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Marco

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22 Ergebnisse gefunden

  1. Hallo zusammen, ich bin weiblich, Mitte 20, komme aus der Nähe von Stuttgart und leide seit Anfang der Pubertät an einem offenen Biss der Backenzähne links, einem vorstehenden Kinn und Zähneknirschen nachts. Ich war in der Kindheit und Pubertät öfter beim KFO, aber geholfen haben die lockeren Spangen und Gummis alle nicht. Als wir dann einmal in der Uninklinik Tubingen waren, hieß es, man müsse den Kiefer brechen. Tja, dann war es bei mir aus Jahre später kamen dann Probleme hinzu wie immer schiefer werdene Zähne, Verspannungen, Kopfschmerzen etc. Erneute Vorstellung beim KFO, diesmal wurde dann auch gleich die feste Spange und eventuelle OPs besprochen. Schnell war klar, das ich zuerst eine GNE brauche, dann die feste Spange, dann die Bimax, dann die Feineinstellung und dann die ME. Die Krankenkasse bewilligte die Übernahme (80%-20%) und ich wählte die neuen Brackets auf eigene Kosten Betreut werde ich im Krankenhaus Ruit, die operieren aber in Pforzheim. Die GNE (zahngetragen) hatte ich im September 2015, seit April 2016 die feste Spange und jetzt steht die Bimax Ende Januar an. Die ersten Besprechungen und Vermessungen sind schon gelaufen, nun heißt es warten auf den Splint und die OP inkl Kinnkorrektur. Bin schon sehr gespannt, aber ich vertraue dem Team und kann es kaum erwarten, endlich perfekte Zähne und ein perfektes Profil zu haben, mit Zähnen, die ich alle nutzen kann LG
  2. Liebe Leute, ich bin sehr froh, diese Seite gefunden zu haben und zu wissen, dass man nicht der Einzige mit diesen Problemen ist! Über einen Austausch mit Betroffenen würde ich mich freuen und vielleicht kann mir ja Jemand mit meinen Fragen weiterhelfen! Ich bin 31 und habe einen frontal offenen Biss, der wohl skelettal bedingt ist. Meine Kiefergelenksknochen sind nach Aussagen eines Kieferchirurgen anhand des Röntgenbildes ziemlich abgenutzt (etwa wie bei einem 60-Jährigen). Ich hatte diese Anlagen zu einem offenen Biss wohl schon immer (zumindest hat mir meine Kieferorthopädin damals als Jugendliche schon einen kieferchrirurgischen Eingriff empfohlen), allerdings war die Lücke zwischen oberen und unteren Zähnen nicht und auch sonst optisch gar nichts sichtbar, dass das irgendwie für mich damals nicht so glaubhaft war. Ich hatte zweitweise eine Schiene und einen Bionator, was immer wieder für Entspannung des Kiefers geführt hatte, da ich zweitweise Kiefergelenksschmerzen und Probleme beim Kauen hatte. Vor drei Jahren war ich erneut bei einem Kieferorthopäden, der behauptete, die Probleme kämen von meiner Zunge, die gegen die Zähne drückt. (Mein Offener Biss war damals nur sehr minimal, für mich eigentlich kaum sichtbar) Von ihm bekam ich eine Tschick-Schiene, das ist eine Frontal-Aufbiss-Schiene. Sie sieht ähnlich wie eine normale Aufbissschiene aus, hat aber frontal eine Erhöhung, was den fehlenden Zahnkontakt ausgleicht. Beim Knirschen in der Nacht beißt man somit vorne zusammen, was das Kiefergelenk entlastet. Da man ja beim offenen Biss sonst nur die hinteren Zähne aufeinanderbeißt, was einseitig aufs Kiefergelenk wirkt. Da sich in den letzten drei Jahren bei mir persönlich viel getan hat (Umzug in einen andere Stadt, ein Zweitstudium etc.), habe ich es ein wenig vernachlässigt mich weiter um mein Kiefer zu kümmern. Hatte einfach ca. zwei Jahre die gleiche Tschick-Schiene. Bis ich plötzlich merkte, dass mein offener Biss sich für mich auffallend vergrößert hatte. (Ich frage mich natürlich, ob das irgendiwie mit dieser Tschick-Schiene zusammen hängen kann??) Hat jemand Erfahrung mit einem Offenen Biss, der sich im fortgeschrittenen Alter vergrößert oder erst dann zeigt? Im Moment habe ich oft Kiefergelnksschmerzen, Genikschmerzen, Probleme beim Essen und auch bei der Atmung (Kurzatmigkeit, Nasenatmung funktioniert nicht ganz so gut). Optisch ist es für mich nicht so schlimm, bei geschlossenem Mund kaum auffällig, nur dass mein Mund manchmal bisschen verkrampft aussieht und ich nicht so viel Kinn habe.. Ich bin jetzt jedenfalls im Moment an der Uniklinik für Kieferorthopädie und mir wurde empfohlen zunächst einer Zahnspange zu tragen und mich dann operieren zu lassen, was von einem Kieferchirurgen bestätigt wurde. Meine Unterkieferknochen sind wohl zu kurz, was die Ursache für den offenen Biss ist. Die Beschreibung der OP hört sich für mich ziemlich brutal an. Es müssten die Unterkieferknochen durchgesägt werden und mit Schrauben stabilisiert werden, bis sie neu zusammen wachsen. (so habe ich das zumindest verstanden) Am Oberkiefer müsste ich auch operiert werden. Habe aber bald noch einen Termin bei einem weiteren Kieferchirurgen und dann hoffentlich genauere Infos. So eine OP ist eine große Sache und ich weiß im Moment nicht, ob ich mental dazu in der Lage bin. Gerade in meinem Alter kommen noch viele andere Probleme hinzu, wie z.B: berufliche, familiäre Fragen. Ich würde natürlich diese Operation gerne umgehen, noch dazu da man ja keine Gewissheit hat, ob das Kiefer dann wieder aufgeht. (Und dafür dann die ganzen Strapazen?) Deshalb meine Frage: Gibt es hier Jemanden, der diese OP/ eine ähnliche OP schon gemacht hat und bei dem das schon längere Zeit oder lange Zeit zurückliegt? Wie sind die Erfahrungen, ging der Biss dann wieder auf und/oder gab es andere Probleme? Wie sind die Langzeitfolgen? Gibt es auch Jemanden, der den Offenen Biss nur mit Zahnspange in den Griff bekommen hat? Ich habe gehört, dass man damit den Offenen Biss auch schließen kann, er aber wieder aufgeht. Aber vielleicht könnte man dann wenn man aktiv dran arbeitet mit Logopädie etc. es selbst in den Griff bekommen, dass er nicht mehr aufgeht. Hätte auch nichts dagegen dann nächtlich immer einen stbilisierende Schiene tragen zu müssen. Ich habe auch von dieser Sato-Methode hier gelesen und möchte mich dazu bei einem Kieferorthopäden informieren. Leider habe ich durch Recherche entdeckt, dass der nächste Kieferorthpäde, der dies anbietet in Österreich ist. (Ich wohne in Bayern) Wisst ihr vielleicht jemanden, der das in Bayern anbietet? Was genau ist eigentlich der Unterschied von Sato und einer normalen Zahnspange? Oh der Text ist jetzt ganz schön lange geworden...hoffe es findet sich ein Helfer! Ist auf jeden Fall nicht schlecht, seine Gedanken alle mal aufzuschreiben... LG, Sandra PS: Ich frage mich manchmal, was die Mnschen eigentlich früher bei einem Offenen Biss gemacht haben, als es diese ganzen Behandlugsmethoden noch nicht gab....
  3. Hallo, ich habe seit ca. 3 Monaten eine Lingualspange. Bis auf eine leichte Verschiebung der Mittellinie sowie schiefe Frontzähne hatte ich eigentlich keine Probleme. D. h. ich hatte vor der Spange keinen offenen Biss! Um die Brackets im OK nicht zu beschädigen, wurde bei mir ein Aufbiss auf die hinteren Backenzähne im UK gemacht. Ich habe aber das Gefühl, dass auch ohne Aufbiss meine Frontzähne sich nicht berühren würden ... als müsste mein UK irgendwie weiter nach vorn?! Aber ursprünglich hatte ich da keine Probleme... wie kann das mit der Spange jetzt auf einmal so sein? oder liegts doch am Aufbiss? Als ich meinen KFO beim letzten Besuch darauf ansprach, meinte er, dass man die Zähne im UK am Schluss mit Gummis noch nach vorn holen kann, wenn das Problem dann immer noch da ist...?!
  4. Hallo, ich habe das Forum schon nach diesen Themen durchforst und auch schon einige hilfreiche Beiträge zu diesem Thema gefunden. Ich bin 32 und habe seit diesem Jahr die Diagnos vom Kieferorthopäden und K-Chirurgen (Kater): frontal offener Biss, außerdem ist mein UK nach rechts verschoben, da nur so meine Backenzähne überhaupt Kontakt zum Kauen haben. Als Kind wurden mir 4 gesunde Backenzähne gezogen, um mehr Raum für andere Zähne zu schaffen. Das war den Ärzten nach der Grund für meine aktuelle Fehlstellung. Denn die Zunge ist wohl viel zu lang für meinen jetzigen Mundraum. Seit ca. 5 Jahren (vielleicht ausch schon seit immer) habe ich Zähneknirschen, Verspannungen der Kiefermuskulatur und Verdauungsprobleme. Alle diese Sachen hätte ich natürlich damils nicht auf meine Kieferfehlstellung zurückgeführt, meine Zähne wurden ja eigentlich gerichtet im Teenie-Alter. Außerdem habe ich, meiner Meinung nach, ein unharmonisches Gesicht, aber auch da habe ich gesagt: "Na gut, nicht jeder kann wie ein Model aus dem Katalog aussehen." Nun, nach meinen Kieferorthopäden und - Kieferchirurgen-Besuchen bin ich fest entschlossen, das Problem anzugehen. Die Krankenkasse hat auch schon die Kostenübernahme bestätigt. Nun tun sich natürlich 1000 Fragen auf: - Der Kieferorthpäde weiß noch nicht genau, ob eine OP wirklich notwendig ist. Geht das überhaupt, eien offenen Biss ohne OP im Erwachsenenalter zu behebne? Das Problem bleibt doch mit der viel zu langen Zunge. - Wenn wirklich nicht operiert wird, kann trotzdem mehr Harmonie im Gesicht erreicht werden (Hab viel zu langes und schiefes Kinn) - Haben mit meinem Mann auch jetzt Kinderwunsch. Kann ich während mit der festen Spange jetzt den verwirklichen und erst dann zur OP? Bzw. wie lange nach der Geburt sollte ich mit der OP warten? Will ja auch nicht ewig mit einer Zahnspange rumlaufen. Aber da das Schwangerwerden nicht so planbar ist, würden wir gerne schon jetzt mit den Versuchen starten... Bin gespannt auf euere Antworten/ Tipps und Erfahrungen... -
  5. Hallo ihr Lieben, wie in Überschrift steht, habe ich einen Offenen Biss & Kreuzbiss und bin auch schon in einer KFO Behandlung. Hier hatte ich auch schon einen Beitrag geschrieben. Nun, auf Rat von einer Mitleidengenossing von hier habe ich beim KFO nach dem Röntgenbild erfragt. Ich habe es hier mit angehängt (leider hatte er nur seitliches). Und da mein KFO eigentlich fast nur Kinder hat und noch nicht genau weiß, was aus mir nach der Zahnspange wird, möchte ich nach euren Erfahrungen fragen: Ist hier eine OP die beste Lösung oder reicht auch schon eine KFO? Was meint ihr? (Ach ja, die feste Zahnspange habe ich schon seit einer Woche/untere seit Montag drin, autsch!)
  6. Hallo ihr Lieben! Es ist ewig her, seit ich mich das letzte Mal hier eingeloggt und einen Beitrag verfasst habe. Um genau zu sein ist es mittlerweile 3 Jahre her - kaum zu glauben. Damals hatte ich gerade meine Bimax OP überstanden und habe durch dieses Forum viel Kraft schöpfen und Unterstützung von Gleichgesinnten finden können. Weshalb ich mich nun aber zurückmelde ist, weil ich in den vergangenen drei Jahren leider feststellen musste, dass sich mein Unterkiefer wieder minimal zurückverlagert und sich damit mein offener Biss "zurückgemeldet" hat. Damals dachte ich, dass ich durch diese Bimax OP ein komplett neues Seitenprofil bekommen würde; insbesondere mein fliehendes Kinn hat mich dermaßen gestört und war eigentlich der (bzw. >mein<" ausschlaggebender Grund für die OP (nicht einmal mein offener Biss hat mich so gestört). Jedenfalls war es dann so, dass der Chirurg erst nach der OP und auf meine Frage hin, wieso mein Kinn immer noch so wie vorher ausschaut, sagte, dass er eine zweite OP dafür vorsehen würde (Geldmacherei!). Zu dieser ist es aber nicht gekommen, weil ich einen Rückzieher gemacht habe, da es sich bei dieser OP um eine reine Schönheits-OP gehandelt hätte, welche ich aus rein moralischen sowie finanziellen Gründen ablehne. Hat denn jemand von euch ähnliche Erfahrungen bzgl. der Bimax OP gemacht, d.h. dass sich der Kiefer danach wieder in die alte Position (Fehlstellung) zurückverlagert hat? Ich habe ja damals sogar Logopädie-Stunden absolviert, weil mein Überbiss in meiner Jugend durch falsches Schlucken entstanden ist, doch auch das hat nichts gebracht, denn ich schlucke nach wie vor falsch, weshalb sich mein Kiefer wohl wieder minimal zurückverlagert hat. Mein Kieferorthopäde meinte, dass es aber auch nur minimal ist und sich mein Ober- und Unterkiefer eigentlich so ganz normal berühren, wie sie es sollten. Ein Blick in den Spiegel auf meine Zähne und den leicht offenen Biss sagt mir wiederum was anderes. Ich merke ja außerdem beim Schließen des Mundes, dass dieser sich wie auch vor der OP anspannt und sich am Kinn diese "Falten" bilden. Mir geht es aber, wie oben schon angedeutet, hauptsächlich um mein fliehendes Kinn. Es gibt Tage, an denen es mich so stark belastet, dass ich mich gar nicht vor andere Menschen traue. Momentan fotografiere oder filme ich mich ständig von der Seite, um zu sehen, wie ich auf andere Menschen wirken könnte (das klingt total krank und ist es vielleicht auch), und ich fühle mich einfach nur total hässlich. Wie ein fliehendes Kinn auf die Gesellschaft wirkt kann man ja mit einem Klick im Internet abrufen. Und mir ist nicht einmal schlüssig, wie sich dieses fliehende Kinn bei mir entwickeln konnte, da ich als Kind ein völlig normales Kinn hatte und auch niemand sonst in meiner Familie davon betroffen ist. Ich würde einfach gerne wissen, welche Alternativen ich hätte, um dieses fliehende Kinn zu korrigieren. Wie gesagt, Schönheitsoperationen wie eine Kinnplastik kommen bei mir eigentlich nicht in Frage. Meint ihr, dass eine zweite Bimax OP vielleicht das Kinn korrigieren würde? Auch würde mich interessieren, ob ein fliehendes Kinn irgendwelche langfristigen gesundheitlichen Nebenwirkungen hat? Ich würde mich über ernst gemeinte Antworten freuen. P.S. Wer mag, kann sich gerne auf meinem Profil meinen Bimax OP Erfahrungsbericht durchlesen, um sich einen besseren Eindruck zu verschaffen.
  7. Hallo ihr lieben, ich brauche mal eure Erfahrungswerte. Und zwar bin ich soweit hinter der OP und die feste Spange ist auch raus. Jetzt soll sich auf meiner rechten Seite der Biss noch settlen. Allerdings tut sich da bei mir nix. Die Zungenspitze passt noch Wunderbar zusammen. Logopädie mach ich auch. Ich würde gerne Wissen wie lange das bei euch gebraucht hat bis so eine große Lücke geschlossen war von selbst oder was da noch gemacht werden kann. Das Problem bei mir ist auch noch das meine Dysbalancen im Körper durch den fehlenden Kontakt herrühren und sich auch nicht bessern werden solange das nicht ausgeglichen ist. Wer hat von euch Erfahrungen mit Schieneneinschleifen gemacht und wo? Hat es was gebracht? Kosten etc. Jede Info hier ist super. Wurden danach die Zähne dann aufgebaut das ein Biss vorhanden war so wie er für den Körper dann Richtig ist? Bei mir kommen auf jeden Fall alle Schmerzen im Nacken, Rücken, Bauch, Beine von dieser Kieferseite. Ich hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen. Never Ending Story. Danke euch und LG
  8. Hallo zusammen, heute geht es um meinen offenen Biss ... Vor nun 6 Monaten hatte ich eine Bimax. Nun habe ich seither auf der rechten Seite auf 1 manchmal 2 Zähnen einen Frühkontakt und auf der linken Seite dadurch einen offenen Biss von etwa 3 mm. Mein KFO murgst da noch etwas dran rum - war aber nun mal beim Zahnarzt um zu fragen ob man da nicht etwas abschleifen oder auf der offenen Seite sowas wie Onlays oder eben etwas mit Keramik machen kann ... War nun schon bei 3 Zahnärzten die alle überfordert scheinen weil ich noch meine Spange drin habe usw - mein KFO sagte selbst er habe nicht die Erfahrung und auch nicht das Werkzeug zum Abschleifen oder erhöhen (ausser vorrübergehende Aufbisse welche er nicht für gut hält in dem Fall) ... Habt ihr gleiche Erfahrungen? Wie wurde das bei euch gelöst? Freu mich auf eure Antworten Viele Grüße Bia
  9. Seit Ende April 2013 bin ich eine große Sorge los. Die sehr schwere Kieferfehlstellung meines Sohnes wurde langzeitstabil korrigiert, sein offener Biss geschlossen. Ohne die martialische, auch riskante Bimax. Zahlreiche Kieferorthopäden, die wir konsultierten, kamen beim Anblick vom Kiefer meines Sohnes zum gleichen Ergebnis: Diese Fehlstellung muss korrigiert werden und sie lässt sich nur operativ korrigieren durch 1. eine GNE (Gaumennahterweiterung) 2. eine 1 ½ - jährige kieferorthopädische Behandlung 3. eine Bimax (Bimaxilläre Umstellungsosteotomie) 4. eine weitere, sich daran anschließende, noch 6 Monate währende, kieferorthopädische Behandlung Schweren Herzens entschieden wir, diesen Weg zu gehen. Die GNE war ein Alptraum. Es kam zu einer Störung der Wundheilung. 6 Wochen verbrachten wir in Angst und Anspannung bis die Gefahr einer Kieferentzündung endlich gebannt war. Verzweifelt suchte ich weiter nach einer Alternative. Ich fand sie in der Stuttgarter Landhausstrasse in der Praxis ‚Ihre Zahnärzte‘ bei Dr. Reichardt und Dr. Miyakawa. Der schönste Satz, den ich im Jahr 2011 aus dem Mund von Dr. Miyakawa hörte, war: „There is no reason for surgery“. Dr. Miyakawa versprach, den offenen Biss in einem Jahr ohne OP mit der MEAW-Technik von Prof. Sato zu schließen. Er hielt sein Versprechen fast auf den Tag genau. Professor Sato ist augenblicklich der weltweit angesagteste Kieferorthopäde, wenn es um das Thema Funktion/Dysfunktion geht. Er ist ein höchst dekorierter Wissenschaftler, der unzählige Dissertationen zu diesem Thema veröffentlicht hat. Dr. Miyakawa war 11 Jahre lang seine rechte Hand. Für seine ärztliche Kunst bin ich ihm sehr dankbar.
  10. Hallo, ich bin 50 Jahre alt, habe einen genetisch bedingten offenen Biss, der seit 10 Jahren immer weiter aufgeht. Viszerales Schlucken trägt dazu bei. Habe mit einer Logopädin versucht, die Zunge in den Griff zu bekommen, aber der OK ist so schmal, da hat die Zunge keinen Platz, geht immer nach vorne und öffnet somit den Biss immer weiter. Ich habe Probleme mit den Kiefergelenken und oft Spannungen und Schmerzen im Nacken. Bin regelmäßig beim Osteopathen. Manchmal kann ich den Mund nicht mehr schließen, wenn ich gähne. Muss dann erst das blockierende Kiefergelenk wieder einrenken. So kann es nicht weitergehen. Mein UK ist breiter als der OK ist, daher soll zuerst eine GNE gemacht werden. Weil ich als Freiberuflerin in den Sommerferien die längste Zeit am Stück nicht arbeite, habe ich den OP Termin auf Anfang August gelegt. Nach allem, was ich hier allerdings über die Schwellungen und andere postoperative Zustände gelesen habe, kommen mir Zweifel, ob dieser Zeitpunkt in der heißesten Jahreszeit so klug gewählt ist. Zumal ich knapp drei Wochen nach der OP mit meiner Familie in den sonnigen Süden ans Meer fahre, wo es leicht 30 bis 35 Grad hat. Ich wäre dankbar, wenn diejenigen, die diese OP hinter sich haben, mir dazu etwas sagen könnten. Im Moment tendiere ich sehr dazu, die OP in eine kühlere Jahreszeit zu verlegen, auch wenn das mit einem größeren Verdienstausfall verbunden ist. KO und KC stellen das alles als ganz harmlosen kleinen Eingriff dar, der ambulant durchgeführt wird. Und nach ein paar Tagen könne ich auch schon wieder weiche Nahrung zu mir nehmen. Hier lese ich hauptsächlich von stationären Aufenthalten, z.T. mehrtägige Ernährung durch Magensonden. Das verunsichert mich ebenfalls. Und dann soll nach 4 - 7 Tagen 10 x geschraubt werden, 1 mm pro Tag. Das erscheint mir viel, 1 cm in 10 Tagen. Ich habe hier gelesen, dass auch für kleinere Lücken viel länger geschraubt wird. Kennt hier jemand Prof. Schlegel in München? Wäre sehr dankbar für Feedback. Schöne Grüße Mahina
  11. Hallo, ich bin 50 Jahre alt, habe einen genetisch bedingten offenen Biss, der seit 10 Jahren immer weiter aufgeht. Viszerales Schlucken trägt dazu bei. Habe mit einer Logopädin versucht, die Zunge in den Griff zu bekommen, aber der OK ist so schmal, da hat die Zunge keinen Platz, geht immer nach vorne und öffnet somit den Biss immer weiter. Ich habe Probleme mit den Kiefergelenken und oft Spannungen und Schmerzen im Nacken. Bin regelmäßig beim Osteopathen. Manchmal kann ich den Mund nicht mehr schließen, wenn ich gähne. Muss dann erst das blockierende Kiefergelenk wieder einrenken. So kann es nicht weitergehen. Mein UK ist breiter als der OK ist, daher soll zuerst eine GNE gemacht werden. Weil ich als Freiberuflerin in den Sommerferien die längste Zeit am Stück nicht arbeite, habe ich den OP Termin auf Anfang August gelegt. Nach allem, was ich hier allerdings über die Schwellungen und andere postoperative Zustände gelesen habe, kommen mir Zweifel, ob dieser Zeitpunkt in der heißesten Jahreszeit so klug gewählt ist. Zumal ich knapp drei Wochen nach der OP mit meiner Familie in den sonnigen Süden ans Meer fahre, wo es leicht 30 bis 35 Grad hat. Ich wäre dankbar, wenn diejenigen, die diese OP hinter sich haben, mir dazu etwas sagen könnten. Im Moment tendiere ich sehr dazu, die OP in eine kühlere Jahreszeit zu verlegen, auch wenn das mit einem größeren Verdienstausfall verbunden ist. KO und KC stellen das alles als ganz harmlosen kleinen Eingriff dar, der ambulant durchgeführt wird. Und nach ein paar Tagen könne ich auch schon wieder weiche Nahrung zu mir nehmen. Hier lese ich hauptsächlich von stationären Aufenthalten, z.T. mehrtägige Ernährung durch Magensonden. Das verunsichert mich ebenfalls. Und dann soll nach 4 - 7 Tagen 10 x geschraubt werden, 1 mm pro Tag. Das erscheint mir viel, 1 cm in 10 Tagen. Ich habe hier gelesen, dass auch für kleinere Lücken viel länger geschraubt wird. Kennt hier jemand Prof. Schlegel in München? Wäre sehr dankbar für Feedback. Schöne Grüße Mahina Gefällt mir Zitieren Mehrfachzitat Bearbeiten
  12. Hallo Leute Nachdem ich jetzt warscheinlich schon alle Berichte in diesem Forum gelesen habe, will ich jetzt gerne auch meine Geschichte dazu schreiben. Meine Diagnose - Skelettal frontoffener Biss - Retension und Verlagerung der Zähne 18, 28, 38, 48 Therapieempfehlung 1. Operative Entfernung der Weisheitszähne 2. Kieferorthopädische Ausformung der Zahnbögen (ca. 1 Jahr) 3. Le-Fort-I-Osteotomie (= Autorotation des Oberkiefers zum Schluss des frontoffenen Bisses) 4. Kieferorthopädische Feineinstellung (ca. 1/2 Jahr) 5. Operative Entfernung des Osteosynthesematerials Meine Entscheidung Am Anfang war ich echt total fertig, Zahnspange mit 19 und dann auch noch OP??? Und wenn ichs nicht mache, werden sich meine hinteren Zähne alle abreiben und es wird nicht lang dauern bis die alle kaputt sind (Prognose meiner Kieferorthopädin) und Pizza essen, kann ich mit meinem offenen Biss auch nicht. Also hab ich viel überlegt und Erfahrungsberichte gelesen (Danke, dass es das Forum gibt ) und hab mich dann doch dazu entschieden es zu machen. Und bis jetzt bereuhe ich es auch nicht. Schritt 1: Entfernung der Weisheitszähne Ich hab mich echt verrückt gemacht, wegen dieser Weisheitszahn-OP, wegen den ganzen Risiken und Schmerzen und so. Aber im Nachhinein kann ich sagen, dass es eigentlich überhaupt nicht schlimm war. Bevors los ging hab ich mich zuert mit Kühlbeuteln und allen Medikamenten, die ich verschrieben bekommen hab eingedeckt. Am 11. April wars dann so weit, mein Freund ist zum Glück mitgekommen, also wars für mich nur halb so schlimm. Mir wurden die Weisheitszähne unter lokaler Anästhesie herausoperiert, das heißt ich hab erst einmal ganz viele Spritzen in dem Mund bekommen. Das war eigentlich fast das Schlimmste, erst eine, dann noch eine, und noch eine,... ich dachte schon der hört gar nicht mehr auf. Vor allem die in den Gaumen, die tat weh. Aber dann wars doch irgendwann nach gefühlt 15 Spritzen oder so vorbei und mein Mund habt gekribbelt und ist taub geworden. Das war lustig Und dann hat er sie raus, meine Zähnchen. Hat überhaupt nicht weh getan. Nur das Gefühl wenn er einen Zahn auseinander gebrochen hat, war komisch. Und als er mit allen 4 Zähnen fertig war, konnte ich auch schon gehn. Auf dem Heimweg hab ich dann die ganze Zeit (ca. 1 Stunde lang) geblutet und es wollte einfach nicht aufhören. Das war vielleicht nervig. Aber wehgetan hat nichts. Zuhause hatte ich dann so Hunger, dass ich gleich ein Baby-Gläschen gegessen hab, war aber etwas kompliziert zu essen, weil meine Zunge immer noch etwas taub war. Am dritten Tag hab ich dann sogar wieder normal gegessen, Kartoffel-Gratin. Und am vierten Tag gabs Würtschen, und ich hab sooo viel gegessen, weil ich total Hunger hatte Jedenfalls kann ich sagen, es ist nicht mal halb so schlimm, wie man es sich vorstellt, wenn man es noch vor sich hat. Schritt 2: Zahnspange Unterkiefer Im Unterkiefer hab ich mich für eine ganz normale Zahnspange aus Metall entschieden, sieht man ja sowieso nicht. Das Reinkleben war kein Problem. Aber es hat sich danach total komisch angefühlt. Als ich nach Hause gegangen bin, hat mir auch überhaupt nichts weh gatan, und ich dachte mir, is doch gar nicht so schlimm, wieso sagen denn alle, dass es so weh tut? Aber dann nach ca. einem halben Tag war es echt unangenehm, alles hat gezogen und wehgetan. Ich konnte auch nichts mehr abbeißen und kauen auch nur noch schwer. Das hat so ca. 1-2 Tage gedauert und dann hat sie mich gar nicht mehr gestört. Schritt 3: Ligualzahnspange Oberkiefer Bei der 2. Zahnspange lief es eigentlich fast genauso wie bei der ersten. Die Schmerzen haben wieder erst nach ca. einem halben Tag eingesetzt, aber diesmal hats mehr wehgetan. Is ja auch logisch, schließlich ziehts jetzt nicht mehr nur in einem Kiefer sondern überall. (Im Unterkiefer wurde nämlich auch der Draht gewechselt). Das schlimmste war das Zähne putzen. Weil man dabei an allem Zähnen rumdrücken musste und die danach saumäßig wehgetan haben. Das ging dann so 3 bis 4 Tage und dann hab nichts mehr weh getan. Das dumme bei der Lingualzahnspange ist, dass man danach etwas komisch redet. Vor allem das "s" oder "tz". Es sagen zwar alle, dass sie nichts hören, und es hat mich auch ncoh niemand angesprochen, dass ich komisch rede, aber ich hört trotzdem. Aber ich find, es bessert sich. Zum Glück Die Veränderungen Jetzt hab ich die Zahnspange (zumindest die im Unterkiefer) schon etwa 2 Monate drin und ich sehe schon Veränderungen!! Nämlich der vordere, untere Schneidezahn, ist nicht mehr so gedreht wie am Anfang. Ich hänge das Bild unten dran. Wenns was neues gibt, werde ich weiter berichten. Liebe Grüße Feuerblume
  13. Hallo Leute, Jetzt hab ichs auch überstanden. Meine OP war am 2. April in Augsburg Pfersee. Bei mir wurde nur der Oberkiefer operiert, und zwar hinten hoch, um den offenen Biss zu schließen, etwas nach hinten und dann wurde er noch in der Mitte getrennt und verbreitert. Tag vor der OP Am Dienstag den 1. April sollte ich um 11 Uhr im Klinikum sein. Dummerweise hab ich am Tag davor am Abend nochmal richtig Angst vor der OP bekommen und wollte nochmal mit dem Operateur reden. Also hab ich in der früh in der Praxis angerufen, ob ich nochmal mit dem reden kann, aber das ging dann leider nicht mehr weil das zu kurzfristig war. Und dann meinte ich, ob ich dann nicht vielleicht das Ergebnis von der Modell-OP sehen könnte. Aber da meinte sie da, werd ich nicht viel sehen können, weil das kein Bild ist sondern die Modelle von meinen Kiefern irgendwo eingespannt werden und dann modell-operiert. Aber sie meinte es würde schon funktionieren, weil sonst hätten sie sich schon gemeldet, dass man den Termin verschieben muss. Hat alles nicht wirklich zu meiner Beruhigung beigetragen. Aber ich dachte mir jetzt gibts ja eh kein Zurück mehr. Ich machs einfach und schau mal was passiert. Also war ich um 11 dort, wurde stationär aufgenommen, mir wurde Blut abgenommen und ich hatte das Narkosegespräch. Hab dann auch mein Zimmer einrichten können, ich war in einem Doppelzimmer mit einer 80-jährigen Frau, die kaum noch was selber machen konnte. Meinen Operateur hab ich leider nicht mehr gesehen. Hab dann die Zeit bis zum Abend damit verbracht mit meinem Freund die Klinik und den Park daneben zu erkunden. OP-Tag Um 6:20 bin ich von selber aufgewacht, weil ich so aufgeregt war. Hab mich geduscht und dann kamen sie auch schon und meinten ich darf mir meine tollen OP-Sachen anziehen und die Beruhigungstablette schlucken. Und 5 Minuten später wurde ich dann auch schon mit dem Bett runter in der OP-Vorraum geschoben. Dann hat die Frau dort noch alle meine Unterlagen angeschaut und meine OP-Einverständnis gesucht. Nach ein bisschen rumtelefonieren kam dann raus, dass der Operateur diese hat. Also ab in den OP-Raum. Hier hab ich dann noch mitbekommen, dass sie mich gefragt haben welches Nasenloch ich denn für größer halte. (Und genau dieses Nasenloch ärgert mich auch jetzt noch immer wieder mit Verstopfung ) Dann haben sie gefragt, ob ich mir schon ausgesucht hab, was ich träumen will und ich hab gesagt, ich träum einfach von meinem Freund. Dann war ich weg. Irgendwann bin ich dann im Aufwachraum zu mir gekommen und das erste was ich bemerkt hab, war, wieso kann ich meinen Mund aufmachen? Hab dann auch gleich gefragt "Wieso hab ich denn keinen Splint?" "Der Chirurg hat wohl gemeint, dass sie keinen brauchen" "Aber alle haben davor gesagt ich werde einen Splint haben und verdrahtet sein??" "Wer ist alle?" "Der Chirurg!!" "Dann hat er sich wohl umentschieden" Und dann haben sie mir noch mitgeteilt, dass meine Lippe eingerissen ist und genäht wurde. "Bleibt da dann eine Narbe??" "Nein da sieht man danach nichts mehr davon!" Dann kann ich mich noch dran erinnern, dass die eine zur anderen gesagt hat, "Oh nein, jetzt bekommt sie Panik" und dann zu mir "Reden sie jetzt nicht mehr sonst wird die Schwellung noch größer." Und dann bin ich auch schon wieder eingeschlafen. Um 14 Uhr oder so bin ich dann in meinem Zimmer wieder aufgewacht, weil eine Schwester mir neues Eis gebracht hat. Ich bin dann auch mit ihr auf die Toilette (anscheinend hab ich dabei noch ziemlich geblutet, später hab ich nämlich eine ziemliche Blutspur auf dem Waschbecken gesehen, aber das hab ich zu der Zeit gar nicht bemerkt.) Hab dann auch kurz in den Spiegel gesehen und hab zufrieden gesehen, dass meine Zähne sich berühren sich so wie sie sollen. Bin dann ins Bett und sofort wieder eingeschlafen. Kurze Zeit später kam dann mein Freund. Ich hab mich gefreut dass er gekommen ist bin aber dann gleich wieder eingeschlafen. Und er saß die ganze Zeit neben meinem Bett und hat gelernt, bis ich wieder aufgewacht bin. Irgendwann bin ich dann wieder aufgewacht und kam auf die Idee ich kann selber mit meinem Freund zu den Schwestern hintergehen und mir neues Eis holen. Den Weg hin hab ich noch geschafft und als ich dann dort angekommen bin wurde mir schwindlig und ich wurde mit dem Rollstohl wieder zurück gefahren. Mir wurde dann gesagt ich soll erst mal nirgends alleine hinlaufen. Ein anderer hatt nämlich gestern die gleiche OP und meinte er müsse draußen rumlaufen. Dann ist er hingefallen und hat sich auch noch die Nase gebrochen. Also bin ich wieder ins Bett und hab geschlafen. Zum Abendessen gabs dann 3 verschiedene Suppen und einen Fresubin-Drink. Und ich hab alles gegessen, weil ich so Hunger hatte. Danach spülen und weiterschlafen In der Nacht konnte ich dafür kaum schlafen. War die ganze Nacht damit beschäftigt zu kühlen und zu trinken, weil mein Hals so verschleimt war. Ach ja und die ganze Zeit hab ich drauf gewartet dass der Chirurg mal vorbei kommt und mir sagt, wieso ich keinen Splint dirn hab. Und um 21 Uhr kam er dann doch mal vorbei, im Anzug, hab ihn erst gar nicht erkannt. Und er meinte das wäre eine sehr schwere OP gewesen und hätte über 2 Stunden gedauert. Er meinte: Ja das ist auch ohne Splint stabil. Viel hat er nicht gesagt und nach einer Minute war er auch wieder weg. 1. Tag Post OP Nach dem Frühstück (ein Kaloriendrink und ein Tee) hab ich das erste mal Zähne putzen dürfen, mehr als die paar vorderen Zähne konnte ich aber nicht erreichen. Danach musste ich zu dem heute zuständigen MKG-Chirurgen. Der hat mir dann Gummis rein, von oben vorne nach unten in der Mitte. Das hat wehgetan als der mir da an meinen Mundwinkeln rumgezogen hat, schließlich war die eine Seite schon eingerissen. Habs dann aber auch überstanden aber als ich dann zurück ins Zimmer bin hab ich erstmal geheult, weil mich die Situation gerade total fertig gemacht hat. Wenigstens hielt meine Schwellung sich in Grenzen, hab ja auch fast die ganze Zeit gekühlt. Bis zum Nachmittag wars dann echt langweilig, weil mir alles zu anstrengend war, zB Film schaun, lesen, usw. aber ich auch nicht schlafen konnte. Und aufstehen hab ich auch vermieden, weil sobald ich aufrecht saß oder stand hab ich Nasenbluten bekommen. Und am Nachmittag kamen dann mein Freund und meine Mitbewohnerin Später kam dann auch noch meine Mama dazu Dann war das ganze schon interessanter. Am Abend und am Morgen hab ich übrigens immer eine Infusion mit Antibiotikum und was zum Abschwellen bekommen. Schmerzen hatte ich keine, nur so ein nerviges Spannen im ganzen Gesicht und Schnupfen. 2. Tag Post OP Heute bin ich aufgewacht, als der eine reinkam und meinte ich könnte vielleicht schon heute heimgehen. Hab mich dann schon gefreut aber der MKG-Chirurg zu dem ich dann wieder gegangen bin meinte, heute ist ihm noch zu früh. Schwellung hielt sich konstant, aber die Lippen haben sich wie verrück geschält, ich will gar nicht wissen wie weit der meine Lippen gedeht hat, aber die hingen danach echt in Fetzen. 3. Tag Post-OP Heute gings mir in der früh echt super, ich durfte heim sobald mein Freund kommt Schwellung schien sogar schon ein bisschen weniger zu sein. Also hab ich ich mich gelangweilt bis mein Freund kommt und dann sind wir heimgefahren, 1 und halb Stunden. Das hat mir wohl nicht so gut getan, denn danach gings mir dann schon wieder voll scheiße und auch die Schwellung war irgendwie wieder mehr. Und mir ist aufgefallen, dass mein Kiefer etwas schief zu sitzen scheint. So als wäre es links höher als rechts und auch der ganz Biss sitzt zu weit links. Hab mir dann gedacht, dass kann ja wohl nicht wahr sein, das ist sicher bloß die Schwellung die das so aussehen lässt. Aber jetzt sieht es immer noch so aus. Super jetzt hab ich also statt einem offenen Biss einen schiefen Biss -.- 5. Tag Post-OP Heute bin ich wieder in die Praxis gefahren. Mir wurden die Fäden am Mund gezogen. Die im Mund werden mir am Freitag gezogen. Ich wurde geröngt und der Chirurg (Wieder nicht der der mich operiert hat) hat gemeint, ja das stimmt da ist eine Minimale Abweichung von der Mittellinie, aber ich find das sieht nicht wirklich Minimal aus!! Naja mal schaun, vllt kann man das mit der Zahnspange noch irgendwie so hinbiegen, dass man das nicht mehr sieht? Ich hoffe! Fazit Schwellung und Schmerzen waren Minimal. Aber das mein Chirurg sich irgendwie gar nicht mehr dafür interessiert hat, was er da gemacht hat, fand ich scheiße. Dass ich jetzt doch keinen Splint hab und mir keiner erklären kann, was eigentlich dann so anders gewesen ist, wie in der Modell-OP geplant. Und das Ergebnis fand ich am Anfang super, aber seit ich gesehen hab, dass es schief ist, ärgert mich das Ganze. Bis jetzt weiß ich noch nicht, ob ich es bereuhen soll, dass ich es gemacht hab, oder glücklich sein soll. Ich warte erstmal das Endergebnis ab. LG Feuerblume
  14. Hallo Ihr Lieben, ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich mich zur Zeit mit der Frage beschäftige, ob ich die Kiefer-OP angehen soll oder nicht. Bei mir wurden drei Befunde festgestellt: -frontal offener Biss -OK zu weit hinten und zu schmal -UK zu weit hinten und Überbiss Nun ist es so, dass ich in der Uniklinik Halle (Saale) zum Beratungstermin war. Mir wurde gesagt, dass in einem ersten Schritt erstmal der OK geweitet werden müssen, da dieser zu schmal sei. Mir würde also erstmal der Kiefer gebrochen werden und dann würden Klemmen reingemacht werden und man würde diese immer weiter stellen, sodass sich der OK weiter. Ich würde dann wohl auch eine kleine Lücke vorne haben. Dann müsse ich 1,5 Jahre die Spange tragen. In der ersten OP würde dann der OK nach vorne verlagert und der UK nach hinten verlagert werden. Irgendwie hört sich das alles gar nicht gut an. Am meisten macht mir das mit dem OK weiten Angst. Und natürlich auch die Tatsache, dass man sich optisch verändert. Andererseits habe ich schon manchmal Kiefergelenksschmerzen, was mir auch Sorge bereitet. Ich weiß wirklich nicht, was ich tun soll und wie schmerzhaft das ganze wird. Vielleicht kann mir ja jemand Tipps geben und/oder mir einen MKG-Chirurg in Halle-Leipzig-Berlin empfehlen. Ist es denn ratsam in eine Uniklinik zu gehen oder eine kleine spezialisierte Praxis. Ich möchte mir auf jeden Fall noch eine zweite Meinung anhören, wobei diese bestimmt nicht anders ausfallen wird. Ich danke euch für jeden Rat!
  15. Hallo zusammen Endlich ist es soweit, morgen kommt meine Zahnspange raus. Ich freue mich total au das Ergebnis, jedoch habe ich auch so meine Bedenken, denn meine Zungenfehlstellung habe ich nach wie vor. Das Schluckmuster hat sich nicht verändert, Ich wurde nie zum Logopäden geschickt. Meine grösste Angst ist es, dass sich nach all diesen Qualen (über Jahre Zahnspange, OP und und und...) der Biss wieder öffnet. Ich werde morgen Retainer erhalten und auch eine Nachtspange. Doch das alles für nichts gewesen wäre ist für mich kaum vorstellbar. Hat jemand vlt. solche Erfahrungen gemacht? Oder kann mir jemand evtl. die Angst einbisschen nehmen? Danke und Liebe Grüsse
  16. Hallo zusammen, vielleicht kennt mich ja noch jemand von früher, wobei ich das eher bezweifle, bzw. "bezweiflen möchte", da ich hoffe, dass alle, die früher hier mit mir unterwegs waren, ihre Kiefergeschichten erfolgreich abgeschlossen haben und nicht mehr aktiv hier sind. Jedenfalls..... ich hatte gerade den Bericht von Steffi gelesen, die ein ähnliches Problem wie ich hat, und wollte deshalb mal meine Geschichte erzählen. Mein Problem: frontal offener Biss, Zahnkontakt eigentlich nur auf 1.6 und 4.6, wenn ich den Kiefer "kippe", dann auch links Kontakt je nachdem wie ich den Kiefer schiebe, aber höchstens bis zum 2.3 (und das auch nur links) Also ganz kurz zu Anfang: 2003 Zahnspange DANN war ganz lange die Überlegung da, mich operieren zu lassen, GNE und Oberkiefer-OP, -ich konnte mich letztendlich aber nicht dazu durchringen, da die Angst vor der OP doch zu groß war. Nach viiiiielen vielen Zahnarzt-, Kieferorthopädie- und Kieferchirurgen Besuchen kam ich dann auch auf die Alternativmethode, die Zähne intrudieren zu lassen. Im Dezember 2009 war es dann soweit, dass ich die zwei Implantate ins Gaumendach bekommen habe. Die OP ist wirklich ein Klacks, ich hatte gehört, die Spritze in den Gaumen soll sehr weh tun - ist aber nicht so (gut, ich habe auch so ein Betäubungsgel auf die Stelle bekommen). Dann wurden die Implantate gebohrt, was aber auch wirklich nicht schlimm war. Nach schätzungsweise 15 Minuten war alles vorbei und ich durfte auch sofort gehen. Ich hatte den Tag über noch so ein leichtes Pochen und ein Druckgefühl, leichte Kopfschmerzen, aber am nächsten Tag war alles wieder gut, und wie gesagt, auch davor aushaltbar. Ich bekam dann ein paar Tage später (sorry, es ist schon so lange her) die Gaumenapparatur eingesetzt. Nicht schmerzhaft, aber schrecklich. Ich konnte nicht mehr richtig sprechen. Die Gaumenapparatur hatte zwei Bügelchen, die links und rechts zu 1.6 und 2.6 liefen, an denen ich so Metallmanschetten hatte. Nun - jedes mal, wenn ich geschluckt habe, hat die Apparatur die Zähne nun reingedrückt. Nach einigen Tagen gewöhnt man sich an die Apparatur, man lernt auch besser zu sprechen, wobei ich in der ganzen Zeit (8 Monate) nie klar gesprochen habe. Etwa Anfang Februar 2010 riss die Apparatur. Was sehr ärgerlich war, da sie abends riss, und ich sie aber nicht vollständig entfernen konnte. Mir baumelten also die Bügelchen lustig im Mund umher und ich musste sie dann über Nacht mit irgendeiner Schnur mit der Zahnspange notdürftig verschnüren, damit sie mir im Liegen nicht den Hals zerstachen. Am nächsten Tag wurde die kaputte Apparatur vom Kieferorthopäden entfernt und ich durfte nochmals einen Weg von 540 km fahren, damit der Kieferchirurg eine neue Apparatur einsetzte. Aber nun gut, das war damals der letzte Strohhalm, nach dem ich griff, ich hätte glaub ich fast alles getan. Etwa im Juni 2010 riss die Apparatur ein zweites Mal. Wieder ließ ich sie mir richten. Nach Herausnahme der Apparatur im August 2010 hatte ich einen nahezu geschlossenen Biss und 1.6 war richtig krass (etwa 2mm schauten noch raus) im Kiefer verschwunden. ICH WAR GLÜCKLICH WIE FAST NIE ZUVOR!!!! Ihr könnt euch das nicht vorstellen, wie es ist, wenn man über 6 Jahre lang für etwas kämpft und dann erfüllt sich der Wunsch.... Die vorderen Schneidezähne hatten keinen Kontakt (aber knapp), aber Eckzähne und alle Backenzähne hatten Kontakt.... Ich war (wie gesagt ) total happy mit dem Ergebnis, bekam die Zahnspange dann auch eeeeeeendlich raus, sowie die Apparatur, einfach ALLES Kleberetainer im Oberkiefer von 1.4 zu 2.4 (ich wollte ihn ausdrücklich so bis zu den Prämolaren). Jedenfalls war ich einige Zeit sehr glücklich mit dem Ergebnis, bis ich im Herbst 2010 bemerkte, dass sich ein Rezidiv einstellt. Im Dezember hatte ich dann schon fast wieder die ursprüngliche Situation. Wobei ich sagen muss, dass es mir vorkommt, dass sich EIN BIßCHEN was gebessert hat, also wenn die vorherige Situation = 0 war, und die Happy-Situation = 100, dann ist meine jetzige (also die ab etwa Dezember 2010) = 10. Ich muss trotz allem sagen, dass ich froh bin, die Behandlung wenigstens probiert zu haben, weil ich wollte nichts unversucht lassen; obwohl sie mich in etwa 2.000 Euro gekostet hat. Wie ist die Situation heute? Hmmmm.... ich kämpfe immer noch mit den Entscheidungsmöglichkeiten 1. Zähne abschleifen lassen 2. alles so lassen wie es ist und sich irgendwie arrangieren 3. doch noch die OP anzugehen, wobei ich das eher ausschließe. Achja, ich wollte noch etwas zum Thema Zähne abschleifen sagen: (das ist nur meine Meinung!) Klar finde ich es furchtbar, den Gedanken, gesunde Zahnsubstanz abschleifen zu lassen, und ich finde, man sollte sich das GUT überlegen. Aber man muss sich auch mal darüber im Klaren sein, was für Risiken eine große Umstellungsosteotomie hat, was für Folgeschäden bleiben können. Taube Stellen, Nervenschäden, etc. - wenn man das einmal auf die Waage stellt und gegenüber das mit dem Zähne einschleifen, dann finde ich Zähne einschleifen die mildere Variante. Man sollte sich auch darüber bewusst sein, dass so ein Zahn (wenn er nicht extrem stark eingeschleift wird), mit einer Krone versorgt werden kann, und je nach Einschleifungstiefe dann auch keine Probleme mehr macht (so wurde mir es jedenfalls vom Zahnarzt gesagt). Wohingegen ein Kieferknochen, der gebrochen wird, so viel mehr Schäden einbringen kann, weil da ja die Gesichtsnerven verlaufen, die in einem Zahn nicht verlaufen. Mich würde mal interessieren, wie ihr dazu steht. Es kann auch sein, dass ich falsch liege, ich hab mich nach dieser ganzen Odyssee ziemlich entfernt vom Zahn-Thema, weil ich einfach mal meine Ruhe wollte, und deshalb hab ich wahrscheinlich auch viel vergessen, weil ich nicht mehr in der Thematik drin bin. Ach ja, ich habe das Thema jetzt einfach mal in diese Rubrik gepostet, weil ich mir nicht sicher war, in welche es reinpasst. Falls ein Admin denkt, es wäre woanders besser geeignet, dann ruhig verschieben Ich hoffe, ich habe irgendjemanden von euch ein bißchen weiterhelfen können und falls ihr irgendwelche Fragen habt, stellt sie ruhig in diesem Post. Viele liebe Grüße, Anna
  17. Hallo zusammen Ich hatte vor 12 Tagen die OP wegen eines offenen Bisses, mein Oberkiefer wurde in 3 Teile geteilt und dann gerichtet und wieder befestigt, sowie musste mein Unterkiefer nach vorne geschoben werden, seit ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass ich so gut wie kein Gefühl in den Zähnen oben von Eckzahn bis Eckzahn haben. Sie reagieren nicht auf Kälte und Wärme und auch sonst Spüre ich nur einen leichten Druck. Am Gaumen hinter den Zähnen habe ich ein leichtes kribbeln. Legt sich das oder muss ich mich damit abfinden, nie wieder ein Gefühl in diesen Zähnen zu haben? Danke für eure schnelle Antwort.
  18. Hallo zusammen, übermorgen geht es los, und ich möchte jetzt schonmal dieses Thema hier eröffnen, um gleich nach der OP mit der OP-Erfahrung starten zu können. Ich stelle auch später noch Bilder "Prä-Op" in den Bilderordner, und nach der OP gibts natürlich auch die obligatorischen Post-OP Bilder Meine Vorgeschichte in kurz: - vor 4 Jahren starke Schmerken im Kiefergelenk, Arthrose, minimale Mundöffnung... hab eine kleine Ärztetortur hinter mir, bis ich bei einem Spezialisten gelandet bin. -->Biss war zwar äußerlich ok, ich konnte kauen, aber diese Bewegung war, so wie mein Kiefergelenk eingestellt war, schädlich, deshalb die Arthrose und Schmerzen. -->seit 3 Jahren Schienenbehandlung durch eine Aufbissschiene. Meine Schmerzen gingen relativ schnell weg, die Mundöffnung wurde nach und nach auch besser. Nur mein Biss entwickelte sich völlig auseinander. Die Kiefergelenke sind nun richtig eingestellt, nur passt jetzt mein Biss nicht mehr. Mir wurde ja schon von Anfang an gesagt, dass ich um eine Zahnspange plus OP nicht herumkommen werde, aber die OP ist jetzt durch den extrem offenen Biss glaskar unausweichlich geworden. - seit einem Jahr hab ich ne feste Zahnspange und muss zusätzlich noch die Schiene tragen, die ausgeschliffen wurde um trotz Zahnspange zu passen. Seit November passt aber auch die Schiene nicht mehr (durch die Verschiebung der Zähne), sodass ich eigentlich seitdem schon nicht mehr richtig essen kann. Diesen Montag ist also die, inzwischen wirklich ersehnte, OP: - gottseidank muss das OK nicht operiert werden, eine Schwenkung des UK wird reichen. Ich werde bei Dr. Blume im Tal operiert und nach der OP in die Paracelsus Klinik gebracht. Die OP kostet laut HuK (ich glaube bisher ohne Modellop und ohne Klinikaufenthalt) 6.600 Euro, wovon ich wohl 1.600 selbst zahlen muss, da der Doc einige Methoden anwendet, z.B. die Spaltung des UK durch Ultraschall). Der Doc wurde mir einhellig von meinem Zahnartzt und KFO empfohlen. - ich hab mich hier etwas eingelesen und schon besorgt: Arnica Montana, Lymphomyosot, Retterspitz (von meinem Onkel empfohlen, der mal ne ähnliche OP hatte). Ne Mundspülung hab ich eh. - Lymphdrainage hat mein Doc eher abgelehnt leider... er meinte den Bereich soll man in Ruhe lassen, aber man wird ja bei der Behandlung nicht am Kiefer rumdrücken??? - ich werde 2 Wochen lang krank geschrieben sein, etwa 3 Tage nur im Krankenhaus sein und mind. 10 Tage durch den Splint fest verschnürt sein. 3 Monate lang darf ich nix hartes essen, 2-4 Wochen noch Gummizüge. Die Docs meinen immer, man kann auch trotz Splint ganz gut weiche Kost essen, aber wie zum Teufel soll das funktionieren???? Oh mann, langsam wirds ernst.... Ich berichte nächste Woche wie es gelaufen ist! Und jetzt stelle ich gleich mal die Bilder online gibts noch irgendwas zu beachten? Meine größte Sorge ist echt das Essen und dass ich so lang verschnürt bin... wie macht man das erträglicher oder ist es vllt gar nicht soo schlimm? Viele Grüße, Connie
  19. Hallo Leute, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ich bin jetzt 19. Vor ein paar Monaten war ich beim Zahnarzt, der mir dann gesagt hat, ich soll zum Kieferorthopäden gehen. Der hat mir dann gesagt ich habe einen offenen Biss und hinten reiben sich bei mir die Zähne extrem ab, d.h. in ca. 20 Jahren wären die kaputt. Erst hieß es, ich würde eine Zahnspange bekommen, doch beim Beratungsgespräch hat er gesagt ich sollte mich operieren lassen, weil das das einzige wäre, was längerfristig zu einer Lösung des Problems führen würde. Dann war ich gestern beim Kieferchirurgen, der hat mir erzählt was er da machen würde. Er würde mir den Oberkiefer operieren, also auf beiden Seiten reinsägen, sodass er nur noch auf der Mitte an mir dranhängt, dann ein Stück vom Knochen wegsägen und dann wieder alles mit Metallplatten befestigen. Dadurch würde der Oberkiefer nach vorne gekippt werden und somit der offene Biss geschlossen werden. Außerdem hat er gemeint er würde mir noch die Weisheitszähne rausoperieren wollen, entweder bevor ich einer Zahnspange bekomme oder dann während der Oberkiefer-OP. Und ich soll zu einer Logopädin gehen, weil ich falsch schlucke und so gegen meine Zähne dücke, wodurch das Problem sich entwickelt haben könnte. Oder es ist ein Skelletaler Fehler oder eine Mischung aus beidem. Also jedemfalls, wenn ich alles machen würde was die mir sagen, müsste ich mir erst die Weisheitszähne rausoperieren lassen, dann ca. 1 Jahr ne Spange, dann OP, dann nochmal ca. halbes bis 1 Jahr die Zahnspange und danach eine Lockere. Nun zu meinen Fragen: - Ist es wirklich nötig, sich die Weisheitszähne entfernen zu lassen, oder will der damit nur Geld machen? - Wie macht der Chirurg die Platten eingentlich wieder raus? Ist dafür noch eine Op nötig? - Werden durch den chirurgischen Eigriff auch Nerven durchschnitten? Und wenn ja, wachsen die wieder zusammen? - In wie weit könnte ich die Probleme auch allein mit einer Zahnspange ohne OP beheben? Oder nützt die Spange eigentlich gar nichts, wenn ich die OP nicht mache? - Der Chirurg hat gemeint, dass die OP ein einfacher Eingriff wäre und dass es eigentlich kaum Risken gäbe. Aber das kann ich irgendwie nicht ganz glauben, schließlich schneiden die mir in meinem Kiefer rum. - Würdet ihr die OP machen? Irgendwie muss es ja schon wichtig sein, weil meine Kieferorthopädin mich zu dem Chirurgen überwiesen hat und die hat nix davon. Die würde warscheinlich mehr verdienen, wenn sie mich nur mit Zahnspange behandeln würde. Also muss es ja schon irgendwie stimmen, was sie sagt. Aber ich bin da trotzdem skeptisch. Wäre schön, wenn ihr mir helfen könntet. Danke
  20. Hallo Zusammen Ich trage mittlerweile seit 6 Monaten eine feste Zahnspange. Oben mit Keramikbrackets und unten Metallbrackets. Meine Zahnärztin meinte, dass wir bald soweit sind und der Operation nichts mehr im Wege steht. Zuerst einmal zu meiner Geschichte: Mit 8 Jahren bekam ich meiner aller erste Spange. Ich hatte so schlimme Zähne, dass ich für 7 Jahre diverse Spangen hatte. Es ging von Nachtspange über eine Kopfkinkape über eine herausnehmbare Spange bis hin zu 3 Jahren Gartenhaag. Als ich im Alter von 15 diese Behandlung abgeschlossen hatte bekam ich oben und unten einen Retainer. Dieser ging jeweils von Eckzahn zu Eckzahn. Doch wie es so sein soll, haben sich meine Zähne wieder verschoben. Es wurde festgestellt, dass ich eine Zungenfehlstellung habe und dies zu einem erneuten offenen Biss geführt hat. Auch hatte ich oben zu wenig Platz, was dazu führte, dass die Zähne nicht mehr im Bogen waren. Soweit so gut. Nun sitze ich da und trage seit 6 Monaten wieder eine feste Zahnspange. Ich habe mich damals dafür entschieden, da ich mit meinen Zähnen sehr unzufrieden war. Ich habe jene möglichkeiten gesucht. Doch eine feste Zahnspange und eine Operation ist unumgänglich. Bereits in wenigen Tagen werde ich 19 Jahre alt und ich bin froh, wenn das Teil endlich rauskommt und die Operation vorbei ist. Denn sie stört mich sehr und bereitet mir immer wieder täglich nervende Probleme. Ich werde mich nie daran gewöhnen. Auch vor der Operation habe ich nach wie vor grosse Angst. Denn was wenn etwas schief geht. Ich wollte nun bei euch mal fragen, ob jemand solch ähnliche Erfahrunge gemacht hat? Wie seit ihr mit dem Ergebnis zu frieden? Hattet ihr starke Schmerzen nach der OP? Was gibt es zu beachten. Ich danke euch für eure Antwort im Voraus. Liebe Grüsse Lara
  21. Hallo ... Ich bin 40 Jahre alt, habe einen frontal offenen Biss. Ich möchte im Grunde seit Jahren wieder eine Spange tragen und habe nun auch endlich einmal für ein paar grundsätzliche Fragen einen Kieferorthopäden per Mail kontaktiert. Erstaunlicherweise teilte er mir (ohne Ansicht des Falles) mit, dass in der Front im Falle einer Behandlung unbedingt Elastics getragen werden müssen ... (am besten soweit wie möglich rund um die Uhr) Da ich im Einzelhandel und mit Kundenkontakt arbeite, ist das für mich schwer vorstellbar. Ich kann mich zwar mit einer festen Spange durchaus noch anfreunden, nicht jedoch mit Dingen, die die Aussprache dauerhaft beeinträchtigen, oder so massiv störend und irritierend sind, wie mit Gummis, die mir komplett den Mund zuschnüren ... Kann man eine solche Diagnose einfach mal so stellen ? Gibt es vielleicht andere Möglichkeiten diese Fehlstellung zu korrigieren ? Bei meiner ersten Behandlung hatte ich solche Gummis nie (aber vielleicht ist ja genau das der Grund für den Misserfolg ???) Bin ratlos ...
  22. Hallo Forum, ich bin neu hier und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen kann. Ich bin 21 und habe einen (relativ großen) frontal offenen Biss, der vor ein paar Jahren dank Zahnspange etc. geschlossen werden konnte, sich aber wieder zurückgebildet hat. Mit dem ästhetischen Mangel allein könnte ich eigentlich gut leben, wenn da nicht bestimmte Ausspracheschwierigkeiten wären. Ich würde mal vermuten, dass der offene Biss die Ursache ist, 100%-ig weiß ich das aber nicht. Die Schwierigkeiten habe ich erstens bei Gaumenlauten, also wie n oder d. . Das kann ich zeitweise lösen, indem ich jeweils einzeln die Wangen anspanne/dehne. Ich habe keine Ahnung, warum das hilft, aber ist bisher das einzige von vielen Sachen, die ich probiert hab, das hilft. Allerdings muss ich das nach einer Zeit immer wieder machen, sonst bleibe ich bei Wörtern mit diesen Lauten hängen (z.B. "Niederlande"). Das zweite sind Lippenlaute wie m oder b. Da habe ich noch gar kein Rezep t dagegen gefunden. Z.B. den Satz "was man schon immer mal machen wollte", wo mehrere solche Laute hintereinander kommen, kann ich in normaler Sprechgeschwindigkeit nicht aussprechen. Ich bleibe dann meistens bei einem der M's hängen, also die Lippen gehen dann nicht schnell genug auf und zu, sondern die Lippen kleben quasi kurzzeitig aneinander fest. So als ob die Lippen nicht beweglich genug sind. In langsamer Geschwindigkeit kann ich beide Probleme ganz normal aussprechen, aber halt in normaler Geschwindigkeit nicht. Da solche Laute ja ziemlich häufig vorkommen, kann ich mich fast kaum noch ohne Sprechfehler artikulieren, ich verspreche mich dauernd und das macht ziemlich fertig. Seit ungefähr eineinhalb Jahren probiere ich fast täglich alle möglichen Übungen aus, die ich irgendwo finde, aber so richtig hat noch nicht wirklich was geholfen (außer das Wangenanspannen halt kurzzeitig für die Gaumenlaute). Weiß jemand vielleicht Übungen für diese speziellen Probleme mit diesen Lauten? Oder sind das typische Probleme für einen frontal offenen Biss, die man nur duch eine OP beheben kann? Freue mich sehr über Antworten! Viele Grüße