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Marco

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10 Ergebnisse gefunden

  1. Hallihallo, im März 2017 hatte ich meine Bimax in Bad Homburg und im Februar 2018 steht die Metallentfernung an. Meine Motivation den Eingriff durchführen zu lassen war die Hoffnung auf eine Besserung meiner chronischen Migräne. Die Kieferumstellung hat diesbezüglich wahre Wunder gewirkt- ich bin seit dem Eingriff nahezu Migränefrei! Ich bin sehr glücklich mit der gesundheitlichen Entwicklung und ich war auch immer davon überzeugt, dass es mir egal sei wie ich aussehe, solange sich meine Migräne nur bessern würde. Jetzt ist aber so, dass ich doch noch kritisch gegenüber meiner äußeren Erscheinung bin und mein Gesicht nach der Bimax als zu asymmetrisch empfinde. Ich sehe noch die Chance die frontale Gesichtsasymmetrie durch eine Kinnwinkelreduktion bei der Metallentfernung ausgleichen zu lassen. Gibt es Erfahrungsberichte dazu von euch? Liebe Grüße
  2. So, nun schreibe ich meine Erfahrung zur Metalentfernung nach 12 Jahren. Ich bin echt ein Angsthase und hatte sehr großen Respekt vor dieser Op. Vor der Vollnarkose gab es wie immer diesen Scheisegaldrink, mein Körper dachte sich aber Nö reagier ich mal nicht drauf. Also habe ich den Weg zur Op und die ganze Vorbereitung mitbekommen, bis der Anästhesist meinte, da ich nur weinte, haben sie nix bekommen. Er legte mir fix den Zugang und dann bekam ich nochmal das Zeug diesesmal aber direkt in die Vene! Und Zack war ich weg. Aufgewacht nach 5 Std Op, obwohl 2 Std geplant waren... mit schmerzen und getaptem Gesicht. Dass wurde gemacht, da sie sehr brutal waren (wurde mir im Nachhinein gesagt). Nach 12 Jahren waren im hinteren Bereich die Platten stark eingewachsen und die letzte Schrauben waren nicht mehr zu sehen. Somit wurde sehr viel Knochen weggenommen um überhaupt ran zu kommen, alle Schraubendreher passten dann auch nicht und so sind sie durch die Wangen von außen durch gegangen! Beide Seiten wurden so entfernt! Im Oberkiefer wurde nur eine Platte entfernt, da wo sie per sinuslift einen knochenaufbau mit eigenknochen vorgenommen haben. Nach 2 Tagen wurde mein Gesicht von dem tape was ja als lymphdrainage gedacht war entfernt. Leider hat dieses eine krankenschwester ohne Gefühl gemacht so dass sehr viel haut mit abgerissen wurde. So hatte ich nicht nur die Schmerzen von der Op sondern auch den wundschmerz im Gesicht. Mein Gesicht ist wie damals so stark angeschwollen nach der bismax. Die Schmerzen waren und sind gleichzusetzen. Nach 7 Tagen im krankenhaus durfte ich nach Hause. Mir ist gestern eine naht im Mund beim weiche Kost essen aufgeplatzt, bzw. Der blutpfropf ist geplatzt?! Es war sehr viel Blut und es was mehr als unangenehm...Nun bin ich 10 Tage Post Op und habe weiter schmerzen und Schwellungen. Essen wie damals Suppe, Brei Usw. Ich kann allen nur raten lasst euch die Platten und Schrauben nach einem Jahr entfernen und nicht erst dann wenn sie Schwierigkeiten machen. Ist für den Kieferchirurgen und euch einfach besser. Lg Angshase
  3. Hallo zusammen, dies ist mein erster Beitrag. Zuvor habe ich immer nur sehr gespannt viele Berichte durchgelesen. Ich würde gerne wissen, wann Ihr die Metallentfernung durchführen lassen habt? Ich hate am 27.11.16 meine Unterkiefervorverlagerung / Ukkv und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Mein Kieferchirurg hat mir aber dazu geraten, mein Kinn erst bei der Metallentfernung mit machen zulassen. Ich hatte schon vor der Op ein sehr herausragendes Kinn, nur es fiel nie stark auf, durch den Überbiss. Seit der Kiefervorverlagerung des Unterkiefers ragt das Kinn noch mehr nach vorne. Daher würde ich gerne so früh wie möglich meine Metallentfernung machen. Meine Nase wird eventuell auf mit in einem gemacht, da sie danach sehr gross aussehen wird. Ich freue mich auf Eure Antworten. Liebe Grüsse
  4. Hallo liebe Menschen! Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen. Ich wurde vor ca. 4 Monaten am Ober- und Unterkiefer operiert (Vorverlagerung). Leider hat sich meine Nase dadurch ins Negative entwickelt. Sie ist jetzt nicht mehr gerade und filigran - sondern leider breit, schief und knubbelig geworden. Mein Wangenbereich, also direkt neben Nasenflügeln, ist zudem etwas geschwollen und ich hoffe, dass diese Erhebung auch durch die Entfernung der Platten verschwindet. In ca. 2 Monaten werden die Platten entfernt. Ich habe jetzt zwar im Forum Beiträge gefunden, dass die Metallentfernung dazu führt, dass die Nase bei manchen wieder etwas ihre Ursprungsform zurückgewinnt und dass die Schwellung neben der Nase auch mit der Zeit wohl besser wird, aber Bilder habe ich keine gefunden. Kann mir irgendwer noch von seinen Erfahrungen berichten oder weiß einen Forenbeitrag mit Bildern, auf denen man eine Veränderung im Bereich Nase und/oder Wangen (vor und nach Plattenentfernung) erkennen kann? Wäre über Hilfe echt sehr dankbar! LG Baleine
  5. So, hier kommt jetzt noch mein Erfahrungsbericht zum Thema Metallentfernung am letzten Montag (9.11.15) in Offenbach bei Dr. Dr. Neubert: Das Wichtigste zuerst: Der Eingriff konnte ambulant vorgenommen werden! Die Aussicht, mittags wieder nach Hause zu dürfen, hat für mich von Anfang an dem Ganzen viel 'Bedrohlichkeit' genommen! Überhaupt muss ich sagen, dass ich diesmal – ganz im Gegenteil zur ersten OP – beinahe gar nicht nervös war in den Tagen davor; darüber habe ich mich selbst gewundert. Der Termin war angesetzt auf 10.30 Uhr, ich war schon einiges früher da und konnte noch ein wenig im Wartezimmer lesen, bis irgendwann eine sehr freundliche Anästhesistin kam und mich mitgenommen hat in den Vorbereitungsraum. Dort ging dann langsam ein bisschen Nervenflattern los, hielt sich aber wirklich in Grenzen; vielleicht weil ich einfach wusste, dass der Eingriff diesmal nur halb so lang dauern und kein Knochen zersägt werden würde Also, OP-Hemd übergezogen, Plastikmütze auf den Kopf und Plastiktüten über die Füße und noch etwa fünf Minuten warten, dann ging es ab in den OP-Saal. Ich hatte das Gefühl, dass ich in eine Art 'Automatik-Modus' geschaltet habe, als ich auf die OP-Liege geklettert bin; es ging aber zum Glück alles relativ schnell. Der Zugang wurde gelegt, während die freundliche Anästhesistin mir beruhigend zugesprochen hat, und dann habe ich tatsächlich diesmal richtig mitbekommen, wie die Narkose eingeleitet wurde – das war etwas seltsam, wie alles ganz langsam schwer und schummrig wurde, und dann war es auch schon vorbei! Bin diesmal etwas langsamer zu mir gekommen im Aufwachraum, ich weiß noch, dass mir eiskalt war und ich am Schluss drei Decken auf mir liegen hatte. Schmerzen im Kiefer/Gesicht hatte ich gar keine, auch wenn die Kühlmaske natürlich wieder warm war; nur starke Halsschmerzen vom Intubationsschlauch, das war ziemlich nervig! Es hat eine ganze Weile gedauert, bis mein Kreislauf so weit war, dass ich aufstehen und gehen konnte; die Anästhesistin, die in regelmäßigen Abständen nach mir gesehen hat, kam wie ich erst relativ spät darauf, dass ich vielleicht zusätzlich zu allem noch unterzuckert war; das letzte Essen hatte es abends zuvor um sechs gegeben. Also habe ich eine Zeit lang auf einem Stück Traubenzucker herumgenuckelt und plötzlich ging es mir vieeel besser! Dann endlich ging es heim, im Auto habe ich fleißig die Kühlakkus an meine Wangen gepresst und Hustenbonbons gegen die Halsschmerzen gelutscht; so in etwa ging es dann auch zu Hause weiter; immer wieder unterbrochen von dem ein oder anderen Teller Suppe. Eigentlich ging es mir den restlichen Abend auch ziemlich gut, war vom Kopf her fit und die Schwellung hielt sich auch noch in Grenzen. Mit Schlafen war in der Nacht nicht sooo viel, aber das lag eher an den Halsschmerzen, denn der Kiefer hat immer noch überhaupt nicht wehgetan. Die Mundöffnung allerdings war wieder sehr bescheiden bei etwa einem Zentimeter und das ganze Gesicht wurde langsam aber sicher immer steifer und unbeweglicher, vor allem Oberlippe und Wangen; außerdem war die ganze Nase wieder taub und das gesamte Zahnfleisch am Oberkiefer auch – ziemlich nervig! Zähneputzen war dann dementsprechend etwas kompliziert und langwierig, aber nicht unmöglich, v. a. im Vergleich zum Zustand nach der Bimax! Habe dann die Nacht damit verbracht, fernzusehen, immer wieder die Kühlakkus auszutauschen und dabei immer wieder einzudösen; das war eigentlich ziemlich aushaltbar! Dienstag, erster Tag nach der ME: Heute war ich vor allen Dingen sehr müde, Schmerzen außer den Halsschmerzen hatte ich immer noch keine, auf Suppe habe ich allerdings jetzt schon keine Lust mehr, aber mit Kauen war nicht so viel – jedesmal, wenn ich das versuche oder generell den Unterkiefer vorschiebe, knackt es rechts im Kiefergelenk und ich spüre, wie der Diskus springt – das ist etwas unangenehm! Mittags war dann der erste Kontrolltermin beim KFC, der hat nur kurz auf die Nähte geschaut und hatte nichts zu beanstanden. Ich muss nicht wieder drei Wochen lang auf's Naseputzen verzichten, das ist schon mal etwas; auch Bücken und 'Kopfübersachen' in Maßen etc. sind erlaubt. Das Knacken im Gelenk, sagt er, kommt daher, dass durch die Schwellung die Gelenkposition verändert ist; das müsste also von alleine weggehen; ich hoffe, er hat Recht! Die einzigen Anweisungen waren dann Schonen, Kühlen und Antibiotika nehmen. Dann wieder nach Hause, Suppe geschlürft und vieeel ferngesehen; ich war vom Kopf her den restlichen Abend furchtbar müde! Außerdem ist das ganze Gesicht sehr steif und unbeweglich geworden, bin auch bis zum Abend hin noch extrem angeschwollen, tatsächlich beinahe so stark wie nach der Bimax, das hätte ich nicht gedacht und hat mich auch etwas frustriert... Mittwoch, zweiter Tag nach der OP: Eigentlich ist nicht viel passiert; der Tag war eher langweilig als schmerzhhaft oder unangenehm. War wieder sehr müde und habe die meiste Zeit mit Schlafen verbracht, Essen ist sehr mühsam, und die Schwellung hat wohl ihren Höhepunkt erreicht. Ich halte mich mit der Hoffnung bei Laune, dass wenigstens letzteres ab dem vierten Tag besser werden sollte... Donnerstag, dritter Tag danach: Heute bin ich schon viel fitter, ich glaube auch, dass die Schwellung ganz langsam zurückgeht, zumindest ist sie viel gleichmäßiger geworden. Das Gesicht ist nicht mehr birnenförmig, sondern nur noch 'ziemlich gut gepolstert'. Hab allerdings schon die ganze Zeit das Gefühl, dass die Schwellung im Vergleich zur letzten OP irgendwie 'tiefer sitzt', sie beginnt erst unterhalb meiner Wangenknochen, führt dafür aber zu einem irgendwie komischen Doppelkinn – hoffentlich geht das als nächstes weg! Habe tatsächlich den ganzen Tag geschafft, ohne zwischendurch einzudösen, und die gute Laune kam damit auch wieder zurück; nur das Gelenk rechts knackt und 'schiebt' immer noch... dafür fange ich an im linken Teil meiner Nase wieder etwas zu fühlen. Mache mir allerdings ein wenig Sorgen, weil ich jetzt eine Woche meinen Retainer (habe ich für oben und unten) nicht tragen kann, dass sich dann die Zähne verschieben; gucke immer ganz kritisch auf meine unteren Schneidezähne und bin mir wirklich unsicher... (dazu muss ich sagen, dass ich bereits Ende Juli den Großteil meiner Zahnspange losgeworden bin, nur noch vier Metallringe um die Backenzähne sind noch übrig, dort werden die Retainer eingehakt) Heute ist Freitag, der fünfte Tag nach der OP: Das Antibiotika ist jetzt aus, die Schwellung ist weiter zurückgegangen und ich fühle mich allgemein ziemlich fit und frisch! Schmerzen habe ich die ganze Zeit so gut wie keine gehabt, ab und zu ziept es mal hier und da, aber nicht schlimm; und seit letzter Nacht sind auch die Halsschmerzen weg! Mein Mund ist wieder viel beweglicher geworden, die Wangen wenigstens ein bisschen, das Zähneputzen klappt auch wieder besser; es geht also voran! Als kleines Fazit kann ich festhalten, dass – zumindest bei mir – die Metallentfernung wesentlich weniger Stress bedeutet hat als die 'große OP' davor! Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass die einzelnen Stufen im Heilungsprozess wesentlich schneller durchlaufen werden, Schmerzen hatte ich bis auf die wirklich ätzenden Halsschmerzen keine, die Schwellung macht keinen Spaß, scheint aber bereit abzuklingen, und was für mich bisher die größte Erleichterung war, war dass die Nase nicht, wie nach der Bimax, komplett dicht war; ich habe von Anfang an gut Luft bekommen und irgendwie schlafen können, das war wirklich sehr angenehm! Außerdem ist es natürlich sehr hilfreich, dass OK und UK nicht wieder zusammengeschnürt sind, es fühlt sich sehr gut an zu wissen, dass kein Knochen gebrochen ist und dass man das alles schon einmal geschafft hat! Hauptsächlich war ich durch den Eingriff die ersten Tage lang sehr, sehr müde; das wurde auch noch erschwert dadurch, dass ich drei Tage lang keinen Kaffee trinken durfte (neben dem Verzicht auf Milchprodukte), das hat sich ein wenig auf meine Laune ausgewirkt, war aber natürlich auch ein eher kleines Problem. Bis jetzt ist alles gut am Zuheilen und Abschwellen, wenn das über's Wochenende so weitergeht, bin ich ziemlich zufrieden! (Ich bin allerdings immer noch ein wenig geschockt über die Menge an Schauben, die da aus meinem Kopf rauskam, man glaubt kaum, dass das alles mal im eigenen Schädel war...) So viel zu meinen bisherigen Erfahrungen mit der Metallentfernung, es ist jetzt doch etwas länger geworden als geplant; ich hoffe, dass mein Bericht dem ein oder anderen ein bisschen weiterhilft
  6. Hallo zusammen, Ich war schon lange nicht mehr online. Am 28.10. hatte ich meine ME. Vor einem Jahr brachte ich eine Bimax hinter mich und dachte eigentlich, dass ich die ME nun locker hinter mich bringen werde. Pustekuchen! Bei meiner ME gab es Probleme: beim Entfernen der Schrauben aus dem Kiefer wurde wohl eine Arterie verletzt. So floss ziemlich viel Blut in das Gewebe meiner rechten Wange. Ich musste mich 6 mal heftig übergeben nach der OP und wurde blauer und dicker als bei meiner Bimax OP. Ich bin verzweifelt. Meine Augen waren geschwollen, das Rechte bekam ich nicht mal mehr auf. Ich bin taub und gelb/lila/rot im Gesicht. Nun warte ich bis ich langsam abgeschwollen bin. Mein Arzt meinte, dass er sowas bei einer ME noch nie erlebt hätte. Er fragte sogar ernsthaft ob ich Blutverdünnende Medis genommen hätte. Mir gehts Scheiße! *Motz* Viele (zerknirschte) Grüße, Schaggeline
  7. Hallo zusammen! Da es nicht so viele Erfahrungsberichte zu Metallentfernungen in Nürnberg/Roth gibt und die innerhalb der einzelnen Themen etwas mühsam auffindbar sind, erlaube ich es mir mal, einen extra Thread dafür aufzumachen. Vorbereitung: Wie ihr in lesen könnt, habe ich den Termin für die ME, die ambulant unter Vollnarkose durchgeführt wird, bereits einen guten Monat zuvor in Nürnberg vereinbart (mein KFC betreibt sowohl dort als auch in Roth eine Praxis). Dort hab ich auch gleich die Aufklärungsbogen unterschrieben. Heute früh war ich dann für die Narkose-Voruntersuchung bei meiner Hausärztin, es wurde Blut abgenommen, ein EKG gemacht, Urin untersucht sowie die Lungenfunktion getestet. Morgen bin ich dann noch in der Sprechstunde. Als ich wieder daheim war, hab ich mich sofort ans Telefon gehängt, um meinen KFO zu erreichen; ich brauchte nämlich noch die Bestätigung, dass mein linker oberer WHZ gleich mit entfernt werden darf. Das war schnell erledigt, allerdings musste ich das Schreiben an den KFC noch abholen und dort vorbeibringen. Weil ich sowieso in der Praxis war, hat der KFO sich die Sache nochmal am lebenden Objekt angeschaut (trotz unangemeldeten Erscheinens fast keine Wartezeit; außerdem sehr aufmerksam: Die Assistentin hat mir nachträglich zum Geburtstag gratuliert ). Ich hoffe, dass der Bericht (so richtig spannend wird's ja erst noch) für den ein oder anderen hilfreich ist... Seid gegrüßt - Würzl Nachtrag: In der Sprechstunde wurde mir der Blutdruck gemessen und geschaut, wie mein allgemeines Befinden ist; eigentlich recht unspektakulär...
  8. Vorgeschichte: Vor 5 Jahren mit 17 Jahren eine GNE in Offenbach Vor 4 Jahren OK-VV 3mm + Schwenken Vor 1 Jahr hat sich eine Fistel am Knochen gebildet mit der Erklärung, dass sich die Platten gelockert haben. Da Offenbach es nicht für nötig befand, diese Situation zu ändern, habe ich mich unter Vollnarkose am Unfallklinikum Berlin operieren lassen. OP-Tag: Bin morgens um 7 auf Station, wo ich noch 5 Stunden warten musste, bis es zur OP ging. Ich war sehr aufgeregt, auch wenn ich wusste, dass die ME ein "Klacks" im Vergleich zur OP vor 4 Jahren werden würde. Da ich sehr viele Stunden hatte, um mich psychisch aufzuputschen, bin ich nur noch in Tränen ausgebrochen, als die Schwester mich abgeholt hat. Ich war regelrecht panisch, meine Hände und Lippen waren blau, weil sich die Venen so zusammenzogen. In der OP- Vorbereitung waren die Schwestern und Anästhesisten jedoch extrem nett. So wirklich beruhigen konnte ich mich jedoch nicht. Die Arme Anästhesieschwester, die mir den Zugang legen musste, war hart bestraft, eine Vene zu finden. Zitternd und weinend bin ich eingeschlafen. Der Aufwachraum in Offenbach ist mir sehr negativ in Erinnerung geblieben. Am meisten die SItuation, dass mir eine Schwester einen Waschlappen auf das taube Gesicht mit Nasenbluten schmiss, mit den Worten "Ich habe Ihnen doch gesagt, dass Sie sich sauber machen sollen!". Umso positiver war der sehr kleine Aufwachraum im UKB, wo wir nur mit 3 Personen drin lagen. Sofort habe ich gemerkt, dass es mir wirklich gut ging. Natürlich war alles taub und angeschwollen, aber mein Allgemeinbefinden war sehr gut - keine Übelkeit, kein Weinen mehr, nichts. Entsprechend schnell habe ich mich dann auch über den Tag erholt. Auch schön war, dass ich alleine auf dem Zimmer war, sodass ich ohne Scheu hin und her rennen konnte und meine Mama die ganze Zeit bei mir war. Erst nachts kam dann eine weitere Person aufs Zimmer. 1 Tag post OP: Morgens bin ich zur Nachuntersuchung, die meinte, dass ich einen ausgeprägten Bluterguss in den Wangen hätte und daher noch eine Nacht bleiben müsse. Außerdem wurde mir erzählt, dass sich die Fistel gebildet hatte, weil eine der Schrauben sich in den Knochen zwischen Kiefer und Nase gebohrt hatte, dadurch hatte ich ein kleines Loch, durch das sich die Fistel vor ein paar Wochen in Richtung und danach durch die Nase entleert hatte. Wirklich interessant, ich hatte mich schon gewundert, warum mir das Eiter aus der Fistel eines Tages aus der Nase lief. Ich war so fit, dass ich die ganze Zeit hin und her lief, meine Kühlpacks selbstständig aus dem Geräteraum holte, einen anderen Patienten im Rollstuhl zum Röntgen schob und heimlich mit meiner Mutter einen Kartoffelauflauf im Bistro aß (Ich hatte wirklich, wirklich so Hunger ). Das Problem des UKBs ist, dass es ein Unfallkrankenhaus ist, daher die Fälle auf Station nur schwer planbar sind. Dass man also von Zimmer zu Zimmer immer wieder umgebettet wurde, war Standart. Als dann Nachmittags also eine Schwester kam, um mich wieder in ein anderes Zimmer zu schieben, entschieden wir heim zu fahren. Das war dann auch kein Problem. Ich fragte, ob es nicht in jeder Interesse wäre, wenn ich Platz für den nächsten Notfall machen würde und schwupps saßen wir dann schon im Auto zurück in meine Wohnung. 1 Woche post OP Am Kontrolltermin 8 Tage später, wurden mir die Fäden gezogen. Also wenn ich meine jetzige Naht, mit der von der OK-VV vergleiche, hat der Operateur am UKB wirklich sehr schön genäht, ganz glatt und ordentlich . 2 Wochen post OP Ich bewerbe mich für Praktika im Rahmen meines Studiums und habe Bewerbungsbilder gemacht, heißt: Ich bin komplett abgeschwollen. Fazit Die Schwellung war zwar so stark wie auch bei der Haupt-OP, trotzdem ging sie sehr schnell zurück. Schon 1 Woche später sah man nur noch wenig, jetzt ist alles weg. Meine tauben Stellen an Lippe und linker Wange sind auch so gut wie regeneriert. Ich hoffe diese olle Kiefergeschichte ist jetzt endlich völlig vorbei. Das UKB war für mich die richtige Adresse, die Station ist zwar durch das hohe Notfallaufkommen unglaublich chaotisch aber die Schwestern managen das super. So nette Schwestern habe ich weder in meiner Krankenhaushistorie, noch in der von Bekannten erlebt. Auch, dass man selbstständig in den Geräteraum konnte, um sich Kühlpacks zu holen empfand ich als sehr angenehm und war für die Schwestern natürlich eine Entlastung. Ich war schon fast ein bisschen rührselig, als ich nach den knappen 2 Tagen die Station verließ und mich bei diesen bedankte. Über den Arzt kann ich eigentlich nicht wirklich viel sagen, habe ihn kaum gesehen, er kam nur morgens 1x kurz zur Visite. Eine ME ist für die ja wirklich so spektakulär wie eine Milchzahnentfernung, hab ich das Gefühl.
  9. Hallöchen zusammen! Kurz zur Vorgeschichte: Ich hatte am 04.05.2012 meine Bimax, bei der wurde der OK 2-geteilt, OK-VV um 7mm, UK Schwenkung, UK-VV um 5mm. Morgen steht das letzte Kapitel in der kieferchirurgischen Behandlung: die Metallentfernung. Morgen wird zusätzlich noch mein Nasenhöcker entfernt. Morgen muss ich um 9.30 Uhr im Krankenhaus erscheinen, um 11.30 Uhr werde ich dann operiert. Schönes Wochenende euch allen!! Findus
  10. Hallo liebe Leute! Vor 5 Tagen wurde das Metall meiner UKVV entfernt und nach langem warten bekam ich die gewünschte Kinnreduktion. Nun sind Kinn und Unterlippe sehr taub, wobei das nicht mein größtes Problem ist. Ich habe schon einige Beiträge gelesen und hoffe, dass mein Nerv ebenfalls nur strapaziert ist und sich bald erholen wird. Nun zum schlimmeren Part. Es ist schwer zu beschreiben, ich habe das Gefühl mein Kinn und meine Lippe würden mein Gesicht nach unten ziehen. Als wären sie bei der Operation mit Zement gefüllt worden. Die ersten beiden Tage dachte ich, dass die Beschwerden sicher nur von der Schwellung kämen, aber dieses Gefühl trat bisher bei keiner Schwellung auf, obwohl mein Gesicht bei der UKVV aussah wie das der kleinen Wii Figuren. Ein ähnliches Gefühl hatte ich bisher nur bei lokalen Betäubungen ( Zahnarzt, beim ziehen meiner Weisheitszähne). Ich hoffe ihr habt Rat! LIEBE GRÜßE