SweetLuna

Ein Kiefer oder Bimax, wann kann mans sicher sagen?

Hallo,

Ich leider unter einer Oberkieferrücklage und hatte schon diverse Beratungsgespräche bei verschiedenen KC's von denen die meisten gemeint haben, eine Ok-VV würde ausreichen um die Fehlstellung zu korrigieren. Zuletzt war ich für eine Erstberatung in BH, wo ich die Op wahrscheinlich machen lassen werde. Dort wurde mir grundsätzlich auch eine Ok-VV vorgeschlagen, aber eine Bimax "unter Vorbehalt" gesetzt.

Nun ist es so, dass ich schon sehr lange wegen der Op mit mir gerungen habe, und wenn dann würde ich wirklich nur eine 1-Kiefer-Op machen lassen. Eine Bimax käme für mich einfach nicht in Frage. Doppeltes Risiko für Nervenschäden, längere Op, längere Heilugsdauer etc., wo ich Eingriffe allgemein eh sehr schwer verkrafte. Und was ich bei den Op Berichten so mitbekommen habe, ist es ja doch ein großer Unterschied, ob man einen oder zwei Kiefer machen lässt.

Habe von einigen Fällen gelesen, wo sehr kurzfristig vor der Op doch noch auf eine Bimax umgeplant wurde, und vor so etwas habe ich einfach Angst!

Wann kann man denn mit Sicherheit sagen, welche Op denn letztendlich nötig ist? Erst bei abgeschlossener Spangenbehandlung, sogar erst kurz vor der Op, oder doch schon früher? Und in wieweit kann man selber mitbestimmen? Ich zB würde gern den Kompromiss eingehen, dass die Optik vielleicht nicht zu 100% perfekt ist ohne Bimax, wenn von der Funktion her eine Ok-VV aureichen würde.

Wann habt ihr es erfahren? Gibts vielleicht auch jemanden, bei dem von Anfang an klar war, dass eine 1-Kiefer Op ausreichen wird? Oder bei dem eine Bimax geplant war, und dann doch nur 1 Kiefer operiert wurde?

Liebe Grüße, Luna

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also bei mir stand von Anfang an fest das es nur der OK wird. Ich war grad gestern erst wieder bei meinem KC und er hat nochmals alles nachgemessen und es mir nun wieder versichert das es nur der OK sein wird. Ich habe meine Spange nun eine Jahr und an seiner Meinung hat sich nichts geändert da Stirn/Augenbereich und Kinnbereich in einer Linie sind und nur der OK Bereich nicht zum ganzen passt. Wenn man mich von vorne sieht, merkt meine eine leichte Verschiebung im UK aber er meinte das ist einfach nur wegen der Fehlstellung des OK.

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Hallo,

bei war das so das der KC meinte, daß meine Fehlstellung so groß ist das eine Bimax gemacht werden muß! OK vor und UK zurück, weil es nur für einen Kiefer zuviel wäre. Das klingt für mich logisch und deshalb habe ich da auch "kein" Problem damit!

Meine schmerzen in den Kiefergelenken und die darausfolgenden Kopfschmerzen die ich sehr, sehr oft habe finde ich für mich belastender als die möglichen Op Risiken die glaub ich auch nicht so oft vorkommen.

Ich hoffe natürlich das alles gut geht, eine Garantie gibt es nie! Aber es ist etwas geplantes und nichts akutes wo was weis ich was passieren kann!!!!! Ich habe mir einen KC rausgesucht dem absolut vertraue, was mir auch sehr wichtig war und jetzt bin ich mittendrin und hoffe den Rest auch noch ohne größere Probleme zu überstehen !

Alles Gute weiterhin für deine Behandlung

hope

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Hallo SweetLuna,

mir wurde beim 1. Beratungsgespräch beim KFO gesagt, dass meine Fehlstellung nur durch eine Unterkiefervorverlagerung korrigiert werden kann. Mein Oberkiefer müsse nicht operiert werden, hieß es damals. Ich hab danach lange mit mir gerungen und mich dann aber für die Zahnspange + UK-VV entschieden. Der Gedanke, dass nur ein Kiefer operiert werden sollte, hat mir irgendwie Mut gemacht.

Ich bekam dann also die Zahnspange und alles war super! Bis zum ersten Termin beim Prof im Krankenhaus. Der sprach auf einmal von einer UK-VV und einer Gaumennahterweiterung. "Nur so wäre mein schmaler Oberkiefer überhaupt zu richten", waren seine Worte damals. Danach war ich fix und fertig. Ich bin ganz aufgelöst zu meinem KFO getigert und hab von meinem Gespräch im Krankenhaus berichtet. Er hat mich beruhigt und mir gesagt, dass ich erstmal abwarten soll.

Und mein KFO behielt Recht! Mein Oberkiefer wurde allein durch die Spange optimal ausgeformt und eine GNE war nicht notwendig. Ich ging also weiterhin nur von einer UK-VV aus.

Es kam dann der Tag, an dem die Voruntersuchung für die OP durchgeführt wurde. Der Prof klärte mich über die Risiken der UK-VV auf und ich fand mich langsam mit meinem Schicksal ab, als er plötzlich bei der Festlegung des OP-Termins zur Schwester sagt: "Bitte geben sie ihr einen OP-Termin für die Bimax." Da bin ich echt vom Glauben abgefallen! "Wieso auf einmal ne Bimax!!!", hab ich nur noch sagen können. Und dann hat mir der Prof, der grad ne halbe Stunde über die UK-VV philosophiert hatte, und auch nur darüber, doch tatsächlich mitgeteilt, dass man erst in der Plan-OP, also drei Tage vor der eigentlichen OP, sehen könnte, ob auch der Oberkiefer mit operiert werden müsste. Da war ich mir sicher, dass ich mich gar nicht operieren lassen. Ich bin dann wieder zu meinem KFO und hab ihn über meine Entscheidung informiert. Er beruhigte mich erneut und gab mir den Rat erst die Plan-OP abzuwarten. Danach könnte ich immer noch "nein" sagen.

Und mein KFO behielt wieder Recht! Bei der Plan-OP quatschte der Prof dann zwar direkt von einer Bimax, da mein Oberkiefer wohl rechts 2 mm hängt, ich hatte dann aber das Glück den KC kennenzulernen, der die OP schlußendlich durchgeführt hat. Er war ganz ruhig und einer seiner ersten Sätze war: "Stören sie die 2 mm?" Nachdem ich "nein" sagte, war die Bimax vom Tisch. Er sprach mit mir den Ablauf der UK-VV durch und fertigte die Modelle und den Splint an. Seine offene und ruhige Art hat mir dann die Kraft gegeben meinen Koffer zu packen und am OP-Tag ins Krankenhaus zu fahren. Und es verlief alles echt super!

Ich kann dir also nur den Rat geben: Nicht verrückt machen lassen! Lass dich immer genau aufklären und stelle all deine Fragen, auch wenn es das hundertste Mal ist! Sollte man dir in einem Jahr mitteilen, dass doch eine Bimax notwendig ist, kannst du immer noch die OP verweigern. Mein KFO hat immer gesagt: "Selbst wenn man sie gerade in den OP schiebt, können sie immer noch nein sagen." Diese Wahlmöglichkeit hat mir Sicherheit gegeben.

Sicherlich ist deine Krankenkasse von einem eventuellen Abbruch nicht begeistert. Aber wer soll dich denn zu einer OP zwingen, die du nicht möchtest!? Frag einfach unverbindlich bei deiner Kasse nach, wie in diesem Fall verfahren wird.

Wünsch dir viel Glück!

Liebe Grüße

permanent smile

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@permanent smile

Danke für deine Antwort, hat mir wirklich sehr geholfen!

Dass ich mit einer Ok-VV rechne und es dann wirklich kurz vor der Op heißt "Nein, muss doch ne Bimax sein" wär für mich einfach Horror, und hat mich bis jetzt davon abgehalten meine Behandlung wieder weiterzuführen (hatte die Spangenbehandlung unterbrochen). Wegen 2 mm würde ich auch keinen 2. Kiefer operieren lassen wollen, selbst wenn die Optik dadurch erst 100% harmonisch werden würde. Wenn aber eine Bimax wirklich nötig wäre, damit der Biss überhaupt stimmt weiß ich nicht was ich machen würde... Allerdings haben so viele KC's jetzt schon gesagt, dass eine Ok-VV ausreicht, ich hoffe einfach dass es auch wirklich so ist.

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Lass dich einfach nicht verrückt machen! Warte in Ruhe den Zeitpunkt bis zur OP ab und dann kannst du dich immer noch dagegen entscheiden. Mich wundert, dass dein KFO da nicht beruhigend auf dich einwirkt. Meiner war da wirklich spitze!

Zudem wirst du merken, dass irgendwann der Punkt kommt, an dem die Neugier über die Angst siegt. Ging mir zumindest so. Wenn du kurz vor der OP bist und dein Kiefer sich durch die Zahnspange immer mehr dem "Idealmaß" nähert, wird die Angst dadurch etwas verdrängt. Man will dann einfach wissen, wie man nach der OP aussehen wird.

Und wenn dir schon mehrere KC gesagt haben, dass der Oberkiefer ausreichend ist, dann würd ich mir gar nicht so viele Gedanken machen. Wird schon alles gut werden :)!!!

Liebe Grüße

permanent smile

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Hallo Luna,

also bei mir steht von vorneherein fest, dass es eine Bimax und eine GNE werden. Eine Unterkiefervorverlagerung und eine Kippung des OK.

Wann ist es denn bei dir so weit? Eventuell könnte es ja auch helfen, wenn du noch einen weiteren KFC aufsuchst und dessen Meinung einholst?

VG

Bianca

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Meine KFo-Ärztin hat von sich selbst aus gesagt, sie würde eine OKV machen, als sie mich und einen anderen Arzt gefragt hat, hat der mich gefragt und ich habe gesagt, dass mich mein Unterkiefer stört.

Daraufhin meinte er eben, dass das Schönheitsideal in anderen Ländern anders sei (vorweg: asiatische Abstammung). Seit dem sagt sie Unterkiefer... danach musste ich Wochen und Tage darüber nachgrübeln, was nun besser ist, oben oder unten?

Seit dem Frage ich immer meine Familie und meine Freunde, was für mich bessere wäre. Das ganze hat mich so verwirrt und wenn die OP dann ist und ich eine Fehlentscheidung treffe, würde ich es wahrscheinlich bereuen :( grummel*

Hat jemand das gleiche Problem. Eine direkte Aussage hätte mir erlich gesagt besser geholfen!

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hi malee,

also mal ehrlich ich finde das sehr sehr komisch das er/sie erst hü und dann hot sagt würde mir ein neuen kfc suchen da es noch mal absprechen.

dich so stehen zu lassen und weisst nicht was du operieren lassen sollst hallo??

das ist doch nicht deine aufgabe sich zu entscheiden sondern der kfc muss das entscheiden was gesundheitlich am besten für dich ist.

also ich finde das echt krass.

und bei mir wurde auch erst gesagt UK RV

und jetzt kurz vor op doch eine bimax UK RV/OK VV

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Geht es denn bei der Entscheidung ein/beide Kiefer um rein ästhetische Aspekte? Die letzte Entscheidung fällt eigentlich sehr regelmäßig unmittelbar zur OP-Planung, wenn man ein "Grenzfall" ist. Das muss auch nicht immer rein ästhetisch bedingt sein. Wenn der Biss schief ist, die Mittellinie gar nicht passt...etc. bringt es nicht soviel, auf Biegen und "Brechen" nur einen Kiefer zu machen um dann ggf. beide Kiefer schief, aber passend zueinander zu haben.

Das war bei mir auch der Grund, warum der UK mit gemacht wurde. Verlagert wurde da minimalst 1-2mm (+OK deutlich nach vorn operiert) aber vor allem in die Mitte und gerade gestellt. Ich hoffte auch eine zeitlang, der OK würde reichen, bzw. nur der UK, das sind aber sehr vielfältige Argumente die da eine Rolle spielen, das solltest Du Dir genau erläutern lassen. Darauf bestehen dass nur einer gemacht wird, kannst Du aber vielleicht nicht erst am OP-Tag. Die Herren müssen sich und Dich ja vorbereiten :)

Bombardier Deinen Chirurgen mit Deinen Fragen und Bedenken, er soll sie beantworten, bis Du Dir sicher bist. Das ist Teil seines Jobs.

VG

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Ich sollte auch nur eine UK-VV bekommen. Als dann die Op-Planung gemacht wurde, haben allerdings die Röntgenbilder ergeben, dass mein Oberkiefer hinten rechts schief sei und ich eine Bimax bekomme. Mir gings genauso, das war der absolute Horror. Mit UK-VV konnte ich mich abfinden, aber Bimax?

Ich habs trotzdem machen lassen. Es ging dabei nicht um ästhetische Gründe. Mein KFC sagte, dass das gemacht werden muss, sonst passen die Zähne nicht richtig aufeinander. Entweder richtig oder gar nicht.

Ich glaube der Unterschied zwischen nur einem Kiefer und Bimax ist gar nicht so groß. Man ist vielleicht etwas mehr geschwollen, hat mehr Nähte und mehr Metall im Kiefer, die Op dauert länger, aber sonst ist es doch ziemlich gleich.

Das Risiko für Nervenschäden ist laut meinem KFC sehr gering. Er hat mir erzählt, dass er einmal miterlebt hat wie ein Nerv durchtrennt wurde. Der Nerv wurde aber sofort wieder zusammen genäht und die Patientin hatte keine bleibenden Schäden.

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