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10 Ergebnisse gefunden

  1. Hallo zusammen! Ich habe das Forum schon durchforstet, aber finde leider nicht alle Antworten auf meine Fragen. Ich habe einen Unterbiss und einen unterentwickelten Oberkiefer und bin seit einem Jahr in Kieferorthopädischer Behandlung, damit meine Zähne auf die Bimax op vorbereitet werden. War vor der Behandlung schon zur Vorstellung in der Uniklinik Münster. Im mai ist die Kieferorthopädische Behandlung voraussichtlich abgeschlossen. Meine Fragen 1. wie geht es dann weiter? Überweist der kfo mich dann wieder zur Uniklinik? Was passiert dort? Wird dann, wenn alles gut soweit ist, direkt ein Op Termin festgelegt? 2. Wie lange dauert es im Schnitt bis man einen Termin bekommt? 3. In meinem Behandlungsplan steht "präoperative Logopädie". Muss mich mein Kfo zur einem Logopäden überwiesen, oder wie läuft das? Entschuldigt die vielen Fragen. Ich bin mir auch sicher, dass einige von denen mein Kfo beantworten könnte, den seh ich aber nur alle 6 Wochen und leider hab ich auch nicht so das Vertrauen zu ihm. Er ist sehr wortkarg und unkommunikativ. Danke schon mal im Voraus!
  2. Hallo liebe Mitstreiter! Da sicher nicht jeder mein Tagebuch liest, poste ich meine Logopädie-Erfahrungen auch mal hier. Ist sicher für den einen oder anderen interessant und... wer weiß, vielleicht auch hilfreich. Also, seit drei Wochen gehe ich jetzt wieder zur Logopädin, weil... 1. mein Schluckmuster nicht stimmt 2. die Zungenruhelage nicht stimmt 3. mein ganzes "Gestell" irgendwie aus den Fugen geraten zu sein scheint -> ab Schultern aufwärts alles verspannt. Folgen: Kopfschmerzen, Schwindel und wasweißichnochalles. In der ersten Stunde erstmal Besprechung, was alles so los ist bei mir. Hausaufgabe: Schlucken und Zungenruhelage trainieren (wie das sein soll, weiß ich noch von der ersten Logopädenrunde 2015). Außerdem soll ich jedesmal, wenn ich mich räuspere, einen Schluck Wasser trinken. Zwei Effekte: ich räuspere seltener (weil bewusster) und trinke mehr. In der zweiten Stunde geht's schon ans Eingemachte: meine total verspannte Gesichts/Hals/Zungen/Kehlkopfmuskulatur soll entspannt werden. Dazu hat sie mir folgende Übungen gezeigt, die ich dreimal täglich machen soll. 1. mit der Zunge langsam im Kreis die Lippen ausstreichen, Mund dabei möglichst geschlossen - in jede Richtung 10x 2. mit der Zunge in die Wange drücken, Mund dabei möglichst geschlossen - jede Seite 10x 3. bei leicht geöffnetem Mund/entspanntem Unterkiefer mit der Zunge fest am Gaumen nach hinten streichen; dabei den UK möglichst nicht nach vorne schieben - 10x 4. Mund auf, den Unterkiefer locker nach unten klappen, mit der Zungenspitze an die unteren Schneidezähne und dann (UK bleibt ruhig!) mit der Zunge nach vorne drücken, bis sie sich nach vorne rauswölbt. 10x. Diese Übung finde ich besonders schwer, mache sie vor dem Spiegel. 5. Lippenflattern zur Entspannung 6. Herzhaftes Gähnen erwünscht, soll super zur Entspannung sein Außerdem soll ich auf meine Körperhaltung achten. Ich sitze nämlich nicht gerade und strecke das Kinn etwas nach oben (anscheinend eine typische Computerarbeiterhaltung); das (auch) führt dazu, dass meine Muskulatur meinen Kopf halten muss, was Verspannungen fördert. Ich muss mir also angewöhnen, meinen Kopf ein bisschen nach unten zu neigen, was sich für mich (nach wie vor!) irgendwie falsch anfühlt. Diese Übungen habe ich an dem Abend nochmal gemacht und am nächsten Tag in der Früh gleich wieder. Es fällt auf, dass sich mein Gesicht irgendwie "durcheinander" anfühlt. Außerdem ist mir an dem Tag furchtbar schwindlig, viel mehr als sonst. Ich glaube, dass das von dem ungewohnten "Gesichtssport" kommt. Zusätzlich steigern sich meine Kopfschmerzen bis zum Abend enorm, nicht schön. Am nächsten Tag ist es aber schon besser. Gestern war ich dann in der dritten Stunde. Ich sollte berichten und meine Übungen vormachen. Insgesamt ist die Logopädin zufrieden mit mir. Meine Zungenruhelage passt aber noch nicht (dauert auch eine Weile), die Zunge drückt zwar schon nicht mehr voll gegen die Zähne, sondern nur noch seitlich. Muss daran arbeiten, dass die Zunge noch ein bisschen weiter hinten liegt. Muss mich ständig darauf konzentrieren und mich disziplinieren. Die Logopädin meint, ich würde weniger räuspern. Ich bemühe mich. Es gibt weitere Übungen, die ich zusätzlich zu den vorigen 3x täglich (wenn möglich) machen soll: 7. die Faust unten ans Kinn legen und den Unterkiefer gegen den Druck der Faust gerade (wichtig, ich bewege den Kiefer nämlich auch nach vorn!) öffnen. Dann locker schließen. 10x 8. den UK locker hängenlassen, den Kopf nach vorne/Kinn zur Brust und den Kopf schütteln, also den Kiefer "ausschütteln" (Achtung, nicht zu fest und zu lang, sonst wird einem echt schwindlig!) 9. UK locker hängenlassen, die Hände vor der Brust zusammenpressen und die Arme vor/zurück schütteln - so wird der Kiefer auch auf dieser Achse ausgeschüttelt 10. Unterkiefer locker, schnell "FÄFÄFÄFÄFÄ" sprechen (Obacht, bei der Übung schaut mal selten dämlich aus!) 11. Unterkiefer locker, schnell "BLABLABLABLA" sprechen (hier sieht man nicht minder doof aus!) 12. Kiefer mit den Fingern ausstreichen, Gesicht/Hals mit den Fingern (Handgelenke locker) ausklopfen. Muskeln am Kiefer/Halsübergang nicht vergessen Ergänzung zu Übung 3: Bei der Übung sollte ein Gähnen entstehen. Mit der Zunge nach Möglichkeit so weit am Gaumen nach hinten streichen, bis sie den weichen Gaumen erreicht. Dadurch muss man schnell gähnen. Seitdem gähne ich jedesmal bei der Übung. Mit den Übungen bin ich erstmal ordentlich beschäftigt, versuche sie dreimal am Tag unterzubringen, was in der Arbeit z.T. etwas schwierig ist. Zweimal täglich schaff ich aber auf jeden Fall! Auch heute wieder (mit den zusätzlichen Übungen) gefühlt schwindliger als sonst. Ich sehe das als positives Zeichen. Bei meinem nächsten Termin beim KFO im Januar werde ich mir vielleicht doch schon wieder Physiotherapie verschreiben lassen. Die war ja bisher mehr ein Kampf gegen Windmühlen (ich hab ja immer fleißig Verspannungen nachgeliefert), vielleicht ist sie aber doch eine gute Ergänzung zu meinen tollen Übungen. Mal schauen. Weitere Erfahrungen/gelernte Übungen etc. folgen. LG vom Widderle
  3. Hallo zusammen, wegen meines Überbisses und einer Zahnlücke zwischen 11 und 12 habe ich mich vor vier Jahren in KFO-Behandlung begeben (ich bin 36). Ich habe mich für Invisalign entschieden. Nun, nach fast 70 Schienen und vier Jahren Behandlungsdauer habe ich einen Zustand erreicht, der optisch ok ist. Der Überbiss ist nicht weg, aber die Zahnlücke. Dafür ist der Biss nun okklusal nicht mehr gut, aber akzeptabel. Im UK habe ich einen Retainer und eine OK- und UK-Schiene für nachts. Die OK-Schiene hat gleichzeitig einen Metallbügel, der verhindert, dass ich die Zunge nachts nach vorne gegen die OK-Frontzähne drücken kann. Aufrgund meines falschen Schluckens (Zunge drückt gegen die Frontzähne dabei) und meiner falschen Zungenruhelage habe ich mich auf Anraten des KFO außerdem in logopädische Behandlung gegeben. Eine Zungen- und Lippenkräftigung wurde erreicht, auch ist das Problem nicht mehr so schlimm - die Zunge ist nicht mehr permanent vorne, wenn ich mich beim Schlucken konzentriere und anstrenge bleibt die Zunge auch am Gaumen dabei. Das ist aber auch genau der Knackpunkt: Das unbewusste Schlucken und die Ruheposition wurden durch die Logopädie nicht verändert. Nun habe ich auch den KFO und den Zannarzt gewechselt und beide raten mir dazu, hier nochmals daran zu arbeiten. In meiner Stadt gibt es kaum Logopäden, die mit Erwachsenen arbeiten. Darüberhinaus gibt es auch - nach Internetrecherche- auch keine spezialsierten Logopäden, die zB auch MFT anbieten. Für weite Fahrten in andere Städte fehlt mir die Zeit (ich bin beruflich sehr eingespannt). Daher nun die Frage an dieses Forum: Gibt es vielleicht gute Bücher/ Anleitungen, die es einem ermöglichen, durch Selbsttraining das richtige Schlucken und die Ruheposition zu erlernen? Ich bin sehr sportlich und ehrgeizig, habe ein gutes Körpergefühl, insofern kann ich mir vorstellen, dass ich das - eine sinnvolle und empfehelenswerte Anleitung vorausgesetzt- auch hinbekäme. Fraglich ist nur, ob es eine solche Anleitung überhaupt gibt. Mein früherer KFO meinte immer nur, ich soll halt richtig schlucken üben, ein paar Mal am Tag. Unnötig zu sagen, dass das nicht geklappt hat. Danke für Eure Hilfe im Voraus! Viele Grüße Phönix80
  4. Hallo liebe Leute, ich habe gestern eine Überweisung zur Logopädie von meinem KFO erhalten. Grund dafür ist mein falsches Schluckmuster (Zunge lümmelt im UK herum und hat einen offenen Biss erzeugt). Laut seiner Meinung, sollte erst das falsche Schluckmuster behoben werden, bevor mit der Behandlung begonnen wird - was für mich in Ordnung ist. Nun meine Frage ans allwissende Forum: wer kennt eine gute Logopädin/Logopäden in Wien, die/der auf MFT spezialisiert ist? Ich bin für jeden Tipp dankbar! Liebe Grüße euer Knackinator
  5. Hallo zusammen, wer von euch hat Erfahrungen mit dem Face Former und einer festen Zahnspange?? Hatte vor 9 Monaten eine Bimax - jetzt würde ich gern mit dem Face Former Übungen machen, da mein Mundschluss noch zu wünschen lässt ... Habe den Face Former schon länger, doch nie benutzt, da ich mir nach der OP und der festen Spange nie sicher war. Habt ihr Erfahrungen? Viele Grüße Bia
  6. Hallo zusammen (sorry schonmal für den langen Bericht), ich treibe mich schon länger im Forum, bin aber seit heute registriert und wollte einen Erfahrungsbericht von meiner Bimax Op schreiben. Bei mir sollte durch die Operation der Unterkiefer nach vorne verlagert werden. Der Oberkiefer sollte minimal zurückgesetzt und geschwenkt werden. Meine Zahnspange habe ich bereits seit 2 Jahren, bevor ich diese allerdings bekam sollte ich zur Logopädie da ich falsch geschluckt habe. Ich war nicht besonders erfreut aber nach einem halben Jahr lag die Zunge wo sie sollte und die Behandlung konnte beginnen. Einige Wochen vor der OP hatte ich einige Termine zur Voruntersuchung, Eigenblutspende, Bissabdruck sowie Röntgen. Meine Operation sollte dann am 29.04.2016 sein. Ich wurde bereits am 28.04.16 stationär aufgenommen und sollte um 10.00 Uhr morgens in der Uniklinik erscheinen. Toll dachte ich mir... meinen letzten Tag darf ich also komplett im Klinikum verbringen. Naja ich meldete mich an, ging zum Anästhesie-Gespräch und bekam auch ein Bett in einem zwei Bett Zimmer. Mein Bettnachbar wurde 4 Tage vor mir operiert und man sah es im auch an, die Angst packte mich langsam und ich versuchte mich abzulenken. Das Zimmer und das Klinikum allgemein ist wirklich modern und sehr sauber und die Aussicht war der Hammer! Immerhin etwas. Abends fragte ich die Schwester noch, um wieviel Uhr ich operiert werde, sie teilte mir mit das ich der erste sei (Gottseidank!). Somit blieb nicht viel zeit noch nervös zu sein. Ab Mitternacht sollte ich nichts mehr trinken und essen. Am OP-Tag wurde ich dann um 06.00 Uhr von der netten Schwester geweckt. Ich bekam OP-Kleidung und sollte mich fertig machen, um 7.00 Uhr sollte ich nämlich vorbereitet werden. Ich habe mich angezogen, nahm die Beruhigungstablette und legte mich wieder ins Bett. Ich war doch ziemlich Nervös. Dann kam auch schon die Schwester und schob mich irgendwo hin, dort wurde dann ein Zugang gelegt usw. In dieser Spanne kann ich mich an nicht so viel Erinnern, ich weiß nur das sowohl die Ärztin als auch die Assistentin super nett und sehr kompetent waren. Alles hat geklappt und schon war ich weg, noch bevor ich in den OP geschoben wurde. Als ich wieder auf der Intensivstation wach war, ging es mir extrem schlecht. Ich habe nur mitbekommen das meine Familie und Freund da war, mehr nicht. Überall waren Schläuche, ich wurde übrigens verdrahtet und ich konnte nur durch den Mund atmen, es war einfach schrecklich. Meine Operation hat 6,5 Stunden gedauert und ich habe 2,2 Liter Blut verloren. Ziemlich viel, zum Glück hatte ich vorher zwei mal Eigenblut gespendet und somit konnte es ausgeglichen werden. Die erste Nacht war der Horror. Ich bin Nachts wach geworden und mir war extrem Schlecht. Ich habe 3x etwas gespritzt bekommen aber es hat nichts gebracht. Irgendwann merkte ich, dass ich nun brechen muss. Ich habe sofort auf den Knopf gedrückt und als der Krankenpfleger da war, habe ich angefangen Blut zu brechen. Es war auch ziemlich viel. Es kamen 2 Pfleger zur Hilfe und 2 Ärzte. Ich habe in der gesamten Nacht 3x Blut gebrochen. Ein Pfleger wollte dann den Draht aufschneiden, aber vor Panik das ich nochmal operiert werden müsste, habe ich ihn weggeschubst. Ich bekam Mittel damit die Wunden aufhören zu Bluten, aber es war altes Blut aus meinem Magen, welches ich während der OP verloren hatte. Es war einfach so viel, dass die mit dem Absaugen nicht nach kamen. Ich bekam nochmal etwas und ab da wurde es besser. Die Ärzte meinten auch, dass der Draht nicht entfernt werden sollte und man abwarten müsste, dass das restliche alte Blut rauskommt. Ich hatte nun wahnsinnige Angst und bekam auch einige Panikattacken. Das Licht haben die Pfleger angelassen und das Radio angemacht, damit ich wieder runterkomme. Hier muss ich ein Lob an die Pfleger und vor allem an die Ärztin geben. Sie hat sich (trotz Blut) neben mir hingesetzt und mich getröstet, und mir Mut zugesprochen. Naja ich habe mich auch geweigert mich hinzulegen, aus Angst das ich wieder Blut schlucken würde. Ich habe also die restliche Nacht im sitzen geschlafen. 2. Post Op Tag: Heute bin ich auf die normale Station verlegt worden, meine Werte waren wohl trotz Horror Nacht gut. Naja der Tag war eigentlich nicht sonderlich großartig außer das es mir schrecklich ging. Essen bekam ich durch eine Magensonde. Und sonst habe ich nur geschlafen und bemerkt das meine Familie gekommen und gegangen ist. 3. Post Op Tag: Mir ging es wahnsinnig schlecht. Die Schwester kam und hat mich gefragt, ob ich den versuchen will aufzustehen. Da ich keine Lust mehr hatte im Bett zu bleiben und ich der Meinung war, dass Bewegung meinem Kreislauf hilft, habe ich genickt. Langsam aber sicher stand ich dann, ziemlich wacklig, aber ich stand. Die Schwester war natürlich zur Hilfestellung da. Mir war etwas schwindelig aber es ging. Ich sollte nun versuchen ins Bad zu gehen. Hat auch geklappt. Dort habe ich mich auf den Hocker gesetzt und mich im Spiegel angeguckt. Ich habe sofort angefangen zu weinen. Meine Lippe war extrem angeschwollen und aufgeplatzt. Überall war Blut (aus meiner Nase, aus meinem Mund etc.) und mein Gesicht war ebenfalls extrem angeschwollen. Die Pflegerin hat mich sofort getröstet und meinte, so eine Schwellung wäre normal und mir Mut zugesprochen. Naja, der Katheter wurde entfernt. Die Magensonde ebenfalls und alle anderen Schläuche. Endlich konnte ich in meine eigene Kleidung. Glaubt mir, man fühlt sich gleich besser. Ab hier ging es eigentlich Bergauf. 4. Post Op Tag: Ich fühlte mich schon wesentlich besser. Essen konnte ich nicht, aber ich habe durch eine Lücke langsam die Suppe und den Pudding runter bekommen. Es hat wahnsinnig viel Zeit und Energie gekostet aber es hat geklappt. Der Tag war nicht besonders aufregend. Ich habe sonst durchgehend geschlafen. 5. und 6. Post Op Tag: Hier ist ebenfalls nichts großartiges passiert. Meine Schwellung ist extrem runter gegangen und das hat mir extrem Mut gemacht. Ich sollte auch zum Röntgen und als ich mein Röntgenbild gesehen habe, war ich plötzlich hochmotiviert das alles gut zu überstehen. Es sah einfach perfekt aus. Es war symmetrisch und die Zähne haben alle aufeinander gepasst (obwohl ich noch einige Lücken im Unterkiefer habe). 7. Post Op Tag: Ich wurde endlich entlassen. Der Chirurg hat den Draht entfernt und man fühlt sich schon viel besser. Ich habe dann feste Gummis reinbekommen, ich konnte dadurch mein Mund immer noch nicht öffnen aber nun fühlte sich mein Gesicht wenigstens nicht so schwer an. 2. Woche Post Op Als ich entlassen wurde, hat mich mein Bruder abgeholt und zu unseren Eltern gefahren. Ich wollte die erste Woche nicht alleine in meine Wohnung. Es wurde wirklich immer besser. Die Schwellung ging täglich runter und die Schwester meinte auch, dass die Schwellung bei mir sehr schnell abklingt. Ich war einfach Glücklich das es nun so bergauf ging. Ich lag und saß größtenteils, bin aber regelmäßig am Tag aufgestanden und gelaufen um den Kreislauf in Schwung zu halten. Gegessen habe ich alle möglichen Suppen, Pudding und Säfte. Ende der Woche sollte ich zur Gummi Entfernung. Eigentlich war es ausgemacht das ich nun lockere Gummis reinbekomme, das hat aber die Assistentin bei meiner Entlassung falsch verstanden und ich bekam die Gummis und den Splint komplett entfernt. Gott ich war so überglücklich. Endlich Zähne putzen, endlich den Mund etwas bewegen. Ich bin direkt zum Kieferorthopäden gegangen (der mich netterweise auch direkt drangenommen hat). Ich sollte mein Mund öffnen und schließen, und er hat sich glücklich hingesetzt und mir mitgeteilt das ich keine weiteren Gummis brauchen würde. Mein Biss wäre perfekt, meine Zähne würden perfekt abschließen, und ich bekam einen Termin um die Behandlung der Zahnspange fortzuführen. Info: Eine gute Freundin hatte ebenfalls eine bimax OP und musste 4 Wochen gummis tragen (vom Chirurgen aus). Wir haben den gleichen KFO, und auch er setzte ihr nochmal Gummis ein, die sie rausnehmen konnte zum essen und Zähne putzen. Da ich mich konstant bei meinem Chirurgen und KFO sicher gefühlt habe, habe ich nie eine Entscheidung angezweifelt und bereue es auch nicht. Ich habe auch mit meinem Chirurgen über meine OP geredet und er meinte trotz 6,5 h und Blutverlust wäre alles ohne Komplikationen Verlaufen. 3. Woche Post OP: Wahnsinn wie die Zeit vergeht denke ich mir. Die Schwellung ist schon extrem abgeklungen. Lediglich im Bereich der Platten am Oberkiefer habe ich noch eine Schwellung (die aber kein Fremder sehen würde) und an der rechten Wange leicht. Anfang der Woche bin ich aber nochmal zum KFO da mein Kiefer sich während des Schlafs immer automatisch geöffnet hat. Bei der Wundkontrolle meinte die Ärztin das wäre nicht so gut Anfangs, da ja die Wunde noch nicht geheilt ist und der Keifer nicht so belastet werden sollte. Ich bekam also zum schlafen Gummis damit sich mein Kiefer nur noch minimal öffnet. Gegessen habe ich verschiedene Suppen, Frisubin Getränke und Puddinge. Zum Taubheitsgefühl noch etwas: Ich war anfangs natürlich überall Taub. Mittlerweile spüre ich auf der rechten Gesichtshälfte wieder etwas. Auf der linken Seite habe ich nur sehr wenig Gefühl, aber ich merke das es besser wird. An meiner Unterlippe spüre ich eigentlich nur Kälte und wenn ich reinzwicke (habe ich anfangs ausprobiert, da ich Angst hatte, dass das Gefühl komplett weg ist) oder mit den Borsten der Zahnbürste drankomme. Aber ich gebe mir da noch sehr viel Zeit, schließlich war es eine große OP. Alle zwei Wochen soll ich zur Wundkontrolle und am 8. Juni habe ich meinen Termin bei der Logopädie (ich habe gemerkt das meine Zunge falsch liegt und beim Schlucken muss ich sehr Aufmerksam darauf achten das ich am Gaumen bin und nicht gegen die Zähne drücke.) Ich bin gespannt wie es sich entwickelt und positiv gestimmt. Ich muss sagen das ich Anfangs wirklich sehr depressiv war und Angst hatte das es nicht besser wird. Aber 3 Wochen später und ich fühle mich schon viel besser. Ich werde erst in 3 Wochen was "festes" (Toast ohne Kruste) ausprobieren, da es ja ein gebrochener Knochen ist, und eine gebrochene Hand würde man auch nicht nach 2 Wochen schon belasten. Liebe Grüße, JackFrost
  7. Hallo! Ich habe vor meiner Bimax am 31.07.2015 fleißig bei euch mitgelesen und ich finde dieses Forum sehr, sehr hilfreich. Ich habe hier viele Themen durchgelesen, aber nicht ganz das gefunden, wo ich momentan Hilfe benötige. Zu meiner OP: Laut Bericht wurde der Oberkiefer in der Le-Fort-Ebene osteomiert, nach kranial verlagert und nach rechts rotiert. Der Unterkiefer wurde nach Obwegeser-Dal Pont sagittal gespalten und der Biss durch Autorotation geschlossen. Ich wurde am 6.08. entlassen, war am 13.08. zum Fäden ziehen nochmal in der MHH. Es war sehr, sehr schmerzhaft, da ich total empfindlich im Mundbereich war, aber man hat mir die meisten Fäden trotzdem ziehen können. Genau in der Mitte über der Oberlippe war die empfindlichste Stelle. Ich dachte, sie wäre wg der Schwellung so empfindlich. Nachdem die Fäden dort weg waren, ist mein Kreislauf zusammen gebrochen und wir mussten Pause machen. Mir wurde schwindelig, schwarz vor Augen und übel (trotz 40ml Novalgin-Einnnahme zu Hause ). Aber es wurde mir gesagt, es sei alles normal. Gestern hatte ich dann endlich meinen Termin beim KFO, der mir gesagt hat, dass es so empfindlich sei, weil es entzündet ist. Er hat mir Chlorhexamed verschrieben und ein Chlorhexamed Gel auf das Zahnfleisch gegeben. Seit dem merke ich Stündlich eine Verbesserung. Frage 1: Habt ihr vielleicht noch ein paar Tipps, wie ich die Entzündung möglichst schnell weg bekomme? ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Zusätzlich nehme ich seit gestern Bromelain Hysan ein, damit meine Schwellung schneller zurück geht. An der (von mir aus gesehen) rechten Seite wurde mehr gemacht und die Schwellung ist dementsprechend größer. Das sieht etwas komisch aus, da meine Nase total schief ist. Zudem habe ich das Gefühl, dass ich durch das rechte Nasenloch weniger Luft bekomme. Ich habe gelesen, dass viele die Tabletten auch genommen haben. Frage 2: Wie schnell habt ihr damit Erfolge gesehen? Wie habt ihr es eingenommen (2x1 / Tag) ? ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Frage 3: Eine Logopädische Behandlung soll ja bei vielen von Vorteil sein. Sollten es ALLE machen, die eine Bimax hatten? WANN habt ihr damit begonnen und haben das die Ärzte von sich aus gesagt oder musstet ihr drum bitten? -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Frage 4: Morgen bekomme ich den Splint raus und kann endlich von flüssiger Kost auf Brei umsteigen. Wie habt ihr das gemacht? Wie habt ihr euch dabei gefühlt? Hattet ihr Schmerzen und wie lange hat es gedauert, bis ihr das Gefühl für die richtige Bewegung wieder hattet? --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Über Antworten von euch freue ich mich riesig. Einen OP-Bericht werde ich demnächst auch Online stellen.
  8. Blasinstrumente, Marmelade und nasale Stimme Hallo, liebe Progenica-Nutzer! Ich möchte auf ein Thema eingehen, das mich mehr und mehr "belastet" und beschäftigt. Ich wurde mit akuter, doppelseitiger Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte geboren. Sie wurde schon früh geschlossen und auch sonst komme sehr gut damit zurecht. Bin schon jahrelang in kieferorthopädischer Behandlung und hatte letzten Oktober eine Bimax-OP. Ärzte, Logopäden, meine Eltern haben mir allesamt erzählt, dass mein Gaumsegel zu straff ist und nicht schließt, wodurch natürlich im Rachenraum keine Trennung zwischen Mund- und Nasenhöhle möglich ist. Man hat mir immer gesagt, dass wohl eine Gaumsegel-OP möglich wäre. Nur habe ich von den Ärzten in der Klinik, in der die Bimax-OP durchgeführt wurde, erfahren, dass eine solche OP mit besonderer Empfehlung eines Logopäden durchgeführt würde. Da liegt jetzt das riesige Problem: Ich kann gut sprechen, ich kann alles aussprechen. Nur "R" rollen ist nicht so leicht und "ch" und "sch" waren noch nie so aussprechbar, wie sie sein sollten. Durch die Nase atmen funktioniert auch problemlos, so, wie es gehört. Vor der Bimax-OP war ich in einer, seitens der Kllinik gewünschten, logopädischen Behandlung, die dazu diente, eine Sprachbestandsaufnahme zu machen, um einschätzen zu können, wie sehr das Sprechen, die Stimme mit der OP beeinträchtigt werden könne. Körper, Atmung und Sprache wurden dabei beurteilt. Ich weiß nicht, wie die Bestandsaufnahme schließlich aussah. Tja, außer, dass "ch" und "sch" im Moment noch schwächer sind als vor der OP, ist stimmlich und sprachlich nichts passiert. Da ich dieses Problem aber eher darin sehe, dass der Oberkiefer noch nicht ganz da sitzt, wo er soll (obere Schneidezähne sollen vor die unteren, fehlt ein Millimeter, wird gerade behandelt) und die Zähne noch nicht ganz gerade stehen, habe ich bei der Frage der Oberärztin ein paar Wochen später, ob sich bei der Sprache jetzt was verschlechtert habe, "Nein" gesagt. Im Moment ist nicht die Rede von weiterer logopädischer Behandlung. Allerdings setzen sich in meiner Nase gern Essensreste, wie Marmelade, bei größerem Verzehr von Suppen und Soßen, fest, bzw. laufen da raus. Meine Stimme klingt extrem nasal und das stört mich in höchstem Maße. Manchmal merke ich sogar, dass beim Sprechen Luft aus der Nase kommt. Also so in kleinen Stößen, das ist nicht die normale Atmung. Letzteres sollte man eher Pech nennen: Ich kann nicht mal einen Ballon aufpusten, das ist sehr peinlich. Ich würde gern Ocarina spielen lernen, allerdings krieg ich das mit der Atmung nicht mal bei einer Blockflöte richtig hin. Die ganze Power geht über die Nase verloren, wodurch zu wenig davon durch das Instrument strömt. Ich singe auch gerne, und habe die Atemtechnik irgendwann durch Zufall mal hingekriegt, habe auch Gesangsunterrichtsvideos von einer Musiklehrerin vor paar Jahren mal angesehen, die das sehr gut erklärt hat (Echter Gesangsunterricht ist sicher immer besser ;D). Ich singe zwar nicht gerade schön, allein schon wegen meiner Stimme, aber hey! Es soll Spaß machen und mehr als ein Privatsänger wäre ich eh nich. Ich hoffe, ich klinge am Ende nicht zu selbstüberschätzt Nee, ich wüsste gerne, ob es irgendwie möglich ist, nochmal in Logopädie zu kommen und das nochmal gründlich zu klären, ob es nicht doch empfehlenswert wäre, eine Gaumensegel-OP zu machen. Man kann zwar schwer sagen, wie das Ergebnis wird, aber ich denke, es würde mir schon was bringen, oder? Was denkt ihr? Was könnte ich tun? Frohes neues Jahr IceFlower
  9. Erst einmal, Hallo zusammen! Ich bin neu im Forum angemeldet, surfe aber schon länger und regelmäßig in diesem Forum. Bei der Vorbereitung zu meiner Bimax habe ich hier viel gelesen und war über jeden Bericht dankbar, so dass ich nun auch meine Erfahrungen hier mitteilen möchte. Vielleicht hilft es ja jemandem Meine Bimax-Operation war vor 8 Tagen, am Dienstag dem 11.02.2014 im Bethesda Krankenhaus Mönchengladbach. Mein Unterkiefer stand zu weit vorne und ich hatte einen offenen Biss, lediglich meine hinteren Backenzähne haben sich beim Zubeißen noch berührt. Nach ca. 8 Monaten KFO-Vorbehandlung ging es dann zur Operation, bei der mein Oberkiefer vorverlagert und gekippt werden sollte, der Unterkiefer nach hinten verschoben und ein wenig nach links geschwenkt und zusätzlich meine Nasenmuscheln gekürzt werden sollten. Tag 1: Ich musste am Dienstag morgens um 6.30 im Krankenhaus sein, die OP war für 8 Uhr geplant. Ich war eigentlich kaum nervös, schließlich werde ich ja schlafen und habe keinen Einfluss darauf, was gleich mit mir passiert. Bei den Ärzten im Krankenhaus fühlte ich mich schon während der Vorgespräche gut aufgehoben. Um halb 8 ging es zur Vollnarkose und pünktlich um 8 zur OP. Der Eingriff sollte 4 Stunden dauern, aber weil der Narkosearzt mich zweimal neu inturbieren musste dauerte der Spaß letzlich 5,5 Stunden. Im Aufwachraum war mir etwas schlecht, ich hatte zu viel Blut geschluckt. Aber wirklich bei vollem Bewusstsein war ich ohnehin nicht, weswegen ich davon nur wenig mitbekommen habe. Ich blieb bis halb 6 im Aufwachraum und wurde dann auf mein Zimmer gebracht. Zwischen meinen Zahnreihen lag ein Splint, der mit Gummies fest gemacht wurde, verdrahtet wird heute laut Ärzten so gut wie gar nicht mehr. Ich hab davon am ersten Tag aber relativ wenig mitbekommen, erst als ich Nachts wach wurde, habe ich den Splint zum ersten Mal registriert und hatte gleich das Gefühl es würde etwas nicht stimmen. Schmerzen hatte ich übrigens kaum, war aber auch reichlich zugedröhnt. Tag 2: An Frühstück war nicht zu denken. Mein Mund war vom getrockneten Blut sehr verkrustet und meine Lippen waren unglaublich geschwollen. Die Schwellung an der Wange hielt sich in Grenzen. Kurze Zeit nach dem Aufstehen kam ich zum Arzt, der mich operiert hatte. Ich teilte ihm mit, sprechen ging von Beginn an auch mit zusammengebissenen Zähnen, dass ich das Gefühl habe ich sitze nicht richtig im Splint. Er hat das sofort bestätigt und den Splint rausgeholt. Er meinte, dass so ein Splint grade bei einem offenen Biss nach der Operation häufig hinderlich sein kann. Ich war extrem erleichtert, dass das Ding rauskam. Konnte meine Zähne schon am ersten Tag nach der OP einige Milimiter öffnen, meine Lippen aber nicht annährend schließen, vermutlich wegen der starken Schwellung. Der Doc hat mir dann Gummies an die Brackets gepackt, damit mein Biss in der richtigen Position bleibt. Diese Gummies blieben bis zu meiner Entlassung konstant im Mund. Die Ärzte haben dann versucht mir eine Magensonde durch die Nase zu legen. Insgesamt haben sie es 7 mal probiert, ohne Erfolg. Das war wirklich extrem unangenehm und eklig. Die Anatomie meines Halses machte es anscheinend unmöglich die Sonde richtig zu platzieren, deswegen auch die Probleme während der OP. Ich musste also selber essen und trinken. Weil das am ersten Tag nach der OP aber noch ziemlich unmöglich war, bekam ich nur eine große Infusion für Flüssigkeitszufuhr und das war es. Mir ging es am ersten Tag nach der OP wirklich sehr dreckig, es verlief aber alles normal. Tag 3: Am Donnerstag gab es zum Frühstück klare Brühe. Meine Lippe war immer noch stark geschwollen, jetzt kamen auch Wange und Nase dazu. Ich konnte aber mit dem Teelöffel ein bisschen Brühe schlürfen, der Anfang meiner selbstständigen Ernährung. Fortan habe ich auch Flüssigkeit über den Teelöffel zu mir genommen. Das ist zwar extrem mühsam, aber naja, anders ging es nicht. Ein Strohhalm konnte ich nicht benutzen (Schwellung und Lippen). Gesundheitlich war ich fix und fertig, das lag aber nicht an Schmerzen, denn die hielten sich wirklich stark bedeckt. Aber ich habe mich einfach furchtbar gefühlt. Aber es half ja nichts, also einfach liegen bleiben und abwarten, das war die Devise. Tag 4: Am dritten Tag nach der Operation ging es erstmals ein bisschen bergauf. Wie heißt es so schön, am Tiefpunkt geht es nur noch aufwärts. Eins kann ich euch sagen, wenn ihr die ersten 2-3 Tage nach der OP überstanden habt, wird es besser. Trinken konnte ich mittlerweile aus einem Plastikbecher, den ich mir vor die Zähne geklemmt habe. Das war ein großes Fortschritt. Ansonsten habe ich Kalorienhaltige Drinks zu mir genommen, aber die sind wirklich eklig und mehr als 2-3 am Tag habe ich nicht geschafft. Es galt wegen der Infektionsgefahr übrigens nach jedem Drink oder jeder Suppe den Mund mit einer Spülung zu säubern. Diese Spülungen verfärben die Zähne recht schnell, aber mein Zahnarzt hatte mir vorher schon versichert, dass er die Verfärbungen weg bekommt, weil sie nur oberflächlich sind. So hielt ich mich am Freitag also über Wasser und habe auch schon zu Fuß die ersten Runden durchs Krankenhaus gedreht. Gehen sollte die Schwellung lindern, die heute ihren Höhepunkt erreicht hat. Tag 5: Von Freitag auf Samstag ging es wirklich steil bergauf. Und am Samstag fühlte ich mich wirklich deutlich besser. Ich würde fast sagen, mir ging es gut. Die Schwellung war ordentlich zurück gegangen und auch mental konnte ich mir wieder Mut machen. Die mentale Schwierigkeit nach der OP sollte man nicht vergessen, die kann einen echt erdrücken. Also immer Kopf hoch Die Antibiotika bekam ich am morgen klein gemacht, also in acht Teile aufgeteilt. So konnte ich sie zwischen die Zähne schieben, die mittlerweile schon deutlich weiter aufgingen und mit einem Schluck Wasser runterspülen. Der Arzt bestätigte meinen Eindruck und weil ich so gut drauf war, habe ich ein bisschen mit ihm gewitzelt. Das Ergebnis: Er sagte mir, ich könne schon morgen das Krankenhaus verlassen und nach Hause. Das lag unter anderem auch daran, dass ich die Antibiotika auch so schlucken konnte und keine Infusion mehr brauchte. Ich war anschließend natürlich bester Laune hab noch etwas fern geschaut und mich auf zu Hause gefreut. Auch wenn das Krankenhaus wirklich tiptop ist, konnte ich es kaum erwarten raus zu kommen, ich hasse Krankenhäuser einfach. Tag 6: Am Morgen ging es noch einmal zur Visite, die Wunden sind gut verheilt und auch die Schwellung geht immer weiter zurück. Meiner Entlassung stand also nichts im Wege. Meine Gummies hatten sich allerdings ausgeleiert, weswegen ich schon morgen meinen KFO besuchen sollte. Rückblickend zum KH-Aufenthalt vielleicht noch ein paar Infos: Duschen war ich zum ersten Mal an Tag 3, allerdings ohne den Kopf zu waschen. Eine Haarwäsche kam, ganz vorsichtig, am Tag 4 dazu. Zähne putzen ging bei mir schon ab Tag 2, allerdings nur die vorderen Schneidezähne. Nase putzen war wegen der OP und der Nasemuschel-Verkürzung nicht erlaubt, das gilt für die ersten 2 Wochen Post-Op. Ab und an lief mir etwas altes Blut aus der Nase, grade beim Gehen oder beim Schlürfen der Brühe. Zu Hause gab es dann gleich mal ein leckeres Süppchen und kleinen Nudeln, die ich ganz klein geschnitten einfach mit herunter geschluckt habe. Das tat wirklich gut. Ich konnte auch schon Puddings und Yoguhrt essen, indem ich den Löffel zwischen meinen Zähnen herauszog und dann mit der Zunge etwas geschlürft habe. Teelöffel und Plastikbecher sind meine besten Freunde. Ich konnte den ersten Tag zu Hause jedenfalls genießen. Randnotiz: Ich hatte mir eine Bronchitis eingefangen, weswegen ich gesundheitlich nicht auf der Höhe war, für den Kiefer spielt das aber keine Rolle. Tag 7: Am Montag morgen gab es wieder Suppe mit kleinen Nudeln, danach gings zum Zähne putzen, duschen und ab zum KFO. Mein Tagesablauf normalisierte sich von nun an wieder. Der KFO setzte mir neue Gummies in anderes Position ein, die ich zum Essen herausnehmen darf. Nach dem KFO-Besuch habe ich zu Hause ein Weißbrot mit Nutella bzw. Marmelade gegessen. Kruste abgeschnitten und das Weißbrot in kleine Teile geschnitten und einfach ein wenig am Gaumen zerdrückt und geschluckt. Tag 8: Genau eine Woche nach der OP ging es zum Fäden ziehen ins Krankenhaus. Das ganze war, unter anderem auch, weil meine Lippen völlig kaputt waren, extrem schmerzhaft. Die Schwellung ging zwar zurück, aber die Lippe ist überall aufgeplatzt. Mir wurden zwischen 20 und 30 Fäden gezogen. Aber auch das habe ich nun hinter mir, und schon nach einer Woche das Gröbste geschafft. Abends gab es Kaiserschmarn mit Puderzucker, ebenfalls mit einer kleinen Kuchengabel platt gedrückt, zerkleinert und direkt geschluckt. Es tut wirklich gut, nicht immer nur Suppe zu Essen. Meinen Mund kann ich schon gute zwei Zentimeter öffnen und kriege dementsprechend fast alles rein. Heute, an Tag 9: Ist die Schwellung zwar noch vorhanden und aber deutlich weniger geworden. Habe die Hoffnung, dass ich nächste Woche um diese Zeit keine Schwellung mehr habe... Ich werde euch, wenn gewünscht, gerne weiter auf dem Laufenden halten. Ihr könnt mir natürlich auch gerne Fragen stellen, alles zu beschreiben was nach der OP passiert ist ziemlich schwierig, weil man einfach viel vergisst. Mein KFO denkt, dass noch gut 6 Monate Arbeit vor uns liegen. Ich muss außerdem demnächst zum Logopäden weil meine Zunge beim Schlucken falsch liegt und somit einen offenen Biss provoziert. Ich habe große Angst vor einem Rezidiv, vor allem weil meine Zähne an der einen oder anderen Stelle immer noch nicht ganz geschlossen sind, aber das kriegt der KFO schon hin. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Logopädie für die Zungenposition gemacht? Hilft das wirklich weiter? Und ganz wichtig: Habt ihr noch ein paar Ideen was ich so Essen kann?? Es geht eigentlich alles was einigermaßen weich ist und in kleine Stücke zerteilt werden kann. Mir fällt aber recht wenig ein Viele Grüße, Tobi!
  10. Hallo ihr Lieben Ich war Gestern zum dritten Mal bei meiner Logopädin und wollte einfach mal ein bisschen berichten. Meine Krankenkasse hat sogar wundersamer Weise der Behandlung zugstimmt und wird diese bezahlen. Meine Logopädin hat aber schon was von Zusatzkosten, welche ich vermutlich selbst zahlen muss, gesagt. Meine Zunge ist beim Schlucken und in Ruhelage immer hinter den oberen Schneidezähnen und drückt gegen diese. Das führte zu einem offenen Biss usw... Insgesamt finde ich die Behandlung wirklich toll, ich kann es jedem nur empfeheln einfach mal hin zu gehen Erst dachte ich ja, mhh Logopädie, was bringt mir das?! Soll ich das echt machen? Aber jetzt bin ich überzeugt. Vor allem, weil die Logopädin echt vieles macht! Sie schaut sich meine Sitzposition an, lockert meine Schultern, Zungenbein, Hals... und das hatte ich bisher nicht mit Logopädie verbunden. Sie gibt mir auch gute Tipps für Kopfhaltung, Schulterhaltung, Sportarten die gut für mich sind usw. Meine Logopädin hat für mich jetzt so komische Löffel zum Üben und auch einen Faceformer bestellt, welche sie mir in der nächsten Woche erklären will. Dann werden wir auch anfangen mit ihnen zu üben. Ich bin gespannt! Bisher mache ich Zungen- und nun auch Oberlippenübungen. Ich achte nun viel mehr und bewusster darauf, meine Zunge in Ruhelage und beim Schlucken an der richtigen Stelle zu haben. Insgesamt geht es mir mit der Entscheidung, zur Logopädie zu gehen, super gut! Vorher hatte ich unheimlich Angst, dass sich meine Zähne wieder verschieben, wenn ich nichts gegen meine Zungenlage mache. Macht ihr auch derzeit eine logopädische Behandlung? Wie sind eure Erfahrungen? Würde mich gerne Austauschen Sonnige Grüße, Schaggeline