Rainer72

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  1. Naja, wirklich verheimlichen muss man die OP sicher nicht. Es gibt wohl viele, denen von außen nie aufgefallen ist, dass man ein Problem hat. Und die wundern sich dann halt, dass man sich deswegen operieren lässt. Aber die Menschen, die das nicht verstehen, die sind auch nicht wert, dass man sich länger mit ihnen auseinandersetzt. Es geht ja nicht um die Leute, sondern um einen selbst. Also wem es auffällt und wer Fragen stellt, der kann ruhig eine Antwort kriegen, aber ich würde nie dann in die Runde gehen und es jedem aufdrängen, so wie man es auch mit anderen Krankheiten ja auch nicht tun würde. Der Familie erzählt man sowas natürlich, aber zum Beispiel würde ich kein Posting in Facebook mit sowas machen, aber das ist Geschmackssache, manche sind eben mitteilungsbedürftiger als andere....müssen sich dann aber nicht über die blöden Kommentare wundern. LG
  2. Hallo, macht doch einfach einen Termin mit eurem Chirurgen und sprecht mit ihm offen über eure Ängste. Niemand kann euch besser die Ängste nehmen als der Arzt, der euch behandeln soll. Und wenn ihr absolut kein Zutrauen zu ihm habt, dann wechselt den Arzt. Die OP ist zu einschneidend in euer Leben, als dass man die von jemand machen lässt, dem man nicht vertraut. Ich selbst hab 2 Jahre lang nach dem richtigen Arzt gesucht und erst als mein Arzt unabhängig voneinander von zwei verschiedenen Zahnärzten empfohlen wurde, da hab ich mich dann entschieden. Jedoch kann überall was schiefgehen, niemand ist perfekt, jede OP hat Risiken. Das neue Äußere nach der OP kann euch in etwa im vorhinein simuliert werden, dass stimmt zwar nicht 100%, aber doch ziemlich gut. Viele Grüße Rainer
  3. Ja, kann ich bestätigen
  4. Ja, finde das Thema hier auch längst überfällig...
  5. Ich fand das heimtückische am Bogenwechsel, dass man die zu langen Enden immer erst merkt, wenn man schon zu Hause ist. Beim nochmal drüberfühlen mit der Zunge direkt nach dem Bogenwechsel in der Praxis konnte ich das nie so ganz sicher sagen, ob wirklich nichts mehr stört. So bin ich dann mind. nach 3 Bogenwechseln in der gleichen Woche nochmal zum KFO, das Wegknipsen der Enden ging auch zum Glück ganz schnell...mit der Zeit lernt man dann, direkt in der Praxis wirklich intensiv zu probieren, ob der Bogen zu lang ist. Die zu langen Enden konnte ich manchmal 1-2 Tage ignorieren, aber das hab ich dann hinterher meist mind. 1 Woche bereut, weil sich dann schon die Stelle, wo sich der Draht reinbohrt, leicht entzündet hatte. Also wenn es piekt, würde ich immer möglichst schnell Abhilfe schaffen lassen..warum soll man unnötig Schmerzen aushalten.
  6. Frag doch Deinen KFO nochmal freundlich, ob man Dir nicht doch ein Stückchen Draht abknipsen kann. Mein KFO hat immer gesagt, wenn was wäre, solle ich vorbeischauen, weil Schmerzen nicht wirklich sein müssten. Und überstehender Draht ist halt an den Enden hinderlich, auch wenn es nur wenige 10tel Millimeter sind, fühlen die sich eben manchmal nach viel mehr an. Und Wachs hält dort eh nicht...die Erfahrung hab ich auch gemacht. LG Rainer
  7. hi

    Willkommen im Forum und viel Glück bei Deinem Beratungstermin! Rainer
  8. Also nach meiner Erfahrung würde ich mir an Deiner Stelle mind. 8 Wochen nach einer solchen OP nicht sowas wie einen Sommerurlaub mit viel Hitze vornehmen. Wenn alles so geschwollen ist, dann bist Du froh, wenn Du kühle Luft um Dich hast und nicht brutzelst. Aber da ist ja jeder anders.... LG Rainer
  9. Kann mir nicht helfen...so mancher Ratschlag hier klingt wie ne Beratung im Baumarkt. "Ein 6er Flansch auf eine Muffe mit 3 1/2" Gewinde auf Edelstahl Rohre würde ich nicht machen, dann lieber Kupferrohre ohne Flansch direkt auf die Muffe ...ehhh..." Sorry ..sollte etwas aufheitern
  10. Du wirst hoffentlich nicht Dich auf "Werbung" verlassen, wenn es um eine OP geht? Frag die Experten und nicht solche, die diese OP als "Schönheits-OP" verkaufen. Die Narben sind vlt. nur innen ..aber wenn ein Nerv bei der OP verletzt wird, dann ist die Auswirkung vlt. sichtbar, und auf jeden Fall spürbar!
  11. Niemand, der bei Verstand ist, wird sowas über sich ergehen lassen, weil ihm "sein Gesicht nicht gefällt"...dafür sind die Risiken zu groß, die es bei jeder OP gibt und diese OP ist gewiss ein ziemlich großer Eingriff. Nicht ohne Grund gibt es solche OPs überhaupt erst seit relativ kurzer Zeit... Mit 16 halte ich ihn noch nicht für so reif, dass er das überhaupt einschätzen kann. Ich würde an Deiner Stelle dringend Rat bei einem weiteren Arzt suchen und mich nicht auf ein Urteil von Laien aus Foren verlassen, es kann durch Deine Beschreibung ohnehin keiner einschätzen, ob es notwendig ist oder nicht. Viele Grüße Rainer
  12. Hallo Marco, doch, meine Bimax-OP hab ich schon hinter mir (Mai 2011), jedoch fühl ich mich nicht annähernd so gut wie Du. Vor allem wegen der Taubheit, die immer noch anhält und wegen der fehlenden Kinn-Verlagerung. Direkt nach der OP kam dann der Arzt und hat gesagt, dass ich leider schon in Narkose gewesen wäre, als er gesehen hat, dass ich dazu noch gar nicht zugestimmt hätte, aber er würde es mir dringend raten ;-( Mir Worten kann ich Dir nicht beschreiben wie man sich in dem Moment fühlt, kaum die eine Hürde überstanden, dann bekommt man gesagt, dass es eigtl. hätte noch mehr sein müssen. Jetzt wurde ich vertröstet auf die OP zur Metallentfernung, mit der dann eben auch das Kinn vorverlagert werden könnte, das heißt das Metall aus den Kiefern raus und neues Metall am Kinn rein. Das ist frustrierend Viele liebe Grüße Rainer
  13. Wenn Du das nächste mal zur Praxis Deines KC musst, dann werfe mal einen Blick auf den Ärzte-Parkplatz. Auf eben diesem steht bei meinem KC ein amerikanischer Sportwagen. Wie bitte soll der sonst finanziert werden?
  14. Hallo Valli, bei mir hat die Kasse (eine der besseren BKKs) die OP (Kosten einer Standard-OP) gezahlt, jedoch den KFO nur zur Hälfte. Und das, obwohl der KFO meinte "wenn nicht bei ihnen, bei wem denn dann...". Die minimalinvasive Methode und die Modell-OP hat die Kasse gar nicht bezahlt, sodass allein dafür 2000 EUR an mir hängen blieben. Vlt. ist die Techniker ja wirklich kulanter... Ich finde es zwar gut, wenn einem hier Mut gemacht wird. Jedoch finde ich sollte man mit solchen Aussagen wie "längstens 2 Wochen krank" oder "nach maximal 2 Tagen tut nichts mehr weh" sehr vorsichtig sein. Jeder Mensch ist anders und wenn man hier solche Maximalzeiten genannt bekommt, dann verzweifelt man hinterher, wenn es bei einem selbst nicht so ist. Die vielen, denen es richtig schlecht geht, die hier nicht schreiben, die sollte man auch berücksichtigen. Daher wird Dir Dein Arzt nicht mit so konkreten Angaben kommen, die wissen warum. Also frag am besten _Deinen_ Arzt. Ich war auch in HG und der Arzt dort, der die Bilder gemacht hat für die Modell-OP, der meinte damals schon, dass ich wohl erst im September wieder Gefühl haben werde...und ich wurde im Mai operiert. Leider behielt er nicht recht und es dauert noch länger. Aber bei anderen hat es auch bis zu 2 Jahre gedauert, was man hier so liest. Also nicht von solchen Einzelerfahrungen blenden lassen. Was nutzt einem so eine Aussage wie "im Schnitt dauert es so und so lange"? ..gar nichts! Jede Erfahrung ist eben subjektiv. Meine nächste OP ist hoffentlich Ende Q1 2012, wenn ich da dann mal zeitig einen Termin bekomme. Hoch lebe die Zweiklassenmedizin Viele Grüße Rainer
  15. Hallo Valli, die Prognose der Kieferorthopäden ist wohl immer etwas kurz. Wenn er sagt 1-1,5 Jahre würde ich immer mit dem schlimmsten rechnen und dann noch ein bischen länger. Bei mir hieß es genauso, jetzt sind es schon 19 Monate und ich hab das Ding immer noch und demnächst sollen wieder Gummis rein. Allerdings war bei mir anfangs auch eine GNE im Gespräch, nach 14 Monaten Spange war dann vor der OP keine Rede mehr davon. Zum Glück...Am Anfang denkst Du, Du würdest Dich nie an die Spange gewöhnen, nach jedem Bogenwechsel beim KFO kommen auch wieder Schmerzen und neue Druckstellen im Mund für bis zu einigen Wochen. Also Spass ist anders, aber man weiß ja, wofür man es auszuhalten hat. Manchmal ist man, besonders am Anfang, der Verzweiflung nahe, weil man mit der Spange nur noch Schmerzen hat und das Essen, wenn es denn überhaupt geht, eine Qual wird. Aber das normalisiert sich tatsächlich nach einer Weile. Bis ich mich echt an die Spange gewöhnt hatte, vergingen sich so gut 6-8 Wochen. Habe auch dann eine Bimax hinter mich gebracht mit ziemlich großem Versatz (Die Zähne haben sich vor der OP um ca. 1cm verfehlt.) Termin war Ende Mai 2011, bis heute ist das Gefühl nicht wieder im Kinn und der Unterlippe voll zurück, zudem ist wegen des großen Versatzes der Hautüberschuss zu spüren, was mir doch einige Probleme macht. Aber dafür passen die Zähne jetzt einigermaßen aufeinander, kauen kann ich damit noch nicht so wirklich, aber das übt man wohl erst über viele Monate und Jahre (bin ja schließlich auch schon 39 und hatte mich mit dem Zustand vorher eben arrangiert.) Nach der OP war ich knapp 6 Wochen krankgeschrieben, dann hab ich mich nicht wirklich so gefühlt, als ob ich dem Arbeitsalltag gewachsen wäre (ca. 15 Kilo leichter, kein Gefühl in Kinn und Unterlippe, sprechen ging zwar, aber irgendwie eben alles ungewohnt, viele Wörter machen Problem....insbesondere die Wörter, wofür man die Unterlippe braucht, also z.B. die mit "W" vorne..). Aber ewig zu Hause bleiben nach der OP geht eben nicht, und irgendwann muss man eben einfach ins kalte Wasser. Die Kollegen haben sehr verschieden reagiert, aber die meisten recht freundlich. Einige konnten nicht mit der veränderten Gesichtsform umgehen, und geschwollen war es ja nach 6 Wochen auch noch deutlich. Also wurde man angeglotzt wie ein Alien....aber wirklich gut sehen die meisten von denen auch nicht aus, also Kopf hoch und selbstsicher weitergehen Nach ca. 9 Wochen Post-OP hab ich mich dann auch wieder getraut, mit in die Kantine essen zu gehen. Aber bis heute (ca. 5 Monate Post-OP) hab ich mich noch nicht ganz an das neue Gebiss gewöhnt. Das nicht richtig essen können war ja eigtl. vorher der Grund für die OP, aber damals hatte ich volles Gefühl in den Lippen, nun könnte ich zwar vom Gebiss her theoretisch richtig essen, jedoch wegen des fehlenden Gefühls in den Lippen macht das Essen nicht wirklich richtig Spass. Man muss sich sehr konzentrieren, damit man die Futterluke mit dem Löffel oder der Gabel trifft. Wenn man halt so alt ist, dann ist es wohl alles nicht so leicht wie bei den vielen hier, die sich mit Anfang 20 der OP unterziehen. Schmerzfrei ist der Kiefer jetzt auch nicht, er knackt ziemlich häufig furchtbar laut, wenn ich was esse. Aber genau einmal...dann hat sich wohl die Stellung verbessert, anschließend geht das kauen dann leichter. Angst muss man nicht haben, vertraue Dich einem guten Arzt an, dann geht es wohl schon irgendwie. Aber stelle Dir die Zeit danach nicht wie im Himmel vor. Man lernt danach, sich über die kleinen Dinge zu freuen..das erst mal mit dem Löffel essen, die erste Banane, die man abgebissen hat statt zerkleinert gegessen, und irgendwann wieder das erste Stück Fleisch. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, ob man gewillt ist, das auszuhalten. Man braucht jedenfalls einen starken Willen und einen gefestigten Charakter, um das alles zu ertragen. Ich selbst rechne für nächstes Frühjahr damit, dass das Metall der Bimax entfernt wird, jedoch muss dann noch das Kinn gemacht werden, weil das vor der Bimax wohl verschlampt wurde, habe ich hier schonmal drüber berichtet . Nun habe ich zwei OPs mit starker Schwellung zu ertragen statt einer Ich schaue oft in den Spiegel und frage mich, ob es das alles wert gewesen ist...aber ich erwische mich selber ab und an dabei, dass ich mich tatsächlich freue auf die nächste OP. Weil ich dann hoffe, endlich auch mit korrigiertem Kinn wieder normal auszusehen. (Abgesehen von der riesen Rechnung, die dann auf mich zukommt....Krankenkasse bezahlt die Kinnkorrektur nicht). So ..ich hoffe ich hab niemand abgeschreckt. Letztenendes muss eh jeder für sich entscheiden. Wünsche Dir starke Nerven für die Behandlung! Rainer