würde ich hier streichen - damit kann man ja alle möglichen Zerfalls- und Abklingprozesse erster Ordnung beschreiben - quer durch alle möglichen Wissenschafts- und Technikbereiche. Natürlich gibt es mehrere Dinge, die sich mit dem Buchstaben tau belegen lassen und auch belegt werden. Ich denke aber mal, die Verwendung von tau als "Lebensdauerparameter" ist prinzipiell gängiger. Und umgekehrt wird leider auch je nach Autor manchmal ein und derselbe Parameter mit verschiedenen Buchstaben belegt. Also um mal bei der passenden Nomenklatur für dieses Forum zu bleiben und einen mehr oder weniger bekannten Spruch zu zitieren: Ein Wissenschaftler würde eher die Zahnbürste seines Kollegen benutzen als dessen Schreibweise. Viele Grüße Kristian
  3. Hallo Anna, Solche Gleichungen finden immer dann Verwendung, wenn man irgendeinen Prozeß beschreibt, bei dem eine wie auch immer geartete Anregung eines Systems abklingt, d. h. sich mit der Zeit abschwächt. Das klang jetzt vermutlich recht abstrakt, ohne wirklich präzise zu sein. Konkret kann das sowas sein wie Phosphoreszenz (wenn Du eine Uhr mit Phosphorzeigern hast, die im Licht gelegen hat und dann mit ins Dunkel genommen wird, leuchtet sie anfangs hell und wird erst schnell, dann langsamer immer dunkler), radioaktive Zerfälle oder auch nur das Abkühlen einer Tasse Kaffee. Auch Dinge wie chemische Reaktionen kann man damit beschreiben, und bei mir ging es im konkreten Fall um Schwingungen von Molekülen, also wie lange ein einmal in Schwingung versetztes Molekül weiterschwingt. Falls Dein Wissensdurst an dieser Stelle noch nicht befriedigt ist, kann ich das auch gerne noch vertiefen oder präzisieren. Ja genau, ich habe Chemie studiert und mich auf physikalische Chemie spezialisiert. Viele Grüße Kristian
  4. Hallo, Mein "Nick" leitet sich aus der mathematischen Gleichung ab, nach der Abklingkurven erster Ordnung (in Physik oder Chemie) beschrieben werden: I/I0 = exp (-t/tau) (tau = griechischer Buchstabe). Wenn Du den Bruch in den Klammern englisch aussprichst, erhältst Du "t by tau" (kurz von "t divided by tau"). (Ich hab mit Abklingkurven gerade herumhantiert, als ich nach einem Nick gesucht habe.) Viele Grüße Kristian
  5. Hallo Stubs, kann ich (aus eigener Erfahrung) bestätigen. Und achte JA darauf, daß der Retainer nicht verspannt wieder angeklebt wird! Wenn Du merkst, daß sich nach dem Neuankleben was verschiebt, am besten sofort wieder hin. (Mir ist das nämlich schonmal passiert) Viele Grüße Kristian
  6. Hallo Ina, Also schwellungsmäßig hielt es sich bei mir in Grenzen, und ich war, glaub' ich, eine Woche krankgeschrieben (wäre aber wohl auch eher wieder gegangen). Zehn Tage danach habe ich einen 45minütigen Vortrag halten müssen - kein Problem. Ein paar Tage habe ich schon eher weiche Sachen gegessen; ist halt einfach angenehmer. Aber lange ist man da nicht eingeschränkt. Ich denke, was Du beschrieben hast, sollte eigentlich gehen (natürlich abhängig von Deinem Job). Viele Grüße Kristian
  7. Hallo Oase, Also, da kann ich meinem Vorredner nur beipflichten: Als sie drin war, war ich irgendwie doch ziemlich "stolz" auf meine Zahnspange und hab sie auch immer deutlich aufblitzen lassen. Letztlich hab' ich sie als (seelische oder ästhetische) Belastung nie empfunden. Im Nachhinein empfand' ich es tatsächlich als das Schwierigste, mich für die Behandlung zu entscheiden - der Rest lief dann irgendwie von selbst. Und was den "Spaß am Essen" betrifft: So schlimm ist das Ding nun wirklich nicht, auch wenn's zugegebenermaßen einige Übung erfordert und auch mal nervt und wehtut. Mir hat's auf alle Fälle nie wirklich den Spaß am Essen verdorben. Ich denke, auch Du wirst das packen! Viele Grüße Kristian
  8. Hallo Tanja, erstmal herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP! Das scheinst Du ja wirklich gut überstanden zu haben, und das Ergebnis sieht klasse aus! (Find' ich) Also dann erstmal gute Besserung und schnelles Abschwellen! Viele Grüße Kristian
  9. Hallo Janet, Danke schön! So langsam aber sicher langt's mir nämlich... Viele Grüße Kristian
  10. Hallo zusammen, ich glaube, ich habe recht lange meine Zahnspangengeschichte nicht mehr auf den aktuellen Stand gebracht. Man hätte ja meinen können, sie wäre zuende, aber Totgesagte leben ja bekanntlich länger. Zunächst mal noch eine Kleinigkeit an @Jassi: Dich hatte es ja interessiert, wie sich die taube Stelle an meiner Lippe nach der Plattenentfernung entwickelt hat. Nun ja - sie hat eine ganze Weile immer mal wieder gekribbelt und sich komisch angefühlt, aber dabei ist es dann geblieben und hat sich jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr verändert. Etwas komisch fühlt sie sich aber schon an - ganz taub ist sie nicht, aber normales Gefühl halt auch nicht. Aber man kann gut damit leben. Und seit die Spange weg ist (was ja gut geklappt hat), ging bei mir leider einiges schief: Meine hinteren Backenzähne haben nach dem Entfernen der Spange die Chance genutzt, sich wieder zurückzuziehen - mit der Folge, daß mein Biß auf den 6ern und 7ern wieder etwas offen ist (der Rest sitzt super). Jetzt sind mir letztens auf diesen Zähnen wieder "Knöpfchen" geklebt worden zum Gummis Einhängen. Da war ich jetzt nicht allzu scharf drauf... Und mein unterer Lingualretainer ist mir auch irgendwann mal beim Frühstück kaputtgegangen. Der KFO hat ihn zwar wieder anbiegen und ankleben können - dabei aber offensichtlich verspannt, mit der Folge, daß ich nach zwei Tagen eine Lücke zwischen 42 und 43 hatte. Also den verspannten Retainer wieder runter (die Lücke war am nächsten Morgen glücklicherweise fast wieder zu); stattdessen habe ich jetzt erstmal eine Tiefziehschiene bekommen, damit's wieder ins Lot kommt. Mittlerweile ist das auch wieder der Fall. Vielleicht gibt's demnächst dann auch wieder 'nen neuen unteren Lingualretainer. Mal schauen. Also meine Behandlung zieht sich leider noch ein wenig... Viele Grüße Kristian
  11. Hallo Lothar, Ob das behandlungsbedürftig ist und eine OP erfordert, kann ich so zwar auch nicht sagen. Allerdings sieht es mir nach links offenem Biß aus - und das ist vermutlich behandlungsbedürftig. Am besten wirklich das mal einen KFO beurteilen lassen; der überweist Dich dann ggf. weiter zum KFC. Von "Augsburg" habe ich da allerdings überhaupt keine Ahnung, wo man da jemanden findet. Viele Grüße Kristian
  12. Hallo Xenia, Ich drück' Dir auch die Daumen, daß es was harmloseres ist! Viele Grüße Kristian
  13. Hallo Xenia, Das hat der HNO diagnostiziert, zu dem ich irgendwann gegangen bin, weil der eitrige Schnupfen nicht aufhören wollte. Auf einen solchen hat er mich dann auch erstmal behandelt: Mit Antibiotika, Nasenspülungen etc. - im Prinzip sowas ähnliches, wie er Dir auch verschrieben hat. Das hat natürlich nichts gebracht, weil die Ursache eine ganz andere war. Zwischendurch hat er sich zwar mal geäußert, daß da eine "total verhärtete" Stelle war - bei der es sich dann am Ende um freiliegenden Knochen handelte (Diagnosegeräte waren bei ihm im wesentlichen eine Lichtleiterkamera und eine fies aussehende, ziemlich lange Pinzette zur Probenahme). Den richtigen Schluß hat er erst natürlich nicht gezogen (mit Ruhm bekleckert hat sich der Gute dabei aber insgesamt nicht). Irgendwann war für ihn dann sichtbar, daß sich da ein Stück Knochen löste - und hat daraufhin ein CT veranlaßt, um abzuklären, ob da noch eine Entzündung im Knochen sei (was glücklicherweise nicht der Fall war). Den abgestorbenen Knochen wollte er dann operativ entfernen. Dazu ist es nicht mehr gekommen; der hat sich von selbst gelöst - ich hatte ihn irgendwann beim Schnäuzen im Taschentuch hängen. Die Nasenschleimhaut ist danach dann von selber wieder zusammengewachsen. Ich hoffe, ich habe Dir jetzt nicht mehr Angst als nötig gemacht. Vielleicht solltest Du Deinem HNO aber mal einen Tip in diese Richtung geben, wenn Du meinst, er sollte danach mal gezielt suchen. Wie gesagt: Im Nachhinein hätte meiner auch schon eher die richtigen Schlüsse ziehen können. Ich hoffe, es hilft Dir weiter. Viele Grüße und weiter gute Besserung Kristian
  14. Hallo Xenia, Sowas ähnliches hatte ich auch - einige Wochen nach der OP hat sich bei mir auch ein eitriger Schnupfen gebildet. Das Ende vom Lied war bei mir damals, daß in der OP ein Stück Knochen in der Nase abgestorben war, der sich dann zuerst entzündet hat und dann abgestoßen wurde (siehe dazu auch meine Zahnspangengeschichte). Das hat mein HNO aber zuerst auch nicht richtig diagnostiziert, und am Ende hat sich das Thema auch ohne sein Eingreifen erledigt. War zwar für mich damals irgendwie doch erst ein ziemlicher Schrecken, aber es hat sich dann letztlich glücklicherweise von selbst geregelt. Ich hoffe trotzdem, daß es bei Dir nicht sowas fieses ist. Gute Besserung! Kristian
  15. Hallo ammel, Ich habe meinen Personalausweis weiterbenutzt; er ist ca. vier Monate vor der Bimax abgelaufen, und solange ohne gültigen Perso rumlaufen war mir zu riskant. Da ich für meinen Perso so ein "biometrietaugliches", extrem frontal aufgenommenes Foto benutzt habe, fällt die Veränderung durch die Bimax gar nicht mal so ins Gewicht - ich werde nach wie vor problemlos drauf erkannt. Lediglich ein tschechischer Grenzbeamter hat zweimal hingeguckt, als ich ihm den Ausweis gezeigt habe, aber das war's auch schon. Meinen Reisepaß habe ich in der Tat erst wieder kürzlich erneuert - ein Dreivierteljahr nach der Bimax, da ich keine Lust habe, ggf. in einer computerisierten Gesichtserkennung hängenzubleiben. Und selbst wenn sich das Erscheinungsbild durch die Bimax stark verändert: So teuer ist ein Perso nun auch nicht - der Paß dagegen schon eher. Viele Grüße Kristian