sanne.85

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Über sanne.85

  • Rang
    Kieferknacker
  • Geburtstag 09.11.1985

Profile Information

  • Gender
    Female

Converted

  • Wohnort
    Sestelin
  • Interessen
    tanzen, Auto fahren, schwimmen, Musik hören
  • Beruf
    Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte
  • OP-Termin
    14.05.2014
  • Klinik
    Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg
  • Chirurg
    Chefarzt Dr. med. Dr. med. dent. Carsten Dittes
  • Kieferorthopäde
    Dr. med. Anja Ratzmann

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  1. Vielen Dank Susi, Bilder folgen natürlich auch noch. Ich hoffe, ich komme spätestens am Wochenende dazu. Die Reaktionen sind jedenfalls durchweg positiv gewesen
  2. Nachfolgend schreibe ich meinen OP-Bericht aus Patientensicht nieder: Am 23.06.2014 fand im Dietrich-Bornhöfer-Klinikum in Neubrandenburg meine BIMAX-OP statt. Vorab (19. September 2013) hatte ich dort bereits eine GNE-OP. Näheres hierzu --> 20.06.2014 - Vorstationärer Aufnahmetag: Um 9 Uhr sollte ich mich in der MKG Ambulanz melden. Vorab war ich noch zur Patientenaufnahme. Nummer ziehen, Überweisung und Chip-Karte abgeben und alle wichtigen Angaben überprüfen lassen. Dann gab es die Klebezettel und die Mappe für die weitere Behandlung. In der Ambulanz angekommen, hieß es ab auf Station C11 MKG. Zum Glück, in der Ambulanz war es schon brechend voll. Mein Freund begleitete mich. Mir stand mal wieder der schon bekannte Terminmarathon bevor: 1. Vorbereitung stationäre Aufnahme: Ich kam ins mir schon bekannte sehr, sehr nette Schwesternzimmer, wo die Schichtleitung die Aufnahmepapiere mit mir ausfüllte, Blut abgenommen wurde, Blutdruck gemessen und ein nettes Pläuschen nebenbei geführt wurde. Ich liebe die Station. Die Schwestern sind der Hammer. Klar gibt es auch eine Ausnahme, aber das machen die restlichen Schwestern mit ihrer Art und Freundlichkeit mehr als wieder gut. Eine Zimmerzuteilung konnte mit mir noch nicht gemacht werden, da noch nicht klar war, wer Montag entlassen wird und wer nicht. Ich durfte aber meinen Wunsch zum maximalen Zweibettzimmer äußern 2. OP-Vorgespräch mit Assistensarzt: Als Assistensarzt stellte sich mir ein junger Arzt vor, welcher leider (und ich möchte hiermit ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich gegen Nichtdeutsche keine Antisympathie habe) nur sehr schlecht bis gar nicht deutsch sprechen konnte. Hinzu kam, dass er sehr leise sprach, was die Sache zusätzlich erschwerte. Auch war er wirklich sehr, sehr langsam in allem was er tat. Leider hat sich dadurch der ganze Tag hingezogen. Das Aufklärungsgespräch sah ich nicht als solches an, ich sparte mir daher meine Fragen und Unklarheiten für den Chefarzt auf. Den das Aufklärungsgespräch, wie ich es auch vom letzten Mal kannte, wurde nicht in einem durchgezogen, sondern wurde ständig unterbrochen, weil ihm dann einfiel, dass ich noch zum Röntgen sollte, er was besprechen musste, andere Patienten auf ihre Entlassung warteten etc. 3. Röntgen: Im OP-Vorgespräch wurde, wie bereits angekündigt, angeordnet, dass nochmal eine akuelle Röntgenaufnahme gemacht wird. Also gingen wir runter zum Röntgen. Hier musste ich vielleicht, wenn es hoch kommt, 10 Minuten warten. Nach dem Röntgen ging es erst mal wieder zum Assistensarzt. 4. Narkose-Gespräch: Mit meinem ausgefüllten Narkoseformular ging es in Richtung Sprechstunde der Anästesie. Dort wartete bereits eine sehr nette Schwester, welche begeistert war, dass das Formular bereits ausgefüllt war. Es ging dann auch relativ zügig zum Arzt rein, welcher mit mir das Formular nochmal durch ging und mir einige Fragen stellte. Auch dieser Arzt sprach nur gebrochen Deutsch, was aber zu verstehen war. Zudem kam eine weitere Schwester hinzu, welche immer wieder fragte, ob ich auch alles verstanden habe usw. Fand ich sehr nett und hilfreich. Auch wurde gefragt, wie es mir nach meiner GNE-OP ging, ob es irgendwelche Komplikationen gab. Sie guckten sich nochmal den OP-Bericht an und meine Blutwerte, alles im Lot. Sehr schön. Ich war sehr beruhigt, dass die Werte mein Gefühl bestätigten, da ich seit der letzten OP vor der Narkose keine Angst mehr hatte 5. Chefarzt-visite/Op-Gespräch: Zum Abschluss ging es dann nochmal zur Ambulanz, wo der Chefarzt auf mich wartete. Er nahm sich die Zeit und guckte sich nochmal alles genau an. Wir schauten uns zusammen das Röntgenbild an, woran er nochmal alles erklärte. Meine Fragen und wurden beantwortet. Der Splint wurde zur Kontrolle nochmal eingepasst. Leider hätte er zu dem Zeitpunkt noch gerne das Model gehabt. Ahhhhhhhhhhh. Das hieß für mich ab nach HGW, zur Zahnklinik und das Model noch vor Feierabend holen. Dann ordnete er noch an, dass für alle Fälle, was dort in seiner ganzen Laufbahn (20 Jahre) noch nicht vorgekommen ist, 2 Blutkonserven gekreutz werden sollten. Das geht aber nur gewisse Stunden vorher. Da das Wochenende dazwischen lag, war es also geplant gleich Montag früh, wenn ich eintrudel, dieses umzusetzen. Auf ging es ins Wochenende, wo nochmal ordentlich reingehauen wurde Check-In war für Montag 9 Uhr geplant. 23.06.2014 - OP-Tag: Um 8.30 Uhr war ich auf Station C11 MKG angekommen. Der Flur war besetzt zur Visite der stationären Patienten. Keine Schwester weit und breit. Dann kam eine nette Schwester und sagte ihnen müssen wird doch jetzt gleich noch Blut abnehmen. Sie kommen mal gleich mit. Der Opa vor mir wunderte sich nur und sagte ich muss auch noch aufgenommen werden...ja ja sie kommen auch noch dran. Erstmal bekam ich dann mein Zimmer und jippi es standen nur 2 Betten drin Noch war ich alleine, was sich noch kurz vor Abfahrt in den OP änderte. Es kam eine Frau mittleren Alters dazu. Für mich war es an der Zeit mich "häuslich" einzurichten. Alles für die Rückkehr vorzubereiten und grifbereit zu packen. Dann wurden nochmal die Beißerchen geputzt. Geduscht, Haare gewaschen hatte ich noch zuhause. Dann zog ich mein sexy Hemdchen an mit Trombosestrümpfen und setzte mich aufs Bett. Eine Schwester brachte mir dann noch Nasenöl und -tropfen. Sie war ganz erschrocken, dass ich schon mein OP-Hemd anhatte und sagte "Mensch Susi jetzt musst du damit noch über den Flur zum Blut abnehmen". Nicht schlimm, kann man ja hinten zuhalten ja der Opi hat sich gefreut^^. Nach der Blutabnahme fragte ich direkt nach der LMA Tablette, ob ich die noch bekomme, weil ich bin ja gleich dran. Und ja, ich schmiss sie mir direkt ein, auch wenn ich null aufgeregt war. Ich freute mich sogar. Mein Freund, der mich wieder fuhr, war ganz überrascht. Und schon wurde ich zum OP abgeholt. Was ich da noch nicht wusste, dass ich die Bettnachbarin nicht mehr wieder sehen würde. (Nein sie lebt noch, wurde nur verlegt.)^^ Ersteinmal schob mich der nette Pfleger-Azubi in den falschen OP. Der OP-Beauftragte des falschen OPs fragte mich, ob ich hier bleiben möchte, ob was am Bein gemacht werden soll. Halllllooooo nein die sind alle ok. War auch nur ein Scherz. Im richtigen OP angekommen sah ich auch schon den Chefarzt, welcher mich gleich fragte wie es mir geht und ob alles ok ist. Klaro. Mein Model (welches ich wirklich noch kurz vor toresschluss bekommen habe) nebst Splinte hatte ich sicher im Karton verstaut am Fussende. Ab ging es auf die OP Liege. Kanülen dran (so ca. 3). Es wurde mir offenbart, dass ich einen Blasenkatheter bekommen würde, da die OP planungsmäßig 6 Stunden dauern wird. Aber immerhin bleibt mir die Magensonde erspart. Juhu. Nach dem Sauerstoff, welchen ich sehr tief einatmete, war ich weg. Von der OP an sich weiß ich leider nichts Nur das diese tatsächlich 6 Stunden gedauert hat, mir nach dem Einschlummern der Kartheter geschoben wurde. Erst der Oberkiefer dran war. Es wurde meine Nasenscheidewand angepasst sowie die Nasenmuschel, was wohl normal ist, wenn der Oberkiefer verändert wird. Anhand der Splinte (Oberkiefersplint, Unterkiefersplint, Zentric-Splint sowie OP-Splint) wurde dann der Unterkiefer zum Oberkiefer ausgerichtet. Wahnsinn, dass alles von innen gemacht wurde. Selbst die Drainagen, welche jeweils rechts und links in die Naht des UK gelegt wurden verliefen innen und wurden aus dem Mund raus geleitet. Ich habe jeweils einen Schnitt rechts und links hinten am UK-Gelenk gehabt sowie der komplette Oberkiefer von rechts nach links übers Lippenbändchen. Meine Kieferverlagerung erfolgte über eine Strecke von 16 mm (Oberkiefer 5 mm nach vorne, Unterkiefer 11 mm nach hinten). Abends (genaue Uhrzeit weiß ich leider nicht mehr) wachte ich dann auf. Mein Freund stand neben mir am Bett, er kam gerade an, nach dem er alle Stationen (MKG/Intensiv) abtelefoniert hat. Ihm wurde ganz anders, als er mich so sah und musste sich erstmal setzen. Man muss dazu sagen, mir hingen die Drainagebeutel voll Blut, eine Kühlmaske im Gesicht, darüber eine Sauerstoffmaske, diverse Überwachungs- und messschnürren und der Blasenkatheter. War bestimmt nicht schön. Aber mir ging es ganz gut. Hatte keine Schmerzen, war nur sau müde. Durch die Sauerstoffmaske wurde mir ein bisschen komisch, weil der Sauerstoff komisch gerochen hat, hatte ich das Gefühl. Der Pfleger fragte mich, ob mir schlecht ist und ob ich Schmerzen habe. Beides beantwortete ich mit ja. Vorsorglich hatte ich bei der letzten Op auch gemacht. Und ich fuhr auch dieses Mal gut damit. Zudem bekam ich noch eine Tromosespritze ins Bein. Blaue Flecken juhu. Die Nacht war weniger schön. Mir ging es war ganz gut, nachdem der Sauerstoff ab war, aber ich hatte extremen Speichelfluss, so dass alles mit der Kühlmaske verklebte. Ich forderte daher regelmäßig einen Waschlappen um mich im Gesicht davon zu befreien und meine Maske zu säubern. Als mein Freund dann wieder fuhr, konnte ich nur etapenweise schlafen. 24.06.2014 - 1. Tag nach der OP: Morgens hatte ich eine Schwester. Total nett. Sie wusch mich und flechtete mir sogar die Haare. Voll toll. Zur Visite kam dann auch der Chefarzt. Meine Werte waren alle top, so dass ich auf die normale Station verlegt werden konnte. Pünktlich zur Verlegung kam mein Freund auf die Intersivstation. Im Schlepptau zwei Schwestern der MKG-Station. Ich wurde samt Kühlgerät auf die MKG-Station verlegt. Als ich in den Flur der Station reinrollte rief mir gleich meine Lieblingsschwester zu "Na Susi, alles gut?" Juhu, ich war angekommen^^ Im Zimmer bemerkte ich gleich, dass ich eine neue Zimmergenossin bekommen haben muss. Es lag ein riesen Schaf auf dem Bett.^^ Die Schwestern nutzten gleich meine Lage und wechselten die Drainagebeutel sowie zogen mir zeitgleich den Katheter. Ich muss sagen, ich hab es mir schlimmer vorgestellt. Tat echt nicht weh oder war sonderlich unangenehm. Es kam noch der Hinweis auf die Nasentropfen und das Öl, was ich im Wechsel einnehmen sollte, so alle 2 Stunden, viel trinken, so gut es geht und oft es geht Laufen. Und wenn es nur zum Tee oder Wasser holen war. Und ich sollte mich melden, wenn ich kein Wasser lassen kann, dann würde ein neuer Katheter geschoben werden müssen. Oh neiiiiiiin. Ich ging natürlich sofort auf Toilette. Zum einen zum Austesten und ja es hat geklappt. Und zum Anderen, wollte ich mich im Spiegel betrachten. Nun ja...meine erste Reaktion und der Blick in den Spiegel war anders als erwartet. Nicht negativ, aber irgendwas fehlte, dachte ich. Na ja gut es war ja auch so, aber war komisch. Ich ging wieder ins Bett. Ich lernte meine Zimmergenossin und deren Mutter kennen. Ganz liebe Leute. Extra zur OP aus der Nähe von Bremen angereist. Sie hätten gehört, dass Neubrandenburg das Beste KH in ganz Norddeutschland für solche OPs sein soll. Ok wusste ich vorher nicht, aber ja da bei mir alles super lief, die Schwestern und Ärzte, besonders der Chefarzt, top sind und auch die Verpflegung/Betreuung nicht zu Wünschen übrig lies, kann ich das nur bestätigen. Würde mich jedes Mal wieder für dieses Krankenhaus mit dem Chefarzt entscheiden. Marina, meine ZImmergenossin, hatte das gleiche "Leiden" wie ich, vielleicht sogar noch etwas stärker ausgeprägt. Auf jeden Fall verstanden wir uns auf Anhieb und haben immer noch Kontakt, wenn es mit der Behandlung was neues gibt. Der Rest des Tages verlief ganz gut. Ich bekam noch Besuch von meinen Eltern. Wir gingen kurz auf den Flur. Deren Reaktion war "Wow, ich hätte gedacht du bis geschwollener und man sieht mehr von der OP" Haha nein es wurde ja alles durch den Mundraum gemacht. Mein Kreislauf spielte noch nicht so ganz mit und ich war total schlapp. Also ging es wieder ins Bett. Als mein Besuch sich dann verabschiedete, mein Schmerz- und Antibiotikumtropf durch war schlief ich. Sogar fast durch, bis auf mein nervender Speichelfluss. 25.06.2014 - 2. Tag nach der OP: 26.06.2014 - 3. Tag nach der OP: 27.06.2014 - 4. Tag nach der OP: 28.06.2014 - 5. Tag nach der OP: 29.06.2014 - 6. Tag nach der OP: 30.06.2014 - 7. Tag nach der OP - Tag der Entlassung: Die weiteren Ergänzungen folgen in Kürze. Danke
  3. Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich und abhängig vom Behandlungsverlauf, Schwierigkeitsgrad, OP-Methode etc. Man sollte sich immer individuell beraten lassen, auch gerne von 2-3 KFO/KC und ggf. der Krankenkasse. Ich würde grundsätzlich immer einen Antrag auf Kostenübernahme durch den behandelnden Arzt bei der Krankenkasse stellen lassen. In der Regel ist es dann so, dass man vorerst mit 20 % Eigenanteil in Vorkasse geht und diese nach Abschluss einer erfolgreichen Behandlung (KFO/OP) von der Krankenkasse erstattet bekommt.
  4. Sooooo, mal wieder einen Zwischenstand vor der großen OP Es wird langsam ernst. Heute ist Model-OP. Der Zentric-Splint wurde gefertigt. Der OP-Splint ist in Arbeit und sämtlich Abdrücke, Röntgenbilder, Fotos und Maße wurden genommen Mein OP-Termin ist der 14.05.2014. Bin schon ganz gespannt und hoffe, dass alles gut verläuft. Nächste Woche Montag und Mittwoch wird dann jeweils der OP-Splint für den Ober- und Unterkiefer eingepasst und genau geguck, ob alles passt und so ist, wie es sein soll, damit auch nach der OP nichts verrutschen kann Ich werde die Woche nach der OP im KH verdrahtet sein. Davor hab ich ehrlich gesagt etwas bammel :/ Was ist, wenn einem schlecht wird oder man Panik bekommt und dann ist alles verdrahtet....??? Oh je :/ Na ja wahrscheinlich mach ich mich wieder umsonst so fertig. Es wird hoffentlich halb so schlimm. Ansonsten habe ich vor der OP an sich keine Angst und vor der Narkose dieses Mal auch nicht mehr nur auf das, was eventuell danach kommt. Meine Lücke zwischen den Einsern ist übrigens vor Anfertigung des Splintes geschlossen gewesen. Ich habe bei beiden Kiefern die OP-Stahlbögen drin. Nächste Woche bekomme ich im OK noch eine 8ter-Ligatur, damit die Einser auch da bleiben wo sie sind. Termin für die anschließende Krankengymnastik habe ich auch schon besorgt. Das geht dann am 26.05.2014 los. Meine Logopädietermin habe ich auch hinter mich gebracht. War echt lustig. Spielerisches lernen So ich werde die Tage noch aktuelle Bilder einstellen und nochmal als Vergleich. Ansonsten lesen wir uns nach der OP wieder, wenn ich den Bericht geschrieben habe lg an euch!
  5. Hi an alle Ja es war wirklich ganz ok und harmonisch. Waren alle sehr nett und so hat man sich auch gut aufgehoben gefühlt. Vorallem erklärt der Chefarzt einem immer alles gleich, ohne groß nachfragen zu müssen. Ist auch nicht überall so, leider. Hab es auf jeden Fall bis jetzt nie bereut es gemacht zu haben Nächste Woche werden mir erstmal die Fäden gezogen, was sicher wieder eine Sekundensache ist. Dann werde ich mir noch einen neuen Termin bei meiner KFO holen, denn mein nächster wäre erst am 16.03.2014 und das ist mir doch etwas zu lange bis dahin. Ich habe im OK vom Einser zum Einser eine Gummikette, welche aber leider nur mäßig Zug bring. Ich möchte daher nochmal fragen, ob eine neue bzw. eine Drahtlösung eingesetzt werden kann. Denn man muss ja auch bedenken, dass im April/Mai diesen Jahres die BIMAX sein soll und bis dahin die Lücke zu sein muss und alle Zähne so gut wie auf ihren Platz sein sollen. Außerdem muss davor noch der Splint angefertigt werden und die Model-OP durchgeführt werden. Bin gespannt, ob wir das zeitlich schaffen. Ich hoffe. Will den Sommer genießen
  6. Soooo nun bin ich den Distraktor seit Freitag, den 31.01.2014 los ich wollte nochmal einen kurzen Einblick in die ambulante OP der Distraktorentfernung geben: Vorab....alles halb so schlimm 31.01.2014 - 10 Uhr - Anreise im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg - Haus C - Patientenaufnahme Dies bedeutete vorab Parkplatzsuche, in der Patientenaufnahme Kärtchen ziehen für die amulante Aufnahme und dann warten bis man aufgerufen bzw. die gezogene Nummer angezeigt wird. Das ging relativ fix. Als ich bei der netten Dame der Patientenaufnahme saß, glich diese nochmal meine Daten ab (Adresse, Telefonnummer, Kontaktperson etc.) Dann bekam ich die Patientenaufkleber und ab ging es in die MKG-Ambulanz. 10.20 Uhr - MKG-Ambulanz - Anmeldung Die Anmeldung ging ganz problemlos. Kaum bog ich in den Flur der Ambulanz an, kam mir der Chefarzt entgegen und sagte "Ach Frau ..... ist ja auch schon da, dann kann es ja gleich losgehen". Aha dachte ich mir. Die Schwester meinte nur "Tja, sie sind hier bekannt wie ein bunter Hund" DANKE Ich gab also meine Patientenaufkleber, meine Überweisung und meine Chipkarte ab und wurde dann gleich in den Warteraum für die OP geführt. Mein Papa begleitete mich, da ich mir nicht sicher war, ob ich nach der OP noch fahren kann und mein Freund leider auf Montage war. ca. 10.30 Uhr - ambulante OP Nach dem Aufruf hieß es dann den grünen OP-Kittel, die Schuhüberzieher und das OP-Häupchen anziehen und einmal den Mund mit einer Spülung ausspülen. Als das erledigt war wurde ich aus dem Raum von einer netten Schwester abgeholt und durfte mich direkt auf den OP-Tisch legen. Ein bisschen Smal-Talk mit dem Chefarzt und schon wurden mir die zwei Spritzen im Gaumen verpasst. Ein leichter Druck baute sich beim einspritzen auf, aber es war auszuhalten. Danach bildet sich nach und nach immer deutlicher das Taubheitsgefühl. Was etwas unangenehm beim Schlucken war, da ich immer das Gefühl hatte ich verschlucke mich an meiner Zunge, da ich schon auf dem Rücken lag Dann ging es los. Mund auf. Die Schwester saß mit dem Sauger bereit und der Chefarzt löste die Feststellschraube. Danach wurde der Distraktor wieder zurückgedreht, damit die Spannung nicht mehr so extrem ist und er sich leichter entnehmen lässt. Danach wurden rechts uns links Schnitte gesetzt um die verschraubten Platten freizulegen und schon kam der Schraubendreher zum Einsatz. Die Schrauben wurden entfernt und der Distraktor war raus Die Blutung hielt sich im Rahmen, hatte ich das Gefühl. Gemerkt habe ich gar nichts. Danach wurden die zwei Schnitte noch vernäht und schon war ich fertig. Ich setze mich aufrecht auf den OP-Tisch, die Schwester fuhr ihn wieder runter, damit ich nicht abstürze und der Chefarzt fragte mich noch, ob ich meinen Distraktor behalten will. KLAR Also gab es den als Andenken mit. Ich konnte mich im Nebenraum wieder vom Kittel usw. befreien und draußen bei meinem Papa platz nehmen. Der Chefarzt rief mich rein und übergab mir den Arztbericht nebst Schmerzmittel und Krankschreibung für einen Tag. Danach ging es für meinen Papa noch in die Cafeteria und dann ab nach Hause
  7. Zwischenzeitlich habe ich weitere 2 Kfo-Termine hinter mich gebracht. 28.11.2013 - Der von der OP durchtrennte Bogen wurde durch einen neuen ersetzt (17/25 ninety) 16.01.2014 - Es wurden 2 Bänder (OK/UK) befestigt. Weiterhin wurden beide Bögen getauscht. Im Unterkiefer habe ich jetzt den OP-Stahlbogen bekommen. Im Oberkiefer den vorletzten Bogen vor der OP. Zudem bekamen meine 1er im OK noch eine Gummikette, damit sich die Lücke schließt. Am 31.01.2014 habe ich meinen Termin zur Entfernung des Distraktors. Das wird ambulant gemacht. Meinen nächsten Kfo-Termin habe ich erst am 13.03.2014. Ich hoffe mal, dass die Lücke bis dahin schon zu ist
  8. Glückwunsch zur überstandenen OP Susi Also ich hatte ja auch eine knochengetragene GNE und mir wurde vorher von den Ärzten auch gesagt, dass es kein Spaziergang wird und ich Schmerzen und starke Schwellungen haben werde. Sogar auf Intensivstation sollte ich eine Nacht zur Beobachtung nach der OP. Und ich muss sagen, es hat sich zum Glück nichts davon bestätigt mir ging es super. Bin auch am gleichen Abend nach der OP schon über den Stationsfur gelaufen und habe mit meinem Freund gequatscht, dass die Balken biegen. Mir war so langweilig und ich hatte während der ganzen Zeit null Schmerzen. Ich denke aber jeder Körper reagiert anders. Einer hat mehr schmerzempfinden einer weniger und da du auch noch gleichzeitig die WHZ-OP hattest wird sich das mit den Schwellungen und Schmerzen auch heftiger ausgewirkt haben. Meine WHZ-OP war von den Schmerzen her auch Millionen mal schlimmer, zwar auszuhalten, aber da hatte ich auch welche
  9. Aktuelle Bilder sind online:
  10. @ Steve: es geht mir nicht um das "günstige", sondern um die Heilungs- und Versorgungsdauer etc., welche beim MIMI-Verfahren wohl deutlich geringer ausfällt. Meine Frage war einfach, ob es damit schon Langzeiterfahrungen gibt, ob die "Haltbarkeit" und Qualität sich in den gemachten Aussagen bestätigt. Man will ja als Patient auch gerne wissen wofür man sich letztendlich entscheidet. Ich persönlich würde auch lieber mehr Geld ausgeben, wenn ich weiß, dass es sich lohnt. Denn es handelt sich ja bei mir um den Frontbereich und das sollte schon nahezu perfekt sein Wiederrum heißt nicht immer teuer gleich besser. Deshalb meine Fragestellung. @ norbert: danke für den Link.
  11. Um mal wieder alles auf den aktuellen Stand zu bringen... Mein OP-Termin fiel aus, da ich ZUM GLÜCK eine Zweitmeinung einholen lies. Mich wurmte es schon die ganze Zeit. Folgende Unterschiedliche Verfahren wurden mir präsentiert: 1. Meinung - Prof UNI-Klinikum HGW - OK-UK sind OP-fertig ausschließlich UKRV keine 2er Implantate im OK 2. Meinung - Chefarzt Klinikum Neubrandenburg - vorbereitende GNE fehlende 2er im OK sollen durch Implantate ersetzt werden vorher weitere Ausformung des OK (nach GNE) anschließende BIMAX Nach Einholung der Zweitmeinung und langem hin und her, Beratung mit meiner Kfo usw. bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich die OP im Oktober 2012 abblase und mich in die chirurgische Behandlung nach Neubrandenburg begebe. Meine GNE-OP war am 19.09.2013 und verlief sehr erfolgreich - mein OP-Bericht: Mein nächster Kfo-Termin nach Einsetzten der Feststellschraube ist der 28.11.2013. Hier sollen neue Bögen eingesetzt werden, wobei die Besonderheit besteht, dass im OK jeweils eine Lücke für die 2er geschaffen werden muss und die Lücke zwischen den Schneidezähnen gleichzeitig geschlossen werden soll. Bin gespannt Für die 2er sollen Implantate eingesetzt werden. Ich werde dann berichten.
  12. Hallo an alle Betroffenen und Interessierten Ich beschäftige mich in letzter Zeit sehr mit dem Thema Implantate. Zu meiner Geschichte: Vorgeschichte - OP-Bericht GNE - Auf Grund der nicht angelegten 2er im OK und der mittlerweile durchgeführten GNE ist nun genug Platz für Implante. Auch habe ich mir schon mehrere Meinungen über das Vorgehen eingeholt. Mit dem Ergebnis...es ist möglich und eine super Alternative zur Krone/Brücke. Das ist auch für mich der absolute Horror. Meine gesunden 3er abschleifen zu lassen um sie dann mit Kronen/Brücken zur Wiederherstellung der 2er zu opfern. Ich bin also absolut für Implantate, auch wenn die Kosten an mir hängen bleiben So nun zu meiner Frage...hat irgendjemand Erfahrungen mit dem MIMI-Verfahren? Gerne würde ich Meinungen oder Erfahrungsberichte hierzu lesen. Konnte leider nicht viel dazu finden. Auch sonst ist das Thema Implantate oder ähnliche Geschichten (nicht angelegte Zähne, welche ersetzt werden sollen) durchaus erwünscht. Danke schonmal
  13. Von wem wurdest du gewarnt? Von den Schwestern? Na ja ich bin auch heilfroh meinen KC gefunden zu haben. Bin immer wieder begeistert von seinen Ergebnissen. (Durfte schon einige bewundern) Bei dem Prof aus HGW muss ich sagen, dass der mir ja auch eine "besondere" Methode aufquatsche wollte. Die sollte ich jedoch mit 3.000,00 - 4.000,00 EUR extra, was die KK nicht übernimmt, bezahlen. Das war schon das Erste, was mich zweifeln lies, von seiner Art und Weise ganz zu schweigen. Meine Arbeitskollegin ist hingegen total von ihm überzeugt. Die OP ist jedoch auch schon 10 Jahre her... Wer weiß. Vielen Dank. Etwas ist es bis zur meiner OP ja noch hin
  14. Meine Lücke wurde auf 8 mm gedreht. Ich habe dafür jeden Tag nur einmal gedreht und auch gut 5 Tage Pause gehabt, da ich immer den nächsten Termin zur Überprüfung bei der Zahnklinik abwarten musste. Das war der Nachteil am selber drehen, daher hat sich das alles etwas rausgezögert. Also man kann sagen, dass ich so gsehen auch nur 10 Tage gedeht habe. Aber man denkt am Anfang das ist ja gar nicht soooviel. Pah...ich find es schon krass wie groß die ist. Da passt ein ganzer Zahn rein Na ja geschlossen hat sich sich noch keinen Millimeter. Denke das wird sie auch nicht, solang kein neuer Draht drin ist. Aber Ende November ist es dann ja soweit. Und dann steht die nächste Hürde an, nämlich im OK die Lücken für die zweiter Plätze zu schaffen und den Rest der Zähne auf Position zu rücken. Bin gespannt wie lange das dauert. Aber erfahrungsgemäß schließen sich meine Lücken schnell und die Zähne wandern auch fein dahin, wo sie sollen