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8 Ergebnisse gefunden

  1. Guten Abend zusammen Nach langem hin und her möchte ich nun hier meine OP-Geschichte erzählen. Am 14.07.16 ist es für mich so weit. Die Vorbereitungen sind seit gestern im vollen Gange. Geplant ist eine OKVv und Gaumennahtschwächung. Durch eine zuvor eingesetzte GN-Erweiterungsapparatur soll der OK geweitet werden in der nachfolgenden Zeit. Der OK muss zudem geschwenkt werden in allen Ebenen. Da mein UK auch leicht schief steht, wie schief wird sch noch herausstellen, ist noch offen, ob es eine Bimax wird. Bis bald Hayley
  2. Hallo liebe Leute, ich hatte vor 2 Wochen (13.07.16) eine Oberkiefervorverlagerung. Es ist alles recht gut gelaufen und ich hatte gar keine Schmerzen. Ich wurde in Uniklinik Freiburg von Prof. Metzger operiert. Nun habe ich aber doch ein paar Sachen: Geschwollenes Gesicht: mein Gesicht ist am zweiten Tag nach op extrem angeschwollen. Nach und nach wurde es besser. Seit einer Woche verändert sich aber leider gar nichts. Die Schwellung will einfach nicht weg, trotz kühlen, fast im Sitzen schlafen und Drainagen bei Physiotherapeuten. Hat jemand Tipps? Mund öffnen: seit gestern darf ich die Gummis für kurze Zeit rausmachen. Nun habe ich das Problem, dass ich mein Mund fast gar nicht aufmachen kann. Wenn ich es versuche, dann schießt mir rechts unten am Kiefer ein Schmerz bis zum Ohr. Also, kann ich weiterhin nichts essen und auch ziemlich schlecht reden. Die Ärzte meinen, es sei alles in Ordnung und so weiter. Was kann ich tun? Nase blutet: meine Nase blutet immer noch. Es ist nicht mehr so stark wie am Anfang, ganz weg ist es leider aber auch nicht. Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen, zeitweise bin ich recht verzweifelt. Ich wünsche allen alles gute LM
  3. Da ich blöderweise erst im Nachhinein die Regeln gelesen habe, bitte ich darum, den Bericht vorerst zu löschen! Ich selbst kann das anscheinend nicht vornehmen. Ich werde dann denn vollständigen Bericht in Bälde mit Fotos und allen Informationen hochladen! Ich habe vor genau 6 Wochen endlich meine Kiefer-Operation hinter mich gebracht und hoffe mein kurzer Erfahrungsbericht hilft dem ein oder anderen. Die gute Nachricht vorab: Es war weitaus weniger schlimm, als ich mir das vorgestellt habe! Symptome: - Knacksen meines rechten Kiefergelenks seit ich 13 bin ( jetzt 26) - chronische Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen - offener Biss Mit 18 Jahren wurde mir zu einer Kieferoperation geraten, doch da ich regelmäßig an Kopfschmerzen litt und mich vorab über Alternativen informieren wollte, habe ich bis 23 mit dieser Entscheidung gewartet. Um meine Kopfschmerzen (und Gelenksschmerzen) in den Griff zu bekommen, habe ich folgendes ausprobiert: - Achtsamkeitskurs (MBSR) - Aqualizer (Schiene zur Entspannung) - Biofeedback - Physiotherapie, Osteopathie - Migräne-Tabletten/Ibuprofen - Sport Insgesamt hat mir alles, bis auf das Biofeedback, sehr geholfen meine Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen und vorallem etwas gelassener zu werden. Es zeichnete sich dennoch ab, dass eine Operation empfehlenswert ist, um die Kapseln des Kiefergelenkes zu schützen. Vorbereitung für die OP: - 2- Jahre Zahnspange - Logopädie Zur OP: Tag 1: Nachdem ich den Splint in der Innenstadt abgeholt hatte, musste ich Tag vor der OP ins Klinikum und die nötigen Formulare ausfüllen. Nehmt euch jemanden mit, denn die meiste Zeit wartet ihr an diesem Tag. Sobald ihr die Aufnahme hinter euch gebracht habt, dürft ihr das Gelände nicht mehr verlassen! Ich habe aus Stolz keine Schlaftabletten genommen, kann euch aber nur empfehlen, das zu tun! Denn insgesamt war ich nicht übermäßig aufgeregt und dennoch konnte ich ab 3 Uhr nachts nicht mehr schlafen. Da ist es aber zu spät für die Tablette gewesen.. Tag 2: Ich wurde geweckt, habe die LMAA-Tablette genommen und von da an war mir alles eigentlich relativ egal. Nach der Operation war ich sofort wieder orientiert und wurde wieder auf mein Zimmer geschoben. Ab da gabs dann jeden Tag Schmerzmittel, die wirklich super sind. Mein Kreislauf machte zwar noch nicht so mit, aber ich habe sowieso erst einmal viel geschlafen. Tag 3-6: In den folgenden Tagen schwoll alles an und die ersten zwei Tage/Nächte floß einiges an Blut nach, so dass ich mir ein Handtuch untergelegt habe. Zu Essen gabs Suppe, Suppe und in Milch aufgelösten Joghurt. Damit meine Zähne in den Splint rutschen, wurde ich quasi zugeschnürt mit den Gummis. Da das ganze sich sehr langsam bewegte, brauchte ich in erster Linie viel Geduld. Tag 8: Entlassung Da bereits viele OP-Berichte online sind, nur die Kurzfassung und ein paar Tipps/Hinweise: - Das Ärzte und Schwesternteam kümmert sich um alles Medizinische - Alltagspraktische Tipps braucht man aber nicht zu erwarten! - Dank der Schmerzmittel und der Anästhesiemittel, hatte ich nur wenige Schmerzen. Man braucht vorallem viel Geduld und Gelassenheit, um zu akzeptieren, dass man den Prozess der Heilung nicht beschleunigen kann. - man kann sich über eine Woche nicht die Zähne putzen, das kann sehr unangenehm sein. Ich habe eine Munddusche bekommen, die half ein wenig. Es ist sicher sinnvoll eine Woche vorher eine Zahnreinigung zu machen, aber auch ohne, habe ich keine Zahnentzündungen bekommen. - Man kann sich die ersten Tagen nicht die Haare waschen, das ist einfach zu anstrengend. Wer sich damit sehr unwohl fühlt, sollte ein Trockenshampoo mitnehmen. - der Splint hatte zur Folge, dass ich mehrere Tage im Krankenhaus nicht sprechen konnte. Stift und Papier sind sinnvoll. - Mit der OP ist der Kiefer noch nicht in der endgültigen, richtigen Lage! Deshalb ist es insbesondere in den ersten 6 Wochen wichtig, dass man regelmäßig zum Kieferorthopäden geht. Eingestellt wird der Kiefer mit den Gummis. Da die Chirurgen in der Klinik mir zu Entlassung die Gummis falsch gespannt haben, musste mein Orthopäde das wieder korrigieren! - Die Chirurgen neigen dazu, die Gummis sehr rabiat einzuhängen, so dass unnötige Schmerzen entstehen können. Es hat sich als absolut notwendig erwiesen, lieber einmal zuviel als zu wenig zum Kieferorthopäden zu gehen, der mir jedes Mal eine schmerzfreie Lösung anbieten konnte! - liebstes Suppengericht zuhause: selbstgemachte Kartoffelsuppe und später dann mit gelöffelter Leberwurst - exotisches Gericht: pürierte Asia-Fertignudeln - funktionierte und schmeckte erstaunlich gut - absoluter Fehlkauf: Babybrei: schmeckt scheußlich und ist viel zu wenig! Fazit nach 6 Wochen Alles in allem bin ich bis jetzt mit der Entscheidung sehr zufrieden. Das Team der Uniklinik Jena war professionell und freundlich und wie es scheint, ist das Ergebnis gut. Überraschenderweise habe ich seit dem Eingriff fast keine Kopfschmerzen mehr. Ob das an der vielen Freizeit oder tatsächlich an der neuen Kieferstellung liegt, wird sich zeigen. Große Partien meines Kinnes und der Unterlippe sind noch taub, aber seit der Operation ist schon einiges an Gefühl zurückgekommen. Manko waren die etwas unnötig grobe und bei der Entlassung falsche Hängung der Gummis bei den Nachkontrollen. Außerdem wurden die zusätzlich angebrachten Drahthaken nicht zurückgebogen, so dass ich in der Lippe eine Wunde hatte, mit der ich unbehandelt entlassen wurde. Auch dies wurde zum Glück von meinem Kieferorthopäden behoben. Geplante Entnahme der Titanplatten: Anfang 2017
  4. Hallöchen in genau 2 Wochen ist es soweit, dann ist meine OK Vorverlagerung. Während meine ganze Stufe auf Kursfahrt nach Berlin, Amsterdam und keine Ahnung wohin fährt, lieg ich im Krankenhaus aber das ist nur zweitrangig. Ich hätte noch ein paar fragen an die die schon fertig sind. Befindet sich hier vielleicht sein Sänger oder eine Sängerin die eine OK Vorverlagerung hatte ? Denn ich singe (https://www.youtube.com/watch?v=FvpH5zlfrEE) wen es interessiert , und ich habe 3-4 Wochen später eigentlich einen Auftritt, ist das möglich den zu singen oder eher nicht ? bzw. wie wird es generell mit dem reden sein ? Weil der Auftritt ist eigentlich ziemlich wichtig >.< Dann ist es ja im Krankenhaus immer ziemlich langweilig, wie habt ihr euch die Zeit vertrieben und wie lange ward ihr überhaupt im Krankenhaus drinnen, ich mein ich war jetzt nicht das erste mal im Krankenhaus aber das war sagen wir mal so die ganze male davor nie geplant gewesen sodass ich immer notfall beschäftigungszeug dabei hatte was es nicht wirklich gebracht hat :D. Und inwiefern wünscht man sich Besuch ? Sieht man so schlimm aus das man keinen will ? Liebe grüße Haihappen
  5. Guten Abend Ich war nun bei einem weiteren KC, der bei mir nur den OK operieren würde, vor allem deutlich nach vorn und geschwenkt. Nun soll der OK zudem geweitet werden, in dem die GN geschwächt wird und eine zuvor eingesetzte Quadhelix (gibt es die auch knochengetragen?! das meinte der KC nämlich...dann frage ich mich aber nun, wie der KO die einsetzen kann...--> kann mir das jemand erklären????) den Oberkiefer dehnen soll, also quasi im Anschluss an die OK-VV. Kennt das jemand so? Macht das Sinn? Kann eine Quadhelix den OK weiten, statt nur den Zahnbogen? Reicht eine QH nach einer GN-Schwächung dafür aus? Hatte schon zweimal erfolglos eine Quadhelix...die hatte immer nur den Zahnbogen schön nach außen gedrückt und sobald sie raus war, ist alles wieder eingefalle. das hatte ich dem KC auch erzählt und er meint daher, dass die GN bei der OP gechwächt wird und das die QH knochengetragen sei.... vlg, Hayley
  6. Hallo, ich lese bei euch schon seit gut einem Jahr mit. Seitdem ist auch bei mir ein chirurgischer Eingriff am Oberkiefer geplant da ich seit Geburt an unter einer Fehlstellung leide. Mein Oberkiefer ist bzw. war bis gestern 2-3 mm zu weit hinten, etwas schief und hinten war zu wenig Platz, weshalb ich meine Zunge auch nie nach oben hinverlagert habe, sondern die klebte mehr oder weniger immer auf den unteren Backenzähnen. Beim sprechen entstand deshalb ab und an ein nuscheln und es war sowohl funktional als auch ästhetisch nicht so das Wahre. Ich bin nun seit vorgestern im LKH Klagenfurt unter Behandlung von Prof. Santler. - Er ist der absolut beste auf diesem Gebiet und mein Erfahrungsbericht wird das ebenfalls widerspiegeln! Ein Absolut freundlicher, herzhafter Mann der auf dem Gebiet nunmal den absoluten Durchblick hat. Mittwoch: Eingecheckt bis 10, Röntgen / Bissabnahme und es wurden Fotos gemacht. Dann wollte mich auch schon der Prof. sprechen und wir sind ein wenig den Verlauf der OP durchgegangen. Es sollen alle 8er (Weisheitszähne) gezogen werden, der Oberkiefer hinten der länge nach durchgeschnitten, und 2-3 mm nach vorne versetzt und geschwenkt werden. Ich war trotz der genauen Beschreibung nicht sonderlich geschockt - ich fand es schlichtweg interessant. Danach wurde ich über die Risiken aufgeklärt und war zudem gleich erleichtert da der gute Mann das ja schließlich 5x die Woche macht und es nur in absolut seltenen Fällen zu mittelprächtigen Komplikationen kommen kann, die dann auch gut behandelt werden können. Somit war ich erst mal fürs erste beruhigt und musste dann zum Narkosearzt. Dieser gab gleich das OK und danach hieß es erst mal rumlungern oder auf der Station spazieren gehen. Zwischendurch wurde mir dann noch mal Blut abgenommen und ein Zugang gelegt. Tat nicht mal weh, hätte mir das viel schlimmer vorgestellt. Ab 15:00 bekam ich dann bescheid, dass ich der erste auf der OP Liste bin und morgen um 5:30 aufgeweckt werde. Ich musste mit Betaisodona duschen, und mir das sexy rückenlose OP-Kleid anziehen. Man war das scharf )) Und dann kamen auch schon zwei Herren und haben mich abgeholt. Ich legte mich auf deren Rollbett und bekam die LMAA Tablette, die eigentlich gar nix brachte. Ich muss aber auch sagen, ich war zuvor nicht sonderlich nervös da ich mir sicher war, dass ich in guten Händen bin und ich hab einfach nicht großartig über die OP nachgedacht. Das ist solchen Situationen glaube ich ohne hin das Beste. Ich hab es einfach genossen durchs Krankenhaus kutschiert zu werden und wurde dann im VW-Bus über das Gelände transportiert, zum OP Saal. Dort angekommen (also nicht direkt im OP sondern etwas davor), musste ich dann erst mal etwas warten und ich bekam eine blaue Decke in der mir zum erstaunen der Schwester ziemlich warm war. Dann ging es los. Sie rollte mich in den OP-Saal worauf hin ich nur noch die Narkoseärztin hörte "Wir narkotisieren Sie jetzt.." oder so ähnlich. Danach war ich auch schon weg, und so schnell wie ich weg war, war ich auch schon wieder da. Ich wachte im Aufwachraum auf und mir war erst mal etwas übel und mir ging der Kerl neben mir auf den Nerv weil der andauernd noch im Halbschlaf aus seinem Bett steigen wollte und das auch wirklich jedem Lautstark mitteilen musste. Ich fasste mir erst mal auf die Nase / Backen was mir aber daraufhin gleich von der Schwester untersagt wurde. Sobald sie sich umgedreht hatte, habe ich natürlich sofort wieder hingelangt um zu wissen wie sichs jetzt da so anfühlt. Ich habe gleich gemerkt, das im Mund jetzt was anders war, aber als ich dann tatsächlich mal ganz zu gebissen habe, bzw den Mund zumachte erschrak ich sehr. Mein kompletter Biss hatte sich absolut verändert. Ich hatte dank der Gummis eine relativ gute Führung aber dennoch war es sehr verwirrend und ich hab den ersten halben Tag einfach überhaupt nicht gerafft was jetzt was in meinem Mund ist. Schmerzen hatte ich absolut keine. Meiner Ober/Unterlippe war absolut beweglich (allerdings etwas eingetrocknet und eingerissen) und ich spüre absolut alles - ein bisschen "bizzeln" tuts zwar nebenbei bei Berührung aber alles in allem habe ich da absolut gar keine Einschränkungen, wie ich es ja hier oft gelesen habe. Ich war erst mal heilfroh. Auch die 4 Weisheitszähne hatte mir der Prof in einem Döschen mitgegeben. Fand ich toll von ihm, vor allem mal zu sehen was da so in einem drin war.. hoch interessant und wie groß die Dinger waren.. alter Schwede! Dann wurde ich erst mal wieder aufs Zimmer gebracht. Auch hier haben mich wieder zwei Männer mit dem VW Bus durch die Gegen kutschiert und der eine war einfach der absolute Brüller: Er meinte so ; "Was hamsen bei der Nase gemacht? Die is ja ganz schief?" - natürlich nur ein Spaß, aber in meiner Unsicherheit hats mich erst mal g'rissen, hab dann aber gleich mit ihm angefangen zu lachen und konnte gar nicht mehr aufhören! Und was soll ich sagen... mir ging es so gut, ich hab erst mal (eine halbe Stunde nach dem ich im Zimmer war) die Glotze angemacht, und mich selbst fotografiert. ,,Ich bin jetzt noch nicht so angeschwollen" dachte ich mir, und hab erst mal ein paar Fotos mit meinem Handy gemacht. Sah absolut top aus. Mein Profil bzw. mein Mittelgesicht hat sich durch die Korrektur stark ins positive verändert und ich war erst mal einfach nur erleichtert. Den Tag verbrachte ich dann mit TV gucken, trinken und sprechen. meine Freundin war zu Besuch gekommen und da haben wir erst mal Karten gespielt. Sprechen geht absolut immer. Es ist zwar momentan etwas anstrengend, weil ich mir heute(1 Tag danach) neue Gummis rein gemacht habe und auch sonst ist man nach so etwas nicht die größte Laberbacke, aber es war absolut Ok. Die erste Nacht war etwas zach.. ich bin erst so gegen halb 1 eingeschlafen, und ich hab erst mal das Bett vollgeschwitzt da ich mich anscheinend zu großzügig eingedeckt hatte am Abend. Die Nachtschwestern bezogen es mir dann schnell neu.. war mir natürlich unangenehm aber was soll's. Ich hab mich dann den Rest der Nacht mit Eisbeuteln eingedeckt und dann hatte ich bis zum Frühstück um 7 eine ruhige und angenehme Nacht. Danach war Visite, und den Vanillepudding den es heute gab habe ich nachdem entfernen der Gummis schon mit einem großen Löffel (!!!!!) gegessen. Die Schwellung ist natürlich erstmal etwas stärker geworden über die Nacht. Ich selbst würde sagen ich hab eine Ähnlichkeit zu Spongebob in Rund. Aber was ich zu der ganzen Sache bis jetzt sagen kann ist, das es absolut nicht schlimm ist und ich absolut froh bin mich für diesen Schritt entschieden zu haben. Ich kann jedem, der das gleich vorhat einfach nur Mut machen. Ich werde am Sonntag entlassen und bin absolut putzmunter. Natürlich.. die ersten Tage sind stark Personenabhängig, die anderen haben ein mal ein paar Schmerzen aber was ich so von den anderen hier gehört habe geht es denen gleich wie mir. Selbst wenn ich mich für die nächsten 6 Wochen nur von Brei ernähren muss.. Das ist alles halb so schlimm. Schmerzen / Einschränkungen habe ich bis auf die Schwellung eigentlich überhaupt nicht und bin ab Anfang der übernächsten Woche wahrscheinlich sogar schon wieder halbwegs Gesellschaftstauglich. Zumindest fühle ich mich so! Also dann, lg
  7. Hallo, bin 25 Jahre und habe ein riesen Problem bzw. benötige die Einschätzung eines Dritten. Bevor ich mein Problem schildere, hier kurz meine Vorgeschichte: Ausgangslage: Unterentwicklung des Unterkiefers resultierend in einem sehr starken Überbiss und stark fliehendem Kinn 2008: 1. OP, Unterkiefervorverlagerung zur Korrektur des Überbisses (Überbiss hat sich mittlerweile wieder auf ca. 1 cm vergrößert) 2009: 2. OP, Kinnplastik durch simple Vorverlagerung (also ohne Beckenkamm o.ä.); Kinn dannach aber immernoch fliehend, aber deutliche Verbesserung des Profils 2010: 3. OP - die PROBLEM-OP -, (neuer, junger Arzt), erneute Kinnplastik, diesmal aber mit Beckenkamm; Entäuschung meinerseits: horizontale Position des Kinns unverändert, stattdesses vertikale Verlängerung des Kinns Anfang diesen Jahres: 4. OP, Materialentnahme Nun zu meinem Problem: Seit der 2010er OP habe ich den Eindruck und da bin ich mir auch sehr sicher, dass meine Unterlippe nach unter "verrutscht" ist. D.h. im entspannten Zustand bedeckt meine Unterlippe gerade einmal - wenn überhaupt - die Hälfte meiner unteren Zahnreihe! Wie man sich unschwer vorstellen kann, erschwert das den Lippenschluss ungemein (der Überbiss spielt da natürlich auch eine Rolle). Um meine untere Zahnreihe zu bedecken, muss ich die Unterlippe unnatürlich, unter Zuhilfenahme der Muskulatur, nach oben ziehen und da bin ich schon fast beim Maximum angekommen! Über die Operlippe kann ich meine Unterlippe jedenfalls nicht ziehen. Nach unten hin sieht die Sache natürlich anders aus: ich glaube soviel Zahnfleisch kann keiner zeigen ^^ Ich hatte die behandelnden Ärzte auf diese Problematik bereits vor meiner 4. OP hingewiesen, wurde aber irgendwie nicht richtig ernst genommen; die Narben sollten etwas gelockert werden: Verbesserung Fehlanzeige. Auch nach der OP habe ich nocheinmal nachgehakt, aber wieder keine klare Aussage. Mir wurde dann nach langem hin und her eingeräumt, dass man ggf. eine weitere OP durchführen könnte, bei der man die Kinnspitze abermals trennt und nach oben/vorne verschiebt - und das obwohl mir vor der Materialentnahme gesagt wurde, dass bei mir alles ausgereizt sei?! Hätte man mir das nicht vor der 4. OP anbieten können?! Da hätte man die Materialentnahme ja gleich damit verbinden können. Ich bereue die 3. OP jedenfalls ungemein, aber nach der starken Verbesserung durch die 2. OP hatte ich mir halt soviel von einer weiteren Kinnplastik, somal mit Beckenkamm (!), versprochen Was meint ihr/was ist euer Eindruck: Ist es überhaupt möglich, dass aufgrund der Kinnverlängerung der Ansatz der Unterlippe "verrutscht" ist? Selbst mein Kieferorthopäde ist sich dahingehend nicht sicher. Hochziehen mit den Fingern bringt übrigens auch nicht viel, der Ansatz ist wie festgetackert (aber zumindest das sollte doch normal sein?). Wie soll ich jetzt weiter verfahren? Mich nochmal in derselben Klinik vorstellen/bei einer anderen Klinik vorstellen; aber was ist dann eigentlich mit den zusätzlichen Kosten für die weiteren zwei (Materialentnahme nicht vergessen!) OPs? Meine Behandlung ist ja abgeschlossen. Ich weiß echt nicht so recht weiter. Besten Dank im Voraus.
  8. Hallo zusammen , Ich hatte am 22.04.2013 meine Unterkiefer-Vorverlagerung im St. Josefhospital in Krefeld Uerdingen. Am 21.04.2013 wurde ich morgens aufgenommen. Es wurde noch ein Röntgenbild von hinten erstellt, eine Blutabnahme gemacht, über die Operation aufgeklärt und es fand noch ein Anästhesiegespräch statt. Außerdem wurde auch ein Splint hergestellt und angepasst, welcher jedoch am Tag der OP morgens nochmal erneuert wurde, weil der Chirurg noch nicht 100%ig zufrieden war. (Was irgendwie das Gefühl von Sicherheit gab, da nicht einfach drauf los operiert wurde. Am nächsten Tag sollte ich die erste sein die operiert wird, jedoch kam noch ein Notfall dazwischen und auch die neue Anpassung des Splintes brauchte seine Zeit. Um ca. 12 Uhr wurde ich dann in den OP geschoben, nachdem ich den Morgen, dank der "Leck-mich-am-Arsch"-Tablette, die meiste Zeit geschlafen habe. Die OP dauerte laut der Aussage des Assistenzarztes 3h 15min. Aufgrund meines sehr starken und kräftigen Unterkieferknochens hatten die Ärzte wohl eine menge Arbeit diesen Z-förmig, an beiden Seiten, zu durchtrennen. Die geplante OP-Dauer lag nämlich bei ca. 2h. Wenn ich mich recht entsinne wurde ich gegen 16Uhr im Aufwachraum wach wo mir die Sonde gezogen wurde, welche wohl dazu diente das Blut aus meinem Magen zu holen falls sich dort welches gesammelt hätte. Hat sich aber nicht, deswegen wurde sie direkt gezogen. (Keine schöne Prozedur aber eine Sache von 5 mal schlucken und raus ist das Ding.) Um 16:40 lag ich wieder auf meinem Zimmer, wo ich ein Shirt angezogen bekommen habe und mit der Schwester auf Toilette konnte. Ich habe wohl "gequatscht" wie ein Wasserfall und man konnte mich recht gut verstehen. (Besser als am 1. und 2. Tag-post-op). Jedoch kann ich mich selbst nicht mehr so genau an alles Gesagte erinnern. Ich bin dann auch früh eingeschlafen bis zum nächsten Tag. Ohne Schmerzen!! Dazu muss man sagen: Ich habe nach der OP kein Schmerzmittel genommen. Lediglich das Antibiotika welches jedoch kein Schmerzmittel in dem Sinne ist. Die ersten Tage nach der OP sind natürlich kein Erholungsurlaub jedoch ist es definitiv auszuhalten. Direkt nach der OP bekam ich eine Kühlmaske welche angenehm kühlt und ein ständiges und nerviges Kühlakkuwechseln erspart. 1. Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung nimmt zu - Unterlippenschwellung geht zurück - durch eine Schnabeltasse Wasser trinken geht - Kakao durch Strohhalm trinken geht, jedoch habe ich keinen "Hunger" darauf. Die erste Nacht habe ich durchgeschlafen. Ich denke die Narkose hat dort stark zu beigetragen. Das Kopfteil war erhöht und ich soll auf dem Rücken schlafen. Die Kühlmaske ist zwar recht laut, jedoch ist es sehr angenehm nicht selbst Kühlakkus anzuhalten. Ich creme mir mehrmals am Tag die Lippe mit Wundsalbe ein, da diese durch die Op ein paar kleine Risse bekommen hat, wie bei trockenen Lippen. Der Besuch hat sich die Schwellung stärker vorgestellt ( am 3.Tag post-op haben sie eingesehen das es noch schlimm geworden ist von der Schwellung her ). Ich bin minimal blau an den Wangen und kann schon Toilettengänge und das Waschen ganz alleine übernehmen. Jeden Tag war Chefarztvisite und man musste zur Wundversorgung bei der man immer ein nettes Feedback des aktuellen Standes bekam. Der Splint wird durch Gummis fixiert so das ich die Zähne nicht auseinander bekomme. 2.Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung nimmt zu - Unterlippe sieht abgesehen von ein paar kleinen Rissen wieder human aus - trinken durch Schnabeltasse funktioniert - es gibt täglich Suppe und flüssigen Joghurt doch der Appetit hält sich in Grenzen - Gefühl in Kinn, Lippe, Wange vorhanden jedoch alles noch recht taub und es kribbelt ein wenig. Die zweite Nacht war etwas durchwachsener da ich öfter wach war, weil ich nicht so gut auf dem Rücken schlafen kann. Die Schwellung wird dicker und gelber und zieht bis kurz hinters Ohr. Ich werde schon mobiler zu Fuß und kann mit dem Besuch auch eine kleine Runde bis zu einem kleinen innenliegenden Teich im Eingangsbereich machen. Ich fühle mich "gut", jedoch noch sehr schlapp und schlafe viel. Da ich keine Schmerzen habe lässt sich alles gut aushalten. Der Splint wird immer noch durch Gummis fixiert sodass ich die Zähne nicht auseinander bekomme. 3. Tag post-op Immer noch keine Schmerzen! - Schwellung hat den Höhepunkt erreicht - Unterlippe wieder ganz normal - Trinken ist immer noch durch Schnabeltasse und Strohalm möglich - Suppe, Suppe, Suppe, die alle wieder ungetrunken zurückgegeben werden da einfach kein Appetit aufgrund der Anstrengung diese durch den Strohalm zu schlürfen. Ich durfte endlich vorsichtig duschen!! Mir wurden in der Op zwei Drainagen in die Wunden eingebracht welche überschüssiges Blut aufnehmen. Diese wurden an diesem Tag gezogen - tat nicht weh, war etwas unangenehm aber keinesfalls schmerzhaft. Ohne diese zwei Blutgefässe war alles auch direkt viel angenehmer. (Kein lästiges mitschleppen ins Bad oder zur Wundversorgung etc.) Es wurden Röntgenbilder erstellt, von hinten, von der Seite und einmal so ein "Panorama" von dem Kiefer. 4. Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung stagniert - Trinken möglich aus dem Glas auch wenn es nicht immer so gut geht und mal was daneben läuft - Ich ernähre mich von Kakao. Mir geht es körperlich ganz gut. Die Nächte sind mühsam da ich stündlich wach werde da das Bett von Tag zu Tag unbequemer wird und ich lieber auf der Seite als auf dem Rücken schlafen würde. Der Splint wird etwas gelockert (nicht so viele und nicht so stramme Gummis). Jedoch stellt sich am nächsten Tag raus, dass mein Weichgewebe (Muskeln) zu sehr gegen den neuen Biss arbeiten und es keinen Sinn hat den Biss zu lockern und den Splint drin zu lassen da dieser immer verrutscht. 5.Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung geht langsam zurück jedoch ist sie ganz warm und der Verdacht auf einen Infekt ist nicht auszuschließen -Trinken klappt immer besser Der Splint wird entnommen und es wird versucht meinen Biss mit Gummis zu fixieren. Jedoch ist dies eine schwierige Sache da ich so einen starken Muskel habe der sehr dagegen arbeitet. Es wird fast stündlich danach geschaut und neu fixiert. Die kommende Nacht habe ich deswegen Schmerzen, weil die Schneidezähne so stark aufeinander gepresst werden und ich lasse mir vom Stationsarzt, der extra den Oberarzt mit einbezogen hat, die Gummis etwas lockern was zur direkten Schmerzlinderung führt und ich kann enspannter einschlafen. 6.Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung geht zurück und wird gelb Der Oberarzt entscheidet meinen Kiefer mit weniger Gummis zu fixierenm da die Schwellung verhindert dass sich die Muskeln und das Weichgewebe an den neuen Biss gewöhnen. Ich bekomme immer noch zweimal täglich Antibiotika. Eigentlich hieß es, dass ich am 5. bzw 6. Tag post-op bereits nach Hause gekonnt hätte, aber die Schwellung, die Wärme in der Schwellung und die Problematik mit der Fixierung haben mich noch bis zum 8. Tag post-op im Krankenhaus gehalten. 7. und 8. Tag post-op Keine Schmerzen - Schwellung geht nur langsam zurück. Ich liege die Zeit im Krankenhaus ab und bekomme zum Glück viel Besuch. Ich kühle weiterhin mit der Kühlmaske und zusätzlichen Kühlpads. Ich soll nicht allzu viel reden, da dies nicht förderlich für das abklingen der Schwellung ist. Jetzt wird jeden Tag entschieden anhand der gegebenen Schwellung und Wärme und des Bisses, wann ich nach Hause darf. Am 8. Tag post-op durfte ich dann endlich nach Hause. Heute, zwei Wochen nach der OP, habe ich angefangen weiche Kost etwas zu kauen mit den Eckzähnen. Vorher war nur Kartoffelpürree, Suppe, Joghurt und Eis möglich. Da macht etwas festeres richtig Freude! Ich habe leider einen Ausschlag bekommen nachdem das Antibiotika abgesetzt wurde, wogegen ich Cortison bekomme. Ich hoffe es wird schnell besser. Einen Tag nach der Entlassung hatte ich einen Termin bei meinem KFO, der sich einen Überblick der Lage gemacht hat. 3 Tage nach der Op hatte ich einen Kontrolltermin in der Ambulanz des St. Josefkrankenhauses, wo schon ein paar Fäden gezogen wurden (Die Schwellung ließ noch nicht zu dass alle gezogen wurden.) Heute hatte ich einen erneuerten Termin beim KFO der sagte das sich der Biss recht gut stabilisiert. Jedoch ist angedacht Physiotherapie anzugehen, damit meine Muskeln sich entspannen und den Biss besser annehmen. In einer Woche werden dann die restlichen Fäden in der Klinik gezogen,bei dem dann nochmal geschaut wird ob alles gut verheilt. Alles in Allem läuft es also ganz gut und ich würde es noch Mal genau so machen, auch wenn die Schwellung nicht wirklich besser wird momentan. Aber das Ergebnis ist jetzt schon zu erkennen und Freunde bzw Bekannte finden es ganz gut. Aber das ganze Ergebnis sieht man ja erst in ein paar Wochen/Monaten. Ich bin also jetzt in der 3. Woche nach der OP und diese Woche noch krank geschrieben bzw. habe ich noch eine AU. Mir geht es aber schon recht gut und freue mich ab Montag wieder mit der leichten Arbeit beginnen zu können. Bis dahin noch etwas kühlen und den Kopf nicht der Sonne aussetzten, keinen Sport treiben und vorsichtig ans Essen rantasten. Falls ihr noch Fragen habt - nur zu! Der Bericht ist recht lang geworden aber hoffentlich auch für viele interessant. Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten. Eure Kössy