Community durchsuchen: Zeige Ergebnisse für die Stichwörter "'ukvv'".

  • Suche mithilfe von Stichwörtern

    Trenne mehrere Stichwörter mit Kommata voneinander
  • Suche Inhalte eines Autors

Inhaltstyp


Forum

  • Kieferorthopädie - Zahnspangen, Implantate & Co
    • Zahnspangen & Kieferorthopädische Behandlung
    • Zahnspangentagebücher
    • Zahnimplantate
    • Logopädie
  • Kieferchirurgie
    • Kieferoperationen
    • OP-Erfahrungsberichte
    • Bilder
  • Verwandte Themen
    • Psychologie
    • Krankenkassen, Rechnungen & Kostenübernahme
    • Zahnreinigung, Mundhygiene & Prophylaxe
    • Kunterbunt!
  • Progenica - Seite & Forum
    • Neuvorstellungen, Gästebuch & Feedback
    • Neuigkeiten & Newsletter

Biografie


Wohnort


Interessen


Beruf


OP-Termin


Klinik


Chirurg


Kieferorthopäde

70 Ergebnisse gefunden

  1. Hi ich habe eine Frage, und zwar: Kurz zu mir: ich bin w, 24, habe einen zu weit hinten liegenden Kiefer mit verschobenen Kiefergelenken. Beschwerden: kieferknacken, Kieferklemmen, starke nackenschmerzen und Kopfschmerzen. ich bekomme ab Januar eine 3-6 Monatige Schienentherapie mit tabletops. Im Anschluss soll ich eine Zahnspange (ca. 1 jahr) bekommen und danach soll die Op (UKVV) stattfinden. Hat jemand erfahrungen mit kosten und ob die Beihilfe und debeka in so einem Fall die Kosten komplett übernimmt? Habe jetzt erst Kostenvoranschläge für die schienentherapie und die tabletops bekommen. Die Kostenvoranschläge für KFO und KFC können erst gemacht werden, wenn es soweit ist... dankw schon mal für eure Hilfe. Liebe Grüße
  2. Meine Bimax und Unterkiefervorverlagerung Op ist jetzt ca. 1,5 Jahre her und die Metallentnahme ca. 1 Jahr. Aktuell entzünden sich nun meine Backenzähne nacheinander im Oberkiefer. Aktuell ist es der 5 Zahn in ca. 6 Wochen. Einer musste gezogen werden, zwei bekamen eine WSR und bei den anderen ist noch nicht klar, ob eine WRS notwendig ist. Die Ärzte vermuten, dass die Zähne bei der großen Op zu lange nicht durchblutet waren, sie dann abgestorben sind und sich durch das Auflösen der Wurzeln Bakterien vorhanden sind, die zu den Entzündungen führen. Mich würde jetzt interessieren, ob noch jemand Erfahrungen damit nach einer Bimax Op hat ?
  3. Hallo zusammen, ich wurde am 17.10.2017 in der Zahnklinik der Uniklinik Freiburg operiert. Durchgeführt wurde diese vom leitenden Oberarzt Dr. Metzger. Dieser und auch die Klinik im Allgemeinen war mir ab der ersten Minute beim Ersten Dysgnathie Gespräch sympathisch und machte einen super Eindruck, was sich bis heute (4 Wochen post OP) bestätigt. Vorgeschichte: Fehlbehandlung beim ersten KFO mit 14 Jahren, Behandlung abgebrochen. Mit 18 neu gestartet mit fester Zahnspange. Da die Kieferfehlstellung bis ich 22 Jahre alt und ausgewachsen war nicht mehr vollständig korrigiert werden konnte, wurde die OP dann zum Thema. Um die Kieferbogen für die OP zu formen vergingen nochmals 4 Jahre. Somit wurde ich dieses Jahr mit 26 Jahren Operiert. Endlich... OP: Am Montag den 16.10.2017 musste ich am Morgen in der Klinik erscheinen. Anästhesiegespräch und die restlichen OP vorgespräche wurden geführt. Am Abend bin ich nochmals richtig fein Essen gegangen, was ich jedem davor nochmals empfehlen würde Am Dienstag war es dann soweit. Die OP war um 11:45 Uhr angesetzt. Ich wurde etwa um 11:00 Uhr abgeholt und in den Anästhesie Bereich geschoben. Dann ging auch alles ziemlich schnell. Ich bin um ca: 19:00 Uhr auf der Intensivstation aus der Narkose aufgewacht (OP dauerte 5 STD) SCHMERZEN hatte ich, außer Schluckweh von dem Beatmungsschlauch der durch die Nase eingeführt wird ÜBERHAUPT GAR KEINE. Da meine Schwellung auch wirklich überschaubar war, wurde der Beatmungsschlauch dann entfernt was ziemlich unangenehm ist. Den Rest der Nacht verbrachte ich dann noch auf der Intensivstation, konnte dank Schlafmittel aber wirklich gut schlafen. Am nächsten Tag wurde ich auf mein normales Zimmer verlegt. Ich sah im Gesicht aus als hätte ich 150 Kilo mehr auf der Waage, bekam dann aber so ein Gerät mit einer Kühlmaske fürs Gesicht was sehr sehr angenehm war. Schmerzen hatte ich immer noch gar keine. (Klar bekommt man viel Schmerzmittel aber das ist auch gut so). Die Pflege des anwesenden Personals war wirklich erste Klasse. Man hat sich wirklich gut aufgehoben und Wohl gefühlt auf der Station. Die Tage danach ging es mir wirklich stündlich besser. Sogar die Schwellung nahm bei mir ab dem 2. Tag ab, was laut Pflegern und Ärzten wirklich sehr ungewöhnlich ist (Ich glücklicher). Was unangenehm ist, ist natürlich das "verschlossene" Mund. Man kann zwar sprechen aber die fehlende Mundhygiene macht einem wirklich sehr schnell zu schaffen. Was mir ab dem 3. Tag auch wirklich zu viel wurde war "Suppe" ich habe einfach bis auf den Montag darauf gar nichts mehr gegessen außer so hochkalorischen Joghurtdrinks. Mir ging es ab Donnerstag (OP war Dienstag) schon wirklich wieder gut. Ich habe 2 mal täglich Besuch empfangen und bin auch schon fleißig draußen rumspaziert. (Ist gut gegen die Schwellung) Am Montag (1 Woche nach "Aufnahme") wurden mir dann die Gummis entfernt. ENDLICH ZÄHNEPUTZEN UND WEICHE SACHEN ESSEN. Ich durfte dann an diesem Tag auch sofort nach Hause. In der gewohnten Umgebung ging es mir dann wirklich gut. Immer noch viele Schmerzmittel, Müdigkeit aber man hat ja genug Zeit zum Schlafen Schmerzen immer noch keine! Die nächsten 2 Wochen wurde es dann täglich besser. Ich konnte auch raus und verschiedene Sachen erledigen die nicht mit großer Körperlicher Anstrengung verbunden waren. Nach insgesamt 3,5 wochen bin ich dann wieder Arbeiten gegangen. Schwellung beinahe 0, Schmerzmittel seit Woche 3 Post OP keine Mehr. Ich denke sogar dass ich dieses Wochenende (4,5 Wochen nach OP) wieder Snowboarden gehen werde. FAZIT: Ich würde es sofort wieder machen. Ich denke es kann natürlich auch ein ganz anderer Heilungsverlauf sein. Ich habe es mir aber alles viel schlimmer vorgestellt als es am Schluss war. Ich hatte nie wirkliche Schmerzen. Habe mich die ganze Zeit ziemlich wohlgefühlt und im Nachhinein würd ich es wenn nötig sofort wieder machen. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!
  4. Hallo liebes Forum, heute fast 4 Wochen post OP habe ich mir gedacht, ich schreibe nun meinen Erfahrungsbericht. Mir ist inzwischen hier schon aufgefallen, dass die Behandlungsmethoden der einzelnen Ärzte oft von einander abweichen. Man darf sich also nicht verunsichern lassen . Bis ich mich für die Bimax entschieden habe, war es ein langer Weg, den ich euch gerne erzählen würde. Vor 14 Jahren (mit damals 8 Jahren) bekam ich meine erste Zahnspange. Mein Zahnarzt diagnostizierte bereits sehr früh einen starken Überbiss. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich meinen Daumen und meinen Zeigefinger zusammen zwischen meine Kiefer stecken und konnte nicht richtig abbeißen usw. Daraufhin folgten mehrere lockere Spangen, 2 x feste Spange, Außenspange usw.. Mit ca. 15 Jahren hatte ich es endlich überstanden. Kurze Zeit später entschied mein Arzt den Retainer-Draht (der die Zähne nach einer KFO Behandlung stabilisiert) bereits wieder herauszunehmen. Begründung: Kariesschutz. Naja, ich musste nicht lange darauf warten ... mein UK bildete sich zurück. Auch die Zähne am OK verschoben sich erneut. Also zurück zum Arzt. Dieser begann darauf immer schlechter mit mir umzugehen, beschimpfte mich, ich hätte meine Zähne nicht richtig gepflegt, bis ich schließlich zu gar keinem Arzt mehr wollte. Leider wurde mein Biss auch nicht besser, sodass ich mich mit 19 endlich dazu entschloss zu einem anderen KFO zu gehen. Dann kam der Schock. Der KFO blickte einmal kurz in meinen Mund und meinte daraufhin: Genetische Veranlagung, ich bräuchte in jedem Fall eine OP, sonst würde sich der Kiefer immer wieder zurückbilden. Daraufhin war ich erstmal fix und fertig und holte mir schließlich eine zweite Meinung ein. Auch dieser KFO hatte die selbe Meinung. Das musste ich erstmal sacken lassen. Schließlich entschied ich mich aber für die Behandlung und nach einer Weißheitszahnentfernung und einem Jahr feste Zahnspange (ich hatte zum Glück Invisalign Schienen) war es endlich soweit. Am 29.09. hatte ich meine Bimax OP, d.h. OKVV (2mm) und Hochverlagerung + UKVV 5,5 mm) Vom OP Tag selbst habe ich tatsächlich recht wenig mitbekommen. Ich habe sehr viel geschlafen, konnte nicht mal Suppe bei mir behalten und habe sehr viel Blut gespuckt. Am Tag drauf war die Schwellung schon deutlich sichtbar, ich hatte immer noch dauerhaft Nasenbluten, aber immer hin musste ich nicht mehr spucken und konnte Suppe durch den Strohhalm trinken. Mein Splint war am OK befestigt und meine Kiefer durch lediglich 2 Gummis gestützt. Sprechen ging so lala. Schmerzen hatte ich auch ziemlich starke, aber man darf eben nicht vergessen, was man hinter sich gebracht hat. An Tag 4 hatte die Schwellung ihren Höhepunkt erreicht und auch eine blau lila Färbung angenommen. Ich habe mich gefühlt als hätte ich einen Sack im Gesicht. Schließlich durfte ich auch endlich nach Hause und von da an ging es aufwärts. Anfangs hatte ich immer sehr wenig Kraft und konnte mich nie lange auf den Beinen halten, aber das wurde Tag für Tag besser. Nun 3 1/2 Wochen post OP muss ich den Splint nur noch nachts tragen und werde morgen das erste Mal wieder arbeiten gehen. Das Reden ohne Splint klappt gut und essen kann ich mittlerweile alles weiche, d.h. neben Suppen und Brei auch Risotto, Reis, Milchbrötchen, kleine Nudeln usw. Leider habe ich erneut eine Schwellung bekommen, nach 2 Wochen war ich beinahe komplett abgeschwollen, wachte aber dann am nächsten Tag wieder mit dicken Backen auf. Entzündung habe ich keine und bis jetzt konnte der Arzt auch noch nicht erklären, warum ich wieder geschwollen bin. Ab nächster Woche bekomme ich nun eine Lymphdrainage in der Hoffnung, dass die gegen die Schwellung wirkt. Ich bin schon sehr gespannt auf das finale Ergebnis, bis jetzt fühlt sich alles gut an. Kinn und Unterlippe sind noch taub, aber das dauert bekanntermaßen auch eine Weile. Ich freue mich sehr, dass meine Odyssee nun endlich ein Ende hat und ich bald für immer von den Spangen befreit bin. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig Einblick geben und ein paar Fragen, die ihr noch habt beantworten. Lieben Gruß Steffi
  5. Hallo ihr lieben. Ich melde mich nun ausgeruht und zufrieden nach meiner UKVV wieder. Ich erzähle kurz: Montag 04.09.: Der mit Abstand schlimmste Tag für mich diese Woche war der besagte Montag. Ich musste um halb 10 in der Paracelsus Klinik in Osnabrück sein. Der Tag verlief erst ganz ruhig mit Patientenaufnahme, Narkosegespräch etc. Ab 18.00 Uhr fing dann der eigentliche Horror an. Jeder hat mir geschrieben oder mich angerufen um mir alles gute zu wünschen. Bei jeder Nachricht stieg die Angst in mir. Ich war bis spät in den Abend durchgehend am weinen und wollte den scheiß am liebsten absagen. Gegen 20.30 kam mein Chirurg rein um noch einmal nach mir zu sehen und mir zu sagen das die Op dann morgen wie geplant stattfindet und ich direkt um 8.00 Uhr dran bin. So schön so gut. Zum einschlafen gab es ne kleine Pille und so legte ich mich schlafen. Dienstag 05.09.: Um 6:00 Uhr bin ich aufgestanden um noch schnell zu duschen. Gegen 7.00 kam mein Freund und die Schwester rein um mir zu sagen das ich in die op Klamotten steigen darf ,anschließend die Tablette nehmen sollte und mich ins Bett legen muss. Gesagt getan. Um viertel vor 8 ging es Richtung op. Die Tablette wirkte super :-). Im Grunde war mir alles egal. Und ruck zuck hatte ich ne Maske im Gesicht das Narkosemittel brannte kurz in der Hand und ich war im Land der Träume. Meine Umgebung bewusst wahrgenommen hab ich gegen 11.00 Uhr. Ich lag den restlichen Tag und die erste Nacht auf der Intensivstation. Hört sich schlimm an ist es aber nicht. Schmerzen hatte ich keine. Nervig waren nur die beiden drainageschläuche die aus meinem Mund hingen. Naja sprechen war auch nicht der Knaller aber Stift und Block waren hilfreich. Gegen Abend kam mein Chirurg vorbei ( Dr.dr. Ackermann ein wahrer Gott in dem was er macht) um mir zu sagen das alles gut verlaufen ist. Der Nerv ist erhalten geblieben ( hatte von Anfang an keinerlei taubheitsgefühle außer ein wenig in der Zunge aber die wird ja auch ordentlich stranguliert während der op). Mittwoch 06.09.: es ging wieder auf normal Station. Beim umziehen machte mein Kreislauf kurz schlapp aber das ist normal man hat ja auch ne große op hinter sich. Den Rest des Tages schlief ich so vor mir hin. Donnerstag 07.09.: die Nacht verlief ruhig . Schmerzen hatte ich immer noch keine gehabt. Gegen 8.00 kam mein Arzt rein um die Schläuche zu ziehen. Ohne Witz davor braucht man echt keine Angst haben. Habe es mir schlimmer vorgestellt. Keinerlei schmerzen. Das Essen ging mir allerdings schon auf den Senkel. Im Fernsehen sah man mc Donalds Werbung und für mich gab es nur Buttermilch und Suppe. Naja den Rest des Tages döste ich so vor mir her, ging ab und zu über den Flur spazieren naja und sonst passierte nicht allzu viel :-). Freitag 08.09.: Gegen 8.00 Uhr kam mein Arzt wieder rein um die Verdrahtung zu lösen und Gummibänder einzuhängen. Ziemlich komisches Gefühl da der Biss ja logischerweise jetzt komplett anders ist. Aber er meint man gewöhnt sich da recht schnell dran. Kaum war der Doktor weg hab ich meine Tasche gepackt und nach der letzten Infusion die noch durchlaufen musste ging es für mich ab nach Hause. Fazit jetzt 09.09.: Ich hatte so panische Angst vor dieser op die für mich jetzt im Nachhinein total überflüssig waren. Bis jetzt habe ich immer noch keinerlei schmerzen, kann schon auf der Seite schlafen und bin wieder kreislauftechnisch gut zufrieden. Montag geht es für mich zu KFO um neue Gummibänder einzuhängen. Für jeden der die op noch vor sich hat Kopf hoch das ist alles halb so wild
  6. Hallo Leute,hoffe ihr könnt mir helfen Ich hätte eigentlich Anfang November laut meines Chirurgen eine ukvv erhalten Nun habe ich die Chance endlich auf einen neuen Job weil ich aus meinem u unbedingt rauswollte Ich habe natürlich die op nicht erwähnt weil ich Grösse Angst hatte dass er mich nicht nimmt. Jetzt muss ich die op verschieben Gibt es da Ärger mit dem Chirurgen oder der kieferorthopäden 2. Meine zweite Frage ist Ich habe ein fliehendes kinn und hamsterbacken,darunter leide ich etwas. Wie wird das Aussehen danach? Ich wünsche mir unbedingt ein markanteres männlicher gesicht,siehe Bild Danke schon mal im vorraus
  7. Ich werde in 2.5 Wochen Operiert, wenn meine Kieferorthopädin das am Dienstag absegnet, wird nur der Unterkiefer vorgelagert (8mm). In diesem Fall würde ich einen Überbiss von 2mm behalten, was ich nicht als schlimm empfinde, vor allem wenn es mir die Bimax sparrt. Wenn meine KO allerdings sagt, dass für den richtigen Biss die Bimax erforderlich ist, muss ich da wohl durch. Ich bin schon mega aufgeregt wegen der OP und habe auch ein wenig Angst, besonders davor das die Nerven sehr lange oder sogar für immer beschädigt werden. Außerdem habe ich Angst davor wie ich hinterher aussehe... Wie lange hat es bei euch gedauert bis ihr wieder normal sprechen konntet? Darf man nach der OP wirklich erstmal nicht in die Sonne? Kann man irgendetwas tun um sich auf die op vorzubereiten oder den Heilungsprozess hinterher zu beschleunigen?
  8. Hallo zusammen. Ich hatte am 12.07.2017 eine Unterkiefervorverlagerung und im Vorfeld der OP haben mir Eure Erfahrungsberichte sehr geholfen, mich innerlich auf die OP vorzubereiten und Ihr habt mir sehr viel Angst genommen. Deshalb möchte ich jetzt von meiner OP und den Tagen davor und danach berichten, vielleicht kann ich dadurch jemanden, der es noch vor sich hat, auch etwas beruhigen. Zu mir: Ich bin weiblich und 29 Jahre alt. Die Vorgeschichte: Vor knapp drei Jahren hatte ich einen Fahrradunfall, bei dem ich mit dem Kiefer auf einem Bordstein gelandet bin. Ich hatte damals sehr viel Glück im Unglück, es war nichts gebrochen, ich hatte mir "nur" 4 Zähne im Oberkiefer ausgeschlagen. Diese wurden in der Uniklinik Münster ambulant wieder eingesetzt/ gerichtet. Nachdem alles wieder verheilt war, fiel mir auf, dass sich die Zähne sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer immer mehr verschoben und mir das Kauen zunehmend schwer fiel. Ich ging also zum Kieferorthopäden, um zu erfahren, ob das behandelbar ist. Dieser schickte mich zu meiner großen Überraschung in die Dysgnathie- Sprechstunde der UKM. Bis dahin hatte ich noch nie etwas von Dysgnathie gehört. Nach der Sprechstunde war ich sehr geschockt, auf einmal ging es nicht mehr "nur" um eine Zahnspange, sondern um zwei Operationen! Diagnose: Ich hatte wohl auch schon vor dem Unfall eine Kieferfehlstellung, die sich durch den Unfall nochmal verstärkt hat (der Unterkiefer war weiter nach hinten gewandert). Empfehlung der Ärzte: Gaumennahterweiterung und Dysgnathie-OP. Mein Kieferorthopäde konnte mich insofern beruhigen, als dass er die Gaumennahterweiterung orthopädisch (also ohne OP) versuchen wollte. Gesagt getan, seit etwa 1,5 Jahren trage ich also nun eine feste Zahnspange und einen Gaumenbogen. Irgendwann war es dann so weit: Der Kieferorthopäde war zufrieden mit der Zahnstellung und so stellte ich mich erneut in der Uniklinik vor. Nach einigem Hin und Her stand der OP-Termin am 12.07. fest. Was mich sehr beunruhigt hat: Am 01.08. möchte ich eine Ausbildung zum Tischler anfangen, wie das drei Wochen nach einer Kiefer-OP funktionieren sollte konnte ich mir nicht vorstellen. Die Tage davor: Im Vorbereitungstermin beim Kieferorthopäden der UKM wurde mein Gesicht ausgemessen und die Abdrücke für den Splint gemacht. Ich war schon da (drei Wochen vor der OP) schrecklich aufgeregt, doch der Kieferorthopäde Dr. Middelberg hat mich durch seine freundliche Art und sein kompetentes Auftreten sehr beruhigen können (vielen Dank für die tolle Vor- und Nachbereitung an dieser Stelle!). Ein großer Hoffnungsschimmer: Dr. Middelberg vermutete, dass eine Monomax ausreichen könnte, da sich bei den Messungen zeigte, dass mein Oberkiefer sehr grade im Schädel sitzt. Endgültig könne er das erst sagen, wenn er sich mit der Chirurgin, Frau Dr. Jung, besprochen hätte und die Modelle fertig seien. Am 11.07. war es dann so weit, ich sollte um 08:30 Uhr zur stationären Aufnahme in der UKM sein. Ich war so furchtbar aufgeregt und sehr dankbar, dass meine Mutter mich gefahren und begleitet hat. Nehmt Euch auf jeden Fall irgendwen mit und lasst Euch fahren, der Aufnahmetag wird anstrengend genug! Und lasst erstmal euer Gepäck im Auto, wir haben es direkt mitgenommen und mussten es den ganzen Tag mitschleppen.... Zuerst ging es in die Kieferorthopädie, dort wurde der Splint anprobiert und feineingestellt und ich habe zusätzliche Haken für Gummis an die Brackets bekommen. Außerdem stand nun endlich fest: Es sollte nur eine Monomax werden! Ich war so erleichtert, dass ich erstmal geheult habe. Danach sollte das Aufnahmegespräch beim Stationsarzt stattfinden. Dort mussten wir 1,5 Stunden warten, das hat sehr an meinen Nerven gezehrt. Doch der Stationsarzt ist zwischendurch rausgekommen und hat erklärt dass er grade einen todkranken Patienten hat für den er sich gerne Zeit nehmen möchte, das war natürlich absolut verständlich und in Ordnung! Trotzdem war ich nach der Wartezeit gar. Im Gespräch ging es dann um die Anamnese und ich konnte viele Fragen stellen und war danach etwas schlauer, wie genau die nächsten Tage aussehen könnten. Geplant war 10 Tage stationärer Aufenthalt. Als wir fertig waren hat uns die Stationsschwester erstmal Mittagessen geschickt, wir sahen wohl etwas fertig aus Habe vor Aufregung kaum was runtergekriegt, aber Ihr solltet auf jeden Fall was essen, auch wenn es nicht schmeckt, Ihr braucht noch etwas Kraft für den Rest des Tages! Um 14:20 war der nächste Termin in der Anästhesiesprechstunde. Dort hat mich etwas irritiert, dass ich den Termin gar nicht bei dem Arzt hatte, der mich schlafen legt, sondern bei einem Kollegen. Dies sei aber absolut üblich wurde mir versichert. Hat mich zwar nicht unbedingt beruhigt, aber na gut. Nach dem Termin habe ich meine tapfere Mutter nach Hause geschickt (an dieser Stelle DANKE für alles was du in dieser Woche mit mir ausgehalten hast!), die musste noch bis nach Hagen und hatte abends noch einen wichtigen Termin und war auch gut geschafft von unserem Marathon. Apropos Marathon: Im Anschluss musste ich zum Röntgen, es fehlte noch eine Aufnahme. Um 17 Uhr hatte ich dann endlich alles geschafft und konnte auf Station. Ich wollte nur noch ins Bett und möglichst bis zum nächsten Morgen durchschlafen. Den Vorteil hat der Stress am Aufnahmetag: Man kommt kaum dazu, sich verrückt zu machen. Ich hatte gehofft, dass ich auf ein Zimmer komme, wo jemand liegt der den ganzen Mist schon hinter sich hat und mich beruhigen kann. Aber da hat mich genau das erwartet, was niemand vor einer OP braucht: Meine Zimmernachbarin war frisch operiert und ihr ging es überhaupt nicht gut. Es waren Pfleger bei ihr, sie hat geweint und überall war Blut und sie hatte arge Probleme mit Übelkeit und dem Atmen. Das hat mir den Rest gegeben, ich habe nur meine Tasche in die Ecke gestellt, bin raus gegangen und habe mal wieder angefangen zu heulen (hier liebe Grüße an meine Zimmernachbarin, Du hast das alles großartig hinter Dich gebracht!). Ich habe den Pfleger gefragt ob ich spazieren gehen darf, ich wusste überhaupt nicht wohin mit mir. Bis 19 Uhr durfte ich raus, um 19 Uhr sollte ich wieder da sein zur Blutabnahme und um mein OP-Paket in Empfang zu nehmen. Offiziell darf man sich übrigens nach der Aufnahme nur noch auf dem Klinikgelände aufhalten, aus versicherungstechnischen Gründen. Ich haben die Auflage bekommen, auf jeden Fall noch was zu essen. Mehr als ein Käsebrötchen habe ich aber beim besten Willen nicht runtergekriegt. Um 19 Uhr habe ich dann mein OP-Paket bekommen, bestehend aus dem OP-Kittel, der dazu passenden extrem sexy Netzunterhose, Chlorhexamed und Nasenspray. Außerdem habe ich eine Drahtschere bekommen, die ich, so lange ich verschnürt bin, immer sichtbar bei mir tragen sollte, falls irgendein Notfall eintritt und die an meinen Mund müssen. Eine sehr beunruhigende Vorstellung, aber die Schwester hat mir versichert dass sie es noch nie erlebt hat, dass die Schere gebraucht wird. Ich sollte am nächsten Tag um 10 Uhr operiert werden. Mir wurde erklärt, dass angerufen wird wenn der OP fertig vorbereitet ist und dass das plus/minus eine Stunde sein kann. Den Rest des Abends habe ich mit Spazieren gehen und lesen und mich verrückt machen verbracht. Die Pfleger und Schwestern waren superlieb und haben versucht mich zu beruhigen wo immer sie konnten. Irgendwann habe ich mir dann eine Schlaftablette geben lassen (Unbedingt beim Aufnahmegespräch beim Stationsarzt anmelden damit der das aufschreiben kann!) und bin wohl auch irgendwann eingeschlafen. Der OP-Tag: Aufgewacht bin ich um halb sechs, weil die Schwestern nach uns geschaut haben, aber ich war noch so angematscht von der Schlaftablette dass ich noch bis etwa acht Uhr gedöst habe. Dann bin ich aufgestanden und duschen gegangen. Die Netzunterhose habe ich schon angezogen, den Kittel aber noch nicht. Ich war wohl recht nervös, hatte es mir aber schlimmer vorgestellt. Ab kurz vor zehn hat sich die Aufregung dann doch sehr gesteigert, weil ich bei jedem Geräusch vom Flur gedacht habe "jetzt geht es los". Um viertel nach zehn war es dann so weit, die Schwester kam rein und hat mich gebeten, mich umzuziehen. Danach musste ich den Mund mit Chlorhexamed ausspülen und dann habe ich die "Scheißegal- Tablette" bekommen. Die bekommt man erst, wenn man alles fertig hat, weil es wohl Leute gibt die da so schnell drauf reagieren, dass sie beim Umziehen direkt einschlafen. Bei mir hat sie leider gefühlt überhaupt nicht gewirkt. So habe ich den kompletten Transportweg in den OP und alles voll mitbekommen. Als ich in der Schleuse vorm OP auf die OP-Liege klettern musste, hat mich dann die Panik erwischt. Es waren aber alle total einfühlsam und lieb zu mir, nur beruhigen lassen wollte ich mich trotzdem nicht Dann wurde ich in den Vorbereitungsraum geschoben und diverse Menschen haben sich mir vorgestellt. Ich hatte totale Angst und habe nur immer wieder gesagt "was wenn ich während der OP aufwache?", das war meine größte Angst. Es haben mir alle versichert, dass meine Vitalfunktionen so überwacht werden, dass das so frühzeitig erkannt werden würde, dass ein aufwachen praktisch unmöglich ist. Dann bekam ich einen Zugang in den Handrücken gelegt und eine Sauerstoffmaske aufs Gesicht. Die Ärztin erklärte mir, dass sie mir zwei Medikamente spritzt, das erste würde mich schwindelig und etwas matschig machen, das zweite würde mich schlafen legen. Das erste Medikament hat unmittelbar gewirkt, mir wurde schwindelig als hätte ich zu viel Alkohol getrunken, aber das war kein ultra schlimmes Gefühl, nur unangenehm. Schon hier sind mir fast die Augen zugefallen, auch wenn ich mich aus Panik mit aller Kraft dagegen gewehrt habe. Dann sollte ich erzählen, wohin ich gerne in Urlaub fahre und dann weiß ich nichts mehr. Als ich aufgewacht bin, war ich erstaunlich ruhig. Ich habe es mir schrecklich vorgestellt, mit verschnürten Kiefern aufzuwachen, aber in dem Moment habe ich es einfach zur Kenntnis genommen. Es war sofort jemand bei mir und hat nach mir geschaut, ich habe mich die ganze Zeit sicher und in guten Händen gefühlt. Ich hatte eine Magensonde, die gelegt worden ist als ich noch geschlafen habe. Darüber ist mir Blut aus dem Magen abgesaugt worden, das war aber nur eklig und in keinster Weise schlimm oder schmerzhaft. Ich bin wohl relativ schnell "fit" geworden und bin wieder auf Station gebracht worden. Von dem Weg weiß ich nichts mehr. Auf Station habe ich geschafft, meinem besten Freund noch eine Nachricht zu schicken dass ich ok bin und dann nichts mehr mitgekriegt bis ich wach geworden bin und meine Eltern bei mir waren. Ich weiß noch, dass ich mich an dem Tag verhältnismäßig fit gefühlt habe (zumindest besser als ich befürchtet habe) und auch die Schwestern überrascht waren, wie gut ich zurecht bin. Im Nachhinein fehlen mir aber viele Erinnerungen, meine Mutter hat mir zum Beispiel wohl etwas erzählt, an das ich mich nicht erinnern kann. Ich konnte in Begleitung aufs Klo gehen und durfte mir abends schon wieder eigene Klamotten anziehen. Mit meinen Eltern habe ich mit Zettel und Stift kommuniziert, das ging echt gut. Ich habe über die Magensonde erst Flüssigkeit und dann Tee bekommen. Zu meiner eigenen Überraschung konnte ich schon trinken. Ich hatte unglaublichen Durst, und obwohl es im Hals ziemlich weh tat, hat das Schlucken mit etwas Übung immer besser geklappt. Im Rückblick muss ich sagen: Das war alle Schmerzen beim Schlucken wert, denn so hat sich das Blut, was von der OP noch im Hals war mit der Zeit gelöst und die Halsschmerzen wurden gegen Abend hin besser. Also wenn es irgendwie geht: Versucht so schnell wie möglich mit dem trinken anzufangen! Spätestens wenn Euch die Magensonde gezogen wird werdet Ihr dafür belohnt, denn die klebt dann nicht mehr fest und geht schnell und schmerzlos raus. Aber zurück zum Trinken: Dass mehr als die Hälfte in der Bettdecke und nicht in eurem Mund landet ist normal aber auch das klappt immer besser, so eine Schnabeltasse ist echt ne geniale Erfindung... Viel mehr kann ich Euch von dem Tag nicht erzählen, ich muss wohl irgendwann eingeschlafen sein. Ach ja, Thema Schmerzen: Ich musste zu keinem Zeitpunkt, auch in den darauffolgenden Tagen, Schmerzen ertragen. Die Pfleger und Schwestern haben sehr oft nach mir geschaut und immer gefragt ob ich Schmerzen habe. Sobald ich auch nur angedeutet habe, welche zu haben, habe ich über die Magensonde Schmerzmittel bekommen. Außerdem hatte ich eine automatische Kühlmaske die zwar sehr spacig aussah, aber ein echter Segen war. Die habe ich in den ersten Tagen so oft getragen wie es ging, immer mal wieder ne Stunde oder so abgenommen weil man unter dem Plastik trotz Kühlung irgendwie schwitzt, aber die meiste Zeit hatte ich sie an. Viele haben hier geschrieben dass ihre mit der Zeit eklig wurde, meine war zum Glück aus Plastik und abwischbar, also nicht eklig. 1. Tag post-OP: Nach einer sehr durchwachsenen Nacht (ich war immer abwechselnd eine Stunde am schlafen, eine Stunde wach) war ich ziemlich müde, konnte aber nicht mehr schlafen. Man muss übrigens im Sitzen schlafen damit die Schwellung ablaufen kann, da gewöhnt man sich aber im Laufe der Zeit wirklich dran. Auch nachts habe ich, sobald ich es brauchte, Schmerzmittel bekommen. Da ich Wasser und Tee über die Sonde gut vertragen hatte, sollte ich "zum Frühstück" Sondenkost ausprobieren. Sehr schräg: Man darf sich Geschmacksrichtungen aussuchen. Ist wohl so, damit man beim Aufstoßen wenigstens das Gefühl hat, man hätte was gegessen Die Geschwindigkeit, mit er die Kost in die Sonde fließt, durfte ich selbst einstellen was ich als sehr angenehm empfunden habe. Nach einem halben Beutel habe ich das Gefühl gehabt, mein Magen wäre voll und ich habe eine Pause gemacht und etwas geschlafen, danach habe ich den Rest "aufgegessen". Im Laufe des Vormittags kam mein bester Freund zu Besuch. Auch hier hat die Kommunikation über Zettel und Stift gut funktioniert. Er durfte mich zum Röntgen begleiten, so dass kein Pfleger mit musste. Mir war zwar etwas schwindelig und ich war wackelig auf den Beinen, aber auch das ging unerwartet gut. Man darf aber auch einen Rollstuhl mitnehmen, wenn man zu unsicher ist. Vor dem röntgen hatte ich etwas Angst, dass die irgendwelche Aufnahmen brauchen für die ich mich in schmerzhafte Positionen begeben muss, aber dem war überhaupt nicht so. Am Nachmittag kam meine Mutter wieder zu Besuch und ich habe, ermutigt durch die Pfleger und Schwestern, meine ersten Redeversuche gemacht. Das klappte zwar nur sehr holprig (und feucht), aber auch das ist Übungssache. Allerdings war das noch sehr anstrengend und auch ziemlich schmerzhaft. Aber auch da hat sich die Anstrengung gelohnt, dadurch dass ich so früh angefangen habe, den Kiefer und die Zunge zu bewegen habe ich jetzt keinerlei Probleme mit Muskeln oder Sehnen. Je fitter ich in der Bewegung meiner Zunge und im Schlucken wurde, desto mehr hat die Magensonde gestört. Wie ich aussah, einen Tag nach der OP? Wie eine Mischung aus Bulldogge und blauem Hefeteig. Ich lade Euch gerne später Bilder hoch. Hier helfen wirklich nur zwei Dinge: Kühlen und eine ordentliche Portion Humor und Selbstironie. Man darf einfach nicht vergessen dass das vorbei geht. 2. Tag post-OP: Jetzt wird es langsam unspektakulär. Ich habe viel geschlafen, etwas Fernsehen geguckt und war so viel es ging auf den Beinen. Das hilft beim abschwellen, und je schneller die Schwestern und Pfleger sehen, dass man stabil ist, desto eher darf man duschen Das durfte ich heute, allerdings durfte ich die Tür nicht abschließen und meine Mutter hat vor dem Bad gewartet. Aber das ist ja nicht schlimm oder so. Nachmittags habe ich die Magensonde entfernt bekommen, dadurch dass ich viel getrunken hatte war das nicht schmerzhaft, nur sehr unangenehm, aber das dauert ja nur ein paar Sekunden. Danach durfte ich direkt Fresubin (hoch kalorische Kost) trinken. Ich durfte in den Vorratsraum und mir eine Geschmacksrichtung aussuchen. Ich habe Kaffee genommen, das war mein persönliches Schützenfest! Das Schlucken ging ohne Schlauch im Hals tausendmal besser und auch das sprechen (naja, eher feucht nuscheln) ging immer besser. Ansonsten weiterhin Schmerzmittel (jetzt in flüssiger Form) und kühlen. Die Nächte wurden immer besser. 3. und 4. Tag post-OP: Unspektakulär und langweilig. Die Schmerzmittel werden langsam weniger, die Schlafphasen auch, die Schwellung lässt langsam wieder ein Gesicht erkennen das meinem ähnlich sieht. Nach wie vor gehe ich viel spazieren und auch die Intervalle, bis mein Kreislauf nicht mehr möchte, werden größer. 5. Tag post-OP: Heute wurden die Gummis, die meine Kiefer ziemlich fest gehalten hatten, gewechselt. Das war unangenehm, aber alles aushaltbar. Es war ein komisches Gefühl, auf einmal "Bewegungsfreiheit" zu haben, auch wenn man davon nicht viel nutzen kann. Jetzt kann ich den Strohhalm, durch den ich seit einigen Tagen flüssige Kost zu mir nehme, zwischen die Zähne stecken und auch Tabletten bekomme ich mit etwas Übung durch den Spalt. 6. Tag post-OP: Meine Entlassung! Die Ärzte sind zufrieden mit dem Heilungsprozess, die Narben sehen gut aus und ich nehme genug "Nahrung" und Wasser zu mir. Ich musste noch in die Kieferorthopädie, dort hat Dr. Middelberg sich zum ersten Mal das vorläufige Ergebnis angeschaut. Er war sehr zufrieden, ich komme mit Hilfe der Gummis gut in den Splint und die Zähne stehen so wie sie sollten. Ich bekomme beigebracht, wie ich die Gummis selber wechseln muss, ab jetzt einmal am Tag. Dabei hatte ich noch einen kleinen Schock-Moment: Als ich es selbst versucht habe, fing die eine Narbe auf einmal an, zu bluten und es sah aus, als hätte ich die Naht aufgerissen. Nach kurzer Panik aber klar: Nix aufgerissen, nur gereizt. Es hat mir auf jeden Fall nicht grade Mut für die kommenden Tage gemacht. Danach dürfte ich mir meine Papiere abholen und in die Freiheit Und jetzt?: Die ersten Tage habe ich mich bei meinen Eltern einquartiert, falls ich nicht zurecht komme oder es irgendwelche Komplikationen gibt. Aber nichts von dem ist eingetroffen. Das Gummis wechseln hat von Tag zu Tag besser geklappt und es blutet auch nicht mehr. Mein Kreislauf schafft von Tag zu Tag mehr und seit vorgestern bin ich zu hause. Mein Gesicht bekommt langsam wieder Konturen und der Bluterguss ist in den Brustbereich gewandert (ok, das sieht wirklich eklig aus und ist etwas druckempfindlich, aber nicht weiter schlimm und laut Aussage der Ärzte normal. Hauptsache der ist nicht in meinem Gesicht ) Gestern war ich zur Kontrolle in der Kieferorthopäde und -Chirurgie, alle sind zufrieden mit dem vorläufigen Ergebnis. Allerdings hat sich an der einen Naht eine Tasche gebildet und deshalb will der Chirurg mir Dienstag die Fäden ziehen, das bleibt einem normalerweise erspart, da die eigentlich selbstauflösend sind. Aber was solls, ein bisschen Spaß muss ja auch sein. Heute Nacht habe ich zum ersten Mal wieder durchgeschlafen. Die flüssige Kost nervt langsam richtig, ich kann weder Smoothies noch Milchshakes noch Suppen mehr sehen und mein Strohhalm- Vorrat ist beträchtlich dezimiert, aber ich bin mir sicher das schlimmste überstanden zu haben. Fazit: Alles in allem habe ich viel Glück gehabt und es ist alles mehr als gut gelaufen. Natürlich gab es auch Momente in denen ich heulend im Bett gelegen habe, in denen es mir nicht gut ging oder in denen ich mir gewünscht habe, ich hätte es nie gemacht. Aber das positive überwiegt deutlich. Ich kann sogar voraussichtlich am 01.08. meine Ausbildung anfangen. Ich hoffe mein Erfahrungsbericht macht allen Mut, die den ganzen Mist noch vor sich haben. Es ist machbar und alles an Schmerzen und schlechten Gefühlen geht vorbei! Wer Fragen oder Anmerkungen hat darf sich gerne bei mir melden. Alles Gute für alle, die das hier lesen! Ihr schafft das!
  9. Hallo ihr Lieben Leidensgenossen, am 3. Januar hab ich endlich meine langersehnte UKVV hinter mich gebracht. Laut Arzt lief alles ganz gut, bis auf das es links nicht so ganz einfach gelaufen ist. Mein N. mandibularis lief wohl etwas untypisch, er hat ihn aber definitiv nicht durchtrennt und konnte alles erfolgreich verlegen. Wahrscheinlich wurde der Nerv gezerrt. Nach der Op fühlte sich alles taub an, sprechen und essen sind ein Schauspiel. Das ist ja aber nicht ganz untypisch. Das schlimmste das ich heute erst festgestellt habe ist, dass ich in der linken Hälfte meiner Zunge kein Geschmacksempfinden habe. Ich habe es mit Salz/ Pfeffer/ Zucker probiert....heiss und kalt spüre ich auch nicht. Meine Zähne im UK links sowie das Zahnfleisch sind auch komplett gefühllos. Ich habe ihn nach der Op gefragt wann ich wieder mit einem Gefühl in meiner Lippe, Kinn und Zunge rechnen kann. Seine Info alles zwischen 4 Wochen und 3 Monaten. Ich suche Leidensgenossen oder ähnliche Erfahrungsberichte. Ich bin gerade etwas geschockt und hoffe das alles wieder ganz normal wird....:-( Liebe Grüsse Melanie
  10. Übernächste Woche ist es nun soweit, die UKVV steht an. Der Doc meinte Dienstag OP, Donnerstag/Freitag nach Hause (ist dann eh Ostern), Kontrolle in der Sprechstunde einmal pro Woche. Die Woche nach Ostern kann mich mein Mann noch fahren, danach muss er wieder arbeiten. Die Klinik ist 30km entfernt, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist mies, somit müsste ich selbst mit dem Auto hinfahren. Funktioniert das nach 2 1/2 Wochen? Oder gibt es in so einem Fall den Anspruch auf einen Beförderungsschein (Krankentaxi)?
  11. Vorneweg: ich bin mit dem Ergebnis meiner UKVV sehr zufrieden und mir war vorher bewusst, dass es Probleme mit dem Nerv geben könnte. Damit habe ich gerechnet und der Chirurg meinte auch, es sei sehr wahrscheinlich. Laut Chirurg ist er wohl ein bissl "beleidigt" und wird sich im Laufe der Zeit erholen. Es braucht halt Geduld. Auch das ist mir bewusst, zumal die OP ja erst 1 1/2 Wochen her ist. Tagsüber ist die linke Seite komplett taub, gegen Abend fängt das ganze Kinn an zu kribbeln, hin und wieder fühlt es sich an, als fährt ein Stromschlag durch. Der Arzt meint, das sei ein gutes Zeichen- aber gibts denn irgendwie ne Möglichkeit; das kribbeln abzudämpfen ? Gerade abends beim Einschlafen ist es mehr als lästig... Danke für eure Tips (sofern es welche gibt)
  12. Hallo Zusammen, ich bin Jil, bin 24 Jahre alt und trage mittlerweile wieder eine feste Zahnspange. Meine Zahnspangengeschichte fing eigentlich bereits im Alter von 12 Jahren an. Ich bekam erst einen Binator, dann noch einen Headgear und letztenendes eine feste Zahnspange - war also eine "suuuper Zeit"... Mein damaliger KFO meinte, ich müsse die Spange mindestens bis zu meinem 17. Lebensjahr tragen, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Vorrangig ging es hierbei um die Begradigung der Zähne und um die Vorverlagerung des Unterkiefers, der etwas zu weit zurücklag. Doch dann kam es anders: Nach 2 Jahren war der KFO fest davon überzeugt, dass alles super ist! Alles war so, wie es sein sollte, und ich bekam meine Zahnspange raus. Ich habe mich natürlich gefreut! Wer macht sich in dem Alter auch Gedanken darüber, ob sich nochmal etwas verschieben könnte.. Also musste ich nur noch Nachts eine lose Zahnspange tragen und habe an den unteren Zähnen einen Retainer bekommen. Jetzt, ca. 10 Jahre später, hat sich alles so dermaßen verschoben, dass ich mich im Juli 2016 das erste mal bei einem anderen KFO vorgestellt habe. Ich war richtig unzufrieden - meine kleinen Hasenzähne und mein Profil, das waren die Hauptgründe für meinen Besuch beim KFO. Meine unteren Zähne sind super, aber oben hatte ich definitv einen Engstand und mein Unterkiefer liegt 9mm zurück! Dieses bekommt man nur noch mit einer Unterkiefervorverlagerung in den Griff - und ich denke ich werde nächste Woche erfahren, wann der Termin der OP geplant ist. Ich bin jetzt schon ziemlich aufgeregt, aber ich freue mich auch!
  13. Hallo liebe Community, wer bereits meine Vorstellung durchgelesen hatte, weiß dass mich seit einiger Zeit mein fliehendes Kinn stört. Deshalb bin ich nun bei mehreren KFO und KFC gewesen und habe mich diesbezüglich beraten lassen. Wie erwartet , hat man natürliche verschiedene Meinungen zu hören bekommen. * einer sei für eine reine Kinnplastik, ein anderer befürwortete eine UKVV , jemand anderes wolle gesunde Zähne ziehen lassen,um anschließend die Zähne nach hinten zu bekommen damit der Überbiss weggeht , ein anderer wiederum würde es auch ohne Zähne ziehen hinbekommen und so weiter und so fort.. Letztendlich stört mich meine Zahnstellung nur minimal, vielmehr würde ich kein Kinn nach vorne bringen wollen. Daher tendiere ich momentan dazu, meinen UK Rand mittels der CW Methode operieren zu lassen , aber bin aufgrund der vielen verschiedenen Meinungen sehr verunsichert. Ich habe mir vor kurzem auch 3D Röntgen anfertigen lassen, vielleicht hat ja der ein oder andere ein erweitertes Wissen, womit er mir zur Hilfe stehen könnte. Über jegliche Rückmeldung würde ich mich sehr freuen!
  14. Hallo. Bin neu hier. Op: UKVV War heute bei meinem KFO und nun steht die Vorstellung in der Klinik an. Termin zur Vorstellung am 6.April. Muss mir erstmal nen Hausarzt suchen für die allgemeine Untersuchung (neuer Wohnort). Kann mir jemand sagen wie der Ablauf nun ist? Wie lange dauert es i.d.R bis zur OP? Gibt es hier Leute die bei Dr. Kleinheinz eine UKVV hatten?
  15. Mal ne ganz blöde Frage...warum braucht man eigentlich den Splint ? Wenn der Uk nach vorne verlagert wird und mit Schrauben und Pkatten fixiert wird kann sich doch rein theoretisch gar nichts verschieben ? Mir ist klar, dass ich um den Splint nicht rumkomme, aber interessieren würds mich trotz allem. Vielleicht weiss das ja jemand.
  16. Hallo zusammen, dies ist mein erster Beitrag. Zuvor habe ich immer nur sehr gespannt viele Berichte durchgelesen. Ich würde gerne wissen, wann Ihr die Metallentfernung durchführen lassen habt? Ich hate am 27.11.16 meine Unterkiefervorverlagerung / Ukkv und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Mein Kieferchirurg hat mir aber dazu geraten, mein Kinn erst bei der Metallentfernung mit machen zulassen. Ich hatte schon vor der Op ein sehr herausragendes Kinn, nur es fiel nie stark auf, durch den Überbiss. Seit der Kiefervorverlagerung des Unterkiefers ragt das Kinn noch mehr nach vorne. Daher würde ich gerne so früh wie möglich meine Metallentfernung machen. Meine Nase wird eventuell auf mit in einem gemacht, da sie danach sehr gross aussehen wird. Ich freue mich auf Eure Antworten. Liebe Grüsse
  17. Hallo liebes Forum, hier kommt endlich mein OP Erfahrungsbericht. Bilder kommen später ins Bilderforum, wenn die letzte sichtbare Schwellung soweit verschwunden ist, dass sie außer mir keiner sehen kann. Jetzt, 3,5 Wochen post-OP merkt man noch eine kleine Schwellung am Kinn und rechts und links am und unterm Kieferknochen. Da die stationäre Aufnahme auf 10:00 Uhr am 04.08. festgelegt war und ich eine weite Anreise hatte und das Ganze entspannt angehen wollte, bin ich mit Begleitung am Mittwoch, 03.08. in der Früh aus Niederösterreich mit PKW weggefahren. Den Mittwoch Nachmittag haben wir genutzt, um uns Bregenz, den Bodensee und Feldkirch anzuschauen. Wir haben auf einem Berghof übernachtet und sind Donnerstag morgen ins Krankenhaus gefahren. So gegen 13:00 war der ganze Papier-/Aufnahme-/Anästhesie-Gespräch-Kram erledigt und ich durfte, nachdem ich etwas unterschrieben hab, das Krankenhaus verlassen und die Gegend erkunden. Die Chance haben wir genutzt, um schnell nach Vaduz zu fahren. Zurück in Feldkirch waren wir noch ein letztes Mal gut essen und um 20:00 war ich wieder im Krankenhaus. Mir wurde eine Leitung gelegt und danach konnte ich schlafen. Freitag, 05.08., OP-Tag: Um 6 wurde ich wirklich ganz sanft von der Schwester geweckt. Ich durfte duschen und bekam eine Lippenpflege, Nasentropfen und die berühmte Tablette. Um 7 wurde ich abtransportiert, erinnere mich lückenhaft an ein Gespräch mit dem Anästhesisten. Danach war ich weg. Als ich aufwachte, sagte mir Dr. Ploder, dass alles gut verlaufen ist und kein Nerv beschädigt wurde. Kurz vor 12 war ich wieder am Zimmer und hab als erstes mein Handy aus dem Spind verlangt, um meiner Familie zu schreiben. Um 14 Uhr besuchte mich mein Freund. Wir haben ein bisschen geredet. Ich hab aber mehr zugehört und genickt und bin dazwischen immer wieder kurz eingenickt. Den größten Teil des Tages hab ich verschlafen. Allgemein hab ich mich sehr schwach gefühlt und mir war schlecht. Hab's deshalb vermieden aufzustehen. Irgendwann wurde ich von den Schwestern überredet, kurz aufzustehen und aufs Klo zu gehen. Als ich mich wieder aufs Bett gesetzt hab, hat das Blut in meinem Magen sich wohl gedacht, dass es ein guter Zeitpunkt wäre, ihn zu verlassen. Ich hab mich übergeben. Es ging durch die Gummis. Es war grauslich, aber ab dem Zeitpunkt ging's wieder aufwärts mit mir. Ich konnte endlich die klare Suppe durch einen Strohhalm trinken und schlief danach wieder ein. Samstag, 06.08.: starke Schwellung (trotz Kühlmaske), 1. Mal duschen (ohne Haare), vorsichtiges Zähneputzen und Gummis einhängen - beim ersten Versuch gescheitert, die nette Oberärztin (Visite Wochenenddienst) ist extra für mich nochmal ins KH gefahren, um es mir nochmal zu zeigen! Sonntag, 07.08.: In der Nacht auf Sonntag bekam ich starke Schmerzen im linken Arm, wo der Zugang war. Der Pfleger vom Nachtdienst war aber nicht besonders einfühlsam und sehr unmotiviert. Er meinte nur ich soll's aushalten bis das Schmerzmittel anfängt zu wirken. Dieser Pfleger war wirklich die einzige Ausnahme! Alle anderen Ärzte und Schwestern waren sehr lieb und zuvorkommend! Am Morgen nach dem Schichtwechsel wurde mir die Leitung von einer netten Schwester sofort entfernt und ich wurde auf Tabletten umgestellt. Bei der Visite fragte ich die Oberärztin, wann ich voraussichtlich nach Hause darf und sie sagte Mittwoch. Das war ein Schock für mich und versetzte mich in ein kleines Stimmungstief. Duschen mit Haare waschen geschafft - die Welt schaut gleich wieder besser aus. Die Schwellung wuchs weiter an. Von der Kühlmaske war meine Haut schon ganz beleidigt und gerötet. Die Wangen brannten. Am Abend nahm ich die Maske ab und kühlte nur gelegentlich mit Pads. Montag, 08.08.: Visite Ploder, Röntgen, Schwellung extrem aber ich fühle mich fit, Entlassung vielleicht schon morgen? Mache schon Spaziergänge im Garten des Krankenhauses, im Schatten natürlich. Dienstag, 09.08.: Entlassung! bei der Visite alles super, Entlassung gegen 11 Uhr, letztes KH-Mittagessen Spaghetti Bolognese - war wahrscheinlich eine Verwechslung, aber nach ein paar Brei- und Püree-Desastern (Pürierter Fisch, püriertes Hendl, püriertes Rindfleisch, ...) lass ich mir die Spaghetti sicher nicht wegnehmen! Ich schneide sie ganz klein und esse sie mit der kleinen Gabel, ohne zu kauen. Um 12:30 verlassen wir Feldkirch und fahren entspannt, mit vielen Erholungspausen, Heim. Gleich am darauffolgenden Tag, Mittwoch, 10.08. war ich zum ersten Kontrolltermin bei der KFO. Es wurden Fotos gemacht und sie zeigte mir die nächste "Gummi-einhänge-Technik". Am Freitag, 12.08. hatte ich die erste Physio-Einheit post-OP. Seitdem bin ich zweimal/Woche bei der KFO und jeden Freitag in Physio. Maximale Mundöffnung war das letzte Mal 30 mm. Nächster Physio Termin wieder am Freitag. Habe Kiefergelenksknacken beim UK-nach-rechts-verschieben und beim vorverschieben. Durch Übungen wird es besser. Die Restschwellung unterm Kieferknochen wird durch Lymphdrainage auch immer kleiner und weicher. Hatte gleich nach der OP volles Gefühl in der Unterlippe, abgesehen vom leichten Kribbeln im linken Teil der Unterlippe, das aber auch durch die am Sonntag/Montag erschienene Fieberblase verursacht sein könnte. Nach Abschaben der Blase (auf Anraten von Dr. Ploder) und Behandlung mit Zovirax-Salbe (die ich auch im KH bekommen habe), war sie am Dienstag schon weg. Die einzige taube Stelle hatte ich im Bereich der Lippe-Kinn-Falte, von der Größe einer 1-Euro-Münze. Seit letztem Freitag (bin in der Physio-Sitzung drauf gekommen), ist auch im Kinn volles Gefühl zurück. Ca. 14 Tage nach der OP hab ich schon relativ präsentabel ausgeschaut, seitdem ist auch die gelbe Farbe von Hals bis zur Brust langsam verschwunden. Krankgeschrieben war ich von 10.08. bis 22.08., seit 23.08 arbeite ich wieder (Büro, keine körperliche Anstrengung). Das war mein Erfahrungsbericht. Spaziergang war's bestimmt keiner und nochmal muss ich's nicht erleben, aber insgesamt bin ich mit dem Ablauf zufrieden. Falls ich etwas Wichtiges ausgelassen hab, bitte fragen. Ich hoffe der Bericht hilft jemandem und wünsche allen, die etwas Ähnliches vor oder hinter sich haben, alles Gute! LG, Maja
  18. Hallo zusammen, heute war ich wieder beim KFO und erfreulicherweise haben sich die Zähne schneller korrigieren lassen als erwartet. Beim nächsten Termin im Januar wird ein OPG gemacht und das ein oder andere Bracket umgeklebt. KFO meinte, alles was jetzt noch passiert ist reines Feintuning. Ich möge mir bis zum nächsten Termin im Januar Gedanken machen, wann die OP stattfinden soll *schluck* Um den Termin entsprechend zu planen (mein Mann muss dann halt Urlaub nehmen), würde ich gerne das ein oder andere vorab wissen: -wie lange wart ihr im KH ? - wie lange und oft musstet ihr zum KFC zur Nachsorge ? -Konntet ihr den Weg dorthin alleine bewältigen oder nicht ? -Wie lange wart ihr nicht fit ? Danke euch für eure Antworten.
  19. Hallo! Ich bin neu hier und würde mich gerne vorstellen! Ich bin 27 Jahre alt, komme ursprünglich aus Österreich, lebe und arbeite aber in München und habe auch vor hier meine KFO Behandlung zu starten. Momentan habe ich bereits 2 KFOs hinter mir (die beide eine andere Behandlung vorgeschlagen haben) und habe diesen Monat noch einen Termin bei einem KFC. Ich habe ein zu kleines Ober- und Unterkiefer, außerdem liegt das UK zu weit hinten. Ich weiß nun nicht, ob und welche OP ich machen lassen soll eine GNE, keine GNE, UKVV. Bei drehen sich momentan noch die Fragezeichen im Kreis! Ich bin superhappy dieses Forum gefunden zu haben! Und hoffe, dass ich hier einige MEnschen treffen kann, denen es ähnlich geht! Ich freue mich auf euch und eure Storys. Vor allem würde es mich freuen, Menschen aus München zu treffen, die einen ähnlichen Weg gehen! Liebe Grüße!
  20. Liebe alle, das ist das erste mal, dass ich mir nicht nur zahlreiche Beiträge im Forum durchlese, sondern auch selbst etwas schreibe. Kurz zu mir und meiner Kieferfehlstellung: Ich habe einen stark ausgeprägten Distalbiss (14mm) und überlege nun ein UKVV bzw. eine Bimax-OP durchführen zu lassen. Gesundheitliche und (für mich persönlich merkliche) funktionelle Probleme habe ich nicht. Allerdings ist die Ästhetik durch die Fehlstellung beeinträchtigt. Ich habe zwar kein fliehendes Kinn, aber beim sprechen & lachen sieht man deutlich, dass der UK viel zu weit nach hinten verlagert ist. Meine Bedenken: Nach Beratungsgesprächen bei der KFO und KFC ist das Ergebnis eigentlich eindeutig – eine OP ist auf jeden Fall notwendig! Allerdings bin ich mir zum einen aufgrund der Risiken (v.a. Nervschädigung/Taubheit und Langzeitfolgen) sehr unsicher und auch ziemlich ängstlich. Ich studiere Lehramt und bin dementsprechend auf eine deutliche Artikulation und „gutes“ Sprechen angewiesen & habe Bedenken, dass genau das nicht mehr (oder sehr lange nicht) möglich sein wird, wenn ich die OP machen lasse. Außerdem habe ich im Forum gelesen, dass sich bei einigen das Gesicht (nicht nur das Profil) stark verändert hat: Nase breiter, eckiges Gesicht, markantes Kinn usw. Meine Nase ist jetzt ziemlich lang, aber schmal und meine Gesichtsform ohnehin schon eckig. Wäre also nicht so toll, wenn es durch die OP noch „hässlicher“ wird... Wie steht ihr dazu bzw. was habt ihr diesbezüglich für Erfahrungen gemacht? Danke schon mal im Voraus. Sally
  21. Moin zusammen, ich möchte an dieser Stelle von meiner Unterkiefer-Vorverlagerung und der Zeit danach berichten. Vorab zu mir: Ich bin Johannes, 29 Jahre alt, und seit Ende 2014 in Behandlung. Im März 2015 wurde bei mir eine Gaumennahterweiterung (GNE) durchgeführt, auch bei Dr. Liokumowitsch (= mein Kieferchirurg). Seit etwa 15 Monaten (= August 2015) trage ich eine feste Zahnspange. Jetzt am 16.11.2016 wurde mein Unterkiefer vorverlagert (ca. 8mm) und leicht geschwenkt (ca. 2mm), um zum Oberkiefer zu passen. ~ Der OP-Tag: Mittwoch, 16.11.2016 ~ Vom OP-Tag habe ich nicht übertrieben viel mitbekommen. Vorher natürlich nix essen und nix trinken, Stationsaufnahme am Vormittag, OP gegen 12 Uhr, wenn ich mich richtig entsinne. Die Anästhesistin war dieselbe wie beim letzten Mal, deswegen hatte ich weniger Angst wegen der Betäubung. Um halbwegs beruhigt zu sein, bekam ich die Beruhigungspille - danach ist einem auch wirklich alles wurschd. Dr. Liokumowitsch hat mich im OP-Vorbereitungsraum nochmal aufgemuntert, danach kann ich mich nur noch an die OP-Lichter erinnern, bevor bei mir die Lichter ausgingen. Nach der OP ging es mir blendend: anders als nach der GNE war ich geistig sofort voll da. Also erstmal Freunden E-Mails geschrieben und kurz bei meinem Partner gechattet. Körperlich war auch alles in Ordnung; der Zustand: Abflüsse am Unterkiefer und einen Zugang am linken Arm, ansonsten nur leicht angeschwollen. Im Mund kein Splint, aber zwei Gummis zwischen OK und UK. Keine Übelkeit, kein Erbrechen, keine Schmerzen - heile Welt ~ der erste Tag Post-OP: Donnerstag, 17.11.2016 ~ Am nächsten Tag ging es kräftig bergab (auch psychisch: wenn es dir direkt nach der OP so super geht, ist jeder Rückschritt ärgerlich und demotivierend - aber natürlich irgendwie normal). Nachts hatte ich über die Zugänge nochmal ein wenig Blut verloren (ca. 250ml), aber tagsüber verlor ich kaum noch weiteres Blut. Abends kam Dr. Lio vorbei, um nach meinem Zustand zu sehen und die Abflüsse zu entfernen. Er gab den Schwestern die Anweisung, mich dann am nächsten Morgen zu entlassen, wenn sich nichts verschlimmert. Mein Zimmerkollege hatte mich den Tag über auch gut abgelenkt, aber in der kommenden Nacht konnte ich nicht richtig schlafen, und die zunehmende Schwellung nervte auch zusehends. Zu Essen gab es am ersten Tag immerhin schon Joghurt und alle Arten von Suppen (insb. Spargelcreme) und natürlich Brühe. ~ der zweite Post-OP-Tag: Freitag, 18.11.2016 ~ Da ich nachts nicht gut schlafen konnte, war ich morgens ein wenig gerädert, aber mein Partner hat mich gegen 9 Uhr abgeholt und mein Genörgel geduldig ertragen. Ansonsten ging auch nicht viel an diesem Tag, die Schwellungen nahmen weiter zu und meine Schmerzen im Kiefergelenk je nach Lage und Zustand des Kiefers auch. Tagsüber ein bisschen schlafen, zwischen drin lecker Shepherd's Pie (Hackfleischauflauf mit Kartoffelpüree, der Kalorien und des Geschmacks wegen mit Cheddar verfeinert). ~ die Tage 3-5 nach der OP ~ Das Wochenende war entsprechend ereignisarm; ich war zwar geistig halbwegs auf der Höhe, aber physisch ging halt nicht viel, und das nagte schon ziemlich an mir. Ich hatte wenig Lust, Sachen zu beißen, auch wenn es in gewissem Rahmen wohl gegangen wäre (Dr. Lio sagte "weiche Kost", muss also nicht flüssig sein). Am Montag Kontrolltermin bei Dr. Lio, der mit mir und dem Zustand zufrieden war und mir die Fadenentfernung für Donnerstag androhte. Die Schwellung ging seit Sonntag (= 4. Post-OP-Tag) langsam zurück, war aber immer noch sehr deutlich (Hamster lässt grüßen). ~ die Tage 6-8 nach der OP ~ Gut eine Woche nach der OP war ich zur Fadenentfernung beim Kieferchirurgen (ziept kurz, fertig) und zur generellen Zustandsbegutachtung beim Kieferorthopäden. Der KfO war eingeschränkt begeistert, der Unterkiefer ist wieder etwas zurück gewandert; dafür gab's erstmal recht starke Gummis (die heißen "Elephant" - und sie halten, was sie versprechen!). ~ die zweite Woche nach der OP ~ Mittlerweile beiße ich wieder recht gerne, wenngleich teilweise erfolglos (= einiges landet vor den Zähnen, wo die Zunge noch nicht so ganz hin findet). Hartes ist natürlich nicht drin, aber Currywurst und Nudeln tragen ihren Teil zu meiner Ernährung bei. Die Gummis sind noch drin und bringen den UK dazu, in die vom KfO bevorzugte Stellung zu wandern. Mal schauen, ob das so hinhaut Wenn ich die anderen OP-Berichte hier im Forum so lese, ist das für eine UKVV wohl recht glimpflich ausgegangen. Wenn ihr Fragen habt, immer her damit Viele Grüße Johannes
  22. hallo! ich hatte vor knapp 3 monaten eine UKVV und gleichzeitig auch eine kinnplastik. jedoch, bin ich mit dem ergebnis ÜBERHAUPT nicht zufrieden. ich weiss auch gar nicht, warum mein chirurg sich zu einer kinnplastik überhaupt entschieden hat. wie dem auch sei. ich finde ich habe seitdem ein total spiitzes gesicht und ein kinn wie eine hexe. ich finde das richtig schlimm. mein kinn ist jetzt so weit vorne, dass es fast mit der linie der nase abschliesst. ich glaube meine unterlippe ist noch geschwollen, habe am kinn und auf der lippe noch kein gefühl. meine frage: kann man das auf kosten der krankenkasse wieder rückgängig machen? also nur die kinnkorrektur. und kann/soll man das machen, wenn noch so vieles taub ist? ich bin so unglücklich. ich kann mich gar nicht mehr in den spiegel schauen. ich weiss nicht einmal an wen ich mich wenden soll. auf eure antworten würde ich mich freuen
  23. Am 04.05.2016 durfte ich zur UKVV in Klagenfurt antreten Es war überhaupt nicht schlimm, und alles immer auszuhalten, soviel vorweg. Erfahrungsbericht: Di, 03.05, Anreise bis 9:00 Uhr nach Klagenfurt in die Klinik. In der MKG- Ambulanz zur Anmeldung schickte mich die Dame dann zu den ganzen diversen Stationen. Erst zum Röntgen, dann zur Technik, dann in die Ambulanz zur Zahnspangenkontrolle, ob alles für die OP vorhanden ist. Nach dem ganzen Kram ging ich dann rauf in die Station und wir erledigten dort den ganzen Papierkram. Da das Zimmer noch nicht frei war (es war ca. 10:30 Uhr) schickte sie mich gleich zum Narkosearzt. Der war quer über das ganze Klinikgelände am anderen Ende mit seinem Untersuchungszimmer. Als das erledigt war, und ich wieder zurück auf der Station war, war das Zimmer auch schon frei. Es war aber auch schon halb 1 oder so. Nach dem Essen dann runter zum Prof in die Ambulanz (bis dato war er noch im OP) zur OP-Besprechung. Danach schlug ich die Zeit tot, am Abend bekam ich den Zugang gelegt. Mi, OP-Tag: Ich war die Erste und musste um 06:30 im OP sein. Also halb 6 aufstehen, duschen, umziehen. Infusion mit Antibiotika, Lmaa-Tablette. Dann kam auch schon der Transportdienst und fuhr mich in den OP. Es ging alles recht fix. Nach gefühlten 10 minuten war ich schon wieder wach und man fuhr mich wieder aufs Zimmer. Es wird ungefähr 12 Uhr gewesen sein. Ich hatte einen Kopfverband um, Drainageschläuche eingelegt und war mit Gummis zugehängt. Kein Splint. Ich verbrachte viel mit Dösen und schlafen. Trinken durfte ich dann recht schnell wieder, leider hatte ich ziemlichen Brechreiz wenn ich mich aufgesetzt hab und alles kam wieder hoch. Es war aber wirklich gar nicht schlimm, es lief problemlos raus durch die Gummis. Dann Abends gaben sie mir war gegen den Brechreiz und von da an wars auch gleich gut. Schmerzen hatte ich gar keine. Die Schwellung wurde im laufe des Nachmittags mehr. Do, 1. Post-OP-Tag: Geschlafen hab ich nicht so viel, aber es war ok. Die Schwellung war da und wurde mehr, aber nicht mehr dramatisch. Der Kopfverband kam ab nach der Visite, schönes Gefühl :). Die Drainagen blieben drinn. Essen nur komplett flüssig, aber das war alles ok und essbar. Chlorhexidin zum spülen früh und Abends, dazwischen Salbeitee. Putzen so gut es geht mit ner kleinen Zwischenraumzahnbürste gings recht gut. Fr, 2. Post-OP-Tag: Schon besser geschlafen, Schwellung steht. Nach der Visite kamen die Drainagen raus, das war wirklich überhaupt nicht schlimm. Die Fäden haben ein bissl geziept, aber die Schläuche selbst waren überhaupt kein Problem. Danach ging ich zum Kontrollröntgen. Meine Lippe rechts unten bis zur Kinnspitze ist taub, aber kribbelt immer wieder ganz ordentlich. Abends bat ich darum, den Venenzugang zu entfernen, da meine Hand ganz dick wurde. Ab da gabs dann die Antibiotika und die Schmerzmittel zum schlucken. Ich habs nicht geglaubt, aber das ging durch die Gummis tatsächlich rein ... Sa, 3. Post-OP-Tag: Gut geschlafen. Es gab Milchbrot morgends mit Butter und Marmelade ... es war anstrengend, aber es ging tatsächlich rein :). Die Visite entließ mich nach Haus - juhu :). Es gab nochmal eine Kontrolle auf der Station im Behandlungszimmer, wo die Nähte kontrolliert wurden und ich bekam Wechselgummis mit nach Haus, die ich wechseln sollte. Gute Frage, wie ich das anstellen sollte, mal sehen. Alles in allem war es völlig komplikationslos, nächste Woche (das ist dann der 9. Tag Post-OP) hab ich einen Kontrolltermin beim Doc in Graz. Zum Aufenthalt: Bepanthen, Servietten, Strohhalme, Getränke, WLan: gibts alles im KKH. Mitbringen würde ich: Stehspiegel zum sich selbst beim Essen beobachten, diverse Zeittotschläger, Evtl. Wattestäbchen für die Nase, Jacke/Weste mit Taschen wegen der Drainagebehälter (zum einstecken). Es sind 3Bett-Zimmer mit je einem Fehrnseher. Wer Fragen hat, der fragt einfach, Rechtschreibfehler dürft ihr behalten lg, Ramona
  24. Hallo zusammen Ich lese bereits seit längerem sehr interessiert die diversen Erfahrungsberichte hier im Forum. Bin seit kurzem auch im Forum aktiv geworden. Ich stehe selber vor der Entscheidung eine Unterkiefervorverlagerung operieren zu lassen oder eben nicht. Leider gehöre ich auch nicht mehr zur jüngeren Generation (zu den bis 30 jährigen), bin 43 Jahre alt und frage mich, bin ich zu alt für diese Operation, habe ziemlich Angst vor den Risiken (Nerven, Rezidiv, Angewöhnen an die neue Kieferstellung usw.) usw.. Ich würde mich sehr gerne mit Betroffenen austauschen, die auch über 40 Jahre alt sind (oder kurz davor). Falls ihr vor dem Entscheid, vor der Operation oder nach der Operation seit oder aber auch bereits einige Jahre die Operation hinter Euch habt, würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr Euch bei mir zu einem Erfahrungsaustausch meldet. Bei Wunsch können wir dies auch ganz persönlich über den persönlichen Posteingang in diesem Forum machen. Ich freue mich sehr, wenn sich ein paar bei mir melden. Hoffentlich bis bald. Patrik
  25. Also Leute mit 13 wurden mir die 4er auf Unterkiefer und Oberkiefer gezogen, meine Frage ist kann man das rückgängig machen egal auf welchem Wege ob Oestomie oder Zahnspange, wenn es sein muss würde ich auch 4 Implantate in die Lücken der alten 4er packen um meinen alten bisschen wieder zu bekommen. Der Grund wieso ich das machen will , ist meine Zähne nach vorne zu kippen für eine voller lippe und meinen alten überbiss zurück zu bekommen um eine ukvv zu machen die meinem Profil gut tuhen würde.