orthobite

Kieferorthopäden
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  1. Hallo, das System ist eigentlich eine gute Idee, hat aber drei Haken: 1) relativ groß - ggf. Behinderungen 2) Kosten können nur privat abgerechnet werden; das Lesegerät kostet auch ... 3) Genaugenommen müßte vor Anwendung einer Studie oder dgl. die Eltern sehr ausführlich aufgeklärt werden ... und ggf. sogar eine Ethikkommission befragt werden (sicherlich eher theoretisch, aber es ist ein dicker Eingriff in die Privatsphäre: Big brother is watching you). Wissenschaftlich liegen erste Teilergebnisse vor: siehe Fortschr. Kieferorthopädie 1/2011
  2. Hallo, Deine Schilderungen sind interessant und natürlich kann niemand von der Ferne eine genaue Aussage machen. Die Prognose für Einordnung der verlagerten Zähne ist ebenfalls nicht abschätzbar - lass Dich bitte ausführlich beraten. Alzu lange aber bitte nicht warten, denn verlagerte Zähne können ein ganz eigenes Leben entwickeln ... Viel Glück
  3. Hallo, leider etwas spät, aber trotzdem eine Antwort: Aus den bisherigen Diskussionen kann man von der Ferne natürlich nicht so viel entnehmen. Häufig werden solche Einzelzahnbewegungen mit sogenannten Teilbögen durchgeführt. Diese Bögen müssen eine gewisse Stärke besitzen, um stabil genug zu sein. Um aber nicht zu viel Kraft auf den Zahn zu bringen, werden kleine Schlaufen eingebogen (Fummelarbeit ...). Man kann das am besten mit einer Sicherheitsnadel vergleichen (ohne Pieksspitze!). Viel Glück
  4. Hallo, leider melde ich mich erst jetzt, vielleicht kann ich doch noch jemanden erreichen? Es wäre sehr gut, einen Kieferorthopäden oder versierten Zahnarzt aufzusuchen und die Probleme zu schildern. Natürlich haben die Fachleute noch einige Ideen zur korrekten Lagebestimmung des Unterkiefers! Bitte keine Selbstdiagnose und-experimente! Viel Glück
  5. Hallo, Zähne bewegen sich ein Leben lang. Leider kann man nicht genau abschätzen, wie jeder Einzelne reagiert. Vielleicht solltest Du Deinen Kieferorthopäden nach einem festsitzenden Retainer fragen? (Kostet aber .....) Viel Glück
  6. Hallo, erst einmal gut, dass Du einen neuen Retainer hast! Die Übernahme von Kosten musst Du klären, vielleicht hast Du Glück und Du kannst es einer Auslandskrankenversicherung übergeben? Grundsätzlich aber gilt: Alle zahnärztlichen Leistungen sind ohne Werksvertrag, d.h. ohne Garantie! Viel Glück!
  7. Hallo, vielen Dank für Deine so ausführliche und interessante Beschreibung. Offensichtlich liegt in Eurer Familie eine ungünstige Wachstumsrichtung in der vertikalen Relation, so dass trotz aller Anstrengungen manchmal nur der operative Eingriff eine echte Verbesserung bringen kann. Zur Frage des operativen Verfahrens kann man von der Ferne nicht Stellung nehmen. M.E. muss immer im Oberkiefer operiert werden, um (wie von Dir super beschrieben!) der Zunge mehr Raum zu geben. Mn kann natürlich auch nur die Vor- und Nachteile der operativen Eingriffe beschreiben, um für Dich zu einer Entscheidung zu finden. Du hast sehr treffend formuliert, dass Deine Lebensqualität deutlich leidet - denn Aussprache und Essen in der Öffentlichkeit gehören zu einem schönen Leben... Hoffentlich konnte ich Dir helfen!
  8. Hallo, Deine Fragen sind sehr vielfältig, ich versuche mich kurz zu fassen: 1) Wenn Du einmal die Standard- und die besseren Brackets unter einem Mikroskop gesehen hast, weißt Du, warum es deutliche Preisspannen gibt... 2) Der Kostenvoranschlag gemäß der privaten Gebührenordnung gliedert sich immer nach Steigerungsfaktoren, die 1988 in Kraft trat - es wird damit v.a. die Inflation mit einer Steigerung ausgeglichen (ausgehend von 2,3!). 3) Wir können wissenschafltich inzwischen nachweisen, dass die besseren Brackets eine signifikante Verkürzung der Behandlungszeit erreichen. 4) Die Dauer der Vorbehandlung vor OP variieren beträchtlich - hängt von der Ausgangssituation ab. Außerdem erfolgt eine Absprache zwischen Kieferorthopäden und Kieferchirugen über die initialen Behandlungsaufgaben. 5) Die Feineinstellung und Sicherung nach OP dauert mindestens 1 Jahr und wird schleichend in die Retentionsphase geführt - je länger, desto besser. Viel Glück
  9. Hallo, leider ist deine Idee nicht besonders tauglich und Du solltest auf keinen Fall versuchen, Dich mit den alten Spangen selbst zu behandeln. Vielleicht kannst Du Deinen Kieferorthopäden nach verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten fragen, evtl. kann auch eine gewisse Kompromissfähigkeit eine Verbesserung mit einfachen und bezahlbaren Behandlungsmitteln erreicht werden!?
  10. Hallo, es ist eine immer wieder kehrende Problematik: Wann muss man operieren, wann kann man rein kieferorthopädisch behandeln. Dafür gibt es leider keine allgemeine Formel und von der Ferne keine eindeutige Antwort. Sicherlich spielen dabei auch die Erfahrungen und Einstellungen des Behandlers eine Rolle - in den Grenzfällen ist es schlicht auch für den Doktor nicht einfach, eine sichere Entscheidung zu treffen. Viel Glück
  11. Hallo, die Möglichkeiten der Sicherung nach festsitzender Apparatur sind unterschiedlich und man sollte sich einfach mit dem Behandler auseinandersetzen. Die Schienen tun ihren Dienst, wenn sie getragen werden. Die Verfärbungen treten eigentlich erst nach längerer Zeit auf und man kann sie ganz gut reduzieren, wenn man die Dinger gut pfelgt (ab und an in einen Prothesenreiniger legen). Viel Glück!
  12. Hallo, es ist immer schwer, von der Ferne etwas zu sagen. Ob eine Lückenöffnung überhaupt möglich ist, muss ein Kieferorthopäde beurteilen. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass die Kieferbreite und -länge von Anfang an eher zu klein als zu groß waren. Gegen diese natürliche Anlage kann man nur bedingt etwas machen. Eine Lückenöffnung mit Crozart-Technik halte ich persönlich für nahezu ausgeschlossen, denn eine wirkliche körperliche Zahnbewegung ist damit kaum zu erreichen. Vielleicht, vielleicht läßt sich mittels Veneers/Bleaching eine ästhetische Verbesserung der jetzigen Situation erreichen?? Übrigens: Es wird im Alter zwar alles kleiner, aber solange natürliche Zähne vorhanden sind, ändert sich die Größe der Kieferbögen nicht! Viel Glück
  13. Hallo, vielen Dank für Deinen umfangreichen Bericht und die eingehende und offene Art Deiner Schilderung. Leider kann man per Internet weder eine Hand auflegen noch eine anständige Untersuchung durchführen. Die Liste Deiner Beschwerden ist recht lang und bedarf einer umfassenden Analyse durch sehr verschiedene Fachgruppen. Leider klappt die Abstimmung im Alltag nicht immer, so dass die Patienten immer stärker verunsichert werden. Es hilft auch wenig, viel zu spekulieren - versuche in Deinem persönlichen Umfeld eine Zahnarzt zu finden, der auf Kiefergelenkerkrankungen spezialisiert ist. Aber stelle Dich bitte auch darauf ein, dass es nicht unbedingt das Kiefergelenk sein muss, dass Deine Beschwerden auslöst, es gibt leider sehr viele Ursache. Eventuell wäre es auch von Vorteil, eine möglichst nahe gelegene Universitätsklinik aufzusuchen, denn hier arbeiten sehr verschiedene Fachrichtungen unter einem Dach und ggf. mit kurzen Wegen. Viel Glück
  14. Hallo, Deine Schilderung läßt keinen eindeutigen Schluss zu. Sie bestätigt mich aber in meinen (sehr perönlichen) Vorbehalten gegen die Möglichkeiten dieser Therapieform. M.E. sollte auf keinen Fall ein größerer Hohlraum bestehen und es nützt wahrscheinlich auch nichts, einfach die vorherige Schiene einzusetzen. Deshalb: Bitte Kontrolle bei Deinem Kieferorthopäden!
  15. Hallo, leider kann man von der Ferne und auf Deinen Bildern nicht erkennen, von welchem Hersteller die Brackets stammen. Sowohl die Metall- als auch die Keramikbrackets sehen relativ hochwertig aus. Der Stopper soll verhindern, dass der feine und dünne Bogen nach rechts oder links verrutscht und dann in die Wange piekst. Viele Grüße