tamtani

Entscheidung gegen OP trotz laufender KFO Behandlung?

Hallo ihr Lieben, ich bin seit nun fast 2 Jahren in KFO Behandlung ( vorbereitend für die OP am Oberkiefer, welcher 4mm nach vorn verlagert werden soll) , habe einen offenen Biss, schmaler OK und nur an einem Backenzahn Aufbiss. Mir wurde über Jahre hinweg von verschieden Stellen dazu geraten meine Fehlstellung korrigieren zu lassen, obwohl ich weder körperliche Beschwerden noch psychische Belastungen bezüglich meines etwas dominaten Kinns etc. hatte. In meinem Profil habe ich ein wenig mehr den Werdegang und über meine Enstcheidung für die Behandlung beschrieben.

Nun, wo es auf die OP zugeht ( es gibt noch keinen genauen Termin, aber all zu lange dürfte es nicht mehr hin sein, da die Zähne nun gerade im Bogen stehen) bekomme ich leider Zweifel und große Angst und wollte mal fragen ob es hier auch Leute gibt, die sich trotz geplanter OP am Ende dagegen entschieden haben, obwohl die Krankenkasse wie auch KFO NUR der Behandlung +OP zugestimmt haben?

Liebe Grüße

Tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Also mir hatte mein Kieferorthopäde gesagt, wenn ich mich gegen die OP entscheide, beendet er die Behandlung und entfernt sofort die Zahnspangen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Liebe Tanja,

ich habe meine Bimax vor 2 Wochen hinter mich gebracht - ich kann Deine Angst verstehen. Atme mal tief durch und führ Dir vor Augen, was für einen Mehrwert Dir eine OP für die Zukunft bringen wird. Du hast die Behandlung ja nicht ohne Grund angefangen.

Dein KFO hat Deine Zähne ja auch im Hinblick auf eine OP korrigiert, wenn Du die Behandlung jetzt abbrichst kann es sein, dass Deine Zahnstellung ohne OP sogar ungünstiger ist, als vorher.

Denk einfach an die Vorteile die die Korrektur mit sich bringt.

Ich kenne niemanden hier, der diese OP auf die leichte Schulter genommen hat und Angst spielt da sicher auch eine grosse Rolle, aber es ist zu schaffen, glaub mir.

Ich bereue es überhaupt nicht, denn die Zeit die mit einer Korrekten Kieferstellung noch vor mir liegt ist einfach viel wichtiger, als ein paar unangenehme Wochen nach der OP.

Kopf hoch, Unterstützung und Verständnis findest Du hier im Forum immer.

Liebe Grüße

Zoey

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Tanja,

ich kann mich nur an Zoeys Worte anschließen - sie hat recht.

Und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen - es wird dich irgendwann wieder einholen. Mir wurde vor 14 Jahren schoneinmal gesagt, ich müsste operiert werden (Unterkiefervorverlagerung). Damals war das für mich nach langer Heulerei und einem Zahnarzt, der sagte, ich soll es nicht machen lassen, kein Thema mehr. Heute bin ich 40 Jahre und habe vor einem halben Jahr wieder beim KFO stramm gestanden - und was hat er gesagt: ich müsste mich operieren lassen! Und wenn du mit deiner Behandlung schon so weit bist - dann solltest du nicht aufhören, du wirst es sicherlich bitterböse bereuen. Vielleicht erst in 10 oder 20 Jahren, aber was dann?

Liebe Grüße

Antje

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Na - da kann ich mich nur in die Reihe meiner Vorrednerinnen einreihen.

Ich würde mich auch weiterhin mit dem Gedanken befassen, das nun wie geplant in Angriff zu nehmen.

Auch wie Antje bin ich 40+ und man gab mir den Rat, nicht noch zwanzig Jahre damit zu warten.

Treffende Worte wie die von Zoey hätte ich nicht finden können. Bleib dabei - es lohnt sich.

Alles Gute für deinen weiteren Weg,

Sanne

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Tanja,

ich kann mich nur an Zoeys Worte anschließen - sie hat recht.

Und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen - es wird dich irgendwann wieder einholen. Mir wurde vor 14 Jahren schoneinmal gesagt, ich müsste operiert werden (Unterkiefervorverlagerung). Damals war das für mich nach langer Heulerei und einem Zahnarzt, der sagte, ich soll es nicht machen lassen, kein Thema mehr. Heute bin ich 40 Jahre und habe vor einem halben Jahr wieder beim KFO stramm gestanden - und was hat er gesagt: ich müsste mich operieren lassen! Und wenn du mit deiner Behandlung schon so weit bist - dann solltest du nicht aufhören, du wirst es sicherlich bitterböse bereuen. Vielleicht erst in 10 oder 20 Jahren, aber was dann?

Liebe Grüße

Antje

Nach meiner Erfahrung kannst du froh sein, dass du dich damals nicht hast operieren lassen. Ich habe es getan und es bitter bereut. Noch heute bin ich mit den Folgen beschäftigt.

Aber heute ist die Medizin zum Glück weiter.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hey Tanja!

Ich stehe gerade selbst vor der Entscheidung ob ich eine KFO Behandlung plus OP starte- noch hab ich mich aber noch nicht entschieden und es ist echt keine einfache Entscheidung.

Doch an deiner Stelle würde ich jetzt zu kurz vor Ende nicht das Handtuch werfen- du hast dich dafür entschieden und ja sicher nicht ohne Grund- Angst ist echt normal vor einer OP- aber du wirst bestimmt zufrieden sein wenn du es geschafft hast ohne abzubrechen- vermutlich würdest du es dir dann im Nachhinein doch vorwerfen, dass du dich gegen die OP entschieden hast- und das wo du schon einiges an Geduld- Zeit und Geld investiert hast.

Ein gutes Argument für eine OP ist auch wie Antje geschrieben hat, dass es einem im schlimmsten Fall wieder einholt und du früh oder später operieren musst.

Lass dich nicht entmutigen und halte durch! Ich wünsch dir alles Gute!

glg dixie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Tanja,

ich habe mich während meiner KfO-Behandlung ständig für und gegen die OP (OKVV) entschieden, da meine funktionellen Probleme, wie ich fand, schon ganz gut durch die Brackets behoben wurden. Im letzten Dezember hatte ich dann schon den Termin zur Entfernung der Brackets (ohne OP), habe mich dann nach einem eingehenden Gespräch mit meinem KfO und Mann dann doch dafür entschieden und die OKVV Ende Februar machen lassen. Letztlich kann ich nicht 100%ig sagen, dass es die richtige Entscheidung war, da ich 6 Monate danach (noch?) nicht kräftig zubeißen kann und das Zahnfleisch über den Zähnen und die Oberlippe von innen noch immer taub sind. ABER: Ich habe eine Entscheidung getroffen und muss mir später nicht vorwerfen, hätte ich es doch bloß getan, wo doch medizinisch alles dafür sprach. Und damit geht es mir gut! Im übrigen gingen die Beschwerden bei mir auch erst mit 35 los, vorher habe ich mit meinem offenen Biss + Kopfbiss auch wunderbar gelebt :).

LG Tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hallo tanja, danke für deinen beitrag ! es ist wirklich nicht leicht...puh....

wie weit wurden denn dein ok nach vorne gesetzt? und wie kommst du mit der optischen Veränderung klar?

lg tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hallo tanja, danke für deinen beitrag ! es ist wirklich nicht leicht...puh....

wie weit wurden denn dein ok nach vorne gesetzt? und wie kommst du mit der optischen Veränderung klar?

lg tanja

Der OK wurde ca. 3mm vorverlagert. Mit der optischen Veränderung habe ich gar kein Problem, sie fällt mir nicht einmal sehr auf. Und das war auch eine meiner großen Sorgen vorab! Allerdings habe ich auf anraten des Chirurgen gleichzeitig das Kinn etwas vorverlagern lassen, damit das Profil nach der OKVV harmonischer wirkt. Wer es nicht wusste, dem ist gar nicht aufgefallen, dass etwas "anders" ist und auch meine Familie (die übrigens auch nichts von der Kinnveränderung weiß) hat nichts über ein verändertes Aussehen verlauten lassen :).

LG

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Tamtani

Ich denke du wirst hier keinen finden der vor einer op keine Angst hat.

Du bist jetzt den ganzen weg gegangen und willst kurz vor dem Ziel aufgeben??

Du bist doch den weg gegangen und hast gewusst das eine op ansteht.

Ich hoffe das du dich für die op entscheidest. :D

"Dieser Weg wird kein leichter sein" Es haben ihn aber schon andere geschafft da werden wir ihn auch schaffen :P

Lg Melanie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe mich während der Behandlung wg. diverser Unstimmigkeiten gegen eine Op entschieden und gehe nun einen anderen Weg. Wichtig ist eine Entschidung zu treffen, mit der man selbst leben kann...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

Bei mir stünde eine Ok-VV an, habe die Behandlung aber zur Zeit abgebrochen und die Spange entfernen lassen. Im Moment wäre die Op mehr kosmetisch, da ich sehr unter dem "eingefallenen" Gesicht (kommt vom zurückliegenden Oberkiefer) leide. Habe zwar auch funktionelle Probleme dadurch (ein Gelenk knirscht, leichter Tinnitus, öfters Migräne) aber es ist (noch) auszuhalten. Bei mir kommt dazu, dass meine Kieferfehlstellung durch einen KFO verschuldet wurde, der mir in jungen Jahren die falschen Zähne im OK ziehen ließ, und so die Fehlstellung begünstigte. Seitdem hab ich wenig Vertauen in die Kieferorthopädie/chirurgie und zögere deshalb sehr mit der Op.

Ich bin aber fast sicher, dass ich die Op irgendwann doch machen lasse. Die Einschränkungen sind auf Dauer einfach zu groß, auch wenn es zur Zeit noch geht. Bin jetzt 21, aber man muss ja nichts überstürzen solang es nicht wirklich dringend akut ist. Ich möcht es mir auf jeden Fall sehr gut überlegen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@ Kyara: Ich denke auch , das ist das Beste: für sich selbst die Entscheidung treffen, mit der man am besten Leben kann!

@ SweetLuna: Mir wurden auch während einer KfO-Behandlung als Kind 2 Zähne im OK gezogen, die die Fehlstellung verursacht / begünstigt haben. Die "ernsthaften" gesundheitlichen Probleme, die mich letztlich zur KfO-Behandlung und OP gebracht haben, sind mit 35 aufgetreten. Die Migräne (nicht hormonell bedingt) ist leider auch nach der OP geblieben :( .

LG

Tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden