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Marco

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  1. Hallo zusammen, da ich eure Berichte verschlungen habe und diese mir sehr geholfen haben, nicht in Panik zu verfallen, schreibe ich euch nun, wie meine Bimax war (Achtung, lang!): Tag 1 Aufnahme im KH Pforzheim, letzte Besprechung mit Ärzten aus Ostfildern-Ruit, Narkosegespräch, Blutabnahme, Test auf MRSA-Keim und Anitbiotika-Resistenzen (hier dickes Lob ans KH, dass es bei euch so gehandhabt wird), Zimmerbezug und letztes normales Abendessen für lange Zeit, Einstellung: leicht aufgeregt, zuversichtlich, aber eher genervt durch das monatelange Warten und das man es endlich hinter sich haben will. OK kommt (ungefähr) 2mm vor, UK 5mm vor und wird zweigeteilt, um den offenen Biss links zu schließen + Kinn-OP, wird 2-3mm kürzer gemacht. Tag 2 OP-Tag, schlecht geschlafen da die Oma im Zimmer durch Schmerzen wenig schlief und lauter war, noch schnell geduscht und Zähne geputzt, Hemd und Strümpfe an; leider wurde die LMAA-Tablette vergessen und ich wurde so zur OP-Schleuse gerollt. An der Hand wurde ein Zugang gelegt. Diesmal war alles ein wenig anders als bei der GNE, mir wurde nicht gesagt wann ich weggeschossen werde, hatte nur mit einem OP-Pfleger Kontakt während andere im Hintergrund herum geschafft haben... Dann war ich ohne Vorwarnung weg. Dann das Erste was ich hörte: "Atmen Sie durch die Nase!" Das eine Nasenloch blutverklebt, im anderen steckte die Magensonde. Ich hatte den Splint mit dem Oberkiefer verdrahtet, aber keine Gummis drin, ich konnte den Mund öffnen. Fest ums Gesicht war die Kühlmaske verbaut und am Kinn hatte ich einen Klebeverband. Ich hatte keine Schmerzen und bekam sofort ein Mittel gegen Übelkeit, wie gewünscht. Zusätzlich der Blasenkatheter. Dann hatte ich Schmerzen im rechten Arm, wo jetzt drei Zugänge lagen und konnte ihn nicht heben. Daraufhin wurde der in der Armbeuge gezogen. Dann wurde ich auf die Intensivstation gerollt. Ich hatte Durst und war wach, aber natürlich beduselt. Da diese aber dann überfüllt war, kam ich später wieder in den Aufwachraum. Da wurde mir dann schlecht und ich erbrach Blut, das während der OP in den Magen gelaufen war. Später kam der Chirurg, er sagte dass alles gut gelaufen wäre, ich mich jetzt ausruhen darf und nicht erschrecken soll, dass ich einen knappen Liter Blut verloren hatte. Dann rief er meine Eltern an, um ihnen Bescheid zu geben, dass alles iO ist. Abends brachten sie mich dann auf die IMC, eine Überwachungsstation zwischen Intensiv- und Normalstation. Da versuchte ich dann zu schlafen, was gar nicht so einfach war mit dem Gepiepe und nachts brachten sie dann noch einen Notfall aufs Zimmer. Ich bekam immer wieder Infusionen (Schmerzmittel, Antibiotika, NaCl und Magenschutz). Tag 3 Die Schwester zog mir die Magensonde, was kurz ziepte, aber nicht schlimm war und entfernte das EKG sowie einen Arterienzugang an der Hand. Jetzt hatte ich nur noch den Zugang, der in der OP-Schleuse gelegt wurde. Dann kam ich auf die Normalstation. Endlich konnte ich wieder ans Handy und hab unter größter Anstrengung Familie und Freunden geschrieben, wie es mir geht. Dann kam das erste Essen, labbriger Grießbrei, was aber gut schmeckte und mithilfe von Spritzen in den Mund zu kriegen war. Ich hatte außer in der Zunge nirgends Gefühl, alles war ausgeschalten. Ich habe mich im Handy gespiegelt, um meinen Mund zu treffen, da ja auch Zähne da waren, wo vorher keine waren. Da die Oma verlegt worden war, hatte ich das Zimmer für mich alleine und konnte ausruhen. Später wurde der Blasenkatheter gezogen, ich bekam wieder Infusionen und mithilfe der Schwester konnte ich sehr langsam aufs Klo, mich kurz waschen und was Eigenes anziehen. Mein Gesicht war nicht wieder zu erkennen. Die Kühlmaske trug ich immer, mein Mund stand immer offen und ich war froh, das Schlimmste geschafft zu haben. Visite, Thrombosespritze und Nachtruhe. Tag 4 Ich bekam eine neue Zimmernachbarin, sie hatte gestern die Bimax und sah genauso aus wie ich. Unkenntlich gemacht Wir stellten uns kurz vor und versuchten zu essen. Dann bekam ich Lymphdrainage, was nicht weh tat und die Schwellung im Zaum halten sollte. Aufs Klo konnte ich jetzt alleine, wenn auch wackelig. Ich bekam Besuch von Freund und Mama, was mich sehr freute und sie brachte Suppe für mich mit. Das Essen im KH schmeckt einfach ungewürzt und naja, ich gebs ja zu, ich bin ein bisschen schleckig. Für den Fall hatte ich Sprudel mitgebracht, Babygläser ohne Stücke und Fresubindrinks. Letzteres erwies sich als sehr gute Idee, danke an den Tipp dafür hier im Forum! Außerdem hatte ich noch 60ml Spritzen mit. Damit konnte ich trinken. Leider sabberte ich heute stark, ich klemmte mir ein Handtuch unter und ertrug es. Den Mund bekam ich ja nicht zu. Da ich nicht schnäuzen durfte, reinigte ich meine Nase mit angefeuchtetem Mull. Infusionen, Visite, Thrombosespritze und Nachtruhe. Tag 5 Genauso wie Tag 4, außer das ich kaum noch gesabbert habe. Und ich hab mit meinem Besuch das erste Mal das Zimmer verlassen. Sind bis runter in den Eingangsbereich, wo ich mich aber noch mal setzen musste um auszuruhen. Mein Freund duschte mich, da ich es alleine noch nicht konnte. Die Schwellung war heute schlimm, auf dem Höhepunkt und die Haut wurde schwer gespannt. Da meine Hände im Gesicht nicht guttaten, war ich froh nur ein dünnes Serum mitgenommen zu haben, dass Feuchtigkeit spendete und sich leicht verteilen ließ. Ab heute musste ich Tabletten schlucken anstatt Infusionen, und die waren riesig. Für daheim ist es leider Vorraussetzung, also halbierte ich alle und bekam sie so mit der Spritze runter. Ich unterhielt mich ein bisschen mit meiner Leidensgenossin und dann war es wieder Zeit für Visite, Spritze und Schlafen. Letzteres ist mit dem lauten und hellen Kühlgerät nicht einfach und viel geschlafen hab ich die Tage nicht. Tag 6 Die Schwellung geht wieder etwas zurück, sodass der Druck nachlässt. Ich nehme nur morgens und abends Schmerztabletten, wenn ich sie wirklich brauche. Morgens weil der Mund nachts austrocknet und das tut weh und abends weil das Essen sehr anstrengend ist. Selbst Suppe mit der Spritze eingeben dauert lange. Ich hatte mir einen Kosmetikspiegel mitbringen lassen, der gute Dienste erwies, damit ich mich nicht einsaute. Ich spürte nach wie vor nix im Gesicht, nur im Mund, und das war nicht so leicht. Laut den Ärzten aber alles normal und würde sich geben. Nun konnte ich auch wieder Filme anschauen und halbwegs begreifen. Beim Lesen verstand ich auch nicht alles, die Konzentration ließ einfach zu wünschen übrig. Zähne putzen ging selbst mit einer Babybürste kaum, also spülte ich mit Wasser und der medizinischen Spülung. Der Verband am Kinn durfte ab. Ansonsten alles wie gehabt. Tag 7 Heute wurde ich entlassen. Rezept für 6x Lymphdrainage, Krankschreibung für 5 Wochen ab jetzt und mir wurde gezeigt, wie ich nun Gummis einhängen muss, damit der Biss korrekt wird. Dann wurde geröntgt, für eine weitere Lymphdrainage im KH wollte ich aber keine Stunden mehr warten, also fuhren wir gegen Mittag heim. Endlich wieder zuhause! Mamas gutes Essen, wenn auch püriert, endlich duschen, das eigene Bett, den Freund an der Seite... Herrlich Erste Woche danach Mit Spritze essen und trinken, denn Löffel und Gabel spürte ich nicht. Jeden Tag gab es winzige Fortschritte über die ich mich freute, zB in die Hocke gehen ohne sich festzuhalten, den Mund wieder schließen können, alle Zähne im Splint spüren, Gummis sitzen beim ersten Versuch perfekt, Treppen steigen, Sprachnachricht an eine Freundin und sie verstand mich, etc. Leider bekam ich durch das Antibiotika einen Pilz, der aber nach der 3-Tages-Anwendung wieder weg war. Habe im rechten Arm immer noch Schmerzen wenn ich ihn durchstrecke und durch die Zugänge hab ich am Handgelenk einen beeindruckenden Bluterguss. Ich nehme aber seit dem 8. Tag keine Schmerztabletten mehr. Durch die Lymphdrainage geht die Schwellung schnell zurück, obwohl mich alle sooo süß damit finden und ich nicht wie Mitte 20 aussehe sondern wie 10 Bin aber jeden Tag auf, laufe durchs Haus. Zweite Woche danach Nun geht ein kleiner Löffel beim Essen, aber trinken geht nur mit der Spritze. Kontrolle im KH Ruit, es werden keine Fäden gezogen da die sich auflösen und wenn sie nicht stören, dürfen die drin bleiben. War froh drüber! Wurde wieder geröntgt, es ist noch Blut in der Kieferhöhle zu sehen, das aber noch abgehen müsste. Platten im Kinn, seitlich im UK und neben der Nase im OK. Meine Nase ist immer noch breiter und geschwollen, die Brille kneift nämlich. Die Schwellung sitzt nun im Gewebe und drückt. Der Nerv in der linken Gesichtshälfte kribbelt und schmerzt oft, aber lt Chirurg ist alles in Ordnung und normal, auch der Arm, da sei wohl ein Nerv getroffen worden. Rieche noch besser als vorher, obwohl ich schon nach der GNE mehr wahrnehmen konnte als mir lieb war. Könnte nun vermutlich als Spürhund zur Polizei... Soll täglich Mundübungen machen, damit jeder Nerv angesprochen wird, sich zu erholen. Verletzt wurde wohl aber keiner. Gummis darf ich bereits weglassen. Ansonsten kann ich kurz mit zum Einkaufen, wenn es nicht länger als 10min dauert, aber von Autofahren oder gar Arbeiten bin ich weit entfernt. Mein Kreislauf ist nicht der Beste und ich bin noch sehr geschafft. Im Haushalt kann ich nichts machen, als ich einmal abgespült habe, gings mir danach echt schlecht. Mama und Freund übernehmen alles, worüber ich sehr froh bin! Zähneputzen geht mit der elektrischen Bürste wieder, aber ohne meine Munddusche wäre ich verloren. Dritte Woche danach Da sind wir nun. Vor 4 Tagen musste ich nachts nach stundenlanger Übelkeit mein Abendessen erbrechen. Ich hatte nicht viel gegessen (esse ohnehin höchstens die Hälfte wie sonst, da anstregend und weniger Hunger), schlecht konnte es auch nicht gewesen sein... Evtl ging das Blut ab, von dem die Rede war und ich musste es eben wieder loswerden. Der Tag danach bestand aus Bett, Nudelsuppe, Toast im Mund zergehen lassen und wenig bewegen. Noch einen Tag später konnte ich wieder aufstehen, aber so schlecht gings mir seit dem KH nicht mehr. Trinken geht jetzt aus einem schmalen Glas, wenn auch mit Druck auf der Naht, Essen geht alles was ich am Gaumen zerdrücken kann. Immer wieder Druck im Gewebe, kribbelnde und schmerzende Nerven, Zahnweh durch nächtliches Pressen auf den Splint. Man erkennt dafür mein Gesicht wieder Gefühl habe ich im ganzen Gesicht langsam wieder und endlich auch auf den Lippen. Kussmund machen klappt aber noch nicht so ganz... Ich versuche im Bezug aufs große Ergebnis (Profil und Kauen) nicht ungeduldig zu sein und warte ab. Fortsetzung folgt Was ich jetzt schon empfehlen kann: Fresubindrinks vor allem mit Schokoladengeschmack, Babyzahnbürste, Munddusche mit 600ml Fassungsvermögen, Babygläschen, Pürierstab aus Metall, Frühstücksbrei zB Rapunzel Schoko-Banane, leichte Gesichtscreme oder Serum, Reinigungsschaum zur Gesichtsreinigung da wenig Reibung, leichte Bodylotion mit Urea da die Strümpfe austrocknen, genügend Sport- oder Jogginghosen, Tablet und Kopfhörer fürs KH, 20ml-und 60ml-Spritzen, Kosmetikspiegel beim Essen, dunkle Handtücher da man so Flecken nicht sieht, T-shirts mit weiteren Ausschnitten und Pullis mit Zipper da man beim An-und Ausziehen nicht an den Kopf kommen sollte, evtl Kühlpacks für zuhause Wenn ihr Fragen habt, meldet euch gerne!! LG PS: Gruß und Dank an die Ärzte aus Ruit, sowie gute Besserung an den Ruiter GNE-Patienten, den ich bei der Aufnahme traf und an meine Zimmergenossin, die einen Tag nach mir entlassen wurde
  2. Hallo zusammen, ich bin weiblich, Mitte 20, komme aus der Nähe von Stuttgart und leide seit Anfang der Pubertät an einem offenen Biss der Backenzähne links, einem vorstehenden Kinn und Zähneknirschen nachts. Ich war in der Kindheit und Pubertät öfter beim KFO, aber geholfen haben die lockeren Spangen und Gummis alle nicht. Als wir dann einmal in der Uninklinik Tubingen waren, hieß es, man müsse den Kiefer brechen. Tja, dann war es bei mir aus Jahre später kamen dann Probleme hinzu wie immer schiefer werdene Zähne, Verspannungen, Kopfschmerzen etc. Erneute Vorstellung beim KFO, diesmal wurde dann auch gleich die feste Spange und eventuelle OPs besprochen. Schnell war klar, das ich zuerst eine GNE brauche, dann die feste Spange, dann die Bimax, dann die Feineinstellung und dann die ME. Die Krankenkasse bewilligte die Übernahme (80%-20%) und ich wählte die neuen Brackets auf eigene Kosten Betreut werde ich im Krankenhaus Ruit, die operieren aber in Pforzheim. Die GNE (zahngetragen) hatte ich im September 2015, seit April 2016 die feste Spange und jetzt steht die Bimax Ende Januar an. Die ersten Besprechungen und Vermessungen sind schon gelaufen, nun heißt es warten auf den Splint und die OP inkl Kinnkorrektur. Bin schon sehr gespannt, aber ich vertraue dem Team und kann es kaum erwarten, endlich perfekte Zähne und ein perfektes Profil zu haben, mit Zähnen, die ich alle nutzen kann LG
  3. Hallöchen Zusammen, meine BIMAX soll nun in Pforzheim stattfinden. Da ich gesetzlich versichert bin, habe ich wohl nicht die Möglichkeit in Ruit operiert zu werden. Beim durchstöbern habe ich allerdings nicht wirklich positives über Hygiene, Pflegepersonal usw. gelesen....die Toiletten sollen auch nicht im Zimmer sein. Das alles beunruhigt mich... Gibt es jemanden der aktuelle und evtl. bessere Erfahrungen gemacht hat, seit die MKG Station dort renoviert wurde? Liebe Grüße
  4. Hallo liebe Community, gerne würde ich mir Eure Meinungen und Erfahrungen anhören. In 4 Monaten beginne ich meine Kfo Behandlung (lingual) mit anschließender Kfc behandlung . Nun zum Problem, vor zwei Jahren hatte ich meinen ersten Termin bei einem Kfc im Klinikum Ludwigshafen wegen Kiefergelenksschmerzen (CMD), dort wurde mir eine UKVV vorgeschlagen. Ich wollte mir lieber noch eine zweite Meinung einholen, nach langer Recherche entschloss ich mich für einen Beratungstermin beim Dr.Dr.Dr. W.Kretschmer in Ruit. Dort fühlte ich mich auch gleich in guten Händen, zudem stellte er bei mir noch weitere Mängel am Kiefer fest ( Bissanomalie der Angle Klasse ll/1, Mandibuläre Retrognathie und eine Gesichtsasymmetrie ) und empfahl mir eine Bimax Op. Also stand mein Entschluss fest, dass ich ihn als Operateur nehmen würde. Doch bei weiterem durchstöbern stoß ich hier auf den Eintrag von brokenarrow, der ebenfalls bei Herrn K. in Ruit war und eine Woche vor seiner Op erfuhr, dass er nicht von Herrn K. operiert wird, sondern von einem Arzt in seinem Team. Auf meine Anfrage hin, wurde mir mitgeteilt, dass auch ich von einem seiner Ärzte operiert werden würde aber nicht von ihm selbst, da dies nur Privatpatienten bzw. Patienten mit einer Zusatzversicherungen zu steht. Dies wurde mir aber im Beratungsgespräch nicht mitgeteilt. Ich würde mich nur ungern von einem seiner 5 Oberärzten operieren lassen, da ich weder mit ihnen ein Persönliches Gespräch hatte noch ihren Lebenslauf einsehen kann. Zudem gibt es nur 2 Erfahrungsberichte zu 2 von den 5 Oberärzten. Auf keinen Fall möchte ich ihre Kompetenz in frage stellen, doch ist dies eine schwere Op, die nicht nur Auswirkungen auf die Funktionalität hat, sondern auch auf das Aussehen. Deshalb möchte ich diese Op nur einem sehr erfahrenen Arzt überlassen. (Mir ist wichtig, dass die Gesichtssymmetrie wieder hergestellt wird, und ein sehr gutes optisches Ergebnis erzielt wird) Nun zu meinen Fragen an euch liebe Community: 1. Lohnt sich jetzt noch eine Zusatzversicherung (Chefarztbehandlung), wenn die op in ca. 1,5 - 2 Jahren stattfinden soll ? Oder bezahlt die Versicherung nicht, wenn man diese abschließt mit dem Wissen, dass eine Op bevorsteht? 2. Was haltet Ihr von den anderen Ärzten, die ich in Erwägung ziehe ? (Habe positives über diese Ärzte hier gelesen, würde aber gerne noch mehr Infos von euch haben) Dr.Dr. Werner Zoder (Atos Klinik Heidelberg) Prof. Dr.Dr.Dr. h.c. Konrad Wangerin ( Schorndorf) Prof. Dr.Dr.Dr Helmut H. Lindorf (Nürnberg) Dr. R. Zarrinbal (Berlin) leider sehr weit von mir (720km), soll aber sehr gut sein, was die Ästhetik angeht. 3. Gerne könnt Ihr mir auch andere Ärzte empfehlen, mit denen Ihr gute Erfahrungen hattet (wohne in der nähe von Ludwigshafen) Vielen Dank für Eure Hilfe und Infos Liebe Grüße Essenza
  5. Hallo ihr Lieben, seit gestern bin ich nun zuhause und fühle dadurch schon deutlich besser. Deswegen nehme ich mir jetzt mal vor meinen Bericht zu schreiben, bevor ich wieder alles vergesse. Und als Überschrift konnte ich nur die obige nehmen Gemacht wurde eine bimax. OK 2mm vor und 1,5mm hoch, UK wurde dem OK angepasst. 10.01.2017 pre Op-Tag geschlafen habe ich gut. Ich stand auf und habe nochmal gemütlich mit meiner Frau und meinem 5monate jungen Baby gefrühstückt, und habe dieses auch sehr genosse. Die Emotionen kamen hoch weil mir bewusst wurde das ich die nächsten Tage und Wochen nicht mehr so mit meinem Sohn spiele konnte wie ich es bisher gemacht habe, und dann musste es raus und ich habe beide erst einmal in den Arm genommen und geweint. Anschließend fertig gerichtet und ab nach Pforzheim in die Klinik wo ich eingecheckt habt. 11.01.2017 Op-Tag Die Nacht habe ich soweit gut verbracht, konnte ganz gut abschalten und schlafen. Meine Op war für 09:00 Uhr geplant und so konnte ich auch einigermaßen ausschlafen. Essen und trinken ging leider nicht mehr, aber wirklich hunger hatte ich glücklicherweise auch nicht. Also ab unter die Dusche und frisch machen. Nochmals mit meinen Liebsten über Facetime gesprochen und dann kam auch schon die Schwester mit dem Hinweis: "Sie können sich dann umziehen, sie werden gleich abgeholt"! Und dann wurde es mir bewusst wohin ich gleich gebracht werde und dachte mir nochmal. "Willst du das wirklich?" Meine innerliche Antwort kam schnell. "Ja, 100% mit allen Hindernisse die dazu gehören". Ca. 10 Minuten später war es dann soweit, ich wurde zum Anästhesieraum chauffiert und mir wurde alles angelegt. Kanüle in Oberarm. Kanüle an den Arterien rechts und links und schon hieß es, Sie können jetzt an was schönes denken. Und da kam mir natürlich nur eines in Sinn. --> Meine Familie! Danach war ich weg und 5h später wachte ich auf der Intesivstation wieder auf, wobei, aufwachen fühlt sich doch nochmal anderst an Nun, ich lag da und mir wurde bewusst das ich es geschafft habe, ich müsse mich jetzt nur noch gedulden und jeder Tag der vergeht wird besser. An vieles kann ich mich nicht erinnern, nur das ich weiß das ich mehrmals den Raum gewechselt habe und das ständig einer reinkam und meckert was die Kollegen den ständig für einen scheiß machen. Leider war ich nicht in der Lage ihm freundlich zu sagen er solle doch bitte die F.... halten, ich will mich ausruhen Oder vielleicht habe ich es auch getan und wurde deswegen ständig verlegt hahaha, wer weiß wer weiß Nachdem ich am Entlasstag meine halbe Akte fotografiert habe konnte ich lesen das mein Chirurg kam und notizen zu meinem Zustand machte. Sowas wie "kräftiger Händedruck" "Beine heben ohne Problem" und so. Ich hoffe ich habe beim Bein heben nicht auch gepinkelt Mehr ist sicher an dem Tag passiert aber von mehr weiß ich nicht. 12.01.2017 1. Tag post-op Die Nacht war, wie konnte es anderst sein, bescheiden, irgendwie ist man weg und doch ständig wach. Aber sie verging und gegen 10uhr kam ich, nachdem mir die Magensonde gezogen wurde (war nicht schlimm aber schön ist was anderes), auf die normale Station. Leider nichts wie gehofft auf die private. Aber in meinem Zustand konnte ich das eh nicht so geniessen. Die fragte ob sie was für mich tun könne und bat sie mir mein Handy aus der Tasche zu geben, was sie auch tat. Dadurch konnte ich meine Liebsten informieren und schon erste Selfies schießen. Das die Op gut verlaufen ist wusste sie schon, da Dr. Paulo am Vortag kurz nach der Op, wie von mir gewünsch,t, meine Frau anrief und ihr das mitteilte. Später kamen sie noch zu besuch was einerseits gut war, andererseits natürlich auch anstrengend für mich da ich immernoch gut weg war von der Narkose und Co. Meine Frau konnte dann doch noch einen Platz auf der privaten Station organisieren und so bin ich nochmals umgezogen. Und dieser Umzug hat sich gelohnt, Einzelzimmer mit schönem großen Fernseher an der Wand und das allerwichtigste gaaaaanz viel Ruhe. Auch an diesem Tag habe ich viel geschlafen, sofern das möglich war und sich schlafen nennt, aber es hat gut getan und ich konnte die Zeit so vergehen lassen. Zusamennfassung Tag 2 - 6 post-op 13.01.2017 - 16.01.2017 Die Tage vergingen und es ging mir immer besser und ich war endlich wieder selbstständig. Konnte mich selbst waschen und mir selbst Wasser holen. An Tag 2 post-op kam der katheter raus (auch hier, nicht schlimm, aber werde ich nicht vermissen). Spazierend bin ich mehrmals täglich durch die Gänge gelaufen und mein Kreislauf hatte keine Probleme damit. Essen, trinken und alles andere klappte von Tag zu Tag besser und Stand heute. Ich fühle mich gut, wenn auch noch nicht top fit, Essen tue ich seit gestern schon Nudelsuppe was auch endlich mal gut stopft im Vergleich zu dem Fraß im KH, aber gut, mehr wie Brühe ging ja nicht rein, anfangs noch mit Spritze später mit Schnabelbecher, und seit heute mit einem normalen Esslöffel. Durch meinen Kleinen komme ich auch täglich raus und wir machen schöne Spziergänge. Das schlaucht zwar schon, aber tut mehr als gut. Heute hatte ich einen kleinen Weinanfall da mein Sohn mich anlächelt und ich nicht reagieren kann, und das ist meiner Meinung für mich das schlimmste an der ganzen Prozzedur. Ich kann nicht mit meinem Kleinen so spielen wie davor mit ihm sprechen und ihm vorsingen, aber er gibt mir auch die Kraft schnell wieder zu Genesen und mich zu normalisieren. Das Essen und Co. wird sicher auf Dauer langweilig, aber damit werde ich leben müssen und können. Ich bin überglücklich das ich die Op hinter mir habe. Zu keinem Zeitpunkt habe ich es bereut diese durchzuziehen auch wenn es nicht immer einfach ist. Und nun freue ich mich auf jede Verbesserung die ich täglich merken werde. Auch mit der Auswahl der Ärtze bin ich mehr als zufrieden. Das Team aus Ruit hat mich immer freundlich aufgenommen und konnte mir sämtliche Fragen beantworten. Berichte über Pforzheim die mir anfangs etwas Angst gemacht haben kann ich nicht bestätigen. Das Kh ist zwar nicht das schickeste und modernste aber sauber fand ich es allemal. Sowohl auf der normalen als auch der privaten Station. Auch die Krankenschwestern dort waren alle nett und freundlich und ich kann nichts negatives zu der Klinikg sage außer das sie für mich etwas näher hätte sein können Zum heutigen Tag kann ich sagen, ich würde diesen Weg jederzeit wieder gehen, denn die positiven Veränderungen sind einfach zu groß um nicht ein paar Wochen "zu leiden". Ich werde in meinem Bildertreat weiter berichten und dann auch Bilder posten. Also wenn ich Fragen habt, her damit. Entweder hier, im Bildertreat oder PN. Viele Grüße Löcki
  6. Hallo Zusammen, nun ist es bei mir soweit. Am 10.11.2016 werde ich in Pforzheim operiert. Ist noch jemand von Euch da? Morgen muss ich bereits rein für Vorgespräche und Untersuchungen. Bei mir wird eine OK Dreiteilung, Runtersetzung, Kippungen und eine UK Vorverlagerung gemacht. LG
  7. Hallo ihr lieben, ich lese seit längerem schon fleißig hier im Forum und wollte nun selbst eine Frage stellen. Also ich hatte am 17.08.2016 meine Bimax OP in Pforzheim. Operiert hat mich das MKG Team aus Ruit. Geplant waren eigentlich 5std. aber die OP hat 7Std. gedauert -.- Mein Oberkiefer wurde in drei geteilt und 6mm nach vorne und nach oben versetzt und mein Unterkiefer 3mm nach vorne verlagert. Morgen werden es drei Wochen Post-OP aber ich bin immernoch sehr angeschwollen. Lhympdrinage habe ich auch verschrieben bekommen. Das tut mir auch sehr gut aber wirklich gut geht es mir immer noch nicht Ich habe einen Splint im OK den ich 7 Wochen tragen muss und Gummis. Was mich sehr stört und demotiviert ist, das ich meine Lippen trotz großer Anstrengung nicht schließen kann...Wie lange hat es denn bei euch gedauert bis ihr euer Mund schließen konntet? Klar ist noch vieles Taub aber mich würde trotzdem interessieren wie lange das bei euch gedauert hat. Denn wie ich finde sind 3 Wochen schon eine lange Zeit aber es hat sich nicht wirklich viel getan...Ich kühle auch zuhause immernoch ab und an obwohl ich weiss dass das nicht wirklich was bringt.. Wäre über jede Antwort und Tipp dankbar
  8. Gibt es hier jemanden bei dem die gesetzliche KK die Kostenübernahme für die stationäre Behandlung in Ruit genehmigt hat? Meine KK hat den Antrag abgelehnt und meint, dass es auch keine Einzelfallentscheidung geben wird. Nun weiß ich nicht ob man dagegen noch etwas tun kann oder ob das aussichtslos ist. Hoffe mir kann jemand helfen Liebe Grüße
  9. Liebe Leser, ich möchte euch auch kurz von meiner OP berichten. Bei mir wurde eine GNE (Gaumennahterweiterung) durchgeführt. Operiert wurde ich in der Paracelsus Klinik Stuttgart-Ruit. Zuvor wurde mir von meinem KFO der Distraktor angefertigt und für die OP mitgegeben. Ich musste das Ding also glücklicherweise nicht schon vorher tragen, sondern es wurde während der OP eingesetzt. Aufnahme und Voruntersuchungen verliefen alle problemlos. Abends habe ich mir dann eine LMAA-Tablette eingeworfen und sehr gut geschlafen. Große Sorgen habe ich mir keine gemacht, lediglich vor der Narkose war mir etwas mulmig. OP-Tag: Ich wurde um 6.30 geweckt und habe nochmals eine LMAA-Tablette bekommen. Cool die Dinger . Ich war gleich um 8 Uhr dran und wurde von den Schwestern gegen 7.45 Uhr in Richtung OP gefahren. Dann rüber auf den OP-Tisch, 2 warme Decken über Bauch und Beine und rein in den OP-Saal. Es wurde mir die Braunüle gelegt und ca jeder fragte, was denn bei mir operiert werde. Ich hatte eigentlich gehofft, dass die das wissen . Dann ein kurzer Schock: Hinter mir hörte ich den Dialog wie ein neuer Kollege begrüßt wurde?!? Die werden sich doch wohl nicht kurz vor einer OP mal kurz begrüßen und dann loslegen. Ich kann es nicht mit bestimmter Sicherheit sagen, aber Narkosearzt erklärte dann jemandem von irgendwelchen Formularen und aus welchen Bestandteilen sich die Schlafmixtur zusammensetzt. Da war ich beruhigt. Das kann nur ein Student sein, der sich den ganzen Spaß mal anschauen darf . Ich kenne die genaue Mixtur leider auch nicht, denn nach Bestandteil Nr.1 (Schlafmittel) war ich sofort weg... Die OP dauerte ca. 1 h und es wurden neben der GNE auch alle vier WHZ gezogen. Kurz nach dem Aufwachen hatte ich leichte Schmerzen am OK und alles war taub. Das Schmerzmittel war aber top und nach gefühlten 2 sek war der Schmerz weg. Bin dann sofort wieder eingeschlafen und kann mich an die Fahrt auf die Station nicht mehr erinnern. Noch am selben Tag habe ich mich recht gut gefühlt. Ich war natürlich noch ziemlich müde, aber hatte keinerlei Schmerzen. post-OP: Nach der OP war ich noch 5 Tage auf Station. Jeden Tag ging es zur MKG-abteilung für die Kontrolle. Hier gab es keine nennenswerten Vorkommnisse. 4 Tage nach der OP wurde der Distraktor zum ersten Mal gedreht. Ich hatte dabei keine Schmerzen oder besondere Druckgefühle am Schädel. Leider kann ich den Schlüssel nicht selbst in das Loch einführen, da mein Gaumen einfach zu hoch ist. Das drehen mache ich dann aber doch lieber selbst. Ich drehe jetzt seit einigen Tagen und habe bereits eine Zahnlücke von ca 5 mm. Benötigt werden am Ende 10 mm. Das einzige was bisher nicht so optimal lief, war die Abstimmung zw. KFC und KFO bzgl. der Drehungen pro Tag. In der Klinik sollte ich 1mal morgens und 1mal abends drehen. Mein KFO meinte, dass die Patienten normalerweise 6x (!) am Tag drehen. Ich habe dann erstmal die goldene Mitte mit 4mal gewählt. Dieser Mittelweg hat die ersten Tage auch gut funktioniert. Leider hatte ich die letzten 3 Tage und vor allem Nächte starke Schmerzen nach dem Drehen. Auch die Erhöhung der Ibu-Dosis hat nicht geholfen. Ich war dann wieder beim KFO und kann nun die Drehzahl wieder auf 2x am Tag verringern. Juhuu! Keine Ahnung wer sich die Qual mit 6x drehen täglich antun möchte. Ich kann es mir bisher nicht vorstellen und werde gemütlich bis die 10 mm erreicht sind jetzt nur 2 mal täglich drehen. Das wars dann erstmal. Ich werde weiter berichten, wenn die nächsten Meilensteine anstehen. Ich bin bisher mit dem Verlauf, den Ärzten in der Klinik und meinem KFO sehr zufrieden. Hoffen wir, dass das so bleibt und ich in 1,5 Jahren von meiner erfolgreichen Bimax-OP berichten kann. Viele Grüße Chris