Katja

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Über Katja

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  1. hallo sherly79, wegen der kilos: ich bin auch recht schlank und hab mir vor meiner op sorgen ums gewicht gemacht. wichtig ist zu wissen: wenn man längere zeit nicht ausreichend essen kann, geht der körper auch ordentlich an die muskelmasse. und das schwächt enorm. ich hab deshalb einige monate vor meiner op mit (moderatem!) krafttraining angefangen, kein bodybuilding, aber in meinem fitnessstudio haben sie mir einen schonenden allgemein-kräftigenden trainingsplan zusammengestellt. alles in allem hab ich durch die op dann ca. 4 kilo abgenommen, was nicht so schlimm war wie erwartet - und ich war tatsächlich nicht klapperdürr, sondern es ist (das bisschen, das ich hatte) bauch- und hüftspeck weggegangen. ich kann also sparsames krafttraining vor so einer op nur wärmstens empfehlen. mlg katja
  2. halle carpediem bei mir wars ähnlich wie bei dir. glaube ich zumindest, ich weiß jetzt nicht, welcher zahn genau noch der milchzahn ist - der 2. schneidezahn oder der eckzahn? bei mir war jedenfalls der eckzahn ewig der milchzahn (irgendwann dann kariesbedingt sehr unschön) - der echte eckzahn lag quer darüber im oberkiefer. ist ein nicht seltenes phänomen. der kfo hat im rahmen der zahnspangenvorbereitung für die op lange versucht, den echten zahn aus dem kiefer zu ziehen - ich hatte da ein lustiges kettchen etc... leider ohne erfolg. das biest wollte sich nicht bewegen. letztendlich mussten sie ihn mir rausnehmen, die op war nicht grade lustig, der zahn hatte es sich mit der wurzel in der nasenscheidewand gemütlich gemacht (frechheit!), aber als er draußen war, hab ich mich um eckhäuser besser gefühlt. blieb natürlich ein loch, mit dem ich demnächst mal endlich was anfangen kann. fazit: wenn sich der "echte", versteckte zahn dazu bewegen lässt, seinen angestammten platz einzunehmen, ist das natürlich die beste lösung. es ist schade um jeden gesunden zahn. wenn es gar nicht geht, raus damit. mlg katja
  3. skandal. postoperativ hat man eigentlich anspruch drauf. sie haben bei mir auch ein wenig herumgezickt, meine therapeutin ist aber offensichtlich von der beharrlichen art.
  4. hallo pete, es kommt wohl auf land und krankenkasse an. und den vertrag, den der/die jeweilige therapeutIn mit der kasse hat. ich zahle für die physiotherapie die hälfte, für die lymphdrainage ca 2/3 selbst (österreich/wr. gebietskrankenkasse) mlg katja
  5. und ich habs mit dem vorigen posting endlich von "separiergummiträger" auf "kieferknacker" gebracht
  6. was mich daran erinnert dass ich die männer hier im forum schon lange fragen wollte: wie macht ihr das mit dem rasieren, ihr armen? ich hab ja mein kinn mind. 2 wochen nach der op (mit kinnplastik) nicht angreifen können. fällt mir heute noch bisschen schwer. es ist so, naja anders aber ihr müsst da ja mit klingen ran!!
  7. darf stolz von mittlerweile 2,5 cm mundöffnung berichten. allerdings kaue ich mir beim essen immer noch auf der linken unterlippe (die überwiegend taub ist) herum - das kommt nicht so gut und macht das essen immer noch mühsam. irgendwie zieht es die immer in den mund rein - kann das so ein nahtzug sein, von dem hier berichtet wurde? meine physiotherapeutin meint ja und hat mir dehnen beigebracht. @ manfred: abbeißen hab ich einmal probiert (labbriges tramezzino), und es war ein tolleserlebnis - allerdings hab ich das gefühl, ich weiß nicht richtig, wie das geht. müssen die zähne genau aufeinander? oder der unter- hinter dem oberkiefer? hilfe! brauche beißschulung!
  8. es ist mittlerweile schon sehr konträr: von "aha, haben sie bei dir was gemacht? hätt ich nie gesehen" bis "du siehst ja ganz anders aus!" ich glaube, es kommt einfach darauf an, wie genau sich die leute mit ihren mitmenschen auseinandersetzen - und wie sehr sie aufs äußerliche achten. ich kann übrigens nur empfehlen, einen eventuell fälligen friseurbesuch NACH der op zu erledigen! das baut nochmal auf (obwohl meine friseurin - die mich seit bald 10 jahren kennt - wieder keine veränderung bemerkt hat - tststs!) mlg katja
  9. hallo an alle schon operierten, sagt mal: wie waren denn die reaktionen auf euer "neues" gesicht, als ihr wieder ins normale leben zurückgekehrt seid? ich frage, weil es bei mir so wenige gibt die leute kommentieren eigentlch kaum. gut, wenn, dann schon positiv (immerhin!). ich finde mich ja selbst nicht wahnsinnig verändert, obwohl man den unterschied auf fotos schon stark merkt. es ist aber zum glück nicht "typverändernd" ausgefallen. manchmal denk ich, den leuten fällt gar keine veränderung auf?? eine erklärung vielleicht - wollen die leute nicht sagen "he, schaut super aus", weil sie damit durchblicken lassen, dass man "vorher" scheiße aussah? ist ja auch schwierig, irgendwie würde mich interessieren, was ihr so für erfahrungen gemacht habt! mlg katja
  10. angeblich wirkt sich lymphdrainage positiv auf die regeneration der nerven aus. ich hab 6,5 wochen nach der op noch ein halbes taubes kinn - sonst ist das meiste fast wach (leider auch viele zähne ) @manfred: abbeißen? von banane? gemein! obwohl - vielleicht sollt ich das mal versuchen??
  11. hallo manfred, 3 cm ist doch schon ganz gut? muss mal wieder messen, viel mehr werden es bei mir auch noch nicht sein so lange ein langsamer fortschritt da ist... vor 2 wochen waren es noch knapp über 2 cm. meine manuelle therapie sieht so aus, dass die physiotherapeutin mit gummihandschuhen in meinem mund rumtut und den unterkiefer nach links, rechts, unten bewegt - unter kontrollierten bedingungen die grenzen austestet sozusagen. ich hab den auftrag, mit überkreuzten handen die daumen auf die unteren backenzähne zu tun und kräftig runterzuziehen. und seitwärtsbewegung am holzspatel entlang zu üben. bin leider etwas faul! mlg katja
  12. hallo rainer, gratulation zur op! und an rainer und schnattchen: das mit dem schnarchen - ein interessanter nebeneffekt! seit meiner op schnarche ich nicht mehr und bin so froh drüber! früher (vor meiner uk-vorverlagerung) war das schlafen am rücken nicht möglich ohne "nebengeräusch". jetzt bleibt mein mund zu
  13. ja, eni, das stimmt - ich glaube, die meisten chirurgInnen sind eher "scheuklappig" unterwegs - denken nur an den teil, den sie unters messer kriegen. lymphdrainage war bei mir der gleiche skandal. ich habe im krankenhaus danach gefragt und bekam beschieden, dass das "nur bei krebspatienten" üblich sei. dabei hat meine lymphdrainage-therapeutin (jaja, ich investiere viel geld in meine kiefer) mir schon vor der op gesagt, dass ich als post-op-patientin anspruch hätte... ich habe meine chirurgin vor der op gefragt, ob physiotherapie angebracht sei, und sie sagte breit lächelnd, aber auch irgendwie überrascht: "eine gute idee!". naja. aber operiert hat sie gut @ janet: ich habe das glück, einen guten masseur zu haben - den hab ich nach physiotherapeutin, lymphdrainage etc. gefragt und er hat in seinen kontakten gestöbert. beides sind volltreffer. ich denke aber, man kann auch über die homepages von berufsverbänden etc. "spezialistInnen" fürs gesicht finden. ich finde es immer wieder überraschend, wie unterschiedlich - je nach klinik und operateur die "drumherum"-standards bei diesen operationen sind. von aufenthaltsdauer nach der op zu verschnürung, gummi, splint, kühlung, lymphdrainage, etc... offensihtlich "glückssache"! mlg katja
  14. hallo allerseits, weil ich so zufrieden bin damit, wollte ich euch meine erfahrungen mit osteopathie bei einer physiotherapeutin berichten. das entsprechende fachgebiet heißt cranio-sakrale (also gesichtsschädel) osteopathie, und eigentlich war ich bezüglich dieser schule immer recht skeptisch. aber die ergebnisse nach jeder sitzung haben mich überzeugt. ich habe ca. 2 wochen vor der op den ersten termin gehabt, da bekam ich tipps für ein paar übungen vor und direkt nach der op (nichts weltbewegendes, v.a. für die muskeln im kinnbereich). ca. 2 wochen nach der op startete dann die "therapie". die erste sitzung war von außen besehen unspektakulär, viel "handauflegen" und wohldosierter druck. in den folgenden sitzungen dann immer mehr augenmerk auf dehnung, beweglichkeit etc. nachher hab ich jedes mal das gefühl, dass alles "stimmt" - wer schon operiert wurde, kennt ja sicher die regelmäßig auftretende panik, dass alles schief sitzt, klemmt oder quietscht vor allem für mich mit meinem kaputten kiefergelenk sehr wertvoll und etwas, das man beim kieferchirurgen so nicht erwarten kann. außerdme schaut eine gute physiotherapeutin nicht nur auf die kiefer, sondern den gesamten bewegungsapparat. dass kieferfehlstellungen oft auch andere probleme nach sich ziehen, ist ja bekannt. meine therapeutin zB hat meine wirbelsäule immer mit "im auge". sie hat natürlich auch aufmerksam alle vorhandenen röntgenbilder (es gab auch noch ein altes wirbelsäulenröntgen) studiert. langer rede kurzer sinn: ich glaube, so eine therapie ist bei einer so schwerwiegenden op in jedem fall sinnvoll, leider wird von seiten der chirurgen nur selten darauf hingewiesen. was seltsam ist, bei anderen "knochen-ops" ist ja eine physiotherapie danach eigentlich "pflicht". hoffe, Ihr hat was davon! mlg katja
  15. hallo v-chan, also 14 tage krankenhaus, das kommt mir doch etwas übertrieben vor - ich hätte noch von niemandem gehört, der so lange "drin" war. und ich persönlich denke, dass 6 wochen bis zur "arbeitsfähigkeit" reichen müssten. aber für kiefer-ops gilt wohl "nix ist fix": bei jedem verläuft die heilung anders, und jeder chirurg und jedes krankenhaus haben andere standards. alles gute für die letzten prüfungen - bald bist du frei