permanent smile

Metallentfernung ohne Vollnarkose!?

Hallo,

hatte im Juni 2011 eine UK-VV und habe nun schon seit der OP immer Schmerzen auf der rechten Seite. Mein KC hat mir daher gestern mitgeteilt, dass er die Platten vorzeitig entfernen möchte. Da es sich nur um die Metallentfernung handelt, soll der Eingriff unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Dauert angeblich höchstens 15 Minuten und soll weniger schlimm sein, als ne Weisheitszahn-OP.

Meine Fragen daher: Wurde bei jemandem von euch das Metall auch nur unter örtlicher Betäubung entfernt? Und wenn ja, war es wirklich so easy? Und gibt es jemanden, dem die Platten auch schon sehr früh nach der OP entfernt wurden? Eigentlich war meine Metallentfernung erst für Ende 2011/Anfang 2012 geplant.

Liebe Grüße

permanent smile

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Ich kann dir keine persönlichen Erfahrungen schildern, aber mein KFC macht die Metallentfernung immer ambulant unter örtlicher Betäubung. Eine Vollnarkose, wie es viele in Deutschland bei der ME haben, machen sie nicht oder nur auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten, wenn dieser grosse Angst hat. Gewisse Kiefer-OP's macht er übrigens auch unter örtlicher Betäubung und er hat gemeint, dass das bis jetzt noch alle Patienten ohne psychischen Schaden überstanden haben :D

Wenn du die ME Anfang Oktober machst, dann sind es ja 4 Monate seit der OP. Da sollte der Knochen vollständig verheilt sein und es möglich sein die Schrauben und Platten zu entfernen. Sonst würde es dein KC sicher auch nicht machen!

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Das gehört jetzt nicht ganz zur Themafrage, aber ich würd gern wissen, ob die Platten unbedingt raus müssen? Mein KC meinte, dass die nicht entfernt werden müssen, wenn sie keine Probleme bereiten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mit "Fremdkörpern" altern will und ob das irgendwelche negativen Auswirkungen haben könnte.

Weißt jemand, ob ich sie ohne Bedenken drinnen lassen kann?

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Hallo,

ich schliesse mich mal der ursprünglichen Frage an. Auch ich würde gern für die Metallentnahme auf eine Vollnarkose verzichten, da ich die bei der Bimax schlecht vertragen habe. Ich möchte auch wissen, wie sich so eine Entnahme unter Lokalanästhesie anfühlt, wie lange es dauert und ob es sehr unangenehm ist.

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Für relativ nervenstarke Menschen: Es gibt z.T. auf YouTube und co Videos von Bimax-OPs. Was da alles geschnitten und hochgeklappt wird um an das Metall zu kommen - Nö, ohne mich. :)

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Mein KC macht die reine Metallentfernung wohl auch immer nur unter örtlicher Betäubung. Nur Patienten, die z. B. noch ne Kinnplastik benötigen, kriegen die "volle Dröhnung". Eigentlich bin ich darüber auch ganz froh, da ich danach gleich wieder nach Hause kann und nicht noch in einem Krankenhaus bleiben muss. Wenn ich aber an die Größe der Nähte nach der UK-VV denke und da mein KC schon gesagt hat, dass die Wunden bei der ME ebenfalls diese Ausmaße haben werden, krieg ich doch ganz schön Schiss. Zumal ich meinen Mund auch nur ca. 3 cm öffnen kann. Ich hoffe das wird nicht ein Geziehe und Gezerre, um an alle Schrauben ran zu kommen. Bin bereits am 22.09. "fällig", kann ja danach davon berichten.

Übrigens werden bei allen Patienten, die mein KFO an meinen KC überweist, die Platten nach spätestens einem Jahr entfernt. Länger sollte man nicht warten, da das Metall sonst zu stark verwachsen ist. Da die Schleimhäute sehr dünn sind, besteht wohl das Risiko, dass die Platten irgendwann durchs Zahnfleisch drücken und zu Entzündungen führen. Ich bin froh, wenn das Metall raus ist. Allerdings hätt ich mir nen späteren Zeitpunkt und ne Vollnarkose gewünscht!!! Hoffe, dass mein KC Recht hat und der Knochen schon fast vollständig verdichtet ist!

LG

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Mmmhhh also bei uns in der Schweiz werden die Platten generell nur dann entfernt wenn sie Probleme bereiten.

Meine beste Freundin hat ihre jetzt schon 12 Jahre drinnen. Mein Ex musste sie aber entfernen, weil er Entzündungen bekam.

Normalerweise machen sie aber keine Probleme.

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Das Metall ist raus und ich habe es überlebt :D!!!

Die Schmerzen waren gestern nach der OP doch schon ziemlich heftig aber heute drücken die Wunden eher, als das sie weh tun. Dafür sehen ich aus, als würde ich zwei Tischtennisbälle schmuggeln. War selbst nach der UK-VV nicht so stark angeschwollen. Aber das wird sich ja hoffentlich bald wieder geben.

Der Eingriff an sich, war wirklich nicht so schlimm. Man bekommt die Betäubungsspritzen, wartet ein paar Minuten und dann wird geschnitten. Bei mir musste noch einmal nachgespritzt werden, weil eine Seite nicht ganz taub war. Wirklich fies sind allerdings die Geräusche! Wenn das Zahnfleisch über die Platte gezogen wird und wenn die Schrauben rausgedreht werden, kommt die Geräuschkulisse einem Splatter-Movie echt nahe.

Da bei mir die hinterste Schraube an der linken Platte sehr fest saß, musste dort stark gerüttelt und gedrückt werden, bis das Teil endlich entfernt werden konnte. An bestimmten Stellen hat das ganz schön gezwickt und war echt unangenehm. Zudem hat die Betäubung an der rechten Seite, genau da, wo ich immer die Schmerzen habe, nicht richtig gewirkt. Die Entfernung der vordersten Schraube und die erste Naht hab ich komplett fühlen können. Zum Glück war mein KFC ziemlich schnell, so war es mit einem Augenkneifen und einem inneren "Aua" auch schon wieder vorbei.

Kann jetzt also aus Erfahrung sagen, dass jeder, der sich einen Weisheitszahn unter Lokalanästhesie ziehen lassen hat, die ME ohne Vollnarkose locker überstehen kann.

Ein Unterschied bleibt jedoch: Bei ner Weisheitszahn-OP bekommt man eine oder zwei Nähte. Ich hab jetzt rechts fünf und links sogar noch eine mehr. Für´s Fädenziehen nächsten Donnerstag wünsche ich mir die Folgetaubheit der UK-VV noch einmal zurück ;)!

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Ich frage mich, ob das bei einer Bimax auch geht. Denn die Schrauben im OK sind ja sehr weit oben, quasi unter dem Auge. Da muss der Chirurg ja erstmal hinkommen. Das stell ich mir sehr unangenehm vor. Hat vielleicht doch jemand nach einer Bimax das Metall mit Lokalanästhesie entfernen lassen? Wäre schön, wenn mir jemand seine Erfahrungen mitteilen würde.

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Ich habe nun zwei Metallentnahmen ambulant nur mit lokaler Betäubung absolviert und grabe mal diesen alten Thread aus um mitzuteilen dass das wirklich kein großer Spaß ist, dennoch ist es machbar bzw zu überleben ;) .

Häufig wird der Eingriff mit einer Weisheitszahn-OP verglichen. Das mag auf die nachfolgende Schwellung zutreffen, die OP selbst ist um Längen heftiger. Das Osteosynthese-Material sitzt viel tiefer, konsequenterweise muss tief geschnitten und das ggf schon verwachsene Material mit solidem Werkzeug hervorgeholt werden. Dieses Werkzeug wird mit ordentlich Kraftaufwand eingesetzt - Drücken - Ziehen und natürlich Schraubbewegungen.

Der Reihe nach. Aufgrund von Komplikationen musste die erste Platte (hatte "nur " eine UKRV, keine Bimax) nach fünf Monaten sehr zügig entfernt werden. Ob Vollnarkose oder Lokalanästhesie war nie ein Diskussionsspunkt, von vornherein war klar dass es letzteres sein würde. Was für mich erst mal auch ok war da ich Vollnarkosen als recht belastend für Körper & Psyche einschätze und erlebt habe.

Vor der eigentlichen Betäubung wurde der zu operierende Bereich mit einer Flüssigkeit eingepinselt die die notwendigen Injektionen angenehmer gestalten sollten. Brachte nur nicht allzu viel, eine Spritze wurde mir gefühlt tief in den Rachen - anscheinend direkt in einen Nerv gerammt. Ich gab Laute von mir die ich so von mir noch nicht kannte. Und es baute sich eine ziemlich große Angst vor dem auf was wohl noch folgen würde. Nun, immerhin war ich jetzt ziemlich gut und gründlich betäubt.

Um nicht vom grellen OP-Licht geblendet zu werden und das blutige Geschehen mitansehen zu müssen ließ ich mir ein Stück Gauze auf die Augen legen, die ich während der Zeit des Eingriffs größtenteils geschlossen hielt. Nun ging es los, ich spürte wie der Schnitt gesetzt wurde, allerdings keinen Schmerz. Dann, gefühlt extrem tief hinten in meinem Mund begann der Chirurg an der Platte zu arbeiten und die Schrauben im Kieferknochen mit großem Kraftaufwand zu lösen. Dieses Gefühl - wie Schrauben im Kiefer gelöst werden - ist einfach absolut widerlich. An der Platte und/oder den Schrauben wird gezogen, gerissen, gebogen. Schließlich war alles raus. Nähen ging fix und war die reine Entspannung dagegen. Das Ganze hat etwa 10 Minuten gedauert und in dieser kurzen Zeit hatte ich meine gesamte Kleidung durchgeschwitzt sowie die Papierauflage auf dem OP-Stuhl.  Dies war der mit Abstand heftigste Eingriff den ich je erlebt hatte und an den Standards habe ich eigentlich alles durch (Zähne ziehen, Zahnextraktion beim KFC, Wurzelbehandlung, Weisheitszähne etc).

Nichtsdestotrotz entschied ich mich auch die 2. ME unter lokaler Betäubung machen zu lassen. Allerdings wollte ich so einen Horror nicht noch ein mal erleben also lag es nah für etwas Benommenheit vor dem Eingriff zu sorgen und so ließ ich mir ein Benzodiazepin (konkret Dormicum) geben. Bevor es losging war ich auch ordentlich zugedröhnt und blickte der kommenden ME gut gelaunt und sehr entspannt entgegen. War mir ziemlich egal. :619: Leider war die Dosis etwas sparsam angesetzt und so war ich ab dem Setzen der Betäubung wieder voll da. Im Prinzip war es dadurch genauso beschissen wie bei der ersten ME, nur war die KFC etwas rücksichtsvoller und eleganter mit der Spritze als ihr Kollege von der ersten ME. 

Zusammenfassend gesagt, es war sehr sehr unangenehm, zwar zeitlich überschaubar aber mittendrin kommt es einem dann doch lange vor ;). Für den Oberkiefer kann ich mir das mit Lokalanästhesie allerdings gar nicht vorstellen.

 

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Also das bestätigt meine Vermutung, dass das der absolute Horror ist. Ich hatte eine WSR im Unterkiefer lokal betäubt und mir tat das Spritze setzen auch tierisch weh und die Geräusche waren trotz MP3-Player echt schlimm, und wenn ich mir jetzt vorstelle, da wird auf beiden Seiten geschnitten ect.....

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Guten Morgen,

möchte mich diesem Beitrag mal anschließen.

Es war geplant, meine Schrauben (OK- und UK Bimax im März 2016) im Dezember oder Januar zu entfernen. Auf die Frage, ob dies stationär oder ambualant erfolgt, wollte man mich zurückrufen, was allerdings nicht geschah. Nun habe ich erst in 4 Wochen ein persönliches Gespräch.

Müsste aber, wegen beruflicher Veränderung, mal wissen, wie genau das abläuft. Wie lange bin ich denn danach krankgeschrieben, wenn überhaupt, und schwillt man wieder an? Wie war das bei Euch? Möchte nicht gleich die ersten Arbeitstage fehlen oder gar als "Hamster" eine neue Stelle antreten. Zumal Kartons gepackt werden müssen und und und. Deshalb möchte ich wahrscheinlich so schnell wie möglich den Eingriff machen, wenn das überhaupt zeitlich der Klinik geht.

 

Freue mich über jede Antwort! Danke im Voraus und liebe Grüße

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Es war geplant, meine Schrauben (OK- und UK Bimax im März 2016) im Dezember oder Januar zu entfernen. Auf die Frage, ob dies stationär oder ambualant erfolgt, wollte man mich zurückrufen, was allerdings nicht geschah. Nun habe ich erst in 4 Wochen ein persönliches Gespräch.

Müsste aber, wegen beruflicher Veränderung, mal wissen, wie genau das abläuft. Wie lange bin ich denn danach krankgeschrieben, wenn überhaupt, und schwillt man wieder an? Wie war das bei Euch? Möchte nicht gleich die ersten Arbeitstage fehlen oder gar als "Hamster" eine neue Stelle antreten. Zumal Kartons gepackt werden müssen und und und. Deshalb möchte ich wahrscheinlich so schnell wie möglich den Eingriff machen, wenn das überhaupt zeitlich der Klinik geht.

 

Freue mich über jede Antwort! Danke im Voraus und liebe Grüße

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Ambulant heißt ja nicht ohne Vollnarkose. Meine ME nach Bimax war ambulant und ich habe tief und fest geschlafen! 

Nach der Bimax hatte sich eine Seite am UK entzündet und ich hatte eine Wundrevision unter örtlicher Betäubung. Ich bin sicher nicht empfindlich, aber das säubern und auskratzen rund um die Schraube und Platte war echt unangenehm, auch wenn ich keine Schmerzen hatte. Und das obwohl ich einen sehr ruhigen und einfühlsamen KFC habe. 

Oder anders: niemals würde ich mir den OK bei "lebendigem Leib" aufschneiden lassen!

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