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jojos

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  1. Ja, 20K. Ganz ehrlich, ich musste auch erstmal schlucken. Es ist eine Privatklinik. Ich bin Kassenpatient und habe die Kostenübernahme bei meiner Krankenkasse beantragt. Da die Klinik über DRG-Fallpauschale abrechnet, wurden die Kosten übernommen. Zu diesem Zweck bekam ich einen DRG-Kostenvoranschlag, den ich an meine KK weitergeleitet habe. Dort hat es dann schwarz auf weiß gestanden. Später ebenso die Rechnung.
  2. Meine Bimax-OP im Oktober hat inklusive Mehrwertsteuer 20 TEUR gekostet. Es kommt halt darauf an, was genau gemacht werden muss. Dann wird nach DRG-System abgerechnet. Im DRG-System werden einzelne stationäre Behandlungsfälle anhand bestimmter Kriterien wie Diagnose, Operation/Prozedur, Alter usw. zu Fallgruppen zusammengefasst, aber nur solche, die medizinisch ähnlich und hinsichtlich des Behandlungsaufwands möglichst homogen sind. Zuzuordnen sind die Diagnose- und Leistungsschlüssel umfassender Verzeichnisse, den Klassifikationen, nach strengen Abrechnungsregeln. Diese Regeln werden „Deutsche Kodierrichtlinien“ genannt. Die einzelnen Fallgruppen werden miteinander verglichen und gewichtet durch so genannte Bewertungsrelationen. Letztere bestimmen die ökonomische Wertigkeit der DRGs untereinander. Die Vergütungshöhe wird insgesamt durch einen Basisfallwert bestimmt. Dazu ein Beispiel aus meinem DRG-Profil: Diagnose: Kode K07.1 Bezeichnung Anomalien des Kiefer-Schädelbasis-Verhältnisses. Prozedur: Kode 5-776.3 Osteotomie zur Verlagerung des Unetrgesichts: Mit Kontinuitätsdurchtrennung am horizontalen Mandibulaast. Und so weiter und so fort. Am Ende kommt dann das Basisentgelt heraus.
  3. Also ich kann wirklich nicht klagen. Die Schwellung ist fast komplett zurückgegangen. Die tauben Stellen an Unterlippe und Kinn habe ich nach wie vor. Ansonsten klappt es mit dem Essen schon prima, aber natürlich noch keine harten Sachen. Abbeißen und nicht abreißen >> ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer für mich. Seit letzter Woche habe ich links und rechts jeweils zwei Finisher-Gummis als Dreiecke gespannt. Damit spreche ich noch ein wenig unrund. Wenn ich die Gummis zum Essen rausnehme, habe ich keine Probleme.
  4. Danke Boki! Allerdings. Es ging mir schon ziemlich auf den Zeiger. Vor allem war trotz der mündlichen Zusage der KK noch Luft anhalten angesagt, weil ich das offizielle Kostenübernahmeschreiben der KK erst zu meinem Wechsel am 1.10. bekommen habe. Der OP-Termin aber schon ausgemacht wurde, natürlich in Abstimmung mit der Klinik. Richtig, es hat sich gelohnt und war für mich die absolut beste Entscheidung. Auch wenn ich durch den KK-Wechsel zwei Monate "verschenkt" habe.
  5. Ja, vor allem auch wenn man sieht, dass es mit der Zeit immer weiter aufwärts geht. Dank Dir!
  6. Liebe Gemeinde, im Schnelldurchlauf nochmal mein Weg bis zur Bimax-OP: M 39 Jahre alt. Als Jugendlicher schon jahrelang in kieferorthopädischer Behandlung, Erfolg mehr oder weniger null. Mein Antrieb, das Thema nochmal aufzugreifen lag irgendwo zwischen Ästhetik und Funktionalität. Dabei ging es um profane Dinge, wie den Wunsch endlich richtig abbeißen zu können. Ein anderer wichtiger Punkt kam dabei im Laufe der Behandlung noch hinzu: Schlafapnoe. Goriwyn hat es mal sehr passend beschrieben: „Ganz ehrlich, selbst wenn die Ästhetik manchmal erste Motivation ist, geht doch mit der Behandlung bei einigen auch eine erhebliche Verbesserung der Funktionalität einher.“ Durch meine Kieferfehlstellung wurden meine Atemwege so sehr verengt, dass ich Atemaussetzer, niedrige Sauerstoffsättigung etc. hatte. Im Sommer 2011 der erste Termin in der Dysgnathie-Sprechstunde der Uniklinik Frankfurt. Nach ein paar Monaten bekam ich dann den Bericht, dort wurde eine GNE + UKVV empfohlen, mit dem ich dann zu meinem KFO gegangen bin. Der Behandlungsplan wurde bei der KK eingereicht und auch ohne Probleme genehmigt. KIG 5. Am 5.9.2012 war dann die GNE-OP in der Uniklinik Frankfurt, an der ich doch ein paar Wochen zu knabbern hatte. Das war auch ein Grund, mich für die Bimax-OP nochmal woanders umzusehen. Die Zahnspange kam im April 2013 rein, über die wunderbare Zahnlücke, durfte ich mich fast ein Jahr erfreuen. Als mein KFO das Go für die OP gab, habe ich mich im Frühjahr 2014 wieder in der Uni vorgestellt. Nach 2,5 Stunden Wartezeit, rein ins Behandlungszimmer, mein Anliegen vorgetragen: Kann operiert werden? Ohne mir in den Mund zu schauen wurde gleich ein Termin ausgemacht, Röntgenbilder und ein Abdruck gefertigt, sonntags noch zum MRT angereist…um dann ein paar Tage später zu erfahren, nö, geht jetzt doch noch nicht, der Oberarzt meint es müsste erst noch kieferorthopädisch weitergearbeitet werden. Was mein KFO nicht ganz verstanden hat und auch durch Dr. Frey bestätigt wurde. Also habe ich angefangen ernsthaft nach alternativen Ausschau zu halten. Dabei bin ich vor allem über die Berichte im Forum über Dr. Frey von der SeegartenKlink Heidelberg von Is. 1 und Tobey gestolpert, an dieser Stelle nochmal vielen Dank! Daraufhin einen Termin vereinbart und der war absolut positiv. So wie man sich es wünscht. Jetzt musste „nur noch“ die Kostenübernahme von meiner Krankenkasse her. Die SeegartenKlinik ist eine Privatklinik, die aber über DRG-Fallpauschalen abrechnet. Der Basisfallwert ist der gleich wie der Baden-Württembergische Landesfallwert. D.h., bei der Krankenkasse fallen nicht mehr Kosten an, als in anderen Vertragskliniken. In meinem jugendlichen Leichtsinn dachte ich: Na, das dürfte dann doch kein Problem sein. Falsch gedacht. Meine KK hat die Kostenübernahme verweigert. Also meine Mitgliedschaft gekündigt und zur TK gewechselt, die die Behandlung dort immer übernommen hat. Und wieder: falsch gedacht. Also auf die Suche nach einer neuen KK gemacht und Gott sei gelobt und gedankt auch gefunden >> Heimat Krankenkasse (gut, der Name kommt ein wenig sonderbar daher, aber das interessiert ja nicht). Sehr netter Kontakt, alles lief reibungslos und unkompliziert. Mitgliedschaft in der TK widerrufen, seit 1.10. in der Heimat. So, jetzt geht’s aber wirklich los: Eingerückt in die SeegartenKlink bin ich am Montagabend, 6.10. zunächst ins Schlaflabor für zwei Nächte. Wie oben beschrieben, wurden hier die Schlafbeschwerden bestätigt. Was einerseits natürlich gut war, andererseits hatte ich das Gefühl, durch die vielen Kabel am Körper nicht so gut geschlafen zu haben. Und das zwei Nächte vor einer OP, die ich gerne ausgeruht angegangen wäre. Aber gut, wenn‘s der Wahrheitsfindung dient. Der 7.10. verlief dann unspektakulär mit warten auf den Abend, Verkabelung und versuchen zu schlafen. Die Klink hat nur Einzelzimmer, was natürlich total super war. Keiner der einem auf den Sender geht, TV und WLAN. Das war absolut von Vorteil. 8.10. Tag der OP Um 6 Uhr nochmal in die Dusche, frisch rasiert und gewartet. Um kurz nach 8 wurde ich abgeholt, keine Tablette zur Beruhigung o. ä. bekommen und ab ging’s ins Untergeschoss. Die Anästhesistin kam vorbei, ebenfalls total nett und lustig. Aber eine gewisse Anspannung kann ich nicht leugnen, mein lieber Schwan. Es ist halt was komplett anderes als zum Beispiel eine Meniskus-OP. Keine Ahnung wann ich genau aufgewacht bin, aber an eines werde ich mich wohl mein Leben lang erinnern: Das Gefühl, im liegen soviel Luft einatmen zu können. Wahnsinn, jemand der diese Einschränkung nicht kennt, kann es wahrscheinlich gar nicht nachvollziehen. Dr. Frey war auch gleich da, alles super gelaufen. Der Oberkiefer wurde um 4mm nach vorne geholt und der Unterkiefer 15mm. Auf der rechten Seite passt der Biss bereits perfekt, links muss noch vom KFO der seitliche Biss geschlossen werden. Splint hatte ich keinen, keine Drainagen, keine Magensonde und auch keinen Katheder. Kühlmaske am Start und gut gefühlt habe ich mich auch. Im Mund selbst waren Gummis gespannt. Gegen 16 Uhr war ich wieder auf meinem Zimmer. Keine Übelkeit. 9.10. Die Schwellung nahm zu. Essensaufnahme nur mit Schnabelbecher möglich, mit dem ich mich erst durch die Gummizüge kämpfen musste. Schmerzen hatte ich so gut wie keine. Klar, hier und da drückte es mal, oder ich verspürte ein ziehen. Bin im Laufe des Tages immer wieder weggenickt. Nachts konnte ich nicht so gut schlafen, woran es genau gelegen hat, keine Ahnung. Nachwirkung der Narkose oder die Umstellung an sich. 10.10. Versucht so viel wie möglich zu trinken, hier und da eine Suppe oder Brühe zu schlürfen. Das erste Mal geduscht, was sehr gut getan hat. Ein bisschen hin- und hergelaufen. Aber ich war schon noch ganz gut erledigt. Die Nacht war dann wieder durchwachsen. 11.10. Besuch von meinen Lieben bekommen, eine sehr schöne Abwechslung, obwohl es mit dem Sprechen aufgrund der vielen Gummis nicht so gut geklappt hat. Ansonsten kam Dr. Frey jeden Tag vorbei und hat nach mir geschaut, er war sehr zufrieden. Die Schwellung ging sogar schon langsam zurück. Klar sind die ersten Tage nach der OP kein Zuckerschlecken. 12.10. – 15.10. Hunger! Also der Hunger, vielmehr das Verlangen nach leckerem Essen hat mich irgendwie runtergezogen. Dazu kam noch eine entzündende Stelle der Nasenschleimhaut, Autsch. Am Samstag bin ich das erste Mal raus in einen Supermarkt um mir mal ein kaltes Malzbier zu kredenzen > traumhaft. So verliefen dann auch die Tage bis zu meiner Entlassung >> Glotze, Tablet, Bücher. Da ich von weiter herkomme, bin ich ein wenig länger geblieben, was auch nicht verkehrt war. Bin weiter abgeschwollen und habe mich ansonsten auch ganz gut gefühlt. Gekühlt habe ich bis Samstagmittag. Schwestern, vor allem eine, waren wirklich sehr nett. Wie eigentlich das komplette Team. Auf den Tag genau, ist meine OP heute 3 Wochen her. Seit Montag arbeite ich wieder. Am Anfang musste ich mit Spiegel essen, damit ich sehen konnte, wo und wie das Hamham hineinkommt. Mittlerweile komme ich ganz gut ohne aus und es klappt immer besser. Mit geht es wesentlich besser als nach der GNE. Während ich daheim war, hatte ich 6x Lymphdrainage und laut meinem KFO soll ich in vier Wochen Physio verschrieben bekommen. Am 24.10. wurden die Fäden gezogen. Mundöffnung klappt schon ganz gut. Geschwollen bin ich noch ein bisschen um die Nasenflügel, leicht an Oberlippe und Kinn. Taubheit vor allem im Bereich rechte Unterlippe, sowie die rechte Kinnhälfte. Schwellung und Taubheit nervt natürlich, aber ich mache mir da keinen Stress. Habe ich mir abgewöhnt. Was vielleicht für den ein oder anderen noch wichtig ist: 3D Gesichtsscan für die OP-Simulation, sowie diverse andere Voruntersuchungen haben mich keinen Cent gekostet. Ein langer Bericht, wollte einen Bogen spannen und hoffe, dass ich ihn nicht überspannt habe. Viele Grüße Jo P.S.: Nachts schlafe ich seither wie ein Baby…Wunderbar!
  7. Hallo Anna, also ich kann nicht behaupten nach Perfektion zu streben. Ich glaube, viele User im Forum sehnen sich ganz einfach nach Normalität. Es geht doch nicht darum, ein strahlendes Model-lächeln zu bekommen. Sondern vielleicht nur darum, ganz normal abzubeißen. Und dafür nicht den Unterkiefer nach vorne schieben zu müssen. Na klar spielt auch das Aussehen eine Rolle. Wenn Du mit Deinem zufrieden bist, ist es doch wunderbar. Aber es gibt halt viele Menschen, die es aufgrund ihrer Fehlstellung nicht sind. Das geht bei dem ein oder anderen möglicherweise auch bis zur Schulzeit zurück. Gehänselt werden am Schulhof etc., merkwürdig beäugt zu werden, oder nur das Gefühl zu haben. Das haben viele Mitglieder im Forum erlebt. Persönlich bin ich mit meinem Aussehen schon sehr zufrieden. Alle Haare sind noch da , ich mache Sport und bin alles in allem ganz gut in Form (hoffe ich zumindest). Trotzdem habe ich mich mit 37 entschieden, nochmal eine Behandlung zu beginnen. Für mich steht dabei ganz klar der Wunsch nach Normalität im Vordergrund. Im Alltag fällt meine Fehlstellung so gut wie nicht auf, weil ich darauf achte, meinen UK nach vorne zu stellen. Darauf habe ich einfach keine Lust mehr, ich will lachen können, ohne darauf zu achten, wie meine Kiefer stehen. Oder wenn ich bei einem Geschäftsessen bin und muss irgendwas abbeißen... Wollen wir mal ehrlich sein, wenn Du in einer Talkshow bei Kerner oder Beckmann sitzen würdest, zu Gast wären Heidi Klum etc. Dann wäre Dir der Applaus sicher >> Motto: Richtig, steh zu deinem Körper. Aber in der Realität sieht die Sache leider anders aus. Ob Job- oder Partnerwahl, oftmals wird doch nach dem Aussehen entschieden. Grüße
  8. Doch, ich arbeite. Zudem habe ich meinen neuen Arbeitsplatz erst im Februar 2012 angetreten. Klar, aber was will man machen. Wenn es gegangen wäre, keine Frage, hätte ich am liebsten schon nach zwei Wochen wieder gearbeitet. Die Schwellung und vor allem der ständige Eiter...nee nee, keine Chance. Mein Chef hatte absolutes Verständins dafür. Die meisten haben ja das Problem, dass man keine medizinische Notwendigkeit sieht. Viele Leidensgenossen 'verstecken' ihre Fehlstellungen im Alltag so gut es geht. Also ich konnt ihn nicht hin- und her bewegen, falls Du das meinst. Aber ein paar knackser gabe es schon ab und zu. N'abend Jo
  9. Moin Eleanor, in der Uniklinik Frankfurt am Main. Eingerückt bin ich am 5.9., an diesem Tag war auch die OP. Entlassen wurde ich am 8.9. Die erste Krankmeldung bis zum 21.9. und dann nochmal bis 1.10. Ich hatte leider zwei Entzündungen, mit Eiter etc. War zwar nicht sehr schön und angenehm, aber mit Antibiotika heilte es dann recht schnell. Am Anfang, klar, Schwellung wie blöd (bei mir zumindest), ist ja von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Riechen und Schmecken konnte ich 1-2 Wochen so gut wie nichts. Leichte Taubheitsgefühle. Mittlerweile, (bis auf die Zahnlücke...), habe ich absolut keine Nachwirkungen mehr. Viele Grüße Jo
  10. Servus, naja, Angst brauchst Du davor nicht zu haben. Vor meiner GNE habe ich die Dinger auch reinbekommen. War schon etwas unangenehm, aber absolut kein Grund Panik zu schieben. Beim essen ist es nachher ein bisschen gewöhnungsbedürftig, am besten nichts hartes Kauen.
  11. Hallo Tex, ist ja interessant. Ich hatte meine GNE am 5.9., ebenfalls in der Uniklinik Frankfurt. Von wem wurdest Du operiert? Im Aufwachraum ist ein Gefäß in der Nase geplatzt (hab davon nichts mitbekommen), deshalb hatte ich nach der OP eine Tamponage in der Nase. Die ging mir ganz gehörig auf die Nerven! Egal ob beim Suppe schlürfen oder beim Trinken, vom Schlafen mal ganz abgesehen. Dann hat mir ein Stück der Tamponage hinten im Hals gehängt, das habe ich natürlich bei jedem Schlucken gespürt. Angeschwollen bin ich auch wie blöd, ausgesehen wie nach einer Schlägerei. Schmerzen hatte ich keine. Am 8.9. wurde die Tamponage gezogen und ich konnte die Biege machen. Leider sind auf der linken Oberkieferseite zwei Nähte aufgegangen. Es hat sich ein wenig entzündet und geeitert hat es auch…demzufolge war meine linke Gesichtshälfte auf Höhe der Nase noch bis letzte Woche Mittwoch geschwollen. Seit Donnerstag ist bis auf die 6mm breite Zahnlücke alles wieder in Ordnung. Hatte leichte Taubheitsgefühle, die sind aber wieder verschwunden. Also ich habe nichts püriertes zu essen bekommen, dafür unendlich viele Tassen Suppe, Trinkpäckchen und Fresubin. Was die Station angeht, naja. Erst gab‘s kein TV mehr (Wir haben nur 13 Stück), dann doch, nur funktioniert hat es nicht. Haustechniker kam: Ja, Anschlussdose kaputt. >> Weitere Maßnahmen? Keine! War auch nicht schlimm, jedenfalls habe ich so 20 € gespart. Wir hatten tagsüber einen männlichen Pfleger, der, sagen wir, seinen eigenen Charme hatte. Also niemand, den man gerne um was bittet. Aber alles in allem war es okay. Was die Ärzte angeht, fühlte ich mich dagegen sehr gut aufgehoben! Deswegen werde ich auch die UKVV vom Godfather an der Uni machen lassen. Viele Grüße Jo
  12. Hallo zusammen, ich heiße Holger, bin 37 Jahre alt und arbeite in Frankfurt als Immobilienverwalter. Natürlich hatte ich im Jugendalter auch eine festsitzende Zahnspange. Aber gebracht hat das alles nichts. Meinen Überbiss versuchte ich im Alltag so gut als möglich zu verstecken (Unterkiefer nach vorne schieben etc.), einige wissen bestimmt was ich meine. Die Zeit verging, geheiratet, Kinder bekommen und einen super Job, viele Freunde > alles in Ordnung? Nein, diese Kieferfehlstellung nervte mich mal mehr mal weniger. Es sind Situationen beim essen, wenn man nicht normal abbeißen kann, oder beim lachen, wenn der Unterkiefer zu weit zurück fällt. Dann kreisen die Gedanken im Kopf: Haben die das jetzt gesehen? Nachdem ich mich entschieden habe nochmal anzugreifen, stellt sich mir die Frage: Warum, in drei Teufels Namen, wurde das nicht schon im Jugendalter richtig behandelt. Das eine GNE nötig ist, sowie eine UKVV, muss damals doch auch aufgefallen sein. Hatte zwar einen Headgear, aber dieser hätte die Fehlstellungen so doch nicht beseitigen können, oder bin ich da falsch gewickelt? Weil ich zudem keine Lust auf Arthrose im Kiefergelenk o. ä. habe, und mit der Fehlstellung natürlich auch nicht glücklich bin, hatte ich letztes Jahr im Mai einen Termin in der Dysgnathiesprechstunde der Uniklinik Frankfurt am Main. Daraufhin bekam ich einen zweiten Termin zum Röntgen, Abdrücke anfertigen etc. Sowie einen MRT-Termin der sonntags war. Nach ca. vier Monaten bekam ich den Bericht der Uni, eine Behandlung (KFC > OP + KFO) wurde dringend angeraten. Danach einen guten KFO gesucht und Gott sei Dank auch gefunden. Mit ihm alles durchgesprochen, dann wurde der Behandlungsplan bei meiner Krankenkasse eingereicht. Nach vier Wochen bekam ich den Bescheid, mit der kompletten Kostenübernahme. Im September geht es los mit der GNE. Ein langer Weg, elendige Wartezeiten, aber ich bin der festen Überzeugung das es sich lohnt, auch noch mit 37. Viele Grüße Holger
  13. Hallo, weil ich keine Lust auf Arthrose im Kiefergelenk o. ä. habe, und mit der Fehlstellung natürlich auch nicht glücklich bin, hatte ich letztes Jahr im Mai einen Termin in der Dysgnathiesprechstunde der Uniklinik Frankfurt am Main. Daraufhin bekam ich einen zweiten Termin zum Röntgen, Abdrücke anfertigen etc. Sowie einen MRT-Termin der sonntags war. Nach ca. vier Monaten bekam ich den Bericht der Uni, eine Behandlung (KFC > OP + KFO) wurde dringend angeraten. Danach einen guten KFO gesucht und Gott sei Dank auch gefunden. Mit ihm alles durchgesprochen, dann wurde der Behandlungsplan bei meiner Krankenkasse eingereicht. Nach vier Wochen bekam ich den Bescheid, mit der kompletten Kostenübernahme. Im September geht es los mit der GNE. Ein langer Weg, elendige Wartezeiten, aber ich bin der festen Überzeugung das es sich lohnt, auch noch mit 37. Das hat mich bis jetzt keinen Pfennig gekostet!!