leviathan

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  1. Die MHH wäre eventuell eine Adresse die denkbar ist in Nds
  2. Hi! Du hast schon eine sehr deutliche Laterognathie, das heißt dein Unterkiefer schwenkt zu einer Seite weg, bzw. wahrscheinlich ist der UK auf einer Seite länger als auf der anderen. Ich denke nicht, dass es außer eine OP eine realistische Möglichkeit gibt, das zu korrigieren. Deine Zahnbögen sehen an sich (bis aus den Kreuzbiss durch die Asymmetrie) schon gut aus. Ich könnte mir vorstellen, dass die KFO-Behandlung vor einer möglichen OP sehr schnell durchzuziehen wäre. Ich würde dir, gerade weil du ja auch wirklich funktionelle Probleme hast, dringend dazu raten, eine effektive Lösung anzustreben. Ich als Laie sehe da nur eine kombinierte Behandlung. Von der könntest du funktionell und optisch profitieren. Dass dein Biss völlig in Ordnung wäre, ist nicht wahr. Du hast auf einigen Bildern einen Kreuzbiss. Bei sowas übernimmt in DE die Kasse bei Erwachsenen die komplette kombinierte Therapie, weil es eine signifikante Fehlstellung ist. Außerdem ist deine Mittellinie sehr deutlich verschoben. Von einem guten Biss kann also eigentlich keine Rede sein in meinen Augen. Wie sieht es mit einer dritten Meinung aus und vor allem von einem Kieferchirurgen?
  3. Die blauen Augen kommen ja z.B. zusammen mit heller Haut, die wiederum in nordischen Breiten kein Nachteil, eher ein Vorteil ist wegen Vitamin D.. Das heißt die blauen Augen sind auf jeden Fall kein Nachteil gewesen wo sie auftraten. Nun glaube ich nicht, dass der Urmensch sich dachte: Aha, der hat blaue Augen, das ist bestimmt gut für meine Nachkommen, wenn sie bleich sind.. den muss ich haben als Partner. Denn einer war definitiv der erste der das Merkmal hatte und damit war er sogar ein Außenseiter, war meist eher schlecht ist. In südlichen Ländern sind blaue Augen sogar wahrscheinlich eher ein Nachteil. Trotzdem fahren die Leute da voll auf blaue Augen ab und auf blonde Haare. Aber warum? Ich denke mal, weil sie es einfach geheimnisvoll und schön finden, weil es was Besonderes ist was eben kein direkt sichtbarer Nachteil wäre? Warum finden Menschen weiße Pferde so toll? Warum finden wir weiße Tiger so besonders? Menschen sind doch schon immer von Dingen fasziniert gewesen die rar und irgendwie "schön" sind. Sonst würde uns gepresster Kohlenstoff alias Diamant doch einen Schei**ß interessieren. Es gibt da ja diesen tollen Spruch "Willst du gelten, mach dich selten". Warum wir manche Dinge dann als schön /attraktiv finden und manche nicht und warum da nicht jeder gleich empfindet, das kann ich dir nicht sagen. Es gibt zwar allgemeingültige Proportionen und Muster auf die wir gepolt zu sein scheinen aber auch das zieht nicht bei jedem, sondern nur bei einem Großteil Irgendein Pfau war vielleicht mal bunt und hatte solche Augen, Weibchen fanden es offenbar toll (genug).. und über die Jahrtausende wurde das Merkmal vermutlich immer weiter verschärft. Irgendwie kamen die blauen Augen wohl auch gut an.. Und sie kommen es ja immer noch, genau wie schwarze Haare bei Männern oder blonde Haare bei Frauen.. Ich glaube es den Frauen schon, dass sie nicht genau wissen warum sie einen Mann gut finden. Ich kann dir auch nicht sagen, warum ich hellblonde und dunkelhaarige Frauen attraktiv finde oder warum ich Asiatinnen überhaupt nicht attraktiv finde aber wiederum südländische Frauen schon.
  4. Oder wie ein Prof. von mir gern sagt: Das Leben ist ja eigentlich unwahrscheinlich... Das Witzige ist ja, dass sowas wie Rekombination ein Zufallsprozess ist. Lies z.B. mal nach, wie dein Immunsystem es schafft, gegen unfassbar viele Antigene Antikörper bilden zu können. Du kannst gegen mehr Antigene Antikörper bilden als du Gene hast. Und das nur, weil rein ZUFÄLLIG Brüche im Genom und Rekombinationen stattfinden durch die eine schier unvorstellbare Anzahl möglicher Antikörper erzeugt wird. Und davon brauchst du am Ende eigentlich nur einen Bruchteil, aber können könntest du falls es mal nötig ist. Und dann werden alle die, die gegen irgendwas von dir selbst gerichtet wären auch noch wieder gekillt.. außer es passiert ausnahmsweise mal ein Fehler und du bekommst eine Autoimmunerkrankung. Wenn die DNA-Polymerase den DNA-Strang verdoppelt, dann macht sie etwa alle 10 hoch 8 bis 10 hoch 10 Basen mal einen Fehler. Das ist unvorstellbar genial. Wenn man jetzt bedenkt, dass die allermeisten Mutationen stumm sind, weil die Gene im Genom nur einen sehr kleinen Teil einnehmen und die Wahrscheinlichkeit einfach klein ist, dass genau hier ein Fehler passiert... Ist das schon faszinierend. Selbst wenn du einen Fehler einbauen willst, dann ist das als wenn du mit versuchst mit einer Schrotflinte aus 50 m Entfernung einen Bindfaden zu durchtrennen.
  5. Glaubst du, dass z.B. die langen Federn eines Pfaus direkt nützlich sind? Dass ein männlicher Pfau ohne diese nicht vielleicht sogar fitter weil wendiger und flugfähiger wäre? Weibchen können auch auf Kriterien selektieren, die sogar ein primärer Nachteil sind aber ein Indikator dafür, dass es dem Organismus sonst gut geht. Denn die schönen Federn bildet nur aus, wer sonst gute Gene hat. Sexuelle Selektion ist der Grund für den sehr ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus bei vielen Lebewesen, der Grund warum die Männchen oft schön und die Weibchen hässlich sind. Besonders ausgeprägt bei Vögeln und Fischen. Sie verstehen die Merkmale als Indikator. Und solange die nicht direkt großartig schaden (blaue Augen) gibt es keinen Grund gegen eine Verbreitung eines solchen eher nutzlosen Merkmals. Sexuelle Selektion ist vor allem der Grund dafür, dass bestehende Merkmale sich immer weiter ausprägen. Ohne die Wahl des Weibchen könnte sich bei Abwesenheit des Alphamännchens auch der Halbstarke fortpflanzen, wenn das Weibchen entscheidet und das nicht will, dann eben nicht. Klar ist das am Ende auch alles unter dem Obermotto "Survival of the fittest" zusammenzufassen, aber es gibt schon spezielle Nuancen. Das ändert die Situation schon. Denk mal darüber nach, warum wir Männer uns Frauen schöntrinken können, Frauen genau das aber nicht können. Und warum Männer meist ein sehr viel höheres Bedürfnis nach Sex haben. Es ist nicht zu unterschätzen, wie groß die Rolle des Weibchens ist. Und ihre Wahl hängt nicht nur von körperlicher Fitness sondern auch von der Gesamtsituation ab und somit auch von Softskills. Aufgrund der neuen Oberflächlichkeit nimmt die Bedeutung letzterer aber momentan deutlich ab Heute also eher Fitnessstudio als Müll runterbringen
  6. Prinzipiell sagt man, Evolution ist langsam. Echte Mutationen treten sehr selten auf in der Natur und 500 Jahre sind evolutionär ein Wimpernschlag. Es gibt aber einen Unterschied: Früher funktionierte Selektion eben brutal im Sinne vom Tiger Beispiel. Sprich es setzten sich auch nur selten Dinge durch, weil nur wenige Dinge bei einem so genialen Organismus noch "verbessert" werden können. Heute hingeben bleibt fast jede Modifikation, die nicht lethal ist erst mal im Genpool erhalten. Ich behaupte, dass wir die Geschwindigkeit mit der sich unser Genpool ändert drastisch erhöht haben. Dazu kommen sicherlich auch noch Modifikationen wie Methylierung in der DNA, die sehr kurzfristig ist und vor allem auf die Umwelt zurückgeht. Inzwischen denken viele, dass solche Muster auch vererbbar sein könnten. Es wird eine Mischung sein, aber Fakt ist, dass hübsche Menschen, die kräftig und gesund und attraktiv sind, in den wenigsten Fällen Kieferfehlstellungen haben. Bei den Gorillas wären sie die Silberrücken, die sich vermehren und im Zusammenspiel mit den Damen dafür sorgen, dass die Qualität des Genpools ihrer Population hoch bleibt. Bei Menschen sind die Auswahlkriterien vielschichtiger. Gesundheit ist wichtig und damit Attraktivität und Stärke, aber auch die Fähigkeit Nachwuchs großzuziehen und damit auch soziale, charakterliche Züge. Unterschiedliche Frauen haben unterschiedliche Typen weil sie unterschiedlich gewichten. Es gibt Frauen sie stehen auf Muskelberge und es gibt Frauen die das absolut schlimmfinden. Aber kaum eine Frau steht drauf, wenn ein Mann überhaupt nicht sportlich aussieht. Der Streit geht eher darum wie viel genug ist, die Richtung ist doch eher gleich, sprich: Eher sportlich als Bierbauch, eher Mähne als Glatze, eher Dr. Best als Mundruine, eher erfolgreich als Loser, eher Porsche als Polo, eher Fußball als Ballett...
  7. Kann ja auch sein, dass bestimmtes (Fehl)verhalten zu Kieferfehlstellungen führt..falsche Zungenfunktion usw. und dass wiederum dieses Verhalten, also nicht der Defekt sondern seine Ursache vererbbar ist. Das wäre ein Lichtblick für die Kieferorthopädie und könnte erklären warum bei manchen Kindern KFO und Logopädie sehr viel besser anschlagen als bei anderen.
  8. Was eben nicht der Fall ist, da bei allen Säugern das Weibchen am Ende das Männchen auswählt. Und das nicht nur nach Kraft und Fitness Warum man blaue Augen schön findet, obwohl sie nichts nutzen aber auch auch nicht schaden? Vielleicht weil sie etwas besonderes sind und was faszinierendes haben und Blickkontakt einer der wesentlichen Pfeiler ist bei der Kommunikation?
  9. Danke, danke! Oha, hätte ich das gewusst, hätte ich mir mehr Mühe gegeben. Mir ist gerade übrigens noch ein Beispiel dafür eingefallen, wie stark sexuelle Selektion sein kann: Alle Menschen mit blauen Augen stammen von dem selben "Mutanten" ab. Guck dir an, wie viele Menschen es mit blauen Augen gibt, obwohl das funktional völlig sinnfrei ist und zudem auch noch nicht sehr dominant ist. Der hatte Spaß damals...
  10. Sexuelle Selektion bedeutet ja auch, dass du einen Partner suchst, der für dich attraktiv ist. Und was findest du attraktiv? Jemanden, der schlechte Haut hat, fett ist, nicht gucken kann und schiefe Zähne hat? Nein, du findest alles das schön, was für Jugend und Gesundheit und am Ende unterbewusst gute Gene steht. Man beobachtet doch, dass in Zeiten von Tinder und Co. die sehr attraktiven Menschen plötzlich wieder einen Partner nach dem nächsten abschleppen, während hässliche Menschen das eben nicht tun und eigentlich kaum noch eine Chance auf Dates oder so haben. Wir verhalten uns da also plötzlich wieder wie "die Tiere" .. Der Partner mit dem man heute noch Kinder kriegt, muss schon "perfekt sein" bei vielen. Wenn du bei Tinder wischst, dann suchst du nur die "bestmöglichen" Leute aus und das ganz allein an Hand phänotypischer Merkmale. Früher wurde oft nach Status ausgewählt. Die Krankenschwester wollte den Arzt, die Flugbegleiterin den Piloten. Ob er gut aussah war nicht so wichtig. Heute sind beide Partner selbstbewusst und unabhängig. Zweckbeziehungen sind selten, gesellschaftlicher Druck verheiratet sein zu müssen existiert nicht. Sexuell sind wir viel enthemmter, weil die Religion bedeutungslos geworden ist. Ich bin mir schon sicher, dass hier sexuelle Selektionsmechanismen feigeschaltet werden, die wir sonst unterdrückt haben, oder besser gesagt von denen wir uns nicht leisten konnten, ihnen so hohe Bedeutung zu geben. Ich glaube, dass diese "tierische" Art und Weise der Partnersuche (das Weibchen sucht das stärkste und schönste Männchen aus) schon dazu führt, dass es gewisse Selektion gibt. Ob das reicht um uns davor zu bewahren irgendwann alle mit Brille, Zahnspange und Ceterizin rumzulaufen, bezweifel ich auch Zu deinem Punkt: Was ist die schärfste Waffe der Evolution? Die Rekombination, also die spontane Erzeugung neuer genetischer Variationen. Nur dafür wurde die sexuelle Fortpflanzung ja irgendwann erfunden. Je größer der Genpool, umso breiter ist eine Population aufgestellt. In der Biologie spricht man vom sogenannten Flaschenhalseffekt, wenn sehr große Teile eines Genpools verloren gehen. Manchmal hat das zur Entstehung neuer Arten geführt, meistens führt sowas aber eher zum Aussterben einer Art wegen des verkümmerten Genpools. Je weniger Varianten, desto weniger Anpassungsfähigkeit. Deswegen ist es zB. völlig sinnlos wenn man versucht aus 200 noch lebenden Nashörnern eine neue Population zu züchten. Genetisch ist die Population einfach tot, weil viele Varianten für immer verschwunden sind. Ich denke genetisch betrachtet, ist Einwanderung somit äußerst sinnvoll. Immerhin sind wir alle Individuen einer einzigen Art homo sapiens Die Natur hat sich wohl was dabei gedacht, dass du jedes Chromosom einmal von der Mutter und einmal vom Vater hast. Und um es noch ein bisschen spannender zu machen, hat sie sich dann noch sowas wie Crossing Over zwischen Chromosomen überlegt.
  11. Naja.. im Mittelalter hatte vermutlich auch nicht gefühlt jeder zweite eine Brille oder eine Allergie... Wir sollten darüber spekulieren, dass unser Versuch die natürliche Auslese auszutricksen in Form von Medizin usw. am Ende zur genetischen Degeneration führt. Vieles sind natürlich auch Zivilisationskrankheiten, die aus unserer Umgebung kommen aber viele von uns wären vor 200 Jahren einfach brutal gesagt schon gestorben, bevor sie sich jemals hätten fortpflanzen können. Ich glaube ich muss nicht erwähnen wie viele Kinder z.B. in einigen afrikanischen Ländern sterben. Die Sterblichkeit im Mittelalter war ebenfalls gigantisch. Wer genetisch rundum gut ausgestattet ist, hat dann wohl meist auch nen schönen Kiefer, bzw. keine Angewohnheiten, die dem im Wege stehen. Wie viele Menschen von 100 Personen kommen wohl bis zu einem Alter von sagen wir 20 ohne ein einziges Antibiotikum, ohne eine Operation und alles was früher noch tödlich war? Und das bei der katastrophalen Hygiene im Mittelalter. Ohne Medizin muss man schon eine natürliche Zähheit besitzen, um 20-25 zu werden oder? Alles muss unter solchen Bedingungen optimal laufen. Die Mutter muss eine natürliche Geburt haben, die sie und das Kind überlebt, die muss genug Milch produzieren, sie muss dabei selbst genug Nahrung haben. Sie muss den Säugling großziehen, der darf nicht krank werden und muss genug zu essen bekommen. Dann muss er (früher) um die 16 Jahre alt werden und muss dann fit und attraktiv genug sein, um wieder einen Partner zu finden.. Ganz schön viele Stationen wo alles optimal laufen muss. Ich wäre schon auf der Stufe Säugling verhungert, weil das mit dem Stillen schon mal nicht lief Je schlauer wir werden, je mehr wir therapieren können, desto mehr werden wir therapieren müssen. Das ist eigentlich ein Teufelskreis. Gäbe es nicht den Faktor der sexuellen Selektion, die in den letzten Jahren genauso stark gewachsen ist wie die Selektion über "Gesundheit" gesunken ist, würde es vermutlich noch schneller gehen. Aber heute akzeptiert ja fast jeder nur noch den optisch optimalsten Partner.. Aber inzwischen sind wir ja so schlau geworden, dass wir unseren Genpool aktiv verändern könn(t)en. Irgendwann wird es, so fürchte ich, genauso normal sein, das optimale Kind zu "bestellen" wie es heute normal ist, sich ne Brille zu holen wenn man nicht gucken kann. CRISPR/Cas9 Genome Editing lässt grüßen.. Zur untypischen Ernährung sei an dieser Stelle noch zu sagen, dass unsere Anatomie definitiv nicht die eines reinen Pflanzenfressers ist. Aber wie man sieht, nicht mal mehr daran haltet ihr euch. Der Mensch ist also völlig außer Kontrolle geraten
  12. Das kommt wohl durch den krampfhaften Mundschluss, denke ich.
  13. Auf jeden Fall hat er beim CW ordentlich verlagert. Bin gespannt wie es am Ende aussieht! Gute Besserung!
  14. Das ist nicht undbedingt 100% korrekt, bei normalen Leuten führt das Mittel eher dazu, dass man sich extrem fokussieren kann. Sehr viele Mediziner werfen das Zeug ein, weil man damit stundenlang wie mit einem Tunnelblick lernen kann, ohne auch nur gering abgelenkt zu werden.
  15. Genau das ist ja die Frage... ob es eventuell subtileres Marketing geben könnte. Aber ich bin mir sehr sicher hier demnächst endlich mal gute Vorher-Nachher Bilder ohne seitenlanges Loben zu sehen. Wenn alles so super wird, spricht ja nichts dagegen die Fakten am Ende sprechen zu lassen. Hoffe, dass bei dir alles so wird wie gewünscht!