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Marco

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  1. Hallo zusammen , Ich hatte am 22.04.2013 meine Unterkiefer-Vorverlagerung im St. Josefhospital in Krefeld Uerdingen. Am 21.04.2013 wurde ich morgens aufgenommen. Es wurde noch ein Röntgenbild von hinten erstellt, eine Blutabnahme gemacht, über die Operation aufgeklärt und es fand noch ein Anästhesiegespräch statt. Außerdem wurde auch ein Splint hergestellt und angepasst, welcher jedoch am Tag der OP morgens nochmal erneuert wurde, weil der Chirurg noch nicht 100%ig zufrieden war. (Was irgendwie das Gefühl von Sicherheit gab, da nicht einfach drauf los operiert wurde. Am nächsten Tag sollte ich die erste sein die operiert wird, jedoch kam noch ein Notfall dazwischen und auch die neue Anpassung des Splintes brauchte seine Zeit. Um ca. 12 Uhr wurde ich dann in den OP geschoben, nachdem ich den Morgen, dank der "Leck-mich-am-Arsch"-Tablette, die meiste Zeit geschlafen habe. Die OP dauerte laut der Aussage des Assistenzarztes 3h 15min. Aufgrund meines sehr starken und kräftigen Unterkieferknochens hatten die Ärzte wohl eine menge Arbeit diesen Z-förmig, an beiden Seiten, zu durchtrennen. Die geplante OP-Dauer lag nämlich bei ca. 2h. Wenn ich mich recht entsinne wurde ich gegen 16Uhr im Aufwachraum wach wo mir die Sonde gezogen wurde, welche wohl dazu diente das Blut aus meinem Magen zu holen falls sich dort welches gesammelt hätte. Hat sich aber nicht, deswegen wurde sie direkt gezogen. (Keine schöne Prozedur aber eine Sache von 5 mal schlucken und raus ist das Ding.) Um 16:40 lag ich wieder auf meinem Zimmer, wo ich ein Shirt angezogen bekommen habe und mit der Schwester auf Toilette konnte. Ich habe wohl "gequatscht" wie ein Wasserfall und man konnte mich recht gut verstehen. (Besser als am 1. und 2. Tag-post-op). Jedoch kann ich mich selbst nicht mehr so genau an alles Gesagte erinnern. Ich bin dann auch früh eingeschlafen bis zum nächsten Tag. Ohne Schmerzen!! Dazu muss man sagen: Ich habe nach der OP kein Schmerzmittel genommen. Lediglich das Antibiotika welches jedoch kein Schmerzmittel in dem Sinne ist. Die ersten Tage nach der OP sind natürlich kein Erholungsurlaub jedoch ist es definitiv auszuhalten. Direkt nach der OP bekam ich eine Kühlmaske welche angenehm kühlt und ein ständiges und nerviges Kühlakkuwechseln erspart. 1. Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung nimmt zu - Unterlippenschwellung geht zurück - durch eine Schnabeltasse Wasser trinken geht - Kakao durch Strohhalm trinken geht, jedoch habe ich keinen "Hunger" darauf. Die erste Nacht habe ich durchgeschlafen. Ich denke die Narkose hat dort stark zu beigetragen. Das Kopfteil war erhöht und ich soll auf dem Rücken schlafen. Die Kühlmaske ist zwar recht laut, jedoch ist es sehr angenehm nicht selbst Kühlakkus anzuhalten. Ich creme mir mehrmals am Tag die Lippe mit Wundsalbe ein, da diese durch die Op ein paar kleine Risse bekommen hat, wie bei trockenen Lippen. Der Besuch hat sich die Schwellung stärker vorgestellt ( am 3.Tag post-op haben sie eingesehen das es noch schlimm geworden ist von der Schwellung her ). Ich bin minimal blau an den Wangen und kann schon Toilettengänge und das Waschen ganz alleine übernehmen. Jeden Tag war Chefarztvisite und man musste zur Wundversorgung bei der man immer ein nettes Feedback des aktuellen Standes bekam. Der Splint wird durch Gummis fixiert so das ich die Zähne nicht auseinander bekomme. 2.Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung nimmt zu - Unterlippe sieht abgesehen von ein paar kleinen Rissen wieder human aus - trinken durch Schnabeltasse funktioniert - es gibt täglich Suppe und flüssigen Joghurt doch der Appetit hält sich in Grenzen - Gefühl in Kinn, Lippe, Wange vorhanden jedoch alles noch recht taub und es kribbelt ein wenig. Die zweite Nacht war etwas durchwachsener da ich öfter wach war, weil ich nicht so gut auf dem Rücken schlafen kann. Die Schwellung wird dicker und gelber und zieht bis kurz hinters Ohr. Ich werde schon mobiler zu Fuß und kann mit dem Besuch auch eine kleine Runde bis zu einem kleinen innenliegenden Teich im Eingangsbereich machen. Ich fühle mich "gut", jedoch noch sehr schlapp und schlafe viel. Da ich keine Schmerzen habe lässt sich alles gut aushalten. Der Splint wird immer noch durch Gummis fixiert sodass ich die Zähne nicht auseinander bekomme. 3. Tag post-op Immer noch keine Schmerzen! - Schwellung hat den Höhepunkt erreicht - Unterlippe wieder ganz normal - Trinken ist immer noch durch Schnabeltasse und Strohalm möglich - Suppe, Suppe, Suppe, die alle wieder ungetrunken zurückgegeben werden da einfach kein Appetit aufgrund der Anstrengung diese durch den Strohalm zu schlürfen. Ich durfte endlich vorsichtig duschen!! Mir wurden in der Op zwei Drainagen in die Wunden eingebracht welche überschüssiges Blut aufnehmen. Diese wurden an diesem Tag gezogen - tat nicht weh, war etwas unangenehm aber keinesfalls schmerzhaft. Ohne diese zwei Blutgefässe war alles auch direkt viel angenehmer. (Kein lästiges mitschleppen ins Bad oder zur Wundversorgung etc.) Es wurden Röntgenbilder erstellt, von hinten, von der Seite und einmal so ein "Panorama" von dem Kiefer. 4. Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung stagniert - Trinken möglich aus dem Glas auch wenn es nicht immer so gut geht und mal was daneben läuft - Ich ernähre mich von Kakao. Mir geht es körperlich ganz gut. Die Nächte sind mühsam da ich stündlich wach werde da das Bett von Tag zu Tag unbequemer wird und ich lieber auf der Seite als auf dem Rücken schlafen würde. Der Splint wird etwas gelockert (nicht so viele und nicht so stramme Gummis). Jedoch stellt sich am nächsten Tag raus, dass mein Weichgewebe (Muskeln) zu sehr gegen den neuen Biss arbeiten und es keinen Sinn hat den Biss zu lockern und den Splint drin zu lassen da dieser immer verrutscht. 5.Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung geht langsam zurück jedoch ist sie ganz warm und der Verdacht auf einen Infekt ist nicht auszuschließen -Trinken klappt immer besser Der Splint wird entnommen und es wird versucht meinen Biss mit Gummis zu fixieren. Jedoch ist dies eine schwierige Sache da ich so einen starken Muskel habe der sehr dagegen arbeitet. Es wird fast stündlich danach geschaut und neu fixiert. Die kommende Nacht habe ich deswegen Schmerzen, weil die Schneidezähne so stark aufeinander gepresst werden und ich lasse mir vom Stationsarzt, der extra den Oberarzt mit einbezogen hat, die Gummis etwas lockern was zur direkten Schmerzlinderung führt und ich kann enspannter einschlafen. 6.Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung geht zurück und wird gelb Der Oberarzt entscheidet meinen Kiefer mit weniger Gummis zu fixierenm da die Schwellung verhindert dass sich die Muskeln und das Weichgewebe an den neuen Biss gewöhnen. Ich bekomme immer noch zweimal täglich Antibiotika. Eigentlich hieß es, dass ich am 5. bzw 6. Tag post-op bereits nach Hause gekonnt hätte, aber die Schwellung, die Wärme in der Schwellung und die Problematik mit der Fixierung haben mich noch bis zum 8. Tag post-op im Krankenhaus gehalten. 7. und 8. Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung geht nur langsam zurück. Ich liege die Zeit im Krankenhaus ab und bekomme zum Glück viel Besuch. Ich kühle weiterhin mit der Kühlmaske und zusätzlichen Kühlpads. Ich soll nicht allzu viel reden, da dies nicht förderlich für das abklingen der Schwellung ist. Jetzt wird jeden Tag entschieden anhand der gegebenen Schwellung und Wärme und des Bisses, wann ich nach Hause darf. Am 8. Tag post-op durfte ich dann endlich nach Hause. Heute, zwei Wochen nach der OP, habe ich angefangen weiche Kost etwas zu kauen mit den Eckzähnen. Vorher war nur Kartoffelpürree, Suppe, Joghurt und Eis möglich. Da macht etwas festeres richtig Freude! Ich habe leider einen Ausschlag bekommen nachdem das Antibiotika abgesetzt wurde, wogegen ich Cortison bekomme. Ich hoffe es wird schnell besser. Einen Tag nach der Entlassung hatte ich einen Termin bei meinem KFO, der sich einen Überblick der Lage gemacht hat. 3 Tage nach der Op hatte ich einen Kontrolltermin in der Ambulanz des St. Josefkrankenhauses, wo schon ein paar Fäden gezogen wurden (Die Schwellung ließ noch nicht zu dass alle gezogen wurden.) Heute hatte ich einen erneuerten Termin beim KFO der sagte das sich der Biss recht gut stabilisiert. Jedoch ist angedacht Physiotherapie anzugehen, damit meine Muskeln sich entspannen und den Biss besser annehmen. In einer Woche werden dann die restlichen Fäden in der Klinik gezogen,bei dem dann nochmal geschaut wird ob alles gut verheilt. Alles in Allem läuft es also ganz gut und ich würde es noch Mal genau so machen, auch wenn die Schwellung nicht wirklich besser wird momentan. Aber das Ergebnis ist jetzt schon zu erkennen und Freunde bzw Bekannte finden es ganz gut. Aber das ganze Ergebnis sieht man ja erst in ein paar Wochen/Monaten. Ich bin also jetzt in der 3. Woche nach der OP und diese Woche noch krank geschrieben bzw. habe ich noch eine AU. Mir geht es aber schon recht gut und freue mich ab Montag wieder mit der leichten Arbeit beginnen zu können. Bis dahin noch etwas kühlen und den Kopf nicht der Sonne aussetzten, keinen Sport treiben und vorsichtig ans Essen rantasten. Falls ihr noch Fragen habt - nur zu! Der Bericht ist recht lang geworden aber hoffentlich auch für viele interessant. Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten. Eure Kössy
  2. Hallo an alle, die auch Ihre Erfahrung mit der Klinik in Krefeld-Uerdingen gemacht haben oder auch einfach nur über die GNE! Am 21.05.2012 habe ich meine GNE bekommen. Im Vorfeld habe ich bereits von meinem Kieferorthopäden H. Dr. Pies aus Remscheid die Apparatur dafür erhalten. Zur OP muss der Schlüssel für die Apparatur mitgebracht werden, da die Ärzte den Kiefer während der OP einmal weiten müssen. Der Kiefer wird nicht gebrochen -falls jemand das denken sollte- dieser wird nur geschwächt. Wie bei jeder OP, muss man 6 Std. davor den letzten aber leichten Happen gegessen haben und die Getränkewahl sollte auf Wasser beschränkt werden. Vor Koffein sollte man erst einmal Abstand halten. Nach der OP hatte ich keinerlei Schmerzen und konnte auch direkt sprechen. Man muss nur tüchtig kühlen, kühlen, kühlen und die Mundhygiene mit dem Kamillin Konzentrat nicht vernachlässigen. Kamillin Konzentrat beschleunigt die Wundheilung und wird vom Krankenhaus gestellt, ebenso 3 mal am Tag 1 1/2 Ibuprofen 400. Nachts kommt für die Magenverträglichkeit noch Panthoprazol 20 dazu. Man schwillt im unteren Gesichtsbereich an, aber man platzt nicht und es ist ok - sieht witzig aus -> Gut kühlen! Am Folgetag der OP musste ich natürlich erstmal zum Röntgen. Auf dem Bild sieht man die Apparatur und ganz ganz leicht die Naht zwischen den Schneidezähnen. Täglich kommen die Ärzte morgens zur Visite und sehen sich das Werk an. Die Fäden verabschieden sich nach einer Zeit von selbst. Die restlichen werden dann im Krankenhaus bei der Nachuntersuchung gezogen. Am 29.05.2012 und somit heute, habe ich die erste Drehung an meiner Apparatur durch meinen Kieferorthopäden bekommen. Es war nicht schmerzhaft - kein bisschen. Nur ein kleiner Druck ist zu spüren, das ist alles. Bei mir soll 2 x am Tag gedreht werden. Das übernimmt mein Lebensgefährte. Die Dehnung soll sich auf 6 mm beschränken. Dann hat sich der OK dem UK angeglichen. Das hieße ich wäre in einer Woche (05.06.2012) fertig. Da habe ich den nächsten Termin beim Kieferorthopäden. Nach einer gegönnten Ruhepause wird bei mir die Zahnspange eingesetzt. Die Lücke schließt sich somit, man bekommt die Apparatur danach raus und bei mir wird der Unterkiefer nach hinten versetzt, da dieser eine Fehlstellung hat - etwas vorne und etwas nach links neigend. Am 04.06.2012 ist die Nachuntersuchung durch die Klinik. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung und kann hoffentlich durch meine Erfahung die Angst bei einigen nehmen. So wie es Vorgänger bei mir konnten. Danke nochmal! Die Klinik an sich war in Ordnung, die Schwestern freundlich & witzig. Ich wurde operiert durch H. Dr. Rendchen und H. Dr. Dr. Willamowski. Ich habe nur postives zu berichten! Ich habe mir bewusst keine Fotos oder Videos von der OP angesehen. Sowas hätte mich evtl. dagegen gestimmt und ich bin auch froh über meine Entscheidung! Jedem das seine..... Ganz liebe Grüße aus Remscheid!