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m0nkey

Zahnfehlstellung geht auf die Psyche..

Hallo liebe Progenica-Gemeinde!

Mein Problem belastet mich schon seit knapp zwei Jahren. Damals habe ich eine feste Spange getragen, die rauskam. Anschließend sollte ich 2 Jahre eine lose Klammer tragen - weil ichs damals die ersten Wochen nicht wichtig genommen habe, musste ich die Konsequenz tragen. Die Zähne verschoben sich langsam wieder und der Kieferorthopäde sagte mir, ich müsste wieder die Feste Spange tragen. In der Situation ( ich war 16 und naiv )kam das für mich nicht in Frage und ich brach die Behandlung ab. Anfangs wars nur eine kleine Zahnlücke, mit der ich klar kam - jedoch verschoben sich die Zähne mehr und mehr - bis heute. Heute sieht es ziemlich schlimm aus ( noch schlimmer als vor der Behandlung )und seit ca anderthalb Jahren habe ich deshalb schon Ticks bekommen. Ich versuche zum Beispiel krampfhaft einen Schneidezahn der nach vorne steht, wieder mit den Fingern nach hinten zu drücken, oder die Zahnlücke zusammenzudrücken damit diese sich schließt. Ich weiß, dass das so nicht klappt, aber es lässt meine Psyche nicht wirklich in Ruhe. Mein Selbstbewusstsein leidet furchtbar darunter und auch Menschen in meinem Umfeld sprechen mich auf diese "Ticks" an.

Ich bin mittlerweile fast 19 und fange diesen Sommer eine Ausbildung an. Was sind meine Möglichkeiten? Wie kann ich eine Spange finanzieren? Welche Versicherung kann mir da helfen?

Danke für die Tipps und Ratschläge.

Edit: Die Zähne geben seit einem Jahr auch komische Töne wenn ich sie nach hinten drücke, so als würden sie sich bewegen. Könnte es sein, da

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Also ich hatte früher auch mal eine lose Zahnspange und weil mir meine Kieferorthopädin total unsympathisch war habe ich die Behandlung dann auch abgebrochen und meine Zähne wanderten natürlich zurück und wurden auch immer schlimmer.

Mich hat das psychisch auf total fertig gemacht, da mein Selbstbewusstsein sehr darunter litt. Ich habe mir immer das Lachen verkniffen, weil ich mich wegen meiner Zähne so geschämt habe und wurde immer stiller, weil ich mich nicht getraut habe vor anderen zu sprechen wegen meiner schiefen Zähne.

Deshalb habe ich mich doch nochmal für die Spange entschieden und musste dann auch schnell feststellen, dass die Kosten enorm sind, da ich ja nun auch über 18 war.

Also machte ich mich schlau bezgl. Versicherungen und welche bei Erwachsenen den größtmöglichen Anteil bei einer KFO-Behandlung bezahlen.

Ich habe dann eine abgeschlossen und die zwei Jahre gewartet, denn erst nach zwei Jahren übernehmen die meisten Versicherungen die Kosten von mehr als 2000€ (ist vorher begrenzt) und dann bin ich zum Kieferothopäden und habe mir nen Behandlungsplan erstellen lassen und diesen eingereicht.

Bereits nach ca. 3 Wochen bekam ich dann die Zusage, dass die Kosten übernommen (80% abzüglich Sonderkosten für Lingual) werden : )

Da ich mich für die Lingualtechnik entschieden habe aufgrund meines geringen Selbstbewusstseins muss ich etwas mehr als 20% von den Gesamtkosten selber zahlen aber damit kann ich leben und ich bin so froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe, denn bereits jetzt nach wenigen Monaten traue ich mich schon offener zu lachen, da ich stolz bin auf jede noch so kleine Veränderung : )

Du solltest das auf jeden Fall auch machen lassen, wenn es dich so sehr stört, denn das ist es wert!!!!!!

Man fühlt sich einfach besser und gesünder ist es ja auch für die Zähne, wenn sie sauber aufeinander beißen.

Viele Grüße

Drahti

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Hallo,

es gibt Zahnzusatzversicherungen, die teilweise auch Kosten für Kieferorthopädie übernehmen. Aber da unterscheiden sich die Versicherungsbedingungen doch ziemlich, manche übernehmen Kosten nur ab einem bestimmtem Grad der Fehlstellung, usw. Außerdem darf (soweit ich weiß) bei so ziemlich allen Versicherungen zum Zeitpunkt des Vertragsabschluß keine Fehlstellung diagnostiziert worden sein (also von einem Zahnarzt oder Kieferorthopäden). Da fragen die Versicherungen nämlich nach ob eine bekannte Fehlstellung vorliegt, wenn sowas nämlich bekannt wäre übernehmen die dann im Vertrag die Kosten für Kieferorthopädie nicht.

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