Ini

OP-Termin am 27.07. und gaaaanz viel Angst

Hallo, hab das Forum schon seit längerem beobachtet und mit großem Interesse mitverfolgt (und auch mitgelitten), weil so viel Dinge die Ihr da besprecht auf mich auch zutreffen.

Kurz: Ging ahnungslos zu meinem langjährigen Zahnarzt zur Routinekontrolle und meinte, dass meine Zähne sich verändert hätten. Die stehen nicht mehr in Reih und Glied. Bin dann zu einem Kieferorthopäden, dann zu einem anderen, insgesamt waren es dann 8 verschiedenen Kieferorthopäden, die alle eine andere Meinung hatten.

Letztendlich hab ich mich dann für den entschieden, der mich drauf aufmerksam machte, dass sich bei einem Erwachsenen auch das Profil ändert, sollte man Zähne ziehen. Das wollte ich natürlich nicht. Mir gefiel mein Profil, außer meine Nase, aber da konnte mir der Kieferorthopäde bzw. Kieferchriurg auch nicht weiterhelfen.

Deshalb hab ich die Behandlung von besagtem Arzt gewählt, weil der auch als einziger (!) auf das Endergebnis hinwies, nicht nur auf das, das die Zähne betrifft.

Mir wurde von ihm gesagt, nach ca. 1 Jahr Spangentragezeit (oben und unten) werde ich evtl. operiert, aber das steht noch nicht wirklich fest, dann hab ich wieder meine geraden Zähne (die ich als Kind leider nur mit einer losen Spange korrigiert gekriegt hab), kann meinn Kussmund behalten und alles ist wieder ok.

Nun kurz und gut: Ich komm der OP leider doch nicht aus, weil der Abstand von meinem Unterkiefer einfach nicht passt, um ca. 5 mm.

Endlich hab ich nun einen OP-Termin gekriegt, am 27.07. ist es soweit, und jetzt hat sich eine unglaubliche Angst eingestellt. Bin von Prof. Dr. Dr. Reichert beraten worden, der wirklich super nett ist und bestimmt auch ein toller Arzt, dennoch hab ich unglaubliche Angst. Vor der Unterkieferverlängerung und das Oberkiefer soll auch noch erweitert werden. Angst hab ich u.a. vor dem Ernährungsschlauch, den ich gleich nach der OP kriegen soll. Der soll so dünn sein wie ein Spaghetti. Weiss da jemand was drüber? Spürt man das Ding? Beim Atmen Schlucken Rumgehen??? Wackelt das im Hals drin? Muss der denn wirklich sein. Mein Chirurg sagt, der Schlauch muss nicht unbedingt sein, wär aber vorteilhaft. Vorteilhaft hört sich gut an, aber trotzdem ... spürt man den? ...

Und was mir auch noch furchtbar Sorgen macht ist, was hab ich genau nach der Operation im Mund drinnen??? (hab vergessen vor Ort zu fragen), meine Spange oben und unten ist klar, dann diesen Plastiküberzug über den Zähnen (ist das der vielbesagte Splint, bin noch nicht so vertraut mit den Spezialausdrücken), und was noch??? Hat man dann noch was im Mund.???Schaff kaum die Abdrücke zu machen, ohne dass es mich würgt. Bin aufgrund meiner Würgerei schon ein "bunter Hund" bei meinem Kieferorthopäden und dessen Mädels. Wenn ich nur dran denke, den Schlauch in der (jetzt operierten) Nase, dann noch den Plastiküberzug, da krieg ich beim Gedanken schon keine Luft mehr ... Kann mir bitte jemand sagen, was da dann noch im Mund drin ist??? Hab zwar noch 54 Tage zur OP, aber entsetzliche Angst. So dass ich sogar schon Weinkrämpfe nur an den Gedanken an den blöden Schlauch gekriegt hab. (kaum zu glauben, dass ich 31 Jahre geworden bin, was? Blutabnehmen ist für mich schon ein Drama, dann bin ich mit der Nasen-OP schon sehr über meinen Schatten gesprungen (wo ich ja auch Blut abgeben musste) , aber jetzt die Kiefer-OP ... das übersteigt meinen momentanen Mut.

Kann mir jemand bitte sagen, wies genau ist? Die Sache mit dem Schlauch und den Dingen nach der OP im Mund. Büüüüdddddeee.

Gruss, der riesigste Angsthase, der je dieses Forum betreten hat (sollte ich meinen User-Namen ändern ...)

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Hallo und servus !

Wenn du dir mal meine letzten Beiträge anschaust, dann weisst du, dass du mit deiner Angst nicht allein bist. Vielleicht hilft dir das etwas ;-) ?

Wenn man so liest wie die Leute hier ihre OP´s überstanden haben, dann schaut´ s ganz so aus, als ob man das besser schaffen kann, als man annehmen würde.

Dennoch kann ich natürlich deine Ängste gut verstehen, denn die hab ich ja auch. Wenn ich allerdings nichts tue, hab ich auch Angst, vor dem schleichenden Prozess der Verschlimmerung.

Ich war bereits im Krankenhaus und hab am Abend vor der OP noch abgesagt. Mein Chirurg hatte auf dem Röntgenbild ein Problem mit einem Zahn festgestellt und es ging dann hin und her, ob denn nun opperiert werden sollte. Da ich schon sehr runter mit den Nerven war und ich zunehmend Zweifel bekam, hab ich dann letztlich die Reissleine gezogen und um Verschiebung gebeten.

Leider hatten in den letzten Wochen einige Zähne plötzlich Ärger gemacht, teils auch nach zahnärztlicher Behandlung, so dass ich dann nicht mehr das Gfühl hatte "OP-bereit" zu sein.

Wenn der Zahnarzt meine Beisser allerdings geregelt bekommt, dann stehe im momentan wieder klar auf dem Standpunkt dass ich die Behandlung WILL. Eins nach dem anderen aber, dass hab ich gelernt.

Ich drück dir die Daumen!

Stefan

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Ich glaube da können wir uns zusammen tun, auch ich habe Angst. Ich bin damals als es um die Weisheitszähne ging (mit Vollnarkose, allerdings OP ambulant) bin ich beim Narkosearzt nach dem Blutabnehmen umgefallen. Seitdem habe ich riesige Angst vor Spritzen. Ich darf Dienstag morgen zum Blutabnehmen kommen.

Wenn es dir evtl weiterhilft, kannst du dir gerne meinen Thread "OP am 12.06" weiter durchlesen, dort schreibe auch ich von meiner Angst...

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Danke für Deinen Hinweis. Bin froh, dass auch andere mit der "Kleinigkeit" Nadel/Blutabnehmen ihre Probleme haben. Komm mir immer so blöd vor, rumzuzicken, wenn irgendeine Schwester Blut von mir haben will. Habs schon mal geschafft, nachdem ich einer Krankenschwester schon die Blutabnahme verweigert hab, das mir ein Doc quer durchs Zimmer nach ist, nur um ein paar Tropfen zu kriegen. Der fands lustig, ich weniger. Als Kompromiss dafür hat er mir eine Kopie meines Blutbilds gegeben, damit ich die nächste Zeit, sollte jemand wieder Blut haben wollen, darauf gucken kann und ich einer möglichen erneuten Blutabnahme auskomm. Ganz schön kindisch was. (Hab die Kopie heute noch, allerdings ist die ja jetzt schon über 2 Jahre alt und bei der Nasen-OP musste erneut Blut her).

Trotzdem bleibt noch das Problem (sollte ich das ganze trara vor der OP überleben) mit dem ganzen Infusionszeugs und Schlauchzeugs, nach der OP. Schreibst Du bitte ganz genau, was da an Dir dranhängt und noch passiert. Mit einem evtl. Ernährungsschlauch usw.

Drück Dir schon mal für Dienstag morgen die Daumen und natürlich noch mehr für Deinen OP Termin Viel Glück und Kraft dafür . ... es gibt anscheinend auch ein Leben nach der OP, wie viele Erfahrungsberichte der anderen zeigen ... !!!

Ich glaube da können wir uns zusammen tun, auch ich habe Angst. Ich bin damals als es um die Weisheitszähne ging (mit Vollnarkose, allerdings OP ambulant) bin ich beim Narkosearzt nach dem Blutabnehmen umgefallen. Seitdem habe ich riesige Angst vor Spritzen. Ich darf Dienstag morgen zum Blutabnehmen kommen.

Wenn es dir evtl weiterhilft, kannst du dir gerne meinen Thread "OP am 12.06" weiter durchlesen, dort schreibe auch ich von meiner Angst...

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Hallo Stefan,

hab bei Deinen Beiträgen auch schon mitgelitten. Dabei fällt mir nur ein ... wer weiss für was es gut ist ... soll übersetzt heissen, es war bestimmt richtig, Deinem Bauchgefühl nachzugeben, es standen doch einige Argumente gegen eine OP.

Bin gespannt, wie Deine Zahn-OP-Geschichte weitergeht :-)

Hallo und servus !

Wenn du dir mal meine letzten Beiträge anschaust, dann weisst du, dass du mit deiner Angst nicht allein bist. Vielleicht hilft dir das etwas ;-) ?

Wenn man so liest wie die Leute hier ihre OP´s überstanden haben, dann schaut´ s ganz so aus, als ob man das besser schaffen kann, als man annehmen würde.

Dennoch kann ich natürlich deine Ängste gut verstehen, denn die hab ich ja auch. Wenn ich allerdings nichts tue, hab ich auch Angst, vor dem schleichenden Prozess der Verschlimmerung.

Ich war bereits im Krankenhaus und hab am Abend vor der OP noch abgesagt. Mein Chirurg hatte auf dem Röntgenbild ein Problem mit einem Zahn festgestellt und es ging dann hin und her, ob denn nun opperiert werden sollte. Da ich schon sehr runter mit den Nerven war und ich zunehmend Zweifel bekam, hab ich dann letztlich die Reissleine gezogen und um Verschiebung gebeten.

Leider hatten in den letzten Wochen einige Zähne plötzlich Ärger gemacht, teils auch nach zahnärztlicher Behandlung, so dass ich dann nicht mehr das Gfühl hatte "OP-bereit" zu sein.

Wenn der Zahnarzt meine Beisser allerdings geregelt bekommt, dann stehe im momentan wieder klar auf dem Standpunkt dass ich die Behandlung WILL. Eins nach dem anderen aber, dass hab ich gelernt.

Ich drück dir die Daumen!

Stefan

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Hallo Ini ,

Blutabnehmen ist für manche keine Kleinigkeit! Der eine hat Angst vor dem Zahnarzt und der andere eben vor der Blutabnahme. Kein Grund es peinlich zu finden. Ich selber habe schreckliche Angst vor dem Ohrenarzt!!!

Als Kind habe ich ein Höllentheater gemacht wenn ich hin mußte , ich habe um mich getreten , geschrien , gebissen und gekratzt ( meine arme Mutter). Heute sitze ich da und verkrampfe mich jedesmal wenn ein HNO in meine Ohren schaut , wenn meine Kids dabei sind ( sie müssen auch regelmäßig zum HNO) reiße ich mich schon zusammen , aber wehe sie sind nicht dabei. Mein Mann versucht es immer möglich zu machen mich zum HNO zu begleiten , er weiß um meine Angst und hat größtes Verständniss dafür.

Also Kopf hoch , du wirst das alles schaffen !!!

lieben Gruß

Tanja

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Hallo Ini

Die Ernährungssonden sind ca so dick wie eine Makkaronie sie sind schon etwas unangenehm. Einige Menschen sagen das sie sie garnicht spüren andere stören sie sehr. Es ist nicht zu allgemeinern. Der Vorteil ist das man alle Medikamente darüber geben kann und das man einen Ableitungsbeutel rannmachen kann falls dir übel sei. So würde alles was du ansonsten durch denn Mund erbrechen würdest durch den Schlauch abgeleitet werden.

Den Schlauch kann man normalerweise nach einen Tag ziehen.

Grüße Beccy

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Hallo Beccy,

Danke für Deine Info (wobei eine Makkaronie nicht wirklich dünn ist und das übergeben über die Nase auch mal ganz was Neues ist?!), aber nach Deiner Erklärung hört sich das nicht allzu schlimm an. Tut denn das Rausziehen weh, wenn die Sonde wieder rausgenommen wird?

Hallo Ini

Die Ernährungssonden sind ca so dick wie eine Makkaronie sie sind schon etwas unangenehm. Einige Menschen sagen das sie sie garnicht spüren andere stören sie sehr. Es ist nicht zu allgemeinern. Der Vorteil ist das man alle Medikamente darüber geben kann und das man einen Ableitungsbeutel rannmachen kann falls dir übel sei. So würde alles was du ansonsten durch denn Mund erbrechen würdest durch den Schlauch abgeleitet werden.

Den Schlauch kann man normalerweise nach einen Tag ziehen.

Grüße Beccy

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Da hast Du Recht, jeder hat irgendeine "Angst", nur leider kanns in meiner Umgebung keiner Verstehen, warum ich bei Blutabnehmen so viel Panik krieg. Zum Glück finden sich hier soviel Gleichdenkende. Danke dafür :smile:

Hallo Ini ,

Blutabnehmen ist für manche keine Kleinigkeit! Der eine hat Angst vor dem Zahnarzt und der andere eben vor der Blutabnahme. Kein Grund es peinlich zu finden. Ich selber habe schreckliche Angst vor dem Ohrenarzt!!!

Als Kind habe ich ein Höllentheater gemacht wenn ich hin mußte , ich habe um mich getreten , geschrien , gebissen und gekratzt ( meine arme Mutter). Heute sitze ich da und verkrampfe mich jedesmal wenn ein HNO in meine Ohren schaut , wenn meine Kids dabei sind ( sie müssen auch regelmäßig zum HNO) reiße ich mich schon zusammen , aber wehe sie sind nicht dabei. Mein Mann versucht es immer möglich zu machen mich zum HNO zu begleiten , er weiß um meine Angst und hat größtes Verständniss dafür.

Also Kopf hoch , du wirst das alles schaffen !!!

lieben Gruß

Tanja

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In der Ausbildung mußte ich mir selber eine legen. Das legen ist sehr unangenehm (wird bei dir wahrscheinlich erst gelegt wenn du in Narkose bist), das rausziehen tut nicht weh es ist nur komisch.

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Hallo Ini,

schau mal bei meinen Vorher-Nachher-Bildern rein, da siehst Du die Nasen-Magen-Sonde. Am anderen Ende war ein Beutel zum Blut auffangen. Ich habe den Schlauch überhaupt gar nicht gespürt!!! Ehrlich!!! Auch das Ziehen des Schlauchs war nicht schlimm. Ich war nur erstaunt wie lang das Biest ist.

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ich habe meine uk-vorverlagerung am 11.7 und habe auch tierische angst..........nicht vor schmerzen, aber nur vor der narkose.........ich hoffe, der anästhesist gibt mir die richtige dosis..........was mand anach alles aber im mund hat hab ich auch noch nicht verstanden.........ich suche auch noch nach erklärungen..............vlg! nic

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ja, vor der narkose und der falschen dosierung hab ich auch angst.. werde am 21.06. operiert.. also in 11 tagen und bibber deswegen schon ein bissken..

also um die magensonde werde ich versuchen mich zu drücken, nach einem tag und werde drum bitten, das sie mir nach der intensivstation entfernt wird, da ich jetzt schon weiß, das ich damit probleme haben werde. :-x

aber das sind ja alles sehr erfahrene leute da (wurde schon aus spaß von "fließbandarbeit" gesprochen), also versuche ich mich nicht ganz so verrückt zu machen...;)

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sooooo schön, das hier nicht jeder gleich mutig auf den OP-Tisch steigt, sondern sich genausoviel Gedanken macht wie ich. DANKE :-)))

Anfangs als ich die Berichte gelesen hab, dachte ich nur, haben die Leute denn keine Bedenken, keine Skrupel, man sind die mutig. Ich brech schon beim Blutabnehmen zusammen, aber jetzt weiss ich, dass es mind. genauso viel Leute gibt, die Hintergrundfragen stellen und überlegen und genauso ängstlich sind wie ich.

Bis jetzt hat sich aber bei jedem von dem ich den Erfahrungsbericht gelesen hab, das Ergebnis, auch bei dem steinigen Weg, renitiert. Hoffentlich gehts uns, die wir alle noch drankommen, genauso. Wünsch jeden ganz viel Kraft dafür!

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