flo.89

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  1. Hi, also soweit ich weiß bzw. gemäß meinem anatomischen Verständnis, kann die Umstellungsosteotomie die Lippen nicht verändern. Es kann nur sein, dass die Lippen größer/kleiner ERSCHEINEN, da sie jetzt weiter nach vorne gewölbt sind bzw. weiter nach innen gewölbt sind und auch generell aufgrund der Veränderung der Gesichtsverhältnisse. Auf deinem Bild nach der Op sehen deine Lippen übrigens vollkommen normal aus (soweit man das natürlich beurteilen kann). Vielleicht kannst du ja mal ein Bild zum besseren Verständnis posten. Übrigens empfinde ich als Mann große Lippen nicht als attraktivitätsfördernd. Einfach normal große Lippen, evtl. dezent mit Lippenstift betont, finde ich tausendmal schöner. Wann man mit Hyaluronsäure arbeiten kann, weiß ich nicht. Jeder vernünftige Chirurg würde dir jedoch dazu raten, erstmal 3 Monate abzuwarten. Ich durfte 6 Wochen postoperativ wieder weiche Sachen essen. Davor nur flüssig (ich hatte damit so ziemlich jedes Suppen-Rezept durch :)).
  2. Letztenendes kann ich dir auch nur zu dem raten, was dir auch der Neurologe schon gesagt hat: zu deinem Chirurg gehen und zur Logopädie gehen. Was sollte ein Neurochirurg bei dir machen? Der wird sich nicht in die Nähe deines Zungennervs wagen... Das einzige was ich bei dir als sinnvoll erachte, wären genauere Tests und evtl. auch bildgebende Verfahren, um eine genauere Diagnostik stellen zu können. Es könnte auch sein, dass deine Zunge "nur" taub ist und nicht gelähmt und du daran einfach noch nicht gewöhnt bist und deswegen anders sprichst als sonst. Da, und auch generell, würde Logopädie bestimmt gut helfen.
  3. Puh... die Frage, die du dir stellst, kam schon öfter im Forum auf. Vielleicht findest du über die Suche mehr. Ich persönlich bin 4,5 Monate post-Op (bignathe Umstellungsosteotomie+Chin-Wing) und würde sagen, dass ich bisher keinerlei negative Nachwirkungen mehr spüre. Einige typische Nebenwirkungen haben jedoch auch mich erwischt: Taubheitsgefühl in Unterlippe und ums Kinn, das jedoch mittlerweile wieder weg ist. Langanhaltende Schwellung und eine eingeschränkte Mundöffnung begleiteten mich auch lange. Dazu natürlich die Einschränkungen beim Essen, eine kleine Wunddehiszenz und unzählige Arztbesuche... Aber alles im absolut machbaren Bereich gelegen. Die bignathe Umstellungsosteotomie hat mir am meisten gebracht und hatte dazu für mich die wenigsten Nebenwirkungen der ganzen Behandlung. Leider lief bei mir die GNE und KFO-Behandlung alles andere als gut, wodurch ich insgesamt niemals sagen würde, dass sich die Behandlung für mich gelohnt hätte. GNE und KFO liefen jedoch bei Behandlern, denen ich mittlerweile jedwede Kompetenz absprechen muss.... Zusammenfassend ist meine Meinung, dass mit den richtigen Behandlern eine Behandlung schon zu befürworten ist. Trotzdem muss man aber auch Glück bei den ganzen Ops haben, denn einige Nebenwirkungen können auch auftreten, obwohl der Behandler alles richtig macht. Und mit den typischen Nebenwirkungen wie Taubheit, Schwellung, etc. muss man auch auf alle Fälle rechnen.
  4. Anhand des Bildes kann ich dein Problem nicht wirklich erkennen. Es kann tatsächlich sein, dass bei der Op ein Nervenast des Nervus facialis verletzt wurde, wie Julia auch schon sagte. Kommt äußerst selten bei solchen Ops vor, da der Nervus facialis ja von der Anatomie unterhalb des Ohrs liegt. Dennoch kann es passieren, dass ein feiner Ausläufer/Ast des Nervs beschädigt wird.
  5. Puh... Trigeminusneuralgie wäre ja so eine der schlimmsten Nebenwirkungen einer Umstellungsosteotomie. Von der Symptomatik her deutet es tatsächlichdarauf hin. Dennoch hörten bei dir die Schmerzen ja nach der Wurzelbehandlung auf. Da weiß ich nicht, ob das bei einer Trigeminusneuralgie der Fall wäre. Ich würde auf jeden Fall eher einen Neurologen aufsuchen. Ich denke nicht, dass ein Kieferchirurg da ausreichend Kompetenzen besitzt, um so eine Diagnose zu stellen.
  6. Es ist schwierig dir da einen Rat zu geben. Du siehst nach der Bimax-Op schon echt sehr hübsch aus. Wenn man aber ein "geschultes" Auge hat, dann sieht man schon, dass man am Kinn und auch an der Nase noch etwas verschönern könnte. Kinn vertikal und sagittal leicht kürzen und Nase begradigen und schmäler machen. Ästhetische Risiken bei der Kinnverkleinerung wären z.B., dass es einen leichten Gewebestau durch das rückverlagerte Kinn geben könnte. Nur das Kinn alleine würde ich aber auf keinen Fall machen, da bei einem kleineren Kinn die "zu große" Nase mehr hervorsticht. Ich würde mir auch einen absoluten Vollprofi als Arzt suchen, denn du siehst jetzt schon gut aus und es müssten nur Nuancen verändert werden.
  7. Wenn ich dich richtig verstehe, dann sitzt an dem Platz, an dem der Eckzahn hätte sitzen sollen, nun ein Prämolar (kleiner Backenzahn) und die großen Backenzähne sind auch jeweils um eine Zahnlänge nach vorne gezogen worden? Um eine Lücke zu schaffen und danach ein Implantat setzen zu können, müsste man halt nun diese Zähne wieder um eine Eckzahnbreite nach hinten schieben. Zudem dürfte auch kein Weißheitszahn im Weg sein, der das nach hinten schieben verhindern würde. Diese Zahnbewegungen sind kieferorthopädisch bestimmt machbar, aber sehr sehr zeitaufwendig und wahrscheinlich auch sehr aufwendig von der Apparatur her. Danach kommt noch, dass eine Implantatsetzung auch kein Kinderspiel ist und evtl. vorher noch Knochenaufbau durchgeführt werden müsste... Also alles in allem sehr zeitaufwendig und auch sehr sehr kostspielig, da kieferorthopädische Behandlung und Implantat zu größten Teilen selbst gezahlt werden müssen. Wenn es dich ästhetisch wirklich so sehr stört, dann würde ich mich eher vom Zahnarzt beraten lassen, ob man nicht den jetzt dort an der Stelle stehenden kleinen Backenzahn so ummodellieren könnte, dass er von außen wie ein Eckzahn aussieht. Das könnte man mit einem Kunststoffaufbau oder einem Veneer oder evtl. einer Zahnkrone wahrscheinlich ganz gut hinbekommen und wäre weit weniger aufwendig und kostspielig als das obere Vorgehen...
  8. Soweit ich deine Bilder richtig im Kopf habe, siehst du je nach Aufnahmewinkel recht verschieden aus. Von vorne und im Halbprofil gutaussehend. Im Profil war dir die Unterkieferrücklage dann schon deutlich anzusehen und man konnte erkennen was dich stört. Von daher möchte ich dir die Angst nehmen, dass du "vollkommen verrückt" bist was die Beurteilung deiner Optik angeht. Trotzdem könnte eine Beratung beim Psychotherapeuthen wegen Dysmorphophobie (gestörte Wahrnehmung des eigenen Erscheinungsbildes) hilfreich sein, gerade wenn du dir selbst schon solche Gedanken machst. Vielmehr macht mir Sorgen, dass du anscheinend dem Aussehen so eine große Bedeutung schenkst und du anscheinend die Erwartung/Hoffung hast, dass sich durch die Kiefer-Op dein Leben auf einmal komplett ändern wird. Da muss ich sagen, dass die Fehlstellung viel zu "harmlos" ist, als dass das der Fall sein wird. Dein Aussehen sollte auch keiner Partnerschaft im Weg stehen, da du jetzt bereits wie gesagt gut aussiehst.
  9. Meine Meinung: wenn die genetische Prädisposition zur Kieferfehlstellung (gehemmtes Oberkieferwachstum/gehemmtes Unterkieferwachstum) vorliegt, dann bringt eine Frühbehandlung oder generell eine kieferorthopädische Behandlung im Jugendalter in punkto Kieferfehlstellung überhaupt nichts. Meine Kieferfehlstellung (Oberkieferrücklage) wurde 5 Jahre lang kieferothopädisch behandelt (auch mit Delaire-Maske und so Sachen, die das Kieferwachstum anregen sollten) und gebracht hat es überhaupt nichts. Schmalkiefer würde ich natürlich schon behandeln, da man sich so die GNE-Op spart. Da ist dann halt richtiges Timing nötig.
  10. Die Op ist am 14.07.. Gedreht wird eh erst ab etwa einer Woche postoperativ, also ab dem 22.07.. Wie das Drehen geht wird man dir auch beim Chirurgen zeigen können. Und dann ist es eh schon bald Anfang August. Evtl. einmal bei der Vertretung deines KFO vorbei schauen. Einem Prof. Meyer traue ich zu, dass er weiß was er tut. Da solltest du dich darauf verlassen können. Dein Unterkiefer sieht auf deinen Fotos sowieso kaum erkennbar schief aus, somit denke ich, dass er damit recht hat, dass das durch einen Zwangsbiss bedingt ist und sich nach der Oberkiefer-Op geben wird.
  11. Also "sehr hässlich", wie du es selbst bezeichnest, finde ich dein Gesicht nicht. Gerade von vorne siehst du normal/gut aus, jedoch erkennt man mit geschultem Auge schon, dass eine Oberkieferrücklage besteht (paranasales Defizit - dir fehtl durch die Oberkieferrücklage Futter im Mittelgesicht. Im Profil erkennt man das auch. Zusätzlich ist dein Kinn anscheinend vertikal gesehen etwas zu groß und du hast gering ausgeprägte Kieferwinkel. Man sieht also schon, dass da eine Kieferfehlstellung besteht, es ist jedoch nicht so schlimm, dass du nicht ein normales Leben führen können solltest. Du hast dich hier im Forum ja, denke ich zumindest mal, eingelesen und wirst ja wissen, dass man das durch eine Umstellungsosteotomie beheben kann. Du hast ansonsten aus ästhetischer Sicht sehr gute Anlagen. Falls du dich zur Umstellungsosteotomie entschließt, dann würde ich dir eine bimaxilläre Umstellungsosteotomie (Oberkiefervorverlagerung, Unterkiefer muss wahrscheinlich auch angepasst werden) mit Chin-Wing (zur Verstärkung der Kieferwinkel und vertikale Kinnkürzung) empfehlen. Das ganze wird man wohl erst mit 17-18 Jahren machen können, aber du kannst dich ja jetzt schon in kieferorthopädische Behandlung begeben und einen Termin beim Chirurgen zum Erstgespräch ausmachen.
  12. Zusammenfassend, damit es für dich klarer wird: Wie man aus dem Post der Threaderstellerin erkennen kann, ist sie ja über ihre Fehlstellung aufgeklärt worden. Sie hat keine Beschwerden, es stört sie nicht und sie möchte eigentlich auch keine kieferorthopädische Behandlung. Sie ist jedoch verunsichert, da ihr ihr jetziger Zahnarzt dazu rät (warum auch immer), es unbedingt behandeln zu lassen. Ihre einzige Behandlungsmotivation wären somit spätere gesundheitliche Probleme. Ob sie irgendwann tatsächlich gesundheitliche Probleme bekommt kann ihr keiner sagen. Daher meine Aussage mit dem Blick in die Glaskugel. Ich habe geschrieben, dass ich es mir SCHWER VORSTELLEN kann, dass eine Nicht-Behandlung Schäden hervorufen wird. Einfach aufgrund der Tatsache, dass sie bisher keine Probleme hat und schon etwas länger damit lebt. Das ist natürlich meine subjektive Meinung und bei der Eintreffenswahrscheinlichkeit meiner Aussage sind wir natürlich auch wieder bei der berühmten Glaskugel. Alles was ich sagen will ist eigentlich, dass sie keine Behandlung anfangen sollte, wenn sie es eigentlich gar nicht will und keine Probleme hat, nur weil ein Zahnarzt ihr zur Behandlung unbedingt rät.
  13. Die Themenerstellerin erwähnt doch, dass sie keine Probleme hat. Daher finde ich es verwerflich, wenn ihr ihr Zahnarzt sagt, dass der Kreuzbiss unbedingt behandelt werden sollte. Lieber mal etwas genauer lesen, Steve. Und du kannst deinen Patienten garantieren, dass ihre Beschwerden nach der Behandlung weg sind oder nicht andere neue Beschwerden durch die Behandlung auftreten?
  14. Sind alles Sachen, die auch zu Genüge bei Menschen auftreten, die keinen Kreuzbiss haben... Mein Vater hat ebenfalls einen zu kleinen Oberkiefer und hat seine Lebensqualität, trotz beinahigem Erreichen des Renteneintrittsalters, dadurch NICHT verloren geschweige denn "gesundheitliche Probleme" bekommen... Sachen gibt's aber auch. Wenn ein Zahnarzt sagt, dass eine Behandlung unbedingt nötig ist, weil sonst gesundheitliche Probleme entstehen, dann ist die Aussage so sicher wie der Blick in die Glaskugel. Man kann den Patienten aufklären, ihn ermutigen, dass er sich informieren soll und ihm dann selbst die Entscheidung überlassen.
  15. Welche schwerwiegenden Folgeerscheinungen sollen bei einem Kreuzbiss deiner Meinung nach denn Auftreten? Horse hat vollkommen recht mit seiner Aussage. Man MUSS den Kreuzbiss natürlich nicht behandeln. Die Behandlung selbst wie auch die Nicht-Behandlung bergen bestimmte Risiken. Für welche man sich dann entscheidet, muss der aufgeklärte Patient selbst abwägen. Gesundheitliche Schäden durch eine Nicht-Behandlung kann ich mir schwer vorstellen...