inja03

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  1. Ich hatte sie genau am OP-Tag (wohl durch die Aufregung zu früh). War absolut kein Problem. Ich musste kurz vor Abfahrt zum OP den OB gegen eine Binde tauschen, weil man ja nicht weiss, wie lange man nicht selber auf Toilette kann. Im Aufwachraum haben sie die einmal gewechselt, aber das habe ich kaum mitbekommen.... Das Personal sagte mir, dass das sehr oft vorkomme und dass es überhaupt nicht ungewöhnlich sei.
  2. Ich habe auch am Tag nach der Op schon weider ein ganzes Tablett voll flüssiger Sachen bekommen. Mit einem grossen Löffel..... Allerdings ging es nach ein wenig üben ganz gut. Joghurt habe ich am 2ten Tag nach der OP angefangen zu essen und das ist im Moment meine Hauptnahrung. Kauen traue ich mich noch nicht so wie Konrad obwohl ich einen Tag vorher operiert wurde... Bei mir gehen Nudeln mit Sauce, wenn ich das Ganze einmal auf langsam durch den Purierer lasse. Oder halt einfach weiche Sachen, die man ohne zu kauen schlucken kann. Meinen Mund krieg ich nun schon ein ganzes Stück auf und darf das seit einer Woche laut KFC auch immer trainieren, wenn ich die Gummis rausnehme (zum Essen). Bin schon gespannt, wann es möglich ist, wieder richtig zu kauen, ohne dass man sich darauf konzentriert, nichts zu stark zu beanspruchen... Wie war das bei euch? Gewöhnt man sich schnell daran oder hat man lange Angst?
  3. Ich würde auch sofort gehen, wenn du Schmerzen hast. Meine KFO hat gesagt, dass ich mich melden soll, wenn ich Probleme habe. Allerdings habe ich nun einen Termin ca. 6 Wochen nach der OP wo sie alles mal rausnehmen und reinigen will und dann auch schon erste leichte Schlusskorrekturen anbringen kann, da es neue Bögen gibt. Dass deine Zähne so gar nicht passen, erstaunt mich auch. Gibt es das öfters? Sollte das nicht so sein, dass die Kiefer nach der OP fast schon perfekt stehen? Bei mir ist alles schon fast ganz gut und ich habe gleichmässigen Kontakt. Einzig die Frontzähne stimmen nicht aber die stammen von einer ehemaligen Brücke und müssen noch überkront werden. Die Spange kommt bei mir in ca. 3 Monaten raus....
  4. hm...meine KFO meinte, dass 3 Wochen danach gut ist, weil vorher eh nichts geht, wenn man den Mund kaum aufbekommt. Ich war nun die Woche dort und es musste gar Nichts gemacht werden. Hat denn der Chirurg gemeint, dass da noch was geschoben werden muss? Wie die Gummis eingehängt werden, hat bei mir bisher der KFC entschieden. Hast du denn jetzt noch keine Gummis drin?
  5. Bei mir ist die Taubheit so ähnlich wie nach einem Zahnarztbesuch. Die Mimik geht (beschränkt wegen der Schwellung und den spannenden Nähten) aber zu Beginn, als die Lippe noch taub war, hab ich auch nicht gemerkt, wenn zB das Trinken runterlief....... Langsam gewöhn ich mich daran. Man hat halt am besten immer eine Serviette parat.... Mich interessiert auch, ob das dann bei der Plattenentnahme wieder ähnlich wird. Ich hoffe mal nicht
  6. Hallo Konrad Auch ich hörte/höre vorübergehend schlechter (wurde am 4. Sept operiert). Auch machen mir Druckausgleiche Mühe. Ich wohne auf über 900müM und die Fahrten hinunter machen mir schon zu schaffen. Mir scheint es auch, dass ich noch nicht wieder so höre wie vorher. Meine Schwellung ist aber in den letzten Tagen eher wieder ein wenig mehr geworden (vielleicht seit die Heizung in Betrieb ist?).
  7. Gegen Erkältung und Niesen bekommt man nach der OP Medikamente, die man so ca. 1-2 Wochen einnimmt. Ich musste einmal Niesen, als ich noch im Krankenhaus war. Das war echt schlimm....ich konnte es aber nicht ganz verhindern. Gähnen ist auch sehr unangenehm (auch jetzt noch, 9 Tage nach der OP) aber man gewöhnt sich daran;)
  8. Ich hatte vorbeugend jeden Tag Multivitamine (Brausetabletten) genommen und viel Früchte gegessen. Hatte auch promt in der Woche vorher Halsschmerzen. Aber die vergingen fast ganz bis zum OP-Termin vor einer Woche und es war absolut kein Problem.
  9. 4ter Tag nach der OP Heute wurde ich entlassen. Erst noch zur Visite, Zähne gereinigt und alles kontrolliert. Schwellung ist am Hals deutlich zurückgegangen und langsam bekomme ich wieder sowas wie ein "Gesicht"... Zuhause dann erst mal ein wenig gedöst. Abends hatte ich dann solchen Hunger, dass ich Kartoffelstock kochte. Mmmmmmmm...eine Wohltat gegen die Flüssig- Breikost der letzten Tage. Mein Unterkiefer fühlt sich noch taub an, ich habe aber immer das Gefühl, als ob er glüht und es kribbelt auch ab und zu. Kennt das jemand?? Wie war das bei euch? Beim Venenzugang von der OP hatte ich heute plötzlich Schmerzen. Da ist eine verdickte, wohl leicht entzündete Stelle. Hatte das einer von euch auch schon? Schlimm ist es nicht, aber es würde mich doch interessieren, ob sowas von alleine abklingt.
  10. @Lilicat; danke! Ich wollte mit meinem Bericht auch ein wenig Mut machen, denn mir haben die zahlreichen, detaillierten OP-Berichte im Vorfeld sehr geholfen. Einiges dachte ich erst, es wäre besser, wenn ich es nicht gelesen hätte, aber für mich persönlich war alles, was ich ja schon wusste kein Problem mehr. Ohne diese Infos wäre wohl einiges viel, viel Nervraubender gewesen. Und an dich; nur Mut! Es ist halb so wild. Man sieht zwar aus wie ein Hamster und kann kaum sprechen aber sonst ist es wirklich auszuhalten. Gerade habe ich zum ersten mal wieder ein wenig Meridol an der Babyzahnbürste verwendet und alle Zähne vorsichtig gesäubert. Hinterher die Gummis wieder eingehängt. Ist alles kein Problem. Meiner Heimkehr steht somit nichts mehr im Wege hoffe ich. Einzig eine grosse Pinzette brauche ich noch um die winzigen Gummis einzuhängen.
  11. Wie lange ich die Gummis tragen muss werde ich wohl morgen erfahren, wenn ich entlassen werde und vorher noch den Termin beim KFC habe. Rausnehmen und wieder einsetzen ging sehr gut. Essen ist viel einfacher als mit den Gummis. Aber ein seltsames Gefühl ist es schon, man hat irgendwie das Gefühl, dass man die Kiefer wie rohe Eier behandeln muss. Schön war auch, dass ich mit der Zahnbürste überall hinkam, als die Gummis nun ganz raus waren. Fleissig spülen mit Hexachlorid hilft auch gegen den Schleim der sich im Mund bildet, sehr gut. Ich fühle mich heute wirklich sehr gut. Einzig der völlig taube Unterkiefer macht mir noch zu schaffen. Wie lange dauerte das bei euch, bis da wieder Gefühl reinkam? Bei mir ist Lippe und Kinn so ziemlich komplett taub.
  12. 3ter Tag nach der OP: Heute Nacht habe ich schlecht geschlafen. Alles spannte und drückte. War aber auszuhalten. Bin dann sehr früh aufgestanden und in Ruhe duschen gegangen. Herrlich, wie gut es sich anfühlt mit frischgewaschenen Haaren... Anschliessend habe ich Frühstück bekommen. Immerhin mit einem Joghurtdrink, nachdem ich mich gestern beschwert hatte über die undefinierbare Breikost. Den Drink hatte ich kaum geschlürft, da durfte ich schon zur Kontrolle einen Stock tiefer. Sehe alles sehr gut aus, haben sie gesagt. Dann wurden mir die Gummis gewechselt und ich durfte gleich zusehen, damit ich es von nun an selber kann. Heute dürfe ich sie zum Essen schon rausnehmen und nachher wieder einsetzen. Wird wohl ein mulmiges Gefühl sein so ohne Gummis..... Dann hatte ich noch etwas mit Magenproblemen zu kämpfen. Die ganze Nacht hat es gerumpelt und rumort. Ich habe nun ein Mittel dagegen bekommen und statt Dafalgan Brausetabletten, welche zum schlucken. Offenbar könne es an den Brausetabletten liegen. Vielleicht auch der ganze Medikamentencocktail, der ja mit wenig Mageninhalt verdaut werden muss. Essen mag ich nämlich noch nicht so gross.
  13. Nachdem ich mir hier viele Infos geholt habe vor der OP möchte ich mich mit einem Bericht meiner OP "bedanken". Eintrittstag; Die üblichen Untersuche kamen, wie Blutentnahme, Gespräch mit der Narkoseärztin ect. Für die Nacht hätte ich ein Schlafmittel haben dürfen, ich brauchte es aber nicht. Am Morgen dann duschen, das Hemdchen und die Stützstrümpfe anziehen. Die Tablette eingenommen und prompt noch einmal eingenickt. Dann wurde ich um ca. 7:30 Uhr abgeholt und durch viele Gänge gefahren...kam mir sehr lange vor. Als wir im Vorbereitungsraum waren ging alles ganz schnell. Ich musste auf eine andere Liege steigen und wurde dann warm zugedeckt. Danach gings in den nächsten Saal. Dort wurden mir die Kabel für die Herzfrequenz angeklebt und das einzig etwas Unangenehme war das Stechen des Zugangs. Aber das war gut auszuhalten. Hinterher habe ich die Maske mit dem Sauerstoff aufgedrückt (nicht schlimm!) bekommen und sollte tief einatmen. Vorher fragten aber alle nochmal ob alles ok sei und wir anfangen könnten. Dann war ich weg........ Aufgewacht bin ich um ca. 15 Uhr (bewusst). Ich wusste gleich wo ich war und was gewesen ist. Erstaunlicherweise bekam ich ganz toll Luft durch die Nase (ich hatte Angst, dass das ein Problem werden könnte). Ich hatte so eine Sauerstoffmaske auf. Keine Schmerzen! Einzig unangenehm war, dass ich etwas husten musste. Ich hatte aber nie Übelkeit und musste auch nicht abgesaugt werden. Offenbar war das verlorene Blut sonstwohin versickert. In meinem Magen war es jedenfalls nicht..... Ich war den ganzen Tag am dösen und war einfach erschöpft aber glücklich, dass alles vorbei war. Im Mund fühlte sich alles ganz gut an, aber von aussen hatte und habe ich noch kein Gefühl im Unterkiefer. Die Kiefer waren gleich nach dem Aufwachen schon mit so Gummis zusammengemacht. Blut war nur im einen Nasenloch etwas ansonsten habe ich keines ausgespuckt oder so. Ich wurde dann Abends auf eine andere Überwachungsstation verlegt. Dort schlief ich leider nicht viel, da noch andere Patienten anwesend waren, die wohl ganz andere Probleme hatten wie ich...... Leider wollte sich die Schwester dort nicht dazu entschliessen, die inzwischen störende Magensonde und den Katheter zu ziehen. So musste ich bis zum Morgen damit leben. Ich sollte dann noch das Antibiotika neben dem Sondenschlauch vorbei schlucken, was dann aber wirklich nicht ging..... 1. Tag nach der OP Ich wurde aufs Zimmer gebracht und endlich wurde die Magensonde und der Katheter entfernt. War überhaupt nicht schlimm. Ich stand dann auch gleich auf und konnte auf Toilette. Die Tabletten wurden mir dann auch hier serviert und ohne Sonde konnte ich die nun gut nehmen. Im Spiegel sah ich dann dass meine Schwellung gar nicht so arg war, wie sie sich angefühlt hatte. Soooo schlimm sah ich nicht aus. Der Verband unten um den Mund war noch dran und spannte ziemlich und mein Hals ging einfach gerade runter. Aber das ist ja normal und ich bin ja darauf vorbereitet gewesen dank euren Berichten. Nach dem ersten Besuch beim KC wurde mir dann auch die Infusion gezogen und endlich war ich wieder ganz frei....*freu* Ich hab mich dann auch gleich richtig angezogen und fühlte mich gleich viel besser. Heute, 2. Tag nach der OP Die Schwellung ist in etwa so wie gestern. Der Verband wurde entfernt und die Gummis wieder gewechselt. Ich kann sogar mit einer kleinen Zahnbürste vorsichtig Zähne putzen. Seit gestern benütze ich auch die Hexachloridspülung. Ich bin noch immer etwas müde, aber merke, wie ich langsam immer fitter werde. Heute war ich Morgens dann auch gleich mal ausgiebig duschen.....was für eine Wohltat! Werde dann noch dazuschreiben, wie es weitergeht. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass es alles gut auszuhalten ist, wenn man vorbereitet ist und weiss was kommt. Ich hatte und habe bisher keinerlei wirkliche Schmerzen gehabt. Mein OK wurde glaube ich, um 4mm nach vorne gerückt und nach oben gesetzt und der UK auch etwas nach vorne und geneigt.