callas

Members
  • Gesamte Inhalte

    50
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Ansehen in der Community

10 Good

Über callas

  • Rang
    Kieferknacker
  • Geburtstag

Converted

  • Wohnort
    Nähe Heidelberg
  1. Ich hatte mal einen, mir wurden 25 EUR berechnet vom KFO und gebracht hat es gar nichts. Gruß, Callas
  2. Hallo Sapine, Die Schnelligkeit der Behandlung sollte nicht unbedingt ein vorrangiges Kriterium sein. Mein ehemaliger Kieferorthopäde möchte der schnellste in Ludwigshafen sein und hat mir auf schnellstmögliche Weise mit Speed-Brackets die Zahnwurzeln in der Unterkieferfront kaputt gemacht, die sind jetzt nur noch wenige Millimeter kurz, und das Zahnfleisch ist an den Eckzähnen um mehrere Millimeter zurückgegangen, so dass ich in nicht allzu ferner Zukunft mit massivem Zahnverlust rechnen darf. Jetzt werde ich woanders mit Damon-Brackets behandelt und habe damit auch wahnsinnige Schmerzen. Nach meinem letzten Termin konnte ich vor Schmerzen fünf Tage nicht richtig kauen. Aufgrund dieser Erfahrungen mit zwei verschiedenen sehr teuren Bracket-Typen gebe ich deshalb natürlich überhaupt nichts mehr auf Werbeversprechungen wie "schmerzarm" und "schonendere Behandlung". Gruß, Callas
  3. Hier ist für Interessierte ein aufschlussreicher Link zu diesem Thema: http://nextortho.com/inside/about.html
  4. Da hast du ja wirklich noch einmal Glück im Unglück gehabt! Damit hat man dann immer noch ein strahlendes Lächeln.
  5. Hallo Tanja, Welche Zähne wurden eigentlich mal bei dir gezogen? Gruß, Callas
  6. Hallo Tanja, Sehr interessant, was du da geschrieben hast. Ich hatte als Kind ein absolut symmetrisches Gesicht, seit der KFO-Behandlung, bei der mir mit 10 Jahren Zähne im Oberkiefer gezogen wurden, ist mein Gesicht ganz schief, und ich habe eine stark verschobene Mittellinie und einen inkompetenten Lippenschluss. Callas
  7. Die Argumentation, dass der Patient sich doch selbst kundig machen muss, kann ich nicht vollständig nachvollziehen. Ich kann nicht, um eine kieferorthopädische Behandlung anzufangen, erst einmal ein Studium der Zahnmedizin nachholen und den gegenwärtigen Forschungsstand auswerten, sondern muss mich ab einem bestimmten Punkt auch auf die Beratung eines Experten verlassen können. Dazu gehört, dass man über mögliche Risiken informiert wird, und zwar im Gespräch und nicht nur im Behandlungsvertrag, den man erst zuhause durchlesen kann, nachdem man bereits unterschrieben hat. Leider scheinen Kieferorthopäden ganz besonders darin geschult zu sein, ihre Kundschaft "einzuseifen", damit man sich schnell für eine KFO-Behandlung entscheidet. Kermi hat, denke ich, absolut recht, es wird darauf spekuliert, dass der Patient, wenn er sich mal dafür entschieden hat, ja keinen Rückzieher mehr machen kann, und die Zufriedenheit des Patienten kann dem Behandler natürlich auch egal sein, sein Geld bekommt er ja sowieso und rechtlich belangt werden kann er so gut wie überhaupt nicht. Ich für meinen Teil habe mich sehr intensiv kundig gemacht und habe die richtigen Fragen gestellt, auf diese aber falsche Antworten bekommen. Ätsch bätsch reingefallen. Dass man dann auch noch selbst schuld ist, weil man so dumm war, einem Mediziner zu vertrauen, klingt für Geschädigte schon ziehmlich zynisch.
  8. Sic! Ich würde alles dafür geben, leichte Engstände anstatt lückig stehender Zähne zu haben, das sieht nämlich sehr hässlich aus.
  9. Der Grund für die Behandlung war wohl in der Tat ein leichter Überbiss, man hätte es bei mir aber dadurch behandeln müssen, dass man den Unterkiefer nach vorn holt (der lag nämlich etwas zu weit hinten). Stattdessen hat mein damaliger KFO aber den eigentlich korrekt stehenden Oberkiefer nach hinten gedrückt, wodurch ich eben jetzt das eingedellte Gesicht habe. Eine weitere Folge meiner Behandlung ist übrigens mein inkompetenter Lippenschluss und eine Fehlfunktion der Zunge, die viel zu wenig Platz im Kiefer hat. Natürlich konnte ich als Kind nicht analysieren, was da mit mir passierte, habe mich aber einfach seit der Behandlung immer komisch gefühlt mit meinem Gesicht und konnte zum Beispiel nicht verstehen, warum ich im Gegensatz zu anderen Kindern ohne größere Kraftanstrengung meinen Mund nicht mehr schließen konnte. Vor der Behandlung gab es diese Problematik nicht, und ich hatte auch ein ganz süßes Gesicht.
  10. Auf gar keinen Fall die Zähne ziehen lassen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Mal von den möglicherweise fatalen Folgen für die Gesichtsästhetik abgesehen kann man auch durch die großen Schmerzen, die mit einer solchen Behandlung verbunden sind, schwer traumatisiert werden. Extraktionen werden oft verharmlost, stellen jedoch einen schweren Eingriff dar, und das, was immer so harmlos als Schließen der Lücken bezeichnet wird, ist ein Abbau des Kieferknochens. Wahrscheinlich hat aber der KFO nicht gesagt "Wir werden bei Ihrem Kind 14mm Kieferknochen abbauen", oder? Mir selbst wurden als Kind Zähne im Oberkiefer gezogen und alles nach hinten gedrückt, was mich ziehmlich entstellt. Ich war vorher ein sehr fröhliches und aufgewecktes Kind gewesen, seit meiner kieferorthopädischen Behandlung habe ich jedoch keinen Bezug zu meinem Gesicht mehr. Ihrem Kind wünsche ich von ganzem Herzen, dass ihm dieses Schicksal erspart bleibt.
  11. Bei mir sind vor kurzem massive Wurzelresorptionen bei den Frontzähnen des Unterkiefers festgestellt worden, die Wurzeln sind gerade mal noch halb so lang wie vor Behandlungsbeginn. Muss ich jetzt davon ausgehen, dass mir die Zähne bald ausfallen werden, oder können sie trotzdem noch irgendwie erhalten bleiben? Ein Zahn ist, glaube ich, auf jeden Fall hinüber, die anderen würde eigentlich ganz gerne noch eine Weile behalten ...
  12. Hallo V-Chan, Hallo Eve, Danke für eure Beiträge, sie sind für mich eine echte Entscheidungshilfe, mich doch noch operieren zu lassen (hatte nämlich eigentlich mit allem schon abgeschlossen, weil ich durch einen KFO komplett verpfuscht worden bin). Gruß, Silke
  13. Es ist schon schlimm, wie sehr man darunter leiden muss, dass eine Kieferfehlstellung dazu verleitet, Rückschlüsse auf den Charakter oder die momentane Stimmung zu ziehen. Mir geht es auch immer so, dass andere denken ich wäre entweder extrem schlecht gelaunt oder verängstigt, auch wenn ich mich gerade keines von beiden bin. Ich habe ganz oft den Impuls, Leuten zu sagen "Das bin gar nicht ich, das ist nur mein Gesicht."
  14. Hallo Beldia, Ich habe leider noch keine Ahnung wie es weiter geht, bei mir ist seit sieben Monaten alles in der Schwebe und noch kein Ende in sich. Wie schön, dass wir dich vor Extraktionen und einem daraus resultierenden eingedellten Gesicht haben bewahren können! Ein Implantat ist natürlich auch mit Aufwand und Kosten verbunden, du hast dann aber wenigstens ein schönes Gebiss, und deine Gesichtszüge verändern sich nicht. Ich habe eine Bekannte in den USA, die hat zwei Implantate in der Unterkieferfront und hat keinerlei Probleme damit. Gruß, Callas
  15. Vielen Dank für die vielen Antworten, dann gibt es ja vielleicht doch noch Hoffnung, dass ich irgendwann in meinem Leben mal Luft bekomme. Ich war halt total enttäuscht, dass nach der GNE überhaupt nichts passiert war.