59 Beiträge in diesem Thema

-Werbung-

-Werbung-

Willkommen im Forum,

hast du schon ein wenig gesucht? Einige scheinen "nur" mit GZ behandelt zu werden, zB Kyara, oder mit fko Geräten, zB Leviathan, u/oa. Wenn ich es richtig verstanden habe, werden nach Ende des Wachstums mit GZ keine knöchernen Veränderung mehr erreicht, lediglich eine muskuläre Umstellung. Wie stabil diese ist, ist wohl sehr fraglich. Bei einem basalen Rückbiss besteht auch die Möglichkeit die Fehlstellung dental zu kompensieren, allerdings muss man 2 Zähne im Oberkiefer opfern. Warst du ausschließlich bei diesem Kfo? Würde ggfs. eine weitere Meinung/en einholen, eh du wirklich Zeit, Energie, Geld aufwendet, obwohl von Anfang an klar war, dass ein stabiles funktionales Ergebnis rein kfo nicht zu erreichen war. Und wenn es ein eher ästhetisches Problem ist, würde ich mir eine Behandlung gut überlegen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Nice,

genau wie du habe ich bereits eine Lingualspange im Oberkiefer und Bracktes aussen im Unterkiefer.

Ich musste einen Zahn im OK ziehen lassen, eine Zahnlücke hatte ich bereits, weil ich vor vielen Jahren eine Krone bekommen sollte, die nicht hielt und das Resultat war eben Zahn ziehen. Somit habe ich im OK zwei Zahnlücken, die genug Platz bieten, meine viel zu nach vorne verlagerten Frontzähne nach hinten zu ziehen.

Bisher klappt das auch prima.

Beim ersten Gespräch hat mir der KFO gesagt, es müsste der UK operativ nach vorne verlegt werden. Nachdem alle Röntgenbilder und Kieferausmessungen gemacht wurden, hat er beschlossen, zunächst ohne OP zu starten. Damit bin ich mehr als zufrieden und operieren kann man ja immer noch. Ich glaube nicht, falls es doch zu einer OP kommen sollte, dass die bisherige Behandlung umsonst gewesen wäre.

Viele Grüße

Antje

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Nice,

ich denke mal, dass du - wie ich auch - ein oder zwei Backenzähne im OK gezogen bekommst. Muss ja einfach Platz her. Oder wenn dein Kiefer oben zu eng ist, muss er geweitet werden. Mein Kiefer ist breit genug und es muste nichts gemacht werden.

Aber lass dir das genau von deinem KFO sagen, der kennt dein Gebiss schließlich.

Gruß

Antje

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Nice,

also wenn ich mir deine Fehlstellung angucke ,sie erinnert mich an meine Zähne.Ich kriege am 5. Oktober meine feste Zahnspange , und nächstes Jahr folgt dann meine Unterkiefer Vorverlagerung.

Ich habe es auch sehr lange überlegt, ob ich mich operieren lassen soll oder nicht und nach ca.5 Wochen überlegung habe ich mich füt die Op entschieden , weil ich weiss , dass ich sonst mit dem Ergebnis nicht zufrieden gewesen währe. :(

Ich habe genau wie du 8 mm Überbiss. :(

Mein Kfo meinte , dass er meine Zähne/Überbiss ohne Op bis auf 4 mm korrigieren könnte.Das finde ich immernoch nicht zufrieden stellend.

Ich habe auch schon Bilder von mir eingestellt.-siehe Meine (noch) ungerade Zähne beim KFO Behandlungen.

LG. :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Oh Gott, ich habe mir vorhin die Zahngeschichte von Kyara (siehe ) angeschaut, bei welcher genauso vorgegangen wurde, wie mein jetziger Kieferorthopäde bei mir vorgehen wollte. Damit meine ich den Überbiss durch eine Unterkiefervorverlagerung durch Elastics (Gummis) zu regulieren. Das ist wirklich eine ärgerliche Situation bei ihr. :( Jetzt musste ich wiederum erkennen, wie sinnlos eine solche Behandlung ist, genauso wie ich vermutet hatte. Dieser Behandlungsfall ist der Beweis. Nachdem ich jahrelang in der Jugend von einem Kieferorthopäden falsch behandelt wurde, denkt sich der nächste KFO bei mir vermutlich "Ach, die lässt sich doch eh wieder ver*******!" Ich habe gerade beim Kieferorthopäden angerufen und nochmal nachgefragt, was beim nächsten Termin angesetzt war. Die wollen nur den Kostenplan aufstellen und das weitere Vorgehen besprechen. Ich muss mir jetzt mal eine 2. und 3. Meinung einholen. :angry: Ich hatte übrigens bei dem KFO 3 oder 4 mal das Thema Operation angesprochen, aber der weichte immer wieder aus und kam mir mit einer Rede über Schönheit der Frau etc. Was da wohl eher hinter steckt: Patientiengewinnung durch übertrieben positive und weitgehend realitätsferne Argumentationen, die den hilflosen Patienten hoffen und später leiden lassen. Ich lasse das nicht nochmal mit mir machen. :angry:

Das hast du wunderbar auf den Punkt gebracht!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde die 20 Euro für weitere Meinungen auf jeden Fall investieren. Und ich denke, es ist wohl wichtig, dass der KFO einem nicht mit solchen Gelaber kommt sondern vielleicht eher sachliche Argumente bringt, warum er tun will, was er tun will.

Ps: Ich halte Gummies persönlich für sehr sinnfrei. Bei mir haben sie erst gar nichts bewirkt. Ich musste sie sehr lange bei meinen herausnehmbaren und bei meiner festen Klammer einsetzen. Das Resultat ist bekannt. Ich lasse mich grade noch mal behandeln. Auf eigene Kosten. Ich hatte trotz Gummies 7mm Überbiss am Ende. Ich würde sagen jetzt sind es nach meinen eigenen Messungen 3mm derzeit. Und ich kann dir versichern, dass mit den Gummies mein UK NIEMALS so weit vorn saß wie jetzt. Demnach waren die Dinger zumindest bei mir einfach vergeudete Zeit und haben auch noch dazu geführt, dass der UK zu einer Seite ausgeschwenkt stand--> Mittellinienverschiebung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Nice,

also mein unterkiefer war auch sehr weit zurück und es wurde immer nur mit spamge und gummies versucht doch das hat alles nix gebracht denn wirklich FEST wurde der da vorne auch nicht nur man konnte den vor und zurück schieben in einem bestimmten maß i-wann..

nun hatte ich vor fast 11 wochen meine OP hinter mir und nun sitzt mein UK weiter vorne aber mein oberkiefer auch etwas zurück

und auch richtig fest ^^ also nach hinten rutschen kann jetzt nix mehr da der knochen ja so gewachsen ist =)

bin eig ganz froh alles soweit überstanden zu haben und ich glaube es war auch das beste so.. sonst wär ich nie zu diesem ergebnis gekommen!

feste spange muss aber trotzdem sein ^^ und gummies auch... -.- (wegen neuem biss und so weiter..)

viel glück und erfolg wünsch ich dir

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also entweder wartest du noch 2 Jahre, dann kann ich dir sagen, wie es mir ergangen ist, oder du tust, was du für logisch und für deine Gesundheit am besten hälst. Ich habe anders abgewogen, weil die Risiken der Operation nicht unerheblich sind und mir mehrere Zähnärzte sagten sie würden es niemals an sich machen lassen, seit sie einmal zugeschaut haben. Weil es einfach auch schiefgehen kann. Kanns ohne OP auch, aber meine innerste, persönliche Meinung war so, dass ich erst alles probiere, was weniger Risiko mit sich bringt. Ich will nicht am Ende dastehen mit einer für immer tauben Lippe, weil ich ausgerechnet der eine von 100 bin bei dem es nie mehr weggeht Oder der eine von tausenden bei denen die Knochen nicht richtig zusammenwachsen oder sogar noch schlimmer..und mich am Ende fragen. " Hättest du es vielleicht anders probieren sollen?"

Aber das ist einfach eine sehr persönliche Entscheidung.Vielleicht bin ich ein zu großer Schisser, vielleicht geht auch so alles gut. Dann kriegt der Doc noch eine Schachtel Merci zu seinen 5500 Euro. Die hat er dann nämlich verdient, wenn er es schafft diesen Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen, den seine Kollegin so tief in den Morast gefahren hatte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das Herbst-Scharnier für seinen Teil wirkt soweit ich weiß wenig auf die Muskeln, sondern skelettal und auch distal. Das merkt man aber nicht so stark. Aber die Zähne schieben sich auch. Beim Herbst ist es eben so, dass es dich nach vorne presst. Bei dem Block musst du selbst von dir aus nach vorne gehen. Das nimmt dir keiner ab. Der KFO war bei mir für den Block, weil das Herbst angeblich sehr hohen Druck auf die Frontschneidezähne gibt und diese eh nach vorn gekippt stehen.

Ich kann dir keine Antwort geben, weil ich dir nicht sagen kann, in wie fern sich das Kiefergelenk verändert oder nicht. Fakt ist aber, dass sich der Kieferknochen bei der festen Klammer auch ab und aufbaut beim Erwachsenen und das Brüche bei Erwachsenen wieder heilen. Die Knochen "leben" also genauso wie bei Kindern. Dein Knochen baut sich auch ständig ab und auf. Wenn das nicht mehr klappt, hast du Osteoporose.

Fakt ist auch, dass man sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen nach einer Zahnverschiebung lange Retentionszeiten braucht. Also wenn es skelettale Veränderungen geben sollte, würde ich mal davon aussgehen, dass diese ebenfalls länger durch Retention geschützt werden müssten.

Am besten suchst du dir ein ganz aktuelles Buch über KFO und suchst, was nun wirklich passiert oder fragst einen Prof an einer Hochschule der darüber forscht. Das Problem ist bei Niedergelassenen KFO einfach, dass ein Arzt im Studium entweder lernt, dass es gar nicht geht, weil der Prof der Meinung ist es geht nicht. Und das ist dann die Lehrmeinung die gilt. Und ein anderer Prof meint es geht und sagt seinen Studis, dass es geht. Und schon handeln diese KFO später ganz anders als ihre Kollegen. Es gibt einfach leider bei zu vielen Sachen sehr viele unterschiedliche Lehrmeinungen. Warum sollte es bei Zahnmedizin anders sein? Ist in der Biologie, Chemie etc. auch so. Jeder hat seine eigenen Ansichten. Auch einzelne Büchst könnten schon divergieren.. Überprüfen lässt sich dieses immer nur im Versuch. Bei solchen Studien weiß man wieder nicht: Ist der Arzt kompetent? War das Ergebnis überhaupt gut? Wurde lange genug stabilisiert? Etc. Ich finde das sehr, sehr schwer das alles zu bewerten. :o

Mir wurde gesagt, dass man erst die Muskeln konditioniert und dass das Gelenk länger brauch, um sich anzupassen.

Ein zweiter KFO wollte mir 3 Jahre eine feste Klammer verpassen und sprach nicht von OP, wodurch ich davon ausgehe, dass er es wohl auch ohne machen wollte. Andere sagten wieder mit dem Herbst holt man beim Erwachsenen 2 mm max. raus.. Wenn ich zu 7 Ärzten gehe und 7 komplett unterschiedliche Konzepte bekomme, zeigt das schon wie "experimentell" das ganze ist. Jeder probiert, was er für richtig hält, weil es offenbar keine festen Regeln zu geben scheint.

Du müsstest also einen Arzt finden, der das ganze unvoreingenommen untersucht (hat).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am besten suchst du dir ein ganz aktuelles Buch über KFO und suchst, was nun wirklich passiert oder fragst einen Prof an einer Hochschule der darüber forscht. Das Problem ist bei Niedergelassenen KFO einfach, dass ein Arzt im Studium entweder lernt, dass es gar nicht geht, weil der Prof der Meinung ist es geht nicht. Und das ist dann die Lehrmeinung die gilt. Und ein anderer Prof meint es geht und sagt seinen Studis, dass es geht. Und schon handeln diese KFO später ganz anders als ihre Kollegen. Es gibt einfach leider bei zu vielen Sachen sehr viele unterschiedliche Lehrmeinungen. Warum sollte es bei Zahnmedizin anders sein? Ist in der Biologie, Chemie etc. auch so. Jeder hat seine eigenen Ansichten. Auch einzelne Büchst könnten schon divergieren.. Überprüfen lässt sich dieses immer nur im Versuch. Bei solchen Studien weiß man wieder nicht: Ist der Arzt kompetent? War das Ergebnis überhaupt gut? Wurde lange genug stabilisiert? Etc. Ich finde das sehr, sehr schwer das alles zu bewerten. :o

Eigentlich sollte in einer Hochschule aber nur das gelehrt werden was wissenschaftlich bewiesen wurde. Es kann natürlich sein, dass in einer Vorlesung Anmerkungen fallen wie "meiner Erfahrung nach funktioniert diesunddas besser als ...". Allerdings weiß ich gar nicht genau wieviel man eig. im Zahnmedizinstudium über Kieferorthopädie lernt und wieviel danach in der Facharztausbildung. Da dürfte ja dann auch ein Unterschied sein, da man in der Facharztausbildung dann in der Praxis arbeitet und z.B. Behandlungsmethoden von Kollegen übernimmt, weil diese die für besser halten (obwohl z.B. kein wissenschaftlicher Nachweis für eine bessere Wirksamkeit gegeben ist). Aber das nur ein paar Gedanken am Rande :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich finde es immer schwer sowas zu bewerten, weil jeder KFO vielleicht ein Herbst angewendet hat. Aber der eine vielleicht länger der andere kurz. Der eine hat danach stabilisiert, der andere nicht. Jeder macht ja mehr oder weniger was er will. Und da mir heute ein Mediziner bestätigt hat, dass solche Umbauprozesse an Gelenken bei Erwachsenen durchaus möglich sind, stelle ich mir die Frage, ob es vielleicht auf auf die Dauer, die Verzahnung und und und ankommen könnte. Vielleicht geht es nicht. Da es aber auch schon bei Leuten ging, kann es auch sein, dass es nur unter Umständen geht und man es halt richtig machen muss. Keine Ahnung, aber kann ich mir auch vorstellen. Ich glaube ehrlich gesagt, dass wenn man das Herbst wie bei einem Kind für 6 Monate macht, dass das nicht klappt. Das kann für meine Einschätzung nicht dauerhaft bleiben. Selbst Zähne schieben nach 1 Jahr noch munter umher. Die muss man ja schon länger halten.

In meinem Fall konnte der Kfo nicht wissen, dass ich keine Op will. Ich habe ihm das nicht gesagt sondern einzig und allein gefragt was man da machen kann. Und mit der kombinierten Version könnte er meines Erachtens mehr Geld verdienen oder? Da kriegt er das von der Kasse und kann mir Zusatzkram aufschwatzen.

Also ich verspreche euch, dass ich diese Diskussion zu einem Ende führen werde, wenn ich meine Behandlung lange abgeschlossen habe. Ich wünsche mir, kein böses Erwachen zu haben. Aber selbst wenn dem so sein sollte, werde ichs euch mitteilen. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich als Mann mit 20 unter Umständen noch nicht hundertprozentig ausgewachsen bin. Da der Arzt das Alter erwähnte, wird auch dies wohl einen Einfluss haben. Fragen über Fragen. Und das weil jeder eine eigene Meinung hat. Inzwischen glaube ich Kfo ist ein bisschen Intuition und ein bisschen Ausprobieren :-D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Eigentlich sollte in einer Hochschule aber nur das gelehrt werden was wissenschaftlich bewiesen wurde. Es kann natürlich sein, dass in einer Vorlesung Anmerkungen fallen wie "meiner Erfahrung nach funktioniert diesunddas besser als ...". Allerdings weiß ich gar nicht genau wieviel man eig. im Zahnmedizinstudium über Kieferorthopädie lernt und wieviel danach in der Facharztausbildung. Da dürfte ja dann auch ein Unterschied sein, da man in der Facharztausbildung dann in der Praxis arbeitet und z.B. Behandlungsmethoden von Kollegen übernimmt, weil diese die für besser halten (obwohl z.B. kein wissenschaftlicher Nachweis für eine bessere Wirksamkeit gegeben ist). Aber das nur ein paar Gedanken am Rande :)

Da haben wir das erste Problem: Wie viele Dinge wurden noch nicht eindeutig bewiesen? Grade in der Medizin. Es wird immer der aktuelle Stand der Wissenschaft gelehrt. Hat man was neues rausgefunden kann das ein KFO nur wissen, wenn er sich fortbildet. Wie viele tun das aber? Ich vermute wenige...Warum sollte schließlich plötzlich was schlecht sein, was man früher so gelernt hat.. Wie viele ziehen einem die Spee´sche Kurve immer noch aus dem Gebiss raus mit aller Gewalt, weil sich gelernt haben,dass die weg muss?Fast alle. Dabei weiß man auch hier heute, dass sie einen Sinn hat und eigentlich erhalten werden sollte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ein weiterer Doc wollte ohne Op 3 Jahre mit fester Klammer dabei gehen. Und 2 sahen es als Grenzfall und wollten Röntgenbilder abwarten. Von daher denke ich, dass ich eben so direkt zwischen den "Lehrbuchgrenzen" lag mit meiner Situation. Einer sagte mir, dass die Op bei mir ein unschönes Gesichtsprofil herbeiführen würde (also auch nicht so genial) Und der einzige Arzt der meinte eine OP wäre das einzig perfekte war auch gleichzeitig Chirurg... und hatte mit Sicherheit nur mein Wohl im Auge.. Hust hust- Und das seiner neuen S-Klasse- versteht sich. Der Chirurg fand den Eingriff auch "harmlos". Mein Zahnarzt fand ihn grauenvoll. So können sich Meinungen unterscheiden.

Klar habe ich den genommen, der es ohne versuchen wollte. Weil ich es eben auch lieber erst mal ohne versuchen will. Weil ich der Meinung war, dass das einfach nicht genug ist, um eine Op zu rechtfertigen. Die Op liefert eben auch in sehr vielen Rezivde, weil der Muskelapparat des Kiefers einfach unglaublich stark ist und man nicht erwarten kann, dass sich die Muskeln das von heute auf morgen alles so gefallen lassen. Aber primär haben ich ihn auch gewählt weil er mir als einziger alle meine Fragen für mich komplett logisch beantworten konnte. Wir werden es sehen, was am Ende draus wird. Ich will mich jetzt nicht mehr verrückt machen mit dem Thema. Und ich will mir erst recht nicht einreden lassen, dass ich alles falsch und vergebens machen werde. Diese Gedanken habe ich lange genug abgewogen. Jetzt ist es eh zu spät für einen Rückzieher. Ich habe mich entschieden es so zu machen weil ich es für logisch erachtete, was man mir erklärt hat. Und das ziehe ich jetzt durch, zumal ich schon ein ganzes Stück näher dran bin. Und dann wird es sich zeigen ob es richtig war. Und dann kann ich euch in 2 Jahren sagen: Tut es, oder tut es nicht. Und dann kannst du entweder sagen: Mensch du bist ein Einzelfall oder Mensch ich habs dir doch gesagt.

Da ich schon genung Ärger hatte, hoffe ich, dass ich dann eben positive Meldungen geben kann. Abwarten und Tee trinken. Essen ist eh schwer mit dem seitlich offenen Biss :D :D :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Levithian: Ich hoffe sehr für dich, dass deine Behandlung aufgeht. Da du ja "erst" 20 bist, und eventuell noch nicht ausgewachsen bist, hoffe ich für dich, dass der Twin Block noch zu einem Wachstum des Unterkiefers führt. Die Wirkung über die Muskulatur und den Umbau des Kiefergelenk erachte ich selbst als sehr gering und die Rezidivrate ist wohl eher hoch.

Andere sagten wieder mit dem Herbst holt man beim Erwachsenen 2 mm max. raus

Finde ich einleuchtend, denn das Kiefergelenk ist nicht so gross, dass man mit einem Umbau und andere Positionierung der Gelenkköpfchen in den Gelenkspfannen mehr herausholen könnte.

Es stimmt schon, dass sich der Knochen ständig auf und abbaut, aber natürlich nicht in seiner Gesamtheit und wenn man mit gewissem Zug oder Druck an Knochen im Erwachsenenalter

viel Veränderung herbeiführen könnte, dann könnten auch andere orthopädische Probleme so gelöst werden (zB. O-Beine begradigen oder Beine verlängern). Nur leider funktioniert das nicht wirklich. Bis sich ein Knochen im gesamten einmal erneuert hat dauert es ca. 7 Jahre. Übrigens ist es etwas total anderes, ob man einen Zahn IM Knochen bewegen will, oder ob man einfach an einem Knochen ziehen möchte und der dann dadurch wachsen soll.

Was ich bei der ganzen Beurteilung von der Angle Klasse II (Overjet) vermisse, ist die Beurteilung der skelettalen Fehlstellung. Ein Overjet kann dental oder skelettal bedingt sein. Dental lässt sich viel mit KFO machen, skelettal im Erwachsenenalter praktisch nichts, man kann aber dental kompensieren. Sogar sehr sehr viel. ZB. in dem man im OK einfach 2 oder 4 Prämolaren zieht und den ganzen Zahnbogen dann im OK weiter nach hinten schiebt. Der Biss kann so dann perfekt passen, nur ist es für die Optik einfach schlecht, besonders wenn jemand auch noch ein ausgeprägtes fliehendes Kinn hat. Das war ja auch die häufigste vorgeschlagene Variante der KFO's bei denen du dich vorgestellt hast.

Ich hatte als Kind einen Overjet von ca 1 cm. Das ist aber gar nicht so relevant, relevanter ist die seitliche Verzahnung (war 1 - 1.5 Pb Distalbiss waren es). Nach Behandlung mit Monoblock, Headgear, Jasper Jumper und Brackets ist ein Overjet von 8mm geblieben (nach dem Jasper Jumper warens mal 5mm), an der skelettalen Relation hat sich aber gar nichts geändert gehabt, da mein UK einfach trotz Anregung durch Monoblock etc. nicht mehr gewachsen ist. Die leichte Verbesserung ist auf die Protrusion der Schneidezähne im UK zurückzuführen.

Ich finde zur Beurteilung der sinnvollsten Variante ist vor allem die skelettale Relation der Kiefer wichtig und die Optik auch sehr entscheidend. Ein zweiter KFO bei dem ich mich vorgestellt hatte, meinte den Fehlbiss könnte man schon korrigieren in dem man wie gesagt 2 Prämolaren zieht und dann die ganze Zahnreihe im Ok zurückschiebt. Er meinte nur bräuchte ich dann zusätzlich eine Nasenkorrektur und eine Kinnkorrektur. Wenn ich dann schon an mir rumschnipseln lassen muss, damit ich nicht scheisse aussehe, dann doch lieber eine UK VV mit zusätzlicher Kinnkorrektur.

Ich bin echt auch sehr gespannt darauf, ob sich bei dir der Overjet mit dem Twin Block behandeln lässt. By the way: Kennst du deinen ANN Winkel (Gradzahl). Würde mich mal interessieren.

Lg Berlino

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden