JanaxX

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Über JanaxX

  • Rang
    Möchtegern-Kieferchirurg
  • Geburtstag

Profile Information

  • Gender
    Not Telling

Converted

  • Biografie
    21 Jahre alt
  • Wohnort
    Ba-Wü
  • OP-Termin
    6.04.2010 GNE;04.02.2011 Bimax
  • Klinik
    Marienhospital Stuttgart

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  1. Ein letztes Update... Es gibt Momente im Leben, die mit Musik untermalt werden müssten. Eine Melodie, die dich durch diesen Moment trägt. Egal wie schön oder traurig er ist. Hätte ich mir etwas wünschen können, meine Wahl wäre auf The Story von Brandi Carlile gefallen. Kitschig, ich weiß, aber irgendwie auch treffend. Ich hatte heute meinen allerletzten Termin im MH. Ein Grund zum Feiern! Und zum Nachdenken. Vier Jahre sind eine lange Zeit. Für eine Behandlung und für mich. Es sind viele Dinge passiert, einige Meilensteine wurden erreicht, ich habe gehofft, ich habe gezweifelt, ich habe geweint und ich habe gelacht. Es war definitiv nicht leicht, aber ich bin froh über all die Erfahrungen, die ich machen konnte. Mit gemischten Gefühlen bin ich heute aus dem MH gegangen. Wirklich, ich freue mich sehr, sehr, dass ich nun endgültig damit abschließen kann. Irgendwann muss auch mal ein Punkt gesetzt werden. Aber die Zeit vor der Behandlung hat mich doch ziemlich geprägt. Umso mehr freue ich mich auf alles, was kommt ! Ich wünsche Euch viel Kraft und Geduld! Vor allem Letzteres lief bei mir bisher immer auf Sparflamme. Mittlerweile habe ich die Tendenz zur Ruhe. Danke, lieber Kiefer !. Das ist es also. Mein Fazit. Ein neues Kapitel beginnt..., ich bin gespannt, was die Seiten füllen wird! Au revoir
  2. Aaaaaaah, Sanne!! Warum ist das so an mir vorbeigezogen? HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Geschafft! Sei stolz auf Dich
  3. Update: 6 Monate post ME, Implantate Vol. 1 Vorneweg: Auf Grund eines völlig talentfreien Teams in Sachen Organisation, ist jeder Termin eine Überraschung. Struktur und terminliche Absprachen zählen leider nicht zu den Stärken im MH. Das wird aber alles mit viel Menschlichhekit, Kompetenz und Empathie ausgeglichen. Deshalb war ich sehr auf den heutigen Termin gespannt. Implantate sollten es sein. Zwei Stück. Links und rechts jeweils eins im UK. Knochenaufbau war ja schon mit der ME zusammen geschehen. Und so stand ich also um Punkt 9 auf der Matte. Dank Dämmerschlaf, mit großem Hungerloch, weil man dazu leider nüchtern sein muss. Als ich dann auch noch eine geschlagene Stunde warten musste, hing mein Magen endgültig auf halb acht. Als ich dann endlich in der Miniaturausgabe des OPs Platz nehmen durfte,....wartete ich erneut. Kurze Zeit später tauchte eine sichtlich nervöse Anästhesistin auf. Vermutlich war ich ihr erster großer Deal. Ich veruschte ruhig zu bleiben, das richtige Medikament kann schließlich jeder mal suchen. Auch verzieh ich ihr, dass sie zwei Anläufe für meinen Zugang brauchte, für den ersten ein Blutbad anrichtete und der zweite freundlicherweise in meiner rechten Armbeuge (!) landete. Unter den Argusaugen ihres Mentors spritze sie mir dann ein Medikament, von dem mir schwindelig werden würde. Gebannt schauten mich drei Ärzte an und nickten anerkennden, als ich nickte, als sie fragten, ob ich schon etwas merken würde. So einfach kann man Ärzte eine Freude machen Wenige Augenblicke später ging es mit Clip am Finger, Blutdruckmanschette um den Arm, OP-Tuch auf dem Gesicht und gefühlten 10l Desinfektionsmittel auf/in/unter meiner Haut an die eigentliche Implantation. Und ich fühlte mich gut. Sehr gut. Vermutlich knackte ich auch einige Male weg, aber es war super. I'm in with Analgosedierungen. Selten so entspannt gewesen, beim Anblick eines Instruments, das aussieht wie ein Presslufthammer in klein. Und er fuhr wirklich alle Geschütze auf. Aber hey....ich war analgosediert. Da ist dir alles bumms! Hätte er gesagt ich soll ihm die Füße küssen, ich hätte es vermutlich getan haha Nach dem kleinen Eingriff sollte ich noch drei ganze Stunden im Aufwachraum für ambulante Patienten verharren. Am Ende konnte ich zwei Stunden aushandeln und das war auch gutes Timing. Die zuständige Krankenpflegerin ging mir tierisch auf die Nerven. Und da mein Kreislauf machte, was er sollte, konnte ich zum Röntgen und anschließend wieder in die Ambulanz. Da ich weiß, dass sich Dr. W. darüber freut, wenn man sich für sein Werk interessiert, schaute ich mir gemeinsam mit ihm gebannt mein Röntgenbild mit den brandneuen Implantaten ein. Während er mir die genaue Position der Implantate erklärte, stellte ich gedanklich fest, dass ich gerne mal wieder ein Röntgenbild von mir hätte, das OHNE Metall ist. Aber die Teile gehören ja jetzt quasi zu meinem Kiefer dazu. Auch nett war, als er mich voller Stolz fragte, ob ich sehen würde, dass das eine Implantat höher sitzt, als das andere. Ich bejahte. Mit einem Kinder-Geschenkeauspack-Blick meinte er "ich habe auf ihren UK-Nerv aufgepasst!!" Da freute ich mich aber glatt mit, weil auf sabbern hatte ich nur bedingt Lust. Ich kanns nur immer wieder betonen, der Typ ist Empathie pur! Leider auch was das Essen angeht. 3 Tage flüssig, drei Tage püriert, dann langsam anfangen zu kauen. Same procedure as every year . Mit einer handvoll Medikamente (Antiobiotikum, Schmerzmittel und etwas undefinierbares), schickte er mich also wieder nach Hause. Aber Gott sei Dank, kann ich nächste Woche gleich wieder hin. Wär ja schlimm, wenn nicht!!
  4. Danke, Sanne Das mit der Vollnarkose hat er nur abgelehnt, bzw. als nicht sinnvoll erachtet, weil das jetzt nicht gerade wenig ist, was da vom Körper hinterher verarbeitet werden muss. Und 'ne Vollnarkose will ich ehrlich gesagt auch nicht schon wieder. Dämmerschlaf fand er wie gesagt auch nur so ganz okay, weil es eben nicht nochmal extra schmerzreduzierend wirkt, sondern die lokale Betäubung lediglich etwas unterstützt. Da ich am Ende vom Gespräch allerdings meinen Hundenblick aufgesetzt hab, hat er mir wohlwollend zugesichert, dass ich ja mal zur Anästhesie gehen könne, um das AUfklärungsgespräch und sei es nur prophylaktisch, zu machen. Geht doch Und ruck-zuck ist relativ, 1 - 1,5 h hat er veranschlagt. Ich stell mich seelisch auf 2 ein
  5. Update: eine Weile nach der ME; Implantatvorbesprechung Das MH hatte mich wieder! Und zwar für satte 3,5h. Ich habs ja nicht für möglich gehalten, dass man in der Ambulanz länger wartet, als in der Radiologie, aber es geht doch. Leider! Immerhin hab ich die spannende Suche nach dem Diensthandy samt Besitzer mitverfolgen können. Und ich dachte immer Ärzte seien froh, wenn sie das mal nicht bei sich hätten . Im Wartebereich hab ich überraschenderweise Schokolädchen getroffen und noch ein wenig nett geplaudert. Fröhliche Splintzeit noch! Im Behandlungszimmer hat der liebe W. erstmal ausgiebig meinen Biss betrachtet. Aus unerklärlichen Gründen hat sich meine Mittellinie leider etwas verschoben. Beim KFO hab ich dank der mit meinem Terminkalender völlig unkompatiblen Urlaubsplanung von der Praxis in gefühlten 100 Jahren wieder nen Termin. Er zeigte sich wenig begeistert. Kann ich verstehen, bin ich ja auch nicht. Zur Sicherheit wurden nochmal Fotos gemacht und mit den alten Aufnahmen verglichen. Da solle sich aber die KFO drum kümmern. Für die Implantate wurden anschließend noch mit einer blauen Masse Abdrücke von beiden Kiefern gemacht. Die Zahnarzthelferin hats geschafft, mich damit bis zur Nase einzusauen, ich sah aus wie ein Schlumpf . Im Anschluss wurden jeweils eine mit Silikon (?) überzogene Metallkugel in den beiden Schaltlücken im UK platziert, mit welchen ich im zugebissenen Zustand geröngt wurde. Als mir Dr. W. den Röntgenschein in die Hand drückte schaute er mich nochmal prüfend an...."schwanger sind Sie derzeit sicher nicht?" Äääh....NEIN!! Hätte er den Spruch nicht schon eine Woche post ME gebracht, ich hätte es persönlich genommen . Wieder in der Ambulanz angekommen, wurde ich für eine geschlagene Stunde im hintersten Zimmer der Ambulanz geparkt. Irgendwann kannte ich die einlaminierten Mülltrennungsregeln an der Wand auswendig. Als ich kurz davor war, einfach zu gehen (wohlgemerkt machten alle so nach und nach Feierabend dort), tauchte doch noch der langersehnte Mann in weiß auf. Trotz der doch schon sehr fortgeschrittenen Zeit, erklärte er mir genau wie das mit den Implantaten ablaufen wird, Die Risiken untermalte er mit passender Mimik und Gestik und ging an entscheidenden Stellen mit der Stimme runter. Sehr eindrucksvoll!! Auch find ich es fast schon erschreckend, wie gefasst man Risiken wie "Kieferbruch", "Taubheitsgefühle" oder "Zahnverlust" aufnehmen kann. Aber da ich das im Schnitt die letzten drei Jahre jährlich einmal gehört habe, ist das fast schon normal^^. Da ich mit lokalen Betäubungen bisher nur bedingt gute Erfahrungen gemacht habe (links wirken die Dinger bei mir nicht richtig), fragte ich nach Alternativen. Von einer Vollnarkose riet er mir vehement ab. Auch ein Dämmerschlaf würde nur bedingt schmerzlindernd wirken. Man würde eben einfach alles von einer Wolke aus sehen und es würde den Effekt der Loklanästhesie lediglich ein kleines bisschen unterstützen. WILL ICH! Wir haben uns darauf geeinigt, das am Tag der Implantierung zu entscheiden. Also muss ich bald nochmal hin, zur Ansäthesieaufklärung. Na ja, Hauptsache mir tut nichts weh^^. Und das war er dann schon wieder, der MH-Besuch. Im August folgt der nächste. Implantate und so . Ansonsten ist alles im Lot. Mittlerweile mach ich auch Sport. Wenn das meine Physiotherapeutin wüsste... Ich merke wirklich, dass es was bringt. Ich hab keine tierischen KG-Probleme, aber nach sportlicher Betätigung hab ich null reibende oder knirschende Geräusche mehr beim Mund öffnen/gähnen/kauen. Sehr erfreulich Gefühlsmäßig ist eigentlich alles wieder da. Innen an manchen Stellen noch nicht ganz, aber damit kann ich leben. Viele Grüße, Jana
  6. Hey Chris, freut mich, dass du alles gut überstanden hast Freu dich auf dein Metall! Ein sehr schönes und auch irgendwie unwirkliches Gefühl, das in den Händen zu halten oder es überhaupt mal zu sehen. Bald sind auch die sichtbaren Spuren verschwunden und dann ist es wirklich geschafft Genieß dein Eis und die Sonne, ein Kieferfreier Sommer liegt vor dir )
  7. Nett, dass du geschrieben hast Neulich hab ich aus Versehen mal wieder Erbsensuppe gegessen. Da kamen direkt auch wieder Erinnerungen hoch.... In den Joe Clever Genuss bin ich leider seitdem nicht mehr gekommen... Der Aufbaustelle gehts gut, die Restschwellungen sind weg und das Gefühl ist wieder fast da. Außer innen, da ist es an manchen Stellen noch ziemlich schläfrig. Aber das ist mir voll egal In ein paar Wochen hab ich wieder 'nen Termin, da kann ich meinen MH-Klatsch mal wieder auf den neuesten Stand bringen. Ob mit oder ohne große Augen, ich bin schon gespannt^^
  8. Hallöchen Irene! Schön zu hören, dass bei dir alles sehr gut verlaufen ist und du die ewig lange OP-Zeit wohl auch gut überstanden hast!! Das mit dem langen OP-Bericht kommt mir bekannt vor, da kenne ich noch jemanden Das Schlimmste hast du bei Weitem schon überstanden und die Splintzeit überstehst du jetzt auch noch und dann bist du auch schon abgeschwollen... oder so Ich schick dir ganz liebe Grüße und gute Besserung!
  9. Ich wünsch Dir ganz viel Glück und drück die Daumen!
  10. Mal vom Schnäuzverbot abgesehen und niesen so wenig wie möglich nach der Bimax: Falls ich doch mal niesen musste, war das wahnsinnig unangenehm und ich hatte das Gefühl, meine Kiefer gleich in den Händen zu halten. Nach der OP ist die Luft die ersten Tage sowieso etwas knapp, bei mir war die Nase praktisch dauerdicht. Zusätzlich noch ne allergiegeplagte Nase zu haben ist vermutlich weder für dich, noch für das OP-Gebiet schön. Ich würde auch versuchen die OP in eine allergiefreie Zeit zu legen, auch wenn man das immer nicht ganz 100% planen kann...
  11. Hey Sanne ) Hier auch nochmal: Glückwunsch zum Fertig-Sein ! Das mit dem Essen ist wirklich etwas verwirrend. Auch die Sache mit dem Zähne putzen kann von Ärzten unterschiedlich ausgelegt werden. Reine Interpretationssache Und letztendlich sagt eh jeder das gleiche: Man merkt schnell, was geht und was nicht. Jetzt schwell erstmal schön ab, ruh dich noch ein bisschen aus und bald schon ist alles wieder wie vorher Freut mich, dass alles so gut läuft!! Ich wünsch dir gute Besserung
  12. Kurz nach der OP und auch am Tag nach der OP war ich immer froh, nicht alleine im Zimmer gewesen zu sein. Besonders nach der GNE. Da hat meine Zimmernachbarin sogar mal für mich geklingelt, weil sie dachte ich sei kurz vor scheintot. Da war ich aber auch so fertig, das ich nicht mal den Klingelknopf hätte drücken können. Und auch sonst, ich hatte zwar viel Besuch und eigentlich nie jemand mit dem identischen OP-Programm, aber immer Glück mit meinen Zimmernachbarn. Und wenns nur die Omi war, die in der anderen Ecke lag und mit sich selbst beschäftigt war. Einzelzimmerluxus hatte ich jeweils die letzten zwei Tage bei den OPs, da wars dann auch in Ordnung, da gings mir ja dann auch wieder gut und das Klingelproblem war keins mehr
  13. D A N K E [wobei gaaaanz fertig bin ich ja erst nach den Implantaten. Aber es fühlt sich auch jetzt ziemlich fertig an ] In 23 Jahren komm ich hier gern wieder her. Aber nur, um meine POSITIVEN Langzeiterfahrungen bezüglich Kiefer-OPs mitzuteilen. Was anderes kommt mir nicht in die Tüte! Einmal reicht mir der Spaß hier Das mit dem Joe Clever Drink ist direkt mal 'ne Idee. Sollte über den Trennungsschmerz etwas hinweg helfen. Alternativ könnt ich mir auch mal ein Kräutercremesüppchen machen. Yummi!! Nicht.
  14. Update, 3 1/2 Wochen post ME & Knochenaufbau, 8272653. Nachkontrolle Heute hatte ich das obligatorische Mittwoch-Date mit W. Mittlerweile grüßt mich sogar schon die äußerst zickige Empfangsfrau mit Namen. Weisse Bescheid. Der Termin an sich ging wirklich schnell, die Schrauben sollten raus. Und ich war wirklich nicht traurig drum. Mein Schraubensortiment in meinem Mund hat ziemliches Nerv-Potential. Morgens nach dem Aufwachen hatte ich jedes Mal einen netten Abdruck vom Gummi in meiner Wangeninnentasche. Ganz toll! Und beim Lachen hängt sich die Backe selbstverständlich jedes Mal an der Schraube auf. Also, raus damit. Ich glaube die halten mich dort alle für ziemlich labil, was solche Geschichten angeht, denn sie haben sehr empathisch und beruhigend auf mich eingeschwatzt, inklusive Schultertätscheln . Das Rausdrehen hat aber wirklich nicht weh getan und ging auch ganz ohne Betäubung. Und dann war der Termin auch eigentlich schon rum. In drei Monaten soll ich wiederkommen. Zur Nachkontrolle und Implantatvorbesprechung. In 12 Wochen! Ein radikaler MH-Entzug. Mir schwant Schlimmes! Taubheitsgefühle hab ich noch. Hinten in der WHZ-Region, dort wo mir Knochen entnommen wurde. Sehr ungewohnt und wenn das bleibt, fänd ichs doof. Wenn ich ein Smint im Mund hab und ich mit Sicherheit weiß, es NICHT geschluckt zu haben, es aber nicht auffinden kann, weiß ich, es kurvt in der tauben Gegend rum Laut Dr. W. kann das noch Monate dauern, aber er ist zuversichtlich, dass das Gefühl auf jeden Fall wiederkommt. Ansonsten siehts mit Minderempfinden gut aus. Voll ist es noch nicht überall da, aber es kribbelt immer noch ab und an. Mein Zahnfleisch ist allerdings auch noch in leicht komatösem Zustand, aber das war bisher nach jeder OP so. Schwellungstechnisch bin ich noch leicht in der Platten-Backen-Region geschwollen. Und am UK auch noch ganz leicht. Aber wirklich nur noch erfühlbar und nicht sichtbar. Und ich dachte schon, das geht nie mehr weg Was aber gut ist, man kann deutlich schneller wieder in normaler Position schlafen, als nach der GNE oder der Bimax. Ich schwell nicht an über Nacht, obwohl ich nicht hochgelagert schlafe. Die Stelle an der der Knochen entnommen wurde, ist auch noch etwas empfindlich. Stürmische Umarmungen oder Begrüßungsküsschen bin ich bisher noch nicht so aufgeschlossen gegenüber. Essen muss ich noch eineinhalb Wochen weich. Dann kann ich mich langsam steigern. Da freu ich mich schon drauf! Meine Mundöffnung war übrigens ziemlich schnell wieder so wie vor der ME. Es fühlt sich nur noch etwas steif an, beim Mundöffnen. Aber da bin ich ja sowieso am Überlegen, nochmal ein Physiorezept zu machen, einfach um das nochmal zu stabilisieren. Professionell. Nicht so wischiwaschi wie ich das machen würde . Eine ME ist wirklich angenehm. Man nimmt viel schneller wieder am Alltagsleben teil. Man muss direkt überlegen, wie lange die OP jetzt her ist und kann nicht mehr auf die Stunde genau sagen, wie lange (z.B.) die Bimax denn jetzt schon her ist. Man schwillt schneller ab, hat eigentlich so gut wie nie Anlaufschwierigkeiten mit dem Essen. Man kennt das eh schon alles, eigentlich ziemlich unspektakulär. Und wenn man nicht gerade JanaxX ist, dann kann man das auch mit weitaus weniger Nachkontrollen über die Bühne bringen. Die ME ist wirklich kein großes Hexenwerk und das Gefühl 'fertig' zu sein ist ein gutes! Spange draußen, plattenlos und zu wissen: Man kann nur noch abschwellen. Und nie mehr anschwellen . Noch zwei Wörter fürs Wörterbuch: -Routine -Nervtötend Es liegt sehr nah beieinander . Ich hab übrigens bei meiner KK angeklopft und gefragt wie es mit der Kostenübernahme aussieht, zwecks Implantate. Daraufhin kam die Antwort, dass sie sich nur an der Krone für das Implantat beteiligen würden. Bei Nichtanlagen wird für das Implantat selbst und der Knochenaufbau nur dann etwas übernommen, wenn mehrere Zähne fehlen. Da es bei mir nur zwei sind, kann ich mir das abschminken. Ich will hier jetzt keine Diskussion lostreten. Falls jemand den ultimativen Implantats-KK-Tipp hat, gerne per PN . Ich wollte das nur als Randinformation einfließen lassen. Ich wünsch Euch allen, die die Behandlung noch vor sich haben oder mittendrin stecken viel Glück, Kraft und Geduld! Man kann alles überstehen. Und ja, es hat ein Ende, auch wenn es manchmal nicht so scheint. Und wenn ihr fertig seid, seid stolz auf euch! Denn das ist schon eine große Leistung! Jeder hier weiß, was es bedeutet, 'in Behandlung' zu sein. Hier können es alle verstehen. Außenstehende tun sich da oft schwer. Und ich glaube, man kann es auch nicht nachvollziehen. Die 4 Jahre Behandlung haben wirklich einen sehr großen Raum in meinem Leben eingenommen. Und so freue ich mich jetzt auf meinen ersten Sommer nach Behandlungsende. Sonnenschein, Frühlingsgefühle und einen freien Kopf. Jawollja!
  15. Update, 2 1/2 Wochen post ME & Knochenaufbau, gefühlte 1000. Nachkontrolle Es wird so langsam zur Routine. Mittwoch ist MH-Time!! Es würde was fehlen, wenn nicht . Ich musste mal wieder feststellen, dass man sich relativ schnell an alles gewöhnen kann. Die Schrauben stören mich mittlerweile nur noch selten. Meine Schleimhaut hat sich auch dran gewöhnt. Und weil wir so d'accord sind, die Schrauben & Ich, bleiben sie nochmal 'ne Woche drin. Ich meinte mich zu erinnern, er sprach von Tagen bis sich das mit dem Biss wieder gibt, nuuuun ja. Eigentlich ist der Biss auch wieder geschlossen, das Problem ist nur, dass ich noch nie komplett 'dicht' war auf der linken Seite, also die hinteren Backenzähne waren meines Wissens nach noch nie ganz geschlossenn. Aber Onkel W. bleibt hartnäckig. Nochmal 'ne Woche Gummitragen. Dieses Mal nur einen und nen dünneren. Na dann^^ Ich muss mich übrigens korrigieren. Er ist nicht nur fürsorglich, sondern auch noch übergenau. Da müssen wir jetzt alle durch. [Die Assistenzärztin ist mittlerweile übrigens mit meinem Lieblings-B gleichgezogen. Die kann man nur mögen! Die kann gut Smalltallken Und er wäre fast vom Thron gestoßen worden, aber er hat mich heute so nett angelächelt, da bring ich das nicht übers Herz .] In den Genuss des Fäden ziehens bin ich heute auch noch gekommen. Ich dachte eigentlich, die lösen sich von selbst auf, aber er fand es ist an der Zeit, sie zu entfernen. Da ich hier schon öfters was von Schmerzen gelesen hab, fand ich die Idee nur so semi gut. War aber nicht schlimm, es hat höchstens (!) mal geziept. Fäden Ziehen kann er, der Dr. W. Ansonsten bin ich seit dem Wochenende doch endlich mal abgeschwollen. Also man sieht mir den ganzen Prozess nicht mehr an. Ein bisschen ist sie noch da, die Schwellung, aber wirklich nur noch leicht. Was das Gefühl angeht, es fühlt sich schon noch alles 'operiert' an. Vor allem auf den Backen ist das bei mir immer deutlich bemerktbar. Und meine Lippen sind noch etwas steif. Was ich auch noch nie hatte: Richtige Taubheit an der Stelle hinterm letzten Backenzahn. Also sowohl am Zahnfleisch unten, als auch auf der Backe. Die ist schon ziemlich mitgenommen, weil ich ausversehen beim Essen immer drauf rumkaue. Na ja...wird hoffentlich auch wieder. Nächste Woche also nochmal. Zapfenstreich für die Schrauben. Oder so...