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91 Ergebnisse gefunden

  1. Hallo liebe Mitleidende. Wollte mal kurz Bericht von meiner GNE abgeben. Am 9.11.17 wurde ich von Prof. Lindorf in der Klinik Hallerwiese in Nürnberg um 11.30 Uhr - mit 2 Stunden Verspätung operiert. Vor mir war ein Patient mit Oberkiefervor- und Unterkieferrückverlagerung drann. Dessen OP dauerte 4 Stunden. Also das Schlimmste an der OP war das Warten auf die Selbige. Denn es war danach wirklich nicht schlimm. Hatte fast keine Schmerzen. Die Schwellung hält sich absolut in Grenzen und das Drehen an der Dehnschraube ist aushaltbar. Es wurde bereits zweimal gedreht seit der OP. Das einzig negative ist das Essen. Hab ständig Hunger weil Flüssignahrung nicht so lange anhält. Das positivste ist aber dass ich jetzt megamässig Luft durch die Nase bekomme und meine Atemmaske schon mal ausrangierten kann. Ich bin so Happy. Das war's jetzt erst mal von meiner Seite und für alle die so was vor haben. Nur Mut. Es ist wirklich aushaltbar. LG Karin
  2. Hallo, mich würde interessieren, ob es Sinn macht, sich auf eine Kiefer-OP (GNE und Bixmax-OP) einzulassen, wenn eine Schienentherapie nicht erfolgreich war. Ich habe einen derartigen Tiefbiss und bedingt durch Stress häufig nach dem Aufstehen starke Kopf- und Rückenverspannungen (besonders im Bereich des Kreuzbeines). Die Schiene von meinem KFO hat meinen Unterkiefer etwas nach vorne gebracht und meinen Kiefergelenke entlastet, dennoch hören die Beschwerden nicht auf. Würdet Ihr Euch auch ohne erfolgreiche Schinenentherapie bei Dysgnathie auf eine kieferorthopädisch-chirurgische Behandlung (bei dem gleichen KFO) mit entsprechenden Kieferumstellungs-OPs einlassen? Leider weiß ich nicht, ob ich eine weitere Schienentherapie gegen CMD machen soll oder die kieferorthopädisch-chirurgische Behandlung starten soll. Ist es üblich, eine Scheinentherapie bei CMD vorab erfolgreich durchzuführen, um die korrekte Bisslage festzustellen oder ist dieses keine Voraussetzung?
  3. Hallo, lange habe ich hier nur gelesen und konnte keine Bilder anschauen. Jetzt würde ich gern, da meine OP immer näher rückt, gern aufgenommen werden. Ich hoffe, dass dies der richtige Weg ist. LG
  4. Hallo zusammen, ich hatte vor gut 2 Jahren meine GNE in Pforzheim (Team Ruit). Es ist alles normal verlaufen, ich hab auch wieder normal Gefühl in Zahnfleisch, Lippe und Haut. Aber ich spüre die Narben über den Schneidezähnen ziemlich. Gerne auch nach Wetterwechsel oder Kälte... Die seitlich an den Backenzähnen spüre ich nicht. Woran liegt das? Kann ich irgendwas tun, damit ich sie nicht mehr spüre? Die sollten nach 2 Jahren doch mal verheilt sein... Werde bei nächster Gelegenheit den Chirugen auch mal drauf ansprechen. Mir steht ja noch die Bimax bevor und wenn die da noch mehr rum schneiden und am UK auch noch, dann krieg ich voll die Krise... LG
  5. Hallo zusammen, ich bin weiblich, Mitte 20, komme aus der Nähe von Stuttgart und leide seit Anfang der Pubertät an einem offenen Biss der Backenzähne links, einem vorstehenden Kinn und Zähneknirschen nachts. Ich war in der Kindheit und Pubertät öfter beim KFO, aber geholfen haben die lockeren Spangen und Gummis alle nicht. Als wir dann einmal in der Uninklinik Tubingen waren, hieß es, man müsse den Kiefer brechen. Tja, dann war es bei mir aus Jahre später kamen dann Probleme hinzu wie immer schiefer werdene Zähne, Verspannungen, Kopfschmerzen etc. Erneute Vorstellung beim KFO, diesmal wurde dann auch gleich die feste Spange und eventuelle OPs besprochen. Schnell war klar, das ich zuerst eine GNE brauche, dann die feste Spange, dann die Bimax, dann die Feineinstellung und dann die ME. Die Krankenkasse bewilligte die Übernahme (80%-20%) und ich wählte die neuen Brackets auf eigene Kosten Betreut werde ich im Krankenhaus Ruit, die operieren aber in Pforzheim. Die GNE (zahngetragen) hatte ich im September 2015, seit April 2016 die feste Spange und jetzt steht die Bimax Ende Januar an. Die ersten Besprechungen und Vermessungen sind schon gelaufen, nun heißt es warten auf den Splint und die OP inkl Kinnkorrektur. Bin schon sehr gespannt, aber ich vertraue dem Team und kann es kaum erwarten, endlich perfekte Zähne und ein perfektes Profil zu haben, mit Zähnen, die ich alle nutzen kann LG
  6. Hallo Leute! Bei mir steht eine GNE und Unterkieferdistraktion an und habe seit ein paar Tagen richtige Angst vor der Op. Ich frage mich ob ich mit Kanonen auf Spatzen schieße ;D und ob es nicht besser wäre es irgendwie ohne OP hinzubekommen (mit anderen Abstrichen...) Deshalb würde ich mich so freuen, wenn ich jemanden finde, der das gleiche gemacht hat und vielleicht sogar beim gleichen Chirurg? Würde mich freuen noch mehr Leute zu finden, die das gleiche durchgemacht haben.... oder auch davor stehen? Liebe Grüße erstmal!
  7. hallo liebe Mitglieder wollte mich kurz vorstellen. Bin 23 Jahre jung.Hatte am 29.09.17 meine bimax opperation. Ukvv+ schwenkung der Gelenke und Oberkiefer nach hinten Verlagerung und Oberkiefer nach oben setzen plus Entfernung der Nasen Muscheln. April 2016 hatte ich eine Gaumennaht-Erweiterung. die ersten paar Tage nach der bimax OP bereut man alles ...ich hatte sehr stark mit Übelkeit zutun, es war nicht auszuhalten wie schwach ich mich gefühlt habe...ich hatte mich verflucht diese opperation zu machen...aber danach umso besser es einen geht würde man es immer wieder tun und wenn manselber die positive Veränderung sieht Stück für Stück ist man einfach Happy !!! Immer positiv denken Traut euch ...:-) wer sich austauschen will kann ja gerne schreiben Positiv : +4 Wochen nach OP die Splint Entnahme. +bekomme nach 10 Jahren endlich wieder Luft durch die Nase. +keine Nacken oder rücken schmerzen mehr +optisch das Profil, Zähne das Gesicht sieht schöner aus. Negativ: -Unterlippe taub (kribbelt) und kinn komplett ohne Gefühl , der Gaumen ist auch noch ohne Gefühl. -Gewichtsverlust 8 Kilo und ich bin sowieso sehr schmal gebaut . Bei 1.74 m hatte ich vor OP 60 kg jetzt nur noch 52. -6 Wochen lang nichts kauen .... -Kiefer und Nebenhöhlen sind immer noch verachleimt...kaum auszuhalten .ohne Nasenspray geht garnichts liebe Grüße Ellie
  8. Hallo ihr Lieben. Ich hab jetzt schon ne ganze Weile stumm mitgelesen. Jetzt muss ich auch mal was beitragen. Da alle hier noch recht jung sind und ich bereits 54 Jahre alt bin und demnächst eine GNE und dann Spange mit anschließender Bimax auf mich warten wollte ich meine Leidensgeschichte kurz darstellen. Ich hatte bereits mit 10 Jahren für ungef. 4 Jahre eine lose Zahnspange. Die festen Spangen gab's damals noch nicht. Mein Gebiss ist und war eine einzige Katastrophe. Alle Zähne waren krumm und schief. Der OK war schon immer zu eng, so dass alle oberen Zähne drunter und drüber wuchsen. Anstatt den OK zu dehnen hat man viele Zähne gezogen um Platz für die restlichen zu schaffen. Irgendwie hat der KFO es damals hinbekommen die Zähne einigermaßen gerade zu biegen. Aber beißen konnte und kann ich nur auf drei Backenzähnen Links und rechts. Der Rest liegt in der Luft. Total offener Biss. Mit Anfang 20 war ich dann mal bei einem Zahnarzt der sagte. Ihr Gebiss ist eine Katastrophe. Lassen Sie nochmal einen KFO ran und eine OP machen sonst werden später große Probleme auftreten!! Ich wollte nicht hören. Hatte nur Jungs im Kopf. So - jetzt ist später und ich habe seit drei Jahren große Probleme. Wie andauernd Nacken- und Kopfschmerzen - täglich. Eine ausgeprägte Schlafapnoe. Mit bis zu 63 Aussetzer pro Nacht! Daraus hat sich ein Stress-syndrom entwickelt und Depressionen. Kieferschmerzen, Ohrenschmerzen und Kieferknacken. Das Kiefergelenk ist bereits stark abgenützt. Eine eingeschränkte Nasenatmung kommt noch dazu. Obwohl die Nasenscheidewand begradigt und die Schleimhäute halbiert wurden. Jetzt hab ich den Entschluss gefasst die Sache anzugehen. Schlimmer kanns nicht werden. Morgen bekomm ich die Dehnapparatur rein und am 9.11. Wird die GNE durchgeführt. Soll ich euch was sagen: Ich freu mich richtig drauf! Ich will auch anderen "reiferen" Menschen Mut machen sich nicht mit diesen Beschwerden abzufinden. Bei den heutigen medizinischen Möglichkeiten die man hat. Bei mir bezahlt das ganze übrigens noch die Krankenkasse. Weil es vielleicht so arg ist. Ich hänge euch demnächst ein Röntgenbild von meinem UK an. Da kann man es gut sehen wie der aussieht. Ich melde mich von Zeit zu Zeit wieder um zu berichten. Natürlich nur wenn ich's überlebe. Bis bald. Karin
  9. Hallo zusammen, bin neu hier und wollte mal fragen, ob schon jemand Erfahrungen gesammelt hat mit dem Surgery First Konzept, wenn vorab noch eine GNE nötig ist. GNE scheint hier eher ein Ausschlusskriterium zu sein, wobei ich es nicht verstehe. Kann man nicht nach ein paar Monaten nach der GNE trotzdem Surgery First anwenden, wenn die Zähne sonst gut stehen und die GNE nicht allzu extrem war, also nur z.B. 5mm?
  10. Hallo ihr Lieben! Bin gerade total verzweifelt, hab nun seit 2 1/2 Wochen meine feste Gaumennahterweitung drinnen und zusätzlich im UK innen einen Bogen. Ich weiß hier gibt es echt schon viele Einträge zu diesem Thema aber ich bin einfach gerade so verzweifelt, dass ich das Ding am liebsten gleich wieder entfernen möchte (soll mal so ca. 1 Jahr bleiben ^^). Durch die Dehnung bildet sich nun ein Spalt oben an diesem Blättchen wo weitergedreht wird, da ich ständig mit meiner Zunge da oben drücke oder vorbeistreife brennt diese nun seit ein paar Tagen höllisch, muss leider in der Arbeit auch viel telefonieren und mit Kunden sprechen. Auch im UK scheuert meine Zunge immer wieder bei den Klammern für den unteren Bogen und ist seitlich schon ziemlich am Ende Wird sich meine Zunge wirklich daran gewöhnen???? Wenns mal hier mal da zwickt kann ich damit leben aber ständig immer dieses brennen und wehtun :´( Würd mich echt über eure Erfahrungen damit freuen...DANKEEE
  11. Hallo liebes Forum, bin noch ganz neu hier, also kurz zu meiner Geschichte: Hatte am Montag 02.10.17 meine GNE in Nürnberg. Soweit ist alles gut gelaufen, hatte eigentlich überhaupt keine Schmerzen, kaum Schwellung.. Am Freitag darauf, also einen Tag früher als geplant konnte ich das Krankenhaus auch endlich wieder verlassen. Jetzt zu meinen Problem: Die Lücke zwischen den Schneidezähnen ist, wie auch erwartet schon um einiges gewachsen, was ja ein gutes Zeichen ist. Drehe jeden Tag 3 Umdrehungen. Aber komischerweise sind meine Schneidezähne seid der Operation unterschiedlich lang, also der Rechte schaut deutlich weiter aus den Zahnfleischs heraus als der Linke, was vorher definitiv nicht der Fall war... Der vertikale Versatz beträgt, ohne jetzt nachgemessen zu haben, mindestens 2 -3 mm (siehe Bild), was zum eine optisch nicht schön anzusehen ist, zum anderen merke ich es auch beim Sprechen, das der Zahn stört. Jedes mal beim Zubeißen bleibe ich sogar an der Lippe hängen und in Ruhelage drückt der Schneidezahn an die Innenseite der Lücke.. wie kann das sein? Vor der Op war das definitiv noch nicht der Fall.. kann das durch einen Fehler in der Op verursacht werden? Hat schon mal jemand was ähnliches gesehen? Oder kann es sein das die ganze Kieferhälfte "abgesackt" ist?! Weil den andern Zähne auch tiefer stehen meines Empfindens nach. Puh so viele Fragen. Weiß auch nicht an wen ich mich am besten wenden soll, meinen KFO oder besser an KFC der OP (habe meinen nächsten Kontrolltermin erst kommenden Dienstag) bin echt total verzweifelt.. vielen Dank für eure Hilfe! Gruß Jonas
  12. Guten Morgen Ihr alle! Jetzt habe ich mich, nach Monaten des Stöberns in diesem Forum, auch endlich angemeldet. Ich bin schon mittendrin in der Behandlung und hab schon einiges hinter mir. Meine Geschichte bisher: Ich bin weiblich und 34 Jahre alt. Nachdem ich seit Sommer 2013 durchgehend z.T. üble Kopfschmerzen hatte, bin ich letztes Jahr (Sommer 2015) endlich dem Übeltäter auf die Schliche gekommen: der Kiefer ist es! Diagnose: Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Fehlstellungen: Vorne offener Biss, Kreuzbiss, Oberkiefer zu schmal. Der Unterkiefer ist ein paar mm zu weit links, was ich selbst vermutlich verstärkt habe, indem ich bei jedem "s" den UK nach links schiebe, da ich den Laut sonst (dank offenem Biss) nicht sprechen kann. Habe mich nach Gesprächen mit Zahnarzt, 2 Kieferorthopäden und einem Kieferchirurgen zu folgendem Programm entschieden. 1. Zuerst eine operativ unterstützte Gaumennahterweiterung 2. feste Spange (laut KFO 12-15 Monate) 3. noch eine zweite OP, in der der Unterkiefer korrigiert wird. Zuerst habe ich mir im Dezember 2015 von meinem Zahnarzt eine adjustierte Schiene anpassen lassen, um die Symptomatik (Schmerzen) in den Griff zu bekommen. Hat nicht so richtig funktioniert, aber schon ein bisschen geholfen, denk ich. 16.02.2016: Zahngetragene GNE-Apparatur (Hyrax) wurde eingebaut. Wie grausam, konnte nicht mehr essen, die Zunge hatte lange Zeit tiefe Eindrücke von dem Metallteil, Sprechen war auch problematisch. Aber schon nach zwei Tagen dann, am... 18.02.2016: erste OP, Gaumennahterweiterung. Lief alles super, Schwellung war bald weg. Weitung etwas mehr als 4 mm. Nach einer Woche Drehen wurde die Hyraxschraube fixiert, so dass sie sich nicht mehr drehen konnte (vor allem nicht zurück). Drinbleiben sollte sie 5-6 Monate. Nach einiger Zeit habe ich mich an das Teil gewöhnt, Tricks entwickelt, festhängendes Essen da rauszukriegen, die Zunge musste nicht mehr so leiden. Genervt hat das Ding trotzdem, zumal es sich in den Gaumen gebohrt hat. Aua. OP-Bereich taub, Schneidezähne auch. Ich putze wieder mit der Handzahnbürste, weil ich mit der Vibration durch die Schallzahnbürste die totale Krise bekomme. 11.04.2016: nicht ganz 2 Monate nach der GNE-OP kam die Spange. Unten schon Brackets auf allen Zähnen, der Bogen aber noch nicht bis hinten. Oben nur Brackets bis zu den Dreiern, da die Vierer ja durch die GNE-Apparatur fixiert waren. Ordentlich Schmerzen, ich kann überhaupt nicht gut beißen. Bei der Zahnpflege neige ich zu leichter Panik. Hab Angst, dass nach Abschluss der Behandlung meine Zähne total kaputt sind, vor allem mach ich mir Gedanken um die Zähne mit den Bändern (Metallringen). Nach Anschaffung einer Munddusche und spezieller Aufsätze für meine "normale" elektrische Zahnbürste hab ich das aber wohl im Griff, Zahnarzt und KFO sind sehr zufrieden mit mir. Puh. 07.05.2016: Am ersten Urlaubstag in Italien fliegt mir beim Frühstück eine Krone samt Band raus. Und natürlich ist das ein Samstag! Am Nachmittag kaufe ich mir in Venedig eine Haftcreme, um das Teil bis Montag irgendwie zu fixieren. Funktioniert, hat aber fiese Schmerzen zur Folge. Zahnarzt gesucht, am Montag um 9 dort auf der Matte gestanden und um Hilfe gebeten. Für 50 Euro zementiert er mir die Krone provisorisch wieder drauf und der Urlaub ist gerettet. Der Zahn auch, er hat die Tortur durch die Haftcreme zum Glück lebend überstanden. Nach dem Urlaub geht's zum Zahnarzt (Krone wieder draufmachen) und zum KFO (neuen Bogen, der alte wurde vom ZA in Italien abgeknippst, damit kein Zug auf die Krone mehr da ist). 06.06.2016: Bogenwechsel unten, oben bleibt noch der erste, da der einen der Zweier drehen muss. Das funktioniert schon ziemlich gut, ich bin begeistert! OP-Gebiet immer noch taub, aber so ganz langsam bemerke ich eine Verbesserung. Ich kann wieder mit der Schallzahnbürste putzen, ohne durchzudrehen. In den nächsten Wochen kann ich sogar wieder halbwegs gut abbeißen. Äpfel und andere wirklich harte Sachen sind aber noch nicht drin. Ich bin zum Langsamesser geworden. Ich zähle die Tage, bis endlich die GNE-Apparatur rauskommt. 01.08.2016: ENDLICH, es ist soweit! Die Hyraxschraube kommt nach 167 Tagen raus! Zwar kaum schmerzhaft, aber alles andere als angenehm, und die Freude, endlich wieder mit der Zunge an meinen Gaumen zu kommen, löst sich in Luft auf. Die Apparatur hat sich so in meinen Gaumen gegraben, dass der alles andere als glatt ist. Enttäuscht. Das Bonbon, das mein Freund mir extra gegeben hat, damit ich es genießen kann, lutsche ich nicht. Macht keinen Spaß. In einer zweieinhalbstündigen Prozedur (mit Wartezeiten) kommt die GNE raus, neue Bänder (diesmal nur an den Sechsern, die Vierer bekommen jetzt Brackets) werden angepasst (wie ich das hasse!) und ich bekomme zur weiteren Stabilisierung des Oberkiefers eine Quadhelix reinmontiert. Alle noch nicht versorgten Zähne im OK bekommen Brackets, der Bogen geht allerdings vorerst nur bis zu den 6ern. Bogen unten wird gewechselt, ich bekomme den ersten Vierkantbogen. Ich frage nach und lerne, dass mit diesem Bogen "getorquet" wird, also auch die Wurzeln jetzt bewegt werden. Ich ahne, dass das ein Spaß wird. Oben ist es jetzt der zweite Bogen, der aber noch rund. Der Vierer links oben ist so verdreht, dass der Bogen noch nicht ins Bracket kann. Stattdessen wird hinten am Zahn ein "Knöpfchen" draufgeklebt, das mit einer Gummikette mit der Quadhelix verbunden wird. Dadurch soll der Zahn gedreht werden. 03.08.2016 (heute): meine Befürchtungen bewahrheiten sich. Der Zug auf meine Zähne unten ist enorm, was zu schmerzenden Zähnen und üblem Kopfweh führt. Der Rest meines Mundes ist auch nicht gerade begeistert, vor allem die Zunge. Ich kann kein "s" und keine "sch"-Laute mehr sprechen (vor allem "scht" für zu sehr lustigen Reaktionen meiner Kollegen). Die Zunge ist wund und hat vor allem nach der Nacht tiefe Eindrücke von der mistigen Quadhelix. Wie gemein! Seit gestern dröhn ich mich mit Ibuprofen 600 zu, um die Schmerzen in den Griff zu kriegen. Funktioniert halbwegs. Der KFO will auf Nummer sicher gehen und den Bogen nochmal 4-6 Monate drinlassen. Habe schon rumgejammert, dass ich ihn vor Weihnachten raushaben will. Das wird bestimmt klappen. Ich find's eh ganz schön lang, fünfeinhalb Monate die GNE und dann nochmal viereinhalb Monate die Quadhelix! Muss das echt sein? Ich bin momentan so gestresst durch das Ding, weil's so unangenehm ist und so wehtut (und gerade hat mein Chef einen Vergleich zu Sid aus Ice Age gezogen! Määäääh!), dass ich mich frage, ob ich den KFO nicht nötigen kann, das Ding im November rauszunehmen. Irgendwann ist doch auch mal gut, der Kieferknochen dürfte doch langsam stabil genug sein, oder? Sobald ich das Ding los bin, gehe ich zum Logopäden. Halte es für sinnvoll, mir das Unterkieferverschieben vor der zweiten OP abzugewöhnen. So, das ist bis jetzt alles passiert. Ich hoffe ja, dass ich mich bald an die blöde Quadhelix gewöhne, bisher ist das kein Spaß. Dafür mache ich bei den Zähnen schon sichtbare und gute Fortschritte, also zumindest diesbezüglich kein Grund zur Verzweiflung. Krass find ich ja, wie verdreht meine Zähne zum Teil sind, das war mir vorher gar nicht klar. Ist erst durch die aufgeklebten Brackets sichtbar geworden, ist ja übel! Viele Grüße Widderle
  13. Hallo zusammen, ich hatte am 02.03. eine GNE OP. Diese verlief problemlos. Schmerzen nach der OP fast null, einen Tag nach OP durfte ich nach Hause. Schwellung ist auch fast nicht mehr zu sehen. Eigentlich also alles top. Eigentlich ... Mein großes Problem seit der OP ist, dass ich nun in der "Einschlafphase" sehr stark die Zähne zusammenpresse, so dass ich mir entweder dabei auf die Zunge, die Backe oder auf die Zähne beiße. Es ist reflexartig, wie z.B. ein Zucken in den Beinen kurz vorm einschlafen. Nur das das Zucken in den Beinen einen normalerweise nicht stört. Da es sich aber im Mund abspielt und es auch weh tut und ich es bewusst wahrnehme, da ich ja noch nicht richtig eingeschlafen bin, bin ich natürlich schlagartig wieder wach.Das geht leider die ganze Nacht so. KFO und KFC sagen, es ist ne Kopfsache, Stressbewältigung. Ich bin auch ein ziemlicher Kopfmensch. Nur wie bekomme ich es nun wieder weg? Habe es die vergangene Woche mit rescue night Tropfen versucht, aber das bringt bei mir nichts. KFC hat mir nun Schlaftabletten mitgegeben. Aber das kann auf Dauer ja auch nicht die Lösung sein. Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir Tipps geben? Vielen Dank im Voraus Katrin
  14. Ich habe die letzten Tage festgestellt, dass meine Hyraxschraube im Oberkiefer knackt, wenn ich mit der Zunge drankomme. Also nicht dass ich permanent mit der Zunge daran rumspielen würde, aber beim Essen und Schlucken lässt es sich ja nicht komplett vermeiden. Ist das jetzt etwas worüber ich mir Gedanken machen sollte? Eingesetzt wurde sie im Dezember, also vor zwei Monaten, ist eine knochengetragene. Sie sitzt weiterhin fest, nur so super fest scheint sie ja dann doch nicht zu sitzen. Wobei kann da nach zwei Monaten noch viel verrutschen? Wollte nächste Woche mal beim Kieferorthopäden nachfragen, aber das ist halt erst nächste Woche.
  15. Hallo ihr lieben, heute möchte ich euch von meiner BIMAX am 17.10.2016 bei Dr Csaszar in Regensburg berichten. Er führt die Kiefer OP's ambulant durch und somit durfte ich bereits am nächsten Tag wieder heim. Mein UK wurde ca 8mm nach vorne verlagert und der OK nach vorne und 2mm nach unten. Bei der GNE während einer Bimax wird der Gaumen nach hinten V-förmig geweitet. Es entsteht keine Zahnlücke und es muss auch nicht gedreht werden. 17.10. OP Tag: ich musste um 08:00 Uhr in der Praxis sein und war davor natürlich wahnsinnig nervös und auch ziemlich fertig, weil ich mein Antibiotikum gar nicht vertragen habe (extreme Übelkeit und Schüttelfrost die ganze Nacht). Nach einem kurzen Check der Medikamente durfte ich in den OP Bereich der Praxis gehen und in meinem Zimmer alles soweit herrichten. Danach habe ich meine OP Kleidung angezogen und durfte in den OP Saal gehen. Dort habe ich dann erst mal was zur Beruhigung bekommen und kurz darauf wurde die Narkose eingeleitet. Gegen 14:00 Uhr bin ich aufgewacht und wurde auch schon in mein Zimmer gebracht. Schmerzen hatte ich keine, allerdings ist meine Unterlippe auf das 5-fache angeschwollen was natürlich das trinken und reden enorm erschwert hat, bzw. das Genuschel hat kaum wer verstanden. Nach einem Fresubin Shake (würde ich allen empfehlen) hat sich mein Kreislauf relativ schnell erholt und ich konnte gegen 17:00 Uhr erstmals aufstehen. Übergeben musste ich mich zum Glück gar nicht. 18.10. 1 Tag Post OP an diesem Tag wurde ein Röntgen Bild gemacht, die Röhrchen in den Wunden entfernt und alles wurde nochmal kontrolliert. Gegen Mittag durfte ich nach Hause. Da habe ich dann auch das erste mal nach der OP geduscht. Sonst ist außer viel kühlen und Suppe essen nichts passiert. 19.10. 2 Tage Post OP Die Schwellung hat an dem Tag ihren Höhepunkt erreicht und darüber war ich auch sehr froh. Das Spannungsgefühl empfand ich vor allem Nachts als sehr unangenehm und hat mich auch sehr am Schlaf gehindert. Nach einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft ging es mir aber schon viel besser. 20.-27.10. 3-10 Tage Post OP ich fasse die Tage einfach mal zusammen, da einfach nichts spannendes passiert ist. Am 4. Tag hab ich mich bereits so fit gefühlt, dass ich mit meiner Mama einkaufen gefahren bin. Mein Zustand hat sich jeden Tag gebessert und die Schwellung ging auch immer mehr zurück. Am 25.10. kamen die Fäden raus. Das war vor allem im Lippenbereich vom OK etwas unangenehm, aber durch die tauben Stellen wirklich auszuhalten. Ich darf nun auch wieder auf den Backenzähnen ganz weiche Sachen kauen, was dank Gaumen/OK Splint nicht so ganz möglich ist. Die Schiene ist einfach viel zu glatt um die Sachen anständig zerkleinern zu können. Mein UK hat sich wegen der fehlenden Gummis etwas nach links verschoben, aber der Arzt möchte erst den fehlenden Knochen ohne Druck etwas anwachsen lassen und dann mit Gummis arbeiten. Nach knapp 1,5 Wochen geht es mir soweit ganz gut, das Essen klappt noch nicht so toll, aber das wird sich in 2 Wochen mit der Splintentnahme ändern. Momentan ist die Unterlippe, das Kinn und das komplette Zahnfleisch noch taub. An manchen Stellen kann ich bereits warm und kalt unterscheiden. Mein Kiefer war nicht verdrahtet. Die Schwellung ist bis heute fast weg, am UK Knochen und neben der Nase ist noch eine Restschwellung, aber Leute die mich nicht täglich sehen würden dies nicht mal merken. Die OP hätte ich mich viel schlimmer und schmerzhafter vorgestellt. Vom Aussehen her merkt man eine klare Verbesserung. Das Gesicht wirkt viel harmonischer und man merkt erst im Vergleich wie die Fehlstellung doch aufgefallen ist, obwohl immer jeder meinte dass sie nicht auffällt. Ursprünglich war bei mir nur eine UKVV geplant, aber anhand der Modelle haben wir leider gesehen, dass das nicht möglich ist und ich nach der OP entweder auf einer Seite einen offenen oder Kreuzbiss hätte. was für einige Vllt noch interessant sein könnte ist, dass ich die gesamte Behandlung mit Invisalign durchführe und es bisher keinen Unterschied zur festen Spange gibt.
  16. Ich bin wieder zurück von meiner GNE OP, Entfernung der Weisheitszähne, Freilegung eines Zahnes und Entfernung eines Wurzelrestes und dachte, ich schreibe mal bischen was dazu. Die OP fand am 15.12.16 in der Unikinik in Heidelberg statt. Am 15. musste ich um 7.00 Uhr dort sein. Da ich etwas weiter von Heidelberg weg wohne (ca. 50 km) musste früh aufgestanden werden. Ich hatte das große Glück, dass meine Freundin mich begeitete und sich in der Zeit dort in einer Jugendherberge (Entfernung zur Klinik ca. 500m) einquartierte, da ich Asperger - Autist bin, war und sollte mir dies noch den kompletten Aufenthalt angenehmer machen. Angekommen, nach Patientenaufnahme ging es auf Station. Dort wurde mir die OP- Kleidung überreicht und ich in ein Zimmer zum ankleiden geschickt. Danach gab es noch eine Beruhigungstablette. Nach der Einnahme bemerkten wir, dass ich mir die Stützstrümpfe falsch angezogen hatte, also nochmal neu unter erschwerten Bedingungen. Kurz danach wurde ich schon abgeholt und in den OP Bereich geschoben. Dort bekam ich nur noch mit, wir mir die Kanüle gelegt wurde. Das nächste was ich mitbekam war, dass ich im Aufwachraum zu mir kam. Kam dann bald wieder zurück auf Station, wo meine Freundin schon auf mich wartete. Dann habe ich auch erfahren, dass die OP 4 Stunden gedauert hatte. Der Rest des Tages war nicht sonderlich schön. Ich hatte die Narkose wohl nicht vertragen, mir war permanent schwindelig und ich musste mich zweimal übergeben, was auch keine sonderlich schöne Sache war, da ich während der OP wohl viel Blut geschluckt hatte. Nach dem Versuch mal selbst zur Toilette zu gehen, bekam ich Schweißausbrüche, wurde zittrig und mein Kreislauf stürzte komplett ab. So konnte und wollte ich den Rest des Tages nichts mehr essen. Am 16. ging es mir zumindest körperlich wieder besser, geistig war es der schlimmste Tag. Ich bekam einen neuen Zimmernachbar nachdem ich kurzzeitig dachte, ich dürfte jetzt ein Einzelzimmer haben. Das Essen war dank meiner Lebensmittelunverträglichkeiten (Laktoste und Fruktose) schwierig, die ganze Situation war einfach zu viel für mich (ungewohnte Umgebung, keinerlei Struktur oder Ruhe, keinerlei Schlaf), so dass ich echt am Ende war. In der Fachsprache nennt man so einen Zustand auch Overload. Zum Glück war meine Freundin da und die Stationsmitarbeiter waren aufgrund meiner Erkrankung bereit, für sie die Besuchszeiten etwas auszuweiten. Am 17. wurde mir gesagt, dass wenn alles gut geht, ich am Sonntag wieder nach Hause dürfte, was mir sowas wie einen Kraftschub gab und ich alles über mich ergehen lies, was da noch kam. Ansonsten verbrachten wir den Tag mit etwas laufen durch die Klinik und fernsehen, vielleicht nicht gerade optimal, aber zu mehr wäre ich nicht in der Lage gewesen. Am 18. hatte ich mich nach dem Frühstück schon soweit zur Heimreise fertig gemacht und dann warteten wir auf die Arztvisite. Danach durfte ich dann die Heimreise antreten. Nun sitze ich zu Hause, höre Musik, kühle und versuche wieder zu Kräften zu kommen. Abschließend kann ich sagen, das auch wenn ich nun festgestellt habe, dass ich Krankenhäuser nicht mag, man dort gut beraten ist. Allerdings dauert es etwas bis man Informationen bekommt, was aber auch daran liegen kann, dass einfach zu viel los ist und man manchmal nicht nachkommt. Zwei Fragen hätte ich noch: Hört dieses Gefühl, permanent viel zu viel Speichel zu produzieren irgendwann auch wieder auf, oder muss ich mich daran gewöhnen? Und gibt es irgendeinen Geheimtip für die blutverkrustete Nase? Ich habe zwar Nasenspray bekommen, aber dieser Propfen in der Nase, welcher sich immer wieder schließt, ist sehr nervig, da er dazu führt, dass ich durch den Mund atme.
  17. Hallo! So am Freitag bin ich genau 3 Monate post-OP und wollte mal berichten wie es so war : Ich wurde operiert (9.6.16) in ROW Wümme von Dr. Hallier. Meines Erachtens der perfekte Arzt für mich. Ich hatte eine knochengetragene Apperatur. Die ersten Tage nach der OP waren für mich eine kleine Katastrophe..ich konnte nicht essen, nicht trinken und hatte immer das Gefühl mir bricht gleich der Kiefer auseinander. Schmerzen hatte ich aber nicht so wirklich. Mit Drehbeginn (13.6.16)empfand ich allerdings alles sofort stabiler. Mein OK wurde um 9 mm vergrößert, da mein einer Schneidezahn aber nach außen stand war die Lücke mittig 11mm groß. Sah das scheisse aus! Am 28.6.16 war ich mit Drehen fertig und alles konnte heilen. Ein wundervoller Tag! In der ersten Woche darauf passierte nix aber ab der 2. Woche ging die Lücke pro Woche 1mm zu. Täglich stand ich wie eine Verrückte mit dem Lineal vorm Spiegel! Am 29.8.16 war es soweit meine Zahnspange kam rein. Das Ziehen war etwas nervig, aber ich fühlte mich mit ihr sehr viel sicherer. Gestern (5.9.16) kam dann der Distraktor raus. Was für ein Gefühl! Heute (6.9.16) wurde allerdings ein Gaumenbügel eingesetzt, damit alles stabil bleibt. Im gesamten war es eine harte Zeit, lag aber auch daran das mein Freund 1,5 Wochen nach der OP Schluss machte und ich 1 Monat danach mit unserem Kind umziehen musste. Das war echt beschissen(sorry!), etwas Ruhe wäre wohl angebrachter gewesen. Ich hänge noch mal ein Foto an, auf dem sieht man meine Zähne: direkt vor der OP, Drehende und heute. Ich bin unendlich froh das alles so toll gelaufen ist und würde es immer wieder machen lassen auch wenn es oft nicht einfach war! Lg
  18. Hallo! Ich bin neu hier und würde mich gerne vorstellen! Ich bin 27 Jahre alt, komme ursprünglich aus Österreich, lebe und arbeite aber in München und habe auch vor hier meine KFO Behandlung zu starten. Momentan habe ich bereits 2 KFOs hinter mir (die beide eine andere Behandlung vorgeschlagen haben) und habe diesen Monat noch einen Termin bei einem KFC. Ich habe ein zu kleines Ober- und Unterkiefer, außerdem liegt das UK zu weit hinten. Ich weiß nun nicht, ob und welche OP ich machen lassen soll eine GNE, keine GNE, UKVV. Bei drehen sich momentan noch die Fragezeichen im Kreis! Ich bin superhappy dieses Forum gefunden zu haben! Und hoffe, dass ich hier einige MEnschen treffen kann, denen es ähnlich geht! Ich freue mich auf euch und eure Storys. Vor allem würde es mich freuen, Menschen aus München zu treffen, die einen ähnlichen Weg gehen! Liebe Grüße!
  19. Hallo, ich bin momentan in kieferorthopädischer Behandlung und habe seit Ende August die GNE Apparatur drin. Da mein Mann und ich ein zweites Kind planen und die ganze kieferorthopädische Behandlung noch lange dauern wird, dachten wir uns, dass jetzt ein guter Zeitpunkt wäre.. und wir nicht warten wollen bis ich das alles hinter mir habe. Meine Frage an euch ist jetzt ob schon jemand von euch Erfahrung mit einer Schwangerschaft während der Behandlung hat? Und kann die GNE Apparatur überhaupt während einer Schwangerschaft entfernt werden? Ich freue mich auf eure Antworten
  20. Hallo Liebes Forum, da mir die vielen Beiträge hier im Forum, in den letzten Tagen viel geholfen haben, möchte auch ich ein kleinen Erfahrungsbericht schreiben, wie ich meine letzten Tage nach der OP erlebt habe. Kurz die Eckdaten: Bei mir musste der Unterkiefer vorverlagert, der Oberkiefer gekippt sowie geweitet werden. Dafür lies ich mich am 07.11.16 in München operieren. Den Namen der Chirurgin möchte ich vorerst noch nicht nennen, da die Behandlung noch nicht abgeschlossen ist und ich somit den weiteren Verlauf noch nicht kenne. Nur so viel. Ich halte Sie für eine absolute Koryphäe auf dem Gebiet. Sie nahm sich immer viel Zeit alles ruhig und verständlich zu erklären und was mir am wichtigsten war, ich fühlte mich sofort wohl bei Ihr. Zur OP. Die dauerte schon eine ganze weile. Ich bin so ca um 09 Uhr in den OP gekommen und um 16.30 Uhr wieder aufs Zimmer. Es wurde natürlich nicht die ganze Zeit operiert. Andererseits war aber schon einiges zu tun (die genaue Dauer weiß ich leider nicht mehr, die muss ich beim nächsten Termin nochmal erfragen). Ich weiß aber noch, das es bei mir nicht so einfach war mich in die Narkose zu versetzen, da die Mittel nicht so richtig wirkten und Sie mir eine stärkere Dosis geben mussten, was dann zur Folge hatte das ich deutlich länger im Aufwachraum war als normal. Den restlichen Tag habe ich dann eigentlich komplett verschlafen. Nur in der Nacht hat der Pfleger gemeint ich solle doch mal aufstehen, da das erste mal nach der OP ein Pflegepersonal dabei sein sollte. 1 Tag nach OP. Ich war schon ziemlich geschwollen, habe aber vom Personal immer Kühlakkus bekommen, was mir sehr gut getan hat. Ansonsten war meine Unterlippe bis zum Kinn komplett taub. Schmerzen hatte ich jedoch keine. Das Sprechen war auch eine Katastrophe, was aber normal ist. Bei der Visite erzählte mir meine Ärztin vom Verlauf der OP (Es hat alles bestens geklappt) und wie man die Gummis raus und wieder rein bekommt. Anschließend bekam ich ein richtig großes Frühstück, welches ich mir noch vor der OP selber zusammengestellt habe (Ich war leider ein wenig zu optimistisch). Es gab Weißbrot, Milchbrötchen, Butter, Marmelade, Frischkäse, Schinken, Käse. Leider konnte ich nichts essen, aber der Tee ging ganz gut. Ansonsten passierte am ersten Tag sehr wenig. Ich bekam noch in regelmäßigen Abständen mein Antibiotika und weitere üppige Mahlzeiten (Mittag gab es gebratenen Lachs mit Gemüse, zum Glück auch Suppe und Abends sah es ähnlich wie in der Früh aus). 2 Tag nach OP bis Heute. Ich habe immer noch keine Schmerzen. Sprechen geht leider auch noch nicht richtig. Die Schwellung hat noch zugenommen, was ich nach so einem Eingriff auch als normal ansehe. Taubheit immer noch wie am ersten Tag, jedoch soll laut der Ärztin das Gefühl zu 100 % wiederkommen. Antibiotika gab es bis zum dritten Tag. Am 3. Tag durfte ich dann zum Glück auch nach Hause, da die Ärztin meinte, das es sehr gut Aussieht. Gegen die Schwellung habe ich am 4. Tag nach der OP Voltaren Tabletten bekommen, die den Prozess ein wenig beschleunigen sollen. Auch das Duschen konnte ich am 4. Tag wieder. Das essen klappt eigentlich die ganze Zeit schon sehr gut. Am 2.Tag nach der OP hab ich mich an ein Milchbrötchen ran gewagt (kleines Stück abreißen und dann schlucken), ansonsten natürlich Suppen sowie Brei. Gestern gab es dann das Highlight. Ich hab mir eine Bolognese selber gemacht und diese mit Kartoffeln zu einem Kartoffel-Bolognese-Brei verarbeitet. Was mir persönlich nach der OP am meisten zusetzt, ist die mangelnde körperliche Aktivität. Vor der OP war ich sportlich sehr aktiv (3-4 mal die Woche Klettern). Nun da ich fast garnichts mache, bekam ich Rückenschmerzen. Aus diesem Grund versuche ich seid heute körperliche leichte Übungen zu machen, die den Kiefer und den Kopf nicht belasten. Ich hoffe es hilft. Vom Gewicht her geht es eigentlich. Ich habe seid der OP 4,5 Kilo abgenommen, was denke ich im Rahmen ist. Jetzt hätte ich aber noch eine Frage an das Forum. Habt ihr auch das Problem, das Spucke ständig über die Unterlippe läuft? Das nervt mich gerade am meisten, da ich es nicht merke und so auch nicht wirklich unter die Leute will. Viele Grüße Stonerunner
  21. Ich habe seit 3 Monaten eine knochengetragene Schraube zur Gaumennahterweiterung (Distraktor). Vor zwei Tagen hab ich beim Aufstehen plötzlich gemerkt, dass da was locker war. Ich habe mich total erschrocken, weil ich gerade im Urlaub war und ich dachte die Schraube sei rausgefallen. Im Bad habe ich dann gesehen, dass die Schraube sich einfach gelockert hat. Zwar habe ich eine weitere kleine Schraube zur Fixierung der großen Schraube eingesetzt bekommen, sodass diese sich nicht drehen kann, sie tut es allerdings jetzt doch und das von heute auf morgen. Ich kann die Schraube nicht weit drehen, nur etwa eine achtel Drehung. Habe im KH angerufen und die meinten ich kann zu meiner KO gehen. Diese hatte aber keine Ahnung und meinte es sei ja nicht so doll. Hattet ihr das auch schon einmal? Ist das wirklich nicht schlimm? Ich habe Angst, dass das Ganze nicht mehr stabil ist. Mein KC sagte die Schraube soll mind 4 Monate drin bleiben. Großen Dank schonmal:)
  22. Hallo ihr Lieben Ich hatte meine Gne Op am 7.9 und bin seit dem 12.9 nun am drehen. Ich muss 4x am Tag drehen. Das heißt es sind 1mm am Tag. Das ganze soll ich 8 Tage machen und dann muss ich zur Kontrolle zum Kfo. Da ich nach der Op schon eine kleine Lücke hatte, ist sie mittlerweile auf mehr als 6 mm gewachsen. Beim drehen bzw da nach drückt es ordentlich, ist aber auszuhalten bisher. Ich meine zu merken, dass der Kiefer breiter wird. Die Brackets an den Bändern drücken gegen die Wange und mein Mund fühlt sich voll an. Als hätte ich Kaugummis in den Wangen gehamstert Wie war das bei euch? Wie habt ihr die Veränderung wahr genommen!? Oder bilde ich mir das nur ein und das ist noch eine leichte Schwellung? Wie oft musstet ihr drehen und wie lange? Lg, Carina
  23. Hallo ihr Lieben Der Bericht ist laaaang.. Also entschuldigt bitte. Gne Op Bericht. Op am 07.09.2016 in der Klinik am Kaiserteich in Düsseldorf bei Prof. Dr. Dr. Handschel Tag der Op: Am morgen musste ich um 7.45 Uhr in der Klinik sein. Bedingt durch den Verkehr verspätete ich mich um 10 Minuten. Das war aber kein Problem. Dort angekommen wurde ich auf mein Zimmer begleitet. Meine beste Freundin war die ganze Zeit an meiner Seite. Das Zimmer war großartig! Privatklinik eben Meine Bettnachbarin war wach und schlürfte Brühe. Ich ging nochmal auf Toilette und zog das Op Hemd an. Nachdem wir meine Tasche ausgepackt haben, setzten wir uns auf mein Bett und plauderten noch ein wenig. Meine Nervosität war kaum auszuhalten. Angst war auch dabei. Kurz darauf kam die Schwester um mich abzuholen. Ich verabschiedete meine beste Freundin und dann ging es los. Im Op wurde ich schon vom Anästhesisten und deren Kollegin erwartet. Der Op Stuhl war mit einer flauschigen decke ausgestattet. Während mir der Zugang gelegt wurde und ich verkabelt wurde, bekam ich immer mehr angst. Die beiden waren aber wahnsinnig nett und haben mir gut zugesprochen. Ich wurde zugedeckt und dann wurde mir sehr schwindelig. Habe auch geweint. Kurz darauf war ich eingeschlafen. Als ich aufwachte hatte ich starke Halsschmerzen und konnte kaum reden. Ich bekam direkt Schmerzmittel in Form von Saft und etwas zu trinken. Da ich die Hyrax schon 2 Tage vorher rein bekommen hatte, war ich an das Gefühl etwas gewohnt aber das sprechen war deutlich schlimmer als vor der Op. Da ich nicht mehr wirklich eingeschlafen bin wurde ich kurz darauf ins Zimmer gebracht. Dort war mir schrecklich kalt. Also wurde noch eine Wolldecke gebracht. Meine beste Freundin war auch schon da und hat auf mich gewartet. Ich bin immer wieder eingeschlafen. Irgendwann hat sie mich umgezogen und ist gegen Nachmittag gefahren. Bis am Abend meine Eltern kamen habe ich mir die Zeit mit TV schauen, kühlen und schlafen vertrieben. Zwischendurch kam auch Professor Handschel um nach mir zu sehen. Er erklärte mir, dass alles gut verlaufen sei und ich schon eine kleine Lücke habe. Als meine Eltern kamen ging es mir dank Schmerzmittel relativ gut, sodass wir eine kleine Runde gedreht haben. Allerdings mit Rollstuhl da ich doch noch schwach war. Am Abend bekam ich Brühe aus einer Schnabeltasse und eine Schlaftablette. Die erste Nacht war soweit ok. Bin immer mal wieder aufgewacht aber auch schnell wieder eingeschlafen. 1.Tag post Op: Am morgen hat die Nachtschwester Blutdruck gemessen und gesagt, dass ich heute eventuell schon nach Hause darf. Meine Freude war groß! Nachdem ich zum Frühstück Brühe bekommen habe, beschloss ich eine Runde zu spazieren. Am Mittag kam der Professor und sagte, dass ich am Nachmittag nach Hause darf. Musste noch zum röntgen und der Professor hat nochmal alles kontrolliert. Am frühen Abend war ich endlich zu Hause. Die heimfahrt war sehr anstrengend aber ich war froh zu Hause zu sein. Schmerzmittel habe ich auch mitbekommen. Nach einem kleinen heulkrampf weil ich alles so schrecklich fand, konnte ich auch gut einschlafen. 5.Tag post Op: Das Wochenende habe ich soweit überstanden. Heute musste ich zum Kfo um mit dem drehen zu beginnen. Mein Dad hat mich begleitet da ich doch sehr mit dem Kreislauf zu kämpfen habe und ihm das drehen an der Hyrax gezeigt werden sollte. Der Termin ging ratz fatz. Ich sollte 2x am Tag drehen. Am Nachmittag rief der Kfo mich an, dass ich nun doch 4x am Tag drehen sollte. Erstmal 7 Tage. Der nächste Termin wurde für den 21.9 ausgemacht. 6.Tag post Op: Heute musste ich nochmal in die Klinik nach Düsseldorf zur Kontrolle. Der Professor war mit der Heilung zufrieden und sagte, dass ich nun weiche Kost essen darf. Endlich! Da ich 5 kg abgenommen habe und keine Suppe mehr sehen konnte. Manch einer hätte sich über die 5 kg Verlust wohl gefreut. Ich leider nicht, weil ich schon schlank genug bin und mir das ganze ganz schön auf den Kreislauf geschlagen ist. Er bekam für den Rest der Woche noch eine Krankmeldung und es wurde ein neuer Termin für in einer Woche vereinbart. Am Abend gab es dann Kartoffelpü mit Spinat. Scheiße war das anstrengend aber mega lecker 9.Tag post Op: Heute geht es mir relativ ok. Deutlich besser als die letzten Tage aber noch nicht gut. Die Zahnlücke ist schon riesig! Dürften knapp 6 mm sein. Versteht mich nicht falsch.. Aber ich schäme mich wahnsinnig und habe total bammel davor wie die Leute darauf reagieren. Ich wusste ja, dass das ganze kein Spaziergang wird aber so schlimm habe ich mir die Tage nach der Op nicht vorgestellt! Sprechen ist schwer. Trinken kann ich bisher immer noch nur aus einer Schnabeltasse und das auch nur wenn ich so halb liege. Ich verschlucke mich sonst und weiß nicht wohin mit meiner Zunge. Ich drücke die immer oben gegen den Gaumen bzw die Hyrax und dadurch ist sie schon etwas wund. Kartoffelpü essen geht einigermaßen. Rührei geht auch. Aber mehr habe ich mich noch nicht getraut. Der Professor sagte ja ich muss vorsichtig sein mit kauen. Fit für die Arbeit fühle ich mich definitiv noch nicht. Frage am Montag beim Kfo nach einer Krankmeldung. Ansonsten gehe ich zum Hausarzt. Das tägliche drehen an der Hyrax klappt relativ gut. Je breiter die Lücke wird, desto mehr drückt es natürlich auch! Mal abwarten wie die nächsten Tage werden. Am Montag werden es knapp 8 mm sein. Ich habe tierischen Heißhunger auf alles Aber das ist wohl normal. Alles in allem bin ich froh den Schritt gewagt zu haben. Ich freue mich auf ein schönes Lachen Freue mich über Antworten. Eure Carina
  24. Hallo, ich bin neu in diesem Forum und finde es super, dass man hier so eine tolle Möglichkeit hat, sich mit anderen Leidensgenossen auszutauschen. ich habe nächste Woche die Op für eine Gaumennahterweiterung vor der ich langsam etwas Angst bekomme. Aber was mich im moment noch mehr stört, ist die Spange die ich in den OK eingesetzt bekommen habe habt ihr Erfahrungen damit? Das Schlucken und Sprechen macht mir die größten Probleme.. Wem geht es ähnlich? Und welche Tipps könnt ihr mir geben? ich freue mich auf jede Antwort
  25. Hallo ihr Lieben meine OP ist jetzt fast eine Woche her und ich möchte berichten, wie es mir so ergangen ist. Nachdem organisatorisch alles geklärt war, bekam ich kurz vor der OP dann doch ziemlich kalte Füße- es war meine erste OP und sie sollte gleich 4-5h dauern und war zudem noch im Gesicht. Es sollte eine GNE mit knochengetragener Schraube gemacht werden und die Nase schmaler, die Spitze definierter, die Nasenflügel sollen zusammengezogen werden, die Nasenscheidewand begradigt und die Nasenmuschel kleiner gemacht werden. Am Mittwoch Abend war ich ein ziemliches Nervenbündel -lustiger Weise rief dann aber Dr. Zarrinbal an und sagte, dass er gerade über den Bildern sitzt und ihm aufgefallen ist, dass der Nasenrücken etwas flach ist und man da noch etwas machen könnte. Ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass er sehr gewissenhaft arbeitet und weiß was er tut und so hat mich seine Ruhe dann doch ganz schön angesteckt und ich hab mich fast auf die OP gefreut. Sowieso muss ich sagen, dass bei Dr. Zarrinbal die Beratung sehr angenehm verläuft. Er fragt nach den Wünschen, ohne zu werten und hat dann gleich noch zig andere kleine Ideen im Kopf. Nun zur OP selbst. Ich war pünktlich um 6.30Uhr in der Klinik und war doch ganz froh, dass die Klinik eher klein und heimelig ist. Nach den Aufnahmeformalitäten ging es dann aufs Zimmer und ich durfte mein sexy Hemdchen mit den Halterlosen anziehen Im OP wurde dann festgestellt, dass mir gar nicht die berühmte "leck mich am Arsch" -Tablette gegeben wurde aber die war laut meines Blutdrucks auch nicht nötig. Als ich dann kurz vor 16Uhr aufgewacht bin,stand Dr Zarrinbal an meinem Bett und fragte nach Schmerzen und legte mir etwas zum kühlen auf die Wangen- irgendwie ist das aber alles ein wenig im Narkosenebel verschwunden. Mir ging es eigentlich ganz gut, ich hatte nur riesige Probleme mit der Tamponade in der Nase. Man glaubt gar nicht wie schrecklich es ist, wenn die Nase komplett zu ist und man nicht mal richtig trinken kann, auf Grund des Druckes. Ich war dann den Rest des Tages und die ganze Nacht wach. Die Schwestern waren alle super nett und fürsorglich, jedoch hat man da auch ziemliche Unterschiede gemerkt. Der Pfleger in der Nachtschicht war echt großartig- hatte viele kleine Tips und war sehr aufmerksam. Am nächsten Tag wurde ich dann auf die normale Station verlegt, zu zwei Damen mit Knie- bzw Hüftoperation und bekam dann auch meine erste Flüssigmahlzeit. Auf Grund der geschlossenen Nase kann ich nur vermuten, dass es Grießbrei war Am Nachmittag kam dann Dr Zarrinbal und ich muss sagen, ich hab mich selten so gefreut Jemanden zu sehen. Endlich kamen diese schrecklichen Tamponaden raus und ich konnte sofort wieder normal atmen. Er hat sich dann alles angesehen, gefragt ob ich Probleme mit der knochengetragenen Schraube habe und ein bisschen was zur Wundpflege gesagt und mir Hoffnung gemacht, dass ich am nächsten Tag nach Hause darf. Und so war es dann auch - am nächsten Tag bin ich zur Kontrolle hoch in seine Praxis und dann durfte ich gehen. zu Hause ging es mir, dank der Ruhe, dann auch gleich deutlich besser. Sonntag war die Schwellung dann am Höhepunkt und seither wird es stetig besser. Lediglich die Oberlippe ist so stark geschwollen, dass Sie gegen die Brackets drückt und die Schleimhäute ziemlich angegriffen sind. Grundsätzlich hätte ich es aber schlimmer erwartet. Es ist mehr unangenehm als Schmerzhaft. Lustiger Weise bin ich gar nicht blau im Gesicht sondern nur relativ stark geschwollen. Am Freitag wird dann die Schiene an der Nase gewechselt und das erste Mal gedreht... Ich bin sehr gespannt