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Flip Flop

Private KV Lehnt Kostenübernahme ab

HAllo!

Vielleicht kann mir jemand helfen:

Meine Private KV (Signal Iduna) hat die Übernahme meiner KO Behandlung und der OP abgelehnt.

Zum Glück bekomme ich 50% Beihilfe. Die Beihilfe hat die Kostenübernahme zugesagt falls ich die OP mache, was ich tun werde.

Die KV beruft sich darauf, dass ich bei Vertragsabschluss angegeben habe, dass ich eine Fehlstellung habe. Mein Chirurg meinte aber, dass das letztlich egal sei, die müssten sich zumindest beteiligen.

Ich rechne mit folgenden Kosten:

KO: etwa 6000€ laut schriftlicher Planung

KC: etwa 8000€ laut mündlicher Einschätzung des KC, Kostenvoranschlag kommt noch. (Es wird eine UK VV um 8mm gemacht)

Dazu kommen dann noch Modell OP und DVT nochmal ein guter Tausender, da wird auch die BEihilfe aussteigen.

Also werde ich etwa 8000€ selbst tragen müssen. Wenigstens kann ich es von der Steuer absetzen.

Grüße

Flip Flop

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Hallo FlipFlop,

ich glaube, da gibt es nicht viel Hoffnung für dich.

Mein Sohnemann ist auch bei der Signal Iduna versichert und ein Arzt diagnostizierte einmal Neudrodermitis. Obwohl er seit dem 2. Lebensjahr keinerlei Ausschlag mehr hatte, nehmen sie den Risikozuschlag nicht raus.

Die privaten (mein Mann, mein Sohn und auch ich sind alle privat versichert und alle bei einer anderen Gesellschaft) K-versicherungen sind sehr darauf bedacht, nur gesunde Menschen in die Versicherung aufzunehmen. Meine private Gothaer zahlt wie im Vertrag steht 70% aber nur bis 6.000 EUR. Eine op ist momentan nicht geplant, weiß also nicht, ob sie übernehmen würden.

Wenn du allerdings bei Vertragsabschluss die Fehlstellung der Zähne angegeben hast, dann hast du sicher schlechte Karten. Versuche ees doch mit dem Argument, dass deine Zähne zwar eine Fehlstllung haben, die dich aber nie gestört hat und du keine SChmerzen hattest und du auch nicht wusstest, dass dies irgendwann einmal zu Problemen führen kann. Nicht jede Fehlstellung ist gleich behandlungsbeürftig. Also auf der Schiene würde ich es veruschen.

Ich wünsche dir viel Glück und Durchhaltevermögen - bleib in jedem Fall dran -

Viele Grüße

Antje

PS: Wie kann man eine OP von der Steuer absetzen?

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Steht in deinem Versicherungsvertrag dann ein Leistungsausschluß dafür drin? Dann sehe ich auch schlechte Chancen wenn das damals im Vertrag so vereinbart wurde.

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Hallo und Danke für eure Antworten!

1) in meinem VErtrag steht ein Leistungssausschluss drin. Aber genau dazu meinte mein KC, dass das laut aktueller Rechtssprechung nicht haltbar wäre, zumal ich ja kein MEdiziner wäre.

2) ich versuche es jetzt erst mal mit Kulanz. Wenn die mich überhaupt nicht unterstützen sind sie meine Familie anschließend als Kunden los. Das können die mal durchrechnen, zumal wir alle gesunde nichtrauchende Sportler sind.

3) übersteigen die Kosten 3% vom Jahresbrutto, so kann man die als außerordentliche Belastung steuerlich geltend machen.

liebe Grüße

Flip Flop

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So es gibt was Neues!

Habe der KV lang und breit noch mal alles beschrieben und auch deutlich gemacht, dass ich wohl die längste Zeit ir Kunde war, wenn sie sich gar nicht beteiligen. Jetzt haben sie geschrieben, sie wollen alles noch mal prüfen. Warten wirs ab. Habe auf jedenfall nun mehr Energie für diesen Kampf.

Grüße

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 Richtig so! Ich würde da auch auf jeden Fall hartnäckig bleiben und hoffe für Dich, dass es sich auszahlt -im wahrsten Sinne des Wortes!

Viel Erfolg!

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So heute ist gerade 4 Tage vor der OP die wiederholte Ablehnung gekommen.

Das bedeutet zweierlei:

1) ICh kündige und nzwar egal was nun mit der Signal Iduna noch kommt. Selbst wenn ich Geld verlieren sollte.

2) Ich suche mimr wenn ich das Ganze überstanden habe einen guten Rechtsanwalt. Letzteres haben mir inzwischen mehrere Ärzte empfohlen.

Ich werde wirklich Vollgas geben.

Mit den ganzen privaten KV´s ist das eh zum Ko....

Ich hab auch echt keine Lust auf Sonderbehandlungen usw. das ist einfach nur ungerecht.

Mal schaun was da noch kommt.

liebe Grüße

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Hallo!

Ich habe so ziemlich das gleiche Problem wie du...

Vor knapp zwei Jahren war ich bei einem KFO der damals einen Heil und Kostenplan für mich erstellen wollte, mit Ziel, dass meine Dysgnathie behoben werden sollte.

Diesen reichte ich bei der Krankenkasse ein, und sie lehnten ihn ab. Ich habe diese Behandlung aber nie angetreten, sondern ein halbes Jahr später bei einem anderen KFO mit einer Zahnspangenbehandlung angefangen, auch wieder mit dem Gedanken an eine OP. Auf seinen Wunsch hin, versicherte ich mich bei meiner privaten Krankenversicherung. Eigentlich sollte nach dem Feststellen der Tatsache dass ich eine Dysgnathie habe,meine PZV den Heil und Kostenplan bezahlen, was sie aber bislang nicht tun. Stattdessen wollten Sie haargenau wissen, wann ich das erste Mal mit meiner Dysgnathie in Behandlung war.

Nun meine Frage: Müssen Sie bezahlen, oder können Sie mich auch ablehnen, weil ich ja schon vor dem eigentlichen Vertragsbeginn einen Heil- und Kostenplan erstellt haben lasse? Der Fall war ja somit quasi aktenkundig bei der Krankenkasse... Und von der wollten Sie sich Informationen einholen, ob ich deswegen schon mal in Behandlung war....

Hoffe auf Antworten.. :(

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Bei der PZV muss man doch normalerweise eher umfangreichere Angaben machen was an Vorerkrankungen schon besteht bzw. bekannt ist? Also wenn es läuft wie es meistens so läuft, könnte die PZV durchaus "im Recht" sein. Schon bekannte Fehlstellungen (bei Vertragsabschluss) wird normalerweise keine Versicherung mehr versichern (oder nur gegen erhöhte Prämien). Deswegen auch das Interesse der Versicherung daran wann du das erste mal behandelt wurdest. Was sagt denn dein Vertrag bzw. die Versicherungsbedingungen zu der Sache? Wenn das ganze mit OP läuft, könntest du es ja immer noch über die gesetzliche Krankenkasse laufen lassen (ggf. mit etwas mehr Eigenanteil, da manche Kieferorthopäden Leistungen abrechnen, die die GKV nicht zahlt).

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Ich muss 30% monatlich Zuschlag zahlen, damit meine Erkrankung, die bei Vertragsabschluss hatte, behandelt wird.Hätte ich nicht mich nicht drauf eingelassen, dann hätte ich weniger bezahlt, würde aber privat bezahlen. Das weiss man ja alles vorher.

Auf Kulanz hoffen, ist noch eine Option. aber ich glaube auch nicht, dass du mit einer Klage und Austritt weiterkommst. Bist du denn rechtsschutzversichert? Nicht, dass am Ende noch ein Haufen Rechtsanwaltskosten dazukommt und du die Op-Kosten trotzdem selber tragen musst. Wo kommst du her? Ich kenne in Dortmund eine Rechtsanwältin, die sich mit sowas auskennt, Erstberatungen umsonst macht und wirklich fair ist und nicht nur auf die eigene Tasche schaut. Kannst mich ja per PN anschreiben, wenn es für dich interessant ist.

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