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4 Ergebnisse gefunden

  1. So, nun schreibe ich meine Erfahrung zur Metalentfernung nach 12 Jahren. Ich bin echt ein Angsthase und hatte sehr großen Respekt vor dieser Op. Vor der Vollnarkose gab es wie immer diesen Scheisegaldrink, mein Körper dachte sich aber Nö reagier ich mal nicht drauf. Also habe ich den Weg zur Op und die ganze Vorbereitung mitbekommen, bis der Anästhesist meinte, da ich nur weinte, haben sie nix bekommen. Er legte mir fix den Zugang und dann bekam ich nochmal das Zeug diesesmal aber direkt in die Vene! Und Zack war ich weg. Aufgewacht nach 5 Std Op, obwohl 2 Std geplant waren... mit schmerzen und getaptem Gesicht. Dass wurde gemacht, da sie sehr brutal waren (wurde mir im Nachhinein gesagt). Nach 12 Jahren waren im hinteren Bereich die Platten stark eingewachsen und die letzte Schrauben waren nicht mehr zu sehen. Somit wurde sehr viel Knochen weggenommen um überhaupt ran zu kommen, alle Schraubendreher passten dann auch nicht und so sind sie durch die Wangen von außen durch gegangen! Beide Seiten wurden so entfernt! Im Oberkiefer wurde nur eine Platte entfernt, da wo sie per sinuslift einen knochenaufbau mit eigenknochen vorgenommen haben. Nach 2 Tagen wurde mein Gesicht von dem tape was ja als lymphdrainage gedacht war entfernt. Leider hat dieses eine krankenschwester ohne Gefühl gemacht so dass sehr viel haut mit abgerissen wurde. So hatte ich nicht nur die Schmerzen von der Op sondern auch den wundschmerz im Gesicht. Mein Gesicht ist wie damals so stark angeschwollen nach der bismax. Die Schmerzen waren und sind gleichzusetzen. Nach 7 Tagen im krankenhaus durfte ich nach Hause. Mir ist gestern eine naht im Mund beim weiche Kost essen aufgeplatzt, bzw. Der blutpfropf ist geplatzt?! Es war sehr viel Blut und es was mehr als unangenehm...Nun bin ich 10 Tage Post Op und habe weiter schmerzen und Schwellungen. Essen wie damals Suppe, Brei Usw. Ich kann allen nur raten lasst euch die Platten und Schrauben nach einem Jahr entfernen und nicht erst dann wenn sie Schwierigkeiten machen. Ist für den Kieferchirurgen und euch einfach besser. Lg Angshase
  2. Hallo Zusammen, eigentlich hatte ich nicht vor einen längeren Bericht über meine OP zu verfassen, da ich nicht sehr gut im lange Texte schreiben bin :D. Weil ich aber selbst sehr froh über jeden ausführlichen Erfahrungsbericht war, möchte ich auch mit meinen Erfahrungen anderen evtl. weiterhelfen. Bei mir stellte sich nach meiner Entscheidung für die OP die Frage WO ich mich am Besten operieren lassen soll. Ich hatte mich anfangs schon für das Marienhospital in Stuttgart entschieden, bis sich dann mein damals behandelnder Arzt Dr. Bitschi, der wirklich ein ganz netter war, aus diesem Krankenhaus verabschiedet hat. Nachdem hatte ich mich in Ruit vorgestellt und auch alles in die Wege geleitet um die Sondergenehmigung der KK für die Klinik Ruit zu bekommen, damit ich nicht nach Pforzheim muss. Nach langem hin und her hat mir beim genaueren Hinschauen so einiges dort doch nicht gefallen. Ich ging wieder zurück ins MH und stellte mich dieses Mal bei Dr. Werner vor. Dort fühlte ich mich sehr wohl und ich habe mich von ihm auch individuell beraten gefühlt. Er hat sich dann auch am nächsten Tag mit meinem KFO in Verbindung gesetzt um meinen Fall zu besprechen. Ich muss dazu sagen, ich hatte mit meinem vorherigen KFO nicht ganz so viel Glück. Aber dank einer guten Empfehlung, habe ich im November letzten Jahres zu einem anderen KFO gewechselt, der von Anfang an einen sehr kompetenten Eindruck gemacht hat und den Mist von meinem alten KFO erfolgreich ausgebadet hat. Mein KFC war auch äußerst begeistert von seiner Arbeit. Zu meiner Diagnose: Kl. III Dysgnathie Behandlung: OK Vorverlagerung mit Clockwise- Rotation und UK Rückverlagerung. Zudem mussten der OK und UK noch etwas zur Seite geschwenkt werden, weil die Mittelline nicht gestimmt hat. An der Nase wurde auch noch etwas gemacht, damit sie durch die OK VV nicht breiter wird. Was da genau gemacht wurde wollte ich nicht so genau wissen. Aufnahmetag am 20. April: Ich gehöre zu den Leuten die große Angst vor Operationen, Narkose und den ganzen Dingen, welche so ein Krankenhausaufenthalt mit sich bringt, haben. Dementsprechend dachte ich auch der Tag vor der OP wird schrecklich werden. Durch die ganzen Termine an dem Tag, kam die Aufregung aber erst am späten Abend. Tagsüber hatte ich mein Aufklärungsgespräch, Blutabnahme und die letzte Splintanprobe bei Dr. Seidel auf Station. Er erklärte nochmal was genau gemacht wird und auch die unschönen OP Details. Kobayashi-Häkchen wurden auch noch an den Frontzähnen angebracht. Stachelige Biester kann ich nur sagen... Dann ging es noch zum Narkosegespräch. Ich betonte bitte keinen Blasenkatether zu bekommen, wenn es nicht nötig ist. Aber bei einer OP die für 3,5-5 Stunden eingeplant ist , ist das kaum zu vermeiden. An dem Tag hatte ich noch nicht gewusst einmal über einen Blasenkatether dankbar zu sein. Am Abend schaute noch mein Freund und mein Arzt vorbei. Mein Arzt hat mir noch nahe gelegt die Beruhigungstablette, die mir mein Narkosearzt aufgeschrieben hatte, zum Schlafen zu nehmen. Ich sollte die Tablette aber erst nehmen, wenn ich wirklich „schlafbereit“ war. Das tat ich dann auch und die tolle Pille wirkte Wunder. Ich war total entspannt und konnte sehr gut schlafen. OP Tag 21. April: Um ca. 7 Uhr bin ich dann, immer noch ganz entspannt, aufgestanden. Ich hatte noch Zeit mich zu waschen und die Zähne gründlich zu putzen. Dann wurde mir auch schon mein Hemdchen, Mundspülung und Nasengel gebracht. Um 8 Uhr kamen alle MKG-Ärzte in mein Zimmer um das heutige Vorhaben durchzugehen. Mein Arzt warf mir noch sein alles-wird-gut- Blick zu und sagte ich könnte mich schon umziehen und würde gleich abgeholt werden. Kurz danach bekam ich meine Dormicum-Tablette und wurde von einer ganz lieben Schwester um halb neun runter in den OP-Saal geschoben. Ich habe immer auf den Moment gewartet bis die LMAA Tablette mich schläfrig werden lässt aber dieser Moment kam nie! Ich kann mich bis heute an jedes Detail erinnern. In der Schleuse haben sich alle freundlich vorgestellt. Ich durfte auf die OP Liege umsteigen und wurde angeschnallt. Die leitende OP-Schwester habe ich noch gefragt, ob schon einmal jemand nicht aufgewacht sei. Sie meinte in ihren 17 Jahren Berufserfahrung sei jeder immer aufgewacht . Etwas anderes hätte sie besser auch nicht sagen sollen Im nächsten Raum stellten sich noch weitere Leute in grün vor und verkabelten mich. Eine schöne warme Decke mit kleinen Bärchen drauf, die sich mit warmer Luft aufpustet, bekam ich auch noch. Das war sehr angenehm. Der Zugang, vor dem ich echt Angst hatte, wurde dann auch gleich am Unterarm gelegt. Am Unterarm stört es auch später nicht so wie auf der Hand. Zum Glück konnte die Schwester das ziemlich gut beim ersten Versuch. In diesem Raum vor dem OP-Bereich lag ich noch bestimmt eine dreiviertel Stunde. Ich hätte den grünen Leuten gerne mehr auf ihre witzigen Sprüche geantwortet aber durch die LMAA Pille war mir das was ich eigentlich antworten wollte total egal und ich glaube ich hab einfach nur doof geguckt. Dr. Seidel war auch da. Den habe ich in seinem Outfit fast nicht erkannt. Er munterte mich noch ein bisschen auf und meinte es ginge gleich los. Bald wurde ich dann in den OP- Saal geschoben und entdeckte auch schon auf dem großen Bildschirm meine Röntgenbilder. Die nette OP Schwester hat noch gefragt, ob sie bis es losgeht ein bisschen Musik an machen sollen. Mir war das aber eigentlich relativ egal. Meine Narkoseärztin stellte sich noch kurz vor. Ich erwähnte vorsichtshalber nochmals bitte etwas gegen eine eventuelle Übelkeit zu bekommen. Erbrechen mit verschnürtem Mund wäre der Horror für mich. Sie versicherte mir auf jeden Fall etwas zur Vorbeugung zu spritzen. Ich sollte mir dann noch einen schönen Traum überlegen. Während ich dann ein paar mal den Sauerstoff eingeatmet hatte wurde auch schon das Narkosemittel gespritzt. Im Aufwachraum wurde ich dann erst um ca. 18 Uhr wach. Ganz beduselt nahm ich wahr wie man zu mir sagte ich soll atmen. Neben mir stand auch schon mein Operateur den ich nur ganz verschwommen sah. Mitbekommen habe ich aber wie er sagte alles sei gut verlaufen und der Nerv wurde auch nicht verletzt. Dann wurde ich auch schon auf die Zwischenintensiv gerollt. Im Gang warteten schon seit Stunden mein Freund und meine Eltern. Erst nachdem ich verkabelt wurde durften sie zu mir ins Zimmer. In der Zeit konnte ich meine Augen kaum aufhalten und schlief immer wieder ein. Die Magensonde habe ich im Augenwinkel dann auch gesehen. Eine Stunde später musste sich mein Besuch wegen Ende der Besuchszeit schon verabschieden. Die schlimme Nacht konnte beginnen. Fast die ganze Nacht stand ich noch ziemlich neben mir. Die Pfleger und meine Nachtschwester mussten mich ständig gerade aufsetzten weil die Magensonde schräg im Hals lag und ich ziemlich heftigen Würgereiz deswegen hatte. Durch die Nase wurde mir dann mehrmals ein Mittel mit einem langen Schlauch in den Rachen gesprüht. Es sollte die Stelle beruhigen bzw. betäuben an der die Sonde lag. Hat übrigens lecker nach Banane geschmeckt J aber das Problem war damit nicht gelöst. Mehrmals wurde dann das Blut aus dem Magen und Mundraum gesaugt. Um mich von meinen Würgequalen zu erlösen, wurde um 3 Uhr morgens die Sonde gezogen. Erleichterung! Hat übrigens gar nicht weh getan. Einmal kurz einatmen und schwups ist das Ding draußen. Meine Nachtschwester war toll. Sie hat wirklich die passenden Worte für die Situation gefunden und konnte mich damit ganz gut beruhigen. Sie hat wohl schon öfter Bimax- Fälle betreut. Nach einem Kamillentee, den ich mit Strohhalm trinken konnte, habe ich noch ein bisschen geschlafen. Nasentropfen habe ich auch noch bekommen. 1. Tag Post OP Nach Sonnenaufgang war mein Bewusstsein schon viel besser. Eine neue Schwester stellte sich vor. Sie hat mich dann auch gewaschen und mir ein neues Krankenhaushemd angezogen. An dem Tag und auch in der vergangenen Nacht habe ich Schmerzmittel und Kortison bekommen. Schmerzen hatte ich die ganze Zeit keine. Durch die Nase und den Mund bekam ich gut Luft. Trotzdem hatte ich das Gefühl zu ersticken weil mein Hals stark angeschwollen war. Um 8 Uhr kamen dann alle MKG-Ärzte auf die Intensivstation und versammelten sich um mein Bett. Mit meiner geschwollenen Unterlippe nuschelte ich meinem Arzt irgendetwas vor von meiner Angst zu ersticken. Mir wurde dann gesagt die Schwellung im Hals kommt von dem Beatmungsschlauch. Das wäre nicht schlimm und würde nach 3 bis 4 Tagen verschwinden. Im Nachhinein kann ich sagen er hatte Recht damit. Er schaute noch in den Mund und pikste mich an einigen Stellen im Gesicht. Gefühl hatte ich überall, lediglich die linke Seite war ein bisschen komisch. Die Nase war auch noch bis zu 3 Tagen etwas anders als sonst. Nach einem Pudding, den ich mit Wasser verdünnt durch den Strohhalm zog, wurden mir dann noch einige Röhrchen Blut abgezapft. Dann durfte ich auf mein normales Zimmer. Es hat mich sehr gefreut als dort schon meine Mutter mit einem Blumenstrauß gewartet hat. Auf dem Zimmer wurde dann der Blasenkatheter entfernt. Habe ich mir auch viel schlimmer vorgestellt. Dort konnte ich mir auch endlich normale Kleidung anziehen. Ansonsten war ich ziemlich kaputt an dem Tag und verbrachte den Tag fast nur im Bett mit meiner Kühlmaske. Mein Arzt schaute noch am Mittag vorbei, bestätigte nochmals keinen Nerv verletz zu haben und ich sollte ein bisschen hin und her Laufen. 2. Tag Post- OP Dieser Tag fiel auf einen Samstag. An dem Wochenende schaute täglich Dr. M. zur Kontrolle vorbei. Alle anderen Ärzte hatten am Wochenende keinen Dienst. Er war mit meiner Schwellung und dem Biss zufrieden. 3. Tag Post- OP Die Schwellung nahm noch einmal ein Stück zu. Mit meinem Besuch lief ich zum Röntgen, was ich als sehr anstrengend empfand. Mein ständiger Begleiter war mein Taschentuch, weil sich die Blutkrusten in der Nase durch die Nasentropfen lösten und dann Blut aus der Nase lief. Dr. M. war ganz erstaunt wie gut meine Schwellung aussieht und machte noch ein paar Witzchen über meine schlechte Aussprache. Was ich noch nicht erwähnt habe: Mein Mund war seit der OP komplett mit Gummis verschnürt. Das Essen fiel mir sehr schwer. Nur durch eine Schnabeltasse konnte ich Suppe und verdünnten Pudding trinken. Trotz Schnabeltasse lief eine ganze Menge daneben. Mein Besuch hat mir immer ein Tuch oder eine Brechschale unter den Mund halten müssen. Mein Zugang am Unterarm war am Abend verstopft. Nach ein paar Mal spülen, was richtig weh tat, lief dann aber die Antibiose durch. In dieser Nacht empfand ich die Kühlmaske das erste Mal als ziemlich unangenehm. Ich beschloss sie am nächsten Tag gar nicht mehr zu benutzen. 4. Tag Post- OP Der Zugang wurde wegen starken Brennen am frühen Morgen entfernt. Das Antibiotikum wurde mir dann in Tablettenform verabreicht. Mit einem Mörser konnte ich die Tablette gut in Pulver zermahlen und mit Wasser durch einen Strohhalm ziehen. Schmeckt allerdings äußerst eklig. Für mich war der 4. Tag noch genauso schlimm wie der 3. Tag. Dadurch, dass das Essen immer aus dem Mund lief war ich total geknickt und antriebslos. Ich hatte die Tage nicht wirklich Lust auf Film gucken oder mich mit dem Laptop zu beschäftigen. Auf großartigen Besuch hatte ich auch keine Lust. Ich konnte wegen der Verschnürung und der Schwellung sowieso nicht wirklich reden und musste mich meistens per Whats App mit meiner Familie, die mich trotzdem jeden Tag besuchte, verständigen. An dem Tag musste ich mein Zimmer wechseln. Die MKG – Station befindet sich gegenüber der Gefäßchirurgie. Die ersten 3 Tage verbrachte ich auf einem Zimmer der Gefäßchirurgie. Auf der MKG-Seite empfand ich die Pfleger und Schwestern als viel freundlicher und kompetenter. Von Dr. S. und Dr. J. wurden dann noch die Gummis gewechselt und der Mund gespühlt. 5. Tag Post- OP Heute hatte ich das erste Mal Lust auf meinem Laptop einen Film zu schauen. Fernsehen war keine Option weil das alte Fernsehgerät nicht richtig funktionierte. An dem Tag musste ich noch in die Ambulanz zu Dr. W. Der Biss passte gut in den Splint. Es wurde noch gespühlt, die Gummis gewechselt und mir gezeigt wie ich Zuhause die Gummis einhängen soll. 6. Tag Post-OP Dr. J. machte meine Entlassungspapiere fertig. Wie jeden Tag habe ich auch am Entlassungstag noch eine Thrombosespritze bekommen. In der Ambulanz bekam ich mein Rezept für die Lymphdrainage und die Krankmeldung. Ich wurde mit verschnürtem Mund entlassen. Kontrolltermin 2 Wochen post OP: Gummis wurden gewechselt und in eine andere Position gehängt. Ab dem Tag wurden endlich Light-Gummis verwendet. Weiterhin sollte ich das Gummi an den Frontzähnen nur zum Essen rausnehmen. Zum Zähneputzen dann alle. Insgesamt waren es drei Gummis. Mein Mund war bis zu dem Tag sehr fest mit den stärkeren Gummis verschnürt. Bis dahin konnte ich wirklich nur ganz flüssiges essen bzw. trinken. Meinen Mund konnte ich gerade mal 1 mm öffnen. Mein Doc war sehr zufrieden mit dem Biss und mit der Heilung. Weil ich noch nicht richtig reden konnte, habe ich ihm einfach meinen Fragezettel in die Hand gedrückt. Er hat dann alles vorgelesen und jede Frage ausführlich beantwortet. Kontrolltermin 3 Wochen post OP: Gummis wurden weiter vorne angebracht, da ich das an den Frontzähnen ganz weg lassen darf. Juhuu! Zusätzlich sollte ich ab diesem Tag für eine halbe Stunde am Tag alle Gummis rausnehmen und mein Mund vor dem Spiegel weit auf und zu machen. Auch dieses Mal war mein Doc sehr zufrieden. Es tut gut wenn man von ihm mehrmals „perfekt“ hört J Ich sollte dann auch erst wieder in 2 Wochen kommen, weil er in der Zeit sowieso im Urlaub war und auch alles gut ausgesehen hat. Er hat mich noch darauf hingewisen, falls irgendetwas sein sollte, soll ich kurz anrufen und zu seiner Vertretung kommen. Kontrolltermin 5 Wochen post OP: Mein Splint wurde zum Herausnehmen umfunktioniert. Ich durfte nicht nur, sondern musste ihn zum Zähneputzen und Essen rausnehmen, damit die Mundöffnung größer wird. Die Gummis dienten nur noch dazu um den Splint am OK zu befestigen. Mit dem UK musste ich sie nicht mehr verbinden. Dr. W. war wie immer ganz nett und mit meinem Biss zufrieden. Ab dieser Woche durfte ich anfangen weiche Sachen zu essen. Ab der nächsten Woche dann alles, auser Nüsse und ganz harte Sachen. Der nächste Termin ist erst wieder Anfang Juli. Erster Termin beim KFO 6 Wochen post OP: Den Splint durfte ich ab dem Tag ganz weglassen. Ich lies ihn aber noch so lange drin, bis mein KFO alles begutachtet hatte. Auch er war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Allerdings nicht mit meiner Mundöffnung, obwohl ich die schon recht gut fand. Ich bin eh jemand, der noch nie eine rießen Mundöffnung hatte. Naja was solls, der Mund sollte jedenfalls so weit aufgehen, damit er in 8 Wochen Abdrücke nehmen kann. Das stell ich mir jetzt schon unangenehm vor. Er meint die manuelle Therapie bei der KG wird helfen. Wegen der geringen Mundöffnung und weil er glaub ich meine Angst gespührt hat, dass etwas am Kiefer kaputt gehen kann, haben die Helferinnen meine Zähne lieber nicht poliert. Er hat mir alle OP-Häkchen entfernt und einen leichten Bogen eingesetzt, damit die Zähne nicht gleich schmerzen. Auf jeder Seite wurden auch noch leichte Gummis eingehängt. Fazit: Ich bin jetzt 8 Wochen post OP und kann bisher sagen, dass ich mehr als glücklich darüber bin, so einen guten Operationsverlauf gehabt zu haben. Zu keiner Zeit hatte ich bis jetzt Schmerzen, Entzündungen oder Übelkeit. Und vorallem wurden die wichtigen Nerven geschont. Vom dem optischen Resultat bin ich positiv überrascht. Alles ist so geworden wie mein KFC es bei den Vorterminen erklärt hatte. Ich hoffe alles bleibt auch so an Ort und Stelle. Fotos stele ich noch bei Gelegenheit ins Bilderforum. Die Gefühlsstörungen auf der linken Seite unter der Nase und an der Lippe sind von Woche zu Woche immer besser geworden. Das Gefühl ist schon so gut wie wieder da. Nur auf der linken Kinnseite fühlt es sich noch nicht normal an. Taub ist es aber nicht, nur komisch. Ansonsten ist das Gefühl überall voll da. Das alles hab ich natürlich vorallem meinem KFC Dr. Werner zu verdanken. Er hatte wirklich immer ein offenes Ohr für all meine Fragen, die er sehr ernst genommen und ausführlich beantwortet hat – sogar per E-Mail. Mit seiner ruhigen Art konnte er mir die Angst vor der OP nehmen. Die Angst hat sich dann eher zu Respekt gewandelt. Für mich persönlich waren die ersten 2 Wochen die schlimmsten. Nicht wegen der Schwellung oder so, sondern wegen der Flüssignahrung. Ab dem Tag, an dem ich leichtere Gummis bekam, wurde meine Laune und mein Allgemeinbefinden besser, weil dann auch Pürriertes und Pudding durch die Lücke gepasst hat. Auch wenn ich wegen dem Essen oft genervt war, bin ich froh so viele liebe Freunde, Bekannte und Familienmitglieder zu haben die das alles erträglicher gemacht haben und immer für mich da waren So, ich glaube ich hör jetzt auf zu texten. Es ist doch ein bisschen viel geworden Danke an die, die sich Zeit fürs Lesen genommen haben. Ich hoffe ich konnte mit meinem Bericht dem einen oder anderen helfen. Falls jemand Fragen hat- nur her damit. Viele liebe Grüße
  3. Mein Schneidezahn 22 ist samt Wurzel im Februar gezogen worden und der Kiefer mehrere Monate geheilt. Da durch eine Wurzelresektion der Kiefer eine Delle hatte und um ein Implantat möglich zu machen ist jetzt im September ein Knochenaufbau erfolgt. Meine Frage ist, sollte ich bis der Knochen soweit geheilt ist, in ca. 4-5 Monaten, und das Implantat gesetzt wird, das Provisorium weiterhin tragen, um eine Zahnverschiebung oder auch das Hochwachsen des darunter liegenden 32 zu verhindern? Oder ist es eine rein kosmetische Frage? (Lücke im oberen Schneidezahnbereich ist sichtbar).
  4. Liebe Forum-Mitglieder! Meine Bracket-Geschichte ist schon seit Dez. 2013 abgeschlossen, aber leider plage ich mich noch mit einem anderen Problem, das während der Behandlung entstanden ist. Ich versuche es kurz zu beschreiben: Bei mir wurden alle 4-er gezogen und an der Stelle von einem gezogenen Zahn bildete sich langsam eine Entzündung. Hier musste dann eine Curettage mit Säuberung der Knochen und Einsatz von Knochenersatzmaterial (PRGF) erfolgen. Das war im Juni 2013. Die Heilung dauerte ein ganzes Jahr, die Lücke war am Ende aber trotzdem nicht vollständig geschlossen und die Zahnfleischpapille fehlte. Auf Anraten meines Zahnartzes wandte ich mich erneut an den gleichen Arzt, der die erste Reinigung vor einem Jahr vorgenommen hat. Als nächsten Schritt schlug er mir wieder Einsatz von Emdogain und PRGF sowie eine Zahnfleischtransplantat vor. Dies sollte den fehlenden Knochen und die Zahnfleischpapille fühlen. Leider lief während der OP alles anders. Ohne mir ein Wort zu sagen, wich der Arzt von dem Plan ab (die Details lasse ich), so dass 1,5 Wochen später das ganze Zahnfleisch abgestorben war! Der Arzt hat zugestanden, dass die OP schlecht verlaufen war und er mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist. Warum es aber passiert ist, konnte er mir nicht vernünftig erklären. Nun bin ich auf der Suche nach einem guten Spezialisten, der sich auf dem Gebiet der Parodontologie auskennt und meine weiteren Kontrollen durchführen würde. Ich habe schon sämtliche Ärzte besucht, aber sie wirken auf mich alle entweder unkompetent oder nur an Geld interessiert, die sie mit aufwendigen Verfahren verdienen können. Ich hoffe, jemand hier hat eine gute Erfahrung mit einem Arzt in München oder Oberbayern und kann mir helfen. (Bild s. unten, bitte nicht erschrecken) LG Nadine