Chris80

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Über Chris80

  • Rang
    OP-Selbstdurchführer
  • Geburtstag 25.03.1980

Profile Information

  • Gender
    Male

Converted

  • Biografie
    Zu Beginn: Leicht offener Biss und Progenie (Kl.3)
  • Wohnort
    Ludwigsburg
  • Interessen
    Fotografie, Musik, Design
  • Beruf
    "Irgendwas mit Medien"
  • OP-Termin
    11.11.2010 und 27.04.2011
  • Klinik
    Karl-Olga-Hospital Stgt und Marienhospital Stgt
  • Chirurg
    Dr. Faßnacht OP#1 Dr. Dr. Zoder OP #2
  • Kieferorthopäde
    Dr. Strobel, Esslingen
  1. Seit letzter Woche ist die Behandlung hochoffiziell abgeschlossen und die Krankenkasse hat auch äusserst flott reagiert. Also Happy End. Alles Gute.
  2. Hallo, wenn ein Chirurg derart argumentiert, würde ich gleich weiterziehen. Mit solchen Pauschalaussagen kompromittiert er über 90% seiner Kollegen, die womöglich deutlich erfahrener und bekannter als er selbst sind. Ich habe mich in den Jahren des Behandlung mehrmals damit beschäftigt und vor Ort auch nachgefragt. Ein "Vorteil" dieser Methode - abgesehen von der höheren privaten Zuzahlung der Patienten - konnte ich nicht erkennen. Die weitaus meisten Chirurgen operieren ausschließlich über den Mund. Bei einer Patientin, die unmittelbar vor mir ihre ME hatte, wurde ausnahmsweise auch ein kleiner Wangenschnitt gesetzt, da man an die Schraube (die übrigens von Kater stammte), nicht gut herankam. Soll der Operateur in dem Fall abbrechen? Das Ganze wurde mit einem Stich genäht und glaube mir, die Dame war nicht uneitel und ihr war es ziemlich egal. Beim postoperativen Verlauf und in Hinblick auf die Rezidivgefahr konnt ich keinerlei Unterschiede zwischen Katerpatienten und den anderen feststellen. Weder waren die Schwellungen geringer, noch ausgeprägter. Von Nervenverletzungen wird hier weitestegehnd nirgendwo berichtet, weshalb ich auch das Argument nicht gelten lasse. Es steht jedem frei wohin er geht, wieviel er ausgeben möchte und bei welchem Arzt das Bauchgefühl am besten ist. Das letztgenannte ist wohl das entscheidende, auch wenn oft nur auf Basis des Marketing von Kater bewertet wird, echte Vorteile lassen sich nicht erkennen. Es gibt auch sicherlich kaum Chirurgen, die in D mehr durch diverse Extras an ihren Kunden zu verdienen versuchen als Kater und da sagt mir mein Bauchgefühl "Vorsicht". VG
  3. Ich habe schon im Krankenhaus nach der Bimax das Nasengel von Otriven bekommen und das half sehr schnell die Nase zu befreien. Einfach in die Nase reiben und es befreit recht schnell. VG
  4. Zu den Lingualbrackets kann ich nicht viel sagen, außer dass für die OP auf die Aussenseiten temporär auch Brackets oder so Knöpfchen geklebt werden. Die Gummis sind kleine Ringe, die im Zweifel eher zerfatzen würden, als dass sie es verhindern, den Mund zu öffnen. Deren Aufgabe ist es, den neuen Biss zu führen/stärken, nicht den Kiefer an der Bewegung zu hindern. Mach Dir da keine Sorgen. In der Regel wird eine Magensonde während der Narkose gelegt, sodass ein Erbrechen hier sehr selten berichtet wird. Die Sonde pumpt alles ab, kannst Du testen auf Intensiv wenn Du mal einen Schluck Tee trinkst, solange die Sonde noch liegt Ich fand's sogar lustig. Ich hatte mit Übelkeit nach keiner der drei OP ein Problem. Die Magensonde wird über die Nase geführt. Ist ungewohnt und sicher kein schönes Erlebnis, wenn die Alternative aber Erbrechen ist, dann doch lieber einen kleinen Schlauch in der Nase, solange man auf Intensiv liegt. Auch wenn es nicht aufbauend klingt: unsere Probleme unmittelbar nach der OP sind andere als ein Blasenkatheder oder eine Magensonde. Sollte es bei Deinem Chirurgen nicht üblich sein, kannst Du ja um eine Magensonde bitten vor der OP. Ich hasse Erberechen, auch bei sonstogen Gelegenheiten, insofern ist mir jedes Mittel recht, es zu verhinden. VG
  5. Seit Sonntag suppt es nicht mehr, war doch noch eine ganze Menge und ein Kopfkissen habe ich mir nachts auch versaut. Zumindest scheint diese Turbulenz jetzt überstanden und ich warte mal ab, wann sich die Fäden entfernen. Damit ist das Thema hier jetzt auch schon beendet. VG
  6. Ja genau zum Größenvergleich und um meine Adresse auf dem Beutel zu verdecken Die Schrauben wirken sehr groß auf dem Foto. In Realität sind die kleinen ca. 6mm lang, die beiden Großen 17mm ca. Welche wo saß, sieht man hier ganz gut, die beiden Großen waren im UK im Winkel hinten. Die sechs Platten mit je vier Schrauben und die Großen macht 26stk. Er hat nichts vergessen, ich habe das Röntgen noch nicht gescannt, mache ich noch im Büro. VG
  7. Da sind die vielen kleinen Begleiter des letzten Jahres. Habe heute leider penetrante Nachblutungen, trotzdem das Ganze zwei Wochen her ist. Ist allerdings altes, braunes Blut, das aus meinen Schwellungen abläuft...durch meine Nähte. Keine schöne Erfahrung, ich bin ziemlich nervös zu meinem KFC mit dem Zug und dachte schon eine Naht sei offen. Ehrlich gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich zwei Wochen nach OP noch so bluten würde. Naja, auch das geht vorüber, ich bin allerdings auf Blutgeschmack im Mund ziemlich sensibilisiert und merke das gleich. VG
  8. Vielen Dank. Ich hatte heute meine Nachuntersuchung 1 Woche Post-OP. Die Schwellung ist noch sehr hartnäckig, ich habe aber auf Voltaren-Tabletten umgestellt. Die scheinen gut bei mir anzuschlagen. Der Schmerzmittel-Anteil ist gar nicht nötig, aber der entzündungshemmende Wirkstoff (Diclofenac) hilft mir sichtbar. Leider habe ich es verpennt, mir nochmal ein Rezept für die höher Dosierten zu holen. Wie auch immer, ich schimmere noch fein in den gleben und grünen Tönen und das einzige sichtbare Aha-Erlebnis bislang, war der Berich über die linken ersten Platte neben der Nase. Ich war mir nach der Bimax nie sicher, ob ich da immer schon ein Bäclchen hatte, oder es eine kleine Beule von der Platte darunter war. Es war tatsächlich Letzteres, sie ist weg. Jetzt abwarten und Tee trinken, würde gern die Sonne genießen. Die Platten und Schrauben habe ich noch nicht, die liegen noch irgendwo in Schwetzingen zur Sterilisation, aber sie wurden mir versprochen und ich bin sehr gespannt drauf. Auf dem Röntgenbild konnte man noch einige Löcher der Schrauben sehen und ja, er hat nichts in mir vergessen. VG
  9. 5 Tage Post-OP oder: Hurra, es wird grün. Ich wollte für die ME keinen extra Thread, da dieses Krankenhaus Schwetzingen aber hier noch nicht erwähnt wurde, zumindest ein paar Zeilen schreiben. Es hat etwas gedauert, da ich immernoch starke Konzentrationsschwierigkeiten habe. Dr.***** (ehem. Marienhospital Stgt. Oberarzt) hat seine Praxis bekanntlich nun in der Heidelberger Atos-Privatklinik, zudem aber auch eine kassenärztliche Zulassung mit Belegbetten in Schwetzingen und dahin sollte es für meine dritte und letzte Operation gehen. Dienstag 22.05. KH-Aufnahme verbunden mit dem scheinbar üblichen, kleinen Chaos mit Belegabteilungen „wir haben eine Frau erwartet (die kam auch später), sie können aber auch bleiben.“ Nicht schlimm, das Wetter war sehr schön und die Abteilung hat eine schön, große Dachterasse. Sonne tanken, in den nächsten Tagen werde ich es nicht dürfen. Der Fairness halber muss man aber dazu sagen, dass die KFC-Praxis vergessen hatte mich anzumelden und nicht die Abteilung mich vergessen hatte.. Diese Belegabteilung stellt Betten für einen HNO, einen Schmerztherapeuten, meinen Chirurgen Dr. Z und noch einem vierten Arzt. Ein bunter Haufen Patienten, die KFC-Patienten sind dabei wie üblich die jüngsten. Mein erster Zimmernachbar war Patient in der Schmerztherapie, ein gebildeter und sehr angenehmer Mensch mit dem man sich sehr gut unterhalten konnte. Besonders wichtig: er hat nicht geschnarcht. Nachts trennt sich die Spreu vom Weizen der Krankenhaus-Mitbewohner. Besonders in Erinnerung wird mir der erste Moment der Begegnung bleiben: mir wurde ein Mittagessen gebracht mit Sauerkraut, Kasseler und gebratenen Schupfnudeln. Etwa einen halben Meter Luftlinie entfernt lag mein Zimmernachbar und versüßte die Luft des Zimmers mit seinen nackten Füßen. Ich musste mir das Lachen sehr verkneifen. Wie liebe ich solche Situationen, das Leben kann so lustig sein, wenn einem der Arsch eigentlich auf Grundeis gehen sollte. Mittwoch 23.05. OP-Termin, ab Mittag sollte ich mich bereithalten. Wer von uns zwei ME-Patienten als erste® drankommen würde, war nicht bekannt, spielt auch keine Rolle. Umso früher, umso besser und man muss nicht solang auf das Trinken verzichten. Ich konnte mich in Ruhe duschen, Haare waschen und zu meiner Verwunderung hatte ich bereits eine Menge Routine dabei, die OP-Kleidung anzulegen. Ich habe für Netzhöschen nicht viel übrig, aber unvorteilhaft sehen sie am Po nicht aus. Die Haube lasse ich immer bis zu Anästhesie vom Kopf, damit komme ich mir blöd vor, mit dem Rest natürlich nicht. Die halbe LMA-Tablette hatte ich brav genommen und dieses Mal zeigt sie tatsächlich Wirkung. Ich habe drei Stunden geschlafen und wurde erst wach, als ich zum OP gebracht wurde. Pünktlich zur Narkose ließ ihre Wirkung wieder nach, also doch alles beim Alten. Ich war einen Moment optimistisch und dachte schon alles sei bereits vorbei. Im Vorbereitungsraum hatte denselben Eindruck wie bei meiner allerersten OP: Anästhesisten und OP-Vorbereitungsteams sind eine ganz eigene Sorte Mediziner und ich mag sie sehr. Super sympathisch, angenehm und genau richtig für diesen Moment. Mal ein lieber Kommentar, ein herber Spruch oder ein Lächeln, von dem man leider nur die Augen sieht und eine Mundmaske, die sich nach außen strafft. Alles, damit die Patienten in dieser Situation ruhig bleiben und die Werte halbwegs ok sind, aber dazu muss man geboren sein und meine Anästhesistin sah wieder fantastisch aus, ganz wie im ersten Krankenhaus. Leider habe ich beide nie ohne ihren Mundschutz gesehen. Angenehme Stimmen habe eine besondere Wirkung auf mich und diese Frau hat die für ihren Job so wertvolle Gabe. Mein Zugang wurde gelegt, der Fingerclip angehängt, ein wenig Nasengel für die Intubation und dann musste ich etwa eine halbe Stunde warten. Mein Puls 65 mein Blutdruck 120/80, alles so als hätte ich etwas anderes vor. Erstmals habe ich nicht die „graue“ Nadel erhalten, sondern eine dünnere grüne, ich wurde also „degradiert“ und empfing nicht mehr die Stricknadeln in meinen Handrücken. Ich war längst wieder in dieser inneren Ruhe, die ich sehr oft unmittelbar vor wichtigen Momenten habe. Etwas unheimlich aber man sollte dafür einfach dankbar sein. Ohne diese Ruhe würden dreissig Minuten eine sehr lange Wartezeit. Die OP muss irgendwann zwischen drei und vier Uhr begonnen haben. Aufgewacht bin ich kurz vor dem Transport von der Aufwachstation zurück mit einem zweiten Zugang in der anderen Hand: Stereonarkose, eine neue Erfahrung und vielleicht habe ich deshalb so lange geschlafen. Der betreuende Pfleger im Aufwachraum war sehr nett, hat mir kurz von meinem hohen Blutdruck während meines Besuchs bei ihm berichtet und sich nett verabschiedet. Super Typ und wie sich später herausstellte auch sehr beliebt auf Station. Nachts war ich wieder auf meinem Zimmer und man machte sich wieder Sorgen um meine starke Schwellung. Ich hatte also wieder kräftig geblutet und Dr. Z kam nochmal mit der Nachtschwester zu mir, legte mir einen Kompressionsverband um den OP-Bereich und darüber die Kühlpacks. Die Schwester war auch in den folgenden Nächten ein Segen. Hilotherm- Kühlmaschinen gab es keine auf der Station - das Ergebnis, wenn Krankenhaus-Zahlenschieber und nicht der Verstand Entscheidungen über Budgets treffen - die Schwester hatte aber ein sehr gutes Timing und versorgte mich alle zwei Stunde mit neuen Packs in einem Schlauchverband, bevor ich nur klingeln konnte. Diese Kühlmaschinen sind allerdings auch maßlos überteuert für die simple Technik, die in ihnen schlummert. Zwei Tage Post-OP Entlassung. Ich war zu jedem Zeitpunkt schmerzfrei und nehme meine Tabletten nur prophylaktisch ein. Die Schwellungen sind etwa achtzig Prozent im Vergleich zur Bimax, verschwinden aber deutlich schneller. Man muss fairerweise sagen, dass meine immer deutlich über dem Durchschnitt lagen, was immer mit meinem hohen Blutverlust einherging. Rechts habe ich noch ein recht festes Ei unter dem Auge, aber es wird bereits grün und wir wissen: bald ist es Gelb und alles wird gut. Um das Thema Schmerzen sollte sich kein Patient Sorgen machen. Das meiste ist taub und sollte dennoch mal Bedarf an stärkeren Mitteln sein, ist in Krankenhäusern alles Nötige vorhanden. Stellt Euch nach der OP unter die eiskalte Dusche, auch wenn es sehr viel Überwindung kostet, es tut verdammt gut und die unverbesserliche eitle Seite an uns kann sich auch kalt die Haare waschen. Sollte mal jemand aus dem Stationsteam diese Zeilen lesen: Ihr seid toll. Alles Gute, meine OP-Reise, die mir nach dem ersten, misslungenen Versuch meine bislang dunkelsten Stunden bereitet hat, ist zu Ende. Das offizielle KFO-Behandlungsende nach etwas mehr als drei Jahren steht noch aus, danach werde ich mich einmal sinnlos betrinken und stolz auf mich sein.
  10. Hallo, ich hatte sie mehrfach nach meinen OP und überlege mir gerade, auch ein Rezept anzufragen nach meiner Metallentfernung. Es ist wohltuend, entspannend und löst sichtbar die Schwellungen mit jeder Sitzung auf. Meine Physiotherapeutin hat auch eine Weiterbildung in diese Richtung gemacht und ist zudem selbst am Unterkiefer operiert worden vor einigen Jahren, das waren viele glückliche Zufälle. Wenn Eure Weiterbildung staatlich anerkannt ist, werdet Ihr sicher viele dankbare "Versuchskaninchen" in der örtlichen Kieferchierurgie finden. Setzt Euch doch mal mit einm Krankenhaus in Verbindung, die Physios sind dort oft ohnehin überlastet und haben keine Zeit. Ich habe selbst im Krankenhaus mal eine Drainage bekommen. Das ist völlig in Ordnung, der Druck darf ohnehin nicht so stark sein, dass die Wunden schmerzen. bei uns ist eh alles taub VG
  11. Kurze Wasserstandsmeldung: mein OP-Marathon ist erfolgreich abgeschlossen. Blutungstechnisch bin ich leider wieder sehr hart am Wind gesegelt, was man mir auch deutlich ansieht, aber es ist geschafft. Das Material habe ich noch nicht, liegt noch irgendwo zu Sterilisation. Ein kleiner Bericht zum Aufenthalt kommt noch. VG
  12. Finger weg von der Scheidewand und vom Schnäuzen nach einer OK-OP. Die Scheidewand wird bei der OK-OP durchtrennt, am Ende mit einem Stich weder vernäht und muss zunächst wieder anwachsen. Du möchtest sicher nicht, dass sie schief anwächst, also Finger weg. Sorry für die direkten Worte. VG
  13. Ich lasse sie auch entfernen und habe es nach der Bimax schlicht davon abhängig gemacht, ob sie mich stören. Die neben der Nase stören mich, aber ich lasse dann natürlich alle entfernen. VG
  14. Danke, nächsten Mittwoch ist es dann soweit und ich kann mich von allen Schrauben verabschieden, versuche sie auch nach der OP mitzunehmen. Dann mal auf zum letzten Kapitel der 3+ jährigen Odyssey, es langt auch.
  15. Da ich immernoch Mails bekomme wie ich mein Geld von beiden Modell-OP zurückerhalten habe, bzw. ob ich meine Briefe mal zeigen könnte...ein paar Hinweise, auch wenn ich dazu nichts mehr schreiben wollte: Eure Behandlung kostet der Krankenkasse sehr viel Geld und sie haben ein großes Interesse daran, dass Ihr nach der Behandlung diese Taler auch wiederbringt und noch lange dort versichert seid. Es gibt einen ganz einfachen Weg, wenn die schriftliche Bitte um Kostenübernahme der Modell-OP nicht fruchtet: mit Kündigung nach der Behandlung drohen und im Zweifel auch durchziehen. Dann bleiben sie auf einem großen Betrag sitzen und die 800€ sind dann ein vergleichsweise kleines Übel, auf dass sie sich bei mir zweifach eingelassen haben. Wir sprechen also von 1600€, die hoffentlich für jeden hier viel Geld sind. Ich habe seinerzeit mehrere Brief geschrieben und es auch sehr detailliert begründet, es half nichts. Auch nicht der Versuch, direkt an den Abteilungsleiter der KK zu schreiben. Erst auf die Drohung hin wurde ich kurz vor meiner ersten OP angerufen und mir die Zusage übermittelt. Bei meiner zweiten OP (erste ging schief) ähnlich. Kein Einlenken, Standardablehnung, nach der Androhung der Kündigung lief es und das Geld war ziemlich schnell wieder auf meinem Konto. Ich hätte die Kündigung nach Abschluss der Behandlung auch durchgezogen. Das fruchtet, KK sind Wirtschaftsunternehmen, keine Bahnhofsmission und wir haben die freie Wahl. Es scheint das einzige Mittel zu sein, wenn nur auf Basis von Zahlen entschieden wird. Sollten hier Mitarbeiter der Kassen mitlesen - was ich vermute - so habe ich Euch vermutlich gerade einen Bärendienst erwiesen. Ich mag nur einfach nicht immer dieselben Mails dazu beantworten, verstehe aber das große Interesse natürlich. Es ist ja viel Geld, vor allem für diejenigen, wo nicht Vater und Mutter noch Hauptsponsor sind. VG und viel Erfolg.