Hallo lieber Progeniker/Progenikerin

bitte lies folgenden Thread: https://www.progenica.de/forum/topic/18138-das-ende-von-progenica/

 

Danke

Marco

Kathibaby

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  1. Ja, sind alle raus. Insg. 3 OPs, weil bei der 2. OP noch eine Nachkorrektur der Kinnplastik gemacht worden ist und die Platten dann ein Jahr später rauskamen.
  2. Bei mir ist das Gefühl in Unterlippe und Kinn 9 Jahre nach der Bimax noch nicht richtig da, es fühlt sich immer noch so an als ob vorher 10 Minuten Eis drauf gelegen hätte. Und ich denke, dass es nach der langen Zeit auch nicht mehr besser werden wird .
  3. Ich hatte vorhin geschrieben Saphirbrackets, meinte aber Inspire Ice Brackets, ich habe das geändert, das sind aber "echte" Keramikbrackets. Hier gibt es die Produktinfo dazu, die sind m.E. kein Vergleich zu den meisten Keramikbrackets. http://www.ormco.com/index/ormco-products-ice-bracket Auf jeden Fall sollte man sich die Brackets vorher zeigen lassen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
  4. Das liegt dann an den Keramikbrackets, wie oben schon gesagt die Inspire ice Brackets (auch Keramik) sind so durchsichtig, dass sie quasi die Zahnfarbe annehmen. Deine scheinbar nicht. Hier zum Vergleich ein Foto von meinen Brackets von damals:
  5. Also ich hatte damals erst goldfarbene Metallbrackets und danach oben und unten Inspire Ice Keramikbrackets. Bei meiner 2. Behandlung nur noch oben diese Keramikbrackets. Ich hätte mich damals immer wieder für Saphirbrackets entscheiden, weil ich sie vom ästhetischen Aspekt einfach besser fand. Aber: Das mit den Gummiligaturen und den immer mit der Zeit auftretenden Verfärbungen hat mich persönlich sehr genervt. War daher öfter alle 2 Wochen zum Wechsel da. Heute würde ich mich für selbstligierende Keramikbrackets entscheiden, weil es sie nun endlich gibt - war damals ja schon ein Traum von mir, als es bei der 2. Behandlung schon Damon 3 zur Auswahl gab. Allerdings kann ich zur Transluzenz der selbstligierenden Keramikbrackets nicht sagen, denn davon hängt viel ab. Viele Keramik- und Kunststoffbrackets sehen nämlich komisch aus, weil sie sich so von der Zahnfarbe unterscheiden.
  6. Ich hatte insg. 2x im gesamten OK und 1xUK Keramikbrackets (Inspire Ice), meine beste freundin ebenfalls im OK (waren bei derselben KFO) und kann für uns die Feststellung treffen, dass beim Entbändern nichts passiert ist. Und wir wurden darüber auch aufgeklärt. Aber : In der Medizin muss man auch über eher seltene Ereignisse aufklären. Ich muss Patienten vor jeder Vollnarkose z.B. über Zahnschäden aufklären, obwohl dies selten passiert (mir bisher 1x und das auch nicht selbstverschuldet). Trotzdem ist dies ja kein echtes Kriterium sich gegen eine Narkose zu entscheiden, wenn man operiert wird, will man ja nicht bei lebendigem Leibe mitkriegen . Ergo: Alles eine Kosten-Nutzen Abwägung.
  7. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, zahlst Du insg. 3000 Euro zu und das evt. nicht nur für die Brackets sondern z.b. auch für bestimmte Bögen etc. Solange Du keine genaue Aufstellung hast, wissen wir also gar nicht wofür die 3000 Euro genau sind. Allerdings solltest Du Dir eine geben lassen, schließlich würde ich wissen wollen wofür ich soviel Geld ablatze .
  8. Es geht rechtlich nur die Eigenblutspende, des Weiteren gibt es ja noch Kell-Merkmale und evt. Anitkörper und die müssen ja bei Euch nicht übereinstimmen. Außerdem gilt deutschlandweit die Frist von 42 Tagen, danach müssen die Eigenblutprodukte verworfen werden. Wir machen Eigenblutspenden nur noch für Patienten die eine Hüftprothese bekommen und die entsprechenden gesundheitlichen Kriterien erfüllen. Für Knieprothesen u.ä. machen wir das sogar gar nicht mehr, weil die Blutungstendenz mittlerweile so gering ist, wir bestimmen bei denen auch routinemäßig keine Blutgruppe mehr. Wenn die Entscheidung zu Eigenblutspende bzw. zur Konservenkreuzung ansteht, dann entscheidet das die Klinik anhand der eigenen (!) Statistiken. Jedes Haus sollte darüber Buch führen und anhand dieser Zahlen festlegen für welche OP man eine Blutgruppe bestimmt, ob und wieviele Erythrozytenkonzentrate bereitgestellt werden und ob dann eine Eigenblutspende sinnvoll ist. Da hat der Patient nicht viel zu melden, weil er die Hintegründe des Ganzen ja auch nicht überblicken kann, er kann eine Eigenblutspende aber natürlich ablehnen. Oder aber eine Bluttransfusion, aber so jemanden würden wir halt gar nicht operieren.
  9. Und weil Aufklärungsbögen nicht verstanden werden spricht man danach nochmal darüber und fragt nach, ob noch weitere Fragen bestehen. Und im Übrigen dokumentiere ich immer noch die wichtigsten Dinge gesondert (!) über die ich gesprochen habe. Während ich schreibe sage ich den Patienten, dass sie ja nochmal nachdenken können, ob ihnen noch was einfällt. Meinst Du, ich bin die Einzige die das so macht? Sind etwa alle Ärzte absolute Schweine und schüchtern Patienten ein? Aber ich vergaß, laut Deinen Angaben klären ja nur 95% nicht oder schlecht auf, also doch nicht alle.
  10. Ich habe gerade mal nachgelesen (Royal Medicine): 80% der angesprochenen Dinge wurde vergessen die Hälfte vom Rest wurde sogar falsch wiedergegeben. Das zeigt sehr deutlich, dass nicht alles für bare Münze zu nehmen ist. Und das ist keine Rechtfertigung dafür, dass man nicht aufklärt, aber zeigt, dass nicht alles schwarz und weiß ist wie hier das einige gerne sehen.
  11. Wenn Du von 95% sprichst, steckst Du aber alle in einen Sack. Also erstmal ein wenig nachdenken bevor Du solche Zahlen von Dir gibst. Und auch wenn Du im Gesundheitswesen tätig bist, kannst nicht wissen wie alle Ärzte aufklären. Für gewöhnlich klärt man Patienten nämlich unter 4 Augen auf, von daher kann man als außenstehende Person schonmal gar nicht wissen was dabei erzählt wird. Im Übrigen gibt es Studien dazu, dass Patienten einen großen Prozentsatz wieder vergessen bzw. verdrängen was während eines Aufklärungsgespäches gesagt wird. Und bei diesen Studien sind Patienten befragt worden was sie vom Gespräch behalten haben und das wurde dann anahnd einer Viedeoaufzeichnung überprüft. Und sie haben Vieles vergessen! Und nun?!
  12. Also solche Zahlen in den Raum zu stellen ist einfach eine Frechheit. Wir Ärzte sind dazu verpflichtet Patienten über die häufigsten Komplikationen aufzuklären. Und ich für meinen Teil nehme das sehr ernst ebenso wie viele andere Kollegen. Ärzte die schlecht aufklären sind wohl eher in der Minderheit und schwarze Schafe und nicht alltäglich.
  13. Ich habe mir das Ganze jetzt mal ein wenig durchgelesen und musste sehr darüber schmunzeln. Dieses Problem, dass Laien meinen sich durch das Anlesen bestimmter Dinge, zum Experten auf diesem Gebiet fortzubilden ist also auch hier zu finden. Ich kenne dieses Problem aus einem anderen Forum als Moderatorin selbst auch - wo es um ein anderes medizinisches Thema geht. Es werden sich immer ein paar User finden, die meinen auf jede Frage eine Antwort zu haben, weil ein ihrer Meinung nach ein wenig Einlesen in die Materie reicht um mehr Ahnung als der behandelnde Arzt zu haben. Übersehen wird aber leider, dass dazu ein viel größeres medizinsches Wissen gehört, um überhaupt die Basis zu haben Diagnosen zu stellen bzw. Behandlungsoptionen anzubieten. Die im Übrigen rein rechtlich gesehen in einem Forum überhaupt nicht gestellt werden dürfen, denn dafür ist der Arzt vor Ort zuständig, der den Patienten mit eigenen Augen gesehen hat sowie die gesamten Untersuchungsergebnisse. In diesem Sinn würde ich allen empfehlen den Ball flachzuhalten mit Dingen, von denen man keine richtig Ahnung hat (und Anna, Du kannst kein fundiertes Wissen dazu haben!). Rainer hält sich schließlich auch daran, genau wie ich hier auch nie was zu Zahnmedizin und Kieferorthopädie schreiben würde, weil ich davon nunmal keine Ahnung habe .
  14. Du vergisst dabei aber, wenn die meisten Ärzte in D eben nicht Großverdiener sind. Denn die meiste Arbeit und die schlechtbezahlteste leisten die Assistenzärzte in den Krankenhäusern Deutschlands. Für den Stundenlohn würde kein Arbeiter je aufstehen. In meinem ersten KH habe ich zuerst 2920 Euro brutto verdient, dafür bin ich jeden Morgen um 04.45 Uhr aufgestanden und um 18 Uhr nach Hause gekommen. Dann kamen im Monat 8 16 bzw. 24h Dienste hinzu, die unter der Woche genau 40 Euro brutto brachten. Dafür würde fast keiner Nachts aufstehen und ich war für die Intensivstation, den Kreißsaal, den OP und im Notfall für die Retttungsstelle verantwortlich. Und bei vielen Sachen geht es um Leben und Tod, was einen Haufen Verantwortung mit sich bringt. Die Arbeitsszeitgesetze wurden eh nicht eingehalten, denn wir sind ja einfach zu wenig Leute gewesen ca. 70 h/Woche mussten wir arbeiten und wenn ich Pech hatte, musste ich nach 24 h weiterarbeiten und Narkosen machen. Und dafür sind wir Ärzte einfach unterbezahlt und da lass ich solche Aussagen von Dir nicht gelten, denn Du weißt einfach nicht wie es hinter den Kulissen ausschaut.
  15. Du vergisst aber eins: Der HP rechnet nur privat bzw. nach der GO für HP ab und muss sich nicht von der GKV bezahlen lassen, wo er Arzt nicht mal weiß, ob er für die erbrachten Leistungen überhaupt etwas bekommt oder er umsonst gearbeitet hat. Wenn wir Ärzte solche Rechnungen schreiben könnte wie die HP, dann könnten wir auch länger zuhören.