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Zoey

Bimax 22.07.2011, MH Stuttgart - ME 29.06.2012, Ruit

35 Beiträge in diesem Thema

Hallo ihr Lieben.

Ich hab es überlebt, auch gleich das volle Programm mir Ok Dreiteilung, Ukvv von ca. 10 mm und eine Kinnplastik, die ich aber erst seit Donnerstag auf dem Programm hatte. Es geht mir bis auf die Schwellung soweit gut und einen Bericht schreibe ich, wenn ich daheim bin.

Bis dahin schicke ich euch Mondgesichtsgrüße

Eure Zoey

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Hallo ihr Lieben.

Ich hab es überlebt, auch gleich das volle Programm mir Ok Dreiteilung, Ukvv von ca. 10 mm und eine Kinnplastik, die ich aber erst seit Donnerstag auf dem Programm hatte. Es geht mir bis auf die Schwellung soweit gut und einen Bericht schreibe ich, wenn ich daheim bin.

Bis dahin schicke ich euch Mondgesichtsgrüße

Eure Zoey

Glückwunsch, alles gut überstanden? Dann bin ich mal auf en Bericht gespannt. VG und frohes Abschwellen

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Hei Zoey,

Kopf hoch - wenn's auch ein Mondgesicht ist - je mehr du am Anfang geschwollen bist, um so größere Erfolge kannst du beim Abschwellen erkennen........... ;) - ich weiß: das ist gemein.

Aber die wenigen Tage im MH wirst du auch noch gut überstehen und zu Hause wirds dann nochmals entspannter.

Lass dir noch ein Rezept für Lymphdrainage verschreiben - das ist richtig gut nach der OP und hilft auch sehr beim Abschwellen.

Hat mich sehr gefreut, dich persönlich kennen gelernt zu haben.

Alles Gute weiterhin und bis die Tage mal,

Sanne

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Hey,

gratuliere zur überstandenen OP! :-)

Oh ja, Lymphdrainage wirkt Wunder. Außerdem viiiiiiiiiiiel trinken und so viel Bewegung wie möglich.

Gute Besserung und frohes Abschwellen! 8-)

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Blockbuster Bimax

So, jetzt bin ich zuhause und möchte Euch schildern, wie meine Bimax verlaufen ist. Seit ich mit meiner Behandlung begonnen habe lese ich selbst viel im Forum – mir hat es immer geholfen und auch Mut gemacht, zu wissen was auf mich zukommt und dass ich nicht alleine bin mit meinem Problem.

Vorgeschichte

Darauf gehe ich nur kurz ein – ich bin 32 Jahre alt und hatte im Teenageralter schon das Vergnügen alle erdenklichen Apparaturen in meinem Mund zu beherbergen und 4 Backenzähne zu opfern, was natürlich eine jahrelanges Prozedere war und in dem Alter nur schwer zu ertragen.

Irgendwann wurde ich dann von der festen Zahnspange befreit und aus der Behandlung entlassen.

Mit den Jahren verschob sich alles wieder und wurde sogar noch schlimmer und bei mir entwickelte sich riesiges Schamgefühl, verbunden mit großer Angst vor allem, was mit meinem Mund zu tun hat.

Natürlich konnte es so nicht weitergehen und ich ging irgendwann zum Zahnarzt, der mir schon damals dringend dazu riet, einen Kfo und einen Kfc aufzusuchen, damit war ich dann komplett überfordert und ignorierte diesen Rat.

Tja so vergingen weitere Jahre und mein Aussehen und natürlich die Funktion (konnte z.B. nie richtig abbeißen, sondern hab dank meiner Uk Rücklage alles abgerissen) machten mir zu schaffen.

Letztes Jahr hab ich mich dann zur Behandlung durchgerungen, trage seit Juni 2010 eine feste Spange, bin knapp einer GNE entkommen und wurde nun letzten Freitag operiert.

Was wurde gemacht?

Da mich diese Fachbegriffe selber immer nerven, beschreibe ich es einfach mit eigenen Worten.

Mein Unterkiefer lag schon immer viel zu weit hinten, ich hatte einen leicht offenen Biss und irgendwie hat einfach nichts zusammengepasst, der UK sah immer irgendwie schräg aus, die Mittellinie stimmte nicht, die Zähne waren auf verschiedenen Höhen und ich hatte (habe?) so ein nettes Kräuselkinn - dank meiner Scham habe ich den UK fast mein Leben lang nach vorne geschoben, so dass ich noch schockierter war, als feststand, wie weit er wirklich hinten steht.

Im letzten Jahr wurden die Zahnbögen ausgeformt, was zur Folge hatte, dass der Fehlbiss optisch noch mehr auffiel.

In der OP wurde nun mein UK auf der einen Seite um 15mm, auf der anderen etwas weniger (er war ja schräg) nach vorne verlagert, was schon sehr viel war, mein OK wurde dreigeteilt und neu zusammengebaut und mein Kinn wurde ca. 5 mm nach vorne versetzt.

Krankenhausaufenthalt

Tag 1 – 21.07.2011 – Aufnahme

Um 11:00 Uhr war meine Aufnahme im Marienhospital Stuttgart und ich musste vorher noch zu meinem Kfo wegen den Häkchen. Mit einem sehr mulmigen Gefühl hab ich am Abend vorher meine Sachen gepackt, an Schlaf war leider nicht zu denken, ich hab den Aus-Knopf meines Kopfkinos einfach nicht gefunden.

Morgens machte ich mich samt Gepäck auf den Weg zum Kfo, dort durfte ich dann eine geschlagene Stunde warten, sehr förderlich bei einem Nervenbündel, wie ich es war.

Um elf kam ich dann im MH an und wurde in einer der Kabinen von einer Dame nett aber sehr routiniert aufgenommen. Mit meiner Akte meldete ich mich kurz in der Ambulanz und durfte dann gleich auf mein Zimmer. Als ich ankam war es ganz leer, da stand noch nicht mal ein Bett aber die Aussicht auf den Altbau und die Stadt stimmte mich versöhnlich. Eine nette Praktikantin fragte mich alles mögliche und tippte eifrig meine Antworten in ihren Rechner. Als sie weg war setzte ich mich hin, atmete tief durch und versuchte damit klarzukommen, dass das jetzt wirklich real ist und der Tag gekommen ist, an dem meine OP ansteht. Irgendwie fühlte ich mich wie im falschen Film :-).

Nach meiner Henkersmahlzeit durfte ich zu Anästhesistin, die war sehr nett und klärte mich nochmal über alles mögliche auf. (Hab manchmal auf Durchzug gestellt, fand es besser nicht alle Eventualitäten auch noch in meinen Kopfkino Blockbuster namens Bimax einzubauen).

Wieder auf dem Zimmer angekommen musste ich erst mal warten. Die Zeit war sehr merkwürdig, schließlich ist man ja nicht krank, muss aber auf diesem blöden Zimmer sitzen und die Zeit tot schlagen.

Irgendwann durfte ich dann in die Ambulanz zum OP Vorgespräch. Da meine Mum grade zu Besuch kam, hab ich sie mitgenommen, im Nachhinein weiß ich nicht, ob das so gut war, ich glaube ihr wurde ganz anders, als sie anhand der Modelle mitbekam, wie umfangreich das Ganze wird. (Hab sie bis dahin immer mit Einzelheiten verschont).

Dr. K. erklärte nochmal ganz genau, wo was abgesägt wird, wie die Nerven verlaufen und dass ich um eine Dreiteilung des OK auf keinen Fall herum komme, da einfach nichts zusammenpasst, aber darauf war ich eingestellt. Neu dazu kam allerdings sein Vorschlag, ich solle auf jeden Fall mein Kinn mit operieren lassen, weil sonst zwar funktional alles passen würde aber ästhetisch nicht. Ich sollte mir überlegen, ob das mit der Bimax gemacht werden soll oder evtl. mit der Metallentfernung. Allerdings müsse ich damit rechnen, dass das Ergebnis ohne Kinnkorrektur nicht so schön werden würde.

Ich hab dann nicht lang gefackelt, da man schon auf den Röntgenbildern gut sehen konnte, dass es wirklich nötig ist – also Augen zu und durch!

Meine Mum ging dann irgendwann und ich schaltete wieder den Lieblingsblockbuster mit der zusätzlichen Szene Kinnkorrektur ein. Abends lenkte mich mein Freund noch ein wenig ab, ich aß noch die beiden Käsebrote (für die ich heute sterben würde) und konnte dank des Schlafmittels recht gut durchschlafen.

Tag 2 – 22.07.2011 – OP Tag

Ich war die erste an diesem Tag, also ging ich morgens noch schnell duschen, hüpfte in das stylische OP Outfit und nahm die LMAA Pillchen.

Irgendwie hielt sich an diesem morgen meine Nervosität in Grenzen, lag aber wahrscheinlich an dem Schlafmittel vom Abend vorher. Schon bald wurde ich abgeholt und in die Schleuse gefahren.

Dort bekam ich den Zugang gelegt, das war etwas schmerzhaft, denn nach dem rein stechen ging die Armmanschette auf, so dass die Vene unauffindbar war. Nach ein bisschen hin und her dann aber auch kein Problem. Dann bekam ich auf einmal die Maske auf und mir wurde noch gesagt ich könne sie ja selber halten, sei nur Sauerstoff... das ist meine letzte Erinnerung.

An einen Aufwachraum erinnere ich mich nicht, als ich aufwachte lag ich auf der IMC, war wohl etwas unruhig und schlecht war mir auch ein wenig. Als ich meine Sinne einigermaßen sortiert hatte, fing ich an mich abzutasten, da gab es im einen Nasenloch eine Magensonde, die mit einem großzügigen Pflaster auf meiner Stirn und in meinen Haaren befestigt war, den Schlauch konnte ich sehen, im anderen Nasenloch steckte ein Sauerstoffschlauch, ich hatte eine automatische Blutdruckmanschette links (immer wenn sie anging dachte ich, mein Arm wird zerdrückt), zwei Zugänge an meiner rechten Hand, einen Pulsmesser am Finger und irgendwelche Elektroden auf dem Oberkörper, nicht zu vergessen die Kühlmaske. Ich hatte aber keinen Katheder, was war da denn los? (Im Nachhinein stellte sich raus, dass der wohl vergessen wurde und da ich mich nicht bewegen oder aufstehen konnte, musste mir dann im wachen Zustand einer gelegt werden – war aber in dem Moment egal und auch nicht schmerzhaft.)

Besuch von meiner Mutter und meinem Freund hab ich noch schemenhaft in Erinnerung. Dr. K. kam auch und berichtete mir, dass er nur 3 Stunden gebraucht habe und alles super verlaufen sei. Den Rest der Zeit hab ich damit verbracht, mir immer wieder zu sagen, dass diese Nacht irgendwann vorbei sein wird. Ich muss sagen, für mich war die Zeit auf der Zwischenintensiv die schlimmste. Da lagen durch Vorhänge abgetrennt noch 2 andere. Der eine Mann wurde ständig abgesaugt und mir wurde ganz übel von dem Geräusch, der andere wollte alle gefühlte 30 Min eine Bettflasche von der Schwester, die irgendwann schon völlig genervt war und ich lag da, konnte nicht reden und klingelte immer mal wieder um über die Magensonde meinen Mageninhalt loszuwerden, was aber auch nicht schlimm ist,oder Schmerzmittel zu bekommen (die ich vielleicht gar nicht gebraucht hätte, war noch so beduselt, da hab ich gedacht, dass die nicht schaden können).

Mein Mund war sehr trocken und nachdem ich mich verständlich machen konnte, bekam ich ein Speichelersatzspray, damit ging es besser.

Tag 3 – 23.07.2011 – 1.Tag Post OP

Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde es hell und irgendwann kam eine Schwester, die mir die Magensonde zog (unangenehm aber nicht schmerzhaft -Tipp: nicht hinschauen), half mich aufzusetzen, zu waschen und mein Bett neu bezog. Danach ging es mir schon besser und bald wurde ich abgeholt und auf Station gebracht.

Dort hab ich mich schnell umgezogen, kreislauftechnisch ging das ganz gut und durfte gleich ins Untersuchungszimmer zum spülen. Sah wohl alles gut aus – Schmerzen hatte ich auch keine.

Hab dann viel geschlafen, versucht zu trinken (von einem Liter, vielleicht 250 ml in meinem Magen), und mich ganz gut mit der Situation abgefunden. Ich war übrigens allein auf dem Zimmer, fand ich aber nicht so schlecht die ersten Tage. Das Taubheitsgefühl ist bei mir noch ganz erträglich – mein Kinn ist zwar taub, kribbelt aber leicht, die Unterlippe und Oberlippe kribbeln auch, lediglich unter den Augen und an den Wangen fühlt es sich ziemlich taub an. Den Rest des Tages kamen noch meine Lieben und sonst hab ich eigentlich nichts mehr gemacht, auch nichts gegessen, irgendwie war mir das Experiment, es zu versuchen zu groß.Schockiert haben mich die Nachrichten aus Norwegen und irgendwie fühlte sich meine OP auf einmal ziemlich nichtig an. Verständigt habe ich mich am Anfang auch viel mit Zettel und Stift, Reden war mir viel zu anstrengend. Nachts schlief ich sehr wenig, die Rückenlage und das surren der Kühlmaschine haben mich nicht einschlafen lassen und so beobachtete ich noch lange die Lichter der Stadt.

Tag 4 – 24.07.2011 – 2.Tag Post OP

Eigentlich gibt es nichts neues an diesem Tag – kühlen – kühlen – Besuch – schlafen – kühlen – trinken – Infusionen – Schlafmangel.

Tag 5 – 25.07.2011 – 3.Tag Post OP

Nach einer erneuten Nacht mit sehr wenig Schlaf spürte ich mit Eintreten der Helligkeit den großen Drang, zu duschen und wieder mehr am Leben teilzuhaben. Die letzte Infusion lief am Abend zuvor durch, so dass ich auch von dem nervigen Zugang befreit war. Ich ging Duschen, sehr lange duschen, das hat so gut getan, auch wenn meine Schwellung an diesem Tag wohl ihren Höhepunkt hatte. Trotzdem fühlte ich mich wesentlich besser und auch Dr. K. betätigte mir bei der Visite, das wohl alles gut verläuft.

Später kam dann noch Sanne vorbei, darüber hab ich mich sehr gefreut, auch wenn ich gerne soviel mehr geredet hätte, es gibt ja tausend Sachen die man bequatschen könnte, aber leider machte das mein Kiefer noch nicht mit. @ Sanne: Danke für deinen Zuspruch, irgendwann müssen wir ein Stuttgart Treffen veranstalten, aber erst, wenn ich den Splint los bin :-).

Nachmittags durfte ich noch zum Röntgen, eine etwas genervte Röntgenassistentin beklagte sich laufend darüber, dass sie allein sei und so viel zu tun habe, sie ließ mich dann ewig zwischen den verschiedenen Röntgenbildern stehen und unterhielt sich mit einer Kollegin, manchmal ist es vielleicht gar nicht schlecht, nicht reden zu können, sonst hätte ich ihr wohl mal die Meinung gesagt. Danach bekam ich nämlich erst mal Nasenbluten.

Im Anschluss ging es in die Ambulanz, beim Anblick der Bilder wurde mir ganz anders, kann man sich gar nicht vorstellen, was man da alles an Metall im Gesicht hat....

Alles in Ordnung – wieder auf Station. Da kam dann eine neue (meine erste) Zimmernachbarin, eine ganz liebe, die mir dann auch noch den sehr versteckten Patientengarten zeigte und mir von ihrer Bimax berichtete (sie war zu ME da). Zu zweit ging die Zeit dann sehr schnell vorbei. Außerdem bekam ich ja jeden Tag Besuch, finde ich auch wichtig, denn der Zuspruch tut einfach gut.

Tag 6 – 26.07.2011 – 4.Tag Post OP

Die Schwellung wird weniger, die Farbenpracht mehr. Als ich morgens in den Spiegel schaute, war ich ganz schön überrascht, wie schnell man so bunt werden kann, aber da nichts wehtut, mein Halstuch mein bester Freund ist und es ja eigentlich ein gutes Zeichen ist, dass sich was tut, hat es mich gar nicht so gestört.

Der Tag verging sehr schnell: Spülen in der Ambulanz dann gab es mittags Kartoffelbrei, das einzige Mal, dass ich etwas mehr gegessen habe (die verschiedenen Suppenvariationen lehnte ich immer kategorisch ab) - also auch das Essen klappte etwas besser, man freut sich wirklich über solche Kleinigkeiten!

Meine Zimmernachbarin wurde mittags in den OP gebracht, irgendwann kam sie aus dem OP wieder und ich war ziemlich überrascht, wie schlecht es ihr ging, sie war ziemlich geschwollen und hatte soviel Blut im Magen, dass sie sich ständig übergeben musste, an dieser Stelle nochmal gute Besserung an sie.

Eine ME ist eben auch keine „kleine“ OP, aber immerhin die letzte, ich glaub das gibt einem auch wieder Auftrieb. Heute konnte sie auch schon wieder lächeln.

Tag 7 – 27.07.2011 – 5.Tag Post OP

Entlassung!!!

Morgens gleich das Entlassungsgespräch geführt, es wurde nochmal gespült, mir gezeigt, wie ich die Gummis einhänge, Röntgenbilder angeschaut, dann bekam ich eine Krankmeldung, ein Rezept für Schmerzmittel (die ich wahrscheinlich nicht brauchen werde, hoffe ich), auf Nachfrage ein Rezept zur Lymphdrainage und einen Termin für nächste Woche zur Kontrolle.

Das war´s, ich war entlassen.

Jetzt sitze ich daheim und weiß gar nicht so recht, was ich mit mir anfangen soll.... ich glaube irgendwie muss sich alles noch einpendeln. Ich fühle mich aber recht fit und hoffe, dass ich die nächsten 6 Wochen auch noch überstehe. Was habe Ihr denn so den ganzen Tag gemacht, ohne dass man irgendwann depressiv wird? Gesellschaftsfähig fühle ich mich nämlich noch nicht. Mein Splint hat wegen der Dreiteilung leider einen ziemlich großen Gaumenbügel, der mich natürlich sehr am sprechen und essen hindert, vielleicht bzw. hoffentlich ändert sich das noch mit der ganz miserablen Nuschelei. Ansonsten hoffe ich, dass mir mein Körper schon zeigt, wo meine Grenzen sind und mir auch was einfällt, wie ich mir die ersten Wochen die Zeit vertreibe.

Auf jeden Fall ist es schön, daheim zu sein.

Fazit

Wie oft habe ich hier im Forum gelesen, dass alles nicht so schlimm war, wie man es sich ausmalt – und trotzdem hab ich mich verrückt gemacht. Die Zeit ist sicher nicht so leicht aber wir alle wissen, warum wir diesen Weg gehen und man muss einfach nach vorne schauen. Wer viele Berichte liest, der weiß eigentlich ziemlich genau Bescheid, wie am Anfang schon gesagt, gab es bei mir keine bösen Überraschungen.

Ich danke Euch allen an dieser Stelle für die Unterstützung, Eure tollen Berichte und die gute Vorbereitung, die diese Plattform bietet. Wir sind eben nicht allein.

Mein Film hat nun viele neue Szenen dazubekommen und ist kein Horrorfilm geworden – im Gegenteil.

Für mein Kopfkino bezahle ich im Moment gerne Eintritt ;-).

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Hei Zoey,

........du hättest Schriftstellerin werden sollen............. :) ein prima Bericht, den mein Kopfkino wieder aktiviert hat und mich in meine Marienhospital-Zeit und die Bimax zurückversetzt hat.

Spannend wäre nun zu erfahren, wo denn der geheimnivolle Garten versteckt liegt. Ich hatte noch nicht einmal etwas davon gehört.

Es freut mich aber sehr, dass du gut zu Hause angekommen bist und du dich recht fit fühlst. Dass dein Körper noch nicht ganz so voller Elan ist, wie zuvor, wird dir bewusst, wenn du mal zur Lymphdrainage gehst und wieder zu Hause ankommst. Ich hab mich gleich ins Bett gelegt und gut zwei Stunden geschlafen - das tat soooo gut. Allerdings hab ich mir gleich an die LD eine Fussreflexzonenmassage gegönnt - das war die Krönung obendrauf. Genial & therapeutisch sehr empfehlenswert :)

Bin gespannt, wie es dir weiterhin ergeht - lass dir Zeit mit den Hausarbeiten. Ich habe meine Zeit sehr viel im Internet & natürlich bei Progenica verbracht. Da ich auch nicht reden konnte, hab ich sehr viele E-Mails geschrieben. Eigentlich wollte ich auch sehr viele Filme anschauen, hatte aber so gar kein Interesse daran. Die Tage gingen auch so vorbei wie im Flug.

Viel Erfolg beim Abschwellen & alles Gute für die ersten Tage zu Hause,

Sanne

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Hallo Zoey,

vielen Dank für den tollen Bericht!

Wie du es in deinem Bericht geschrieben hast, tut es wirklich gut zu wissen was ungefähr kommt. Klar ist es bei jedem anders, aber die Basis in ja fast immer gleich.

Ich bin im Okt. dran, zwar nicht mehr im MH aber dafür bei Dr.K :D .

Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung, genieße die Zeit Zuhause ruhe dich aus!!! Ich freue mich schon auf deine weiteren Berichte um zu erfahren wie es dir geht!!!

hope

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Liebe Zoey,

herzlichen Glueckwunsch zur ueberstandenen OP und vielen Dank fuer den klasse OP-Bericht. Den werde ich zu gegebener Zeit herausziehen und darauf bestehen, dass es bei mir auch nicht schlimmer kommen darf ;-)

Das macht mir richtig Mut und es freut mich, dass es Dir so schnell nach der OP schon wieder so gut geht. Aber lass Dich nicht vom Uebermut dazu verleiten, Dir zu frueh zu viel zuzumuten.

Bist Du 6 Wochen krank geschrieben?

Ich wuensche Dir auf jeden Fall alles Gute fuer Deine weitere Genesung und bin gespannt auf Deine weiteren Berichte.

LG Mauto

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Danke für eure lieben Genesungswünsche.

@ Sanne - der Garten liegt ganz versteckt, man muss an der MKG vorbeilaufen, irgendwann geht es dann links in einen Gang und dort fährt man mit dem Aufzug in den zweiten Stock und ist draussen. Hätte ich auch nie gefunden :rolleyes:

@ Mauto - bin insgesamt 5 Wochen krank geschrieben und hänge noch ne Woche Urlaub dran. Hoffe, dann auch den Splint los zu sein. Werd versuchen die auf 6 Wochen runterzuhandeln B).

Hätte da noch ne Frage, im KH haben die mir 10 x 15 Min Lymphdrainage aufgeschrieben, als ich in einer Physiopraxis anrief (naja zugegebenermaßen nicht ich, sondern meine Mum ;)) meinten die, unter 30 Min machen die das gar nicht, bin jetzt etwas verwirrt... wie war das denn bei Euch?

So, leg mich jetzt hin, irgendwie strengt alles ziemlich an.

Ganz liebe Grüsse

Zoey

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Hei Zoey,

die Mädels im MH kommen echt nicht von alleine drauf, dass das keinen Sinn hat mit den 15 Minuten Lymphdrainage.

Dein Physio hat recht: es gibt gar keinen Krankenkassen-Satz für 15 Minuten LD.

Nicht nur ich - auch andere Forenmitglieder haben und hatten das gleiche Problem. Du solltest gleich dort anrufen und ein Rezept mit "x" mal 30 Minuten anfordern. Ich hatte ein "oz Geschisse" bis ich endlich ein 6 x 30 Minuten - Rezept in Händen halten konnte. Bei anderen hat's schneller funktioniert. Du kannst aber schon mal getrost deine Termine beim Physio vereinbaren (mit 30 Minuten).

...hoffentlich kann ich mir das mit dem Patientengarten merken bis zum kommenden Jahr mit der ME...... :rolleyes: Danke.

Alles Gute & viel Ruhe wünsch ich dir,

Sanne

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Danke Sanne,

hab es jetzt von meinem Hausarzt ändern lassen in 6x 30 Min, musste zwar auch etwas betteln, aber es hat geklappt. Morgen ist mein erster Termin.

Liebe Grüße

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Hallo Ihr Lieben,

jetzt ist ja einige Zeit vergangen und ich möchte Euch ein kleines Update nicht vorenthalten. Die Zeit nach der OP ging rasend schnell vorbei, man ist sehr mit sich selbst beschäftigt kochen, zähneputzen, Arzttermine, schlafen, spazierengehen... eben alles was der Heilung förderlich ist. Ich hatte von Anfang an Lymphdrainage, das hat sehr geholfen beim Abschwellen, geh auch immernoch hin, den Restschwellungen halten sich auch bei mir hartnäckig.

Heute war ich zum ersten mal beim KFO (der war länger im Urlaub). Auch dort war man sehr überrascht, dass mein UK ganze 1,5 cm verlagert wurde. Alles ok soweit, machen konnte man nicht sehr viel wegen dem Splint, aber ich bin ein paar spitze Drahtenden, an denen beim Lachen immer meine Lippe hängenblieb, losgeworden. Eine grobe Prognose bis zu meiner Zahnbefreiung von den Brackets ist ein halbes Jahr. Nächsten Mittwoch kommt mein Splint raus, dann müssen ein paar Brackets neu geklebt werden und die Bögen erneuert. Das wird bei meiner Mundöffnung sicher nicht so einfach...

Hab auch gleich ein Rezept zur Physio bekommen: 10x manuelle Therapie, 10x Massage, 10x Fango (im Gesicht? Bin gespannt, hatte das jemand von Euch schonmal?). Damit geht es Freitag nach der Splintentnahme los.

Ansonsten geht es mir gut. Bislang nur positive Reaktionen, ich selbst muss mich trotzdem noch an mein neues Gesicht gewöhnen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Splintzeit halb so wild ist, klar ist das Putzen nervig, geht aber dank Munddusche auch ganz gut. Ich esse auch schon Nudeln und so, allerdings so kleingeschnitten, dass ich nicht kauen muss.

Das schlimmste (was ja nicht so schlimm war ;)) hab ich mit der OP ja überstanden, aber man darf die Nachsorge nicht unterschätzen...bis alles wieder "funktioniert", das dauert sicher.

Was die Taubheit betrifft hatte ich wohl ziemlich Glück. Meine Lippen waren nie taub, die Mundwinkel ein wenig, die Wangen waren ziemlich taub und das Kinn.

Meine Wangen spüre ich wieder, allerdings fühlt es sich so an, als hätte ich Sonnenbrand. Das Kinn hat noch ein Minderempfinden, ist aber schon deutlich besser.

Meine selbstauflösenden Fäden mögen sich irgendwie nicht von mir lösen und verharren stur an ihrer Position. Hoffe, da tut sich bald was.

Irgendwie ist es noch sehr merkwürdig, dass diese riesen Sache, vor der man die ganze Zeit Angst hatte und kein Tag verging, an dem man nicht dran gedacht hat, jetzt rum ist.... Ich bin sehr froh, dass alles so gut gelaufen ist.

Liebe Grüße

Eure Zoey

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Hallo Ihr,

so, ich melde mich schon wieder. Komme grad aus dem MH. Hatte seit Samstag eine Stelle im UK, an der sich das Zahnfleisch entzündet hatte, sah so aus, als würde es irgendwie wuchern und es hatte sich ein Loch im Zahnfleisch gebildet. Das alles innerhalb von einem Tag :blink:. Heute bin ich dann gleich hin, weil ich das Gefühl hatte, dass es auch anfängt zu eitern... ist wohl eine Infektion, die sich durch die Fäden, die sich eigentlich auflösen sollten, verursacht wurde. Dr. B hat die Fäden an der Stelle entfernt und so einen Streifen mit Antibiotika in das Loch gelegt. Bin ja am Mittwoch zur Splintentnahme dort, dann wird man weitersehen.

Och mensch, bislang lief alles so gut und jetzt das :(. Ist halt leider auch schmerzhaft.

Naja, wie ich es immer versuche lasse ich mir davon auch nicht die Laune verderben. Auch das wird vorübergehen und abheilen.

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Hallo Ihr,

so, ich melde mich schon wieder. Komme grad aus dem MH. Hatte seit Samstag eine Stelle im UK, an der sich das Zahnfleisch entzündet hatte, sah so aus, als würde es irgendwie wuchern und es hatte sich ein Loch im Zahnfleisch gebildet. Das alles innerhalb von einem Tag :blink:. Heute bin ich dann gleich hin, weil ich das Gefühl hatte, dass es auch anfängt zu eitern... ist wohl eine Infektion, die sich durch die Fäden, die sich eigentlich auflösen sollten, verursacht wurde. Dr. B hat die Fäden an der Stelle entfernt und so einen Streifen mit Antibiotika in das Loch gelegt. Bin ja am Mittwoch zur Splintentnahme dort, dann wird man weitersehen.

Och mensch, bislang lief alles so gut und jetzt das :(. Ist halt leider auch schmerzhaft.

Naja, wie ich es immer versuche lasse ich mir davon auch nicht die Laune verderben. Auch das wird vorübergehen und abheilen.

Hi,

blöde Zusatzhürde, schade. Aber dennoch wünsche ich Dir noch gute Besserung dafür, der nächste große Schritt mit der Splintentnahme steht ja unmittelbar bevor, der hat bei mir den Endspurt eingeläutet und war ein toller und aufregender Tag. Als das Ding draussen war, musste ich unmittelbar grundlich Zähneputzen, leider reicht das nach der Splintnentnahme allein nicht. Je nachdem wann Deine Entbänderung sein wird, macht ein prof. Reinigung Sinn. Man fühlt sich vor allem endlich wieder richtig sauber und frisch im Mund. VG

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Hallo,

so ein Mist!! Aber weißt du, du machst so einen stabilen,tapferen Eindruck, daß ich mir sicher bin das du das auch noch wegsteckst :D !!! Gute Besserung

hope

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Hey,

ich danke Euch! Wird bestimmt alles gut - ist einfach alles ziemlich viel gewesen in letzter Zeit, das Kieferthema war und ist eben immernoch Nr. 1 in meinem Leben. Ab Montag arbeite ich wieder, ich denke, dann kehrt sicher wieder Normalität ein. Natürlich freu ich mich auch auf die Splintentnahme und bin gespannt wie alles zusammenpasst und wie es sich anfühlt, wenn sich auf einmal meine Zähne berühren!

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Hallo Ihr,

so, mal wieder ein kleines update... Seit letzten Mittwoch bin ich den Splint los - war ein echt komisches Gefühl. Die ersten Minuten hat sich an meiner miserablen Aussprache gar nichts geändert, aber das ging schnell vorbei.

Auf einmal haben sich meine Zähne berührt, echt heftig, nach so langer Zeit. Kauen tu ich immernoch nicht, denn ich hab den Splint ja nach 6 statt nach 7 Wochen entfernen lassen und trau mich noch nicht wirklich.

Danach war ich gleich beim KFO, das war dann weniger angenehm. Drähte erneuern, Zähne polieren (sofern man dran kam) - es hatten sich besonders an den OK Schneidezähnen hartnäckige Beläge auf der Innenseite gebildet - das alles machte eine Helferin, die wenig begeistert von meiner geringen Mundöffnung war und ich wenig begeistert von ihr :angry:. Naja, auch das ist überstanden. Meinem Zahnfleisch geht es auch besser, muss an der einen Stelle jetzt von Innen zuwachsen und sollte es nicht so schön werden (liegt nicht im Sichtbereich) dann kann man das bei der ME ja noch korrigieren. Letzten Freitag war ich zum ersten Mal bei der Physio (hat mir der KFO verschrieben), das war super - bin an ne kleine Praxis geraten, die sich aber damit auskennen und fühle mich dort sehr wohl. Ich wurde massiert, die ersten kleinen Übungen wurden gemacht und danach bekam ich Fango und Wärme zur Entspannung der Nackenmuskulatur. Toll!

Meine Mundöffnung lag am Freitag 6 Wochen post OP bei 2,9 cm - das find ich nicht so schlecht. Auch sonst hab ich wenig Beschwerden - klar das Essen, aber das wird bestimmt auch.

Morgen hab ich wieder Physio. Soviel zu den Neuigkeiten...am Freitag werden nochmal Röntgenbilder gemacht, da werde ich wieder berichten.

Bis dahin - Liebe Grüße Zoey

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Hallo Zoey,

nun bin ich wieder aus meinem Urlaub zurück und freue mich riesig, so viel Positives von dir zu lesen.

Hei - super, dass der Splint endlich raus ist. Ich werde nächste Woche zum 3-Monats-Kontrolltermin bei Dr. B sein. Ruck-Zuck wie das dann alles von Statten geht.

Bis bald mal wieder,

Sanne

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Hallo Ihr Lieben,

es tut mir leid, dass ich mich ewig nicht gemeldet habe - ich steckte im Staatsexamen und hatte wenig Zeit. Es gibt auch bei mir ein paar Neuigkeiten... am 26.3. werde ich endlich die Zahnspange los (irgendwie hab ich Angst davor, besonders vor der Entfernung der Bänder....) und dann werde ich Ende März nochmal einen Kontrolltermin haben. Ich würde auch gerne mein Metall früher loswerden (Glückwunsch an Sanne zum frühen Termin!!!) - leider starte ich aber zum 1.4. einen neuen Job in Freiburg und muss mich dort erstmal einarbeiten, bevor ich wieder 2 Wochen ausfalle, also wird es wohl Sommer werden. Parallel kämpfe ich immernoch mit meiner privaten Krankenkassen über die Kosten der Bimax...es nimmt also auch bei mir kein Ende.

Zumindest habe ich keine Schmerzen mehr im Kiefergelenk, allerdings ist meine Mundöffnung nicht wrklich toll, gehe auch noch zur Physio.

Ich versuche das Kieferthema nicht mehr in den Mittelpunkt zu stellen, aber zwangsläufig nimmt es noch sehr viel Zeit in Anspruch.

Ich melde mich wieder, wenn mein Metall draussen ist und berichte!!!

Liebe Grüße Zoey

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Hei Zoey,

schön, mal wieder was von dir zu lesen.

Als mein KFO mir neulich die zweite Staffel der Brackets gelöst hat, ließ er mich auf etwas Weiches beißen. Das hat die Entfernung der Brackets absolut angenehm gemacht. Als ich die ersten raus bekam, zwei Monate nach der BImax, fand ich es extrem unangenehm. Allerdings hat das auch eine Helferin damals gemacht. Mein KFO hat echt traumhaft sanfte Hände und wie gesagt, mit diesem Biss-Schutz oder wie man das auch nennen mag, war es kein Problem.

Vielleicht kannst du vor Entfernen einfach mal danach fragen.

Ich freu mich für dich, dass es voran geht und freue mich, von dir zu hören,

LG & alles Gute

Sanne

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Hallo Zoey,

ich habe gerade diesen kompletten Thread gelesen. Ich freu mich über den guten Verlauf mit kleinen Hürden und hoffe das die Entfernung der Zahnspange reibungslos funktioniert. Man wird sicher danach erneut wie ein neuer Mensch aussehen.

Och wäre ich mal soweit, das würd mich freuen. Gehe aber davon aus, das ihc nach der OP länger noch die Spange tragen muss und auch so Aufbiss Schienen. Beim letzen KFC Gespräch wurde mir gesagt das mein Kiefer sehr rezediv gefährdet ist, aber sie alles tun um das zu vermeiden.

Gutes Abschwellen auch nach der ME.

Lieben Gruß

minni

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Hallo Ihr Lieben,

so - eine weitere lang ersehnte Hürde ist geschafft, meine Zahnspange ist raus!!!!!!!! Juhu...

Ich hatte ziemlich Angst, vor allem vor dem enfernen der Bänder, aber es ging ganz gut und schnell über die Bühne.

Klar, angenehm ist es nicht, aber auch kein Grund, sich Gedanken zu machen. Das abschleifen des Klebers dröhnte ziemlich im Kopf und auch das lange Mund offen halten ist anstrengend gewesen, aber es hat sich gelohnt, ich bin befreit!

Jetzt muss ich mir einen guten Zahnarzt in Freiburg suchen (fange hier am 2.4. nen neuen Job an) und möchte ein paar Füllungen erneuern lassen. Es gibt auch ein paar Stellen, die man kontrollieren sollte, aber nichts gravierendes! Das einzige, woran ich mich gewöhnen muss, sind die Retainer, ich lispel ein wenig, denke aber, dass ich mich irgendwann auch daran gewöhne. Ausserdem muss ich nachts lose Spangen tragen, auch das nervt, Ich fühl mich wie ein Teenager ;-) Aber was tut man nicht alles....

Es ist auf jeden Fall ein tolles Gefühl, trotzdem kann ich noch nicht richtig entspannt lachen, ertappe mich immer wieder dabei, wie ich die Hand vor den Mund halte... Hoffe irgendwann ist auch das vergessen.

Am Dienstag hatte ich dann auch gleich den 8 Monats Kontrolltermin in Ruit. Sieht alles gut aus. Auch mein Kiefergelenk macht mir keine Probleme mehr. Was auch erstaunlich ist, von einer Woche auf die andere lag meine Mundöffnung bei 4 cm... :smile:

Hatte lange Probleme und war noch vor einem Monat nur bei 3,2 cm.

In Ruit habe ich natürlich auch wegen der Problematik nachgehakt, was den Versorgungsauftrag betrifft - da ich aber schon von den Ärzten im Marienhospital operiert wurde ist das für mich kein Problem, auch meine Krankenkasse hat mir bestätigt dass ich mich in Ruit operieren lassen kann.

Bei der Metallentnehme steht auch ein Knochenaufbau im UK an, da dort ein Implantat gesetzt werden muss, ausserdem bin ich am überlegen, ob ich nicht meine Nase mit korrigieren lassen, da sie einen leichten Knick macht und mich das schon lange gestört hat. Allerdings muss ich mir das noch genau überlegen, schließlich will ich noch ich selbst bleiben.

Ich freue mich sehr, dass bis auf ein paar kleine Hürden bislang alles so toll lief und bin zuversichtlich, dass es auch so weiter geht. Es ist ein tolles Gefühl ohne Spange, schließlich bin ich nicht mehr die Jüngste und endlich kann man mir die Kieferproblematik nicht mehr ansehen.

So und jetzt geniesse ich das tolle Wetter in der neuen Stadt und freue mich auf einen Neustart in jeglicher Hinsicht!

Alles Liebe Zoey

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Hei Zoey,

Glückwunsch zu allem Gelungenen. Da freu ich mich riesig mit dir.

Auch alles Gute zum Neustart: Freiburg muss ja ne richtig tolle Stadt sein.

Liebe Grüße,

Sanne

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Hallo Ihr,

auch von meiner Seite gibt es wieder Neuigkeiten - am 29.06., also in 1,5 Wochen steht meine ME in Ruit an. Bin schon wieder etwas nervös, aber nicht so, wie vor der Bimax. Wahrscheinlich lasse ich meine Nase mit korrigieren, deswegen muss ich wohl wieder mit schönen blauen Flecken und ein paar Einschränkungen im Hochsommer leben ... aber dann ist es hoffentlich geschafft.

Leider macht mein Diskus auch Probleme, hatte letzte Woche ein MRT, so wie es aussieht ist mein Diskus links sogar festgewachsen und vernarbt :( Meine Mundöffnung ist allerdings normal und Schmerzen habe ich so gut wie keine, deswegen habe ich mich dafür entschieden, erstmal nicht machen zu lassen. Ich hoffe, der Zustand bleibt so und verschlimmert sich nicht.

Ich berichte Euch dann spätestens nach meiner ME wieder.

Liebe Grüße

Zoey

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Hei Zoey - schön, mal wieder was von dir zu hören.

Alles Gute für dich - ME ist wesentlich weniger stressig als Bimax.

Blaue Flecken hatte ich trotzdem - aber alles vergänglich !

Viele Grüße Sanne

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