bana

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Über bana

  • Rang
    KFO-Süchtling
  • Geburtstag 12.07.1986

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  • Wohnort
    Hamburg
  • Beruf
    Student
  • OP-Termin
    der war März 2007
  • Klinik
    Praxis: MKG am Jungfernstieg OP: Klink am Rothenbaum (beide Hamburg)
  • Chirurg
    Dr.Dr. Körholz
  1. Mein Kieferchiruge meinte mal zu mir, dass es vom "aufwand" bzw. von der "mehrbelastung" kaum ein Unterschied ist, ob man einen oder zwei Kiefer operiert. Bei mir sollte ursprünglich auch nur ein Kiefer operiert werden. Dann wurden es aber auch zwei. Ich vermute, dass in viele Fällen eigentlich nur ein Kiefer operiert werden kann - aber oft werden halt zwei gemacht, um eine bessere Optik zu erreichen.
  2. In diesem Fall ist die günstigste Variante wohl auch die, die das optimalste Ergebnis liefert. Außerdem finde ich es persönlich nicht gut, wenn man sich gesunde Zähne ziehen lässt. Die Methode mit dem Scharnier soll angeblich ziemlich rezidivgefährdet sein.
  3. Die OP ist inzwischen zu einem Routineeingriff geworden. Allerdings ist es nicht so, dass sie absolut ungefährlich ist. Gut. Nein. Die Narben sind auch nicht sichtbar, weil ja nur in der Mundhöhle operiert wird. Nach einigen Wochen vielleicht schon mal, aber nach 6 Wochen hat man eigentlich keine Schmerzen mehr (sonst: Schmerztabletten...). Nach 6 Wochen darf man (sehr) vorsichtig wieder anfangen ganz weiche Sachen zu essen. Alles darf man erst wieder 3 Monate nach der OP essen. Ich hatte dann keine Probleme mehr gehabt, gibt aber welche die sich nach 3 Monaten immer noch nicht an die neue Stellung der Zähne gewöhnt hatten, und daher schlecht kauen konnten. Bei mir hat sich eigentlich nicht sehr viel veändert - nur mein Kinn sieht jetzt nicht mehr so markant aus wie früher. In der Regel nicht. Und die Bilder die mit Computerprogrammen erstellt werden, sind sehr ungenau. Mein Chirurg hat grundsätzlich keiner solcher Software benutzt, damit er keine Patienten enttäuscht.
  4. Normal müssen die raus (Zumindest im Unterkiefer). Aber einige Kieferchirurgen machen das auch gleich bei der Haupt-OP mit - das hängt allerdings von der Beschaffenheit deines Unterkiefers ab. Bei Frauen die meistens einen zierlichen Unterkiefer haben, wird das nicht gemacht. Da müssen sie Weisheitszähne 6 Monate vor der OP raus.
  5. Hier gibt es viele Leute die sich mit relativ hohen Alter behandeln lassen, weil sich Probleme mit ihren Kiefern ergeben haben, die sie vielleicht im jungen Alter nicht (vorher)gesehen haben. Wenn man so eine OP macht, dann sollte man sie so früh wie möglich machen, nämlich mit 30 oder 40 ist es dann ncoh etwas "schwerer" eine Zahnspange zu tragen. Frauen können die OP schon im Alter von 16-18 machen (du hast ja relativ lange gewartet bis du zum Chirurgen bist). Wir wissen außerdem gar nicht, wie stark deine Fehlstellung ist, also in so fern auch schwer zu sagen, wie nötig die Behandlung ist.
  6. Ich hab einen Tag nach der OP erbrochen - allerdings nur das ganze Blut was mir während der OP in den Magen gelaufen ist.
  7. Also ich muss die lose Spange nur nachts tragen, das ist doch dann kein Problem
  8. Nein, weil die OP in erster Linie medizinisch sinnvoll ist.
  9. Sicher, aber bei Frauen siehts halt "kathastrophal" aus (So das Wort von meinem Chirurgen), da ein großer Unterkiefer/großes Kinn immer sehr maskulin wirkt.
  10. Jeder muss es für sich selbst entscheiden. Aber ich würde es dir dringend empfehlen, allein schon gesundheitlich und dann noch, weil Progenien bei Frauen besonders unschön aussehen.
  11. also solange Kiefer operiert werden ist ne Zahnspange eigentlich zu 99,9% sicher, da halt die Zähne so eingestellt werden müssen, dass sie direkt nach der OP fast genau passen. Vielleicht reicht aber bei dir schon eine Kinnplastik? Da würde nur das Kinn operiert werden, und es ist keine Zahnspange nötig - aber bei dir scheint es ja schon an den Kiefer zu liegen. Bist du dir sicher dass du keine Kieferfehlstellung hast? Kann ja sein dass deine Zähne gerade sind, dass du aber trotzdem falsch aufbeißt. Ich glaube (d.h. ich bin mir nicht sicher), dass so eine Bimax-OP ca. 7000 € kostet, dazu kommen natürlich dann noch die ganzen Kieferorthopädenkosten - das kann dann locker über 10 000 € sein. Wie Juliette schon sagte, bezahlt das die Krankenkasse, wenn eine Kieferfehlstellung in dem Ausmaß vorliegt, dass die Behandlung medizinisch sinvoll ist. Genaue Preise werden dir hier wohl auch die wenigsten nennen können, da es die meißten hier von ihren Krankenkassen bezahlt bekommen.
  12. Ich wiederhol nochmal etwas ausführlicher, und erzähl dir noch in etwa so was dich erwartet: 1. Schritt: Zum Kieferorthopäden gehen. Er wird erstmal abchecken ob die Zahnfehlstellung auch ohne OP zu beheben ist. Wenn er der Meinung ist, dass es nur mit OP möglich ist, wird er dich zu einen Chirurgen zur Beratung schicken. Wenn du dich für die Behandlung entschieden hast und die die Kostenübernahme durch die Krankenkasse bestätigt wurde, kann es losgehen... 2. Schritt: Der KFO wird dir eine Zahnspange verpassen. Die musst du dann ca. 1-3 Jahre tragen. Wenn er meint, dass die Zähne so gut stehen, dass operiert werden kann, wird er dich wieder zum Chirurgen schicken, damit er das begutachten kann. Der Chirurg hat das letzte Wort, ob operiert wird oder nicht. 3. Schritt: Stehen die Zähne also gut genug, entscheidet der Chirurg dann noch welche Kiefer operiert werden und gibt dir einen OP Termin. Er macht noch die OP-Aufklärung und wenn dann nichts mehr im Wege steht, kannst du operiert werden. 4. Schritt: Nach der OP (Bimax dauert ca. 3-4 Stunden) darfst du 6 Wochen gar nichts kauen und dann erst mal nur weiche Sachen (und vorsichtig). Erst nach 3 Monaten sind die Kiefer wieder vollständig angewachsen (dann darf man sie wieder erst voll belasten). Der KFO fängt schon wieder 2-3 Wochen nach der OP mit der Feineinstellung der Zähne an. 5. Schritt: 6-12 Monate nach der OP sollte dann (insbesondere bei jungen Patienten) die zweite (kleinere) OP, die Plattenentfernung durchgeführt werden. 6. Schritt: Ist die Plattenentfernung vorüber, ist die chirugische Behandlung quasi zu Ende. Dann behandelt nur noch der Kieferorthopäde - wie lange jetzt noch die Zahnspange drin bleibt, ist sehr unterschiedlich. Bei mir kam die Zahnspange 3 Wochen nach der Plattenentfernung raus. Bei anderen bleibt sie noch wesentlich länger drin. 7. Schritt: Ist die Zahnspange draußen, bekommt man entweder Lingualbögen (hinter die Frontzähne) eingesetzt, die die Zähne da halten sollen, wo sie sind, oder besser eine lose Zahnspange, die man nur noch Nachts tragen muss. Ich würde sagen, dass mit Schritt 7 eigentlich so gut wie alles überstanden ist (zumindest das Schlimmste).
  13. Ich wurde vom Bund wegen Zahnspange und OP zurückgestellt. Und jetzt vor ein paar Wochen ausgemustert... und die Zahnspange kam eine Woche nach der zweiten Musterung raus Diejenigen die hier so alt sind und das in diesem Alter machen lassen, haben sich halt lange davor gedrückt oder wussten gar nicht das die Kieferfehlstellung so viel Nachteile mit sich bringt. Es gibt natürlich auch Leute denen es lange egal war und wo die Eltern nicht aufgepasst haben und es erst später schlimmer wurde. Am besten man macht die OP so früh wie möglich - d.h. allerdings auch nicht zu früh. Ich finde das mit dir und 15 Jahren eigentlich schon bisschen zu schnell. Normal macht man die OP erst wenn der Körper ausgewachsen ist, d.h. bei Frauen ca. 16-18 Jahre und bei Männern ca. 18-21 Jahre, weil die Kiefer noch wachsen könnten (Bei mir selbst ist in den Zeitraum {17-20 Jahre} der Kiefer noch gewachsen).
  14. Ja, er wirkt auch überhaupt nicht so, als ob er irgendwie möglichst viel Geld verdienen will. Er hat mir auch nicht so einen Lingualbogen hinter die Zähne gesetzt, der für die Erhaltung des Ergebnis zuständig sein soll, das ja von vielen KFOs gemacht wird (wie ich in diesem Forum gelesen habe), sondern ne lose Zahnspange die ich Nachts tragen soll. Er meinte, er findet das besser weil er es nicht mag den Patienten einfach den Lingualbogen einzusetzen und dann "Leb wohl" zu sagen. Mit der losen Zahnspange kann er nämlich immer noch kleine Korrekturen vornehmen, falls sich etwas verschieben sollte.
  15. jo, also bei der UK-Vorverlagerung kann man das Endergebnis eigentlich schon relativ gut mit Vorschieben des Unterkiefers vorhersagen. Bei Oberkieferverlagerungen geht das ja nicht, weil der Oberkiefer ja nun mal fest ist, und sich bei ner Oberkiefer-OP auch noch viele Weichteile (Mittelgesicht) verändert.