Mia19

Meine erstes Date mit dem Chirurgen :)

Huhu,

am Mittwoch ist es soweit: Ich darf mich dem Chirurgen vorstellen. Es ist Doktor ... aus B. N.

Nun bin ich natürlich total aufgeregt und will gut gewappnet in das Gespräch.

Und setze mich gerade mit den Fragen, die ich so stellen muss, auseinander.

Was ich auf jeden Fall fragen werde ist der Kostenteil. Leider wurde meine Lingualspange von der KK nicht übernommen, aber vielleicht hat die OP ja Chancen *hoff*. Meine Kieferorthopädin empfahl mir den Arzt und erklärte, dass ich schon am selben Tag nach der OP wieder nach Hause könnte, da sie Minimal Invasiv sei. Das klingt super.

Doch im Inet habe ich gelesen, dass die KK für minimalinvasiv ohne Extra Versicherung, die ich leider nicht habe, nicht zahlt.

Laut meiner KFO ist nicht minimal invasiv wohl wesentlich schmerzhafter und man muss ne Weile im Krankenhaus liegen. Wobei ich gegen die Liegerei nichtmal was hätte, ich fühl mich nach einer OP in Krankenhäusern einfach sicherer und irgendwie aufgehoben.

Und jetzt kommt ihr als Experten ins Spiel. Was für Fragen sollten auf jeden Fall noch auf die Liste, damit ich gut gewappnet zum ersten "Date" kann?

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Huhu,

am Mittwoch ist es soweit: Ich darf mich dem Chirurgen vorstellen. Es ist Doktor Jünger aus Bad Nauheim.

Nun bin ich natürlich total aufgeregt und will gut gewappnet in das Gespräch.

Und setze mich gerade mit den Fragen, die ich so stellen muss, auseinander.

Was ich auf jeden Fall fragen werde ist der Kostenteil. Leider wurde meine Lingualspange von der KK nicht übernommen, aber vielleicht hat die OP ja Chancen *hoff*. Meine Kieferorthopädin empfahl mir den Arzt und erklärte, dass ich schon am selben Tag nach der OP wieder nach Hause könnte, da sie Minimal Invasiv sei. Das klingt super.

Doch im Inet habe ich gelesen, dass die KK für minimalinvasiv ohne Extra Versicherung, die ich leider nicht habe, nicht zahlt.

Laut meiner KFO ist nicht minimal invasiv wohl wesentlich schmerzhafter und man muss ne Weile im Krankenhaus liegen. Wobei ich gegen die Liegerei nichtmal was hätte, ich fühl mich nach einer OP in Krankenhäusern einfach sicherer und irgendwie aufgehoben.

Und jetzt kommt ihr als Experten ins Spiel. Was für Fragen sollten auf jeden Fall noch auf die Liste, damit ich gut gewappnet zum ersten "Date" kann?

Naja Experten...

nur sehr direkte Worte zu den Äusserungen Deiner KFO: Kopfschüttel.

Wie bricht man minimalinvasiv Kiefer? Nur so ein bisschen? Der OK wird bei der Verlagerung komplett vom Schädel getrennt, das Zahnfleisch um ihn aufgetrennt bei jeder OP. Der UK wird gespalten, auch das ist bei jeder OP-Methode so. Entweder ist sie ein "Marketingopfer" dieser Chirurgen oder weiss nicht wovon sie spricht. Du wirst in den Tagen danach mit Antibiotika und Schmerzmitteln unter Aufsicht versorgt. Bei keiner der OP-methoden würde ich freiwillig nach der OP nach Hause wollen.

Das kann niemand behaupten der weiss wovon er spricht. Bitte lass Dir nicht so einen Schmarn einreden und schau' vielleicht auch nach einer KFO-Alternative. Das wäre meine ehrliche Meinung nach zwei OP.

Bzgl minimalinvasiver Eingriffe am UK hat mir mein erster Chirurg der nach einer klassischen Methode operiert mal erklärt, dass die sog. UK OP-Techniken oftmals nur in der Theorie Gültigkeit haben, da sehr viel von der Knochensubstanz des Patienten am Unterkiefer abhängt und die Spaltung dann so stattfindet, wie es der Knochen zulässt. Es sind bei den beworbenen OP-Techniken nach all den Berichten hier weder kleinere Schwellungen, weniger Schmerzen noch sonstige Unterschiede festzustellen objektiv. Sehrwohl aber ein gewaltiger Preisunterschied, den die Kasse nicht trägt. Das wäre der Teil den Du Deiner KFO glauben kannst.

Sei Dir sicher, Schmerzen sind während des KH-Aufenthalts nichts was Dich beängstigen sollte. OP-Bereiche sind taub, alles was an Unannehmlichkeiten auftritt wird durch Schmerzmittel aufgefangen und bei Bedarf angepasst. Sorry für die direkten Worte, aber es geht ja um eine wichtige Entscheidung und nicht um einen Handtaschenkauf. VG

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dass ich schon am selben Tag nach der OP wieder nach Hause könnte

das ist ein vollkommen unnötiges risiko, was soll das? erst recht wenn es dir bezahlt wird.

ich verfolge das forum nun schon lange, und dein arzt ist der einzige von dem ich je gehört habe, der kieferverlagerungen ambulant macht. alle anderen, auch solche, die ihre OP-methode als minimalinvasiv bezeichnen, bestehen auf krankenhaus. sogar wenn es die kasse nicht übernimmt und man die kosten möglichst gering halten will.

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Vielen lieben Dank für die ehrlichen Worte, genau das habe ich gebraucht.

Ok, dann will ich nicht minimal invasiv. Ich weiß ja nicht, ob er nur das anbietet. Das mit dem Nach Hause gehen, hm vielleicht habe ich das auch falsch verstanden?

Mit der KFO ist es leider zu spät. Wie soll ich denn da noch wechseln? Sie hat ja alles, Abdrücke, Befunde, Röntgenbilder. Nur wenige machen zudem Lingual. Bist auf die Kosten bin ich bisher ja auch zufrieden.

Letztens hab ich mitbekommen, dass jemand wechseln wollte u da gab es wohl probleme, dass die ganzen sachen rausgegeben werden mit dem argument, dass das ja quasi eigentum der praxis sei (oder so, ich hab nicht sooo genau zugehört, auf jeden fall gab es aber probleme)

Ich habe halt angst, dass ich, falls ich wechseln wollen würde, nochmal alles neu bezahlen muss. abdrücke, röntgenbilder usw. also nach der op würde ich das wenn machen, da laut meiner KFO bald operiert werden kann...

kann jemand einen guten Chirurgen im Großraum Frankfurt empfehlen, der nicht minimal-invasiv macht?? Nur schonmal als Info, falls das morgen nicht meinen Vorstellungen entspricht.

Viele Grüße

bin echt froh in das Forum geraten zu sein, danke nochmal für die ehrlich Worte.

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wieso KFO wechseln? chris meinte wohl dass er hat dich hier falsch beraten, aber es stimmt ja wirklich dass dieser arzt ambulante kieferverlagerungen macht. eine andere aus dem forum hatte das schon dort.

ich wollte nur sagen, dass ich mir dieses risiko nicht antun würde und andere ärzte tun das auch nicht. angenehm ist das sicher nicht dann nach hause zu müssen, nach der OP ist sogar die verlegung aus dem aufwachraum unangenehm.

das was ein paar ärzte "minimalinvasiv" nennen ist auch ok, dagegen spricht nichts (außer vielleicht die kosten).

es macht halt, je nachdem auf wen man hört, keinen oder nur einen kleinen unterschied. der unterschied ist nicht, dass man nach der OP gleich aufstehen kann und kein mehr krankenhaus braucht.

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soo da bin ich wieder,

also erst einmal hatte mein Zug Verspätung und zwar mehr als eine Stunde. Der Arzt hat sich aber trotzdem noch für mich Zeit genommen. Ich fand ihn sehr sympathisch, er machte einen kompetenten Eindruck.

So wie es aussieht muss nur der UK vorverlagert werden juhu.

Bei dem "minimal-invasiv" hatte meine KFO wohl falsche Infos, er war ziemlich verwirrt, als ich ihn danach fragte.

Auch den Kostenpunkt, den meine KFO genannt hatte, verwirrte ihn. laut ihm kostet die OP mit Narkose 3000 euro. Ambulant. (Meine KFO sprach von 2000)

Die Möglichkeit, es im KH machen zu lassen, gibt es, was ich natürlich in Anspruch nehmen würde.

Das einzige, mit dem ich unzufrieden war: Als ich fragte, inwiefern sich mein Aussehen verändern würde und ob das Kinn durch die Vorverlagerung nicht zu "markant" erscheinen würde, wich er ein wenig aus und erwiderte, dass die OP notwendig sei, medizinisch. Ich wüsste ehrlich gesagt schon gerne, wie ich danach in etwa aussehe und auf ein zu markantes Kinn habe ich keine Lust

Und jetzt das schlimme: Er sagte, die Krankenkasse genehmige das normalerweise nicht, selbst bei medizinischer Notwendigkeit. Entweder ja zum ganzen Behandlungsplan (also kieferorthopädisch - chirurgisch) oder gar nicht, das sei meist der Fall. Da ich eine Lingual-Spange trage, fällt eine Übernahme der KK für den Kieferorthopädischen Teil von vorneherein weg.

ich verstehe aber nicht ganz, warum die OP nicht übernommen werden kann, wenn sie doch medizinisch notwendig ist.

Er sagte, selbst wenn die Krankenkasse ja sagt, würde er es nicht machen, weil er damit schlechte Erfahrungen gemacht hätte.

Einmal sei nach einer Zusage zwei Jahre später sei dann mal ein Brief gekommen, dass sie es doch nicht übernähmen, und so musste er "die OP bezahlen".

hm....

was sagt ihr dazu?

Ich werde nun noch einen termin bei Dr Kater ausmachen, mehrere Beratungen schaden sicher nicht,

liebe Grüße

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finde ich sehr dubios irgendwie.

ich wurde auch von dr. k operiert und bin vollstens zufrieden, von anfang an, da ich den eindruck hatte, dass alle dort wissen was sie da tun. ich hatte auch vollsten einblick in alle op vorbereitungen - da wurde mir alles auseinander dividiert. hoffentlich bist du nach deinem termin dort schlauer ;]

in BH arbeiten sie auch minimal invasiv, man liegt dennoch 5 tage im KH, ich hätte mir auch nicht vorstellen können unter 3 tagen schon wieder zu hause zu sein. minimal invasiv bedeutet einfach nur, dass die schnitte so klein wie möglich gehalten werden und eben sehr fein gearbeitet wird, sofern das möglich ist und eben nicht wie bei einem metzger gehandwerkt wird. das war für mich attraktiv, weil ich keine lust auf bluttransfusionen hatte, da sich das risiko natürlich minimiert.

deshalb ist man aber nicht weniger geschwollen oder hat keine schmerzen. ich hatte sehr starke schmerzen, da ich kaum taube stellen im gesicht hatte und das war auch nicht mit schmerzmittel kleinzukriegen, die ich in höchstdosis bekam. meine zimmernachbarin hatte wenig bis keine schmerzen und war auch kaum geschwollen. das hängt zu gleichem prozentsatz vom patienten ab, nicht nur von der op an sich.

LG :)

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...

Das einzige, mit dem ich unzufrieden war: Als ich fragte, inwiefern sich mein Aussehen verändern würde und ob das Kinn durch die Vorverlagerung nicht zu "markant" erscheinen würde, wich er ein wenig aus und erwiderte, dass die OP notwendig sei, medizinisch. Ich wüsste ehrlich gesagt schon gerne, wie ich danach in etwa aussehe und auf ein zu markantes Kinn habe ich keine Lust

Und jetzt das schlimme: Er sagte, die Krankenkasse genehmige das normalerweise nicht, selbst bei medizinischer Notwendigkeit. Entweder ja zum ganzen Behandlungsplan (also kieferorthopädisch - chirurgisch) oder gar nicht, das sei meist der Fall. Da ich eine Lingual-Spange trage, fällt eine Übernahme der KK für den Kieferorthopädischen Teil von vorneherein weg.

ich verstehe aber nicht ganz, warum die OP nicht übernommen werden kann, wenn sie doch medizinisch notwendig ist.

Er sagte, selbst wenn die Krankenkasse ja sagt, würde er es nicht machen, weil er damit schlechte Erfahrungen gemacht hätte.

Einmal sei nach einer Zusage zwei Jahre später sei dann mal ein Brief gekommen, dass sie es doch nicht übernähmen, und so musste er "die OP bezahlen".

hm....

was sagt ihr dazu?

Ich werde nun noch einen termin bei Dr Kater ausmachen, mehrere Beratungen schaden sicher nicht,

liebe Grüße

Das würde ich an deiner Stelle auch machen - medizinisch hin oder her, aber trotzdem würde ich nach der OP nicht schlimmer aussehen wollen, als vorher. Die Frage muss der Chirurg schon beantworten und nicht ausweichen.

Du trägst jetzt schon Lingual-Brackets? Dann hast du ja den kieferorthopädischen Teil eh übernommen, aber das man dann auch die OP-Kosten ablehnt, wäre mir neu. :blink:

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@progiboy85

ja finde ich auch. wobei es natürlich daran liegen konnte, dass wir wirklich nicht viel zeit hatten wegen der blöden verspätung.

also nach deiner erfahrung kann die op übernommen?

die kfo hat mich da ja auch nur mit arztbrief hingeschickt. war das vielleicht zu wenig?

ich hab gelesen, dass ein mrt eventuell sinnvoll sei. bezahlt das die kasse, kann die kfo mir da einfach ne überweisung ausstellen?

@jamie

das klingt gut mit dr. k.

ich muss mich berichtigen...sie hatte mir von einem anderen abgeraten, dessen name ähnlich eingängig klang. es tut mirleid

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so nochmal ich..nach stundenlangem lesen in diesem super forum..ich bin sooo froh, dass ich euch habe *seufz*

was hattet ihr beim ersten chirurgen treffen alles dabei? ich hatte nur den arztbericht

ich bin total verwirrt, was ich bei einigen gelesen hatte, wurde auch die optik besprochen mit röntgenbildern etc. und genauem ausmessen...bei mir gar kein thema.

meiner hat nur gesagt, ich solle meinen biss vorschieben und da geschaut.

wg der optik, eventueller mittllinien-verlagerung..nichts. nur uvv.....

zweifle immer mehr...

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@progiboy85

ja finde ich auch. wobei es natürlich daran liegen konnte, dass wir wirklich nicht viel zeit hatten wegen der blöden verspätung.

also nach deiner erfahrung kann die op übernommen?

Mir war es bisher so bekannt, dass die Kieferchirurgie dann bezahlt wird, wenn sie medizinisch notwendig ist. (sprich ein Kieferchirurg das gegenüber der Kasse bestätigt)

die kfo hat mich da ja auch nur mit arztbrief hingeschickt. war das vielleicht zu wenig?

ich hab gelesen, dass ein mrt eventuell sinnvoll sei. bezahlt das die kasse, kann die kfo mir da einfach ne überweisung ausstellen?

Wenn der Kfo das für sinnvoll hält, kann dieser dich sicher auch zum MRT schicken.

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so nochmal ich..nach stundenlangem lesen in diesem super forum..ich bin sooo froh, dass ich euch habe *seufz*

was hattet ihr beim ersten chirurgen treffen alles dabei? ich hatte nur den arztbericht

ich bin total verwirrt, was ich bei einigen gelesen hatte, wurde auch die optik besprochen mit röntgenbildern etc. und genauem ausmessen...bei mir gar kein thema.

meiner hat nur gesagt, ich solle meinen biss vorschieben und da geschaut.

wg der optik, eventueller mittllinien-verlagerung..nichts. nur uvv.....

zweifle immer mehr...

Hi,

das wird schon, ich sollte zu meinen Vorterminen (bis zum Setup umittelbar vor der OP) immer die aktuellsten Gipsmodelle mitbringen. Mein KFO hat mir jeweils das letzte Röntgen mit in die Hand gedrückt, das war dann alles. Bei diesen Terminen wurde nur begutachtet, ob man "OP reif" ist und durch verschieben der Modelle befürwortet oder eben nicht. Die wirkliche Planung beginnt dann erst ca. 4-6 Wochen vor der OP, je nach Prozedere Deines Chirurgen.

Die Mittellinie ist verschoben? Oben oder unten? Wenn unten, kann es bei der UK-Verlagerung gleich korrigiert werden. Wenn oben, wäre das natürlich sehr blöd. Bei mir war es genau umgekehrt, da war die Mittellinie ein Argument (das kleinere), den UK auch zu operieren.

Was Dein Kinn betrifft, kann es - gerade wenn am Unterkiefer operiert - durchaus optional mit auf den Plan genommen werden. Da ist allerdings die Meinung und Planung des Chirurgen gefragt. Der sollte aus Erfahrung und anhand seiner Unterlagen sagen können, in wie fern sich das Kinn bzw Profil verändert, ggf. kann die Kinnkorrektur dann gleich gemacht werden, oder eben bei der Metall-Entnahme später. Sollte sich das Kinn allerdings stark negativ verändern, würde ich das gleich bei der großen OP mitmachen lassen. In Stgt fragen die Chirugen dann vorher "soll ich das Kinn mitmachen, wenn...". Das letzte Wort hast Du.

Ich kenne die Zusatzkosten für Kinn, Nase und Co. nicht, dazu würde ich vorher fragen bzw. einen Kostenvoranschlag geben lassen. Versuchen kann man das bei der Kasse ja.

Er sagte, selbst wenn die Krankenkasse ja sagt, würde er es nicht machen, weil er damit schlechte Erfahrungen gemacht hätte.

Einmal sei nach einer Zusage zwei Jahre später sei dann mal ein Brief gekommen, dass sie es doch nicht übernähmen, und so musste er "die OP bezahlen".

hm....

Klingt wenig seriös und vertrauenserweckend. Vermutlich rät er davon ab, weil er schon Theater mit den Kassen hatte zur Kostenübernahme seiner Methode. Also die OP ist Kassenleistung unter diesen Voraussetzungen. Alle Extras (abgesehen von der Modell OP) kannst Du getrost verneinen. Sollte der Chirurg aufgrund weniger Umsatz dann herumdrucksen...such Dir einfach einen anderen, in Süddeutschland gibt's genügend gute Häuser.

VG

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@progi,

so reicht eine bestätigung des chirurgen für die kassen, ohne einschicken von unterlagen meinerseits?

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@progi,

so reicht eine bestätigung des chirurgen für die kassen, ohne einschicken von unterlagen meinerseits?

Also was die Kassen bürokratisch sehen wollen....keine Ahnung. :(

Zu einer Dysgnathie-Sprechstunde muss aber wohl jeder gehen, oder? :huh:

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soo da bin ich wieder,

also erst einmal hatte mein Zug Verspätung und zwar mehr als eine Stunde. Der Arzt hat sich aber trotzdem noch für mich Zeit genommen. Ich fand ihn sehr sympathisch, er machte einen kompetenten Eindruck.

So wie es aussieht muss nur der UK vorverlagert werden juhu.

Bei dem "minimal-invasiv" hatte meine KFO wohl falsche Infos, er war ziemlich verwirrt, als ich ihn danach fragte.

Auch den Kostenpunkt, den meine KFO genannt hatte, verwirrte ihn. laut ihm kostet die OP mit Narkose 3000 euro. Ambulant. (Meine KFO sprach von 2000)

Die Möglichkeit, es im KH machen zu lassen, gibt es, was ich natürlich in Anspruch nehmen würde.

Das einzige, mit dem ich unzufrieden war: Als ich fragte, inwiefern sich mein Aussehen verändern würde und ob das Kinn durch die Vorverlagerung nicht zu "markant" erscheinen würde, wich er ein wenig aus und erwiderte, dass die OP notwendig sei, medizinisch. Ich wüsste ehrlich gesagt schon gerne, wie ich danach in etwa aussehe und auf ein zu markantes Kinn habe ich keine Lust

Und jetzt das schlimme: Er sagte, die Krankenkasse genehmige das normalerweise nicht, selbst bei medizinischer Notwendigkeit. Entweder ja zum ganzen Behandlungsplan (also kieferorthopädisch - chirurgisch) oder gar nicht, das sei meist der Fall. Da ich eine Lingual-Spange trage, fällt eine Übernahme der KK für den Kieferorthopädischen Teil von vorneherein weg.

ich verstehe aber nicht ganz, warum die OP nicht übernommen werden kann, wenn sie doch medizinisch notwendig ist.

Er sagte, selbst wenn die Krankenkasse ja sagt, würde er es nicht machen, weil er damit schlechte Erfahrungen gemacht hätte.

Einmal sei nach einer Zusage zwei Jahre später sei dann mal ein Brief gekommen, dass sie es doch nicht übernähmen, und so musste er "die OP bezahlen".

hm....

was sagt ihr dazu?

Ich werde nun noch einen termin bei Dr Kater ausmachen, mehrere Beratungen schaden sicher nicht,

liebe Grüße

Was ich hier lese, lässt mir die Haare zu Berge stehen. Unglaublich, was für einen Käse man teilweise bei diesen "Verkaufsgesprächen" erzählt bekommt

Also - Gedanken würde ich mir über Folgendes machen:

1. Wenn ein Arzt vorschlägt, nur den UK zu operieren, könnte es ja - mal rein fiktiv angenommen - sein, dass er vielleicht nur UK operieren "kann"? OK zu operieren soll ja für manche eine Nummer zu groß sein, habe ich mal so gehört. Übrigens habe ich auch gehört, dass ein KC (vor Zeugen) gesagt hat, er könne kein MRT auswerten und hätte keine Ahnung von den Kiefergelenken. Unglaublich oder?!

By the way: Im Zweifelsfall würde ich dennoch immer den UK alleine vorziehen. Am OK hängt einfach zu viel dran....Nasenatmung, Mittelgesichtsveränderung, Nasenform usw. Und eine Bimax bringt auch mehr Geld für den Operateur, also "trau schau wem".

2. Die Ärzte wissen ganz genau, welche Beträge die Kasse übernimmt, lassen die Patienten aber gerne im Dunkeln tappen und verwirren sie mit schwammigen Aussagen, damit nicht zu viel hinterfragt wird. Die Kassen zahlen nämlich eigentlich die komplette OP - das ist den meisten KC aber zu wenig und sie lassen sich vom Patienten einen Betrag zusätzlich zu dem, was die Kasse zahlt, dazuzahlen. Meistens sind das um die 2000,- € - manche begründen den Betrag mit "minimal-invasiv", andere mit ihrer ach so einmaligen OP-Methode, wieder andere mit einer "Computer-Simulation" usw. usw. So hat der KC einen zusätzlichen Verdienst, die Leistung ist dennoch im Grunde genommen immer dieselbe, die Schmerzen und alles andere auch. (Außer das ein Arzt, der in seiner eigenen Praxis operiert statt im KH, und dann ambulant nach Hause schickt, noch die Kosten für den OP-Saal und die Belegbetten spart...sollte dich also jemand mit "nur" 600,- € Zuzahlung locken wollen, liegt das u. U. daran)

3. Wenn ein Arzt ausweichend antwortet - egal auf welche Frage - würde ich (nach meinen mittlerweile sehr schlechten Erfahrungen) doch seeehr stutzig werden. Sieh das mal so: Du bist Kunde und möchtest ein wertvolles Produkt kaufen (in dem Fall deine OP). Wenn du dich zu einem Produkt beraten lässt, würdest du doch alle deine Fragen aufgeklärt haben wollen - wenn der Verkäufer ausweicht und etwas nicht zu deiner Zufriedenheit beantwortet wäre, dann würdest du doch das Produkt nicht dort kaufen, oder? Ausweichen bedeutet m.M.n. immer, dass eine Leistung nicht angeboten werden kann...wie z.B. das Kinn dem Gesichtsprofil etwas anzupassen. Das kann nicht jeder. Im Übrigen hatte ich bei meiner UK VV die gleichen Bedenken und die gleiche Frage wie du gestellt...und die gleiche Antwort bekommen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit meinem Profil nach der UK VV (nach einer Gewöhnungsphase) tatsächlich recht zufrieden war.

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hi idw,

danke. die antwort bestätigt mich nur noch mehr, dass es doch auf jeden fall noch besseres gibt!

Wg mittelgesichtsveränderung und nasenscheidewand wäre ich übrigens gar nicht sooo unglücklich. hab ne groß wirkende nase, ein zu langes mittelgesicht und atemprobleme, vermute mit wg der nasenscheidewand.

Liebe Grüße

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Wg mittelgesichtsveränderung und nasenscheidewand wäre ich übrigens gar nicht sooo unglücklich. hab ne groß wirkende nase, ein zu langes mittelgesicht und atemprobleme, vermute mit wg der nasenscheidewand.

Meine Nase ist wesentlich breiter geworden (sieht dadurch viel größer aus) und die Nasenflügel sind seltsam nach oben verzogen. Atemprobleme habe ich erst seit der OP, und zwar ganz massive - hatte vorher NIE Probleme mit der Atmung und komme jetzt ohne Nasenspray gar nicht mehr aus, die linke Seite ist generell zu und die rechte nur schlecht durchgängig. Auch habe ich ein ständiges Fremdkörpergefühl in der Nase, als würde ich die Schrauben dort spüren.

LG,

LDW

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dass sich die nasenatmung verschlechtert ist eine risiko einer OK-impaktion wie bei dir. hilft dir natürlich nicht weiter, ist mir schon klar, ich sag's nur wegen mia. das ist nicht grundsätzlich bei OK-operationen so.

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dass sich die nasenatmung verschlechtert ist eine risiko einer OK-impaktion wie bei dir. hilft dir natürlich nicht weiter, ist mir schon klar, ich sag's nur wegen mia. das ist nicht grundsätzlich bei OK-operationen so.

Also könnte es sein, dass sich die Atmung wieder verbessert, wenn der OK wieder etwas nach unten versetzt wird? Wird die Atmung denn nicht auch durch die VV eingeschränkt?

Natürlich ist das mit der Atmung nicht grundsätzlich so, genau wie alle meine anderen Symptome - es kann aber passieren, wie man an meinem traurigen Beispiel sieht. Der Arzt hatte mir sogar vorher gesagt, die Atmung würde sich verbessern (obwohl es da nicht wirklich was zu verbessern gab). Übrigens sagte er vor der ersten OP auch, ästhetisch würde es hinterher besser aussehen, weil man vorher zu wenig von meinen Zähnen sehen würde...das ist doch mal einen Lacher wert, wenn man sich meine Bilder nach OP und Re-OP ansieht. :rolleyes:

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Also könnte es sein, dass sich die Atmung wieder verbessert, wenn der OK wieder etwas nach unten versetzt wird?

kann sein. vielleicht hat es auch nichts mit dem kiefer selbst zu tun bei dir. nasenscheidewand schief geworden, nasenmuscheln angeschwollen, ...

warst du mal beim HNO?

Wird die Atmung denn nicht auch durch die VV eingeschränkt?

OK-VV? nein, im gegenteil.

vielleicht interessant für dich: http://www.lifeline.de/schoenheitsop/forum/actionViewThread.html?board=80&entry=845114

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Meine Nase ist wesentlich breiter geworden (sieht dadurch viel größer aus) und die Nasenflügel sind seltsam nach oben verzogen. Atemprobleme habe ich erst seit der OP, und zwar ganz massive - hatte vorher NIE Probleme mit der Atmung und komme jetzt ohne Nasenspray gar nicht mehr aus, die linke Seite ist generell zu und die rechte nur schlecht durchgängig. Auch habe ich ein ständiges Fremdkörpergefühl in der Nase, als würde ich die Schrauben dort spüren.

LG,

LDW

Also diese Nase würde ich gerne mal sehen. :huh:

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1. Wenn ein Arzt vorschlägt, nur den UK zu operieren, könnte es ja - mal rein fiktiv angenommen - sein, dass er vielleicht nur UK operieren "kann"? OK zu operieren soll ja für manche eine Nummer zu groß sein, habe ich mal so gehört. Übrigens habe ich auch gehört, dass ein KC (vor Zeugen) gesagt hat, er könne kein MRT auswerten und hätte keine Ahnung von den Kiefergelenken. Unglaublich oder?!

Die Sache mit dem MRT sollte man aber auch nicht überbewerten ;) dafür gibt es ja Radiologen, MRTs können ja durchaus recht kompliziert zu beurteilen sein (auch wenn rechtlich gesehen am Ende nicht der Radiologe für die Diagnose zuständig ist sondern der überweisende Arzt).

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Die Sache mit dem MRT sollte man aber auch nicht überbewerten ;) dafür gibt es ja Radiologen, MRTs können ja durchaus recht kompliziert zu beurteilen sein

Das "unglaublich" war auch eher darauf bezogen, dass ein KC lt. eigener Aussage keine Ahnung von Kiefergelenken hat.

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