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Foxface

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  1. Oh, und zum Thema sabbern und Lippenmuskulatur etc: Direkt nach der OP hab ich auch gesabbert, aber das ist wieder zurückgegangen. Meine Logopädin hat mir erklärt, daß bei Leuten mit meiner Fehlstellung die Lippen-und Zungenmuskulatur davor schon beeinträchtigt ist , das kann man nur durch Training verbessern / wegbekommen. Ich bin leider nicht das Beispiel für große Trainingsdisziplin in der Hinsicht...
  2. Bei mir wurden auch Ober- und Unterkiefer operiert. Ich hab eine leichte Gefühlsstörung zurückbehalten (leichte Taubheit unter der Unterlippe, gelegentlich auch in der Lippe selbst). Es gibt Tage, wo es mich nervt, und andere, wo es mir egal ist. Vielleicht geht es im LAufe der Zeit noch etwas mehr zurück, mein Eindruck ist, daß es sich (langsam) gebessert hat. Oder ich hab mich dran gewöhnt Die Fehlstellung hat mich (ehrlich, wirklich) mehr gestört, obwohl ich kein perfektes Ergebnis hab (Unterkiefer müsste eigentlich noch ein paar mm weiter vor) . Meiner Meinung nach ist die beste "Risikovermeidungsstrategie" zu einem Krankenhaus zu gehen, wo die OP wirklich häufig (!) durchgeführt wird. Das ist bei so einem Eingriff echt wichtig. Du willst jemanden, der so eine OP ständig macht. Ich hab mich bei meinem KH gut betreut gefühlt. Eine hundertprozentige Sicherheit hat man leider nie bei OPs. Aus dem Forum kenne ich wenig Horrorgeschichten, aber sogar die, die außergewöhnlich schlimme Nachblutungen hatten, scheinen alle wieder ganz fit zu sein.
  3. Hart gesagt: Stell Dir bitte vor, wie es wäre, wenn Du es aus Angst *nicht* machst. Dann hält der Zustand "ich bin gehemmt wegen meiner Zähne" noch sehr viel länger an. Du wirst dir später wünschen, es so früh wie möglich angegangen zu sein. Ich bin während der Behandlugn durch diverse sehr peinliche Phasen gegangen (nicht-sprechen-können-ohne-lispeln, nicht-sprechen-können-ohne-sabbern (das war nach der OP...) , große Zahnlücke zwischen den Vorderzähnen.) aber im Nachhinein bin ich froh, daß ich mich dafür entschieden hab. Ganz wichtig: Guck dir ruhig mehrere KFOs an und laß Dir gut erklären, was die machen wollen / was das kosten würde etc. Das ist sehr gut investierte Zeit! Wenn Du ungefähr angibst, woher du kommst, kriegst Du vielleicht auch paar Tips von anderen Forenmitgliedern (das wäre dann aber ein separates Thema). Und gratuliere, daß Du das mit den Implantaten beim Zahnarzt bereits jetzt angegangen bist. Sag ihm aber unbedingt, daß Du vorhast, wegen deiner Fehlstellung zum KFO zu gehen. Vielleicht ändert das den Behandlungsablauf.
  4. Mir haben die Berichte von anderen (und blogs) vor der OP sehr geholfen, mich darauf einzustellen, was mich 2 Monate, 3 Monate, 4 Monate nach der OP vermutlich an Nebenwirkungen erwarten wird. Die Vorbereitung UND die Heilungsphase kann sich ziehen und ist auch psychisch ziemlich anstrengend, wenn man niemanden hat, mit dem man sich darüber austauschen kann. Gerade für Erwachsene ist das Forum eine große Hilfe, finde ich, weil man doch mehr über jeden Eingriff und dessen Risiken nachdenkt, als man das als Kind vielleicht gemacht hätte. Man geht sehr viel informierter an die Sache heran, und dazu gehört eben auch, daß man sich die Risiken oder die unangenehmen Momente vor Augen hält. Ich fand es auch sehr schön ,meine eigenen Eindrücke von der ganzen Zeit bestätigt oder relativiert zu bekommen. Man macht sich bei kleineren Rückschlägen auch weniger verrückt, als wenn man das Gefühl hat, mit seinem Kieferproblem allein auf der Welt zu sein.
  5. Ich denke, genauso sollte man das sehen. Man ist nach so einer OP aber, glaube ich, auch psychisch etwas weniger stabil als sonst. Dadurch, daß man erzwungenermaßen mehr zur Ruhe kommt als sonst im Arbeitsalltag, kommt man auch mehr zum Nachdenken, und das ist nicht immer nur angenehm.
  6. Denke ich auch - ich bin erstmal zufrieden zu hören, daß Du es sonst ohne Komplikationen bis hierher geschafft hast. Alles weitere kann nicht mehr so schlimm werden. Ich wundere mich auch, daß die Splintzeit so an Dir vorbeigerauscht ist, die fand ich: grauenvoll. Ich hatte das Gefühl, ich könnte mir genausogut ein "Biohazard"-Symbol aufs T-shirt pappen... Und Dr. Z. verlässt jetzt auch das MKH? Ich glaub, wir hatten Glück, noch fertig zu werden, so lange die bisherige Belegschaft da war. (Ich hatte bei der ME ja auch eine Kinnplastik. Ich bin nicht ganz sicher, nach welchem Verfahren das gemacht wurde, aber ich hatte nicht den Eindruck, daß es eine große Zusatzbelastung kam. Jedenfalls tat der Bereich der eigentlichen "Metallentfernung" hinterher eher weh. Aber überlegs dir nochmal, ist bestimmt auch nicht falsch, so kurz nach der Bimax.) Wie lange warst Du dann krankgeschrieben, insgesamt?
  7. Oh hey! Schön, daß es Dich noch gibt und das alles gut geklappt hat. Ich war länger nicht mehr hier, hatte dann aber doch Entzugserscheinungen... bist du mal wieder in S zum Nachkontrolltermin? Bin ja gespannt, wies geworden ist.
  8. Oh! Ich höre was von Foooorentreffen? Ab Mitte April bin ich auch wieder zurück.
  9. Bei mir waren es 6 Wochen. Ich hab auch einen Bürojob, war aber froh, daß es zwei Wochen vor Weihnachten war und ich erstmal nach meiner Rückkehr nur 4-6 statt wie normal 8 Stunden arbeiten mußte (da war ich noch in einer Kurzarbeitsphase). Lange Spaziergänge und normale Tätigkeiten wie Einkaufen und Kochen gingen relativ schnell wieder, aber meine Konzentrationsfähigkeit war noch lange beeinträchtigt und ich bin schneller müde geworden. (Andererseits war es auch gut, daß ich dann wieder anfangen konnte, weil man sich dann nicht mehr so auf diese Kiefergeschichte fixiert). Ich hatte auch 6 Wochen den Splint, was auch eine wesentliche Beeinträchtigung ist. Essen und sprechen ist einfach deutlich erschwert. Lothlorine hat recht, man muß einfach selbst sehen, ob man wirklich schon fit ist. Lieber eine Woche länger zu Hause bleiben als zu früh wieder hingehen, sonst liegt man sofort wieder auf der Nase.
  10. So hab ichs auch gemacht, Perso und Pass waren kurz vorm Ablaufen, und ich hab bis nach der OP + großzügiger Abschwellphase (da bin ich sowieso nirgendwohin geflogen) gewartet, bis ich das alles neu machen lasse. Ich hatte mit den Chipkarten, auf denen noch alte Photos sind, zwar keine Probleme, aber ich hätte ungern z.B. auf einer Geschäftsreise in die USA erklären wollen, warum mein Passfoto so anders aussieht.
  11. Schöner Bericht! "Willi wills wissen..." dann hab ichs ja richtig gemacht, als ich mir die Fernseh- und Telefonierkarte geschenkt hab (Fernsehen war zu anstrengend...) Finde auch gut, daß Du erzählt hast, daß die erste Zeit zu Hause danach noch mal etwas schwierig ist! Das unterschätzt man voher schon. Haha! Ich komme mir so abgerissen vor, ich war immer nur mit den bräunlichen Einmalpapierhandtüchern aus den Toiletten und vom Waschbereich unterwegs... wenn ich das gewußt hätte. Naja, für Chris und Lufi ist es ja noch nicht zu spät. Und Lufi, ich hab die Nacht auf der Zwischenintensiv einfach im OP-Hemd bestritten. Nicht gut, aber so richtig gut wird die Nacht wohl sowieso eher selten. Aber sowas Bademantelähnliches hätte vermutlich auch funktioniert... Zwei Wochen Krankschreibung finde ich auch sehr ambitioniert... Will ja keinem Angst machen, aber ich war auch platt, und zwar gute 6 Wochen. Vor allem die Konzentrationsfähigkeit war noch eine ganze Weile nicht so gut.
  12. Genau, melde Dich mal! Die ersten Tage danach fand ich auch richtig hart. Ich hoffe, es geht dir schon besser. Wenn die Infusionen erst mal durch sind, geht es eigentlich aufwärts, fand ich...
  13. Gut zu wissen ! Alles Gute, Jana, hoffe, Du bist bald wieder hier.
  14. Wow Jana! Es ist bald soweit. Wer geht denn alles im MH? Außer Konrad W. aus S.? Du mußt unbedingt mehr erzählen, wenn du was weißt. Ich wünsch Dir alles alles gute für die OP. Ich hoffe, ich kanns mitverfolgen, mein Boss will mich aktuell für 3 Monate in die USA deportieren. Wohin wandern denn Deine Kiefer jetzt? Dr. K. hat das bestimmt im Griff, aber es ist immer interessant zu wissen.
  15. Auja Weißbrot! Wobei das Frühstück bei passierter Kost besser ist als der Rest, wenigstens für Vegetarier Das mit den Infusionen ist schon krass, ich stell mir immer vor, wie unangenehm das für die Leute sein muß, die noch länger sowas haben. Darfst Du bald die Antibiotika wenigstens wieder schlucken, oder mußt Du da nochmal nachverhandeln?