caesiaflava

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Über caesiaflava

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    Möchtegern-Kieferchirurg
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  • Biografie
    iris83@gmx.net
  • Wohnort
    Wien
  • Interessen
    Musik, Laufen, Lesen
  • Beruf
    Studentin
  • OP-Termin
    in frühestens einem jahr
  • Klinik
    ka noch
  • Chirurg
    ka noch
  1. Hallo Joyella! Ich freue mich für dich, dass du deine Unterlagen bekommen hast! Wenn du den schlechten Lippenschluss korrigieren lassen möchtest, führt eigentlich kein Weg daran vorbei. Weiterhin alles Gute und LG
  2. Dies passiert bei KFO-Behandlungen leider sehr oft. Sofern du vor Behandlungbeginn nicht darüber aufgeklärt wurdest, hast du Anspruch auf Schadensersatz. Vorweg gesagt:Eine Molarenintrusion ist ohne Chirurgie auch nicht möglich. Wenn große Backenzähne stark intrudiert werden sollen, sind Verankerungsplatten nötig. Diese können jedoch -im Gegensatz- zu einer Kieferumstellung auch in Lokalanästhesie gesetzt werden, sofern man nicht allzu empfindlich ist. Ich selbst habe vor 1 1/2 Jahren Verankerungsplatten setzen lassen und mein Gesicht ist bereits erheblich verkürzt (und der Lippenschluss somit verbessert). Dank der Verankerungsplatten konnte die vordere Gesichtshöhe bereits um gut einen halben cm reduziert werden. Dazu musst du noch wissen, dass diese Methode bei Kieferorthopäden nicht sehr beliebt ist. Es erweist sich zumeist als ausgesprochen schwierig einen KFO zu finden, der diese Methode durchführt.
  3. Nur wenn der Biss und die Gesichtsproportionen ok sind...(das ist sehr selten der Fall)
  4. Wenn das der Fall ist, ist es wahrscheinlich auch möglich die Front entsprechend anzuheben. Natürlich muss der KFO das auch wollen. Techniken, mit denen das gut und kontrolliert (ohna Abgabe zu großer Kräfte -> Risikoreduktion für Wurzelschäden) möglich ist, sind relativ aufwändig und lassen sich in einer Massenabfertigungspraxis, wie sie von zunehmend mehr KFOs betrieben wird, kaum realisieren. (Natürlich will ich das deinem KFO nicht unterstellen, da ich ihn gar nicht kenne. Ich möchte nur zu einem Einblick in eine theoretisch mögliche Argumentation eines Kieferorthopäden geben. Die besten Möglichkeiten, sind nicht selten auch die aufwändigsten sind, und werden zugunsten ungünstigerer Lösungen [zB. ], die einfach zu realisieren sind, oftmals nicht angewandt.) Ich habe mir deine Fotos einmal angesehen und bin mir sicher, dass man unter Verwendung geeigneter Techniken (Segement-Bogen-Technik), sowie geringe Bisshebung durch Verlängerung der Backenzähne (diese ergibt sich oftmals ohnehin als "Nebenwirkung" der Anhebung der Front) eine erhebliche Verbesserung erzielen kann. Vielleicht ist es sinnvoll eine Zweitberatung einzuholen. Frag einen zweiten KFO wie stark er die Front anheben kann. Fazit: Die Sache ist heikel. Bei einer für den KFO "Billiglösung" einer Tiefbissbehandlung (Pseudobehandlung) muss mit einer erheblichen Verschlechterung des Lippenschlusses gerechnet werden und auch die Optik kann darunter leiden.
  5. Falls es dich tröstet...ich hatte mich 12 meine erste Wurzelbehandlung. Unter einer Amalgamfüllung war Karies nicht vollständig entfernt worden und bis zur Pulpa gewandert. Was die Spezialisten betrifft, kann ich nicht sagen, wie sinnvoll es ist . Am besten ist es vermutlich sich bei kritischen Patienten umzuhören, die mit ihren Wurzelbehandlungen zufrieden sind. Die Wahl eines engagierten und kompententen Arztes ist bei einer Wurzelbehandlung ebenso wichtig wie bei der Kieferorthopädie. Prinzipiell kann man sagen: Es gibt keine Garantie für die Erhaltung von Zähnen durch lege artis Wurzelbehandlung. Umgekehrt gilt jedoch, dass eine schlampig durchgeführte Wurzelkanalbehandlung IMMER zu Folgebehandlungen führt. Ich weiß wovon ich spreche, da meine ersten 5 Wurzelbehandlungen totale Schlamperei waren. Auf dem Röntgen kann sogar eine Laie erkennen, dass die Wurzelkanäle (die bei mir sogar ziemlich gerade sind -was als prognostisch günstig anzusehen ist) großteils GAR NICHT ABGEFÜLLT (bei Bedarf kann ich gerne die Röntgenbilder posten) waren. Selbst der gerichtlich beeidete Sachverständige, der einen Blick auf sämtliche Röntgenbilder geworfen hat, hat diese Wurzelbehandlung nebenbei als "unvollständig" befunden. Die Folgen der mangelhaften Wurzelbehandlungen für mich: pulsierdene Kopfschmerzen (bis der Zahn gezogen worden war), Zahnextraktionen, teure und aufwändige Wurzelkanalrevisionen, eine KFO-Behandlung (versuchter Lückenschluss) und ein nicht abschätzbarer Einfluss auf die gesamte gesundheitliche Verfassung, wobei natürlich nicht klar ist, inwieweit diverse Zahnherde zu meiner zeitweise miserablen gesundheitlichen Verfassung beigetragen haben. Fazit: Eine schlampig durchgeführte Wurzelbehandlung kann zu mannigfaltigen Problemen führen. Eine korrekt durchgeführte Wurzelbehandlung ist zwar kein Garant für den Erhalt des jeweiligen Zahns, jedoch eine conditio sine qua non. Zu den Schmerzen: Ich habe es einmal erlebt, dass bei einer Wurzelbehandlugn die Anästhesie nicht gewirkt hat und es waren die schlimmsten Schmerzen, die ich jemals hatte. Wenn die Anästhesie wirkt, ist eine Wurzelbehandlung praktisch schmerzfrei (nur hin und wieder ganz kurz ein stärkerer Schmerz)
  6. Wenn eine Seitenflaeche des Zahnes betroffen ist, muss der Bogen fuer die Dauer der Behandlung entfernt werden.
  7. In diesem Forum sind außer dir noch etliche User, die ähnliches erlebt haben. Viele leiden nach dem Betrug und der Schädigung durch Kieferorthopäden an Depressionen. Dein Hass ist durchaus verständlich. Es kann hilfreich sein die Angelegenheit einem Anwalt zu übergeben.
  8. Es ist möglicherweise durchaus möglich (sofern die UK-Rücklage nur sehr gering ausgeprägt ist), den Biss kieferorthopädisch zu korrigieren. Es ist jedoch in jedem Fall eine heikle Sache, da eine Molarenextrusion, die sich als Nebenwirkung (reactio) einstellen kann oder vom Kieferorthopäden vielleicht sogar angestrebt wird um den Tiefbiss durch Bisshebung zu korrigieren, absolut vermieden werden muss, wenn man keine weitere Verschlechterung des Lippenschlusses will. Sicher ist jedoch: , dass es durch eine rein kieferorthopädische Behandlung bei deiner Situation keine Verbesserung des Lippenschlusses geben kann. , dass sich durch ein Nach-Vorne-Kippen der Front (=Protrusion) der Lippenschluss mit Sicherheit noch weiter verschlechtert. Eine solche Behandlung ist meines Erachtens absolut abzulehnen. Je nach Ausprägungsgrad ist eine OP möglicherweise die -in Bezug auf ein gutes Behandlungsergebnis- sicherere Alternative. Ich denke schon.
  9. Genau kenne ich mich mit dem Einschleifen auch nicht aus. Aber es erscheint mir auch nach allem was Rainer gepostet hat, sehr sinnvoll das Einschleifen in mehreren Sitzungen vorzunehmen damit der Zahn sich daran gewöhnen kann "desensibilisiert" wird. Natürlich müsste man nach jeder Sitzung ein Provisorium (dünnen Kunststoffaufbiss) auf die frisch angeschliffenen Kaufläche machen, weil sonst sehr starke Schmerzen beim Kauen zu erwarten sind. Erst wenn die Einschleiftherapie beendet ist, ist es sinnvoll Kronen auf die Zähen zu machen. Auch Onlays sind möglich (und sofern die Zähne sonst gesund sind) vermutlich besser (hat man mir in Zusammenhang mit Einschleiftherapie sowie Invisalign zur Frontzahnstellungskorrektur) vorgeschlagen.
  10. Das Fotos sagt leider gar nichts über die Okklusion aus. Wenn der Schneidezahnkanten frontal beim Zusammenbeissen 5mm voneinander entfernt sind, dann kann man das durchaus als stark offenen Biss bezeichnen. Um einen so stark offenen Biss komplett abzusenken, müsste man die Backenzähne ganz erheblich einschleifen, sodass evtl. mit dem Erreichen der Pulpa (und damit dem Vitalitätsverlust) gerechnet werden muss.
  11. Es war zumindest geplant, die OK/front, die UK/front sowie die OK/Molaren stark und die UK/praemolaren leicht zu intrudieren. Dass die OK/praemolaren auch gering intrudiert wurden, hat sie wahrscheinlich als Nebenwirkung ergeben, aber diese bei der feineinstellung zu extrudieren sollte kein problem sein bzw. soll der biss noch einmal durch Uk/molarenintrusion gering gesenkt werden und dadurch kommen die praemolaren beider kiefer einandern noch einmal naeher. eher sorgen macht mir der extrem erweiterte oberkiefer, der transversal auf einer seite nicht zum uk passt. Bei Pins mag diese Annahme richtig sein. Ich habe ja keiner Pins sondern Verankerungsplatten. Im OK ist jede Platte mit 3 Schrauben befestigt, sodass man die Dinger extrem stark belasten kann. Momentan werden mithilfe dieser Implantate alle Zaehne im OK gleichzeitig nach vorne bewegt. Das waere mit einem kleinen Implantat sicher nicht moeglich. Glueck war sicher auch dabei. Ich hab allerdings auch lange genug gesucht und streng selektiert. Die Behandlung wird noch maximal ein Jahr dauern.
  12. Am besten alles, was du gerade aufgezaehlt hast. Du kannst dich wirklich gluecklich schaetzen, dass du rechtschutzversichert bist.
  13. @matteo: Ehrlich gesagt, kann ich absolut nichts von dem was du dir ausführst nachvollziehen Welche Kurve meinst du? Falls du die Spee-Kurve meinst, dann widerspreche ich dir definitiv. Diese ist nämlich eher zu schwach ausgeprägt wie sich aufgrund dieses Bildes erahnen (nur erahnen, denn man sieht die Molaren nicht) lässt. http://www.progenica.net/forum/attachment.php?attachmentid=3261&d=1204672800
  14. Ich versuch mal eine Kurzfassung: Ich habe eine Behandlung mit orthodontischen Verankerungsplatten begonnen. Also erst gabs die Planung -> OP (unter Lokalanästhesie), KFO-Behandlung. Ich hatte mittlerweile (seit Beginn der Behandlung Ende Sommer 2007 über 25 KFO Termine) und es hat sich doch einiges zum Guten verändert. Hinsichtlich der Gesichtsästhetik sieht es annähernd so aus wie früher -aber nicht ganz. Beim Lächeln merke ich den Unterschied. Die OK-Front ist (im Gegesatz zum natürlichen Zustand) jetzt ein wenig zu hoch, geringfügig zu steil und geringfügig zu weit hinten -vlt wirds ja noch. Die Gesichtshöhe ist zwar annähernd wie ursprünglich und der Lippenschluss entsprechend gut, aber der Biss ist besonders auf der linken Seite deutlich offen und transveral passt auch so einiges nicht, aber laut meiner KFO wird das in der Behandlungsendphase korrigiert...hm Die Extraktionslücken im OK wurden nach vorne geöffnet und von hinten geschlossen und im UK wurden die gekippten Molaren schon deutlich aufgerichtet und auch der Lückenschluss der im UK geht momentan recht zügig vor sich. De facto wurden im letzten Jahr sowohl im OK als auch im UK alle Zähne bis auf die UK/7er und 5er mehr oder weniger stark intrudiert Weitere Zahnfleischrezessionen haben sich insbesondere in Anbetracht der sehr intensiven Behandlung und umfangreichen Bewegungen sehr in Grenzen gehalten und an manchen Stellen hat sich das Zahnfleisch sogar geringfügig (1/2mm) verbessert. Meine Schwester wird demnächst eine KFO-Behandlung beginnen und dann wird der Oberkiefer chirurgisch höher gesetzt.