Marcolinovic

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Alle erstellten Inhalte von Marcolinovic

  1. Hallo allerseits, ich bin nun seit vielen Monaten Mitglied in diesem wunderbaren Forum und weiß, wie sehr mir die Berichte der Anderen geholfen haben. Da ich nun am 18. Juli 2011 selber von meinem sogenannten "longface-syndrom" befreit wurde, darf ich auch endlich in diesem Bereich hier meinen Senf zu den Erlebnissen abgeben. Operiert wurde ich in Bad Homburg v.d.H. von Dr. Dr. Kater. Ich bin privatversichert, falls das jemanden beim Lesen des Berichtes interessiert. Heute, 6 Tage nach meiner OP, werde ich Euch genau diese Tage seit dem großen Eingriff versuchen so genau wie möglich zu beschreiben. Wenn Ihr Fragen haben solltet, dann dürft Ihr mir natürlich gerne schreiben, denn ich mach das hier alles aus dem Kopf heraus und mir fällt vielleicht nicht immer auf, wenn ich etwas weglasse. Ruhig fragen! Die Vorher-Bilder von mir findet Ihr im Anhang zu diesem Beitrag (Nummern 1-. Aufgrund meines Longface-Syndroms wurde bei mir der Oberkiefer vorverlagert, hochverlagert (wegen Gummy smile) und gekippt (wegen offenen Biss). Außerdem wurde mein Unterkiefer vorverlagert und das Kinn gekürzt sowie ebenfalls vorverlagert. Die OP dauerte insgesamt 4 Stunden inklusive Anästhesie. Aber jetzt genug vorgeplänkel ... LOS GEHTS: Sonntag, der 17. Juli 2011 - Anreise Um 14 Uhr sollte ich mich an diesem Tag auf der Station A2 melden und mein Zimmer beziehen. Ich war pünktlich auf der Station und bekam direkt und ohne Wartezeit mein Zimmer zugeteilt. Nach kurzer Zeit, die ich gerade noch zum Auspacken nutzen konnte kam auch schon ein Arzt aus der Praxis von Dr. Dr. Kater vorbei und begrüßte mich, fragte wie es mir geht und teilte mir mit, dass zur Bestimmung meiner Blutgruppe für eventelle Konserven kurz noch Blut entnommen werden musste. Also schnell rüber in einen kleinen Behandlungsraum im Stationszimmer der Schwestern. Da ich das Blutbild und die restlichen Unterlagen bereits am Tage der Modell-OP bekam und bereits ausgefüllt mitbrachte, war sonst nichts mehr zu tun. Mir wurde mitgeteilt, dass ich als Zweiter um ca. 10 Uhr operiert werden würde. Vor dem Abendessen um ca. 17:00 Uhr (2 Scheiben Brot + Wurst + Käse + 1 Joghurt) kam eine Schwester vorbei und kontrollierte Blutdruck, Puls und Temperatur. Ich hatte mit 37,7 etwas erhöhte Temperatur und hatte schon panische Angst, dass ich nicht operiert werden würde. Die Schwester sagte Sie käme später nochmal um das zu kontrollieren. Der Anfang war also schonmal aufgregend^^ Um ca. 21 Uhr kam dann die Nachtschwester (übrigens alle super lieb), stellte sich vor und kontrollierte erneut die Temperatur. Ich kann Euch nur beschreiben wie sehr ich versucht habe in Gedanken meine Temperatur zu senken als Sie mir das Ding ins Ohr steckte... UND ... 36,8 ... Alles klar! Nach dem Finalspiel der Frauen-Fußball-WM bin ich relativ schnell eingeschlafen, ich hatte ja fast ein Jahr Zeit mich damit abzufinden, ich fand es Quatsch mich noch verrückt zu machen. Schuld an der Gelassenheit ist mit Sicherheit auch dieses Forum hier! Montag, der 18. Juli 2011 - OP Tag Nach dem Wecken durch die Schwester um ca. 7:00 Uhr durfte ich mich natürlich auch nochmal duschen und mich dann in das OP-Hemd schwingen (hinten offen --> sexy ). Kompressionsstrümpfe waren aus, also brauchte ich auch keine. Um 8:00 Uhr brachte mir eine Schwester 2 Tabletten. Eine in der Größe eines M&M´s mit Erdnuss für die Schmerzen und eine von der größe eines Tic Tac´s was einen durmelig macht. Und das stimmte auch! Hab zwar in dem Moment nicht unbedingt sooooo viel davon gemerkt, aber am nächsten Tag hatte an die Zeit auf dem Zimmer bis zum Abholen und an die Fahrt in den OP keine Erinnerungen mehr. Erst beim Umsteigen auf den OP-Tisch war ich wieder frisch und hab Erinnerungen. In den darauffolgenden Tagen habe ich immer mal welche in den OP fahren sehen, die haben teilweise gegrinst, also das sind schon dolle Tabletten^^ Weiter im Text: Um ca. 10:30 Uhr bin ich über einen relativ großen höhenverstellbaren Tisch, der fast aussah wie eine Waage von meinem Krankenbett auf den OP-Tisch geklettert. Der war a***kalt. Dort wurde ich mit 4 Bändern quer über den gesamten Körper festgeschnallt. Die Beine wurden auf gekühlten wabbeligen Polstern abgelegt. Dann bekam ich die Haare mit insgesamt 3 Hauben abgedeckt und im Anschluss noch mit Klebeband an die Stirn und um die Ohren abgeklebt. Ein weiteres Mal wurde Temperatur genommen und dann lag ich im OP-Vorraum, alleine... Allerdings nur 1-2 Minuten, dann kam eine Frau und meinte: "Na, haben die Sie alleine gelassen?" und lachte ein wenig. Man fühlte sich irgendwie wohl, weil man merkte, dass die Leute gut drauf sind. Meine Kollegen kommen gleich hörte ich und dann kamen Sie auch schon. Ich wurde in ein Gespräch über meinen Beruf verwickelt währendessen Sie mir die Kanüle setzten und bereits mit dem geben der ersten Mittelchen anfingen. Ich merkte, dass ich im erzählen irgendwie wackelig wurde und meinte noch so: "Oh, es geht los!" Ich hörte noch: "Sie halten aber überdurchschnittlich lange durch!" lol ... naja auf alle Fälle war das Nächste was ich weiß, dass ich im Aufwachraum zu mir kam und mich richtig wohl fühlte. Die Atmung war super! Auf der Uhr an der Wand war es 16:30 Uhr... Um 17:30 Uhr war ich bereits wieder auf dem Zimmer in der Station. Die Nacht auf der Intensivstation ist wohl nicht mehr üblich, früher war das auch nie so, sagte mir eine Schwester die Tage darauf irgendwann mal. Abends kam nochmal Dr. Dr. Kater und war begeistert über meinen Zustand und über den Verlauf der ganzen OP und dass ich sehr zufreiden sein werde mit dem Ergebnis, denn bis dahin hatte nur er mich komplett abgeschwollen und ohne Pflaster, Drainagen und Kühlmaske gesehen. Ich schlief relativ oft bis zum nächsten Morgen durch. Zwischendurch kam immer mal die Schwester, hängte eine neue von insgesamt 5 Infusionen an und überprüfte wie es mir geht bzw. nahm Temperatur und messte Blutdruck. Zu diesem Zeitpunkt bekam ich zusätzlich Sauerstoff durch die Nase zugeführt, da die Sättigung meines Hirns wohl etwas Unterstützung brauchte, weil ich niedrigen Blutdruck habe durch die Größe (1,97 m). Dienstag, der 19. Juli 2011 - 1. Tag POST OP Nach regelmäßigen Kontrollbesuchen durch die Nacht- und dann auch durch die Tagesschwester mit Blutdruck und Temperaturkontrollen bekam ich um ca. 8 Uhr eine Antibiotika-Infusion angehängt. Bis dahin hatte ich mindestens schon 2 Liter Kamillentee getrunken über die tolle Spritze, die man auch zum Essen nachher bekommt. Auf den Bildern 9 und 10 im Anhang könnt Ihr Euch das erste "Essen" ansehen, dass es gab. Dieses wurde über eine Spritze mit verlängertem Schlauch in den Mund "gespritzt". Das muss man alles wirklich erstmal lernen, denn zumindest jede 3. Spritzenladung schießt man sich erstmal in den Rachen, weil der letzte cm der Spritze etwas schneller geht als der Rest des Spritzenkörpers... lol also das ist auch eines der schlimmsten Dinge der ersten Zeit, die ich ingesamt auf folgende Punkte erweitere: Die Kühlmaske drückt aufgrund des Gewichtes auf den ledierten Kiefer und verursacht Schmerzen, wenn man sich nichts geben lässt. Die Drainagen, die einen ständigen Unterdruck im Unterkiefer erzeugen um die Wundflüssigkeit abzusaugen baumeln einem 3 Tage lang am OP-Hemnd befestigt am Bauch herum und ziehen den Kopf im stehen nach unten (man muss also die Schläuche etwas halten). Und für meine Begriffe neben den Drainagen das Schlimmste an allem sind die Schmerzen im Hals durch den Beatmungsschlauch während der OP. Diese Halsschmerzen erweitern die Schmerzen im Ruhezustand auf die Dauer des Schluckens und Atmens... Glücklicherweise kann ich Euch berichten, dass sie bei mir mit jedem Tag natürlich spürbar besser wurden. Auf Bild 12 seht Ihr das Mittagessen, was in den Tagen darauf kaum variierte. Es gab sehr viele Trinkmilch-rationen, die bei mir allerdings starkes Sodbrennen auslösten, weil man aufgrund der Appetitlosigkeit nicht viel im Magen hat und Milch die Säureproduktion im Magen unheimlich steigert... ALso gabs Abend simmer ein Schnäpschen von meiner Lieblingsschwester und dann war alles gut Schlafen war in dieser Nacht absolut ausgeschlossen... Die Drainagen, und die im 20 Minutentakt brodelnde und brummende Kühlmaske reißt einen dann spätestens aus dem Schlaf wenn man doch mal zur Ruhe gekommen sein sollte. Außerdem liegt man den ganzen Tag und duselt vor sich hin, da ist man auch nichtmehr soooo müde. Mittwoch, der 20. Juli 2011 - 2. Tag POST OP Dieser Tag gleicht dem Dienstag also somit dem 1. Tag POST OP sehr, da sich nicht viel tut. Die Drainagen bleiben noch bis zum nächsten Tag drin und die Kühlmaske darf man auch noch nciht absetzen. Die Schmerzen waren bei mir an diesem Tag am größten, da die Anästhesie von der OP bis dahin ganz und gar aus dem Körper ist. An diesem Tag habe ich mir das erste mal ein Zäpfchen geben lassen, was ich Euch wirklich empfehle. Voltaren-Zäpfchen! Ist ein Geheimtipp, weil jeder Infusionen will. Das Zäpfchen dauert zwar etwas bis es wirkt, deswegen sollte man sich gleich ein zweites geben lassen, wenn das erste nachlässt, dann wirkt es schneller. Aber diese Zäpfchen wirklen um ein vielfaches länger als eine Infusion und wirken gleichzeitig noch abschwellend!!! Meine Schwellung war lächerlich muss ich allerdings dazusagen. Ich trank sehr viel Kamilletee und bin grundsätzlich auch nicht für riiiiesenschwellungen ausgelegt. An diesem Tag hatte ich meinen Schwellungshöchtpunkt allerdings noch nicht erreicht. Abends gab es eine Thrombosespritze in den Oberschenkel. Die Nacht war der blanke Horror und ich bekam nur zu hören: Bald haben Sie es geschafft, wenn die Draniagen raus sind gehts um einiges besser... Das half mir in diesem Moment leider auch nicht viel. Also ich will hier keinem was vormachen: Insgesamt ist das alles auszuhalten und es ist wirklich noch schlimmer in der Vorstellung als letztlich vor Ort, aber es ist KEIN Spaziergang! Schlafen war in dieser Nacht nämlich erneut undenkbar und wenn man nicht viel schläft bekommt man nicht die nötige Ruhe, die jeder Körper irgendwann braucht, so dass ich einmal ganz kurz vorm verzwifeln war, weil ich mir zu fein fürs Zäpfchen war (ich wollte meinen Körper nichtmehr so zudröhnen), dazu hatte ich Sodbrennen, die brummende drückende Kühlmaske auf dem Gesicht, Rückenschmerzen vom ständigen liegen, die Drainagenschmerz und die Nase ging aufgrund der Schwellung zu!!! Aus der Traum vom Atmen durch die Nase ... Obwohl es für mich in diesem Moment die schlimmste Nacht meines bisherigen Lebens war, muss ich ehrlicherweise sagen, dass es NOCH SCHLIMMER hätte sein können, als es letztlich war, vorallem rückblickend. Es geht alles rum! Donnerstag, der 21. Juli 2011 - 3. Tag POST OP YEAAAAAAAAH! Es wurde draußen hell und die Nacht war vorbei. Dies bedeutete dass dies der Beginn des Tage ist an dem ich die Kühlmaske nicht mehr durchgehend tragen musste und vorallem es der Tag ist an dem die DRAINAGEN rauskommen! Bis zu diesem Tag habe ich auch die Antiobiose immer über die Vene bekommen, da ich den Mund aber schon gut bewegen und öffnen konnte, wurde mir an dem Tag auch die Kanüle gezogen und ich durfte die Antibiotika schlucken. An jedem Tag seit der OP kam um 8 Uhr die Visite und auch an diesem Tag war es nicht Dr. Dr. Kater. Ihn habe ich bis zur Entlassung nur am Abend des OP-Tages gesehen. Aber die Ärzte sind alle supernett und echt vom Typ her welche, mit denen ich mir vorstellen könnte Abends einen trinken zu gehen. Die ganze Atmosphäre des Bad Homburger Krankenhauses, die schon seeehr veraltet und eher renovierungsbedürftig erscheint ist zweitrangig, wenn man so tolles Personal beschäftigt und mit so tollen Ärzten zutun hat! Nachdem der Arzt mir Dienstag die Gummis aufgeschnitten hat, die nach der OP in Bad Homburg regelmäßig den Splint ersetzen, bekam ich heute vom selben Arzt die Drainagen gezogen. Und dazu kann ich wirklich absulut nichts Negatives sagen. Das sich zwar irgendwie "komisch" angefühlt, aber auf keinen Fall hat es wehgetan... auf garkeinen Fall!!! Ich bekam an diesem Tage, nachdem ich geduscht hatte meine erste Lymphdrainage. Und auch wenn in diesem Wort das Wort Drainage steckt, hat es dait absolut nichts gemeinsam, außer dass beides die Schwellung reduzieren soll. Eine Lymphdrainage ist eine Massage der Schwellung, die sich sehr gut anfühlt. Das Bild 14 im Anhang zeigt mich an diesem Tag An diesem Tag, wie von den Schwestern versprochen fühlte ich mich wie neu geboren im Vergleich zu den Tagen davor... Vollkommene Bewegungsfreiheit, da Weg von der Kühlmaske, der Kanüle, den Drainagen... Zur Feier des Tages bin ich mindestens 10 Mal im Krankenhausgang auf und ab gelaufen. Toll....!!! Nach der Lymphdrainage wurden aktuelle Röntgenbilder gemacht (siehe Bild 11 im Anhang). Das war unangenehm, weil man auf ein Plastikstück beißen musste und der A*** das Ding so hoch gefahren hat, dass mein Nacken schmerzte und mein Kinn unten auflag. Nach Rücksprache mit einer guten Freundin, die vor mir operiert wurde und die ich dort kennengelernt habe, war es bei Ihr nicht anders... entweder ist der also unfähig oder es ist eine Sch*** Röntgenmaschine! Im Anschluss gings in die Praxis von Dr. Dr. Kater, wo mir 2 Schrauben von der OP mit einem Schraubenzieher gezogen wurden, was wiederum absolut überhaupt nicht wehgetan hat und auch ganz gut ging. Es wurde nochmal ein seitliches Röntgenbild gemacht und mir wurde erklärt wie ich die Gummis einzuhängen habe, die anstatt des Splintes nun getragen werden sollen. In der Nacht ging das Schlafen ca. immer im 3 Stunden Takt, da die eingesetzten Gummis die Kiefergelenke auch wieder ganzschön gereizt haben und es sich anfühlte wie der erste Tag nach dem weiterstellen der Zahnspange beim KFO... aber damit ist man dann schon zufrieden! Die Kühlmaske würde helfen, aber mit ihr war ich auf Kriegsfuß! Freitag, der 22. Juli 2011 - Entlassungstag Aufgrund unserer echt guten Verfassung und der geringen Schwellung durften wir (die Operierten vom Montag) an diesem Tag bereits nach Hause. Mein Abschlussessen, was sich mittlerweile "streng passionierte Kost" nannte seht Ihr auf Bild Nummer 13 im Anhang. Nach einer Abschlussbesprechung in der Praxis bekam ich meine Krankmeldung, die Ersatzgummis mit dem Haken zum einhängen und einen Termin zur Nachsorge. An diesem Tag nahm ich auch morgens meine letzte Antibiotika-Ration ein. Die Fäden, die ich bis dahin noch nicht einmal gemerkt habe fallen wohl von alleine aus. Die Taubheit zieht sich an diesem Tage über die linke Gesichtshälfte. Unterhalb der Augen beginnend über die Nase bis herunter zum Kinn. Allerdings wirklich nur einseitig, das stört aber nicht... Die Oberlippe hat Gefühl und wenn man sich konzentriert kann man alles bei sich behalten man muss eben alles bewusst machen! Nach einer weiteren Lymphdrainage durften mich meine Eltern um 14 Uhr aus dem Krankehaus abholen. Die Bilder 15 und 16 zeigen mich kurz vorm Verlassen des Krankenhauses. Samstag, der 23. Juli 2011 - 1. kompletter Tag Zuhause Es stimmt tatsächlich, daheim wird man noch besser gesund als im Krankenhaus. Die abgesetzte Antibiotika lässt mich seither ungeahnte Kräfte aufbringen und ich fühl mich richtig wohl. Das einzige was ich mir noch wünschen würde, wäre, dass meine Nasenatmung wieder so ist, wie in den ersten Tagen nach der OP, aber das kommt sicher bald. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich mich so fühle 6 Tage nach der OP, hätte ich genickt und gegrinst, aber mir was anderes gedacht ... Ich bin echt super froh das gemacht zu haben und kann nur jedem sagen, dass die Reaktionen des Umfeldes und das eigene Körperempfinden nach dem Eingriff für sämtliche Qualen um ein Vielfaches entschädigt. Ich habe heute sogar schon ein Stückchen Karotte gekaut looooooool ... Um Euch alles zu sagen: Es war stark gekocht und es ist meiner Mum beim pürieren durch die Lappen gegangen, aber ich bin super happy über meinen Gemütszustand und über meine Fitness. Ich war sogar schon mit Einkaufen und bin schon selbst Auto gefahren! Abschließend möchte ich Allen, die den Eingriff noch vor sich haben, Mut aussprechen, weil ich weiß wie man sich fühlt, wenn man noch davor ist und so einen Bericht liest. Aber letztlich kocht jeder Mensch nur mit Wasser. Auch wenn ich anscheinend mit bestimmten Dingen Glück hatte bzw. ich vielleicht einfach nicht ganz so schmerzempfindlich bin, vergisst der Körper Schmerzen grundsätzlich sehr schnell. Das heißt auch wenn es mal ausweglos oder gaaanz schlimm erscheint, dann (um Gottes Willen beißt nicht die Zähne zusammen ) Kopf hoch und bleibt geduldig, denn schon der nächste Tag kann Euch für alle Qualen entschädigen! Ich wünsche Allen noch zu operierenden alles erdenklich Gute und den bereits Operierten noch gute Besserung und Genesung und freue mich über Eure Kommentare und ggf. Fragen, die ich hier natürlich sobald wie mmöglich beantworten werde! Liebe Grüße, Marco
  2. Hallo sherly! Nein ich bin leider erst am 21. Mai zur ME dort... Bin mal gespannt wie das Gefühl und die Veränderung zum jetzigen Zeitpunkt dann wieder ist. LG
  3. Hallo zusammen, habe nun meinen Termin zur Plattenentnahme. Am 21. Mai 2012 werde ich mein Gesicht wieder mal ein paar Tage anschwellen sehen Aber dafür verbleibt kein Fremdkörper mehr im Gesicht. Ich hoffe Euch geht es allen gut`? Werde zeitnah dann Bilder und Erlebnisse hier einstellen... Grüße und bis bald, Marco
  4. Hi Valli, ja bleib dran... Die Erfahrung hat gezeigt, dass man heutzutage zu jeder zeit um sein Recht und um seine Gesundheit kämpfen muss... Mir geht es soweit gut, der Positioner hat nochmal wirklich tolle optische Ergebnisse gebracht und ich habe mich mittlerweile gut an ihn gewohnt... Manchmal habe ich im Kiefergelenk noch ein knistern bzw. knacken, aber das ist schwer auszumachen, ob es muskulär oder knöchern ist... Brauch alles einfach Zeit, bis man keine Einschränkungem ehr hat, aber ich habe tatsächlich schon Erdnüsse gekaut ... Das einzige was ich mich noch nciht getraut habe ist in einen Apfel zu beißen... aber das nehm ich mir fürs neue Jahr vor... Ich wünsche Euch allen schonmal eine schöne Vorweihnachtszeit und schöne Feiertage, vll hört man sich auch vorher nochmal... LG Marco
  5. Ja genau, also Du merkst das dann selber am Besten. ich hatte nicht so den tollsten Sommer dieses jahr, deswegen kam ich nicht in Versuchung mich in die Sonne zu legen, aber mein Arzt meinte, dass man die Schwellung abwarten soll bevor man sich sonnt, weil die Durchblutung dann eben gefördert wird und man das Risiko eingeht einen Sonnenbrand zu bekommen. Ein Sonnenbraned ist immerhin eine Entzündung im gewebe und die ist sicher schmerzhaft, wenn die in eine Wunde zieht^^ LG
  6. xD ... hey ja! Das ist ja super... Hab garnichts mehr geschrieben... Hat wohl ein fleißiges Bienchen geslesen hier... GlG und alles Gute weiterhin für Dich.. Marco
  7. Hey Hi, mach Dir keine Hoffnungen, ist bei mir seit vielen Monaten genauso... Das alte Bild bleibt anscheinend für immer! Habe auch schon Administratoren angeschrieben wegen meinem Status... bin ja immernoch "Außenseiter", trotz der Beiträge... Ich drück Dir die Daumen, LG Marco
  8. So Ihr Lieben, habe jetzt seit Freitag meinen Positioner und bin richtig zufrieden damit... Die Zähen haben sich nochmal toll verändert... Jetzt stimmt der Biss wirklich absolut genau! (Beim Aufsetzen rührt sich nichtsmehr) Und das obwohl ich das Ding noch so lange tragen muss Ich wünsch Euch was... Zu Weihnachten werde ich nochmal Bilder hochladen... Mit dem Festmahl xD LG und alles Gute für Euch!
  9. Halli Hallo, ja also das Essen macht wirklich richtig Spaß, aber das ist auch gefährlich für die Linie Bekomme jetzt am Freitag einen Positioner, der dann nochmal Feinarbeit machen soll beim sogenannten "settle down", also dem verzahnen der Zähne... Ich hatte als Kind schon 7-8 jahre feste und lose Spangen,... und jetzt waren es ca. 13 Monate nochmal... Ich würde alles genau so wieder machen und habe meine Entscheidung rückblickend wirklich zu keiner Zeit bereut. Ich hoffe, dass Ihr auch bald alles hinter Euch habt und man sich endlich mal nicht mehr um seinen Mund und seine Zähne Gedanken machen muss. Ich glaube, das haben wir uns jetzt alles einmal verdient... LG und bis bald, Marco
  10. Ihr lieben Leute: HEUTE HAB ICH DIE SPANGE RAUSBEKOMMEN... Kurzfristig war ein Termin frei, den ich natürlich geschnappt habe Anbei ein paar Bilder... Ein tolles Gefühl... Ich wünsche EUch allen noch alles Gute, zur feier des Tages gehe ich nachher mal Essen^^ Toll, toll, toll.... GlG und bis bald, Marco
  11. Ohje, ja ich hoffe, dass es dort irgendeine Möglichkeit gibt. Denn wenn mans chonw eiß, dass grds. eine OP gut wäre, dann knabbert man ja ständig an dem Gedanken, wenn man sie letztlich nicht bekommt... Aber es gibt doch auch diese Schienen-Methode, vielleicht kann man damit erstmal die Zahnstellung optimieren, um die Kronen nicht zu "bekleben" und dann lediglich zur OP eine Fixierung anbringen =! Ich bin ja kein KFO, aber vll kannst Du hier im Forum mal Dein Problem schildern im oberen Forumsteil, da gibt es ja auch viele KFO, die mitdiskutieren,... Alles Gute, LG Marco
  12. Hallo Mauto, das freut mich sehr, wenn ich Dir ein wenig helfen konnte. Ich kenne die Bedenken und das Gefühl noch sehr gut, wenn man vor der OP ist. Man hat sich vor der Diagnose nie mit dem Thema auseinander gesetzt und auf einmal denkt man jeden Tag daran Dieses Forum hier ist für uns Patienten wirklich Gold wert... Da ich selber mit vielen Leuten Kontakt hatte vor der OP, war für mich klar, dass ich hier einen Bericht schreibe. Im Nachhinein habe ich zwei tolle Nebenwirkungen bemerkt: 1. Man verarbeitet das Geschehene auf eine besondere Art, weil man sich nochmal damit beschäftigt und sich mit den Hintergründen auseinandersetzt. 2. Man hat seine eigenen Erfahrungen mehr oder weniger ein Leben lang hier als Tagebuch verfügbar. Ich melde mich, sobald die Spange raus ist und ich Bilder habe Liebe Grüße und alles Gute an Alle, Marco
  13. Hallo Ihr Lieben, hab gestern die frohe Botschaft bekommen!!! Am 22. November kommt die Spange raus !!! YEEAAAAHH... Am 28. November bekomme ich einen Positioner, der die Feineinstellung übernimmt (OK und UK bisschiene aus gummi, wie beim Boxsport)... Ich sehe ihn allerdings eher als Sicherungswerkzeug Denn mit dem Teil kann man sein OP-Ergebnis bzw. sein komplettes Behandlungsergebnis ja dann ein Leben lang sichern... Kann ich Euch nur empfehlen, habe zu den Mitarbeitern beim KFO ein eher freundschaftliches Verhältnis, gehen auch demnächst mal einen Trinken ... Die haben mir das Ding empfohlen, weil eine normale lose Spange die Zähen nichtmehr führt bzw. in Ruhe festigen lässt... Nach der Spangenentnahme sind die Zähne wohl noch sehr empfindlich in sachen in falsche richtung drehen etc... was der positioner ausschließt... die können sich in Ruhe festigen... Man trägt ihn zu beginn 24 Stunden, dann nach 2 wochen wohl 16 stunden ca. 8 Wochen lang und dann nur noch Nachts... und da schläft man eh Freu mich ja so... ich kann mir vorallem schon vorstellen wie schön die zähen aussehen, wenn die brackets ab sind... kann man ja schon erahnen ... Ich glaub da vergieß ich sogar mal ein Freudentränchen Liebe Grüße und nochmal alles Gute an Alle, die Mühe lohnt sich!!!
  14. ...,dass ich noch lebe
  15. Cool! Wow... Wirklich ein schönes Bild! Man sieht Dir richtig an, dass Du mit dem Ergebnis zufrieden bist... zu recht! Ich hoffe man bleibt im Kontakt... Alles Liebe und bis bald, Marco
  16. Gerne, aber ich kenne das... Die letzte Zeit zeiht sich und nach der OP rast es... Schreib Dir am Besten alles auf, was Dich beschäftigt. Wenn Du ihm gegenüber sitzt fällt Dir das alles nichtmehr ein... LG und alles GUTE!!!
  17. Nein steht nichts drauf... Der Unterschied zwischen einer Magensonde und einem Beatmungsschlauch ist denke ich jedem bewusst. Nicht dass wir nur aneinander vorbeireden... Die Schmerzen im Hals kamen bei mir auf jeden Fall vom Beamtungsschlauch, der durch die Nase eingeführt wird. Das habe ich mir mehrmals von der Krankenschwester bestätigen lassen, ich hatte nämlich oft Angst, dass was nicht stimmt. Was bedeutet denn in diesem Zusammenhang eigentlich minimal invasiv? Ein Ziel dieser Methode ist doch sicherlich auch die Blutung so gering wie möglich zu halten. So viel Blut verliert man da überhaupt nicht, sonst MÜSSTEN sie ja Blutkonserven geben... Mir wurde gesagt, dass sie zwar für alle Fälle die Blutgruppe bestimmen, aber schon seit vielen vielen OP-Tagen in Bad Homburg keine Konserven mehr benötigen. Bei einer Blutspende verliert man vielleicht sogar mehr Blut, das müsste man mal fragen! Und das läuft dann alles in den Hals? ... Ich frage einfach mal bei meinem nächsten Termin, ist nichtmehr so lange, dann wissen wir wieder etwas mehr. LG und alles Gute weiterhin, Marco
  18. Ja, also ich hatte auf alle Fälle auch schon funktionale Einschränkungen. Mir wurde auch gleich zu Beginn der Behandlung gesagt, dass es bis zur OP erstmal schlechter werden wird, weil sie die Zahnreihen jeweils für sich ausrichten werden ohne Rücksicht darauf zu nehmen wie die Kiefer zueinander stehen... naja also auf alle Fälle dachte ich mir da schon: "Wenn Ihr wüsstet, ich glaub schlimmer wird es nicht", weil ich natürlich durch das Alter und durch die Fitness relativ gesegnet war von den gaaaanz schlimmen Beschwerden... Bis dahin ... Während der ca. 10 Monate bis zur OP hat sich allerdings einiges getan. Ich habe in dieser Zeit auch wirklich gelernt respekt zu haben vor den Leuten, die noch schlimmere Fehlstellungen haben als ich hatte. Mit jedem Millimeter, den sich die Kieferstellung verändert hat (also bis zur OP zum Negativen), habe ich schlimmere Beschwerden bekommen. Und bei manchen, kann ich mir vorstellen, war bzw. ist die Fehlstellung ja teilweise schlimmer, als sie bei mir kurz vor der OP war und das hatte mir schon gereicht. Ich habe mir regelmäßig bei Alltagsbewegungen die Schulter ausgekugelt, hatte teilweise Blockaden in Schulter, Rücken und vorallem dem Nacken. Bei jeder Bewegung und mit jedem tag wurde das Knacken im Nacken und im Kiefergelenk schlimmer.... sogar beim Sprechen hat es geknackt, wenn ich mich nicht konzentriert habe. Die Nasenatmung war bei mir schon seit ich denken kann nicht gut, hatte deswegen schon zweimal die Polypen entfernt bekommen, was wie wir alle wissen auch hätte gespart werden können, denn jetzt ist nasentechnisch alles Bestens. Hatte dann Abends vorm Fernseher eigentlich regelmäßig Tinnitus. Hüfte und Knie haben auch ab und an mal wehgetan, aber da will ich jetzt nicht sagen, dass das unbedingt nur vom Kiefer gekommen ist. Ich habe nämlich auch sehr schlechte Füße (Ei oder Huhn ?)... Ich war dann vor der OP sogar nochmal bei einer Dorn-Therapie und die Dame hatte mich noch nicht angefasst und hat schon gesagt:"Sowas hab ich bei einem 24 jährigen noch nie gesehen!" Meine gesamte Halswirbelsäule war schief, teilweise ausgerenkt und steinhart... Nachdem Sie dann nach meiner Beckenknochenstellung geschaut hat, hat sie mir geglaubt, dass die OP möglichst bald kommen muss... Die Beckenknochen waren nicht waagrecht, sondern fast 5 cm links angehoben... Der Hammer: Man sieht und merkt davon nichts, zumindest nicht mit 24!... Sie hat dann mit so einem Vibrationsgerät die Spannungen gelöst, das Becken gerichtet und gesagt fühlen sie mal. Das war wirklich bombastisch... Ich habe die Beckenknochen ja erfühlen können, von daher hatte ich das Ergebnis gleich in der Hand: Es war wieder gerade... Man sollte dann mindestens 48 Stunden nichts schweres heben... Im Anschluss hat man aber tatsächlich gemerkt, dass man sich einfach vieeeel wohler fühlt. Das Problem ist, dass die Fehlstellung noch da war und ich ca. 4 Tage später schon wieder die ca. 5 cm hatte, als ich zuhause mal getastet habe... Heute nach der Bimax ist alles gerade... und es fühlt sich gut an... und ich bin der Meinung es bleibt Die Auswirkungen der Zahnstellung auf den gesamten restlichen Körper ist unvorstellbar und meines Erachtens bisher noch lange nicht komplett erforscht... Mein Vater, der auch viele Probleme mit seinen Zähnen hat, bekam während einer Zahnentzündung vor ein paar Monaten Bluthochdruck, Zuckererscheinungen und Tinnitus... Sowas kannte er vorher nicht... und nach der Entzündung war alles wieder weg... Der Zahnarzt sagte ihm nur: Das ist normal, die Zähne haben unheimlichen Einfluss... Aber seitdem hat er natürlich auch großen Respekt vor uns Bimax-Patienten, weil er sich denken kann, wie der Körper auf eine Fehlstellung ggf. reagieren kann... Also Valli, wenn Du Dich danach nicht wohler fühlst, dann weiß ich auch nicht wem eine Bimax sonst Verbesserung geben soll... Ich drück Euch allen die Daumen, bis bald, Marco
  19. Hey Ina!!! Wow, cool... Bin ja jetzt schon etwas neidisch muss ich sagen Ich fieber schon seit Wochen auf den Entnahmetag hin... Hab am 7. November wieder einen KFO-Termin... da kommt sie aber noch nciht raus, das hätten sie mir denke ich gesagt... ich schätze,d ass da die Abdrücke für die rausnehmbare Spange gemacht werden und ich dann am 5. Dezember die Spange rausbekomme, aber bei meinem KFO weiß man nie, was ihm noch einfällt um die Behandlung ins nächste Quartal zu retten^^ Ich sehe leider keine Fotos aber mach erstmal Deine Nebensächlichkeitebn wie Prüfungen zu Ende *lach Soviel Zeit muss sein ... Bis bald, LG Marco
  20. Du bist noch garnicht operiert, Rainer? Sorry, hatte gedacht, dass Du schon alles hinter Dir hast. Ja stimmt, fühlt sich natürlich Jeder anders... Es hat vorallem auch Jeder ein anderes Schmerzempfinden... Nur die Harten kommen in den Garten *Spaß beiseite Aber es ist nun wirklich nicht so, dass hier im Forum die Horrorgeschichten fehlen... Wenn wir mal ganz ehrlich sind, fällt einem oft auf, dass wirklich viele Leute hier in erster Linie Ihre Erlebnisse berichten, um noch einmal bemitleidet oder beglückwünscht zu werden. Es gibt darunter wenige Leute, die wirklich objektiv schreiben. Das ist aber garnicht schlimm, weil das meistens auch die Leute sind, die diese Unterstützungd er anderen User noch brauchen... Ein einfaches: "super Ergebnis, sieht toll aus" hilft diesen Leuten natürlich sehr. Und das find eich so toll an dem Forum, weil man in jeder Situation Hilfe bekommt... Menschlich, sowie psychisch... und dann natürlich auch physisch... Ich bin gut mit der Taktik gefahren zunächst erstmal nur Berichte zu lesen von Leuten, die einen gewissen Abstand zu der Sache haben, weil der Eingriff etwas zurück liegt. Die meisten lassen sich von der momentanen Situation trüben, die natürlich nicht angenehm ist. Aber auch mit einer Erkältung fühlt man sich besch*** und ich wöllte nicht so manchen Bericht über eine Erkältung lesen von manchen, teilweise auch noch sehr jungen Usern. Ich bin der Meinung, dass man die Kirche im Dorf lassen sollte, denn immerhin hab ich in Sachen Zähnen seit meiner Kindheit Einiges durchgemacht und die Bimax war nicht das Unangenehmste davon, das soll schon was heißen... Das es eine vorübergehende Einschränkung ist, weiß Jeder, der weiß dass es einen betrifft... Wichtig ist, dass auch berichtet wird, wie man sich verändert. Ich denke, dass das Empfinden nach der OP, d.h. während der Genesung, auch stark von den vorherigen Qualen der Patienten abhängt. Leute, die wirkliche Beschwerden hatten durch die Fehlstellung, d.h. also was Valli auch schreibt z.B. Mobilitätseinschränkungen, Knacken, Drücken, Summen im Ohr, Atembeschwerden... Diese Leute stecken das bisschen Taubheit und die 3 Tage Wundschmerz, sowie die paar Wochen ohne Rohkost locker weg, weil man schon während dieser Zeit merkt, dass der restliche Körper sich bedankt. Und wenn man mal ganz genau schaut, wer in seinen Berichten von Qualen und Horrorschmerzen erzählt, dann sind das nicht selten auch die, die sich 4 Monate vor Ihrer OP und dem Bericht im Psycho-Forumsteil mit Beiträgen über Ihr Aussehen und Ihre krumme Nase beschwert haben. Die OP ist ohne funktionale Beschwerden sicherlich unangenehmer, weil man von einer beschwerdefreien Zeit in eine Beschwerdezeit kommt. Wer schön sein will muss eben einfach leiden... Wer sich sehr bald beschwerdefrei fühlen will, muss nur aus der Narkose aufwachen! Liebe Grüße aus Frankfurt, Marco
  21. Sehr gerne, hatte selber immer verlangen nach noch mehr Infos, als ich vor der OP war. Im Nachhinein merkt man aber auch, dass man so viel lesen kann wie man will. Wenn man mittendrin ist, ist das Ganze in vielen Situationen leichter als man es sich vorher gedacht hat. Der eigene Kopf ist der größter Gegner ... *lach Ich würde Dir raten keine großen Ausführungen bezüglich minimalinvasiv oder nicht gegenüber Deiner Krankenkasse zu machen. Bei mir wurde am Ende ALLES bezahlt, ausnahmslos ... Und das liegt mit unter daran, dass ich den Schriftverkehr meinen Ärzten überlassen habe. Wenn die OP bei Dir notwendig ist, wovon ich ausgehe, dann hat auch der Arzt die Möglichkeit ein Formblatt für die KK aufzusetzen, welches bestätigt, dass der Eingriff in diesem Umfang notwenig war. Danach hat eine KK eigentlich wenig Chancen Kosten zu kürzen. Dann versuchen Sie sich nur noch auf bestimmte Begrifflichkeiten wie minimalinvasiv zu stürzen, um Leistungsbeträge zu kürzen. Hast Du bereits Kostenvoranschläge bekommen? Und auch schonmal eingereicht? ... Liebe Grüße
  22. Genau, also in Bad Homburg wird definitiv erst garkeine Magensonde gesetzt... Liegt wohl an der eigenständigen Operationsweise, macht wohl jeder KFC anders... Finde ich aber auch wirklich etwas übertrieben für diese OP... Magensonde ...
  23. Hi Valli, mir geht es mittlerweile sehr gut. Ich habe sogar das Gefühl, dass sich mein BIss nun absolut gefunden hat. Seit ein paar Tagen ist das Gefühl im Mund einfach super gut. Ich kann tatsächlich abbeißen^^ Es ist schon wirklich eine Qual teilweise, wenn man irgendwas essen will und weiß, dass es nur Sauerei gibt oder es einem wehtut. Aber jetzt mekrt man einfach, dass es genau so sein soll. Vorher ging es zwar auch, aber man weiß tatsächlich erst nach der OP auf was man sein Leben lang verzcihtet hat. Essen tue ich mittlerweile alles wieder... bis auf Nüsse Normalerweise kannst Du wirklich davon ausgehen dass DU nach 6 wochen... im schlimmsten fall nochmal 14 tage dranhängen zur absicherung, also ab 6 wochen post op wirklich ALLES wieder essen kannst. Das größere Problem ist der Kopf. Und das ist hier bei vielen Berichten die ich gelesen habe tatsächlich überwiegend der "Kopf", denn man traut es sich einfach nicht... Man denkt man ist noch "krank" und man müsse sich schonen. Im prinzip ist es vergleichbar mit einem beinbruch und dem moment in dem du das erste mal wieder treppen läufst Man denkt einfach oft: "ohje, wenn ich jetzt noch etwas fester kaue, dann geht alles kaputt" ... Ist auch gut so besser als andersherum. Aber der Kiefer ist ein Gelenk! UNd zwar das einzige im Körper, was paarweise arbeitet und das einzige im körper was in alle 360 ° bewegbar ist... umso offensdichtlicher ist doch, dass es sich wünscht sich zu begwegen... und nicht in schonhaltung irgendwo an gummis zu baumeln... Also ich will da jetzt auch nicht alles verharmlosen, aber ich war die Spange schon aus der kindheit gewohnt. Ich hatte die Spange bereits viele Jahre und wusste genau, was auf mich zukommt. Viele hier berichten, dass es die Hölle ist, aber was ist mit den 90 %, die nichts zur SPange schreiben? Am langsamsten gewöhnt man sich letztlich daran, dass man nach dem Essen nochmal 5 Minuten beschäftigt ist, bis wirklich alle Essensreste mit der zunngenspitze irgendwo rausgequetscht wurden und man sich wieder wohl im mund fühlt Ich bin der Meinung, dass man sich sehr schnell daran gewöhnt, weil sich am Zustand ja, wenn er einmal da ist nichtsmehr verändern lässt. Natürlich wird es zu Beginn Tage geben an denen der Mund und vorallem die Zunge etwas gereizt ist und wehtut, weil man an bestimmten STellen ständig langfährt. Dafür gibt es aber diesen tollen Dentalwachs (UNBEDINGT BEIM KFO FRAGEN). Mit dem kann man die druckstellen in den ersten tagen etwas abrunden, dann bildet sich die hornhaut an den gewollten stellen trotzdem und es tut nicht gleich an der zunge oder so weh.. Ich denke nach ca. 3 Tagen merkt man die druckstellen schon nichtmehr... und das bleibt auch so... Natürlich hängt es auch von der Fehlstellung ab. Denn wenn die Zähne erst noch einen weiten weg gehen müssen, dann ist natürlich klar, dass danna uch das metall wandert und neue druckstellen verursacht, aber wie gesagt: Der Wachs ist dafür super! Schmerzen hat man natürlich auch, wenn ein Bogenwechsel ansteht, aber die halten in der regel auch allerhöchstens 2 Tage an, danach ist alles vorbei... Und wenn man eine BIMAX überstehen will, dann muss man auch mal weiche kost vertragen. Ich denke es ist von jedem zu erwarten auch mal 2 tage keine rohkost zu essen bzw. einfach den pürierstab anzuschmeißen. Aber das ist alles charaktersache. Das wirst DU selber merken. Das Sprechen nach der OP war bei mir persönlich und auch bei den zwei Patentinnen, die ich kennengelernt habe, kein Problem. Ich habe selbst 5 Stunden nach der OP bei der ersten Visite von Dr. K. schon mit ihm über meinen OP-Verlauf diskutiert Er war sichtlich erfreut über meinen Zustand. Und das find eich auch so toll bei ihm. Er hat ca. 500 OPs im Jahr und kennt trotzdem jeden seiner Patienten persönlich. Das Krankschreiben ist eigentlich vollkommen Dir selbst überlassen. Es gibt dazu einfach zu viele verschiedene Berufe. Du musst selber wissen, wann Du wieder arbieten willst/kannst/Dich traust... Ich habe glaube erstmal 4 oder 5 Wochen bekommen und bin dann nach dieser Zeit nochmal hin, um zu verlängern... Da sagt niemand auch nur einen kleinen Satz dazu, weil das Empfinden wirklich objektiv ist. Ich hätte theoretisch schon nach 14 Tagen arbeiten gehen können, weil ich am PC arbeite, aber das größere Problem ist nicht der Schmerz (der 3 tage post op bei mir komplett weg war) sondern die tatsache, dass du Dir Dein Essen mitnehmen musst und dass du zu jeder zeit angst hast, dass du einen stoß oder sowas abbekommst. und das wäre ärgerlich... In der Praxis haben SIe mir erzählt, dass die meisten Selbstständigen nur zwischen 1 und 2 wochen krank geschrieben werden wollten... und das geht! Alles alles Gute und vorallem wenig unnötigen Stress von außerhalb bzw. vom eigenen Kopf wünscht Euch Allen, Marco
  24. Hey Lisa, das freut mich, dass er Dir gefällt. Ich hoffe, dass alles auch genauso bei Dir verläuft. Du bist echt in super Händen! Alles Liebe und Gute für Dich, Marco
  25. Es ist keine Magensonde... Ist lediglich der Beatmungsschlauch, der dann auch Schuld ist an etwaigen Halsschmerzen nach dem Aufwachen.